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Datum

Lesedauer

11–16 Minuten

OnlineBilanzBlogBuchhaltung Excel

Buchhaltung Excel 2026: Grenzen, GoBD & Alternativen

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Excel wird von vielen Kleinunternehmern für die Einnahmenüberschussrechnung genutzt – stößt aber spätestens bei buchführungspflichtigen GmbHs an rechtliche und technische Grenzen. Neben einfachen EÜR-Tabellen greifen Selbstständige häufig auch auf eine BWA-Vorlage in Excel zurück, deren Nutzen und Einschränkungen es dabei zu kennen gilt. Dieser Ratgeber zeigt, wann Excel ausreicht, wo die GoBD-Anforderungen greifen und wie der Wechsel zu zertifizierter Software oder die Übergabe an den Steuerberater gelingt.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Excel eignet sich für einfache Einnahmenüberschussrechnungen von Kleinunternehmern, erfüllt aber nicht die GoBD-Anforderungen für buchführungspflichtige Unternehmen nach § 238 HGB. GmbHs und größere Kapitalgesellschaften benötigen eine revisionssichere, zertifizierte Buchhaltungssoftware oder sollten die Buchhaltung an einen Steuerberater übergeben. Excel kann jedoch als Vorsystem zur strukturierten Datensammlung dienen.

Buchhaltung mit Excel: Rechtliche Grenzen nach GoBD und HGB

Die Buchführung mit Excel ist in Deutschland grundsätzlich zulässig, unterliegt jedoch strengen gesetzlichen Anforderungen. Nach § 238 HGB müssen Buchführungsunterlagen die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) erfüllen, die durch die GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Records und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) konkretisiert werden. Excel-Tabellen sind nicht von Haus aus GoBD-konform, da sie nachträgliche Änderungen ohne Protokollierung ermöglichen.

Zentrale GoBD-Anforderungen an Excel-Buchhaltung

  • Unveränderbarkeit: Jede Buchung muss nachvollziehbar und unveränderlich dokumentiert werden (§ 239 Abs. 3 HGB, § 146 AO).
  • Vollständigkeit: Alle Geschäftsvorfälle müssen lückenlos erfasst werden, keine nachträglichen Löschungen.
  • Zeitgerechte Erfassung: Buchungen sind zeitnah vorzunehmen, Verzögerungen müssen dokumentiert werden.
  • Ordnung und Nachprüfbarkeit: Die Buchführung muss einem sachverständigen Dritten in angemessener Zeit ein Urteil ermöglichen.
  • Verfahrensdokumentation: Die GoBD verlangen eine schriftliche Dokumentation des Buchführungsprozesses – auch bei Excel.

Risiko bei Betriebsprüfung

Finanzämter erkennen Excel-Buchhaltungen bei Betriebsprüfungen regelmäßig als nicht GoBD-konform an, wenn keine Versionierung, kein Protokoll nachträglicher Änderungen oder keine Verfahrensdokumentation vorliegen. Die Folge: Schätzungen nach § 162 AO mit erheblichen steuerlichen Nachforderungen.

Für GmbH-Geschäftsführer bedeutet das: Excel kann für einfache Vorsysteme oder vorbereitende Listen genutzt werden, ersetzt aber keine zertifizierte Buchhaltungssoftware für die handels- und steuerrechtliche Buchführung nach § 238 HGB und § 140 AO.

Excel-Vorlagen für Kleinunternehmer: Einnahmenüberschussrechnung statt Bilanz

Kleinunternehmer und Freiberufler, die nicht nach § 238 HGB buchführungspflichtig sind, können ihre Gewinnermittlung mittels Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) nach § 4 Abs. 3 EStG vornehmen. Hier ist Excel ein gängiges Werkzeug, da die Anforderungen weniger streng sind als bei der doppelten Buchführung. Die EÜR erfasst lediglich Einnahmen und Ausgaben im Zufluss-/Abflussprinzip – ohne Bilanz, ohne Kontenrahmen.

