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Datum

Lesedauer

9–14 Minuten


OnlineBilanzBlogJahresabschluss buchen

Jahresabschluss buchen – Abschlussbuchungen SKR 04 2026 – Ihr Leitfaden

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Abschlussbuchungen am Jahresende sind der letzte Schritt, um aus der laufenden Buchhaltung einen formellen Jahresabschluss einer GmbH zu erstellen. Dieser Artikel zeigt die wichtigsten Abschlussbuchungen nach SKR 04 mit Konten, Beispielbeträgen und rechtlichen Grundlagen für 2026. Grundlage bilden § 242 HGB, § 266 HGB und die GoB.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Jahresabschluss buchen bedeutet: Erstellung der Abschlussbuchungen zum 31.12., damit die laufende Buchhaltung in einen formellen Jahresabschluss überführt wird. Dazu zählen u. a. Abschreibungen, Rückstellungen, Rechnungsabgrenzungen im Jahresabschluss und die Gewinnermittlung nach § 242 HGB.

Grundlagen der Abschlussbuchungen

Abschlussbuchungen sind die Buchungen, die am Ende des Wirtschaftsjahres durchgeführt werden, um aus der laufenden Buchhaltung einen formellen Jahresabschluss zu erstellen. Sie sind gesetzlich in § 242 HGB vorgeschrieben und dienen der periodengerechten Erfolgsermittlung.

Die Abschlussbuchungen erfolgen zum Bilanzstichtag, in der Regel zum 31.12. des Geschäftsjahres. Sie umfassen alle Vorgänge, die nicht Teil der laufenden Buchhaltung sind, aber für die Erstellung von Bilanz und GuV erforderlich sind.

Hinweis

Rechtsgrundlage: § 242 HGB verpflichtet Kaufleute zur Aufstellung einer Bilanz. Die Abschlussbuchungen sind notwendig, um die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) einzuhalten, insbesondere das Realisations- und Imparitätsprinzip nach § 252 HGB.

Welche Abschlussbuchungen sind notwendig?

  • Abschreibungen auf Anlagevermögen nach § 253 HGB
  • Bildung und Auflösung von Rückstellungen nach § 249 HGB
  • Aktive und passive Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 HGB
  • Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten
  • Bestandsveränderungen bei unfertigen und fertigen Erzeugnissen
  • Ermittlung des Jahresüberschusses/-fehlbetrags

Die Buchungen erfolgen nach dem verwendeten Kontenrahmen. In diesem Artikel verwenden wir SKR 04, den Kontenrahmen für die Abschlussgliederung nach § 266 HGB. Er ist besonders verbreitet bei Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG).

Abschreibungen buchen

Abschreibungen erfassen den Wertverzehr des Anlagevermögens über die Nutzungsdauer. Nach § 253 Abs. 3 HGB sind planmäßige Abschreibungen verpflichtend, bei dauerhafter Wertminderung auch außerplanmäßige Abschreibungen.

Die Abschreibung wird im Haben des Anlagenkontos und im Soll des Aufwandskontos gebucht. Bei indirekter Abschreibung kann auch ein kumuliertes Abschreibungskonto verwendet werden.

Beispiel: Abschreibung Betriebs- und Geschäftsausstattung

Ein Unternehmen schreibt Büromöbel (Anschaffungswert 12.000 €, Nutzungsdauer 10 Jahre) linear ab. Die jährliche Abschreibung beträgt 1.200 €.

Konto Soll Konto Haben Betrag Buchungstext
6220 0490 1.200,00 € Abschreibung BGA

Das Konto 6220 (Abschreibungen auf Betriebs- und Geschäftsausstattung) ist ein Aufwandskonto in der GuV. Das Konto 0490 (Betriebs- und Geschäftsausstattung) wird in der Bilanz unter Sachanlagen ausgewiesen.

Weitere Abschreibungskonten im SKR 04

  • 6200 – Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
  • 6210 – Abschreibungen auf Grundstücke und Gebäude
  • 6230 – Abschreibungen auf technische Anlagen und Maschinen
  • 6240 – Abschreibungen auf andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

Achtung

Wichtig: Außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB müssen bei dauerhafter Wertminderung vorgenommen werden. Bei Kapitalgesellschaften besteht ein Wertaufholungsgebot nach § 253 Abs. 5 HGB.

