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Lesedauer

16–24 Minuten

OnlineBilanzBlogE-Commerce Umsatzsteuer

E-Commerce Umsatzsteuer 2026: Leitfaden für Onlinehändler

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Im E-Commerce gelten besondere umsatzsteuerliche Regelungen, die sich seit 2021 grundlegend geändert haben: Lieferschwellen, One-Stop-Shop und Marktplatz-Fiktion bestimmen, wo und wie Sie Umsatzsteuer abführen müssen. Dieser Leitfaden erklärt alle Pflichten für Onlinehändler im Jahr 2026 – von der Registrierung bis zur korrekten Abbildung im Jahresabschluss.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

E-Commerce-Unternehmen müssen seit den EU-Reformen 2021 besondere Umsatzsteuer-Regeln beachten: Eine EU-weite Lieferschwelle von 10.000 Euro löst das Bestimmungslandprinzip aus, das One-Stop-Shop-Verfahren (OSS) vereinfacht die Abführung in mehreren Ländern, und bei Plattform-Verkäufen greift die Marktplatz-Fiktion. Digitale Produkte unterliegen immer dem Bestimmungslandprinzip, bei Drittland-Geschäften gelten Sonderregelungen für Import und Export.

E-Commerce und Umsatzsteuer: Welche Besonderheiten gelten im Onlinehandel?

Der Onlinehandel unterliegt seit 2021 einem grundlegend reformierten Umsatzsteuerregime. Mit dem E-Commerce-Paket der EU wurden die Regelungen für grenzüberschreitende Lieferungen und digitale Dienstleistungen vollständig neu strukturiert. Für GmbHs im E-Commerce bedeutet dies: Die Umsatzsteuerpflicht hängt nicht mehr allein vom Sitz des Unternehmens ab, sondern wird durch Lieferschwellen, Bestimmungslandprinzip und das One-Stop-Shop-Verfahren (OSS) bestimmt.

Die zentralen Neuerungen betreffen insbesondere den Fernverkauf an Privatkunden in der EU (B2C), den Verkauf über elektronische Marktplätze sowie die Lieferung digitaler Produkte. Während Geschäfte mit Unternehmern (B2B) weiterhin dem Reverse-Charge-Verfahren nach § 13b UStG folgen, müssen Onlinehändler bei B2C-Umsätzen ab Überschreiten der EU-weiten Lieferschwelle von 10.000 Euro im Bestimmungsland versteuern.

Die wichtigsten umsatzsteuerlichen Pflichten im Überblick

  • Prüfung der Lieferschwelle von 10.000 Euro für innergemeinschaftliche Fernverkäufe (§ 3c UStG)
  • Registrierung im One-Stop-Shop (OSS) beim Bundeszentralamt für Steuern bei Überschreiten der Schwelle
  • Korrekte Rechnungsstellung mit USt-IdNr. und länderspezifischen Steuersätzen
  • Dokumentation und Nachweis des Bestimmungsortes (§ 3c Abs. 2 UStG)
  • Vierteljährliche OSS-Meldungen und zentrale Abführung der Umsatzsteuer

Hinweis

Das OSS-Verfahren ermöglicht die zentrale Abwicklung der Umsatzsteuer für alle EU-Länder über das Bundeszentralamt für Steuern. Eine separate Registrierung in jedem Mitgliedsstaat entfällt. Die Anmeldung erfolgt über das BOP-Portal (BZSt Online-Portal).

Wie funktionieren die Lieferschwellen und das Bestimmungslandprinzip?

Das Bestimmungslandprinzip regelt, dass Umsatzsteuer grundsätzlich dort anfällt, wo der Endverbraucher die Ware erhält oder die Dienstleistung nutzt. Dies gilt seit dem 1. Juli 2021 EU-weit einheitlich für Fernverkäufe an Privatkunden. Entscheidend ist: Solange der Gesamtumsatz aus innergemeinschaftlichen Fernverkäufen die Lieferschwelle von 10.000 Euro (netto, kalenderjahr- und EU-weit kumuliert) nicht überschreitet, darf im Herkunftsland (z. B. Deutschland) mit deutscher Umsatzsteuer abgerechnet werden.

