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Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
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Stammkapital25.000 €
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offengelegt
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hinterlegt
Festpreis eingehalten · Bestätigung per E-Mail

Datum

Lesedauer

10–15 Minuten

OnlineBilanzBlog Freiberufler Bilanz erstellen

Freiberufler Bilanz erstellen: Wann überhaupt nötig, wann freiwillig sinnvoll und wie es geht 2026 – Ihr Leitfaden

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Kurzantwort

Freiberufler müssen in der Regel keine Bilanz erstellen. Nach § 18 EStG dürfen Freiberufler ihren Gewinn immer per Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ermitteln — unabhängig von Umsatz oder Gewinn. Eine Bilanzierungspflicht nach § 141 AO gilt nicht für Freiberufler. Eine Bilanz kann freiwillig sinnvoll sein bei: geplanter Umwandlung in eine GmbH/Partnerschaftsgesellschaft, Kreditanträgen, Investoren-Anforderungen oder gemischter Tätigkeit (freiberuflich + gewerblich). OnlineBilanz erstellt Bilanzen für GmbHs/UGs/Holdings zum Festpreis 499,95 € — wer etwa als Unternehmergesellschaft die Bilanz selber erstellen möchte, sollte die rechtlichen Anforderungen genau prüfen. Für Freiberufler ohne Rechtsform-Wechsel ist die EÜR das richtige Instrument.

Viele Freiberufler fragen sich, ob sie eine Bilanz erstellen müssen — insbesondere bei wachsendem Umsatz. Dieser Artikel klärt ehrlich: in den meisten Fällen nein. Wann eine Bilanz trotzdem nötig oder sinnvoll ist und wie sie korrekt erstellt wird.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

§ 18 EStG

Freiberuflich

EÜR

Standard-Gewinnermittlung

0 € Grenze

Keine Bilanzpflicht nach AO

1. Was ist ein Freiberufler nach § 18 EStG?

Nach § 18 Abs. 1 EStG sind Freiberufler Personen, die eine der sogenannten Katalogberufe ausüben oder eine ähnliche selbständige Tätigkeit. Die Katalogberufe umfassen vor allem:

Heilberufe: Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Heilpraktiker, Krankengymnasten, Hebammen. Rechts-/Wirtschaftsberatung: Rechtsanwälte, Notare, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer. Technische Berufe: Ingenieure, Architekten, Vermessungsingenieure, Handelschemiker. Kultur-/Bildungsberufe: Journalisten, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer, selbständige Lehrer und Erzieher. Künstlerische Berufe: Musiker, Schriftsteller, Regisseure, freiberufliche Künstler. Ähnliche Berufe: IT-Berater, Unternehmensberater, Trainer — je nach konkreter Ausgestaltung und Einzelfall.

Die Abgrenzung ist zentral

Wer Freiberufler ist, zahlt keine Gewerbesteuer, unterliegt nicht der IHK-Pflicht und braucht keine Bilanz. Wer Gewerbetreibender ist, zahlt Gewerbesteuer und muss ab bestimmten Grenzen bilanzieren. Die Einstufung trifft das Finanzamt — und das kann nachträglich anders entscheiden als Sie.

2. Bilanzierungspflicht: Warum Freiberufler ausgenommen sind

Die Bilanzierungspflicht entsteht in Deutschland durch zwei Normen:

§ 238 HGB — Buchführungspflicht für Kaufleute. Gilt nur für Kaufleute im Sinne des HGB. Freiberufler sind keine Kaufleute nach HGB, daher nicht anwendbar.

§ 141 AO — Buchführungspflicht für gewerbliche Unternehmer. Bei Gewerbetreibenden mit > 800.000 € Umsatz oder > 80.000 € Gewinn pro Jahr (Grenzen 2025/2026). Freiberufler sind ausdrücklich ausgenommen — sie dürfen immer EÜR machen.

Buchführungspflicht im Vergleich

Freiberufler (§ 18 EStG)Nie bilanzpflichtig
Gewerbetreibender < 800.000 € UmsatzEÜR möglich
Gewerbetreibender ≥ 800.000 € UmsatzBilanzpflicht
GmbH/UG/AG (Kapitalgesellschaft)Immer bilanzpflichtig

3. EÜR als Standard für Freiberufler

Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) nach § 4 Abs. 3 EStG ist die einfachste Form der Gewinnermittlung. Prinzip: Betriebseinnahmen minus Betriebsausgaben = Gewinn. Entscheidend ist das Zu- und Abflussprinzip (§ 11 EStG) — nicht wann eine Rechnung gestellt, sondern wann bezahlt wurde.

