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Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
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Stammkapital25.000 €
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Datum

Lesedauer

16–25 Minuten

OnlineBilanzBlogAbschreibungstabelle Vorlage

Abschreibungstabelle Vorlage 2026: Muster & Anleitung

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Eine Abschreibungstabelle dokumentiert die planmäßige Wertminderung von Anlagegütern über deren Nutzungsdauer und ist unverzichtbar für Buchhaltung und Jahresabschluss. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie eine professionelle Abschreibungstabelle Vorlage aufbauen, welche gesetzlichen Vorgaben nach § 238 ff. HGB gelten und wie Sie häufige Fehler vermeiden.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Eine Abschreibungstabelle erfasst systematisch alle abnutzbaren Anlagegüter eines Unternehmens mit Anschaffungskosten, Nutzungsdauer, Abschreibungsmethode und jährlichen Abschreibungsbeträgen. Sie dient als Grundlage für die Buchführung, den Anlagenspiegel im Jahresabschluss und die steuerliche Gewinnermittlung. Für 2026 sind lineare und degressive Abschreibung nach § 7 EStG zulässig, wobei die Nutzungsdauer den amtlichen AfA-Tabellen zu entnehmen ist.

Was ist eine Abschreibungstabelle und wofür wird sie benötigt?

Eine Abschreibungstabelle ist ein systematisches Werkzeug zur Erfassung und Verwaltung der planmäßigen Abschreibungen von Anlagevermögen gemäß § 253 Abs. 3 HGB. Sie dokumentiert die Wertminderung abnutzbarer Vermögensgegenstände über deren Nutzungsdauer und bildet die Grundlage für die handels- und steuerrechtliche Gewinnermittlung. Für GmbH-Geschäftsführer ist die korrekte Abschreibungsplanung unverzichtbar, da sie unmittelbar die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Steuerlast beeinflusst.

Rechtliche Grundlagen und Zweck

Nach § 253 Abs. 3 Satz 1 HGB sind bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, die Anschaffungs- oder Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen zu vermindern. Die Abschreibungstabelle dient dabei mehreren Zwecken: Sie gewährleistet die periodengerechte Erfolgsermittlung, schafft Transparenz über den Buchwert des Anlagevermögens und ermöglicht die Einhaltung der handels- und steuerrechtlichen Vorgaben nach § 7 EStG.

  • Systematische Erfassung aller abschreibungsfähigen Wirtschaftsgüter
  • Berechnung der jährlichen Abschreibungsbeträge nach linearer oder degressiver Methode
  • Dokumentation von Anschaffungsdatum, Nutzungsdauer und Restbuchwert
  • Nachweis gegenüber Finanzamt und Wirtschaftsprüfer bei Betriebsprüfungen
  • Grundlage für die Erstellung von Jahresabschluss und Steuererklärungen

Praxis-Hinweis

Eine professionell geführte Abschreibungstabelle ist nicht nur gesetzliche Pflicht, sondern auch ein wichtiges Controlling-Instrument. Sie zeigt auf einen Blick, welche Investitionen in welchem Umfang noch steuerlich wirksam sind und wann Ersatzbeschaffungen anstehen.

Aufbau und Bestandteile einer professionellen Abschreibungstabelle

Eine vollständige Abschreibungstabelle muss alle relevanten Informationen enthalten, um die Nachvollziehbarkeit der Abschreibungen zu gewährleisten und den Anforderungen der §§ 238, 239 HGB an ordnungsmäßige Buchführung zu genügen. Der Aufbau folgt dabei einem standardisierten Schema, das sich in der Praxis bewährt hat und sowohl handels- als auch steuerrechtlichen Anforderungen entspricht.

Pflichtangaben nach HGB und AO

Spalte Inhalt Rechtsgrundlage
Anlagennummer Eindeutige Identifikationsnummer des Wirtschaftsguts § 239 Abs. 2 HGB
Bezeichnung Konkrete Beschreibung des Vermögensgegenstands § 238 Abs. 1 HGB
Anschaffungsdatum Zeitpunkt des Zugangs bzw. der Inbetriebnahme § 253 Abs. 1 HGB
Anschaffungskosten Kaufpreis zuzüglich Anschaffungsnebenkosten § 255 Abs. 1 HGB
Nutzungsdauer Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer nach AfA-Tabellen § 7 Abs. 1 EStG
Abschreibungsmethode Linear, degressiv oder Leistungsabschreibung § 253 Abs. 3 HGB, § 7 EStG
Jahresabschreibung Planmäßiger Abschreibungsbetrag pro Geschäftsjahr § 253 Abs. 3 HGB
Restbuchwert Noch nicht abgeschriebener Wert zum Bilanzstichtag § 266 Abs. 2 HGB

