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Datum

Lesedauer

16–23 Minuten

OnlineBilanzBlogBilanz GmbH Frist

Bilanz GmbH Frist 2026: Aufstellung, Feststellung & Offenlegung

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Jahresabschluss einer GmbH unterliegt mehreren gesetzlichen Fristen, die sich nach Größenklasse und Prüfungspflicht unterscheiden. Geschäftsführer müssen die Bilanz aufstellen, die Gesellschafter diese feststellen und schließlich erfolgt die Offenlegung beim Unternehmensregister – jeweils mit eigenen Stichtagen. Wer Fristen versäumt, riskiert Ordnungsgelder bis 25.000 Euro nach § 335 HGB.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

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Kurzantwort

Für den GmbH-Jahresabschluss gelten drei zentrale Fristen: Die Aufstellung durch den Geschäftsführer, die Feststellung durch die Gesellschafterversammlung (11 Monate bei kleinen, 8 Monate bei mittelgroßen und großen GmbHs nach § 42a GmbHG) und die Offenlegung beim Unternehmensregister innerhalb von 12 Monaten nach § 325 HGB. Bei Versäumnis drohen Ordnungsgelder von 500 bis 25.000 Euro sowie persönliche Haftungsrisiken für den Geschäftsführer.

Welche Fristen gelten für den Jahresabschluss einer GmbH?

Für den Jahresabschluss einer GmbH gelten gestaffelte gesetzliche Fristen, die sich nach der Unternehmensgröße richten. Maßgeblich sind dabei die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie des GmbH-Gesetzes (GmbHG). Als Geschäftsführer tragen Sie die Verantwortung dafür, dass diese Fristen eingehalten werden – bei Versäumnis drohen erhebliche Ordnungsgelder und haftungsrechtliche Konsequenzen.

Aufstellungsfrist nach § 264 Abs. 1 HGB

Der Geschäftsführer hat den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – innerhalb der ersten drei Monate des Geschäftsjahres für das vergangene Geschäftsjahr aufzustellen. Bei einem Bilanzstichtag 31.12.2025 bedeutet dies: Aufstellung bis spätestens 31. März 2026. Diese Frist gilt unabhängig von der Unternehmensgröße für alle Kapitalgesellschaften.

Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG

Der aufgestellte Jahresabschluss muss durch die Gesellschafterversammlung festgestellt werden. Hierfür gelten unterschiedliche Fristen:

  • Kleine GmbH (§ 267 Abs. 1 HGB): 11 Monate nach Bilanzstichtag – bei Stichtag 31.12.2025 also bis 30.11.2026
  • Mittelgroße und große GmbH (§ 267 Abs. 2, 3 HGB): 8 Monate nach Bilanzstichtag – bei Stichtag 31.12.2025 also bis 31.08.2026

Praxishinweis: Zeitpuffer einplanen

Auch wenn die gesetzlichen Fristen großzügig erscheinen, sollten Sie nicht bis zur letzten Minute warten. Prüfungshandlungen, Rückfragen und eventuelle Korrekturen benötigen Zeit. Ein strukturierter Prozess mit klaren Meilensteinen verhindert Fristversäumnisse und Stress zum Jahresende.

Was ist der Unterschied zwischen Aufstellung, Feststellung und Offenlegung?

Der Jahresabschluss durchläuft drei rechtlich klar voneinander getrennte Stufen. Viele Geschäftsführer verwechseln diese Begriffe – mit potenziell teuren Folgen. Jede Stufe hat eigene Fristen, Verantwortliche und rechtliche Konsequenzen.

1. Aufstellung (§ 264 Abs. 1 HGB)

Die Aufstellung ist die Erstellung des Jahresabschlusses durch den Geschäftsführer. Er muss Bilanz, GuV und Anhang (bei mittelgroßen/großen: ggf. Lagebericht) innerhalb von 3 Monaten nach Bilanzstichtag erstellen und unterschreiben. Dies ist die operative Erstellung der Zahlen – noch ohne Beschluss der Gesellschafter.