Vorteile der EÜR für Freiberufler

Einfachheit: Keine Bilanz, keine Inventur, keine komplexe Buchhaltung. Geringere Kosten: Steuerberater-Gebühren deutlich niedriger (150–600 € pro Jahr typisch). Zeitpunkt-Flexibilität: Durch das Zuflussprinzip lassen sich Einnahmen in das nächste Jahr verschieben (Rechnungsdatum im Januar). Liquiditäts-Blick: Die EÜR spiegelt den tatsächlichen Kontostand wider — nicht periodisch verteilte Erträge.

4. Wann eine freiwillige Bilanz sinnvoll ist

Auch wenn keine Pflicht besteht, können Freiberufler freiwillig zur Bilanzierung wechseln. Das ist in folgenden Fällen sinnvoll:

Kreditantrag: Banken verlangen bei größeren Krediten oft eine Bilanz — aussagekräftiger als EÜR. Investoren/Beteiligung: Externe Investoren oder Mitgesellschafter wollen bilanzielle Transparenz. Hohe Forderungen/Warenbestände: Bei vielen offenen Rechnungen oder Warenlager spiegelt die EÜR die tatsächliche Ertragslage nicht sauber wider. Rechnungsabgrenzungen sinnvoll: Bei saisonalen Geschäften (z.B. Weihnachtsverträge) zeigt die periodengerechte Bilanz ein treffenderes Bild. Vorbereitung auf GmbH: Wenn die Umwandlung in eine GmbH geplant ist (nächste 1–2 Jahre), lohnt der Wechsel zur Bilanzierung vorab.

Wechsel ist bindend für 3 Jahre

Wer freiwillig zur Bilanz wechselt, ist 3 Jahre an diese Methode gebunden (BFH-Urteil IV R 51/00). Rückwechsel zur EÜR ist erst nach dieser Mindestdauer möglich. Vor dem Wechsel gründlich prüfen, ob die Gründe dauerhaft gelten.

5. Gemischte Tätigkeit: Freiberuf + Gewerbe

Viele „Freiberufler“ üben tatsächlich gemischte Tätigkeiten aus — z.B. ein Architekt verkauft auch Baumaterial (Gewerbe), ein IT-Berater verkauft auch Hardware, ein Journalist betreibt ein Online-Magazin mit Anzeigen.

Infektionstheorie: Bei gemischter Tätigkeit in einer Person kann das Finanzamt alle Einkünfte als gewerblich einstufen („Abfärbewirkung“). Bei GbR/Partnerschaft gilt nach § 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG die Bagatellgrenze: gewerbliche Einkünfte bis 3% des Gesamtumsatzes (max. 24.500 €) bleiben unschädlich.

Folge: Wer ins Gewerbe rutscht, unterliegt ab 800.000 € Umsatz oder 80.000 € Gewinn der Bilanzpflicht nach § 141 AO — inkl. Gewerbesteuerpflicht und IHK-Pflichtbeitrag.

6. Umwandlung Freiberufler → GmbH

Wer ab einem bestimmten Umsatz über die Umwandlung in eine GmbH nachdenkt, muss zum Zeitpunkt der Umwandlung eine Eröffnungsbilanz erstellen. Das gilt auch, wenn vorher nur EÜR gemacht wurde.

Typische Gründe für GmbH-Umwandlung

Haftung: Beschränkte Haftung auf das GmbH-Vermögen (nicht Privatvermögen). Steuer: Ab ca. 80.000–100.000 € Jahresgewinn wird die GmbH steuerlich interessant (ca. 30% KSt+GewSt vs. bis zu 45% Einkommensteuer). Thesaurierung: Gewinne bleiben in der GmbH, bis der GF sie sich als Dividende ausschüttet — Steuer-Verlagerung in die Zukunft. Exit-Planung: GmbH-Anteile lassen sich einfacher verkaufen als eine Freiberufler-Praxis.