Zusätzliche Angaben für die Praxis

Neben den Pflichtangaben empfehlen sich weitere Spalten für eine effiziente Verwaltung: Abgangsdatum und -grund bei vorzeitiger Ausbuchung, Buchungskonten nach SKR03/SKR04, Standort bei mehreren Betriebsstätten, sowie eine Bemerkungsspalte für Sonderabschreibungen nach § 7g EStG oder außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB. Bei digitaler Führung sollte zudem eine automatische Berechnung der kumulierten Abschreibungen sowie des prozentualen Abschreibungsgrads integriert sein.

„In der Praxis stellen wir immer wieder fest, dass unvollständige Abschreibungstabellen bei Betriebsprüfungen zu erheblichen Diskussionen führen. Eine saubere Dokumentation von Anfang an spart später viel Aufwand und schützt vor Hinzuschätzungen durch das Finanzamt.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Welche Abschreibungsmethoden sind 2026 zulässig?

Die Wahl der Abschreibungsmethode beeinflusst maßgeblich die Höhe der jährlichen Abschreibung und damit das steuerliche Ergebnis. Nach § 253 Abs. 3 HGB ist handelsrechtlich die Abschreibung nach einem Plan vorzunehmen, der die Anschaffungs- oder Herstellungskosten auf die Geschäftsjahre der Nutzung verteilt. Steuerrechtlich regelt § 7 EStG die zulässigen Methoden, wobei seit 2011 die degressive Abschreibung für Neuanschaffungen grundsätzlich nicht mehr möglich ist – mit temporären Ausnahmen in Krisenjahren.

Lineare Abschreibung nach § 7 Abs. 1 EStG

Die lineare Abschreibung ist die Standardmethode und verteilt die Anschaffungskosten gleichmäßig auf die Nutzungsdauer. Der jährliche Abschreibungsbetrag errechnet sich aus den Anschaffungskosten dividiert durch die Nutzungsdauer in Jahren. Diese Methode ist sowohl handels- als auch steuerrechtlich zulässig und wird für nahezu alle Anlagegüter angewendet. Die Nutzungsdauer wird dabei nach den amtlichen AfA-Tabellen des Bundesfinanzministeriums bestimmt.

Vorteile linear

  • Einfache, nachvollziehbare Berechnung
  • Gleichmäßige Belastung der Geschäftsjahre
  • Handels- und steuerrechtlich identisch möglich
  • Keine nachträglichen Anpassungen erforderlich

Nachteile linear

  • Keine beschleunigte Liquiditätsentlastung
  • Berücksichtigt nicht höheren Wertverlust zu Beginn
  • Weniger flexibel bei Ergebnissteuerung
  • Kein steuerlicher Sondervorteil bei Investitionen

Sonderabschreibungen und GWG-Regelung

Neben der planmäßigen Abschreibung existieren steuerliche Sonderregelungen: Nach § 7g EStG können kleine und mittlere Betriebe für neue oder gebrauchte bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Jahren neben der regulären Abschreibung Sonderabschreibungen von bis zu insgesamt 40 % vornehmen. Die Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG)-Regelung nach § 6 Abs. 2 EStG erlaubt bei Anschaffungskosten bis 800 Euro (netto, Stand 2026) die sofortige vollständige Abschreibung im Jahr der Anschaffung. Alternativ kann ein Sammelposten für Wirtschaftsgüter zwischen 250 und 1.000 Euro gebildet werden, der über fünf Jahre abgeschrieben wird.

Wichtiger Hinweis

Handelsrechtliche und steuerrechtliche Abschreibung können voneinander abweichen. Während steuerlich Sonderabschreibungen nach § 7g EStG in Anspruch genommen werden können, ist dies handelsrechtlich nur zulässig, wenn eine tatsächliche Wertminderung vorliegt. Dies führt zu latenten Steuern nach § 274 HGB, die in der Bilanz auszuweisen sind.

AfA-Tabellen: Wie ermittelt man die richtige Nutzungsdauer?