2. Feststellung (§ 42a GmbHG)

Die Feststellung erfolgt durch Beschluss der Gesellschafterversammlung. Erst dieser Beschluss macht den Jahresabschluss rechtsverbindlich. Die Gesellschafter genehmigen damit die vom Geschäftsführer vorgelegten Zahlen. Ohne Feststellung ist der Jahresabschluss rechtlich nicht wirksam – und eine Offenlegung wäre unzulässig.

3. Offenlegung (§ 325 HGB)

Die Offenlegung ist die Veröffentlichung des festgestellten Jahresabschlusses beim Unternehmensregister. Diese Frist beträgt 12 Monate nach Bilanzstichtag (bei Stichtag 31.12.2025 also bis 31.12.2026). Wichtig: Seit dem Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) vom 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister – nicht mehr beim Bundesanzeiger.

Phase Verantwortlich Frist (Stichtag 31.12.2025) Rechtsgrundlage
Aufstellung Geschäftsführer 31.03.2026 § 264 Abs. 1 HGB
Feststellung Gesellschafterversammlung 30.11.2026 (klein) / 31.08.2026 (mittel/groß) § 42a GmbHG
Offenlegung Geschäftsführer (Einreichung) 31.12.2026 § 325 HGB

Wie funktioniert die 12-Monats-Offenlegungsfrist konkret?

Die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB beträgt für alle Kapitalgesellschaften einheitlich 12 Monate nach dem Bilanzstichtag. Diese Frist ist eine absolute Höchstgrenze – ihre Überschreitung löst automatisch ein Ordnungsgeldverfahren aus, selbst wenn nur ein Tag überschritten wird.

Konkrete Beispiele für 2026

  • Bilanzstichtag 31.12.2025 → Offenlegung bis spätestens 31.12.2026
  • Bilanzstichtag 30.06.2025 → Offenlegung bis spätestens 30.06.2026
  • Bilanzstichtag 30.09.2025 → Offenlegung bis spätestens 30.09.2026

Entscheidend ist: Die Frist endet mit Ablauf des Tages, nicht mit Beginn. Bei einem Stichtag 31.12.2025 haben Sie bis 24:00 Uhr des 31.12.2026 Zeit. Die elektronische Einreichung beim Unternehmensregister muss zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen sein – der bloße Upload-Start reicht nicht.

Achtung: Keine Verlängerung möglich

Anders als bei Steuerfristen gibt es bei der Offenlegungsfrist keine Möglichkeit zur Fristverlängerung. Auch ein laufendes Betriebsprüfungsverfahren, Krankheit des Geschäftsführers oder technische Probleme rechtfertigen keine Überschreitung. Das Bundesamt für Justiz gewährt keine Aufschübe.

„In der Praxis beobachten wir häufig, dass Geschäftsführer die Offenlegung auf den letzten Drücker einreichen. Das ist riskant: Technische Probleme beim Upload, fehlende Dokumente oder formale Fehler können dann nicht mehr korrigiert werden. Wir empfehlen, die Offenlegung spätestens zwei Monate vor Fristablauf anzugehen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Welche Fristen gelten für kleine, mittelgroße und große GmbHs?

Die Fristenlage unterscheidet sich je nach Unternehmensgröße im Sinne des § 267 HGB. Während die Aufstellungs- und Offenlegungsfrist für alle Kapitalgesellschaften identisch sind, variiert die Feststellungsfrist erheblich. Zusätzlich bestehen Unterschiede beim Umfang der offenzulegenden Unterlagen.

Größenklassen nach § 267 HGB (Stand 2026)

Eine GmbH gilt als klein, wenn mindestens zwei der folgenden drei Merkmale an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen nicht überschritten werden:

  • Bilanzsumme: 7.500.000 Euro
  • Umsatzerlöse: 15.000.000 Euro (in den zwölf Monaten vor dem Abschlussstichtag)
  • Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl: 50

Als mittelgroß gilt eine GmbH, wenn sie die Grenzen für kleine, aber nicht die für große Kapitalgesellschaften überschreitet. Als groß gilt sie, wenn mindestens zwei der folgenden Merkmale überschritten werden:

  • Bilanzsumme: 25.000.000 Euro
  • Umsatzerlöse: 50.000.000 Euro
  • Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl: 250