Nach Überschreiten der Schwelle gilt: Jede weitere Lieferung ist mit dem Umsatzsteuersatz des Bestimmungslandes zu versteuern. Diese Regelung gilt gemäß § 3c UStG für alle Fernverkäufe innerhalb der EU, unabhängig davon, ob die Ware aus Deutschland oder einem anderen EU-Staat versendet wird.

Berechnung der 10.000-Euro-Schwelle

  • Die Schwelle gilt EU-weit kumuliert, nicht pro Land
  • Berücksichtigt werden alle B2C-Fernverkäufe in EU-Mitgliedstaaten (außer Inland)
  • Bemessungsgrundlage sind die Netto-Umsätze (ohne Umsatzsteuer)
  • Auch Umsätze des Vorjahres sind bei der Prüfung einzubeziehen
  • Nach einmaligem Überschreiten gilt das Bestimmungslandprinzip für das gesamte laufende und das Folgejahr

Achtung

Vorsicht: Die Lieferschwelle bezieht sich auf das Kalenderjahr, nicht auf das Wirtschaftsjahr. GmbHs mit abweichendem Wirtschaftsjahr müssen die Schwelle dennoch kalenderjahrbasiert überwachen. Eine nachträgliche Korrektur bei versehentlicher Nichtbeachtung führt zu Steuernachforderungen im Bestimmungsland.

„In der Praxis beobachten wir häufig, dass GmbHs die 10.000-Euro-Schwelle unterschätzen. Gerade saisonale Geschäftsmodelle überschreiten sie oft unbemerkt. Wer die Schwelle übersieht, riskiert nicht nur Steuernachforderungen, sondern auch Verzugszinsen in mehreren EU-Ländern. Eine kontinuierliche Überwachung im Warenwirtschaftssystem ist unverzichtbar.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Was ist das One-Stop-Shop-Verfahren und wann muss ich mich registrieren?

Das One-Stop-Shop-Verfahren (OSS) ist eine zentrale Anlaufstelle für die Abwicklung der Umsatzsteuer bei grenzüberschreitenden B2C-Geschäften innerhalb der EU. Statt sich in jedem EU-Mitgliedstaat einzeln registrieren zu müssen, kann ein Unternehmen alle umsatzsteuerpflichtigen Fernverkäufe zentral über das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) melden und die Steuer abführen. Das BZSt leitet die Beträge dann an die jeweiligen Mitgliedstaaten weiter.

Die Teilnahme am OSS ist freiwillig, wird jedoch ab Überschreiten der 10.000-Euro-Schwelle dringend empfohlen. Ohne OSS-Registrierung müsste sich die GmbH in jedem Bestimmungsland steuerlich registrieren, lokale Umsatzsteuervoranmeldungen abgeben und gegebenenfalls einen Fiskalvertreter beauftragen. Die Registrierung erfolgt online über das BOP-Portal des BZSt.

Pflichten und Fristen im OSS-Verfahren

Pflicht Frist / Rhythmus Rechtsgrundlage
OSS-Registrierung Vor erster Lieferung über Schwelle § 18i UStG
OSS-Meldung (vierteljährlich) Bis zum Ende des Folgemonats nach Quartal § 18j UStG
Zahlung der Umsatzsteuer Zusammen mit OSS-Meldung § 18j UStG
Aufzeichnungspflichten 10 Jahre § 147 AO

Hinweis

Das OSS-Verfahren deckt drei Bereiche ab: EU-Regelung (Fernverkäufe innerhalb EU), Nicht-EU-Regelung (digitale Dienstleistungen von Drittstaaten) und Einfuhrregelung (Sendungen unter 150 Euro aus Drittstaaten). Für E-Commerce-GmbHs ist die EU-Regelung die wichtigste.

Die OSS-Meldung erfolgt vierteljährlich bis zum Ende des auf das Quartalsende folgenden Monats. Für das 1. Quartal (Januar–März) ist die Meldung also bis zum 30. April abzugeben. Die Zahlung erfolgt gleichzeitig. Wird die Frist versäumt, drohen Säumniszuschläge und im Extremfall die Löschung aus dem OSS-Register.

Welche Rolle spielen Marktplätze wie Amazon und eBay bei der Umsatzsteuer?

