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Datum

Lesedauer

11–17 Minuten

OnlineBilanzBlogBWA Vorlage

BWA Vorlage 2026: Muster, Aufbau & Excel-Vorlagen

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA) sind unverzichtbar für Geschäftsführer, Banken und Steuerberater. Eine strukturierte BWA-Vorlage hilft, monatliche Kennzahlen schnell und korrekt zu erfassen. Dieser Leitfaden erklärt Aufbau, Formate und digitale Erstellung – von professionellen Lösungen bis hin zur eigenständigen Erstellung in Excel mit Steuerberater-Unterstützung.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Eine BWA-Vorlage strukturiert Erträge, Aufwendungen und Kennzahlen gemäß DATEV-Standard oder individuellen Anforderungen. Sie dient der monatlichen Unternehmenssteuerung, Bankgesprächen und Liquiditätsplanung. Professionelle Vorlagen gibt es als Excel-Datei oder direkt aus Buchhaltungssoftware – idealerweise durch den Steuerberater erstellt und geprüft.

Was ist eine BWA und wofür wird sie benötigt?

Die Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) ist ein monatliches Controlling-Instrument, das die aktuelle Ertragslage eines Unternehmens darstellt. Anders als der Jahresabschluss nach § 242 HGB, der retrospektiv die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum Bilanzstichtag dokumentiert, liefert die BWA unterjährige Zwischenstände — typischerweise auf Basis der laufenden Finanzbuchhaltung.

Für GmbH-Geschäftsführer erfüllt die BWA mehrere essenzielle Funktionen: Sie ermöglicht die Überwachung der Liquidität, dient als Frühwarnsystem bei negativen Entwicklungen und bildet die Grundlage für Steuervorauszahlungen sowie Kreditentscheidungen von Banken. Viele Kreditinstitute fordern im Rahmen von Darlehensverträgen die regelmäßige Vorlage aktueller BWA-Daten.

Unterschied zwischen BWA und Jahresabschluss

Merkmal BWA Jahresabschluss
Rechtsgrundlage Keine gesetzliche Pflicht § 242, § 264 HGB
Turnus Monatlich oder quartalsweise Jährlich
Adressat Geschäftsführung, Banken Gesellschafter, Öffentlichkeit (bei Offenlegung)
Prüfungstiefe Vorläufig, aus FiBu Geprüft, mit Inventur
Zweck Steuerung, Controlling Rechenschaft, Besteuerung

Praxis-Hinweis

Auch wenn keine gesetzliche Pflicht zur BWA-Erstellung besteht, fordert § 43 Abs. 1 GmbHG vom Geschäftsführer, die Bücher ordnungsgemäß zu führen und sich jederzeit einen Überblick über die Vermögenslage verschaffen zu können. Eine monatliche BWA erfüllt diese Sorgfaltspflicht faktisch.

Welche BWA-Vorlagen und Formate gibt es?

Die bekannteste BWA-Vorlage ist das DATEV-Standard-BWA-Schema 01, das von den meisten Steuerberatern und Buchhaltern in Deutschland verwendet wird. Es gliedert Erträge und Aufwendungen nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB und ist auf die Kontenrahmen SKR 03 und SKR 04 abgestimmt.

Die gängigsten DATEV-BWA-Formen

BWA-Form Verwendungszweck Besonderheiten
BWA 01 (Standard) Allgemeine Ertragsdarstellung Gesamtkostenverfahren, für die meisten Branchen
BWA 02 (bewegliche Wirtschaftsgüter) Verleih, Leasing Berücksichtigung von Abschreibungen
BWA 04 (Arzt/freie Berufe) Freiberufler nach § 18 EStG Angepasst an EÜR-Struktur
BWA 06 (Handwerk) Handwerksbetriebe Mit Material- und Lohnaufwand
BWA 20 (Controlling) Interne Steuerung Erweiterte Kennzahlen, Cashflow

Neben den DATEV-Vorlagen bieten viele Buchhaltungssoftware-Lösungen (z. B. Lexware, DATEV Unternehmen Online, sevDesk) eigene BWA-Auswertungen. Diese orientieren sich meist an den DATEV-Schemata, können aber individuell angepasst werden.