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer ist die zentrale Größe für die Berechnung der jährlichen Abschreibung. Sie bezeichnet den Zeitraum, in dem ein Wirtschaftsgut voraussichtlich genutzt werden kann. Das Bundesfinanzministerium veröffentlicht amtliche AfA-Tabellen (Absetzung für Abnutzung), die branchenspezifisch und nach Anlageart gegliedert sind. Diese Tabellen sind steuerrechtlich zwar nicht bindend, haben aber erhebliche Bedeutung als Verwaltungsanweisung und werden von Finanzämtern in der Regel anerkannt.

Übersicht wichtiger AfA-Tabellen 2026

AfA-Tabelle Anwendungsbereich Beispiel Nutzungsdauer
AV allgemein Branchenübergreifende Wirtschaftsgüter Büromöbel: 13 Jahre, EDV-Hardware: 3 Jahre
Maschinenbau Produktionsanlagen, Werkzeuge CNC-Maschinen: 8 Jahre, Gabelstapler: 9 Jahre
Gaststätten Einrichtung, Küchengeräte Kücheneinrichtung: 10 Jahre, Kaffeemaschine: 8 Jahre
Baugewerbe Baumaschinen, Gerüste Turmdrehkran: 10 Jahre, Betonmischer: 11 Jahre
Gebäude Immobilien nach Baujahr und Art Bürogebäude: 33 Jahre, Lagergebäude: 20-25 Jahre
Kfz-Gewerbe Fahrzeuge, Werkstattausstattung Pkw: 6 Jahre, Lkw: 9 Jahre, Hebebühne: 14 Jahre

Abweichung von AfA-Tabellen

Eine Abweichung von den amtlichen AfA-Tabellen ist möglich, wenn das Unternehmen nachweisen kann, dass die tatsächliche Nutzungsdauer erheblich kürzer oder länger ist. Dies erfordert eine substantiierte Darlegung der betriebsindividuellen Verhältnisse, etwa durch technische Gutachten, Herstellerangaben oder Erfahrungswerte aus vergleichbaren Betrieben. Bei kürzerer Nutzungsdauer liegt die Beweislast beim Steuerpflichtigen; das Finanzamt wird dies kritisch prüfen. Umgekehrt kann eine längere Nutzungsdauer handelsrechtlich geboten sein, wenn der Vermögensgegenstand tatsächlich länger genutzt wird (§ 253 Abs. 3 Satz 2 HGB).

  • Intensivere Nutzung (z.B. Mehrschichtbetrieb) rechtfertigt kürzere Nutzungsdauer
  • Besonders schonende Nutzung oder regelmäßige Wartung kann längere Nutzungsdauer begründen
  • Technologischer Wandel (z.B. IT-Branche) kann kürzere faktische Nutzbarkeit bedeuten
  • Branchenspezifische Besonderheiten sind zu dokumentieren
  • Änderung der Nutzungsdauer ist prospektiv möglich bei geänderter Einschätzung

„Die AfA-Tabellen sind ein solider Ausgangspunkt, aber nicht sakrosankt. Wer gut begründen kann, warum im konkreten Fall eine andere Nutzungsdauer angemessen ist, sollte dies auch dokumentieren. Pauschale Abweichungen ohne Nachweis führen jedoch regelmäßig zu Problemen bei Betriebsprüfungen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Abschreibungstabelle in Excel erstellen oder Software nutzen?

Die praktische Umsetzung einer Abschreibungstabelle kann grundsätzlich in Excel, mit spezialisierter Anlagenbuchhaltungs-Software oder innerhalb des ERP-Systems erfolgen. Jede Variante hat spezifische Vor- und Nachteile, die sich auf Aufwand, Fehleranfälligkeit, Prüfungssicherheit und Integration in die übrige Finanzbuchhaltung auswirken. Die Wahl hängt von Unternehmensgröße, Komplexität des Anlagevermögens und vorhandenen IT-Ressourcen ab.

Excel-Vorlagen: Flexibel, aber fehleranfällig

Eine Excel-Vorlage eignet sich für kleinere GmbHs mit überschaubarem Anlagevermögen (bis ca. 50-100 Positionen). Der Vorteil liegt in der Flexibilität und den geringen Kosten. Eine professionelle Excel-Vorlage sollte Formeln für automatische Berechnung der Jahresabschreibung, Restbuchwert und kumulierten Abschreibung enthalten sowie Dropdown-Menüs für Abschreibungsmethoden. Kritisch ist jedoch die fehlende Prüfungshistorie: Änderungen sind nicht revisionssicher nachvollziehbar, was § 239 Abs. 3 HGB (Unveränderbarkeit von Buchungen) widersprechen kann.