Typische Excel-Vorlagen für die EÜR

  • Einnahmen-Ausgaben-Tabelle mit Kategorisierung nach Anlage EÜR (ELSTER-Formular)
  • Kassenbuch für Bargeschäfte (§ 146 Abs. 1 AO: tägliche Aufzeichnungspflicht)
  • Fahrtenbuch für Kfz-Kosten (wenn nicht 1%-Regelung genutzt wird)
  • Abschreibungsrechner für Anlagegüter (AfA nach § 7 EStG)

Stand 2026: Elektronische Übermittlung

Seit 2018 ist die EÜR grundsätzlich elektronisch über ELSTER einzureichen (§ 60 Abs. 4 EStDV). Excel-Tabellen dienen nur der Vorbereitung, die finale Übertragung erfolgt über die Anlage EÜR im ELSTER-Portal.

Auch bei der EÜR gilt jedoch: Belege müssen vollständig, chronologisch und nachvollziehbar archiviert werden (§ 147 AO: 10 Jahre Aufbewahrungsfrist für Buchungsbelege). Excel allein ersetzt keine ordnungsgemäße Belegorganisation.

Doppelte Buchführung mit Excel: Warum GmbHs an Grenzen stoßen

GmbHs sind nach § 238 Abs. 1 HGB zur doppelten Buchführung verpflichtet – unabhängig von Größe oder Umsatz. Die doppelte Buchführung basiert auf dem System von Soll und Haben, erfordert einen Kontenrahmen (z. B. SKR 03/04), Hauptbuch, Nebenbücher, Eröffnungs- und Abschlussbuchungen. Theoretisch lässt sich dieses System in Excel abbilden – praktisch jedoch kaum rechts- und prüfungssicher.

Technische Herausforderungen bei Excel-Buchführung

Anforderung Problem in Excel Lösung in zertifizierter Software
Unveränderbarkeit Zellen können jederzeit überschrieben werden Buchungssätze sind gesperrt, Änderungen nur per Storno
Versionskontrolle Keine automatische Protokollierung Audit-Trail nach GoBD integriert
Automatische Kontenabstimmung Manuelle Formeln fehleranfällig Automatische Saldenlisten, Summen- und Saldenlisten
Datenexport für Steuerberater CSV-Export ohne strukturierte DATEV-Schnittstelle DATEV-Format, GDPdU-Export nach § 147 Abs. 6 AO
Jahresabschluss-Integration Keine Überleitung zu Bilanz/GuV Direkter Export zu Jahresabschluss-Software

Zusätzlich fehlt in Excel die automatische Umsatzsteuer-Voranmeldung (§ 18 UStG), die quartalsweise oder monatlich elektronisch über ELSTER abzugeben ist. Jeder Geschäftsvorfall muss manuell nach Steuersätzen (19%, 7%, 0%, § 13b UStG) sortiert und summiert werden – ein fehleranfälliger Prozess.

„In der Praxis sehen wir regelmäßig, dass GmbH-Geschäftsführer mit Excel starten und spätestens bei der ersten Umsatzsteuer-Sonderprüfung oder beim Jahresabschluss an harte Grenzen stoßen. Die Datenbasis ist meist unvollständig, Kontierungen fehlen, Belege sind nicht durchgängig verknüpft. Das kostet in der Nachbearbeitung deutlich mehr als eine solide Buchhaltungssoftware von Anfang an.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Excel als Vorsystem für den Steuerberater: So funktioniert die Übergabe

Viele GmbHs nutzen Excel nicht als vollständige Buchhaltungslösung, sondern als Vorsystem: Belege werden gesammelt, in Tabellen vorsortiert und dann gebündelt an den Steuerberater übergeben. Dieser übernimmt die GoBD-konforme Verbuchung in DATEV oder einer anderen zertifizierten Software. Dieser hybride Ansatz ist weit verbreitet – funktioniert aber nur, wenn die Übergabe strukturiert erfolgt.

Checkliste: Excel-Daten für Steuerberater aufbereiten

  • Alle Belege durchnummerieren (fortlaufend, lückenlos)
  • Datum, Betrag (netto/brutto), Steuersatz, Kostenstelle, Lieferant/Kunde erfassen
  • Ein- und Ausgangsrechnungen getrennt auflisten
  • Bankbewegungen mit Kontoauszügen abgleichen (keine offenen Differenzen)
  • Barbelege gesondert führen (Kassenbuch-Prinzip)
  • Private Entnahmen/Einlagen des Gesellschafters kennzeichnen (§ 4 Abs. 1 EStG)
  • Digitale Belegkopien (PDF) in einheitlichem Verzeichnis ablegen (§ 147 Abs. 2 AO: 10 Jahre revisionssicher)

Steuerberater erwarten die Daten meist in einem standardisierten Format: CSV-Export mit festen Spalten (Datum, Belegnummer, Text, Betrag, USt-Satz). Je strukturierter die Daten übergeben werden, desto günstiger und schneller erfolgt die Verarbeitung – und desto niedriger fällt das Steuerberaterhonorar nach StBVV aus.