„In der Praxis zeigt sich: Unternehmen, die ihre BWA nicht nur als Pflichtübung betrachten, sondern aktiv mit ihr arbeiten, erkennen Liquiditätsengpässe oder Kostentreiber im Schnitt drei bis vier Monate früher — genug Zeit, um gegenzusteuern.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Aufbau und Struktur einer BWA-Vorlage

Eine BWA nach DATEV-Standard gliedert sich in vier Hauptbereiche: Erträge, Aufwendungen, Vorläufiges Ergebnis und Kennzahlen. Die Struktur orientiert sich am handelsrechtlichen Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB), wobei der Detailgrad je nach Unternehmensgröße variiert.

Hauptbestandteile der BWA-Vorlage

  1. Gesamtleistung: Umsatzerlöse (netto) + Bestandsveränderungen + aktivierte Eigenleistungen
  2. Material- und Wareneinsatz: Rohstoffe, Handelswaren, bezogene Leistungen
  3. Rohertrag I: Gesamtleistung abzüglich Material-/Wareneinsatz
  4. Personalkosten: Löhne, Gehälter, soziale Abgaben gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB
  5. Sonstige betriebliche Aufwendungen: Miete, Energie, Versicherungen, Marketing, Abschreibungen
  6. Vorläufiges Betriebsergebnis: Vor Zinsen, Steuern und außerordentlichen Posten
  7. Finanzergebnis: Zinsaufwendungen und -erträge
  8. Ergebnis vor Steuern (EBT): Betriebsergebnis + Finanzergebnis

Kennzahlenblock: Liquidität und Rentabilität

Moderne BWA-Vorlagen enthalten einen integrierten Kennzahlenblock, der folgende betriebswirtschaftliche Größen ausweist:

  • Umsatzrentabilität: (Gewinn / Umsatz) × 100 — zeigt, wie viel Prozent vom Umsatz als Gewinn verbleibt
  • Eigenkapitalquote: (Eigenkapital / Bilanzsumme) × 100 — wichtig für Banken und Rating
  • Cashflow: Vorläufige Liquiditätsentwicklung aus laufender Geschäftstätigkeit
  • Debitorenlaufzeit: Durchschnittliche Zahlungsziele der Kunden in Tagen
  • Kreditorenlaufzeit: Durchschnittliche Zahlungsziele an Lieferanten

Wichtig für GmbH-Geschäftsführer

Die BWA-Kennzahlen sind Frühindikatoren für § 15a InsO (Insolvenzantragspflicht). Sinkt die Eigenkapitalquote unter 8 % oder wird der Cashflow dauerhaft negativ, sollte umgehend eine fundierte Liquiditätsplanung erfolgen — idealerweise mit steuerlicher Begleitung.

BWA-Vorlage erstellen: Schritt für Schritt

Die Erstellung einer BWA setzt eine ordnungsgemäße laufende Finanzbuchhaltung voraus. Wer seine Buchhaltung selbst führt oder an einen Steuerberater ausgelagert hat, erhält die BWA in der Regel monatlich automatisch — sofern die Belege zeitnah erfasst werden.

Vorbereitung: Kontenrahmen und Stammdaten

  • Kontenrahmen festlegen (SKR 03 oder SKR 04)
  • Kostenstellen definieren (optional, für differenzierte Auswertungen)
  • Kontenzuordnung prüfen: Jedes Aufwands- und Ertragskonto muss einer BWA-Position zugeordnet sein
  • Abschreibungskonten korrekt einrichten (AfA nach § 7 EStG)
  • Privatentnahmen/-einlagen separieren (Konto 1800/1890 SKR 03)