Fristenübersicht nach Größenklasse

Kleine GmbH Mittelgroße GmbH Große GmbH
Aufstellung 3 Monate (31.03.2026) 3 Monate (31.03.2026) 3 Monate (31.03.2026)
Feststellung 11 Monate (30.11.2026) 8 Monate (31.08.2026) 8 Monate (31.08.2026)
Offenlegung 12 Monate (31.12.2026) 12 Monate (31.12.2026) 12 Monate (31.12.2026)
Prüfungspflicht Nein (Regel) Nein (Regel) Ja (§ 316 HGB)

Kleine GmbHs profitieren von der verlängerten Feststellungsfrist von 11 Monaten und erheblichen Erleichterungen bei der Offenlegung (§ 326 HGB): Sie dürfen eine verkürzte Bilanz einreichen und sind von der Offenlegung der GuV befreit, sofern bestimmte Angaben in den Anhang aufgenommen werden.

Was passiert bei Versäumnis der Fristen?

Die Nichteinhaltung der gesetzlichen Fristen für Aufstellung, Feststellung oder Offenlegung des Jahresabschlusses zieht erhebliche rechtliche und wirtschaftliche Konsequenzen nach sich. Als Geschäftsführer haften Sie persönlich für die Einhaltung dieser Pflichten – Unwissenheit oder organisatorische Gründe schützen nicht.

Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB

Bei verspäteter oder unterlassener Offenlegung leitet das Bundesamt für Justiz (BfJ) automatisch ein Ordnungsgeldverfahren ein. Die Höhe des Ordnungsgeldes beträgt gemäß § 335 HGB zwischen 500 Euro und 25.000 Euro. Die Bemessung erfolgt nach:

  • Dauer der Fristüberschreitung
  • Unternehmensgröße und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit
  • Wiederholungsfällen (drastische Erhöhung bei mehrfachen Verstößen)
  • Verschulden des Geschäftsführers

Das Ordnungsgeld wird gegen die Gesellschaft und persönlich gegen die Mitglieder des vertretungsberechtigten Organs (Geschäftsführer) festgesetzt. Auch nach nachträglicher Offenlegung entfällt das Ordnungsgeld nicht automatisch – es kann lediglich gemindert werden.

Haftungsrisiken des Geschäftsführers

Neben dem Ordnungsgeld drohen dem Geschäftsführer weitere Konsequenzen:

  • § 43 Abs. 2 GmbHG: Schadensersatzhaftung gegenüber der GmbH bei schuldhafter Pflichtverletzung
  • § 64 GmbHG: Insolvenzverschleppungshaftung, wenn durch verspätete Aufstellung die Insolvenzreife nicht erkannt wurde
  • Strafbarkeit nach § 331 HGB: Bei vorsätzlicher Nichtoffenlegung über mehrere Jahre
  • Reputationsschäden: Eintragung im Unternehmensregister als säumiger Offenleger

Besonders kritisch: Verspätete Aufstellung

Während bei verspäteter Offenlegung ’nur‘ ein Ordnungsgeld droht, kann die verspätete Aufstellung existenzbedrohend sein: Wird durch die verzögerte Erstellung ein Insolvenzgrund (Überschuldung, Zahlungsunfähigkeit) zu spät erkannt, haftet der Geschäftsführer persönlich für alle Zahlungen nach Eintritt der Insolvenzreife gemäß § 64 GmbHG – und das unbegrenzt.

500–25.000 €

Ordnungsgeld nach § 335 HGB

~15.000 €

Durchschnittliches Ordnungsgeld bei erstmaliger Säumnis

12 Monate

Frist bis Offenlegung

Wie beeinflusst die Prüfungspflicht die Fristen?

Prüfungspflichtige Kapitalgesellschaften müssen ihren Jahresabschluss durch einen Abschlussprüfer (Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer) prüfen lassen. Die Prüfungspflicht besteht für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften nach § 316 HGB sowie in bestimmten Sonderfällen auch für kleine GmbHs. Die Prüfung verlängert nicht die gesetzlichen Fristen – sie macht deren Einhaltung aber anspruchsvoller.

Wann besteht Prüfungspflicht?