  • Eindeutige Anlagennummerierung mit fortlaufendem System
  • Automatische Berechnung über Excel-Formeln (keine manuellen Eingaben)
  • Separate Tabellenblätter pro Geschäftsjahr oder Anlagenklasse
  • Schutz der Formelspalten gegen versehentliches Überschreiben
  • Monatliche Datensicherung mit Versionskontrolle
  • Jahresabschluss-Version als PDF speichern für Unveränderbarkeit
  • Plausibilitätsprüfung: Summe Jahresabschreibungen = Aufwand in GuV

Spezialisierte Anlagenbuchhaltungs-Software

Professionelle Software wie DATEV Anlagenbuchhaltung, Lexware anlagenverwaltung oder Module in SAP/Microsoft Dynamics bieten erhebliche Vorteile: automatische Buchung der Abschreibungen, revisionssichere Datenbank, Schnittstellen zur Finanzbuchhaltung, automatische Anwendung der AfA-Tabellen sowie parallele Führung von handels- und steuerrechtlichen Werten. Die Anschaffungskosten und der Schulungsaufwand amortisieren sich ab ca. 100 Anlagepositionen oder bei komplexen Abschreibungsszenarien (Sonderabschreibungen, Investitionszulagen, Teilwertabschreibungen).

Excel-Vorlage

  • Geringe Kosten
  • Hohe Flexibilität
  • Keine Schulung nötig
  • Eingeschränkte Prüfungssicherheit
  • Manuelle Buchungsvorschläge

Standard-Software

  • Automatische Berechnungen
  • Schnittstelle zu FIBU
  • Revisionssicher
  • Moderate Lizenzkosten
  • Standardisierte Workflows

ERP-integriert

  • Vollständige Integration
  • Echtzeit-Controlling
  • Mehrmandantenfähig
  • Höhere Investition
  • Maximale Automatisierung

OnlineBilanz-Hinweis

Mandanten von OnlineBilanz können die Anlagenbuchhaltung entweder selbst führen und die Daten digital übermitteln oder die komplette Führung durch unsere Steuerberater übernehmen lassen. Beide Varianten sind im Festpreis-Jahresabschluss berücksichtigt – ohne versteckte Zusatzkosten für Anlagenspiegel oder Abschreibungsberechnungen.

Häufige Fehler bei der Abschreibung und wie Sie diese vermeiden

In der Praxis zeigen sich bei Betriebsprüfungen und Jahresabschlusserstellungen immer wieder typische Fehlerquellen, die zu Korrekturen, Hinzuschätzungen oder im schlimmsten Fall zur Versagung der Ordnungsmäßigkeit der Buchführung führen können. Die folgenden Fehler lassen sich durch sorgfältige Prozesse und fachkundige Begleitung systematisch vermeiden.

Anschaffungskosten: Vollständigkeit und Abgrenzung

Nach § 255 Abs. 1 HGB gehören zu den Anschaffungskosten neben dem Kaufpreis auch alle Anschaffungsnebenkosten wie Fracht, Montage, Zölle oder Notarkosten bei Immobilien. Häufig werden diese nicht korrekt aktiviert, sondern fälschlicherweise sofort als Aufwand verbucht. Umgekehrt dürfen Finanzierungskosten (Zinsen) nach § 255 Abs. 3 HGB nur unter strengen Voraussetzungen aktiviert werden – hier besteht Verwechslungsgefahr. Ebenso problematisch: die Abgrenzung zwischen Erhaltungsaufwand (sofort abzugsfähig) und Herstellungskosten (aktivierungspflichtig) bei Reparaturen und Modernisierungen.

Typischer Prüfungsfokus

Finanzämter prüfen besonders kritisch die Zuordnung von Baumaßnahmen: Reparaturen unter 4.000 Euro netto können als GWG sofort abgeschrieben werden. Größere Maßnahmen erfordern eine genaue Analyse, ob Erhaltungs- oder Herstellungsaufwand vorliegt – dies hat massive Auswirkungen auf die Steuerlast über mehrere Jahre.

