Steuern ohne Stress. Bilanz ohne Zweifel.

Steuerberatung,
wie sie sein sollte.

digital + persönlich + bezahlbar

Alles an einem Ort: Dokumente hochladen, Fragen an Ihren Steuerberater stellen und Jahresabschlüsse sowie Steuererklärungen genehmigen und einreichen – direkt aus Ihrem Portal.

In 60 Sekunden Kostenlos & unverbindlich Heute anfragen, morgen sprechen
1
Belege hochladen oder Buchhaltungs­programm verbinden DATEV, lexoffice, sevDesk — oder per Drag & Drop.
2
Ein fester Steuerberater, ein Mandantenportal und KI-Assistenz Eine Ansprechperson, ein Ort, alles transparent.
3
Ihr Spezialist für Jahres­abschlüsse — für UG, GmbH und Holding Bilanzierung nach HGB ist unser Kerngeschäft.
4
Steuerberatung & Finanzamts­vertretung Nicht nur zum Jahresende. Ganzjährig, auf Abruf.
5
Keine versteckten Kosten — ein Festpreis, der alles beinhaltet Was im Angebot steht, steht auf der Rechnung. Punkt.
login.onlinebilanz.de
Live
Muster GmbH Mandant · WJ 2025
Steuerberater Fabian Klement
Fabian Klement Online · Ihr fester StB
So arbeiten wir zusammen Schritt 01 / 06
01 Upload 02 KI 03 Beratung 04 StB 05 Bilanz 06 ELSTER
Rechnung_Lieferant_042.pdf 1.247 KB · gerade empfangen
Belege hier ablegen PDF, Foto, E-Mail-Weiterleitung
oder
Bestehende Software verbinden Einmal koppeln — Belege fließen automatisch
DATEVverbunden
lexofficeverbunden
sevDeskverbunden
+ 14 weitere
PDF
Rechnung_Lieferant_042.pdf
1.247 KB
PDF
Kontoauszug_KW42.pdf
328 KB
PDF
Bewirtungsbeleg_Mandant.pdf
89 KB
KI‑Vorarbeit · Belege & Transaktionen prüfen — trainiert von unseren Steuerberatern
Datum Beleg Konto Betrag KI
18.10.25
Lieferant GmbH · Rechnung 042
3400Wareneingang
1.247,00 €
98%
19.10.25
Bewirtung · Hotel Adlon (70%)
4650Bewirtung
142,80 €
94%
20.10.25
Telekom · Mobilfunk Q4
4920Telefon
89,00 €
99%
22.10.25
Kontoauszug · SEPA‑Lastschrift
1200Bank
−450,00 €
100%
Rückfrage an Sie: Die Rechnung Hotel Adlon — war das eine Geschäftsbewirtung mit Mandant, oder interne Reise? Für die korrekte 70/30‑oder 100%‑Buchung.
Mandant ✓
Fabian Klement
Fabian Klement Online · antwortet in ~2 Min
Fabian, wir überlegen 2026 einen Firmenwagen. Lohnt sich das steuerlich?
14:02 · Sie
Kurz geprüft: Ja — mit Investitions­abzugsbetrag (IAB) können wir bis zu 50 % vorziehen. Grober Hebel: ~11.400 € Steuervorteil.
14:04 · Fabian
Rechen­beispiel_Firmenwagen.pdf2 Seiten · vorbereitet für Sie
14:04 · Fabian
Passt 15 Min. morgen 10:00 für ein kurzes Video-Gespräch?
Ja, passt ✓ Anderer Termin
14:05 · Fabian
Video-Call · morgen 10:00 15 Min.
Fabian Klement Live
Agenda (vom StB vorbereitet):
  1. IAB Firmenwagen 2026 — Szenarien
  2. Auswirkung auf Bilanz & Ausschüttung
  3. Nächste Schritte & Freigabe
Fabian Klement
Fabian Klement Ihr fester StB · berät & optimiert
Optimierungstipp: IAB nutzenInvestitions­abzugsbetrag für geplanten Firmenwagen → ~11.400 € Steuer­vorteil
+11.400 €
Holding‑Struktur prüfenAusschüttung via Holding → 95% steuerfrei nach §8b KStG
Empfehlung
Bewirtung korrigiert · 70/30Signatur StB · Mandantenportal
Fabian: „Ich sehe einen legalen Hebel von rund 11.400 €. Lassen Sie uns kurz durchsprechen, ob der Firmenwagen 2026 passt. "
Bilanz zum 31.12.2025 Muster GmbH · HGB §266
Geprüft · StB
Aktiva Mittelverwendung · "Was besitzen wir?"
A. Anlagevermögen
Sachanlagen218.400 €
Fuhrpark62.150 €
B. Umlaufvermögen
Vorräte84.300 €
Forderungen142.820 €
Bank & Kasse96.650 €
Summe Aktiva604.320 €
Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
Jahresüberschuss184.320 €
B. Fremdkapital
Verbindlichkeiten Bank148.500 €
Lieferanten & Sonstige90.300 €
Summe Passiva604.320 €
=
Bilanzgleichung erfüllt Aktiva = Passiva · jede Buchung hat zwei Seiten
1
Zwei Seiten, eine Wahrheit Links steht, was das Unternehmen besitzt. Rechts, woher das Geld dafür kommt.
2
Summen müssen gleich sein Aktiva = Passiva. Stimmt das nicht auf den Cent, stimmt die Buchhaltung nicht.
3
Ihr StB prüft & signiert Freigabe per qualifizierter Signatur — bereit für Finanzamt & Bundesanzeiger.
Alles wird fristgerecht eingereicht. Sie müssen nichts mehr tun
E
ELSTER · FinanzamtKörperschaft-, Gewerbe- & Umsatzsteuer
übermittelt
BA
BundesanzeigerOffenlegung §325 HGB · fristgerecht 31.12.
offengelegt
HR
HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
hinterlegt
Festpreis eingehalten · Bestätigung per E-Mail