Seit dem 1. Juli 2021 gilt für elektronische Marktplätze eine besondere Regelung: die sogenannte Marktplatz-Fiktion nach § 3 Abs. 3a UStG. Sie besagt, dass der Betreiber eines elektronischen Marktplatzes (z. B. Amazon, eBay, Etsy) unter bestimmten Voraussetzungen so behandelt wird, als ob er selbst die Ware erworben und weiterverkauft hätte. Der Marktplatz wird damit zum umsatzsteuerlichen Lieferanten und übernimmt die Umsatzsteuerpflicht.

Diese Regelung greift insbesondere bei Fernverkäufen an Privatkunden in der EU und bei Lieferungen aus Drittstaaten (z. B. China), wenn die Sendungen einen Wert von 150 Euro nicht überschreiten. Für den Händler bedeutet das: Er stellt dem Marktplatz eine Nettorechnung ohne Umsatzsteuer aus, der Marktplatz rechnet gegenüber dem Endkunden ab und führt die Umsatzsteuer ab.

Wann greift die Marktplatz-Fiktion?

  • Der Verkäufer nutzt einen elektronischen Marktplatz (z. B. Amazon FBA, eBay)
  • Es handelt sich um einen B2C-Fernverkauf innerhalb der EU oder um eine Einfuhr aus einem Drittstaat
  • Der Warenwert bei Drittlandssendungen liegt unter 150 Euro
  • Der Marktplatz unterstützt die Lieferung (z. B. durch Zahlungsabwicklung, Lagerhaltung)

Achtung

Achtung: Die Marktplatz-Fiktion entbindet den Händler nicht von allen Pflichten. Er muss weiterhin korrekte Aufzeichnungen führen, die Umsätze in der Buchhaltung erfassen und bei B2B-Geschäften oder Direktverkäufen außerhalb des Marktplatzes selbst die Umsatzsteuer abführen.

In der Praxis führt die Marktplatz-Fiktion zu einer Vereinfachung für Händler, insbesondere für kleinere E-Commerce-Unternehmen und Dropshipper. Allerdings bleibt die korrekte Abgrenzung zwischen Marktplatzgeschäften und Direktverkäufen eine steuerliche Herausforderung. Wer beide Vertriebswege parallel nutzt, muss die Umsatzsteuer differenziert erfassen und gegebenenfalls zwei unterschiedliche Meldewege nutzen (OSS für Direktverkäufe, Marktplatz-Abrechnung für Amazon/eBay).

Wie muss ich als E-Commerce-Unternehmen Rechnungen stellen?

Die Rechnungsstellung im E-Commerce folgt den allgemeinen Anforderungen des § 14 UStG und § 14a UStG, birgt jedoch durch die grenzüberschreitende Natur des Geschäfts zusätzliche Fallstricke. Entscheidend ist: Je nachdem, ob es sich um ein B2B- oder B2C-Geschäft handelt, ob die Lieferschwelle überschritten ist und ob das OSS-Verfahren genutzt wird, unterscheiden sich die Rechnungsanforderungen erheblich.

Pflichtangaben auf E-Commerce-Rechnungen

  • Vollständiger Name und Anschrift des leistenden Unternehmens und des Leistungsempfängers
  • Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des leistenden Unternehmens (§ 14 Abs. 4 Nr. 2 UStG)
  • Bei innergemeinschaftlichen Lieferungen: USt-IdNr. des Abnehmers (§ 14a Abs. 3 UStG)
  • Ausstellungsdatum und fortlaufende Rechnungsnummer
  • Menge und Bezeichnung der gelieferten Gegenstände
  • Zeitpunkt der Lieferung (bei abweichendem Rechnungsdatum)
  • Nettobetrag, Steuersatz und Steuerbetrag – oder Hinweis auf Steuerbefreiung
  • Bei Reverse Charge (B2B): Hinweis „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers“ (§ 14a Abs. 5 UStG)

Bei B2C-Fernverkäufen über die Lieferschwelle hinaus muss die Rechnung den Umsatzsteuersatz des Bestimmungslandes ausweisen. Bei Nutzung des OSS-Verfahrens ist die deutsche USt-IdNr. ausreichend, die Rechnung muss aber den länderspezifischen Steuersatz enthalten. Bei B2B-Lieferungen innerhalb der EU greift hingegen die Steuerbefreiung nach § 6a UStG (innergemeinschaftliche Lieferung) – vorausgesetzt, die USt-IdNr. des Abnehmers ist gültig und wurde vorab geprüft.