Fehlerhafte Halbjahresregelung und zeitanteilige Abschreibung

Bei unterjähriger Anschaffung ist die Abschreibung zeitanteilig vorzunehmen – ab dem Monat der Anschaffung oder Inbetriebnahme. Viele Unternehmen wenden fälschlicherweise die sogenannte Halbjahresregelung an: Ein im ersten Halbjahr angeschafftes Wirtschaftsgut wird voll, ein im zweiten Halbjahr angeschafftes zur Hälfte abgeschrieben. Diese Vereinfachung ist steuerrechtlich nur zulässig, wenn sie auch handelsrechtlich angewendet und stetig beibehalten wird (§ 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB – Stetigkeitsprinzip).

Fehlende Dokumentation bei Abgängen

Beim Verkauf, Verschrottung oder Diebstahl von Anlagegütern muss der Abgang korrekt dokumentiert und verbucht werden. Der Restbuchwert ist auszubuchen, der Verkaufserlös (falls vorhanden) zu erfassen und die Differenz als Gewinn oder Verlust in der GuV auszuweisen. Häufige Fehler: Das Wirtschaftsgut bleibt in der Abschreibungstabelle Vorlage und wird weiter abgeschrieben, oder der Abgang wird buchhalterisch nicht erfasst. Bei Diebstahl oder Totalschaden muss zudem ein Nachweis geführt werden (Polizeianzeige, Schadensgutachten), um die außerplanmäßige Abschreibung steuerlich geltend zu machen.

  • Abgangsdatum und -grund in Abschreibungstabelle dokumentieren
  • Restbuchwert zum Abgangszeitpunkt ermitteln (nicht Jahresende)
  • Verkaufserlös oder Versicherungsleistung als Ertrag buchen
  • Buchungssatz: Abgang Anlagevermögen mit Gewinn/Verlust-Verrechnung
  • Bei Verschrottung: Entsorgungsnachweis aufbewahren
  • Inventurvermerke bei physischer Bestandsaufnahme aktualisieren

„Aus unserer Erfahrung entstehen die meisten Korrekturen bei der Abschreibung nicht durch komplexe Sonderfälle, sondern durch grundlegende Fehler bei Anschaffungskosten und unterjähriger Berechnung. Eine saubere Ersterfassung und ein klarer Abgangsprozess verhindern 80 % aller Probleme.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Vom Abschreibungsplan zum Anlagenspiegel im Jahresabschluss

Die Abschreibungstabelle bildet die Grundlage für den Anlagenspiegel, der nach § 264 Abs. 1 HGB i.V.m. § 284 Abs. 3 HGB bei Kapitalgesellschaften verpflichtend im Anhang des Jahresabschlusses anzugeben ist. Der Anlagenspiegel stellt die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens dar und gliedert sich nach Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, kumulierten Abschreibungen und Restbuchwerten – jeweils mit Anfangsbestand, Zugängen, Abgängen und Endbestand.

Struktur des Anlagenspiegels nach § 284 Abs. 3 HGB

Der Anlagenspiegel folgt der Gliederung des Anlagevermögens nach § 266 Abs. 2 HGB: immaterielle Vermögensgegenstände (Konzessionen, Lizenzen, Software, Geschäftswert), Sachanlagen (Grundstücke, Gebäude, technische Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) sowie Finanzanlagen. Für jede Position sind anzugeben: Anschaffungs-/Herstellungskosten zu Beginn, Zugänge, Abgänge, Umbuchungen, Zuschreibungen und Stand am Ende; parallel dazu die kumulierten Abschreibungen mit gleichem Schema. Die Differenz ergibt die Buchwerte zu Beginn und am Ende des Geschäftsjahres.

Anlagespiegel-Position Anschaffungskosten Anfang Zugänge Abgänge AK Ende Kum. AfA Ende Buchwert Ende
Immaterielle VG 50.000 10.000 5.000 55.000 35.000 20.000
Grundstücke/Gebäude 800.000 0 0 800.000 120.000 680.000
Techn. Anlagen 450.000 80.000 30.000 500.000 280.000 220.000
BGA 180.000 25.000 15.000 190.000 110.000 80.000
Summe Anlagevermögen 1.480.000 115.000 50.000 1.545.000 545.000 1.000.000

Prüfung und Abstimmung mit Hauptbuch

Vor Erstellung des Jahresabschlusses muss die Abschreibungstabelle mit dem Hauptbuch abgestimmt werden. Die Summe der in der Abschreibungstabelle erfassten Jahresabschreibungen muss mit dem Aufwandskonto ‚Abschreibungen auf Sachanlagen‘ übereinstimmen. Ebenso müssen die Buchwerte in der Tabelle mit den Salden der Bestandskonten für Anlagevermögen korrespondieren. Differenzen weisen auf Buchungsfehler, vergessene Abgänge oder nicht aktualisierte Abschreibungstabellen hin und müssen vor Bilanzaufstellung geklärt werden.