Datum

Lesedauer

10–16 Minuten

OnlineBilanzBlogEigenkapital & Stammkapital in der Eröffnungsbilanz: Kapital-Sicht für GmbH und UG

Eigenkapital & Stammkapital in der Eröffnungsbilanz: Kapital-Sicht für GmbH und UG

Veröffentlicht: 24.06.2026Aktualisiert: 24.06.2026Fachlich geprüft: 24.06.2026Lesezeit: ca. 7 Minuten

Wer eine GmbH oder UG gründet – oder nach einer Umwandlung erstmals Bücher führt – steht vor einer technisch anspruchsvollen Aufgabe: Die Eröffnungsbilanz muss das Eigenkapital vollständig, gesetzeskonform und buchhalterisch korrekt abbilden. Ob ausstehende Einlagen, variables Kapital bei der GmbH & Co. KG oder ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag – jede Variante hat eigene Regeln nach HGB und GmbHG.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Erster Ansprechpartner für Mandanten, koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und Steuerberater.

FK
✓ Fachlich geprüft vonFabian Klement

Wirtschaftsprüfer & Steuerberater · Dipl.-Kfm.
Steuerberaterkammer Stuttgart

Schwerpunkt Jahresabschlussprüfung, Konzernreporting und E-Bilanz. Qualitätssicherung aller Abschlüsse. Fabian Klement hat die fachlichen Aussagen dieses Beitrags geprüft.

Kurzantwort

Das Eigenkapital in der Eröffnungsbilanz einer GmbH setzt sich mindestens aus dem gezeichneten Kapital (Stammkapital) zusammen. Noch nicht eingezahlte Anteile erscheinen als „Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital“ auf der Aktivseite (§ 272 Abs. 1 HGB). Übersteigen die Verluste das vorhandene Eigenkapital, ist ein „nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag“ aktiv auszuweisen. Die Buchung des Stammkapitals erfolgt im SKR03 gegen Konto 9000, im SKR04 gegen Konto 2900. Für die UG gelten bei der Kapitalausstattung besondere Regelungen, die sich insbesondere beim Stammkapital und der Ansparpflicht von der GmbH unterscheiden.

