Steuern ohne Stress. Bilanz ohne Zweifel.

Steuerberatung,
wie sie sein sollte.

digital + persönlich + bezahlbar

Alles an einem Ort: Dokumente hochladen, Fragen an Ihren Steuerberater stellen und Jahresabschlüsse sowie Steuererklärungen genehmigen und einreichen – direkt aus Ihrem Portal.

In 60 Sekunden Kostenlos & unverbindlich Heute anfragen, morgen sprechen
1
Belege hochladen oder Buchhaltungs­programm verbinden DATEV, lexoffice, sevDesk — oder per Drag & Drop.
2
Ein fester Steuerberater, ein Mandantenportal und KI-Assistenz Eine Ansprechperson, ein Ort, alles transparent.
3
Ihr Spezialist für Jahres­abschlüsse — für UG, GmbH und Holding Bilanzierung nach HGB ist unser Kerngeschäft.
4
Steuerberatung & Finanzamts­vertretung Nicht nur zum Jahresende. Ganzjährig, auf Abruf.
5
Keine versteckten Kosten — ein Festpreis, der alles beinhaltet Was im Angebot steht, steht auf der Rechnung. Punkt.
login.onlinebilanz.de
Live
Muster GmbH Mandant · WJ 2025
Steuerberater Fabian Klement
Fabian Klement Online · Ihr fester StB
So arbeiten wir zusammen Schritt 01 / 06
01 Upload 02 KI 03 Beratung 04 StB 05 Bilanz 06 ELSTER
Rechnung_Lieferant_042.pdf 1.247 KB · gerade empfangen
Belege hier ablegen PDF, Foto, E-Mail-Weiterleitung
oder
Bestehende Software verbinden Einmal koppeln — Belege fließen automatisch
DATEVverbunden
lexofficeverbunden
sevDeskverbunden
+ 14 weitere
PDF
Rechnung_Lieferant_042.pdf
1.247 KB
PDF
Kontoauszug_KW42.pdf
328 KB
PDF
Bewirtungsbeleg_Mandant.pdf
89 KB
KI‑Vorarbeit · Belege & Transaktionen prüfen — trainiert von unseren Steuerberatern
Datum Beleg Konto Betrag KI
18.10.25
Lieferant GmbH · Rechnung 042
3400Wareneingang
1.247,00 €
98%
19.10.25
Bewirtung · Hotel Adlon (70%)
4650Bewirtung
142,80 €
94%
20.10.25
Telekom · Mobilfunk Q4
4920Telefon
89,00 €
99%
22.10.25
Kontoauszug · SEPA‑Lastschrift
1200Bank
−450,00 €
100%
Rückfrage an Sie: Die Rechnung Hotel Adlon — war das eine Geschäftsbewirtung mit Mandant, oder interne Reise? Für die korrekte 70/30‑oder 100%‑Buchung.
Mandant ✓
Fabian Klement
Fabian Klement Online · antwortet in ~2 Min
Fabian, wir überlegen 2026 einen Firmenwagen. Lohnt sich das steuerlich?
14:02 · Sie
Kurz geprüft: Ja — mit Investitions­abzugsbetrag (IAB) können wir bis zu 50 % vorziehen. Grober Hebel: ~11.400 € Steuervorteil.
14:04 · Fabian
Rechen­beispiel_Firmenwagen.pdf2 Seiten · vorbereitet für Sie
14:04 · Fabian
Passt 15 Min. morgen 10:00 für ein kurzes Video-Gespräch?
Ja, passt ✓ Anderer Termin
14:05 · Fabian
Video-Call · morgen 10:00 15 Min.
Fabian Klement Live
Agenda (vom StB vorbereitet):
  1. IAB Firmenwagen 2026 — Szenarien
  2. Auswirkung auf Bilanz & Ausschüttung
  3. Nächste Schritte & Freigabe
Fabian Klement
Fabian Klement Ihr fester StB · berät & optimiert
Optimierungstipp: IAB nutzenInvestitions­abzugsbetrag für geplanten Firmenwagen → ~11.400 € Steuer­vorteil
+11.400 €
Holding‑Struktur prüfenAusschüttung via Holding → 95% steuerfrei nach §8b KStG
Empfehlung
Bewirtung korrigiert · 70/30Signatur StB · Mandantenportal
Fabian: „Ich sehe einen legalen Hebel von rund 11.400 €. Lassen Sie uns kurz durchsprechen, ob der Firmenwagen 2026 passt. "
Bilanz zum 31.12.2025 Muster GmbH · HGB §266
Geprüft · StB
Aktiva Mittelverwendung · "Was besitzen wir?"
A. Anlagevermögen
Sachanlagen218.400 €
Fuhrpark62.150 €
B. Umlaufvermögen
Vorräte84.300 €
Forderungen142.820 €
Bank & Kasse96.650 €
Summe Aktiva604.320 €
Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
Jahresüberschuss184.320 €
B. Fremdkapital
Verbindlichkeiten Bank148.500 €
Lieferanten & Sonstige90.300 €
Summe Passiva604.320 €
=
Bilanzgleichung erfüllt Aktiva = Passiva · jede Buchung hat zwei Seiten
1
Zwei Seiten, eine Wahrheit Links steht, was das Unternehmen besitzt. Rechts, woher das Geld dafür kommt.
2
Summen müssen gleich sein Aktiva = Passiva. Stimmt das nicht auf den Cent, stimmt die Buchhaltung nicht.
3
Ihr StB prüft & signiert Freigabe per qualifizierter Signatur — bereit für Finanzamt & Bundesanzeiger.
Alles wird fristgerecht eingereicht. Sie müssen nichts mehr tun
E
ELSTER · FinanzamtKörperschaft-, Gewerbe- & Umsatzsteuer
übermittelt
BA
BundesanzeigerOffenlegung §325 HGB · fristgerecht 31.12.
offengelegt
HR
HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
hinterlegt
Festpreis eingehalten · Bestätigung per E-Mail