B2C-Rechnung (unter Lieferschwelle)

Umsatzsteuer nach deutschem Satz (19 % / 7 %), deutsche USt-IdNr., keine OSS-Meldung erforderlich.

B2C-Rechnung (über Lieferschwelle)

Umsatzsteuer nach dem Steuersatz des Bestimmungslandes, OSS-Meldung vierteljährlich, zentrale Abführung über BZSt.

„Ein häufiger Fehler in der Praxis: GmbHs nutzen das OSS-Verfahren, weisen in Rechnungen aber weiterhin nur den deutschen Steuersatz aus. Das führt zu Unstimmigkeiten in der OSS-Meldung und im Jahresabschluss. Die Buchhaltung muss länderspezifisch aufgeschlüsselt werden, sonst wird die Umsatzsteuer-Voranmeldung fehlerhaft.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Hinweis

E-Rechnungen sind im B2B-Bereich ab 2025 schrittweise verpflichtend (§ 14 Abs. 2 UStG, ViDA-Initiative). E-Commerce-Unternehmen sollten bereits jetzt auf strukturierte Formate (XRechnung, ZUGFeRD) umstellen.

Wie wird die Umsatzsteuer bei digitalen Produkten und Dienstleistungen behandelt?

Digitale Produkte und Dienstleistungen – etwa Software, E-Books, Online-Kurse, Streaming-Abos oder Webhosting – unterliegen besonderen umsatzsteuerlichen Regelungen. Seit 2015 gilt EU-weit das Verbrauchsortprinzip: Die Umsatzsteuer fällt grundsätzlich dort an, wo der Kunde seinen Sitz hat (§ 3a Abs. 5 UStG). Für B2C-Geschäfte bedeutet dies: Ab dem ersten Euro ist die Umsatzsteuer des Kundenlandes anzuwenden – eine Lieferschwelle gibt es hier nicht.

Im B2B-Bereich gilt hingegen das Reverse-Charge-Verfahren nach § 13b UStG: Der leistende Unternehmer stellt eine Nettorechnung ohne Umsatzsteuer aus, der Leistungsempfänger schuldet die Steuer selbst in seinem Land. Voraussetzung ist die Angabe einer gültigen USt-IdNr. des Abnehmers.

Überblick: Umsatzsteuer bei digitalen Leistungen

Leistungsart B2C (Privatkunde) B2B (Unternehmer) Verfahren
Software-Download USt des Kundenlandes Reverse Charge (0 %) OSS oder lokale Registrierung
Online-Kurs / Webinar USt des Kundenlandes Reverse Charge (0 %) OSS oder lokale Registrierung
E-Book / Musik-Download USt des Kundenlandes Reverse Charge (0 %) OSS oder lokale Registrierung
SaaS / Cloud-Dienste USt des Kundenlandes Reverse Charge (0 %) OSS oder lokale Registrierung

Für die Abwicklung der B2C-Umsatzsteuer bei digitalen Dienstleistungen steht das OSS-Verfahren zur Verfügung. Seit 2021 können auch digitale Dienstleistungen über die EU-weite OSS-Regelung zentral gemeldet werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich in jedem Mitgliedstaat einzeln zu registrieren – was jedoch erheblichen administrativen Aufwand bedeutet.

Achtung

Wichtig: Der Ort des Kunden muss zweifelsfrei nachgewiesen werden. Die Finanzverwaltung fordert mindestens zwei unabhängige Nachweise (z. B. Rechnungsadresse, IP-Adresse, Zahlungsinformationen). Fehlerhafte Zuordnungen führen zu Steuernachforderungen.

Was gilt bei Exporten in Drittstaaten und Importen aus Nicht-EU-Ländern?

Der Warenverkehr mit Drittstaaten (Länder außerhalb der EU, z. B. Schweiz, Großbritannien, USA, China) unterliegt eigenen umsatzsteuerlichen Regelungen. Während Ausfuhrlieferungen grundsätzlich steuerfrei sind (§ 6 UStG bzw. § 4 Nr. 1a UStG), lösen Einfuhren Einfuhrumsatzsteuer aus, die vom Zoll erhoben wird.