Eigenkapital in der Eröffnungsbilanz – Grundstruktur

Die Eröffnungsbilanz ist gemäß § 242 Abs. 1 HGB zu Beginn des Handelsgewerbes aufzustellen. Für die GmbH konkretisiert § 41 GmbHG die Buchführungspflicht. Das Eigenkapital steht dabei auf der Passivseite und gliedert sich nach § 266 Abs. 3 HGB wie folgt:

Position Großes/Mittelgroßes Unternehmen Kleine GmbH (vereinfacht)
I. Gezeichnetes Kapital Gezeichnetes Kapital
II. Kapitalrücklage Kapitalrücklage
III. Gewinnrücklagen Gewinnrücklagen
IV. Gewinn-/Verlustvortrag Gewinn-/Verlustvortrag
V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag Jahresüberschuss/-fehlbetrag

In der echten Gründungsbilanz existieren bei einer reinen Neugründung in aller Regel nur Position I. und ggf. II. Alle anderen Positionen sind null. Maßgeblich ist der Anmeldezeitpunkt bei der Handelsregistereintragung; die GmbH entsteht erst mit Eintragung (§ 11 GmbHG), sodass die Eröffnungsbilanz auf diesen Tag zu datieren ist.

Hinweis: Vorgesellschaft

Zwischen Abschluss des Gesellschaftsvertrags und Handelsregistereintragung besteht eine sog. Vorgesellschaft (GmbH i.G.). Zahlungen in dieser Phase fließen in die spätere Eröffnungsbilanz ein, müssen aber bereits ordnungsgemäß erfasst werden.

Gezeichnetes Kapital & ausstehende Einlagen

Mindestkapital und Einzahlungspflichten nach GmbHG

Das Mindeststammkapital der GmbH beträgt 25.000 EUR (§ 5 Abs. 1 GmbHG), das der UG (haftungsbeschränkt) mindestens 1 EUR (§ 5a GmbHG). Zur Anmeldung beim Handelsregister muss bei der GmbH mindestens die Hälfte des Stammkapitals eingezahlt sein, bei der UG zwingend der volle Betrag in bar (§ 7 Abs. 2 GmbHG).

Ausweis ausstehender Einlagen in der Eröffnungsbilanz

Wurde das Stammkapital nur teilweise eingezahlt, entsteht eine Ausweisproblematik. § 272 Abs. 1 HGB schreibt vor:

  • Das gezeichnete Kapital wird in voller Satzungshöhe auf der Passivseite ausgewiesen.
  • Noch nicht eingeforderte ausstehende Einlagen werden offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt oder als gesonderter Aktivposten ausgewiesen.
  • Eingeforderte, aber noch nicht eingezahlte Einlagen sind unter den Forderungen zu aktivieren.

Praxishinweis zur Formulierung: Der Aktivposten lautet offiziell „Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital, davon eingefordert: X EUR“. Diese Trennung ist für Leser der Bilanz wesentlich, da sie Liquiditätsaussagen beeinflusst.

Eröffnungsbilanz – halbes Stammkapital eingezahlt

Stammkapital: 25.000 EUR
Eingezahlt: 12.500 EUR
Ausstehende Einlagen (nicht eingefordert): 12.500 EUR

→ Passiv: Gezeichnetes Kapital 25.000 EUR
→ Aktiv: Ausstehende Einlagen 12.500 EUR (abgesetzt oder gesondert)
→ Aktiv: Bank 12.500 EUR

Eröffnungsbilanz – Stammkapital voll eingezahlt

Stammkapital: 25.000 EUR
Eingezahlt: 25.000 EUR
Ausstehende Einlagen: 0 EUR

→ Passiv: Gezeichnetes Kapital 25.000 EUR
→ Aktiv: Bank 25.000 EUR

Die zweite Variante (Absetzung auf der Passivseite) führt zu einem netto ausgewiesenen gezeichneten Kapital und ist für kleine GmbHs häufig übersichtlicher, birgt jedoch das Risiko, dass Außenstehende das Gesamtstammkapital nicht erkennen. Die Ausweisvariante sollte im Anhang erläutert werden (§ 284 HGB).

Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

Dieser Ausnahmeausweis tritt in der Eröffnungsbilanz einer Neugründung nahezu nie auf – er ist aber bei Folge-Eröffnungsbilanzen nach Umwandlung, Insolvenzplanverfahren oder bei Übernahme einer überschuldeten Gesellschaft relevant. Nach § 268 Abs. 3 HGB gilt:

Achtung: Bilanzierungspflicht bei Überschuldung
Übersteigt der Verlust das gesamte Eigenkapital, darf die Passivseite nicht negativ ausgewiesen werden. Stattdessen ist der „nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag“ zwingend auf der Aktivseite auszuweisen. Dieser Posten ist ein Signal für drohende Insolvenz nach § 19 InsO und löst Anzeigepflichten der Geschäftsführung aus.

In der Praxis tritt dieser Posten in der Eröffnungsbilanz auf, wenn:

  • eine Umwandlung nach UmwG stattfindet und der übertragende Rechtsträger bereits überschuldet war,
  • eine GmbH nach Insolvenzplanbestätigung mit negativem Reinvermögen weitergeführt wird,
  • Gründungskosten und Vorabverluste der Vorgesellschaft das eingezahlte Kapital übersteigen (selten, aber möglich bei erheblichen Sachgründungskosten).

Rechenbeispiel Fehlbetrag: Gezeichnetes Kapital 25.000 EUR, Verlustvortrag aus Vorperiode (Umwandlung) –35.000 EUR → Eigenkapital netto: –10.000 EUR → Ausweis Aktivposten „Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag“: 10.000 EUR.

Variables Kapital bei der GmbH & Co. KG

Die GmbH & Co. KG ist eine Personengesellschaft; ihre Buchführung folgt grundsätzlich HGB-Personengesellschaftsrecht, ergänzt durch die gesellschaftsvertraglichen Kapitalkontenregelungen. In der Eröffnungsbilanz der GmbH & Co. KG unterscheidet man:

Kapitalkontentyp Charakteristik Ausweis
Festkapitalkonto (Konto I) Satzungsgemäßer Kommanditanteil, unveränderlich Eigenkapital, fest
Variables Kapital (Konto II) Gewinne, Verluste, Entnahmen, Einlagen Eigenkapital, variabel
Darlehenskonto Überschusseinlagen, fremdkapitalähnlich ggf. Fremdkapital

Das variable Kapital in der Eröffnungsbilanz der GmbH & Co. KG ist zum Stichtag aus dem letzten Jahresabschluss des Vorgängers fortzuschreiben. Privatentnahmen und -einlagen der Kommanditisten, die zwischen Bilanzstichtag und Eröffnungsbilanzstichtag geflossen sind, erhöhen bzw. mindern das variable Kapital entsprechend. Eine sorgfältige Abstimmung der Kapitalkonten ist zwingend, da Fehler hier direkte steuerliche Auswirkungen auf Verlustverrechnungsbeschränkungen nach § 15a EStG haben.

Ausstehende Einlagen bei der GmbH & Co. KG: Auch Kommanditisten können ihre zugesagte Kommanditeinlage noch nicht vollständig erbracht haben. Der Ausweis folgt sinngemäß § 272 Abs. 1 HGB: zugesagte Einlage vollständig als Eigenkapital, noch nicht erbrachte Beträge als Forderung gegen Gesellschafter aktiv.

Eigenkapital berechnen – Praxisbeispiel GmbH

Sachverhalt: Die Müller Verwaltungs-GmbH wird am 15. März gegründet. Stammkapital lt. Gesellschaftsvertrag: 50.000 EUR. Gesellschafter A hält 60 % (30.000 EUR), Gesellschafter B hält 40 % (20.000 EUR). Zur Anmeldung wird von A 15.000 EUR und von B 10.000 EUR eingezahlt. Zusätzlich bringt A einen Laptop (Sacheinlage) im Wert von 2.000 EUR ein, der auf seinen Stammanteil angerechnet wird. Gründungskosten (Notar, Gericht) von 1.800 EUR werden aus dem Bankkonto der Gesellschaft beglichen.

