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Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
Jahresüberschuss184.320 €
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Datum

Lesedauer

9–14 Minuten


OnlineBilanzBlogJahresabschluss hinterlegen Kleinst-GmbH

Jahresabschluss hinterlegen 2026 – Pflichten für Kleinst-GmbHs – Alles Wichtige

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Auch Kleinst-GmbHs müssen ihren Jahresabschluss beim Unternehmensregister offenlegen – trotz Erleichterungen bei Umfang und Prüfung. Dabei sind die gesetzlichen Jahresabschluss-Fristen für GmbHs in Deutschland verbindlich einzuhalten. Besonders wichtig: Die Frist zur Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2023 muss unbedingt beachtet werden, um Ordnungsgelder zu vermeiden. Wir zeigen, welche Unterlagen erforderlich sind und wie Sie alle Pflichten rechtzeitig erfüllen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Kleinst-GmbHs mit Bilanzsumme bis 350.000 Euro, Umsatz bis 700.000 Euro und maximal 10 Mitarbeitern müssen ihren Jahresabschluss innerhalb von 12 Monaten beim Unternehmensregister hinterlegen. Trotz Erleichterungen bei Umfang und Prüfungspflicht besteht die volle Offenlegungspflicht nach § 325 HGB.

Definition: Wann gilt eine GmbH als Kleinst-Kapitalgesellschaft?

Eine GmbH oder UG gilt nach § 267a HGB als Kleinst-Kapitalgesellschaft, wenn sie an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen mindestens zwei der drei folgenden Größenmerkmale nicht überschreitet:

350.000 €

Bilanzsumme

700.000 €

Umsatzerlöse

10

Arbeitnehmer (Jahresdurchschnitt)

Die Einstufung erfolgt nach dem Zwei-Jahre-Prinzip: Die Schwellenwerte müssen an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen über- oder unterschritten werden, damit ein Größenwechsel eintritt.

Hinweis

Kleinst-Kapitalgesellschaften profitieren von umfangreichen Erleichterungen bei der Aufstellung und Offenlegung, bleiben aber dennoch zur vollständigen Hinterlegung beim Unternehmensregister verpflichtet.

Die Kleinstregelung gilt für alle Rechtsformen von Kapitalgesellschaften, also insbesondere für GmbH, UG (haftungsbeschränkt) und AG. Personengesellschaften ohne persönlich haftenden Gesellschafter (z.B. GmbH & Co. KG) fallen ebenfalls unter § 267a HGB.

Offenlegungspflicht trotz Erleichterungen

Trotz der bilanziellen Erleichterungen unterliegen Kleinst-Kapitalgesellschaften der vollständigen Offenlegungspflicht nach § 325 HGB. Die Hinterlegung beim Unternehmensregister ist zwingend – unabhängig von Umsatz oder Mitarbeiterzahl.

Seit dem Inkrafttreten des DiRUG (Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie) am 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister. Der Bundesanzeiger ist nur noch Publikationsorgan, aber keine Einreichungsstelle mehr.

Achtung

Häufiger Irrtum: Kleinst-GmbHs sind nicht von der Offenlegungspflicht befreit. Sie müssen ihren Jahresabschluss vollständig hinterlegen – lediglich der Umfang der Unterlagen kann reduziert sein.

Die Offenlegungspflicht dient der Transparenz im Geschäftsverkehr. Gläubiger, Geschäftspartner und die Öffentlichkeit sollen sich über die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft informieren können.

Erleichterungen für Kleinst-GmbHs

  • Verkürzte Bilanz ohne Einzelposten möglich
  • Keine GuV-Offenlegung bei Bilanzverkürzung
  • Keine Prüfungspflicht (außer bei Opt-in)
  • Vereinfachter Anhang möglich

Unveränderliche Pflichten

  • Offenlegung beim Unternehmensregister
  • Einhaltung der 12-Monats-Frist
  • Feststellung durch Gesellschafter
  • Ordnungsgeldverfahren bei Versäumnis

Fristen für Kleinst-GmbHs im Überblick

Kleinst-Kapitalgesellschaften profitieren von der verlängerten Feststellungsfrist nach § 42a Abs. 2 GmbHG: Der Jahresabschluss muss innerhalb von 11 Monaten nach dem Bilanzstichtag von den Gesellschaftern festgestellt werden.