Datum

Lesedauer

14–22 Minuten

OnlineBilanzBlogEröffnungsbilanzkonto: Buchungstechnik, Buchungssätze & SKR-Praxis für GmbH/UG

Eröffnungsbilanzkonto: Buchungstechnik, Buchungssätze & SKR-Praxis für GmbH/UG

Veröffentlicht: 24.06.2026Aktualisiert: 24.06.2026Fachlich geprüft: 24.06.2026Lesezeit: ca. 11 Minuten

Das Eröffnungsbilanzkonto ist das buchhalterische Herzstück jedes Geschäftsjahresstarts: Ohne korrekte Übertragung der Eröffnungssalden aus der Vorjahresschlussbilanz – oder bei Neugründung aus der Gründungsbilanz – ist keine ordnungsgemäße Buchführung nach § 242 HGB möglich. Wer die Technik des Eröffnungsbilanzkontos versteht, beherrscht nicht nur den Jahresauftakt, sondern vermeidet auch kritische Fehler bei Betriebsprüfungen, Stammkapitalverbuchungen und der Behandlung ausstehender Einlagen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Erster Ansprechpartner für Mandanten, koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und Steuerberater.

FK
✓ Fachlich geprüft vonFabian Klement

Wirtschaftsprüfer & Steuerberater · Dipl.-Kfm.
Steuerberaterkammer Stuttgart

Schwerpunkt Jahresabschlussprüfung, Konzernreporting und E-Bilanz. Qualitätssicherung aller Abschlüsse. Fabian Klement hat die fachlichen Aussagen dieses Beitrags geprüft.

Kurzantwort

Das Eröffnungsbilanzkonto (EBK) ist ein buchhalterisches Hilfskonto, über das zu Beginn eines Geschäftsjahres alle Anfangssalden der Aktiv- und Passivkonten eröffnet werden. Es ist die spiegelbildliche Gegenbuchung zur Eröffnungsbilanz: Aktivkonten werden im Soll des jeweiligen Kontos, im Haben des EBK eröffnet; Passivkonten im Haben des jeweiligen Kontos, im Soll des EBK. Am Ende des Buchungsvorgangs ist das EBK ausgeglichen und wird nicht weitergeführt.

Grundlagen: Unterschied zwischen Eröffnungsbilanz und Eröffnungsbilanzkonto

Die Begriffe Eröffnungsbilanz und Eröffnungsbilanzkonto werden in der Praxis häufig synonym verwendet – sie bezeichnen jedoch zwei konzeptionell verschiedene Dinge, die sauber getrennt werden müssen.

Eröffnungsbilanz

Externes Rechnungslegungsdokument nach § 242 Abs. 1 HGB. Stellt zu Beginn des Handelsgewerbes (Neugründung) oder zum Start eines Geschäftsjahres die Vermögens- und Schuldenlage gegenüber. Zeigt Aktiva und Passiva in Kontoform. Hat Außenwirkung (Handelsregister bei Gründung, Vorlage gegenüber Finanzamt, Banken).

Eröffnungsbilanzkonto (EBK)

Internes buchhalterisches Hilfskonto (Spiegelkonto). Dient ausschließlich der technischen Verbuchung der Anfangssalden in der doppelten Buchführung. Hat keine Außenwirkung, erscheint in keiner Bilanz und wird nach vollständiger Eröffnung aller Konten auf null gestellt. Es ist das Gegenkonto zu allen Aktiv- und Passivkonten bei der Kontoeröffnung.