Eröffnungsbilanz Müller Verwaltungs-GmbH (15. März)

Aktiva EUR Passiva EUR
Sachanlagen (Laptop) 2.000 Gezeichnetes Kapital 50.000
Ausstehende Einlagen (nicht eingefordert) 23.000
Bank (25.000 – 1.800) 23.200
Aufwand Gründungskosten * 1.800 Jahresfehlbetrag –1.800
Summe Aktiva 50.000 Summe Passiva 50.000

* Gründungskosten sind sofort als Aufwand zu erfassen (§ 248 Abs. 1 HGB: Aktivierungsverbot). Das Eigenkapital netto beträgt 50.000 – 1.800 = 48.200 EUR.

Ausstehende Einlagen im Detail: Gesamtstammkapital 50.000 EUR, eingezahlt bar 25.000 EUR (15.000 + 10.000), Sacheinlage 2.000 EUR → erbrachte Einlagen 27.000 EUR → ausstehend 23.000 EUR. Da diese noch nicht eingefordert wurden, sind sie nicht als Forderung, sondern als eigener Aktivposten auszuweisen.

Buchungssätze SKR03 und SKR04

Die folgenden Buchungssätze gelten für den Zeitpunkt der Eröffnung. Im Buchführungssystem wird zunächst das Eröffnungsbilanzkonto (EBK) verwendet, das alle Anfangsbestände aufnimmt.

SKR03 – Gezeichnetes Kapital gegen Konto 9000

Buchung 1: Stammkapital einbuchen (voll)
Soll: 9000 Saldenvortragskonten · 50.000 EUR
Haben: 0800 Gezeichnetes Kapital · 50.000 EUR
Buchung 2: Eingezahlter Barbetrag (Bank)
Soll: 1200 Bank · 25.000 EUR
Haben: 9000 Saldenvortragskonten · 25.000 EUR
Buchung 3: Ausstehende Einlagen aktivieren
Soll: 0860 Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital · 23.000 EUR
Haben: 9000 Saldenvortragskonten · 23.000 EUR
Buchung 4: Sacheinlage (Laptop)
Soll: 0480 Betriebs- und Geschäftsausstattung · 2.000 EUR
Haben: 9000 Saldenvortragskonten · 2.000 EUR

SKR04 – Gezeichnetes Kapital gegen Konto 2900

Buchung 1: Stammkapital einbuchen (voll)
Soll: 9000 Saldenvortragskonten · 50.000 EUR
Haben: 2900 Gezeichnetes Kapital · 50.000 EUR
Buchung 2: Eingezahlter Barbetrag
Soll: 1800 Bank · 25.000 EUR
Haben: 9000 Saldenvortragskonten · 25.000 EUR
Buchung 3: Ausstehende Einlagen aktivieren (SKR04)
Soll: 0950 Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital · 23.000 EUR
Haben: 9000 Saldenvortragskonten · 23.000 EUR

Das Eröffnungsbilanzkonto (9000) muss am Ende der Eröffnungsbuchungen den Saldo null aufweisen – es gleicht alle Bestände aus und wird dann abgeschlossen. Abweichungen deuten auf fehlende Buchungsposten hin.

Möchten Sie sehen, wie die Eröffnungsbilanz automatisiert strukturiert wird? Testen Sie die Demo auf onlinebilanz.de – ideal für GmbH-Gründungen mit unterschiedlichen Einlage-Konstellationen.

Häufige Fehler & Checkliste

In der Praxis treten bei der Eigenkapital-Erfassung in der Eröffnungsbilanz immer wieder dieselben Fehler auf. Die folgende Checkliste fasst die kritischen Punkte zusammen:

  • Stammkapital in satzungsgemäßer Gesamthöhe passivisch ausweisen – nicht nur den eingezahlten Teil.
  • Ausstehende Einlagen korrekt trennen: nicht eingefordert (Aktivposten „Ausstehende Einlagen“) vs. eingefordert aber nicht eingezahlt (Forderung gegen Gesellschafter).
  • Sacheinlagen zum vereinbarten und geprüften Wert ansetzen – überhöhte Ansätze sind gesellschaftsrechtlich und steuerlich gefährlich (§ 9 GmbHG: Differenzhaftung).
  • Gründungskosten nicht aktivieren – § 248 Abs. 1 HGB verbietet dies seit BilMoG 2009 ausnahmslos.
  • EBK-Saldo nach allen Buchungen auf null prüfen.
  • Bei GmbH & Co. KG: variables Kapital und Privatentnahmen der Kommanditisten vollständig abstimmen und Kapitalkonten klar benennen.
  • Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag aktiv ausweisen (nie passivisch negativ).
  • UG: kein Stammkapital unter 1 EUR, ausschließlich Bareinlage, vollständige Einzahlung vor Anmeldung.