Nicht jeder Freiberuf kann in eine GmbH

Bestimmte Berufe (Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Ärzte) können berufsrechtlich keine GmbH betreiben — nur Rechtsanwaltsgesellschaften mbH, Steuerberater-GmbHs oder Partnerschaftsgesellschaften mbB. Die berufsrechtlichen Zulassungen müssen vorab mit der jeweiligen Kammer geklärt werden.

7. Wie eine Freiberufler-Bilanz erstellt wird

Eine freiwillige Freiberufler-Bilanz folgt den allgemeinen HGB-Regeln wie eine GmbH-Bilanz — nur ohne die kapitalgesellschaftsrechtlichen Besonderheiten (kein Anhang, keine Offenlegung). Die Schritte:

1. Wechsel-Überleitung: Per Stichtag Zugang des Wechsels eine Übergangsbilanz aus der EÜR ableiten — inkl. aller offenen Forderungen, Verbindlichkeiten, Warenbestände.

2. Doppelte Buchführung: Ab dem Wechseltag muss die Buchhaltung nach SKR03 oder SKR04 erfolgen — nicht mehr die einfache EÜR-Buchung.

3. Inventur zum Bilanzstichtag: Alle Vermögensgegenstände zum 31.12. erfassen, bewerten, dokumentieren.

4. Bilanz + GuV: Bilanz nach § 266 HGB, GuV nach § 275 HGB. Für Nicht-Kapitalgesellschaften gelten vereinfachte Gliederungsvorgaben.

5. Einkommensteuer-Erklärung: Bei Freiberuflern weiter Anlage S (selbständige Arbeit) — aber mit Gewinnermittlungsart „Bilanz“.

8. Kosten einer Freiberufler-Bilanz

Die Steuerberater-Kosten für eine Freiberufler-Bilanz liegen meist zwischen:

Solo-Freiberufler, einfache Verhältnisse: 800–1.500 € Bilanz + EÜR-Aufstockung. Freiberufler mit Personal: 1.500–3.000 €. Freiberufler-Partnerschaft (PartG): 2.000–5.000 € je nach Komplexität.

OnlineBilanz ist kein Angebot für Freiberufler

Unser Festpreis von 499,95 € gilt für GmbH, UG und Holding-Strukturen — also Kapitalgesellschaften. Für klassische Freiberufler mit EÜR oder freiwilliger Bilanz können wir keinen vergleichbaren Festpreis anbieten, da diese Strukturen andere buchhalterische Anforderungen haben. Wir empfehlen: Kammer-empfohlene Steuerberater mit Freiberufler-Spezialisierung oder Online-Dienste wie felix1.de oder kontist Steuerservice. Falls Sie über eine Umwandlung in eine GmbH nachdenken — dann sind wir Ihr Ansprechpartner.

„Mein klarer Rat an Freiberufler: Bleiben Sie bei der EÜR, solange Sie nicht aktiv Gründe für die Bilanz haben. Bank-Kredit > 200.000 €? Investor an Bord? Umwandlung in GmbH geplant? Dann lohnt die Bilanz. Sonst nicht — EÜR ist für 95% der Freiberufler die bessere Wahl, und der Wechsel sollte bewusst und nicht aus Gewohnheit erfolgen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz

Weiterführende Artikel

  • GmbH Bilanz vs EÜR: Warum Kapitalgesellschaften immer bilanzieren.
  • Bilanzstichtag wählen: Abweichendes Wirtschaftsjahr.
  • GmbH Jahresabschluss günstig erstellen: Preismodelle.
  • Startup-GmbH Jahresabschluss: Wenn der Schritt zur GmbH ansteht.
  • Eröffnungsbilanz: Bei GmbH-Gründung oder Wechsel.

Häufige Fragen

Muss ich als Freiberufler ab einer bestimmten Umsatzhöhe bilanzieren?

Nein. Freiberufler nach § 18 EStG sind unabhängig vom Umsatz nicht bilanzpflichtig. Auch ein Freiberufler mit 2 Mio. Jahresumsatz darf EÜR machen. Die Grenzen des § 141 AO (800.000 € Umsatz / 80.000 € Gewinn) gelten nur für Gewerbetreibende.

Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?

