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13–19 Minuten

OnlineBilanzBlogArchitekturbüro Gewerbesteuer

Architekturbüro Gewerbesteuer 2026: Pflicht & Vermeidung

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Architekturbüros gelten grundsätzlich als freiberuflich – doch bei bestimmten Rechtsformen oder gemischter Tätigkeit kann Gewerbesteuerpflicht entstehen. Dieser Beitrag erklärt, wann ein Architekturbüro gewerbesteuerpflichtig wird, wie die Gewerbesteuer berechnet und angerechnet wird – wobei die konkrete Belastung maßgeblich vom kommunalen Hebesatz der jeweiligen Stadt abhängt – und welche Buchführungs- und Offenlegungspflichten für Architekten-GmbHs gelten.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

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Kurzantwort

Einzelne Architekten und Partnerschaften sind grundsätzlich von der Gewerbesteuer befreit, da sie als Freiberufler gelten. Eine Architekten-GmbH ist jedoch immer gewerbesteuerpflichtig, unabhängig von der Tätigkeit. Auch bei gemischter Tätigkeit (freiberuflich und gewerblich) kann die gesamte Tätigkeit der Gewerbesteuer unterliegen. Die konkrete Steuerlast hängt dabei vom Hebesatz der jeweiligen Kommune ab. Die Gewerbesteuer wird bei Einzelunternehmern und Personengesellschaften auf die Einkommensteuer angerechnet.

Ist ein Architekturbüro gewerbesteuerpflichtig?

Architekturbüros sind grundsätzlich nicht gewerbesteuerpflichtig, wenn sie als Freiberufler im Sinne des § 18 EStG tätig sind. Die Tätigkeit von Architekten zählt gem. § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG zu den freien Berufen, sofern die Berufsausübung den typischen Merkmalen einer freiberuflichen Tätigkeit entspricht: eigenschöpferisch, leitend und eigenverantwortlich.

Entscheidend ist, dass die architektonische Kernleistung im Vordergrund steht. Sobald jedoch gewerbliche Tätigkeiten hinzutreten oder die Rechtsform (z. B. GmbH) eine gewerbliche Prägung bewirkt, kann Gewerbesteuerpflicht entstehen. Die Abgrenzung ist in der Praxis oft komplex und erfordert eine genaue Analyse der tatsächlichen Tätigkeitsstruktur.

Praxis-Hinweis

Selbst wenn ein Architekturbüro als Einzelunternehmen oder GbR freiberuflich tätig ist, kann die Gründung einer Architekten-GmbH zur Gewerbesteuerpflicht führen. Die Rechtsformwahl hat direkte steuerliche Konsequenzen, die bei der Gründung berücksichtigt werden müssen.

Freiberufler oder Gewerbebetrieb: Die entscheidenden Kriterien

  • Persönliche Berufsausübung durch den Architekten (Architektenkammerzulassung)
  • Eigenschöpferische, planende und überwachende Tätigkeit steht im Vordergrund
  • Keine Überwiegende kaufmännische, ausführende oder vermittelnde Tätigkeit
  • Leitende und eigenverantwortliche Projektbearbeitung
  • Typische Leistungsphasen nach HOAI (Grundlagenermittlung bis Objektbetreuung)

Wann wird eine Architekten-GmbH gewerbesteuerpflichtig?

Eine Architekten-GmbH unterliegt grundsätzlich der Gewerbesteuer, da die GmbH als Kapitalgesellschaft gem. § 2 Abs. 2 GewStG stets als Gewerbebetrieb gilt – unabhängig von der tatsächlichen Tätigkeit. Diese sogenannte gewerbliche Prägung kraft Rechtsform ist in § 2 Abs. 2 Satz 1 GewStG geregelt.

Für Architekten-GmbHs bedeutet dies: Auch wenn ausschließlich klassische Architektenleistungen erbracht werden, fällt Gewerbesteuer an. Der Gewerbeertrag bemisst sich nach § 7 GewStG als Gewinn aus Gewerbebetrieb, angepasst um die Hinzurechnungen (§ 8 GewStG) und Kürzungen (§ 9 GewStG). Der Freibetrag nach § 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 GewStG beträgt für alle Gewerbebetriebe einheitlich 24.500 Euro (Stand 2026).