Grundsätzlich gilt die Prüfungspflicht für große und – seit der EU-Prüfungsrichtlinie – für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 316 Abs. 1 HGB). Kleine Kapitalgesellschaften sind nur prüfungspflichtig, wenn sie:

  • kapitalmarktorientiert sind (§ 264d HGB)
  • aufgrund ihrer Rechtsform oder Satzung prüfungspflichtig sind
  • auf Antrag einer Minderheit geprüft werden müssen (§ 316 Abs. 2 HGB)

Zeitliche Auswirkungen der Prüfung

Die Abschlussprüfung benötigt realistisch zwischen 4 und 12 Wochen, abhängig von Unternehmensgröße, Komplexität und Vorbereitung. Der Prüfer muss den Jahresabschluss vor der Feststellung durch die Gesellschafterversammlung prüfen – die Gesellschafter beschließen über den geprüften Jahresabschluss samt Bestätigungsvermerk.

Daraus ergibt sich folgender Zeitplan für prüfungspflichtige GmbHs (Beispiel: Stichtag 31.12.2025, mittelgroß):

  1. Bis 31.03.2026: Aufstellung durch Geschäftsführer
  2. April bis Juni 2026: Abschlussprüfung (inkl. Vor- und Nacharbeiten)
  3. Bis 31.08.2026: Feststellung durch Gesellschafterversammlung
  4. Bis 31.12.2026: Offenlegung beim Unternehmensregister

„Bei prüfungspflichtigen Gesellschaften empfehlen wir dringend, die Aufstellung bereits im Februar abzuschließen, damit für die Prüfung ausreichend Zeit bleibt. Die achtwöchige Feststellungsfrist ist bei mittelgroßen und großen GmbHs sehr knapp – verzögert sich die Prüfung durch Rückfragen oder unvollständige Unterlagen, gerät die Feststellung in Gefahr.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Tipp: Parallelität von Erstellung und Prüfungsvorbereitung

Effiziente Kanzleien und Prüfer arbeiten bereits während der Erstellung des Jahresabschlusses vorbereitend zusammen. Unterlagen wie Inventurlisten, Verträge, Gesellschafterbeschlüsse und Kontenabstimmungen können schon vor finaler Aufstellung geprüft werden. Das spart später wertvolle Zeit.

Wie stelle ich als Geschäftsführer die Fristeneinhaltung sicher?

Die Einhaltung der Fristen für Aufstellung, Feststellung und Offenlegung erfordert systematische Planung und klare Verantwortlichkeiten. Als Geschäftsführer tragen Sie die Gesamtverantwortung – auch wenn Sie die operative Umsetzung delegieren. Folgende Schritte haben sich in der Praxis bewährt:

1. Jahresabschluss-Fahrplan erstellen

Legen Sie zu Jahresbeginn einen verbindlichen Zeitplan mit Meilensteinen fest. Berücksichtigen Sie dabei nicht nur die gesetzlichen Fristen, sondern auch interne Abstimmungsbedarfe, Urlaubszeiten und Kapazitätsengpässe.

  • Abstimmung mit Steuerberater: Wann werden welche Unterlagen benötigt?
  • Termin für Gesellschafterversammlung frühzeitig festlegen (inkl. Einladungsfrist nach § 51 GmbHG)
  • Bei Prüfungspflicht: Prüfer frühzeitig beauftragen und Prüfungstermine abstimmen
  • Interne Verantwortlichkeiten klären: Wer liefert welche Unterlagen bis wann?
  • Puffer für Rückfragen und Korrekturen einplanen (mindestens 2-4 Wochen)

2. Unterjährige Vorbereitung

Der Jahresabschluss beginnt nicht am 1. Januar, sondern bereits während des laufenden Geschäftsjahres. Eine saubere, laufende Buchführung ist die Basis für eine zügige Abschlusserstellung.

  • Monatliche Buchhaltung: Konten sollten monatlich abgestimmt und offene Posten geklärt werden
  • Quartalsabschlüsse: Helfen, kritische Themen frühzeitig zu identifizieren (z. B. Bewertungsfragen, außergewöhnliche Geschäftsvorfälle)
  • Belegwesen: Vollständige, geordnete Ablage aller Belege (digital oder physisch) spart später Suchzeit
  • Verträge und Verpflichtungen: Zentrale Übersicht über langfristige Verträge, Pensionszusagen, Sicherheiten etc.