OnlineBilanz: Digitale Belegübermittlung

Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lassen möchte, ohne langes Suchen, findet auf OnlineBilanz.de digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen. Belege können direkt hochgeladen werden – die Buchhaltung und der Jahresabschluss erfolgen durch unser zugelassenes Steuerberater-Team.

Kostenvergleich: Excel vs. zertifizierte Buchhaltungssoftware

Auf den ersten Blick erscheint Excel als kostenlose Lösung attraktiv – Microsoft 365 Business-Lizenzen sind ohnehin vorhanden. Doch die versteckten Kosten durch Zeitaufwand, Fehlerrisiko und Nachbearbeitung übersteigen häufig die Investition in professionelle Buchhaltungssoftware. Eine realistische Kostenbetrachtung berücksichtigt Lizenzkosten, Arbeitszeit, Risiko und Steuerberateraufwand.

Gesamtkostenrechnung für GmbH (Stand 2026)

Position Excel (manuell) Buchhaltungssoftware (z.B. DATEV, lexoffice, sevDesk)
Lizenzkosten pro Jahr 0 € (in M365 enthalten) 300–1.200 € (je nach Paket)
Zeitaufwand Geschäftsführer/Buchhalter ~8 h/Monat = 96 h/Jahr ~3 h/Monat = 36 h/Jahr
Stundensatz intern (Durchschnitt) 60 € (kalkulatorisch) 60 €
Interne Arbeitskosten/Jahr 5.760 € 2.160 €
Steuerberater-Nachbearbeitung +30% Aufschlag (Datenchaos) Standardhonorar (strukturierte Daten)
Risiko: GoBD-Nichtkonformität Hoch (Schätzungsrisiko § 162 AO) Gering (zertifiziert)
Gesamtkosten p.a. (konservativ) ~7.000–8.000 € ~3.500–4.500 €

Hinzu kommt das steuerliche Risiko: Wird die Excel-Buchführung bei einer Betriebsprüfung verworfen, drohen Schätzungen nach § 162 AO, Verzugszinsen (§ 233a AO: 0,15% pro Monat = 1,8% p.a., Stand 2026) und ggf. Verspätungszuschläge (§ 152 AO). Diese Risiken lassen sich durch GoBD-zertifizierte Software nahezu ausschließen.

„Aus steuerrechtlicher Sicht empfehlen wir GmbHs, von Anfang an auf zertifizierte Buchhaltungssoftware zu setzen. Die GoBD-Konformität ist nicht verhandelbar – und Excel bietet ohne aufwändige Zusatzmaßnahmen keine rechtssichere Basis. Wer dennoch Excel nutzt, sollte es als Vorsystem verstehen und die finale Buchführung dem Steuerberater überlassen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Jahresabschluss-Vorbereitung mit Excel: Von der Buchhaltung zur Bilanz

Der Jahresabschluss einer GmbH besteht aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) sowie ggf. Anhang (§ 264 Abs. 1 HGB). Kleine GmbHs (§ 267 Abs. 1 HGB: Bilanzsumme ≤ 7,5 Mio. €, Umsatz ≤ 15 Mio. €, ≤ 50 Mitarbeiter) können Erleichterungen nutzen, bleiben aber grundsätzlich abschlusspflichtig. Excel kann die Vorbereitung unterstützen – den rechtssicheren Jahresabschluss erstellt jedoch ausschließlich ein Steuerberater.