Kurz: Die Eröffnungsbilanz ist das Dokument, das Eröffnungsbilanzkonto ist die buchhalterische Technik dahinter. Beide stehen in einem Spiegel­verhältnis: Was links (Aktiva) in der Eröffnungsbilanz steht, steht im Soll der Bestandskonten und im Haben des EBK; was rechts (Passiva) steht, steht im Haben der Bestandskonten und im Soll des EBK. Mehr zur inhaltlichen Ausgestaltung der Eröffnungsbilanz selbst – insbesondere bei Neugründung – lesen Sie in unserem Grundlagenartikel zur Eröffnungsbilanz.

Gesetzliche Grundlage

§ 242 Abs. 1 HGB verpflichtet jeden Kaufmann, zu Beginn seines Handelsgewerbes und für den Schluss eines jeden Geschäftsjahres einen das Verhältnis seines Vermögens und seiner Schulden darstellenden Abschluss aufzustellen. Das GmbHG konkretisiert dies für Kapitalgesellschaften. Die Buchführungspflicht selbst ergibt sich aus § 238 HGB i.V.m. § 140 AO.

Buchungstechnik: So funktioniert das Eröffnungsbilanzkonto im Detail

Das Grundprinzip der Kontoeröffnung

In der doppelten Buchführung muss jeder Buchungsvorgang zu einem ausgeglichenen System führen (Soll = Haben). Das Eröffnungsbilanzkonto löst das Problem, wie man Anfangssalden einbuchen kann, ohne einen externen Beleg zu haben: Es fungiert als internes Gegenkonto für alle Eröffnungsbuchungen.

Die Grundregel lautet:

Kontoart Buchung im Bestandskonto Gegenbuchung EBK
Aktivkonto (Vermögen) Soll (Anfangsbestand) Haben (Gegenbuchung)
Passivkonto (Kapital/Schulden) Haben (Anfangsbestand) Soll (Gegenbuchung)

Am Ende aller Eröffnungsbuchungen muss das EBK ausgeglichen sein: Die Summe aller Aktiva-Eröffnungen im Haben des EBK entspricht der Summe aller Passiva-Eröffnungen im Soll des EBK – denn in einer ordnungsgemäßen Bilanz gilt immer: Aktiva = Passiva.

Der formale Buchungssatz bei der Eröffnungsbilanz

Der allgemeine Buchungssatz Eröffnungsbilanz für Aktivkonten lautet:

Aktivkonto (z.B. Bank) an Eröffnungsbilanzkonto

Für Passivkonten:

Eröffnungsbilanzkonto an Passivkonto (z.B. Stammkapital)

In der Praxis werden alle Eröffnungsbuchungen auf den 01.01. (oder den ersten Tag des Wirtschaftsjahres) datiert und als Sammelbuchung oder Einzelbuchungen je Konto erfasst. Das EBK selbst ist danach saldiert und zeigt null – es hat seinen Zweck erfüllt.

SKR03 und SKR04: Die richtigen Konten für das Eröffnungsbilanzkonto

DATEV stellt in beiden Standardrahmen ein dediziertes Konto für das Eröffnungsbilanzkonto bereit. Dieses Konto ist ein reines Hilfskonto und erscheint nicht in der GuV oder Bilanz.

Kontenrahmen Kontonummer EBK Bezeichnung Klasse
SKR03 0998 Eröffnungsbilanzkonto Klasse 0 (Anlage- und Kapitalkonten)
SKR04 9000 Saldenvortragskonten / EBK Klasse 9 (Vortrags- und Abschlusskonten)

Praxis-Hinweis SKR04

Im SKR04 wird das Konto 9000 häufig als „Saldenvortragskonto“ bezeichnet und bei aktiviertem automatischem Saldenvortrag in DATEV Kanzlei-Rechnungswesen direkt befüllt. Bei manueller Erfassung ist Konto 9000 das korrekte Gegenkonto für alle Eröffnungsbuchungen. Beim Buchen der Eröffnungsbilanz im SKR04 gelten dieselben Grundregeln wie im SKR03.

Wichtige Eigenkapitalkonten im SKR03 und SKR04

Position SKR03-Konto SKR04-Konto Bezeichnung
Gezeichnetes Kapital 0800 3000 Stammkapital GmbH
Ausstehende Einlagen 0860 / 0861 1180 / 1181 Ausstehende Einlagen, eingefordert/nicht eingefordert
Kapitalrücklage 0850 3100 Kapitalrücklage
Gewinnvortrag 0870 3560 Gewinnvortrag vor Verwendung
Verlustvortrag 0868 3570 Verlustvortrag vor Verwendung
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0890 / 0891 3600 / 3610 Jahresergebnis (Vorjahr)

Neugründung GmbH/UG: Eröffnungsbilanz buchen

Bei der Gründung einer GmbH oder UG entsteht erstmals eine Eröffnungsbilanz. Der Buchungsvorgang unterscheidet sich vom laufenden Jahresbeginn, da kein Vorjahressaldo existiert, sondern Einlagen der Gesellschafter und ausstehende Einlagen zu verbuchen sind.