Steuerrechtlicher Hinweis (KStG/AO): Die Eröffnungsbilanz ist Ausgangspunkt für das steuerliche Einlagekonto nach § 27 KStG. Fehler im handelsrechtlichen Eigenkapitalausweis schlagen direkt auf das steuerliche Einlagekonto durch und können zu falschen Ausschüttungsbesteuerungen führen. Eine Abstimmung mit dem Steuerberater zum Eröffnungsstichtag ist daher nicht optional.

Für eine vollständige Automatisierung des Prozesses – von der Einlagenverwaltung bis zur Bilanzstruktur – bietet sich der Kostenrechner auf onlinebilanz.de an, der GmbH-spezifische Kapitalkonstellationen direkt berücksichtigt.

25.000 EUR

GmbH-Mindeststammkapital

50 %

Mindesteinzahlung bei Anmeldung (GmbH)

1 EUR

UG-Mindeststammkapital

Häufig gestellte Fragen

Was sind ausstehende Einlagen in der Eröffnungsbilanz der GmbH?

Ausstehende Einlagen sind der Teil des gezeichneten Kapitals, den Gesellschafter noch nicht in die GmbH eingezahlt haben. Sie werden nach § 272 Abs. 1 HGB entweder als Aktivposten ausgewiesen oder offen vom gezeichneten Kapital auf der Passivseite abgesetzt. Eingeforderte, noch nicht geleistete Beträge erscheinen als Forderung gegen Gesellschafter.

Wie berechne ich das Eigenkapital in der Eröffnungsbilanz?

Eigenkapital = Gezeichnetes Kapital + Kapitalrücklage + Gewinnrücklagen +/– Gewinn-/Verlustvortrag. Bei einer Neugründung ist in aller Regel nur das gezeichnete Kapital relevant. Abzuziehen sind etwaige Gründungsaufwendungen, die sofort als Aufwand erfasst werden und das Eigenkapital über einen Jahresfehlbetrag mindern.

Wie wird das Stammkapital im SKR03 gegen Konto 9000 gebucht?

Das Eröffnungsbilanzkonto 9000 (Saldenvortragskonten) wird im Soll belastet, Konto 0800 (Gezeichnetes Kapital) im Haben erkannt – in Höhe des vollen Satzungsstammkapitals. Gleichzeitig werden alle Aktivposten (Bank, Ausstehende Einlagen, Sachanlagen) gegen das Konto 9000 im Haben gebucht, bis der Saldo des EBK null ist.

Was bedeutet der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag in der Eröffnungsbilanz?

Übersteigen kumulierte Verluste das gesamte Eigenkapital, entsteht ein negatives Reinvermögen. Nach § 268 Abs. 3 HGB darf die Passivseite nicht negativ ausgewiesen werden; stattdessen ist der Fehlbetrag zwingend auf der Aktivseite zu zeigen. Dies ist ein starkes Warnsignal für Überschuldung gemäß § 19 InsO und verpflichtet die Geschäftsführung zum Handeln.

Wie wird variables Kapital in der Eröffnungsbilanz der GmbH & Co. KG behandelt?

Bei der GmbH & Co. KG führt jeder Gesellschafter in der Regel ein festes Kapitalkonto I (Kommanditeinlage) und ein variables Kapitalkonto II (Gewinne, Verluste, Entnahmen, Einlagen). In der Eröffnungsbilanz sind beide Konten aus dem Vorjahresabschluss fortzuschreiben; Privatentnahmen und -einlagen zwischen Bilanzstichtag und Eröffnungsstichtag sind einzuarbeiten. Ausstehende Kommanditeinlagen werden analog § 272 HGB als Aktivposten ausgewiesen.