Monatliche Buchungen und BWA-Erstellung

  1. Belege erfassen: Eingangsrechnungen, Ausgangsrechnungen, Bankkontobewegungen, Kasse
  2. Offene Posten buchen: Forderungen (Konto 1200/1400) und Verbindlichkeiten (Konto 1600/3300)
  3. Abgrenzungen vornehmen: Zeitliche Abgrenzung nach § 250 HGB (z. B. Versicherungsbeiträge, Miete)
  4. Privatanteile ausbuchen: Kfz-Nutzung, Telekommunikation (§ 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG)
  5. BWA generieren: Über Buchhaltungssoftware oder durch den Steuerberater

„Die BWA ist nur so gut wie die Buchhaltung dahinter. Wer Belege quartalsweise stapelt, erhält eine BWA, die drei Monate veraltet ist — und damit für Controlling-Zwecke wertlos. Deshalb empfehlen wir unseren Mandanten: Belege digital sofort erfassen oder wöchentlich weiterleiten.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Häufiger Fehler

Viele Geschäftsführer verwechseln die BWA mit einer Liquiditätsrechnung. Die BWA zeigt den Erfolg (Ertrag minus Aufwand), nicht den Zahlungsmittelbestand. Für echte Liquiditätsplanung muss zusätzlich ein Cashflow-Report oder Finanzplan erstellt werden.

BWA-Vorlage als Excel oder Software-Lösung?

Kleinunternehmer und Freiberufler nutzen häufig Excel-Vorlagen für die manuelle BWA-Erstellung. Für GmbHs mit buchführungspflichtigen Strukturen nach § 238 HGB ist jedoch eine integrierte Buchhaltungssoftware oder die Auslagerung an einen Steuerberater die Standard-Lösung.

Vergleich: Excel vs. Buchhaltungssoftware vs. Steuerberater

Kriterium Excel-Vorlage Buchhaltungssoftware Steuerberater
Kosten Einmalig/kostenlos 10–50 €/Monat 100–400 €/Monat (inkl. BWA)
Automatisierung Manuell Hoch (Bankanbindung) Vollautomatisch
Rechtssicherheit Niedrig (Fehleranfällig) Mittel (SKR-konform) Hoch (StB-Haftung)
DATEV-Kompatibilität Keine Oft vorhanden Vollständig
Zeitaufwand Hoch (2–4 Std./Monat) Mittel (1–2 Std./Monat) Niedrig (Belegweiterleitung)
Geeignet für Kleinstunternehmen, EÜR Kleine GmbH, Eigenregie Alle GmbH-Größen

Excel-Vorlagen eignen sich nur für sehr einfache Strukturen oder als Ergänzung zur Finanzbuchhaltung (z. B. für individuelle Controlling-Auswertungen). Sobald eine GmbH nach § 264 HGB zur doppelten Buchführung verpflichtet ist, sollte eine professionelle Lösung zum Einsatz kommen.

Vorteile Buchhaltungssoftware

  • Automatische Kontenzuordnung (SKR 03/04)
  • Bankanbindung (HBCI/FinTS) für tagesaktuelle Daten
  • DATEV-Export für Steuerberater
  • Integrierte Mahnläufe und Offene-Posten-Verwaltung
  • GoBD-konforme Archivierung nach § 257 HGB

Vorteile Steuerberater-Auslagerung

  • Kein eigener Schulungsaufwand
  • Rechtssichere Verbuchung komplexer Geschäftsvorfälle
  • Steueroptimierte Gestaltung (z. B. Rückstellungen, Abschreibungen)
  • Direkte Abstimmung BWA → Jahresabschluss
  • Haftung durch Berufshaftpflicht des Steuerberaters

Wer seine Buchhaltung professionell durch einen Steuerberater führen lässt, erhält die BWA in der Regel ohne zusätzliche Kosten monatlich mitgeliefert. Plattformen wie OnlineBilanz bieten digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen, bei denen die laufende Buchhaltung und monatliche BWA-Erstellung inklusive sind — koordiniert über den Büroleiter Servet Gündogan und fachlich erstellt durch das zugelassene Steuerberater-Team.

