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Aktiva Mittelverwendung · "Was besitzen wir?"
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Sachanlagen218.400 €
Fuhrpark62.150 €
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Vorräte84.300 €
Forderungen142.820 €
Bank & Kasse96.650 €
Summe Aktiva604.320 €
Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
Jahresüberschuss184.320 €
B. Fremdkapital
Verbindlichkeiten Bank148.500 €
Lieferanten & Sonstige90.300 €
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Datum

Lesedauer

9–14 Minuten


OnlineBilanzBlogBestandteile Jahresabschluss

Bestandteile Jahresabschluss 2026: Aufbau & Pflichtinhalte

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Jahresabschluss ist eine zentrale Pflicht für Kapitalgesellschaften nach § 242 HGB und § 264 HGB. Welche Bestandteile zwingend erforderlich sind, hängt von der Unternehmensgröße ab. Dieser Leitfaden erklärt Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht – mit allen rechtlichen Anforderungen für 2026. Besonders der Aufbau des Anhangs folgt dabei klaren gesetzlichen Vorgaben.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Der Jahresabschluss besteht nach HGB aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich einen Anhang erstellen. Mittelgroße und große Unternehmen benötigen zudem einen Lagebericht nach § 289 HGB. Die konkreten Pflichten richten sich nach § 267 HGB.

Grundlagen: Welche Bestandteile gehören zum Jahresabschluss?

Das Handelsgesetzbuch definiert in § 242 HGB die Grundpflicht zur Erstellung eines Jahresabschlusses für alle Kaufleute. Für Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) gelten erweiterte Anforderungen nach § 264 HGB.

Die gesetzlichen Mindestbestandteile unterscheiden sich je nach Rechtsform und Unternehmensgröße. Während Einzelkaufleute nur Bilanz und GuV benötigen, müssen Kapitalgesellschaften zusätzliche Komponenten erstellen.

Bilanz

Zeigt Vermögen und Schulden zum Bilanzstichtag (§ 266 HGB). Pflicht für alle Kaufleute.

GuV

Stellt Erträge und Aufwendungen des Geschäftsjahres gegenüber (§ 275 HGB). Pflicht für alle.

Anhang

Erläutert und ergänzt Bilanz und GuV. Pflicht für Kapitalgesellschaften (§ 264 Abs. 1 HGB).

Hinweis

Der Jahresabschluss bildet die Grundlage für steuerliche Bewertungen, Ausschüttungsentscheidungen und die Offenlegung beim Unternehmensregister. Fehlerhafte oder unvollständige Abschlüsse können zu Ordnungsgeldern nach § 335 HGB (500 bis 25.000 Euro) führen.

Zusätzlich zum Jahresabschluss müssen mittelgroße und große Kapitalgesellschaften einen Lagebericht nach § 289 HGB erstellen. Dieser ist kein Bestandteil des Jahresabschlusses im engeren Sinne, aber Teil der Offenlegungspflicht.

Die Bilanz – Aufbau und Gliederung nach § 266 HGB

Die Bilanz ist der zentrale Bestandteil des Jahresabschlusses. Sie zeigt zum Bilanzstichtag (meist 31.12.2025) die Vermögenslage (Aktiva) und die Finanzierungsstruktur (Passiva) des Unternehmens.

Nach § 266 HGB muss die Bilanz von Kapitalgesellschaften einer gesetzlich vorgeschriebenen Gliederung folgen. Diese gewährleistet Vergleichbarkeit und Transparenz für externe Adressaten wie Banken, Investoren und Behörden.

Aktiva – Die Vermögensseite

  • Anlagevermögen: Immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen, Finanzanlagen
  • Umlaufvermögen: Vorräte, Forderungen, Wertpapiere, Kassenbestand, Bankguthaben
  • Rechnungsabgrenzungsposten: Vorausgezahlte Aufwendungen für die Folgeperiode
  • Aktive latente Steuern: Falls aktivierungspflichtig nach § 274 HGB

Passiva – Die Kapitalseite

  • Eigenkapital: Gezeichnetes Kapital, Kapitalrücklagen, Gewinnrücklagen, Jahresüberschuss/-fehlbetrag
  • Rückstellungen: Pensionsrückstellungen, Steuerrückstellungen, sonstige Rückstellungen
  • Verbindlichkeiten: Anleihen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Lieferanten, etc.
  • Rechnungsabgrenzungsposten: Vorauserhaltene Erträge
  • Passive latente Steuern: Nach § 274 HGB

Hinweis

Das Bilanzgleichgewicht ist zwingend: Aktiva = Passiva. Jede Buchung verändert beide Seiten oder gleicht sich innerhalb einer Seite aus. Dies ist ein Grundprinzip der doppelten Buchführung.