  • Summe Anschaffungskosten in Tabelle = Bestandskonten Anlagevermögen
  • Jahresabschreibung in Tabelle = Aufwandskonto AfA in GuV
  • Alle Zugänge des Jahres in Tabelle erfasst und aktiviert
  • Alle Abgänge ordnungsgemäß ausgebucht (inkl. Gewinn/Verlust)
  • Sonderabschreibungen nach § 7g EStG separat dokumentiert
  • Außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 S. 5 HGB begründet
  • Anlagenspiegel-Entwurf vor Bilanzsitzung mit Steuerberater abstimmen

Digitaler Prozess bei OnlineBilanz

Mandanten übermitteln ihre Abschreibungstabelle oder Anlagenbuchhaltung digital über die OnlineBilanz-Plattform. Unsere Steuerberater prüfen die Plausibilität, führen die Abstimmung mit der Finanzbuchhaltung durch und erstellen den rechtskonformen Anlagenspiegel als Teil des Jahresabschlusses – alles zu transparenten Festpreisen.

Gesetzliche Anforderungen und Aufbewahrungspflichten

Die Abschreibungstabelle ist Teil der Buchführung und unterliegt damit den strengen Anforderungen der §§ 238 ff. HGB sowie § 147 AO. Sie muss so beschaffen sein, dass sie einem sachverständigen Dritten innerhalb angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und die Lage des Unternehmens vermitteln kann (§ 238 Abs. 1 Satz 2 HGB). Dies bedeutet konkret: Vollständigkeit, Richtigkeit, zeitgerechte Erfassung, Ordnung und Unveränderbarkeit.

GoB: Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung

Nach § 239 Abs. 2 HGB müssen Buchungen so beschaffen sein, dass ihre Entstehung und Abwicklung verfolgt werden können. Bei der Abschreibungstabelle bedeutet dies: Jede Änderung – sei es eine Neuanschaffung, ein Abgang oder eine Korrektur der Nutzungsdauer – muss nachvollziehbar sein. Bei digitaler Führung ist daher ein System mit Änderungshistorie erforderlich oder zumindest eine Versionierung mit Zeitstempeln. Wer eine Abschreibungstabelle Vorlage PDF oder Excel nutzt, sollte darauf achten, dass frühere Versionen archiviert werden – einfaches Überschreiben ohne Sicherung erfüllt die gesetzlichen Anforderungen nicht.

Formelle Anforderungen § 239 HGB

  • Vollständigkeit: Alle Anlagegüter erfasst
  • Richtigkeit: Zutreffende Werte und Berechnungen
  • Zeitgerechtheit: Erfassung zeitnah zur Anschaffung
  • Ordnung: Systematische, nachvollziehbare Struktur
  • Unveränderbarkeit: Nachträgliche Änderungen erkennbar

Materielle Anforderungen

  • Zutreffende Anschaffungskosten nach § 255 HGB
  • Sachgerechte Nutzungsdauer (AfA-Tabellen oder Nachweis)
  • Korrekte Abschreibungsmethode nach § 253 HGB
  • Zeitanteilige Berechnung bei unterjährigem Zugang
  • Dokumentation von Abgängen und außerplanmäßigen AfA

Aufbewahrungspflicht: 10 Jahre nach § 147 AO

Die Abschreibungstabelle gehört zu den nach § 147 Abs. 1 Nr. 1 AO aufbewahrungspflichtigen Unterlagen (Bücher und Aufzeichnungen) und ist 10 Jahre aufzubewahren. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung gemacht wurde. Bei einem Wirtschaftsgut, das 2026 angeschafft und bis 2031 abgeschrieben wird, beginnt die Aufbewahrungsfrist erst am 31.12.2031 und endet am 31.12.2041. Praktisch bedeutet dies: Die Abschreibungstabelle muss für jedes Geschäftsjahr als eigenständiges Dokument archiviert werden.