Stammkapital und Einlagepflicht nach GmbHG

Nach § 7 Abs. 2 GmbHG muss auf jede Stammeinlage mindestens ein Viertel eingezahlt sein, insgesamt aber mindestens 12.500 EUR. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) wird in voller Höhe eingebucht, der noch nicht eingezahlte Teil erscheint als ausstehende Einlage auf der Aktivseite der Eröffnungsbilanz.

Buchungssätze GmbH-Gründung (Standardfall)

Schritt 1: Stammkapital in voller Höhe einbuchen

Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital (0860/1180) an Stammkapital (0800/3000) | 25.000 EUR

Schritt 2: Einzahlung der Mindesteinlage auf das Bankkonto

Bank (1200/1800) an Ausstehende Einlagen auf das gezeichnete Kapital (0860/1180) | 12.500 EUR

Nach diesen Buchungen zeigt die Eröffnungsbilanz auf der Aktivseite: Bank 12.500 EUR + Ausstehende Einlagen 12.500 EUR = 25.000 EUR; Passivseite: Stammkapital 25.000 EUR. Das EBK ist durch die Gegenbuchungen ausgeglichen.

Achtung: Ausweis ausstehender Einlagen nach § 272 HGB

Nach § 272 Abs. 1 HGB sind nicht eingeforderte ausstehende Einlagen offen vom gezeichneten Kapital abzusetzen (Netto-Ausweis) oder auf der Aktivseite gesondert auszuweisen. Eingeforderte, aber noch nicht eingezahlte Einlagen sind unter den Forderungen auszuweisen. In der Buchführung (SKR03: 0860 vs. 0861; SKR04: 1180 vs. 1181) muss zwischen eingefordert und nicht eingefordert unterschieden werden.

Ausstehende Einlagen in der Eröffnungsbilanz: GmbH, UG und GmbH & Co. KG

Die Buchung ausstehender Einlagen ist einer der fehleranfälligsten Bereiche bei der Erstellung der Eröffnungsbilanz einer GmbH. Folgende Konstellationen sind zu unterscheiden:

Konstellation Buchhalterische Behandlung SKR03-Konto SKR04-Konto
Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen Kürzung des gezeichneten Kapitals (Passivseite) oder gesonderter Aktivausweis 0861 1181
Eingeforderte, nicht eingezahlte Einlagen Forderung gegen Gesellschafter (Aktivseite) 0860 1180
Vollständig eingezahlte Einlagen Bankzugang, keine ausstehende Position 1200 1800

GmbH & Co. KG: Besonderheiten bei der Eröffnungsbilanz

Bei der GmbH & Co. KG sind sowohl das Kommanditkapital als auch das Kapital der Komplementär-GmbH in der Eröffnungsbilanz zu erfassen. Ausstehende Kommanditeinlagen folgen denselben Grundsätzen wie bei der GmbH. Besonderheiten bestehen beim variablen Kapitalkonto (Konto II) und etwaigen Darlehenskonten der Gesellschafter, die je nach Vertragsgestaltung als Fremd- oder Eigenkapital einzustufen sind (§ 264c HGB).

Praxisbeispiel: GmbH-Gründung vollständig gebucht (SKR03)

Die Muster-Service GmbH wird am 02.01.2024 gegründet. Stammkapital: 25.000 EUR. Gesellschafter A hält 60 % (15.000 EUR), Gesellschafter B hält 40 % (10.000 EUR). A zahlt sofort 7.500 EUR ein, B zahlt sofort 2.500 EUR ein. Die restlichen Einlagen (A: 7.500 EUR, B: 7.500 EUR) werden eingefordert, aber noch nicht gezahlt. Zusätzlich beschafft die GmbH ein Fahrzeug per Kredit: Fahrzeug 18.000 EUR, Bankdarlehen 18.000 EUR.