Ausfuhrlieferungen (Export)

Eine Ausfuhrlieferung ist nach § 6 UStG steuerfrei, wenn die Ware nachweislich in ein Drittland gelangt. Der Unternehmer muss den Ausfuhrnachweis erbringen – etwa durch Ausfuhrbescheinigung mit Ausgangsvermerk des Zolls, Frachtpapiere oder elektronische Ausfuhranmeldung. Ohne Nachweis entfällt die Steuerbefreiung, die Lieferung wird mit deutscher Umsatzsteuer belastet.

  • Ausfuhrlieferungen sind steuerfrei (0 % Umsatzsteuer)
  • Vorsteuerabzug bleibt möglich (§ 15 UStG)
  • Nachweispflichten nach § 8 UStDV sind streng zu beachten
  • Rechnungen müssen den Hinweis „steuerfreie Ausfuhrlieferung“ enthalten
  • Bei fehlerhaftem Nachweis droht nachträgliche Versteuerung mit 19 %

Einfuhren aus Drittstaaten

Bei der Einfuhr von Waren aus Drittstaaten wird grundsätzlich Einfuhrumsatzsteuer fällig, die vom Zoll erhoben wird. Die Bemessungsgrundlage umfasst den Warenwert, Frachtkosten, Versicherung und eventuelle Zölle. Seit 1. Juli 2021 entfällt die Freigrenze von 22 Euro – jede Sendung, unabhängig vom Wert, unterliegt der Einfuhrumsatzsteuer.

Für Sendungen bis 150 Euro kann das IOSS-Verfahren (Import One-Stop-Shop) genutzt werden: Der Händler registriert sich beim Bundeszentralamt für Steuern, meldet die Umsatzsteuer vorab und führt sie zentral ab. Der Kunde erhält die Ware ohne Verzögerung durch Zollabfertigung.

Hinweis

IOSS ist besonders für E-Commerce-Händler aus Drittstaaten relevant, die direkt an EU-Verbraucher liefern. Deutsche GmbHs, die aus China oder den USA importieren, können IOSS nutzen, um Verzögerungen und Verwaltungsaufwand beim Endkunden zu vermeiden.

Export (Ausfuhr)

Steuerfrei nach § 6 UStG, Vorsteuerabzug möglich, strenge Nachweispflichten (§ 8 UStDV).

Import (Einfuhr)

Einfuhrumsatzsteuer durch Zoll, IOSS-Verfahren für Sendungen unter 150 Euro, Vorsteuerabzug möglich.

„Gerade bei Drittlandsgeschäften sehen wir in der Praxis oft unvollständige Nachweise. Ein fehlender Ausgangsvermerk kann Jahre später im Rahmen einer Betriebsprüfung zum Problem werden – dann muss die Ausfuhr nachträglich versteuert werden, einschließlich Zinsen. Eine saubere Dokumentation ist unverzichtbar.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wie bilde ich E-Commerce-Umsatzsteuer korrekt in Buchhaltung und Jahresabschluss ab?

Die umsatzsteuerliche Komplexität des E-Commerce schlägt sich unmittelbar in der Finanzbuchhaltung nieder. GmbHs müssen die Umsätze nach Steuersätzen, Ländern und Verfahren differenziert erfassen, um sowohl die Umsatzsteuer-Voranmeldung als auch den Jahresabschluss korrekt zu erstellen. Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen OSS-Umsätzen, Marktplatzumsätzen, innergemeinschaftlichen Lieferungen und Drittlandsgeschäften.