Bilanzstichtag Feststellung bis Offenlegung bis
31.12.2025 30.11.2026 31.12.2026
31.03.2026 28.02.2027 31.03.2027
30.06.2026 31.05.2027 30.06.2027
30.09.2026 31.08.2027 30.09.2027

Die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag – unabhängig von der Größenklasse. Diese Frist ist eine absolute Obergrenze und nicht verlängerbar.

„Viele Kleinst-GmbHs nutzen die 11-Monats-Frist für die Feststellung, vergessen aber die Offenlegungsfrist. Empfehlenswert ist, direkt nach der Feststellung die Hinterlegung vorzunehmen – so bleiben Sie auf der sicheren Seite.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Hinweis

Tipp: Planen Sie zwischen Feststellung und Offenlegung einen Puffer von mindestens 4 Wochen ein. So haben Sie genügend Zeit für die technische Aufbereitung und eventuelle Korrekturen.

Welche Unterlagen sind erforderlich?

Der Umfang der offenzulegenden Unterlagen hängt davon ab, ob die Kleinst-GmbH von den Erleichterungen nach § 326 Abs. 1 HGB Gebrauch macht oder freiwillig umfassender offenlegt.

Variante 1: Offenlegung mit Erleichterungen

Bei Inanspruchnahme der Erleichterungen müssen Kleinst-Kapitalgesellschaften nur eine verkürzte Bilanz offenlegen. Die Gewinn- und Verlustrechnung entfällt vollständig, ebenso der Anhang und der Lagebericht.

  • Verkürzte Bilanz nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB
  • Feststellungsvermerk der Gesellschafter
  • Ggf. Bestätigungsvermerk bei freiwilliger Prüfung
  • Ggf. Ergebnisverwendungsbeschluss

Variante 2: Vollständige Offenlegung

Kleinst-GmbHs können freiwillig auf die Erleichterungen verzichten und wie kleine Kapitalgesellschaften offenlegen. Dies kann sinnvoll sein, um gegenüber Geschäftspartnern größere Transparenz zu zeigen.

  • Vollständige Bilanz nach § 266 HGB
  • Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB
  • Anhang nach § 284 HGB (mit Erleichterungen für kleine Gesellschaften)
  • Feststellungsvermerk
  • Optional: Lagebericht (nur bei Opt-in)

Achtung

Achtung: Die Entscheidung für eine Offenlegungsvariante ist unwiderruflich für das jeweilige Geschäftsjahr. Überlegen Sie daher genau, welchen Umfang Sie wählen.

Hinterlegung beim Unternehmensregister

Die Offenlegung erfolgt seit dem 01.08.2022 ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister. Die Unterlagen müssen im XBRL-Format (eXtensible Business Reporting Language) oder als strukturiertes PDF eingereicht werden.

Für die technische Übermittlung gibt es mehrere Möglichkeiten:

  1. Direkte Einreichung über das Unternehmensregister-Portal – kostenlos, aber technisch anspruchsvoll
  2. Über spezialisierte Software wie OnlineBilanz – automatisierte XBRL-Erstellung und Übermittlung
  3. Beauftragung des Steuerberaters oder Wirtschaftsprüfers – komfortabel, aber meist kostenpflichtig

Hinweis

OnlineBilanz erstellt den Jahresabschluss direkt XBRL-konform und übermittelt ihn rechtssicher an das Unternehmensregister. Sie erhalten eine Bestätigung über die fristgerechte Einreichung und können sich über die Offenlegung Jahresabschluss 2023 Frist sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen informieren.

Technische Anforderungen

Das Unternehmensregister akzeptiert nur Dateien, die der jeweils aktuellen XBRL-Taxonomie entsprechen. Für Geschäftsjahre ab 2024 gilt die Taxonomie 6.8 bzw. höher.

Format

XBRL oder strukturiertes PDF

Taxonomie

HGB-Taxonomie 6.8 oder höher

Signatur

Qualifizierte elektronische Signatur erforderlich

Prüfungspflicht bei Kleinst-GmbHs

Kleinst-Kapitalgesellschaften sind nach § 316 Abs. 1 Satz 1 HGB grundsätzlich nicht prüfungspflichtig. Sie müssen ihren Jahresabschluss nicht durch einen Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer prüfen lassen.