Rückstellungen bilden

Rückstellungen werden nach § 249 HGB für ungewisse Verbindlichkeiten, drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und unterlassene Instandhaltung gebildet. Sie dienen der periodengerechten Aufwandserfassung nach dem Imparitätsprinzip.

Die Bildung einer Rückstellung erfolgt durch Buchung im Soll (Aufwand) und im Haben (Rückstellung als Passivposten). Die Auflösung der Rückstellung im Jahresabschluss wird entsprechend umgekehrt gebucht.

Beispiel: Rückstellung für ausstehende Rechnungen

Zum 31.12.2025 steht eine Steuerberatungsrechnung für Dezember in Höhe von geschätzten 2.500 € noch aus. Die Rechnung wird erst im Januar 2026 gestellt.

Konto Soll Konto Haben Betrag Buchungstext
6825 0970 2.500,00 € Rückstellung Steuerberatung Dezember 2025

Das Konto 6825 (Buchführungs- und Abschlusskosten) erfasst den Aufwand im Geschäftsjahr 2025. Das Konto 0970 (Sonstige Rückstellungen) wird in der Bilanz auf der Passivseite ausgewiesen.

Weitere Rückstellungskonten im SKR 04

0960 – Pensionsrückstellungen

Nach § 253 Abs. 1 HGB für Verpflichtungen aus Altersversorgung

0965 – Steuerrückstellungen

Für erwartete Steuernachzahlungen (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer)

„Rückstellungen sind ein zentrales Instrument der periodengerechten Erfolgsermittlung. Besonders wichtig: Die Bildung muss zum Bilanzstichtag hinreichend wahrscheinlich und der Betrag verlässlich schätzbar sein. Bei Kapitalgesellschaften ist die Abzinsung nach § 253 Abs. 2 HGB zu beachten.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 HGB dienen der periodengerechten Zuordnung von Aufwendungen und Erträgen. Sie werden gebildet, wenn Zahlungen in einem Geschäftsjahr erfolgen, die wirtschaftlich aber (auch) das Folgejahr betreffen.

Man unterscheidet aktive Rechnungsabgrenzung (ARAP) für im Voraus gezahlte Aufwendungen und passive Rechnungsabgrenzung (PRAP) für im Voraus vereinnahmte Erträge.

Beispiel: Aktive Rechnungsabgrenzung (ARAP)

Am 01.10.2025 zahlt das Unternehmen eine Versicherungsprämie für 12 Monate (01.10.2025 – 30.09.2026) in Höhe von 3.600 €. Drei Monate (900 €) betreffen das Jahr 2025, neun Monate (2.700 €) das Jahr 2026.

Konto Soll Konto Haben Betrag Buchungstext
6300 1200 3.600,00 € Versicherungsprämie 10/2025–09/2026
0990 6300 2.700,00 € ARAP Versicherung für 2026

Das Konto 0990 (Aktive Rechnungsabgrenzung) erscheint in der Bilanz auf der Aktivseite. Im Januar 2026 wird die ARAP aufgelöst und über das Aufwandskonto 6300 gebucht.

Beispiel: Passive Rechnungsabgrenzung (PRAP)

Das Unternehmen erhält am 01.11.2025 eine Mietzahlung für 6 Monate (November 2025 – April 2026) in Höhe von 12.000 €. Zwei Monate (4.000 €) betreffen 2025, vier Monate (8.000 €) betreffen 2026.

Konto Soll Konto Haben Betrag Buchungstext
1200 4840 12.000,00 € Mieteinnahme 11/2025–04/2026
4840 1790 8.000,00 € PRAP Miete für 2026

Das Konto 1790 (Passive Rechnungsabgrenzung) erscheint in der Bilanz auf der Passivseite. Im Januar 2026 wird die PRAP sukzessive aufgelöst.