Kontierung und Kontenrahmen (SKR 03 / SKR 04)

Für die Buchhaltung empfiehlt sich die Nutzung länderspezifischer Erlöskonten, um OSS-Umsätze sauber abzugrenzen. Typische Konten im SKR 03 sind:

  • 8400: Erlöse 19 % USt (Inland)
  • 8300: Erlöse 7 % USt (Inland)
  • 8125: Steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferungen (§ 6a UStG)
  • 8120: Steuerfreie Ausfuhrlieferungen (§ 6 UStG)
  • 8336 / 8435: Erlöse nach § 13b UStG (Reverse Charge)
  • Individuelle Konten: Erlöse OSS-Verfahren (z. B. 8401–8419 für unterschiedliche EU-Länder)

Die OSS-Umsatzsteuer wird nicht über die reguläre Umsatzsteuervoranmeldung abgeführt, sondern separat über das BZSt. In der Bilanz erscheint sie als sonstige Verbindlichkeit (SKR 03: Konto 1790), solange sie noch nicht abgeführt wurde.

Anforderungen im Jahresabschluss nach HGB

Im Jahresabschluss der GmbH müssen alle E-Commerce-Umsätze vollständig erfasst und nach § 277 HGB (Gewinn- und Verlustrechnung) ausgewiesen werden. Die Umsatzerlöse sind nach Tätigkeitsbereichen und geografischen Märkten aufzuschlüsseln, wenn dies für die Beurteilung der Ertragslage wesentlich ist (§ 285 Nr. 4 HGB im Anhang).

  • Umsatzerlöse nach Inland, EU und Drittland getrennt ausweisen
  • OSS-Verbindlichkeiten korrekt als sonstige Verbindlichkeiten erfassen
  • Forderungen aus Marktplatzgeschäften (z. B. Amazon) korrekt abgrenzen
  • Vorsteuer aus Einfuhrumsatzsteuer als Forderung buchen
  • Währungsdifferenzen bei Drittlandsgeschäften nach § 256a HGB bewerten

Achtung

Fehlerhafte Abgrenzung zwischen OSS-Umsätzen und regulären Umsätzen führt zu Abweichungen in der Umsatzsteuer-Voranmeldung und im Jahresabschluss. Spätestens bei der Betriebsprüfung fällt dies auf – und kann zu erheblichen Nachforderungen führen.

Für GmbHs, die den Jahresabschluss nicht selbst erstellen möchten, bietet sich die Zusammenarbeit mit spezialisierten Steuerberatern an. Plattformen wie OnlineBilanz ermöglichen die digitale Erstellung des Jahresabschlusses durch zugelassene Steuerberater zu transparenten Festpreisen – inklusive korrekter Abbildung aller E-Commerce-spezifischen Besonderheiten.

Welche Fehler passieren in der Praxis am häufigsten – und wie vermeide ich sie?

Die umsatzsteuerliche Komplexität des E-Commerce führt in der Praxis zu einer Vielzahl typischer Fehler, die bei Betriebsprüfungen oder durch verspätete Meldungen auffallen. Die Konsequenzen reichen von Steuernachforderungen und Zinsen über Verspätungszuschläge bis hin zu Bußgeldern nach § 26a UStG bei vorsätzlicher oder leichtfertiger Steuerhinterziehung.

Typische Fehlerquellen im E-Commerce

  • Lieferschwelle nicht überwacht: Die 10.000-Euro-Grenze wird übersehen, Umsätze werden weiter mit deutschem Steuersatz abgerechnet.
  • OSS-Registrierung versäumt: Nach Überschreiten der Schwelle wird nicht rechtzeitig registriert, Steuern werden nicht abgeführt.
  • Falsche Steuersätze: In Rechnungen wird der deutsche Steuersatz ausgewiesen, obwohl OSS genutzt wird.
  • Marktplatz-Fiktion falsch angewendet: Umsätze über Amazon werden doppelt versteuert oder gar nicht erfasst.
  • USt-IdNr. nicht geprüft: Bei B2B-Lieferungen wird die Gültigkeit der USt-IdNr. nicht vorab über das BZSt-Portal geprüft.
  • Ausfuhrnachweise unvollständig: Bei Exporten fehlen Zollstempel oder elektronische Nachweise, Steuerbefreiung entfällt.
  • Länderspezifische Steuersätze falsch: Reduzierte Sätze (z. B. für Bücher, Lebensmittel) werden nicht korrekt angewendet.