Eine Prüfungspflicht kann jedoch eintreten durch:

  • Satzungsregelung: Die Gesellschaftssatzung kann eine Prüfungspflicht vorsehen
  • Gesellschafterbeschluss: Freiwillige Prüfung kann beschlossen werden
  • Organschaftsverhältnis: Bei steuerlicher Organschaft mit einer prüfungspflichtigen Gesellschaft
  • Konzernzugehörigkeit: Als Tochterunternehmen eines prüfungspflichtigen Konzerns

„Eine freiwillige Prüfung kann sinnvoll sein, wenn Sie Kredite aufnehmen oder größere Geschäftspartner gewinnen möchten. Banken und Investoren verlangen oft geprüfte Abschlüsse – auch von Kleinst-Gesellschaften.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Wird der Jahresabschluss freiwillig geprüft, muss der Bestätigungsvermerk nach § 322 HGB zusammen mit dem Jahresabschluss beim Unternehmensregister hinterlegt werden.

Besonderheiten bei der UG (haftungsbeschränkt)

Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) ist eine Sonderform der GmbH und fällt regelmäßig unter die Kleinstregelung. Sie unterliegt denselben Offenlegungspflichten wie eine Kleinst-GmbH.

Zusätzliche Besonderheiten bei der UG:

  • Ansparrücklage nach § 5a Abs. 3 GmbHG muss in der Bilanz ausgewiesen werden
  • Ausweis der gesetzlichen Rücklage zwingend erforderlich
  • Rechtsformzusatz ‚UG (haftungsbeschränkt)‘ muss in allen Dokumenten erscheinen
  • Bei Erreichen von 25.000 € Stammkapital kann Umwandlung in GmbH erfolgen

Die UG muss mindestens 25 % des um einen Verlustvortrag geminderten Jahresüberschusses in die gesetzliche Rücklage einstellen. Diese Thesaurierungspflicht besteht, bis das Stammkapital 25.000 Euro erreicht.

Hinweis

Bei OnlineBilanz werden die UG-spezifischen Besonderheiten automatisch berücksichtigt: Die Ansparrücklage wird korrekt berechnet und in der Bilanz ausgewiesen.

Ordnungsgeld vermeiden – so geht’s

Versäumt eine Kleinst-GmbH die Offenlegungsfrist, leitet das Bundesamt für Justiz automatisch ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt zwischen 500 und 25.000 Euro.

Achtung

Das Ordnungsgeld trifft persönlich die gesetzlichen Vertreter (Geschäftsführer), nicht die Gesellschaft. Es kann gegen jeden einzelnen Geschäftsführer festgesetzt werden – auch mehrfach.

Das Verfahren läuft in mehreren Stufen ab:

  1. Automatische Prüfung: Nach Fristablauf prüft das BfJ, ob die Offenlegung erfolgt ist
  2. Erstes Ordnungsgeldverfahren: Festsetzung eines Ordnungsgeldes (meist 500–2.500 €)
  3. Nachfrist: 6 Wochen Zeit zur nachträglichen Offenlegung
  4. Zweites Ordnungsgeldverfahren: Bei fortgesetzter Säumnis deutlich höheres Ordnungsgeld

Checkliste zur Vermeidung von Ordnungsgeldern

  • Jahresabschluss rechtzeitig aufstellen (spätestens 11 Monate nach Stichtag)
  • Feststellungsbeschluss der Gesellschafter dokumentieren
  • Technische Aufbereitung im XBRL-Format frühzeitig vornehmen
  • Offenlegung spätestens 12 Monate nach Bilanzstichtag beim Unternehmensregister
  • Einreichungsbestätigung archivieren als Nachweis

Selbst bei bereits eingetretenem Fristversäumnis sollten Sie unverzüglich nachhinterlegen. Das Ordnungsgeld wird zwar nicht aufgehoben, aber ein zweites, höheres Verfahren wird vermieden.

Praxistipps für Kleinst-Kapitalgesellschaften

Die folgenden praktischen Empfehlungen helfen Ihnen, die Offenlegungspflicht effizient und rechtssicher zu erfüllen:

1. Frühzeitige Jahresplanung

Legen Sie bereits zu Jahresbeginn die Termine für Aufstellung, Feststellung und Offenlegung fest. Planen Sie ausreichend Puffer für unvorhergesehene Verzögerungen ein.

2. Erleichterungen konsequent nutzen

Wenn keine besonderen Gründe dagegen sprechen, nutzen Sie die Offenlegungserleichterungen nach § 326 Abs. 1 HGB. Die verkürzte Bilanz ohne GuV reduziert Aufwand und schützt sensible Daten.