3. Zusammenarbeit mit dem Steuerberater optimieren

Die meisten GmbHs lassen den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen. Eine effiziente Zusammenarbeit beschleunigt den Prozess erheblich:

  • Frühzeitige Beauftragung (idealerweise bereits im Vorjahr)
  • Vollständige Unterlagen auf einmal liefern (keine scheibchenweise Nachreichung)
  • Ansprechpartner intern benennen, der Rückfragen zeitnah beantwortet
  • Digitale Tools nutzen: Online-Plattformen wie OnlineBilanz ermöglichen transparente Kommunikation, Dokumentenupload und Status-Tracking in Echtzeit – ohne Verzögerungen durch E-Mail-Ping-Pong

4. Offenlegung vorbereiten

Die elektronische Einreichung beim Unternehmensregister erfordert bestimmte Formate (XBRL für große Gesellschaften, PDF für kleine) und eine qualifizierte elektronische Signatur. Klären Sie frühzeitig:

  • Wer übernimmt die technische Einreichung? (Steuerberater, Geschäftsführer, externer Dienstleister)
  • Ist eine qualifizierte elektronische Signatur vorhanden?
  • Welche Offenlegungserleichterungen gelten für Ihre Größenklasse?
  • Sind alle erforderlichen Dokumente vorhanden (Jahresabschluss, Lagebericht, ggf. Prüfbericht, Gesellschafterbeschluss)?

Kleine GmbH

Verkürzte Bilanz, keine GuV-Offenlegung (§ 326 HGB), einfaches PDF-Format, Feststellung bis 11 Monate

Mittelgroße/Große GmbH

Vollständige Unterlagen, ggf. XBRL-Format, Prüfbericht bei Prüfungspflicht, Feststellung bis 8 Monate

Wer den gesamten Prozess aus einer Hand – von der Erstellung durch zugelassene Steuerberater bis zur rechtzeitigen Offenlegung – digital abwickeln möchte, findet auf OnlineBilanz.de transparente Festpreisangebote ohne Wartezeiten. Unsere Steuerberater übernehmen die fristgerechte Erstellung, Ihre Gesellschafterversammlung beschließt digital oder in Präsenz, und die Offenlegung erfolgt termingerecht durch uns.

Welche Sonderfälle und Ausnahmen gibt es bei den Fristen?

Neben den regulären Fristen für Aufstellung, Feststellung und Offenlegung gibt es zahlreiche Sonderfälle, die abweichende oder zusätzliche Fristen auslösen. Diese betreffen insbesondere Gründung, Umwandlung, Liquidation sowie konzernrechtliche Besonderheiten.

Rumpfgeschäftsjahr (Gründung, Umstellung)

Weicht das erste Geschäftsjahr vom Kalenderjahr ab oder entsteht durch Gründung, Umwandlung oder Änderung des Geschäftsjahres ein Rumpfgeschäftsjahr, gelten die Fristen ab dem jeweiligen (abweichenden) Bilanzstichtag. Beispiel: Gründung einer GmbH am 1. Juli 2025 mit Geschäftsjahr = Kalenderjahr → erstes Rumpfgeschäftsjahr endet am 31.12.2025, Aufstellung bis 31.03.2026, Feststellung bis 30.11.2026 (bei kleiner GmbH).

Liquidation und Insolvenz

Befindet sich die GmbH in Liquidation, muss der Liquidator gemäß § 71 Abs. 1 GmbHG für den Beginn der Liquidation eine Eröffnungsbilanz und für den Schluss jedes Jahres einen Jahresabschluss erstellen. Die regulären Fristen gelten fort. Im Insolvenzverfahren entfallen die Offenlegungspflichten nach § 325 HGB nicht – der Insolvenzverwalter muss weiterhin Jahresabschlüsse offenlegen, solange die Gesellschaft besteht.

Konzernabschluss (§ 290 ff. HGB)

Mutterunternehmen, die einen Konzernabschluss aufstellen müssen, haben abweichende Fristen: Die Aufstellungsfrist beträgt hier 5 Monate nach dem Konzernabschlussstichtag (§ 290 Abs. 1 i. V. m. § 264 Abs. 1 HGB). Die Offenlegungsfrist für den Konzernabschluss beträgt ebenfalls 12 Monate (§ 325 Abs. 1 HGB), die Feststellungsfrist richtet sich nach § 42a GmbHG analog.