Typische Excel-Arbeitsschritte für die Jahresabschluss-Vorbereitung

  1. Summen- und Saldenliste (SuSa) exportieren: Alle Konten mit Anfangsbestand, Bewegungen (Soll/Haben), Endbestand.
  2. Offene Posten prüfen: Debitoren (Forderungen), Kreditoren (Verbindlichkeiten), Anzahlungen.
  3. Bestandsveränderungen erfassen: Inventur Warenbestand (§ 240 HGB), Anlagenverzeichnis nach § 247 Abs. 2 HGB.
  4. Abgrenzungsposten bilden: Aktive/passive Rechnungsabgrenzung (§ 250 HGB), z.B. Miete, Versicherungen.
  5. Rückstellungen schätzen: § 249 HGB (z.B. Steuern, ausstehende Rechnungen, Urlaubsrückstellungen).
  6. Abschreibungen berechnen: AfA-Tabelle (§ 7 EStG), handelsrechtliche vs. steuerliche Bewertung.
  7. Gewinnverwendung vorbereiten: Gesellschafterbeschlüsse, Gewinnausschüttung, Gewinnvortrag (§ 268 Abs. 1 HGB).

Fristen beachten

Die Feststellung des Jahresabschlusses muss bei kleinen GmbHs binnen 11 Monaten nach Bilanzstichtag erfolgen (§ 42a Abs. 2 GmbHG). Bei Stichtag 31.12.2025 also bis spätestens 30.11.2026. Die Offenlegung im Unternehmensregister ist binnen 12 Monaten verpflichtend (§ 325 HGB) – Versäumnisse führen zu Ordnungsgeldern nach § 335 HGB (500–25.000 €).

Excel-Tabellen können diese Vorarbeiten strukturieren – die Bilanzerstellung, Bewertung und Unterschrift obliegt jedoch dem Steuerberater. Nur dieser darf den Jahresabschluss rechtsverbindlich erstellen und haftet nach § 323 HGB für die Richtigkeit. Wer den Jahresabschluss digital und mit transparenten Festpreisen durch einen zugelassenen Steuerberater erstellen lassen möchte, findet bei OnlineBilanz.de eine rechtssichere Lösung.

Häufige Fehlerquellen bei Excel-Buchhaltung und wie Sie diese vermeiden

Excel ist flexibel – aber genau diese Flexibilität führt zu typischen Buchhaltungsfehlern, die sich erst bei Betriebsprüfung, Jahresabschluss oder Umsatzsteuer-Sonderprüfung zeigen. Die häufigsten Fehlerquellen lassen sich in formale Mängel (GoBD-Verstoß), inhaltliche Fehler (falsche Buchung, Kontierung) und organisatorische Defizite (fehlende Belege, unvollständige Archivierung) einteilen.

Top 7 Excel-Fehlerquellen im Überblick

1. Nachträgliche Überschreibungen

Änderungen ohne Protokoll verstoßen gegen § 239 Abs. 3 HGB und GoBD. Lösung: Tabellenschutz aktivieren, nur Stornobuchungen zulassen, Versionierung per Dateinamen (z.B. 2026-03-Buchhaltung_v1.2.xlsx).

2. Fehlende Belegnummern

Ohne durchgängige Belegnummern ist die Nachvollziehbarkeit (§ 238 Abs. 1 HGB) nicht gegeben. Lösung: Fortlaufende, lückenlose Belegnummerierung ab Jahresbeginn.

Wer diese Fehlerquellen konsequent vermeidet, kann Excel als Vorsystem nutzen. Dennoch bleibt das Grundproblem bestehen: Excel ist kein GoBD-zertifiziertes System und bietet keine rechtliche Absicherung. Im Zweifel trägt der Geschäftsführer die Haftung nach § 43 GmbHG für fehlerhafte Buchführung.

Wechsel von Excel zu professioneller Buchhaltungssoftware: So gelingt die Migration

Viele GmbHs starten mit Excel und wechseln nach einigen Jahren zu zertifizierter Buchhaltungssoftware – sei es aufgrund wachsender Transaktionsvolumina, steigender Anforderungen durch den Steuerberater oder nach einer kritischen Betriebsprüfung. Die Migration erfordert eine sorgfältige Planung, damit keine Daten verloren gehen und die Buchführung lückenlos bleibt.