Kleine Kapitalgesellschaften dürfen nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB eine verkürzte Bilanz aufstellen. Mittelgroße und große Gesellschaften müssen die vollständige Gliederung einhalten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) nach § 275 HGB

Die GuV zeigt den wirtschaftlichen Erfolg des Geschäftsjahres. Sie stellt alle Erträge und Aufwendungen gegenüber und ermittelt das Jahresergebnis (Jahresüberschuss oder Jahresfehlbetrag).

Nach § 275 HGB können Kapitalgesellschaften zwischen zwei Verfahren wählen: dem Gesamtkostenverfahren (GKV) und dem Umsatzkostenverfahren (UKV). Die meisten deutschen KMU nutzen das Gesamtkostenverfahren.

Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB)

  1. Umsatzerlöse
  2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
  3. Andere aktivierte Eigenleistungen
  4. Sonstige betriebliche Erträge
  5. Materialaufwand
  6. Personalaufwand
  7. Abschreibungen
  8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
  9. Finanzergebnis (Erträge und Aufwendungen)
  10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
  11. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB)

Beim UKV werden nur die Kosten ausgewiesen, die den verkauften Produkten direkt zugeordnet werden können. Dieses Verfahren wird häufiger von international tätigen Unternehmen oder Konzernen eingesetzt.

Achtung

Die einmal gewählte Darstellungsform (GKV oder UKV) sollte beibehalten werden, um die Vergleichbarkeit mit Vorjahren zu gewährleisten. Ein Wechsel ist zwar möglich, muss aber im Anhang erläutert werden (§ 265 Abs. 1 HGB).

Kleine Kapitalgesellschaften dürfen nach § 276 HGB eine verkürzte GuV offenlegen. Die vollständige GuV muss dennoch erstellt werden, sie wird nur nicht vollständig publiziert.

Der Anhang – Pflichtangaben nach § 284 HGB

Der Anhang ist ein integraler Bestandteil des Jahresabschlusses von Kapitalgesellschaften. Er ergänzt, erläutert und erweitert die in Bilanz und GuV enthaltenen Informationen.

Nach § 264 Abs. 1 HGB besteht der Jahresabschluss von Kapitalgesellschaften aus Bilanz, GuV und Anhang. Der Anhang ist nicht optional, sondern gesetzlich vorgeschrieben.

Pflichtangaben im Anhang (§ 284 HGB)

  • Angabe der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
  • Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und GuV, soweit nicht in diesen ausgewiesen
  • Angaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen
  • Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und geografischen Märkten
  • Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres
  • Angaben zu Organbezügen (Geschäftsführer, Aufsichtsrat)
  • Angaben über Beteiligungen (§ 285 Nr. 11 HGB)
  • Angaben zu latenten Steuern, wenn aktiviert oder passiviert

Hinweis

Kleine Kapitalgesellschaften profitieren von erheblichen Erleichterungen. Nach § 288 HGB sind viele Angaben im Anhang freiwillig oder können in verkürzter Form erfolgen. Die Mindestangaben sind in § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB geregelt.

Der Anhang muss in deutscher Sprache verfasst werden. Er ist zusammen mit Bilanz und GuV von den Geschäftsführern zu unterzeichnen und vom Aufsichtsorgan (sofern vorhanden) zu prüfen.

„Viele Unternehmer unterschätzen die Bedeutung des Anhangs. Dabei liefert er wesentliche Informationen für Kreditgeber und Geschäftspartner. Eine sorgfältige Erstellung verhindert Rückfragen und erhöht die Transparenz.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Der Lagebericht für mittelgroße und große Unternehmen

Der Lagebericht ist nach § 289 HGB für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften verpflichtend. Er gehört nicht zum Jahresabschluss im engeren Sinne, ist aber Teil der Offenlegungspflicht beim Unternehmensregister.

Kleine Kapitalgesellschaften sind von der Pflicht zur Erstellung eines Lageberichts befreit. Diese Erleichterung gilt nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB.