Buchungssätze Eröffnungsbilanz SKR03 – Muster-Service GmbH

# Buchungssatz (Soll / Haben) Betrag Erläuterung
1 Ausstehende Einlagen eingef. (0860) / EBK (0998) 15.000 EUR Eingeforderte, nicht gezahlte Einlagen A+B gesamt
2 Bank (1200) / EBK (0998) 10.000 EUR Eingezahlte Einlagen A (7.500) + B (2.500)
3 Fuhrpark/Fahrzeuge (0320) / EBK (0998) 18.000 EUR Aktivierung Fahrzeug (Anlagevermögen)
4 EBK (0998) / Stammkapital (0800) 25.000 EUR Gezeichnetes Kapital GmbH
5 EBK (0998) / Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (1600) 18.000 EUR Bankdarlehen für Fahrzeug

Probekontrolle EBK-Saldo

EBK Soll (Passiveröffnungen) Betrag EBK Haben (Aktiveröffnungen) Betrag
Stammkapital (Buch. 4) 25.000 EUR Ausstehende Einlagen (Buch. 1) 15.000 EUR
Bankdarlehen (Buch. 5) 18.000 EUR Bank (Buch. 2) 10.000 EUR
Fahrzeug (Buch. 3) 18.000 EUR
Summe Soll 43.000 EUR Summe Haben 43.000 EUR

Das EBK ist ausgeglichen → die Eröffnungsbilanz ist buchhalterisch korrekt abgebildet. Aktiva (43.000 EUR) = Passiva (43.000 EUR).

Eigenkapital berechnen in der Eröffnungsbilanz

Das Eigenkapital in der Eröffnungsbilanz entspricht dem gezeichneten Kapital abzüglich noch nicht eingeforderter ausstehender Einlagen, zuzüglich etwaiger Kapitalrücklagen und Gewinnvorträge, abzüglich Verlustvorträge. Im obigen Beispiel: Eigenkapital = Stammkapital 25.000 EUR – ausstehende eingeforderte Einlagen 15.000 EUR (als Forderung auf Aktivseite, nicht Abzug) = Eigenkapital brutto 25.000 EUR. Das Eigenkapital der GmbH ist vollständig, da die eingeforderten Einlagen als Forderungen aktiviert sind.

Folgegeschäftsjahr: Saldenvortrag und Eröffnungsbuchungen aus der Schlussbilanz

In jedem folgenden Geschäftsjahr gilt der Grundsatz der Bilanzkontinuität nach § 252 Abs. 1 Nr. 1 HGB: Die Eröffnungsbilanz des nachfolgenden Geschäftsjahres muss mit der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres übereinstimmen (formelle Bilanzkontinuität).

Die Buchungssätze Eröffnungsbilanz aus Schlussbilanz folgen exakt demselben Schema: Alle Endbestände der Bestandskonten aus dem Vorjahr werden über das EBK als neue Anfangssalden eröffnet. Der Jahresüberschuss oder -fehlbetrag des Vorjahres wird dabei entweder als Gewinnvortrag (0870/3560) oder Verlustvortrag (0868/3570) vorgetragen – je nach Gesellschafterbeschluss zur Ergebnisverwendung.

Jahresüberschuss Vorjahr (0890/3600) an Gewinnvortrag (0870/3560) | [Betrag laut Vorjahresabschluss]
Verlustvortrag (0868/3570) an Jahresfehlbetrag Vorjahr (0891/3610) | [Betrag laut Vorjahresabschluss]

DATEV & Lexware: Technische Besonderheiten beim Buchen der Eröffnungsbilanz

DATEV Kanzlei-Rechnungswesen: Automatischer Saldenvortrag

In DATEV Kanzlei-Rechnungswesen (KORE) und DATEV Unternehmen online besteht die Möglichkeit, den automatischen Saldenvortrag zu aktivieren. Dabei überträgt DATEV die Endbestände des Vorjahres automatisch als Anfangssalden in das neue Geschäftsjahr – technisch über Konto 9000 (SKR04) bzw. 0998 (SKR03). Der Buchhalter muss in diesem Fall keine manuellen EBK-Buchungen vornehmen.

Bei der Neugründung oder nach einer Bilanzkorrektur (z.B. nach Betriebsprüfung) ist eine manuelle Erfassung der Eröffnungsbuchungen erforderlich. In DATEV wird dafür der Buchungsschlüssel mit dem EBK-Konto (9000/0998) als Gegenkonto verwendet.

DATEV-Praxistipp: Eröffnungsbilanz buchen bei Neugründung

Bei der GmbH-Gründung in DATEV: Wirtschaftsjahr anlegen → Mandant anlegen → Buchungsperiode 01 des Gründungsjahres öffnen → alle Eröffnungspositionen mit Gegenkonto 9000 (SKR04) oder 0998 (SKR03) zum Datum des Gründungstages buchen. Achten Sie auf die korrekte Buchungsart (Eröffnungsbuchung) und auf die Trennung zwischen eingeforderten (1180) und nicht eingeforderten (1181) ausstehenden Einlagen.

Lexware: Eröffnungsbilanz buchen

In Lexware buchhaltung wird die Eröffnungsbilanz über die Funktion „Anfangsbestand buchen“ erfasst. Das Programm führt intern die Gegenbuchungen über das EBK-Konto. Für die GmbH-Gründung sind die Stammkapital-, Einlagen- und Bankpositionen manuell einzugeben. Lexware übernimmt bei Jahresabschluss die Endbestände automatisch als Anfangssalden des Folgejahres, sofern der Jahresabschluss korrekt durchgeführt wurde.