Migrations-Fahrplan: Von Excel zur DATEV/Software-Lösung

  1. Stichtag festlegen: Idealerweise Jahreswechsel (01.01.2026), alternativ Quartalsende. So bleiben Umsatzsteuer-Voranmeldungen sauber getrennt.
  2. Altdaten prüfen: Summen- und Saldenliste (SuSa) aus Excel erstellen, Salden auf Plausibilität prüfen (Kasse, Bank, Forderungen, Verbindlichkeiten).
  3. Eröffnungsbilanz übertragen: Anfangsbestände der Konten in neue Software importieren (DATEV: Eröffnungsbuchungen nach SKR 03/04).
  4. Historische Belege archivieren: Excel-Dateien und PDFs revisionssicher ablegen (§ 147 AO: 10 Jahre, auch nach Systemwechsel).
  5. Schulung/Onboarding: Mitarbeiter in neue Software einweisen – oder Buchhaltung vollständig an Steuerberater auslagern.
  6. Erste Testbuchungen: 2–3 Monate parallel führen (Excel + neue Software), dann Excel endgültig ablösen.

OnlineBilanz: Übernahme bestehender Daten

Das OnlineBilanz Steuerberater-Team übernimmt auch laufende Mandate mit bisheriger Excel-Buchführung. Wir prüfen die Altdaten, bereinigen Fehler und führen die Buchhaltung ab Übergabe GoBD-konform weiter – inkl. Jahresabschluss und Offenlegung im Unternehmensregister.

Ein strukturierter Wechsel spart langfristig Zeit, reduziert Fehlerquellen und schafft Rechtssicherheit. Die Investition in moderne Buchhaltungssoftware amortisiert sich typischerweise innerhalb von 12–18 Monaten durch geringeren internen Zeitaufwand und niedrigere Steuerberaterkosten.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich als Freiberufler meine Buchhaltung dauerhaft mit Excel führen?

Ja, als Freiberufler ohne Buchführungspflicht können Sie die Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) nach § 4 Abs. 3 EStG dauerhaft mit Excel erstellen, solange Sie die Belege ordnungsgemäß archivieren und die Aufzeichnungen nachvollziehbar sind. Eine GoBD-konforme Archivierung der Belege ist dennoch erforderlich.

Welche Excel-Vorlagen sind für die EÜR zu empfehlen?

Das Bundesfinanzministerium stellt die amtliche Anlage EÜR bereit, die als Grundlage dienen kann. Viele Steuerberater bieten eigene Excel-Vorlagen an, die bereits Kontenpläne und Summenfunktionen enthalten. Wichtig ist, dass alle Betriebseinnahmen und -ausgaben chronologisch und vollständig erfasst werden.

Was passiert, wenn das Finanzamt meine Excel-Buchhaltung nicht anerkennt?

Bei fehlender Nachvollziehbarkeit oder Verstößen gegen die GoBD kann das Finanzamt die Buchhaltung verwerfen und eine Schätzung nach § 162 AO vornehmen. Dies führt häufig zu höheren Steuerfestsetzungen. Zusätzlich drohen Verzögerungszuschläge und im Extremfall Bußgelder wegen Verletzung steuerlicher Aufzeichnungspflichten.

Kann ich Excel parallel zu einer Buchhaltungssoftware nutzen?

Ja, viele Unternehmen nutzen Excel ergänzend für Auswertungen, Forecasts oder Kostenstellenrechnungen. Die buchhalterischen Grundaufzeichnungen sollten jedoch ausschließlich in der GoBD-konformen Software erfolgen, um Revisionssicherheit zu gewährleisten. Excel dient dann nur noch als Analyse- und Planungswerkzeug.

Gibt es Excel-Add-ins, die GoBD-Konformität herstellen?

Es gibt kommerzielle Add-ins, die Versionierung, Protokollierung und Unveränderbarkeit in Excel nachbilden sollen. Diese erreichen jedoch selten die vollständige GoBD-Konformität einer zertifizierten Buchhaltungssoftware und werden von Betriebsprüfern kritisch betrachtet. Für buchführungspflichtige Unternehmen sind sie keine sichere Dauerlösung.

Wie lange muss ich Excel-Buchhaltungsunterlagen aufbewahren?

Aufzeichnungen und Belege sind nach § 147 AO grundsätzlich zehn Jahre aufzubewahren. Die Frist beginnt mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung erfolgte. Excel-Dateien müssen in einem auswertbaren, maschinell lesbaren Format archiviert werden – idealerweise zusätzlich als PDF/A.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 238 HGB – Buchführungspflicht, § 239 HGB – Führung der Handelsbücher, BMF-Schreiben zu den GoBD, § 147 AO – Aufbewahrungsfristen. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
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Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
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Ben
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