Inhalt des Lageberichts nach § 289 HGB

  • Geschäftsverlauf und Geschäftsentwicklung: Darstellung der wirtschaftlichen Lage im abgelaufenen Jahr
  • Lage des Unternehmens: Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum Bilanzstichtag
  • Risiken und Chancen: Prognosebericht über voraussichtliche Entwicklung
  • Forschung und Entwicklung: Aktivitäten und Investitionen in diesem Bereich
  • Zweigniederlassungen: Angaben zu Standorten außerhalb des Sitzes
  • Nachtragsbericht: Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Große Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich eine nichtfinanzielle Erklärung nach § 289b HGB abgeben, sofern sie mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigen. Diese umfasst Angaben zu Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelangen.

Achtung

Der Lagebericht muss von den Geschäftsführern unterzeichnet werden. Bei mittelgroßen und großen Gesellschaften ist er prüfungspflichtig und muss gemeinsam mit dem Jahresabschluss beim Unternehmensregister offengelegt werden.

Größenabhängige Pflichten nach § 267 HGB

Die konkreten Anforderungen an den Jahresabschluss hängen von der Größenklasse des Unternehmens ab. Diese wird nach § 267 HGB anhand von drei Kriterien bestimmt: Bilanzsumme, Umsatzerlöse und Arbeitnehmerzahl.

Ein Unternehmen gehört einer Größenklasse an, wenn es an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen mindestens zwei der drei Merkmale erfüllt oder unterschreitet.

Größenklassen nach § 267 HGB (Stand 2026)

Größe Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Klein ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroß ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Groß > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Pflichten nach Größenklasse

Bestandteil Klein Mittelgroß Groß
Bilanz ✓ (verkürzt)
GuV ✓ (verkürzt)
Anhang ✓ (verkürzt)
Lagebericht
Prüfungspflicht
Offenlegung

Hinweis

Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a HGB (Bilanzsumme ≤ 350.000 €, Umsatz ≤ 700.000 €, Mitarbeiter ≤ 10) profitieren von weiteren Erleichterungen, etwa bei der Aufstellung und Offenlegung.

Die Größenklasse bestimmt auch den Umfang der Offenlegung beim Unternehmensregister. Kleine Gesellschaften können auf die Offenlegung der GuV verzichten, müssen aber Bilanz und Anhang publizieren.

Fristen: Feststellung und Offenlegung 2026

Der Jahresabschluss muss fristgerecht aufgestellt, festgestellt und beim Unternehmensregister offengelegt werden. Versäumnisse führen zu Ordnungsgeldern nach § 335 HGB.

Feststellungsfristen nach § 42a GmbHG

11 Monate

Kleine Kapitalgesellschaften

8 Monate

Mittelgroße und große Gesellschaften

Die Feststellung erfolgt durch Beschluss der Gesellschafterversammlung. Bei einer GmbH mit Bilanzstichtag 31.12.2025 muss die Feststellung spätestens am 30.11.2026 (klein) bzw. 31.08.2026 (mittel/groß) erfolgen.

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Der festgestellte Jahresabschluss muss innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag beim Unternehmensregister elektronisch eingereicht werden. Für den Bilanzstichtag 31.12.2025 endet die Frist am 31.12.2026.

Achtung

Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister. Die Daten müssen im XBRL- oder ESEF-Format eingereicht werden. Der Bundesanzeiger ist nicht mehr die zuständige Stelle für Einreichungen.

  • Jahresabschluss aufstellen (Bilanz, GuV, Anhang)
  • Ggf. Lagebericht erstellen (mittelgroße/große Gesellschaften)
  • Ggf. Abschlussprüfung durchführen lassen
  • Feststellung durch Gesellschafterversammlung
  • Elektronische Offenlegung beim Unternehmensregister
  • Bestätigung der Veröffentlichung archivieren

Bei verspäteter Offenlegung drohen Ordnungsgelder zwischen 500 und 25.000 Euro nach § 335 HGB. Das Bundesamt für Justiz überwacht die Einhaltung und verhängt die Bußgelder.

Digitale Erstellung mit OnlineBilanz – effizient und rechtssicher

Die manuelle Erstellung aller Bestandteile des Jahresabschlusses ist zeitaufwendig und fehleranfällig. OnlineBilanz.de automatisiert den gesamten Prozess und stellt sicher, dass alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt werden.