Bilanzänderung nach Betriebsprüfung: Saldenvortrag und Eröffnungsbilanz

Eine der buchhalterisch anspruchsvollsten Situationen entsteht, wenn eine Betriebsprüfung zu einer Bilanzänderung führt. Hier sind folgende Grundsätze zu beachten:

  • Korrekturbuchungen betreffen immer zunächst das geprüfte Geschäftsjahr (Berichtigungsbuchung in der Schlussbilanz des betroffenen Jahres).
  • Die Korrektur pflanzt sich über den Saldenvortrag in alle Folgejahre fort – das Eröffnungsbilanzkonto der Folgejahre muss entsprechend angepasst werden.
  • In DATEV führt dies dazu, dass der automatische Saldenvortrag rückwirkend korrigiert werden muss. Häufig ist ein manuelles Eingreifen in den Saldenvortragskonten (9000/0998) erforderlich.
  • Steuerliche Folgen (z.B. Änderungsbescheide nach § 164 AO oder § 173 AO) und handelsrechtliche Bilanzberichtigung (§ 253 HGB) müssen strikt getrennt behandelt werden.

Achtung: Bilanzkontinuität bei Betriebsprüfungskorrekturen

Eine Änderung der Eröffnungsbilanz eines Jahres infolge einer Betriebsprüfung zieht zwingend eine Anpassung aller Folgejahres-Eröffnungsbilanzen nach sich. Der Grundsatz der Bilanzkontinuität nach § 252 Abs. 1 Nr. 1 HGB ist nicht disponibel. Bei mehrstufigen Korrekturen empfiehlt sich eine jahresweise Fortschreibung der Salden, beginnend beim ältesten betroffenen Jahr.

Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in der Eröffnungsbilanz

Weist eine GmbH bereits in der Eröffnungsbilanz eines Folgejahres einen sogenannten nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag aus, hat dies weitreichende Konsequenzen. Dieser Posten erscheint auf der Aktivseite der Bilanz, wenn die kumulierten Verluste das gezeichnete Kapital und alle Rücklagen übersteigen.

Buchhalterisch wird er wie folgt erfasst:

Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag (0300/SKR03 bzw. 2978/SKR04) an EBK (0998/9000) | [Betrag]

Parallel werden die Passivkonten Stammkapital, Kapitalrücklage und Verlustvortragskonten über das EBK eröffnet. Der Geschäftsführer ist bei Vorliegen eines solchen Fehlbetrags verpflichtet, die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft genau zu beobachten und ggf. die Insolvenzantragspflicht nach § 15a InsO zu prüfen. Die Eröffnungsbilanz zeigt hier unmittelbar das Krisensignal.

Häufige Fehler und Checkliste: Eröffnungsbilanzkonto korrekt buchen

Folgende Fehler treten in der Praxis beim Buchen der Eröffnungsbilanz am häufigsten auf:

Fehler Konsequenz Lösung
Aktivkonto und Passivkonto vertauscht (EBK-Seite falsch) EBK nicht ausgeglichen, Bilanz falsch Grundregel prüfen: Aktiva → Soll Konto / Haben EBK
Ausstehende Einlagen nicht nach eingef./nicht eingef. getrennt Falschausweis nach § 272 HGB Konten 0860/0861 (SKR03) oder 1180/1181 (SKR04) korrekt trennen
Vorjahres-Jahresergebnis nicht umgebucht (Vortrag fehlt) Doppelausweis Jahresergebnis + Vortrag Umbuchung Jahresergebnis → Gewinn-/Verlustvortrag vor Eröffnung
EBK nach Abschluss der Eröffnung nicht auf null Buchungsfehler, Saldendifferenz Probekontrolle EBK-Saldo durchführen
Bilanzkorrektur nach BP nicht in alle Folgejahre fortgeschrieben Verletzung Bilanzkontinuität Jahresweise Korrekturbuchungen ab BP-Jahr
Alle Aktivkonten aus Vorjahresschlussbilanz vollständig eröffnet (Soll Konto / Haben EBK)?
Alle Passivkonten vollständig eröffnet (Soll EBK / Haben Konto)?
EBK-Saldo nach allen Buchungen = 0?
Jahresergebnis Vorjahr korrekt in Gewinn-/Verlustvortrag umgebucht?
Ausstehende Einlagen korrekt nach eingefordert/nicht eingefordert getrennt?
Bei DATEV: Automatischer Saldenvortrag geprüft oder manuell erfasst?
Bei Bilanzkorrektur: Alle Folgejahre angepasst?
Nicht durch EK gedeckter Fehlbetrag korrekt aktiviert (falls vorhanden)?