Über Autor und fachliche Prüfung

Autor

Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Erster Ansprechpartner für Mandanten, koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und Steuerberater.

Fachliche Prüfung

Fabian Klement

Wirtschaftsprüfer & Steuerberater · Dipl.-Kfm.

✓ Steuerberaterkammer Stuttgart · Wirtschaftsprüferkammer

Schwerpunkt Jahresabschlussprüfung, Konzernreporting und E-Bilanz. Qualitätssicherung aller Abschlüsse. Verantwortet die fachliche Prüfung dieses Beitrags.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung. Alle steuerlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer. OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet. Stand der Rechtslage: June 2026.

Haben Sie Fragen? Jetzt erreichbar
SG
Servet Gündogan
Büroleitung & Support
0711 968 881 55
Mo–Fr · 10:00 – 18:00 Uhr · info@onlinebilanz.de
Branchen

Jedes Unternehmen. Jede Branche.

Alle Branchen ansehen

Schritt 1 · Wählen Sie Ihre Rechtsform — wir zeigen die Pflichten, die für Sie gelten



Fristenkalender

Jede Frist. Jede Abgabe.
Immer pünktlich.

Schlüsseltermine

Entstehungsgeschichte

Steuerberatung
der Zukunft.
Heute.

Jahresabschlüsse, die seit Jahren beim Finanzamt fehlen. Honorare, die kommen – ohne dass man weiß, wofür. Rückfragen, die im Nichts verschwinden. Fristen, die niemand im Blick hat. Irgendwann reicht es.

Die Antwort auf all das ist denkbar einfach: Unternehmer und Steuerberater arbeiten in einem gemeinsamen Portal zusammen – transparent, in Echtzeit und zu einem festen Preis. Belege hochladen, kommunizieren, Jahresabschlüsse erstellen, Steuererklärungen einreichen.

Alles an einem Ort, ohne Umwege, ohne Wartezeit. Künstliche Intelligenz übernimmt die Routine – damit der Steuerberater das tun kann, wofür er wirklich da ist: beraten, prüfen, verantworten.

Ihr Team

Steuerberatung,
die hält, was sie verspricht.

Verpasste Fristen, unbeantwortete Fragen, unklare Rechnungen – das kennen viele. Bei OnlineBilanz ist das anders. Ihr Steuerberater behält den Überblick, hält Fristen ein und meldet sich, bevor Probleme entstehen.

4
Köpfe
20+
Jahre Erfahrung
3
Kammern
Dr. Martin Pilz
Unternehmer Gründer
Dr. Martin Pilz
Geschäftsführer · CEO

Kein Steuerberater. Verantwortet Strategie, Produkt und Mandats­beziehung. Die steuerliche Beratung erfolgt ausschließlich durch die drei Berufsträger rechts.

Fabian Klement
WP StB Dipl.-Kfm.
Fabian Klement
Wirtschaftsprüfer & Steuerberater

Schwerpunkt Jahres­abschluss­prüfung, Konzern­reporting und E‑Bilanz. Qualitäts­sicherung aller Abschlüsse.

Jakob Röß
StB Dipl.-Kfm. Dipl.-Vw.
Jakob Röß
Steuerberater

Betreuung von mittel­ständischen GmbH, Frei­beruflern und Kapital­gesell­schaften.

Dr. Jeannine Dinnebier
RA Dr. iur. Dipl.-Vw.
Dr. Jeannine Dinnebier
Rechts­anwältin · Steuerrecht

Verantwortet Steuer­streit, Betriebs­prüfungen und rechts­sichere Gestaltung. Promoviert im Steuerrecht.

Geprüft & kammer­pflichtig Mitgliedschaften & Zulassungen
S
Steuerberater­kammerPflichtmitgliedschaft
W
Wirtschafts­prüfer­kammerZulassung nach WPO
R
Rechts­anwalts­kammerFachbereich Steuerrecht
D
DATEV‑KompatibelSchnittstellenkompatibel
Kontakt & häufige Fragen

Ihre Fragen.
Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
Ben
Ben
KI-Assistenz