BWA richtig lesen und interpretieren

Die BWA liefert Zahlen — aber nur wer sie richtig interpretiert, kann strategische Entscheidungen ableiten. Für GmbH-Geschäftsführer bedeutet das: Nicht nur auf das Endergebnis schauen, sondern Entwicklungen über mehrere Monate beobachten und Abweichungen von Plan-Werten analysieren.

Zentrale Kennzahlen und ihre Bedeutung

  • Rohertrag I (Gesamtleistung − Wareneinsatz): Zeigt die Bruttomarge. Sinkt dieser Wert, liegt das oft an gestiegenen Einkaufspreisen oder sinkenden Verkaufspreisen.
  • Personalkosten in % vom Umsatz: Richtwert für Dienstleister: 30–50 %, Handel: 10–20 %. Weicht der Wert stark ab, ist Personalplanung nötig.
  • Abschreibungen: Müssen mit dem Anlagevermögen abgeglichen werden (§ 7 EStG). Hohe Abschreibungen mindern den Gewinn, aber nicht die Liquidität.
  • Zinsaufwand: Steigt dieser überproportional, kann das auf erhöhten Fremdkapitalbedarf oder verschlechterte Konditionen hinweisen.
  • Vorläufiges Ergebnis: Ist nicht identisch mit dem steuerlichen Gewinn — Rückstellungen, außerordentliche Posten und Steuern fehlen noch.

Abweichungsanalyse: Ist vs. Soll

Eine BWA entfaltet ihren vollen Nutzen erst im Vergleich zu Vorjahreswerten oder einem Budget. Typische Fragen bei der Abweichungsanalyse:

  • Liegt der Umsatz über/unter Vorjahr bzw. Plan?
  • Wie hat sich die Rohertragsmarge entwickelt?
  • Sind außerplanmäßige Kosten aufgetreten (z. B. Reparaturen, Rechtsberatung)?
  • Welche Kostenpositionen sind überproportional gestiegen?
  • Wie entwickelt sich das kumulierte Ergebnis seit Jahresbeginn?

65 %

der GmbHs nutzen BWA regelmäßig für Bankgespräche

< 10 %

führen eine monatliche Soll-Ist-Analyse durch

3–4 Monate

Vorsprung bei Früherkennung von Schieflagen

„Die BWA zeigt Ihnen, wo Sie stehen. Aber erst der Vergleich mit dem Vorjahr oder einem Budget zeigt, wohin Sie steuern. Deshalb empfehlen wir: Einmal jährlich ein realistisches Budget aufstellen und monatlich abgleichen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Typische Fehler bei der BWA-Erstellung

Fehlerhafte BWAs führen zu falschen Entscheidungen — und können im schlimmsten Fall dazu beitragen, dass eine Insolvenzreife nach § 15a InsO zu spät erkannt wird. Die häufigsten Fehlerquellen lassen sich durch konsequente Prozesse und fachliche Begleitung vermeiden.

Die 7 häufigsten Fehler in der Praxis

  1. Belege werden zu spät erfasst: Eine BWA vom 15. März, die nur Buchungen bis Ende Januar enthält, ist für Controlling-Zwecke nutzlos.
  2. Privatentnahmen/-einlagen fehlen: Bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften verzerren nicht gebuchte Privatanteile das Ergebnis massiv.
  3. Falsche Kontenzuordnung: Wird z. B. eine Investition (Anlagevermögen) als Aufwand gebucht, wird das Ergebnis zu negativ dargestellt.
  4. Abgrenzungen fehlen: Jahresbeiträge (z. B. Versicherungen) müssen nach § 250 HGB zeitlich abgegrenzt werden, sonst verzerrt ein Monat das Gesamtbild.
  5. Umsatzsteuer falsch behandelt: Brutto-Umsätze statt Netto-Umsätze führen zu völlig falschen Margen.
  6. Keine Rückstellungen: Urlaubsrückstellungen, Tantiemen oder drohende Prozesskosten fehlen in der BWA — der Jahresabschluss sieht dann plötzlich schlechter aus.
  7. Fehlende Kostenstellen: Ohne Differenzierung nach Bereichen (z. B. Produkt A vs. B) bleibt unklar, wo Verluste entstehen.