Für eine vollständige Auseinandersetzung mit der inhaltlichen Erstellung und den rechtlichen Anforderungen an die Eröffnungsbilanz – insbesondere bei GmbH-Gründung und Umwandlungsvorgängen nach UmwG – lesen Sie unseren weiterführenden Artikel zur Eröffnungsbilanz.

Wenn Sie die Erstellung Ihrer Eröffnungsbilanz und Buchhaltung automatisiert und revisionssicher abwickeln möchten, können Sie unverbindlich unsere Plattform testen oder mit unserem Kostenrechner den Aufwand für Ihre GmbH ermitteln.

Fazit: Eröffnungsbilanzkonto als buchhalterisches Fundament

Das Eröffnungsbilanzkonto ist kein optionales Hilfsmittel, sondern das technische Herzstück einer ordnungsgemäßen doppelten Buchführung zu jedem Jahresbeginn und bei jeder Neugründung. Wer die Systematik – Aktivkonten im Soll des Bestandskontos und im Haben des EBK, Passivkonten im Haben des Bestandskontos und im Soll des EBK – sicher beherrscht, legt den Grundstein für eine fehlerfreie Buchhaltung. Besondere Sorgfalt ist bei ausstehenden Einlagen, Ergebnisvorträgen, Bilanzänderungen nach Betriebsprüfungen und dem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag geboten. Die korrekte Abbildung im SKR03 (Konto 0998) oder SKR04 (Konto 9000) sowie die Nutzung der DATEV- oder Lexware-Funktionen zur Saldeneröffnung schließen die buchhalterische Kette lückenlos.

25.000 EUR

Mindest-Stammkapital GmbH (§ 5 GmbHG)

12.500 EUR

Mindest-Einzahlung bei Gründung (§ 7 Abs. 2 GmbHG)

0998 (SKR03) / 9000 (SKR04)

EBK-Kontonummer je Kontenrahmen

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Eröffnungsbilanz und Eröffnungsbilanzkonto?

Die Eröffnungsbilanz ist das externe Rechnungslegungsdokument nach § 242 HGB, das Vermögen und Schulden zu Beginn eines Geschäftsjahres darstellt. Das Eröffnungsbilanzkonto (EBK) ist das interne buchhalterische Hilfskonto, das als Gegenkonto bei der Eröffnung aller Bestandskonten dient. Nach Abschluss aller Eröffnungsbuchungen ist das EBK ausgeglichen und wird nicht weitergeführt.

Welches Konto ist das Eröffnungsbilanzkonto im SKR03 und SKR04?

Im SKR03 ist das Eröffnungsbilanzkonto das Konto 0998, im SKR04 das Konto 9000 (Saldenvortragskonto/EBK). In DATEV wird bei aktiviertem automatischem Saldenvortrag das Konto 9000 (SKR04) automatisch befüllt.

Wie buche ich die Eröffnungsbilanz einer GmbH-Neugründung?

Das Stammkapital wird in voller Höhe im Haben des Stammkapitalkontos (0800/SKR03 oder 3000/SKR04) und im Soll des EBK gebucht. Eingezahlte Einlagen erscheinen als Bankzugang (Soll Bank / Haben EBK), ausstehende eingeforderte Einlagen als Forderung (Soll Ausstehende Einlagen eingefordert / Haben EBK). Das EBK muss nach allen Buchungen den Saldo null aufweisen.

Was sind ausstehende Einlagen in der Eröffnungsbilanz?

Ausstehende Einlagen sind der Teil des gezeichneten Kapitals, der bei Gründung noch nicht eingezahlt wurde. Nach § 272 Abs. 1 HGB sind nicht eingeforderte Einlagen vom gezeichneten Kapital abzusetzen; eingeforderte, aber noch nicht gezahlte Einlagen sind als Forderung gegen Gesellschafter zu aktivieren. Im SKR03 werden sie auf Konto 0860 (eingefordert) bzw. 0861 (nicht eingefordert) gebucht.

Was passiert, wenn das EBK nach der Eröffnung nicht auf null steht?

Ein offener Saldo im EBK zeigt einen Buchungsfehler an: Entweder wurden nicht alle Aktiv- oder Passivpositionen gebucht, oder eine Position wurde auf der falschen Seite erfasst. Es muss eine Probekontrolle durchgeführt und die fehlende oder fehlerhafte Buchung identifiziert und korrigiert werden.

Wie verändert eine Betriebsprüfung die Eröffnungsbilanz?

Korrekturen aus einer Betriebsprüfung betreffen zunächst das geprüfte Jahr. Da die Schlussbilanz eines Jahres identisch mit der Eröffnungsbilanz des Folgejahres sein muss (Bilanzkontinuität § 252 Abs. 1 Nr. 1 HGB), müssen alle Folgejahrseröffnungen ebenfalls angepasst werden. In DATEV ist häufig ein manueller Eingriff in den Saldenvortragskonten erforderlich.