10.000 €

EU-weite Lieferschwelle

30 Tage

Frist OSS-Meldung nach Quartalsende

150 €

Wertgrenze für IOSS-Verfahren

„Ein klassischer Fehler: GmbHs rechnen Umsätze über Amazon mit 19 % deutscher Umsatzsteuer ab, obwohl Amazon die Marktplatz-Fiktion anwendet und die Umsatzsteuer bereits abgeführt hat. Das führt zu Doppelbesteuerung und erfordert aufwändige Korrekturen. Umgekehrt vergessen manche Händler, Direktverkäufe außerhalb von Amazon korrekt im OSS zu melden.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Checkliste: So vermeiden Sie typische Fehler

  • Lieferschwelle monatlich im Warenwirtschaftssystem überwachen
  • OSS-Registrierung rechtzeitig vor Überschreiten der Schwelle durchführen
  • Länderspezifische Steuersätze in Shop-Software korrekt hinterlegen
  • Marktplatzumsätze separat erfassen und nicht doppelt versteuern
  • USt-IdNr. bei jeder B2B-Lieferung über BZSt-Portal prüfen (qualifizierte Abfrage)
  • Ausfuhrnachweise vollständig und fälschungssicher archivieren (10 Jahre)
  • Regelmäßige Abstimmung zwischen Warenwirtschaft, Shop und Finanzbuchhaltung

Wer unsicher ist, sollte frühzeitig steuerlichen Rat einholen. Eine fehlerhafte Umsatzsteuerabrechnung kann im Nachhinein kaum noch korrigiert werden, ohne dass Zinsen und Säumniszuschläge anfallen. Spezialisierte Steuerberater – etwa über die Plattform OnlineBilanz – unterstützen GmbHs dabei, die komplexen E-Commerce-Regelungen von Anfang an korrekt umzusetzen.

Welche Tools und Prozesse erleichtern die Umsatzsteuer-Abwicklung im E-Commerce?

Die manuelle Verwaltung der Umsatzsteuer im E-Commerce ist fehleranfällig und zeitaufwendig. Moderne Shop-Systeme, ERP-Software und spezialisierte Steuer-Tools helfen dabei, die länderspezifischen Steuersätze automatisch anzuwenden, OSS-Meldungen vorzubereiten und die Buchhaltung zu automatisieren. Entscheidend ist die nahtlose Integration zwischen Warenwirtschaft, Marktplätzen und Finanzbuchhaltung.

Empfohlene Software-Lösungen

Shop-Systeme mit OSS-Unterstützung

Shopify, WooCommerce, Shopware und Magento bieten integrierte Steuerrechner, die länderspezifische Steuersätze automatisch anwenden und OSS-konforme Rechnungen erstellen.

Steuer-Compliance-Tools

Taxdoo, Lovat, Avalara und Quaderno automatisieren die OSS-Meldungen, überwachen Lieferschwellen und bereiten Daten für die Finanzbuchhaltung auf.

Finanzbuchhaltung

DATEV, lexoffice, sevDesk und Billomat ermöglichen die länderspezifische Kontierung und automatische Übernahme von Umsatzdaten aus Shop-Systemen.

Prozess-Tipps für die tägliche Praxis

  • Automatisierung: Länderspezifische Steuersätze im Shop hinterlegen, automatische Rechnungserstellung nutzen
  • Regelmäßige Abstimmung: Wöchentlich Umsätze aus Shop, Marktplätzen und Buchhaltung abgleichen
  • Lieferschwellen-Monitoring: Dashboard einrichten, das die kumulierten EU-Umsätze in Echtzeit anzeigt
  • USt-IdNr.-Prüfung: Automatische Validierung bei B2B-Bestellungen über BZSt-Schnittstelle
  • Dokumentenarchivierung: GoBD-konforme Archivierung aller Rechnungen, Ausfuhrnachweise und OSS-Meldungen für 10 Jahre

Hinweis

Das BZSt Online-Portal (BOP) bietet eine Schnittstelle zur automatisierten OSS-Meldung. Viele Steuer-Tools können die Meldungen direkt an das BZSt übertragen, ohne dass manuelle Eingaben erforderlich sind.

Für kleinere GmbHs oder Start-ups kann die Investition in spezialisierte Tools zunächst abschreckend wirken. Hier lohnt sich oft die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater, der bereits über die notwendigen Systeme und Schnittstellen verfügt. Digitale Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz bieten E-Commerce-Mandanten Zugang zu professioneller Software und Expertise – ohne dass die GmbH selbst in teure Lizenzen investieren muss.