  • Jahresabschluss-Version der Abschreibungstabelle als PDF/A archivieren
  • Digitale Archivierung muss revisionssicher erfolgen (§ 147 Abs. 6 AO)
  • Bei Software-Wechsel: Daten migrieren oder alte Software lesbar vorhalten
  • Beleghafte Nachweise (Rechnungen, Kaufverträge) ebenfalls 10 Jahre aufbewahren
  • Bei Betriebsprüfung: Abschreibungstabellen aller geprüften Jahre bereithalten
  • Ausländische Betriebsstätten: Zusätzliche lokale Anforderungen beachten

„Die Aufbewahrungspflicht wird in der Praxis häufig unterschätzt. Bei Betriebsprüfungen, die Jahre zurückreichen, ist es essenziell, die historischen Abschreibungstabellen vollständig und nachvollziehbar vorlegen zu können. Wer hier Lücken hat, riskiert Schätzungen durch das Finanzamt.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Sanktionen bei Verstößen

Fehlende oder unvollständige Abschreibungstabellen können zur Verwerfung der gesamten Buchführung führen (§ 158 AO). Das Finanzamt ist dann berechtigt, die Besteuerungsgrundlagen zu schätzen – meist zu Ungunsten des Steuerpflichtigen. Zudem drohen Bußgelder nach § 379 AO (bis 5.000 Euro bei Verletzung der Aufbewahrungspflicht) und in schweren Fällen strafrechtliche Konsequenzen wegen Steuerhinterziehung.

Digitalisierung der Abschreibungsverwaltung: Effizienz und Compliance

Die Digitalisierung der Anlagenbuchhaltung bietet erhebliche Effizienzpotenziale und reduziert Fehlerquellen. Moderne cloudbasierte Systeme ermöglichen automatisierte Workflows von der Erfassung über die Abschreibungsberechnung bis zur Buchung und Reporting. Für GmbHs, die ihre Prozesse zukunftssicher aufstellen wollen, führt an digitalen Lösungen kein Weg mehr vorbei – zumal die GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form) präzise Vorgaben für digitale Buchführung machen.

GoBD-konforme digitale Abschreibungstabelle

Die GoBD verlangen für digitale Buchführungssysteme: Unveränderbarkeit (jede Änderung muss protokolliert werden), Vollständigkeit (alle Geschäftsvorfälle), Richtigkeit (korrekte Werte), Zeitgerechtigkeit (zeitnahe Erfassung), Ordnung (systematische Struktur) und Nachvollziehbarkeit (Audit Trail). Eine einfache Excel-Datei auf einem Netzlaufwerk erfüllt diese Anforderungen nicht, da nachträgliche Änderungen nicht automatisch protokolliert werden. Erforderlich ist entweder eine spezialisierte Software oder ein Dokumentenmanagementsystem mit Versionierung und Zugriffsprotokollierung.

78%

Zeitersparnis durch automatische AfA-Berechnung

95%

Fehlerreduktion bei digitaler Anlagenbuchhaltung

100%

GoBD-Konformität mit zertifizierter Software

Schnittstellen und Integration

Eine durchgängig digitale Prozesskette beginnt beim Rechnungseingang: Die Rechnung wird digital erfasst (OCR-Erkennung), als Anschaffung klassifiziert, in die Anlagenbuchhaltung übernommen und automatisch mit AfA-Tabellen abgeglichen. Die Software erstellt automatisch den Buchungssatz zur Aktivierung und berechnet monatlich oder jährlich die Abschreibung. Zum Bilanzstichtag wird der Anlagenspiegel per Knopfdruck generiert und die Werte an die FIBU übergeben. Diese Integration spart nicht nur Zeit, sondern eliminiert Übertragungsfehler und schafft Echtzeit-Transparenz über den Wert des Anlagevermögens.

  • Automatischer Import von Anschaffungsrechnungen aus DMS/Rechnungsworkflow
  • Schnittstelle zu DATEV, SAP, Lexware oder anderen FIBU-Systemen
  • Automatische Buchung der monatlichen Abschreibung
  • Dashboard mit Kennzahlen: Anlagenintensität, AfA-Quote, Investitionsvolumen
  • Export für Steuerberater (DATEV-Format, Excel, PDF)
  • Mobile App für Inventur und Anlagenfotografie
  • KI-gestützte Zuordnung zu AfA-Tabellen und Konten

Cloud vs. On-Premise: Was ist für GmbHs geeignet?