Automatische Erkennung der Größenklasse

OnlineBilanz analysiert Ihre Unternehmensdaten und ordnet Sie automatisch der richtigen Größenklasse nach § 267 HGB zu. Daraus werden die erforderlichen Bestandteile abgeleitet: Bilanz, GuV, Anhang und ggf. Lagebericht.

HGB-konforme Vorlagen für alle Bestandteile

Alle Formulare entsprechen den gesetzlichen Gliederungsvorschriften nach § 266 HGB (Bilanz) und § 275 HGB (GuV). Der Anhang wird strukturiert nach § 284 HGB erstellt, mit automatischer Anpassung an Ihre Größenklasse.

Bilanz & GuV

Automatische Gliederung nach § 266 und § 275 HGB mit Vorjahresvergleich und Bilanzgleichgewicht.

Anhang & Lagebericht

Vorausgefüllte Textbausteine mit individueller Anpassung. Alle Pflichtangaben werden geprüft.

XBRL-Export für die Offenlegung

OnlineBilanz erzeugt automatisch die erforderlichen XBRL-Dateien für die elektronische Offenlegung beim Unternehmensregister. Sie können die Daten direkt hochladen oder über die Schnittstelle übermitteln.

„Mit OnlineBilanz reduzieren Unternehmen den Zeitaufwand für die Jahresabschlusserstellung um bis zu 70 Prozent. Alle Bestandteile werden gesetzeskonform erstellt und sind jederzeit revisionssicher dokumentiert.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

  • Stammdaten und Kontenplan importieren
  • Bilanz und GuV automatisch erzeugen lassen
  • Anhang mit vorausgefüllten Textbausteinen ergänzen
  • Ggf. Lagebericht erstellen (für mittelgroße/große Gesellschaften)
  • XBRL-Datei generieren und beim Unternehmensregister einreichen
  • Unterlagen rechtssicher archivieren

OnlineBilanz überwacht zudem alle relevanten Fristen und erinnert Sie rechtzeitig an Feststellung und Offenlegung. So vermeiden Sie Ordnungsgelder und behalten die volle Kontrolle über Ihre Compliance-Pflichten.

Häufig gestellte Fragen

Welche Bestandteile muss ein Jahresabschluss einer GmbH enthalten?

Der Jahresabschluss einer GmbH besteht nach § 264 Abs. 1 HGB aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) und Anhang. Mittelgroße und große GmbHs müssen zusätzlich einen Lagebericht nach § 289 HGB erstellen. Kleine Gesellschaften sind vom Lagebericht befreit und können verkürzte Fassungen von Bilanz, GuV und Anhang nutzen.

Was ist der Unterschied zwischen Jahresabschluss und Lagebericht?

Der Jahresabschluss besteht aus Bilanz, GuV und Anhang und stellt die wirtschaftliche Lage zum Stichtag dar. Der Lagebericht nach § 289 HGB ist ein zusätzliches Dokument, das Geschäftsverlauf, Risiken und Prognosen beschreibt. Er ist nur für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften verpflichtend und gehört nicht zum Jahresabschluss im engeren Sinne.

Wann muss der Jahresabschluss 2025 spätestens offengelegt werden?

Bei einem Bilanzstichtag 31.12.2025 endet die Offenlegungsfrist am 31.12.2026. Die Offenlegung erfolgt elektronisch beim Unternehmensregister im XBRL-Format. Bei verspäteter Einreichung drohen Ordnungsgelder nach § 335 HGB zwischen 500 und 25.000 Euro.

Können kleine Kapitalgesellschaften auf den Anhang verzichten?

Nein, der Anhang ist auch für kleine Kapitalgesellschaften nach § 264 Abs. 1 HGB verpflichtend. Allerdings gelten erhebliche Erleichterungen nach § 288 HGB: Viele Angaben sind freiwillig oder können verkürzt erfolgen. Der Anhang muss aber grundsätzlich erstellt und offengelegt werden.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 242 HGB – Pflicht zur Aufstellung, § 264 HGB – Pflicht zur Aufstellung bei Kapitalgesellschaften, § 266 HGB – Gliederung der Bilanz, § 275 HGB – Gliederung der GuV, § 284 HGB – Pflichtangaben im Anhang, § 289 HGB – Lagebericht, § 325 HGB – Offenlegung. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

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Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

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Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

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