Achtung bei Insolvenzgefahr

§ 15a Abs. 1 InsO verpflichtet den Geschäftsführer, bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung binnen drei Wochen Insolvenzantrag zu stellen. Eine korrekt geführte BWA — kombiniert mit einer Liquiditätsvorschau — ist entscheidend, um diese Pflicht zu erfüllen und persönliche Haftungsrisiken zu vermeiden.

Wer Unsicherheiten bei der Buchführung hat, sollte frühzeitig fachliche Unterstützung hinzuziehen. Die Kosten für eine professionelle Buchhaltung durch einen Steuerberater sind deutlich geringer als die Risiken, die aus fehlerhaften Daten entstehen.

BWA-Vorlage für Banken und Investoren aufbereiten

Banken und Investoren fordern regelmäßig aktuelle BWAs als Nachweis der wirtschaftlichen Entwicklung — insbesondere bei laufenden Kreditlinien, Darlehensanträgen oder Beteiligungsverhandlungen. Eine gut aufbereitete BWA erhöht die Glaubwürdigkeit und verbessert das Rating.

Was Banken in der BWA prüfen

  • Umsatzentwicklung: Kontinuierliches Wachstum oder zumindest stabile Erlöse signalisieren Planbarkeit.
  • Rohertragsmarge: Sinkt diese, deutet das auf Wettbewerbsdruck oder Einkaufsprobleme hin.
  • Liquiditätskennzahlen: Cashflow, Debitorenlaufzeit und Kreditorenlaufzeit zeigen, ob das Unternehmen zahlungsfähig bleibt.
  • Eigenkapitalentwicklung: Wird Gewinn thesauriert oder durch Entnahmen entzogen? (Wichtig für § 30 GmbHG — Kapitalerhaltung)
  • Zins- und Tilgungsfähigkeit: Reicht das operative Ergebnis, um Kredite zu bedienen?

BWA-Paket für Kreditgespräche

  • Aktuelle BWA (nicht älter als 6–8 Wochen)
  • BWA der letzten 12 Monate (kumuliert)
  • Summen- und Saldenliste (OPOS) zur Nachvollziehbarkeit
  • Kurze schriftliche Erläuterung außergewöhnlicher Posten
  • Liquiditätsplanung für die nächsten 6–12 Monate
  • Aktueller Jahresabschluss (falls verfügbar)

Tipp für bessere Ratings

Banken bewerten Unternehmen, die ihre BWA regelmäßig, vollständig und kommentiert vorlegen, als transparenter und damit risikoärmer. Das kann sich direkt in besseren Kreditkonditionen niederschlagen — oft mit Zinsvorteilen von 0,2 bis 0,5 Prozentpunkten.

„Wir erleben immer wieder, dass Mandanten bei Kreditanfragen unter Zeitdruck BWAs nachreichen müssen, die dann lückenhaft oder veraltet sind. Besser: Monatlich aktuelle BWA erstellen lassen, dann ist man jederzeit bankfähig — auch bei ungeplanten Finanzierungsanlässen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Digitale BWA-Erstellung mit Steuerberater

Die klassische Zusammenarbeit mit einem Steuerberater läuft oft so: Belege werden quartalsweise in Ordnern vorbeigebracht, die Buchhaltung erfolgt verzögert, die BWA kommt Wochen später. Moderne digitale Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz ändern diesen Prozess grundlegend.