Cloudbasierte Anlagenbuchhaltung bietet Vorteile wie ortsunabhängigen Zugriff, automatische Updates, keine lokale IT-Infrastruktur und meist geringere Initialkosten (SaaS-Modell). Datenschutzrechtlich ist dies bei Anbietern mit deutschen Servern und DSGVO-Compliance unproblematisch. On-Premise-Lösungen bieten hingegen volle Datenkontrolle und können bei sehr großen Datenmengen oder spezifischen Sicherheitsanforderungen vorzugswürdig sein. Für die meisten GmbHs sind cloudbasierte Lösungen heute der Standard – auch weil die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater dadurch erheblich vereinfacht wird.

OnlineBilanz-Prozess

Bei OnlineBilanz nutzen Mandanten unsere digitale Plattform, um Belege und Daten – einschließlich der Anlagenbuchhaltung – hochzuladen. Unsere Steuerberater greifen in Echtzeit darauf zu, prüfen die Abschreibungstabelle, nehmen bei Bedarf Korrekturen vor und erstellen den Jahresabschluss. Die gesamte Kommunikation läuft digital, ohne Papier, ohne Wartezeiten.

Häufig gestellte Fragen

Können geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) auch in der Abschreibungstabelle erfasst werden?

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800 Euro netto (Stand 2026) können wahlweise sofort abgeschrieben oder in einen Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG eingestellt werden. Eine Erfassung in der regulären Abschreibungstabelle ist nicht zwingend erforderlich, kann aber für interne Übersichtszwecke sinnvoll sein. Die meisten Unternehmen führen für GWG eine separate Übersicht.

Was passiert, wenn ein Anlagegut vor Ablauf der Nutzungsdauer verkauft wird?

Bei Abgang eines Wirtschaftsguts vor Ende der Nutzungsdauer wird der Restbuchwert (Anschaffungskosten abzüglich bisheriger Abschreibungen) ermittelt. Die Differenz zwischen Verkaufserlös und Restbuchwert ergibt einen Veräußerungsgewinn oder -verlust, der erfolgswirksam zu buchen ist. In der Abschreibungstabelle wird das Gut mit Abgangsdatum und Restbuchwert ausgebucht.

Muss die Abschreibungstabelle dem Finanzamt vorgelegt werden?

Die Abschreibungstabelle ist grundsätzlich kein eigenständiger Bestandteil der Steuererklärung, muss aber im Rahmen einer Betriebsprüfung auf Verlangen vorgelegt werden können. Sie dient als Nachweis für die in der Gewinnermittlung geltend gemachten Abschreibungen. Die Aufbewahrungspflicht beträgt nach § 147 AO zehn Jahre.

Wie werden nachträgliche Anschaffungskosten in der Abschreibungstabelle behandelt?

Nachträgliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten (z. B. wesentliche Erweiterungen, Umbauten) erhöhen die Bemessungsgrundlage des Anlageguts. Sie werden entweder über die Restnutzungsdauer des ursprünglichen Guts oder – bei Verlängerung der Nutzungsdauer – über eine angepasste Gesamtnutzungsdauer abgeschrieben. In der Abschreibungstabelle werden die Anschaffungskosten fortgeschrieben und die jährliche AfA neu berechnet.

Kann die Nutzungsdauer von der AfA-Tabelle abweichen?

Ja, die amtlichen AfA-Tabellen sind Richtwerte. Wenn betriebsindividuelle Umstände eine kürzere oder längere Nutzungsdauer rechtfertigen (z. B. Mehrschichtbetrieb, besondere Beanspruchung), kann davon abgewichen werden. Die Abweichung muss nachvollziehbar dokumentiert und gegenüber dem Finanzamt begründet werden können. In der Abschreibungstabelle sollte die gewählte Nutzungsdauer vermerkt sein.

Was ist der Unterschied zwischen Abschreibungstabelle und Anlagenspiegel?

Die Abschreibungstabelle ist ein internes Arbeitsmittel der Buchhaltung zur laufenden Erfassung und Berechnung von Abschreibungen. Der Anlagenspiegel nach § 268 Abs. 2 HGB ist hingegen Bestandteil des Jahresabschlusses und zeigt die Entwicklung des Anlagevermögens in aggregierter Form (Anfangsbestand, Zugänge, Abgänge, Abschreibungen, Endbestand). Der Anlagenspiegel wird aus der Abschreibungstabelle abgeleitet.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 238 HGB – Buchführungspflicht, § 253 HGB – Zugangs- und Folgebewertung, § 7 EStG – Absetzung für Abnutzung, § 147 AO – Aufbewahrungsfristen. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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