Befreiung von der Offenlegungspflicht

Unter bestimmten Umständen können Tochtergesellschaften von der Pflicht zur Offenlegung eines eigenen Jahresabschlusses befreit werden (§ 264 Abs. 3 HGB – sog. Konzernprivileg). Voraussetzungen:

  • Die Tochter-GmbH ist in den Konzernabschluss eines Mutterunternehmens einbezogen
  • Das Mutterunternehmen hat den Konzernabschluss nach EU-Recht aufgestellt
  • Die Tochter erfüllt bestimmte Größenkriterien
  • Die Gesellschafter der Tochter stimmen zu

Auch bei Befreiung muss der Jahresabschluss jedoch aufgestellt und festgestellt werden – nur die Offenlegung entfällt.

Hinweis: Ausländische Muttergesellschaften

Hat eine deutsche GmbH eine ausländische Muttergesellschaft (z. B. in der Schweiz, UK, USA), gelten besondere Anforderungen für die Inanspruchnahme des Konzernprivilegs. Der ausländische Konzernabschluss muss ggf. nach IFRS oder gleichwertig aufgestellt und beim deutschen Unternehmensregister hinterlegt werden. Eine steuerliche Beratung ist hier unerlässlich.

Erstmalige Offenlegung nach Versäumnis

Wurde die Offenlegung in der Vergangenheit versäumt, kann dies nicht rückwirkend ‚geheilt‘ werden – jede versäumte Offenlegung kann mit einem Ordnungsgeld belegt werden, auch wenn sie nachgeholt wird. Bei systematischen Versäumnissen über mehrere Jahre drohen kumulative Ordnungsgelder sowie strafrechtliche Konsequenzen nach § 331 HGB (Bußgeld bis 50.000 Euro).

Wie erfolgt die Offenlegung elektronisch beim Unternehmensregister?

Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) am 1. August 2022 erfolgt die Offenlegung von Jahresabschlüssen ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de). Der frühere Weg über den Bundesanzeiger ist seit diesem Zeitpunkt nicht mehr zulässig.

Technische Anforderungen

Die Einreichung muss elektronisch erfolgen. Dafür sind folgende Schritte notwendig:

  1. Registrierung: Einmalige Registrierung im Unternehmensregister mit Angabe der GmbH-Daten und Authentifizierung
  2. Dokumentenvorbereitung: Jahresabschluss als PDF (kleine GmbH) oder strukturiert als XBRL-Datei (große/mittelgroße GmbH bei bestimmten Positionen)
  3. Qualifizierte elektronische Signatur: Der Geschäftsführer muss die Einreichung mit einer qualifizierten elektronischen Signatur (QES) versehen, z. B. über einen USB-Token oder cloudbasierte Signaturlösungen
  4. Upload und Prüfung: Dokumente hochladen, formale Prüfung durch das System abwarten
  5. Bestätigung: Nach erfolgreicher Prüfung erfolgt die Veröffentlichung im Register

XBRL-Pflicht für bestimmte Größenklassen

Kapitalgesellschaften, die nicht als kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB gelten, müssen ihren Jahresabschluss teilweise in einem strukturierten, maschinenlesbaren Format (XBRL = eXtensible Business Reporting Language) einreichen. Betroffen sind insbesondere Bilanz und GuV. Der Anhang sowie der Lagebericht können weiterhin als PDF eingereicht werden.

Kleine Kapitalgesellschaften sind von der XBRL-Pflicht befreit und können alle Unterlagen als PDF offenlegen.

Kosten der Offenlegung

Für die Offenlegung beim Unternehmensregister fallen Gebühren an, die sich nach dem Umfang der eingereichten Unterlagen richten. Die Gebühren liegen typischerweise zwischen 40 und 60 Euro für eine Standard-Einreichung einer kleinen GmbH. Bei umfangreicheren Einreichungen (Konzernabschluss, geprüfte Abschlüsse) können die Gebühren höher ausfallen.