Hinweis

Rechtsgrundlage: Nach § 250 Abs. 1 HGB sind als ARAP Ausgaben vor dem Abschlussstichtag auszuweisen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. § 250 Abs. 2 HGB regelt die PRAP.

Forderungen und Verbindlichkeiten

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten müssen zum Bilanzstichtag bewertet und ggf. korrigiert werden. Wichtige Themen sind Wertberichtigungen, Skonto und Forderungsausfälle.

Einzelwertberichtigung auf Forderungen

Wenn eine Forderung voraussichtlich nicht mehr vollständig beglichen wird, ist nach § 253 Abs. 4 HGB eine Wertberichtigung vorzunehmen. Diese mindert den Buchwert der Forderung.

Beispiel: Eine Forderung über 5.000 € wird zu 40 % als uneinbringlich eingeschätzt. Es wird eine Einzelwertberichtigung von 2.000 € gebildet.

Konto Soll Konto Haben Betrag Buchungstext
6800 1206 2.000,00 € Einzelwertberichtigung Forderung

Das Konto 6800 (Abschreibungen auf Forderungen) erfasst den Aufwand. Das Konto 1206 (Einzelwertberichtigungen zu Forderungen) ist ein Korrekturkonto zur Position Forderungen.

Forderungsausfall buchen

Wenn eine Forderung endgültig ausfällt (z. B. nach Insolvenz), wird sie vollständig ausgebucht.

Konto Soll Konto Haben Betrag Buchungstext
6805 1200 5.000,00 € Forderungsausfall Kunde X

Das Konto 6805 (Uneinbringliche Forderungen) ist ein sonstiger betrieblicher Aufwand nach § 275 HGB.

Pauschalwertberichtigung

Zusätzlich zu Einzelwertberichtigungen kann eine Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Ausfallrisiko gebildet werden, z. B. 1 % auf alle nicht einzelwertberichtigten Forderungen.

Beispiel: Forderungsbestand 100.000 €, davon 5.000 € einzelwertberichtigt. Auf die verbleibenden 95.000 € wird 1 % Pauschale = 950 € gebildet.

Konto Soll Konto Haben Betrag Buchungstext
6800 1207 950,00 € Pauschalwertberichtigung Forderungen

Gewinnermittlung und Abschluss

Nach allen Abschlussbuchungen wird der Jahresüberschuss oder Jahresfehlbetrag ermittelt. Dies erfolgt durch Abschluss der GuV-Konten über das Schlussbilanzkonto (SBK).

Die Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB ermittelt das Ergebnis durch Gegenüberstellung aller Erträge und Aufwendungen des Geschäftsjahres.

Abschluss der Erfolgskonten

Alle Ertragskonten (Klasse 4 und 5 im SKR 04) werden im Soll abgeschlossen, alle Aufwandskonten (Klasse 6 und 7) im Haben. Der Saldo wird als Jahresüberschuss (JÜ) oder Jahresfehlbetrag (JF) ermittelt.

Beispiel: Das Unternehmen hat Gesamterträge von 500.000 € und Gesamtaufwendungen von 450.000 €. Der Jahresüberschuss beträgt 50.000 €.

Konto Soll Konto Haben Betrag Buchungstext
4000–5999 9000 500.000,00 € Abschluss Ertragskonten
9000 6000–7999 450.000,00 € Abschluss Aufwandskonten
9000 0860 50.000,00 € Jahresüberschuss 2025

Das Konto 9000 (GuV-Konto) ist ein Hilfskonto. Das Konto 0860 (Jahresüberschuss) wird in der Bilanz im Eigenkapital ausgewiesen.

Gewinnverwendung bei Kapitalgesellschaften

Bei Kapitalgesellschaften erfolgt die Gewinnverwendung nach § 268 Abs. 1 HGB und § 29 GmbHG bzw. § 58 AktG. Der Jahresüberschuss kann in Rücklagen eingestellt oder zur Ausschüttung vorgesehen werden.

Beispiel: Von 50.000 € Jahresüberschuss werden 10.000 € in die Gewinnrücklage eingestellt, 40.000 € als Bilanzgewinn ausgewiesen.