Was bedeutet „nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" in der Eröffnungsbilanz?

Dieser Posten erscheint auf der Aktivseite, wenn die kumulierten Verluste einer GmbH das gezeichnete Kapital und alle Rücklagen übersteigen. Er ist buchhalterisch über das EBK zu eröffnen. Sein Auftreten ist ein ernst zu nehmendes Krisensignal und verpflichtet den Geschäftsführer zur Prüfung der Insolvenzantragspflicht nach § 15a InsO.

Über Autor und fachliche Prüfung

Autor

Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Erster Ansprechpartner für Mandanten, koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und Steuerberater.

Fachliche Prüfung

Fabian Klement

Wirtschaftsprüfer & Steuerberater · Dipl.-Kfm.

✓ Steuerberaterkammer Stuttgart · Wirtschaftsprüferkammer

Schwerpunkt Jahresabschlussprüfung, Konzernreporting und E-Bilanz. Qualitätssicherung aller Abschlüsse. Verantwortet die fachliche Prüfung dieses Beitrags.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung. Alle steuerlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer. OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet. Stand der Rechtslage: June 2026.

Haben Sie Fragen? Jetzt erreichbar
SG
Servet Gündogan
Büroleitung & Support
0711 968 881 55
Mo–Fr · 10:00 – 18:00 Uhr · info@onlinebilanz.de
Branchen

Jedes Unternehmen. Jede Branche.

Alle Branchen ansehen

Schritt 1 · Wählen Sie Ihre Rechtsform — wir zeigen die Pflichten, die für Sie gelten



Fristenkalender

Jede Frist. Jede Abgabe.
Immer pünktlich.

Schlüsseltermine

Entstehungsgeschichte

Steuerberatung
der Zukunft.
Heute.

Jahresabschlüsse, die seit Jahren beim Finanzamt fehlen. Honorare, die kommen – ohne dass man weiß, wofür. Rückfragen, die im Nichts verschwinden. Fristen, die niemand im Blick hat. Irgendwann reicht es.

Die Antwort auf all das ist denkbar einfach: Unternehmer und Steuerberater arbeiten in einem gemeinsamen Portal zusammen – transparent, in Echtzeit und zu einem festen Preis. Belege hochladen, kommunizieren, Jahresabschlüsse erstellen, Steuererklärungen einreichen.

Alles an einem Ort, ohne Umwege, ohne Wartezeit. Künstliche Intelligenz übernimmt die Routine – damit der Steuerberater das tun kann, wofür er wirklich da ist: beraten, prüfen, verantworten.

Ihr Team

Steuerberatung,
die hält, was sie verspricht.

Verpasste Fristen, unbeantwortete Fragen, unklare Rechnungen – das kennen viele. Bei OnlineBilanz ist das anders. Ihr Steuerberater behält den Überblick, hält Fristen ein und meldet sich, bevor Probleme entstehen.

4
Köpfe
20+
Jahre Erfahrung
3
Kammern
Dr. Martin Pilz
Unternehmer Gründer
Dr. Martin Pilz
Geschäftsführer · CEO

Kein Steuerberater. Verantwortet Strategie, Produkt und Mandats­beziehung. Die steuerliche Beratung erfolgt ausschließlich durch die drei Berufsträger rechts.

Fabian Klement
WP StB Dipl.-Kfm.
Fabian Klement
Wirtschaftsprüfer & Steuerberater

Schwerpunkt Jahres­abschluss­prüfung, Konzern­reporting und E‑Bilanz. Qualitäts­sicherung aller Abschlüsse.

Jakob Röß
StB Dipl.-Kfm. Dipl.-Vw.
Jakob Röß
Steuerberater

Betreuung von mittel­ständischen GmbH, Frei­beruflern und Kapital­gesell­schaften.

Dr. Jeannine Dinnebier
RA Dr. iur. Dipl.-Vw.
Dr. Jeannine Dinnebier
Rechts­anwältin · Steuerrecht

Verantwortet Steuer­streit, Betriebs­prüfungen und rechts­sichere Gestaltung. Promoviert im Steuerrecht.

Geprüft & kammer­pflichtig Mitgliedschaften & Zulassungen
S
Steuerberater­kammerPflichtmitgliedschaft
W
Wirtschafts­prüfer­kammerZulassung nach WPO
R
Rechts­anwalts­kammerFachbereich Steuerrecht
D
DATEV‑KompatibelSchnittstellenkompatibel
Kontakt & häufige Fragen

Ihre Fragen.
Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
Ben
Ben
KI-Assistenz