Vorsicht: Technische Fehler vermeiden

Formfehler bei der Einreichung – etwa fehlende Signaturen, falsche Dateiformate oder unvollständige XBRL-Taxonomien – führen zur Ablehnung der Offenlegung. Diese Ablehnung verbraucht Zeit, die Ihnen zur Fristwahrung fehlt. Lassen Sie die Offenlegung daher frühzeitig (mindestens 4 Wochen vor Fristablauf) durch Fachkundige vornehmen.

„Die elektronische Offenlegung über das Unternehmensregister ist für Laien fehleranfällig. Unsere Steuerberater übernehmen die gesamte technische Abwicklung – von der Aufbereitung der Daten im korrekten Format über die qualifizierte Signatur bis zur fristgerechten Einreichung. So vermeiden Mandanten Ablehnungen und Ordnungsgelder.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Einsichtnahme und Transparenz

Nach erfolgreicher Offenlegung sind die Jahresabschlüsse öffentlich einsehbar. Jeder Dritte – Geschäftspartner, Wettbewerber, Kreditgeber – kann gegen eine geringe Gebühr Einblick in Ihre Bilanzdaten nehmen. Diese Transparenz dient dem Gläubigerschutz und der Marktinformation, bedeutet aber auch: Offenlegungsfehler oder unvorteilhafte Bilanzkennzahlen werden sichtbar.

Checkliste: So behalten Sie alle Fristen im Blick

Die Vielzahl an Fristen und Anforderungen rund um den Jahresabschluss macht eine systematische Übersicht unerlässlich. Die folgende Checkliste hilft Ihnen als Geschäftsführer, keine Frist zu versäumen und die notwendigen Schritte in der richtigen Reihenfolge zu erledigen.

Phase 1: Vorbereitung (Januar bis März)

  • Buchhaltung für Vorjahr vollständig abschließen (Kontierung, Belegprüfung)
  • Inventur durchführen und dokumentieren (Anlagen, Vorräte, Forderungen, Verbindlichkeiten)
  • Offene Posten klären (Debitoren, Kreditoren, Bankkonten)
  • Steuerberater beauftragen und Zeitplan abstimmen
  • Bei Prüfungspflicht: Abschlussprüfer beauftragen
  • Bewertungsfragen klären (Rückstellungen, Abschreibungen, Rechnungsabgrenzung)

Phase 2: Aufstellung (bis 31. März)

  • Jahresabschluss durch Geschäftsführer aufstellen (oder durch beauftragten Steuerberater erstellen lassen)
  • Anhang erstellen mit allen erforderlichen Erläuterungen
  • Lagebericht erstellen (falls erforderlich bei mittelgroßen/großen GmbHs)
  • Geschäftsführer unterschreibt Jahresabschluss und Lagebericht
  • Unterlagen an Abschlussprüfer übergeben (falls prüfungspflichtig)

Phase 3: Prüfung (April bis Juni, falls prüfungspflichtig)

  • Abschlussprüfung durchführen lassen
  • Prüferfragen zeitnah beantworten und Nachweise liefern
  • Prüfungsbericht und Bestätigungsvermerk entgegennehmen
  • Eventuelle Änderungen aus Prüfung in Jahresabschluss einarbeiten

Phase 4: Feststellung (bis 31. August bzw. 30. November)

  • Gesellschafterversammlung einberufen (Einladungsfrist § 51 GmbHG beachten: mind. 1 Woche, Satzung kann längere Frist vorsehen)
  • Jahresabschluss samt Lagebericht und ggf. Prüfbericht vorlegen
  • Beschluss über Feststellung des Jahresabschlusses fassen
  • Beschluss über Ergebnisverwendung (Gewinnausschüttung, Einstellung in Rücklagen)
  • Protokoll der Gesellschafterversammlung erstellen und unterzeichnen
  • Beschluss dokumentieren für Offenlegung

Phase 5: Offenlegung (bis 31. Dezember)

  • Offenlegungsumfang prüfen: Welche Erleichterungen gelten für Ihre Größenklasse?
  • Dokumente in erforderlichem Format aufbereiten (PDF oder XBRL)
  • Qualifizierte elektronische Signatur bereitstellen
  • Einreichung beim Unternehmensregister vornehmen
  • Bestätigung der erfolgreichen Offenlegung prüfen und archivieren
  • Gebührenrechnung des Unternehmensregisters bezahlen