Konto Soll Konto Haben Betrag Buchungstext
0860 0850 10.000,00 € Einstellung in Gewinnrücklage
0860 0890 40.000,00 € Bilanzgewinn 2025

Achtung

Wichtig: Die Gewinnverwendung ist nach § 42a GmbHG Bestandteil der Feststellung des Jahresabschlusses. Die Feststellungsfrist beträgt für kleine GmbH 11 Monate, für mittelgroße und große GmbH 8 Monate.

SKR 04 Kontenrahmen im Überblick

Der SKR 04 ist nach dem Bilanzgliederungsprinzip nach § 266 HGB aufgebaut. Die Kontenklassen entsprechen der Struktur von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung.

Kontenklassen im SKR 04

Klasse Bezeichnung Verwendung
0 Anlagevermögen Immaterielle VG, Sachanlagen, Finanzanlagen
1 Umlaufvermögen Vorräte, Forderungen, Kasse, Bank
2 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Gewinnvortrag
3 Rückstellungen und Verbindlichkeiten Pensionsrückstellungen, Verbindlichkeiten
4 Betriebliche Erträge Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen
5 Sonstige Erträge Zinserträge, außerordentliche Erträge
6 Betriebliche Aufwendungen Materialaufwand, Personalaufwand, Abschreibungen
7 Weitere Aufwendungen Zinsen, Steuern, sonstige Aufwendungen
9 Abschlusskonten GuV-Konto, Schlussbilanzkonto

Die Gliederung folgt der Bilanzgliederung nach § 266 HGB (Aktivseite: Klassen 0–1, Passivseite: Klassen 2–3) und der GuV-Gliederung nach § 275 HGB (Erträge: Klassen 4–5, Aufwendungen: Klassen 6–7).

Hinweis

Hinweis: Der SKR 04 ist besonders geeignet für Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG), da er die gesetzliche Gliederungspflicht nach §§ 266, 275 HGB direkt abbildet. Für Einzelunternehmen und Personengesellschaften wird häufig SKR 03 verwendet.

Wichtige Konten für Abschlussbuchungen

Abschreibungen

  • 6200 – Abschr. immaterielle VG
  • 6210 – Abschr. Gebäude
  • 6220 – Abschr. BGA
  • 6230 – Abschr. Maschinen

Rückstellungen

  • 0960 – Pensionsrückstellungen
  • 0965 – Steuerrückstellungen
  • 0970 – Sonstige Rückstellungen

Rechnungsabgrenzung

  • 0990 – ARAP
  • 1790 – PRAP
  • 6800 – Abschr. Forderungen
  • 6805 – Uneinbringl. Forderungen

Vollständiges Buchungsbeispiel

Das folgende Beispiel zeigt einen vollständigen Abschlussbuchungslauf für eine kleine GmbH zum 31.12.2025. Es werden alle wichtigen Abschlussbuchungen nacheinander durchgeführt.

Ausgangssituation

  • Bilanzstichtag: 31.12.2025
  • Gesellschaftsform: GmbH (Größenklasse: klein nach § 267 Abs. 1 HGB)
  • Kontenrahmen: SKR 04
  • Laufende Buchhaltung ist abgeschlossen, Abschlussbuchungen stehen an

1. Abschreibung Sachanlagen

Konto Soll Konto Haben Betrag Buchungstext
6220 0490 3.500,00 € Abschreibung BGA 2025
6230 0520 8.200,00 € Abschreibung Maschinen 2025

2. Rückstellungen bilden

Konto Soll Konto Haben Betrag Buchungstext
6825 0970 2.800,00 € Rückstellung Steuerberatung Dez 2025
6300 0970 1.500,00 € Rückstellung ausstehende Prüfung
7300 0965 4.200,00 € Rückstellung Gewerbesteuer 2025

3. Aktive Rechnungsabgrenzung

Konto Soll Konto Haben Betrag Buchungstext
0990 6850 1.800,00 € ARAP Mietvorauszahlung Q1/2026