So funktioniert die digitale BWA-Erstellung

  1. Belegupload: Der Mandant fotografiert Belege per App oder lädt Rechnungen direkt aus dem E-Mail-Postfach hoch.
  2. Automatische Vorkontierung: KI-gestützte Texterkennung ordnet Belege dem passenden Konto zu (SKR 03/04).
  3. Steuerberater-Prüfung: Das zugelassene Steuerberater-Team prüft die Buchungen und korrigiert falls nötig.
  4. Monatliche BWA: Automatisch generiert und im Mandantenportal abrufbar — oft schon 5–10 Tage nach Monatsende.
  5. Quartalsweise Abstimmung: Servet Gündogan (Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart) koordiniert offene Fragen zwischen Mandant und Steuerberater.

Vorteile für den Geschäftsführer

  • Keine Softwarekosten
  • Keine Schulung nötig
  • Steueroptimiert gebucht
  • Rechtssichere BWA

Vorteile im Controlling

  • Aktuelle Daten (max. 10 Tage Verzug)
  • DATEV-Standard-Schema
  • Direkter Übergang zum Jahresabschluss
  • Integrierte Kennzahlen

Kosten & Transparenz

  • Festpreis statt Stundensatz
  • BWA inklusive
  • Keine versteckten Gebühren
  • Kein langfristiges Abo

Wer seine Buchhaltung und BWA-Erstellung durch einen Steuerberater digital abwickeln möchte, findet auf OnlineBilanz.de transparente Festpreise und direkten Zugang zu zugelassenen Steuerberatern — ohne Wartezeiten und mit garantierter fachlicher Qualität.

„Unsere Mandanten schätzen vor allem die Geschwindigkeit: Wer seine Belege laufend hochlädt, erhält die BWA oft schon in der ersten Woche des Folgemonats. Das ist echtes Echtzeit-Controlling — nicht der Blick in den Rückspiegel.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufig gestellte Fragen

Wie oft muss eine BWA erstellt werden?

Gesetzlich besteht keine Pflicht zur BWA-Erstellung. In der Praxis wird sie monatlich erstellt, um die wirtschaftliche Entwicklung zeitnah zu überwachen. Viele Kreditverträge verpflichten zur quartalsweisen oder monatlichen Vorlage beim Kreditinstitut.

Ist die BWA Teil des Jahresabschlusses?

Nein. Die BWA ist ein unterjähriges Controlling-Instrument und kein Bestandteil des handelsrechtlichen Jahresabschlusses nach § 242 HGB. Sie basiert auf der laufenden Buchhaltung und wird nicht veröffentlicht oder offengelegt.

Kann ich eine BWA auch ohne Steuerberater erstellen?

Ja, rechtlich ist das möglich – vorausgesetzt, die Buchhaltung wird korrekt geführt. Allerdings gewährleistet nur ein Steuerberater die fachlich korrekte Kontierung, Abgrenzung und Plausibilität. Fehlerhafte BWAs führen zu falschen Steuerungsentscheidungen und können Banken irritieren.

Welche Kennzahlen sollten in jeder BWA enthalten sein?

Standardmäßig gehören dazu: Gesamtleistung, Wareneinsatz, Rohertrag, Personalkosten, sonstige betriebliche Aufwendungen, EBITDA, EBIT und vorläufiges Ergebnis. Zusätzlich sind Liquiditätskennzahlen, Eigenkapitalquote und Umsatzrendite sinnvoll – je nach Branche und Unternehmensphase.

Was kostet eine professionelle BWA vom Steuerberater?

Die Gebühr richtet sich nach § 33 StBVV (Steuerberatervergütungsverordnung) und hängt vom Gegenstandswert ab. Für eine monatliche BWA inkl. Finanzbuchhaltung können 150 bis 500 Euro anfallen. OnlineBilanz bietet transparente Festpreise für laufende Buchhaltung und BWA-Erstellung durch zugelassene Steuerberater.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 242 HGB – Pflicht zur Aufstellung, § 33 StBVV – Buchführungsarbeiten, § 264 HGB – Pflicht zur Aufstellung des Jahresabschlusses. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

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  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
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Ben
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