Kleine GmbH

  • Feststellung: 11 Monate
  • Verkürzte Bilanz
  • Keine GuV-Offenlegung
  • PDF-Format ausreichend

Mittelgroße GmbH

  • Feststellung: 8 Monate
  • Vollständige Unterlagen
  • XBRL-Pflicht (Bilanz, GuV)
  • Ggf. Prüfungspflicht

Große GmbH

  • Feststellung: 8 Monate
  • Vollständige Unterlagen
  • XBRL-Pflicht
  • Prüfungspflicht nach § 316 HGB

Wer die gesamte Abwicklung – von der Erstellung durch zugelassene Steuerberater über die Vorbereitung der Gesellschafterversammlung bis zur fristgerechten Offenlegung – aus einer Hand sucht, kann auf OnlineBilanz.de in wenigen Klicks einen Festpreis-Jahresabschluss beauftragen. Unsere Steuerberater übernehmen die fachliche und rechtliche Verantwortung, Sie behalten durch transparente Prozesse jederzeit den Überblick.

Häufig gestellte Fragen

Kann die Offenlegungsfrist verlängert werden?

Nein, die gesetzliche 12-Monats-Frist nach § 325 HGB ist eine Ausschlussfrist und kann nicht verlängert werden. Auch bei nachträglicher Offenlegung bleibt das Ordnungsgeldverfahren bestehen – lediglich die Höhe des Ordnungsgeldes kann sich bei zügiger Nachholung reduzieren.

Gilt die Bilanz-Frist auch für neu gegründete GmbHs im ersten Geschäftsjahr?

Ja, auch bei Neugründungen gelten die Fristen nach § 42a GmbHG und § 325 HGB ab dem ersten Geschäftsjahr. Bei einem Rumpfgeschäftsjahr (z. B. Gründung im Oktober, Bilanzstichtag 31.12.) beginnen die Fristen ab dem ersten Bilanzstichtag – häufig bereits wenige Monate nach Gründung.

Was passiert, wenn die Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss nicht feststellt?

Ohne Feststellungsbeschluss ist der Jahresabschluss rechtlich nicht wirksam und kann nicht offengelegt werden. Der Geschäftsführer muss die Versammlung notfalls mehrfach einberufen. Bei dauerhafter Blockade drohen neben Ordnungsgeldern auch gesellschaftsrechtliche Konflikte und im Extremfall die Bestellung eines gerichtlichen Notgeschäftsführers nach § 29 BGB analog.

Muss ich den Jahresabschluss auch offenlegen, wenn die GmbH keine Geschäftstätigkeit hatte?

Ja, die Offenlegungspflicht besteht unabhängig von der tatsächlichen Geschäftstätigkeit für alle ins Handelsregister eingetragenen GmbHs. Auch eine sogenannte Vorratsgesellschaft oder ruhende GmbH muss einen Jahresabschluss aufstellen, feststellen und beim Unternehmensregister offenlegen – andernfalls drohen Ordnungsgelder.

Wie kann ich prüfen, ob meine GmbH in der Vergangenheit alle Fristen eingehalten hat?

Im Unternehmensregister können Sie unter www.unternehmensregister.de einsehen, welche Jahresabschlüsse für Ihre GmbH hinterlegt wurden und zu welchem Datum. Fehlende Jahrgänge weisen auf Versäumnisse hin. Zusätzlich können Sie beim Bundesamt für Justiz anfragen, ob Ordnungsgeldverfahren anhängig sind oder waren.

Kann ich die Feststellungsfrist durch Satzungsänderung verlängern?

Nein, die Feststellungsfristen nach § 42a GmbHG sind zwingendes Gesetzesrecht und können durch Satzungsregelungen nicht verlängert werden. Die Satzung kann lediglich kürzere Fristen vorsehen oder Details zur Einberufung der Gesellschafterversammlung regeln, jedoch niemals die gesetzlichen Höchstfristen überschreiten.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 325 HGB – Offenlegung, § 267 HGB – Größenklassen, § 42a GmbHG – Feststellung des Jahresabschlusses, § 335 HGB – Ordnungsgeldverfahren. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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