„Wir empfehlen unseren E-Commerce-Mandanten grundsätzlich die Nutzung spezialisierter Tools wie Taxdoo oder Lovat. Die Investition von 50 bis 200 Euro monatlich rechnet sich schnell, wenn man bedenkt, dass eine einzige fehlerhafte OSS-Meldung zu Nachforderungen im vierstelligen Bereich führen kann.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Häufig gestellte Fragen

Muss ich mich als Kleinunternehmer nach § 19 UStG auch mit OSS beschäftigen?

Nein. Solange Sie die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG in Anspruch nehmen, stellen Sie keine Umsatzsteuer in Rechnung und müssen sich nicht beim One-Stop-Shop registrieren. Achtung: Die Lieferschwelle von 10.000 Euro gilt EU-weit für alle Umsätze – wer sie überschreitet, verliert unter Umständen die Kleinunternehmer-Eigenschaft im Zielland oder muss sich dort registrieren.

Was passiert, wenn ich die 10.000-Euro-Schwelle im laufenden Jahr überschreite?

Sobald Sie die EU-weite Lieferschwelle von 10.000 Euro überschreiten, gilt ab der nächsten Lieferung das Bestimmungslandprinzip: Sie müssen die Umsatzsteuer des Ziellandes berechnen und abführen. Eine OSS-Registrierung ist spätestens zum Folgemonat erforderlich. Rückwirkende Korrekturen bereits ausgestellter Rechnungen sind meist nicht nötig, aber Sie sollten das Finanzamt bzw. Ihren Steuerberater informieren.

Kann ich OSS und normale Umsatzsteuer-Voranmeldung parallel nutzen?

Ja. Das OSS-Verfahren deckt nur grenzüberschreitende B2C-Umsätze innerhalb der EU ab. Ihre inländischen Umsätze, B2B-Lieferungen mit Verlagerung der Steuerschuld (Reverse Charge) und Drittland-Geschäfte melden Sie weiterhin in der regulären Umsatzsteuer-Voranmeldung (UVA) an Ihr Betriebsstätten-Finanzamt. Beide Verfahren laufen parallel.

Gilt die Marktplatz-Fiktion auch bei Fulfillment by Amazon (FBA)?

Ja. Sobald Sie über Amazon FBA oder vergleichbare Logistikmodelle an Endkunden in der EU verkaufen und die Ware in einem EU-Lager liegt, gilt Amazon nach § 25e UStG als liefernder Unternehmer (Marktplatz-Fiktion). Amazon führt in diesem Fall die Umsatzsteuer ab. Sie müssen prüfen, ob intrastat-Meldungen für Verbringungen in EU-Lager erforderlich sind und die Warenbewegungen korrekt dokumentieren.

Muss ich für digitale Dienstleistungen an Geschäftskunden (B2B) auch OSS nutzen?

Nein. Bei B2B-Leistungen greift grundsätzlich das Reverse-Charge-Verfahren nach § 13b UStG bzw. Art. 196 MwStSystRL: Der Leistungsempfänger (Ihr Geschäftskunde) schuldet die Umsatzsteuer in seinem Land. Sie stellen eine Nettorechnung ohne Umsatzsteuer aus und weisen auf die Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers hin. OSS ist nur für B2C-Umsätze relevant.

Wie lange muss ich E-Commerce-Belege und OSS-Nachweise aufbewahren?

Nach § 147 AO beträgt die Aufbewahrungsfrist für Rechnungen, Buchhaltungsunterlagen und Jahresabschlüsse grundsätzlich 10 Jahre. Für OSS-relevante Nachweise (z. B. IP-Adressen, Zahlungsdaten, Lieferadressen) gilt ebenfalls eine 10-jährige Aufbewahrungspflicht. Die Frist beginnt mit Schluss des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung erfolgt ist – bei OSS-Meldungen für 2026 also ab dem 31.12.2026 bis Ende 2036.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Umsatzsteuergesetz (UStG), Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung (UStDV), Bundeszentralamt für Steuern: One-Stop-Shop (OSS), EU-Mehrwertsteuersystem-Richtlinie (MwStSystRL). Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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