3. Digitale Tools nutzen

Spezialsoftware wie OnlineBilanz automatisiert die XBRL-Erstellung und Übermittlung. Sie sparen Zeit, vermeiden technische Fehler und erhalten rechtssichere Dokumentation.

Methode Aufwand Kosten Rechtssicherheit
Manuelle Einreichung Sehr hoch Keine Fehleranfällig
OnlineBilanz Gering Ab 179 € Sehr hoch
Steuerberater Gering 300–800 € Hoch
Wirtschaftsprüfer Gering 800–2.000 € Sehr hoch

4. Dokumentation aufbewahren

Archivieren Sie alle relevanten Dokumente mindestens 10 Jahre: Feststellungsbeschluss, Einreichungsbestätigung, XBRL-Datei und interne Arbeitsunterlagen.

„Die häufigsten Fehler bei Kleinst-GmbHs: Zu späte Feststellung, falsche Taxonomie-Version und fehlende Gesellschafterbeschlüsse. Mit strukturierter Vorbereitung und den richtigen Tools sind diese Fehler leicht vermeidbar.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Hinweis

OnlineBilanz begleitet Sie durch den gesamten Prozess: Von der Erstellung über die Feststellung bis zur rechtskonformen Offenlegung beim Unternehmensregister – alles aus einer Hand.

Häufig gestellte Fragen

Muss eine Kleinst-GmbH ihren Jahresabschluss offenlegen?

Ja, auch Kleinst-Kapitalgesellschaften unterliegen der vollständigen Offenlegungspflicht nach § 325 HGB. Sie müssen ihren Jahresabschluss innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag beim Unternehmensregister hinterlegen. Erleichterungen gibt es nur beim Umfang der offenzulegenden Unterlagen – nicht bei der Pflicht selbst.

Welche Unterlagen muss eine Kleinst-GmbH beim Unternehmensregister einreichen?

Bei Inanspruchnahme der Erleichterungen nach § 326 Abs. 1 HGB genügt eine verkürzte Bilanz. Die Gewinn- und Verlustrechnung, der Anhang und der Lagebericht entfallen. Zusätzlich muss der Feststellungsvermerk der Gesellschafter hinterlegt werden. Freiwillig kann auch umfassender offengelegt werden.

Sind Kleinst-GmbHs prüfungspflichtig?

Nein, Kleinst-Kapitalgesellschaften sind nach § 316 Abs. 1 Satz 1 HGB grundsätzlich nicht prüfungspflichtig. Eine Prüfungspflicht kann jedoch durch Satzung, Gesellschafterbeschluss, Konzernzugehörigkeit oder steuerliche Organschaft entstehen. Eine freiwillige Prüfung ist jederzeit möglich.

Was passiert, wenn eine Kleinst-GmbH die Offenlegungsfrist versäumt?

Das Bundesamt für Justiz leitet automatisch ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt zwischen 500 und 25.000 Euro und trifft persönlich die Geschäftsführer. Bei fortgesetzter Säumnis droht ein zweites, höheres Ordnungsgeld. Die nachträgliche Offenlegung ist jederzeit möglich und sollte unverzüglich erfolgen.

Wie unterscheidet sich die Offenlegung einer UG von einer Kleinst-GmbH?

Die UG (haftungsbeschränkt) unterliegt denselben Offenlegungspflichten wie eine Kleinst-GmbH. Zusätzlich muss die Ansparrücklage nach § 5a Abs. 3 GmbHG in der Bilanz ausgewiesen werden. Die gesetzliche Rücklage ist zwingend zu bilden, bis das Stammkapital 25.000 Euro erreicht. Der Rechtsformzusatz ‚UG (haftungsbeschränkt)‘ muss in allen Dokumenten erscheinen.

Wo wird der Jahresabschluss einer Kleinst-GmbH eingereicht?

Die Offenlegung erfolgt seit dem 01.08.2022 ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister. Die Unterlagen müssen im XBRL-Format oder als strukturiertes PDF übermittelt werden. Der Bundesanzeiger ist nur noch Publikationsorgan, aber keine Einreichungsstelle mehr.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 267a HGB – Kleinste Kapitalgesellschaften, § 325 HGB – Offenlegung, § 326 HGB – Offenlegungserleichterungen, § 335 HGB – Ordnungsgeldverfahren, § 42a GmbHG – Feststellung des Jahresabschlusses. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
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  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
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Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

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Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

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