4. Passive Rechnungsabgrenzung

Konto Soll Konto Haben Betrag Buchungstext
4840 1790 6.000,00 € PRAP Mieteinnahme Jan–Mrz 2026

5. Einzelwertberichtigung Forderungen

Konto Soll Konto Haben Betrag Buchungstext
6800 1206 3.200,00 € EWB Forderung Kunde Müller GmbH

6. Pauschalwertberichtigung

Konto Soll Konto Haben Betrag Buchungstext
6800 1207 850,00 € PWB 1% auf 85.000 € Forderungen

7. Gewinnermittlung und Abschluss

Nach allen Abschlussbuchungen werden die Erfolgskonten über das GuV-Konto 9000 abgeschlossen. Angenommen, die Erträge betragen 380.000 € und die Aufwendungen 342.050 €:

Konto Soll Konto Haben Betrag Buchungstext
4000–5999 9000 380.000,00 € Abschluss Ertragskonten
9000 6000–7999 342.050,00 € Abschluss Aufwandskonten
9000 0860 37.950,00 € Jahresüberschuss 2025

„Bei der Durchführung der Abschlussbuchungen ist Sorgfalt geboten. Jede Buchung muss nachvollziehbar dokumentiert und belegbar sein. Die Abschlussbuchungen sind Grundlage für die Feststellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafterversammlung nach § 42a GmbHG.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

  • Alle Abschreibungen auf Anlagevermögen gebucht?
  • Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet?
  • Rechnungsabgrenzungsposten (ARAP/PRAP) erfasst?
  • Forderungen bewertet (EWB/PWB)?
  • Bestandsveränderungen bei Vorräten gebucht?
  • Alle Erfolgskonten über GuV abgeschlossen?
  • Jahresüberschuss/-fehlbetrag ermittelt?
  • Gewinnverwendung beschlossen?

Häufig gestellte Fragen

Was sind Abschlussbuchungen und wann werden sie durchgeführt?

Abschlussbuchungen sind alle Buchungen, die am Ende des Geschäftsjahres (zum 31.12.) vorgenommen werden, um aus der laufenden Buchhaltung einen formellen Jahresabschluss zu erstellen. Dazu gehören Abschreibungen, Rückstellungen, Rechnungsabgrenzungen und die Gewinnermittlung nach § 242 HGB.

Was ist der Unterschied zwischen ARAP und PRAP?

ARAP (aktive Rechnungsabgrenzung) erfasst im Voraus gezahlte Aufwendungen, die wirtschaftlich das Folgejahr betreffen (z. B. vorausgezahlte Versicherung). PRAP (passive Rechnungsabgrenzung) erfasst im Voraus vereinnahmte Erträge, die wirtschaftlich dem Folgejahr zuzurechnen sind (z. B. vorausgezahlte Miete). Rechtsgrundlage ist § 250 HGB.

Welche Kontenklassen gibt es im SKR 04?

Im SKR 04 gibt es 10 Kontenklassen: 0 (Anlagevermögen), 1 (Umlaufvermögen), 2 (Eigenkapital), 3 (Rückstellungen und Verbindlichkeiten), 4 (betriebliche Erträge), 5 (sonstige Erträge), 6 (betriebliche Aufwendungen), 7 (weitere Aufwendungen), 8 (nicht belegt) und 9 (Abschlusskonten). Der SKR 04 folgt der Bilanzgliederung nach § 266 HGB.

Wie wird der Jahresüberschuss gebucht?

Der Jahresüberschuss wird ermittelt, indem alle Ertragskonten im Soll und alle Aufwandskonten im Haben über das GuV-Konto (9000) abgeschlossen werden. Der Saldo (JÜ oder JF) wird dann auf das Eigenkapitalkonto 0860 (Jahresüberschuss) gebucht und erscheint in der Bilanz.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 242 HGB – Pflicht zur Aufstellung, § 266 HGB – Gliederung der Bilanz, § 275 HGB – Gliederung der GuV, § 253 HGB – Bewertungsvorschriften, § 249 HGB – Rückstellungen, § 250 HGB – Rechnungsabgrenzungsposten. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
Ben
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