Das entscheidet das Finanzamt. Anhaltspunkte: (1) Ist Ihr Beruf in § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG aufgezählt (Katalogberuf)? (2) Führt Ihre Tätigkeit zu einem unmittelbar personengebundenen Werk (Ähnlichkeitsberuf)? Bei Grenzfällen wie IT-Berater oder Coach empfehlen wir eine verbindliche Auskunft beim Finanzamt oder ein Beratungsgespräch mit einem StB.

Muss eine Partnerschaftsgesellschaft (PartG) bilanzieren?

Nein. Die Partnerschaftsgesellschaft nach PartGG ist für Freiberufler-Gemeinschaften gedacht und unterliegt denselben Regeln wie der Einzel-Freiberufler: keine Bilanzpflicht, EÜR zulässig. Auch die PartGmbB (mit Haftungsbeschränkung) darf EÜR machen.

Was ist der Unterschied zwischen EÜR und Bilanz?

Die EÜR ermittelt den Gewinn als Einnahmen minus Ausgaben (Zufluss-/Abflussprinzip). Die Bilanz stellt Vermögen und Kapital gegenüber und ermittelt den Gewinn über das Eigenkapital-Delta (Periodenabgrenzung). Unterschiedliche Ergebnisse sind möglich — besonders bei offenen Forderungen, Warenlager, Anzahlungen. Mehr dazu: GmbH Bilanz vs EÜR.

Was passiert, wenn ich freiwillig bilanziere und dann doch wieder wechseln will?

Der Wechsel zur Bilanz ist nach BFH-Rechtsprechung 3 Jahre bindend. Nach Ablauf der 3 Jahre können Sie per Antrag beim Finanzamt zurück zur EÜR wechseln. Achten Sie auf die Übergangsbesteuerung — die Bewertungsunterschiede müssen korrekt abgebildet werden.

Wann ist die Umwandlung zur GmbH sinnvoll?

Meist ab 80.000–100.000 € Jahresgewinn, wenn die Steuerersparnis (ca. 30% GmbH vs. bis 45% Einkommensteuer) größer ist als die zusätzlichen Kosten (Gründung, lfd. Bilanz, GF-Vertrag, Sozialversicherung). Bei Haftungsrisiken (z.B. größere Projekte) lohnt sich die GmbH ggf. schon früher. Berufsrechtliche Einschränkungen prüfen.

Kann ich als Freiberufler eine UG gründen?

Technisch ja, berufsrechtlich oft nein. Rechtsanwälte, Steuerberater, Ärzte dürfen keine UG betreiben. Für IT-Berater, Journalisten, Trainer ist die UG grundsätzlich möglich — aber für die freiberufliche Tätigkeit wird die Eigenschaft meist aufgegeben und die UG wird gewerbesteuerpflichtig.

Brauche ich eine Bilanz für einen Bankkredit?

Nicht zwingend. Bei Krediten bis ca. 100.000–200.000 € akzeptieren die meisten Banken die EÜR und BWA (Betriebswirtschaftliche Auswertung). Bei größeren Krediten (> 200.000 €) wird häufig eine Bilanz verlangt — entweder pro-forma auf Basis der EÜR oder mit vollständigem Wechsel zur Bilanzierung.

Hilft OnlineBilanz bei der Umwandlung Freiberufler → GmbH?

Ja. Nach Gründung der GmbH erstellen wir die Eröffnungsbilanz (inklusive im 499,95-€-Festpreis) und alle folgenden Jahresabschlüsse. Für die Gründung selbst (Notar, Eintragung, Gewerbesteuer-Anmeldung) empfehlen wir die Zusammenarbeit mit einem spezialisierten StB oder Anwalt.

Fazit: Freiberufler — keine Bilanzpflicht, freiwilliger Wechsel gut überlegen

Für die große Mehrheit der Freiberufler ist die EÜR das richtige Instrument — einfach, günstig, ausreichend. Eine Bilanz lohnt sich nur bei konkreten Gründen: Kredit, Investor, Umwandlung in GmbH, gemischte Tätigkeit. Der Wechsel zur Bilanzierung ist 3 Jahre bindend und sollte gut überlegt werden.

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Hinweis: Rechtsstand April 2026. Dieser Artikel ersetzt keine individuelle Steuerberatung. Bei konkreten Fragen zur Bilanzierungspflicht oder GmbH-Umwandlung: Kontakt zu OnlineBilanz.

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Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
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  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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