Achtung bei Rechtsformwahl

Die Umwandlung eines freiberuflichen Einzelunternehmens oder einer Architekten-GbR in eine GmbH löst Gewerbesteuerpflicht aus. Gleichzeitig entfällt die Ist-Besteuerungsmöglichkeit bei der Umsatzsteuer, und es gelten umfangreichere Buchführungs- und Offenlegungspflichten nach §§ 325 ff. HGB.

Berechnung der Gewerbesteuer für Architekten-GmbHs

Position Grundlage / Wert
Gewinn aus Gewerbebetrieb Laut Gewinn- und Verlustrechnung (§ 7 GewStG)
+ Hinzurechnungen Z. B. 25 % der Zinsen über 200.000 € (§ 8 Nr. 1 GewStG)
− Kürzungen Freibetrag 24.500 € (§ 11 Abs. 1 S. 3 Nr. 1 GewStG)
= Gewerbeertrag (abgerundet) Auf volle 100 € nach unten (§ 11 Abs. 1 S. 1 GewStG)
× Steuermesszahl 3,5 % (§ 11 Abs. 2 GewStG)
= Gewerbesteuermessbetrag Grundlage für Hebesatz der Gemeinde
× Hebesatz Je nach Gemeinde 200 % bis über 490 %
= Gewerbesteuer Tatsächlich zu zahlender Betrag

„In der Beratungspraxis sehen wir oft, dass Architekten den Schritt zur GmbH aus Haftungsgründen gehen, die gewerbesteuerliche Mehrbelastung aber unterschätzen. Eine fundierte Steuerplanung im Vorfeld ist unverzichtbar, um Überraschungen zu vermeiden.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Was passiert bei gemischter Tätigkeit (Freiberuflich + Gewerblich)?

In der Praxis üben viele Architekturbüros neben der klassischen Architektenleistung auch Tätigkeiten aus, die nicht unter § 18 EStG fallen. Beispiele sind der Handel mit Baustoffen, Vermittlungsprovisionen für Bauleistungen oder die Übernahme von Generalunternehmerfunktionen. Sobald solche gewerblichen Nebentätigkeiten hinzutreten, liegt ein sogenannter Mischbetrieb vor.

Nach der Rechtsprechung des BFH führt die Verbindung freiberuflicher und gewerblicher Einkünfte in einem einheitlichen Betrieb zur Abfärbewirkung (§ 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG): Die gesamten Einkünfte werden gewerblich, wenn die gewerblichen Tätigkeiten nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Als untergeordnet gilt eine Tätigkeit in der Regel nur dann, wenn sie weniger als 3 % des Gesamtumsatzes oder weniger als 24.500 Euro Gewinn (Stand 2026) ausmacht.

Typische gewerbliche Zusatztätigkeiten bei Architekturbüros

  • Handel mit Baustoffen, Einrichtungsgegenständen oder Baumaterialien
  • Generalunternehmer- oder Generalübernehmerleistungen mit Gewährleistungsübernahme
  • Vermittlungsprovisionen für Handwerkerleistungen außerhalb der HOAI-Leistungsphasen
  • Vermietung oder Verkauf eigener Immobilien über den privaten Rahmen hinaus
  • Softwareentwicklung oder -vertrieb ohne architektonischen Kern

Praxistipp: Trennung der Betriebe

Um die Abfärbewirkung zu vermeiden, kann die gewerbliche Tätigkeit in eine eigenständige Gesellschaft (z. B. separate GmbH) ausgegliedert werden. Diese Trennung muss organisatorisch, wirtschaftlich und buchhalterisch klar vollzogen werden, um steuerlich anerkannt zu werden.

Bei einer gemischten Tätigkeit innerhalb eines Betriebs wird das gesamte Einkommen der Gewerbesteuer unterworfen, auch wenn der Großteil der Leistungen freiberuflich ist. Eine sorgfältige Dokumentation der Tätigkeitsfelder und eine präzise Trennungsrechnung sind daher unerlässlich.

Wie wird die Gewerbesteuererklärung für Architekturbüros erstellt?

Sobald ein Architekturbüro gewerbesteuerpflichtig ist – sei es durch Rechtsform (GmbH), Mischbetrieb oder andere Gründe –, muss jährlich eine Gewerbesteuererklärung (GewSt 1 A) beim zuständigen Finanzamt eingereicht werden. Die Erklärung ist gem. § 14a GewStG bis zum 31. Juli des Folgejahres abzugeben, bei Steuerberatermandaten verlängert sich die Frist automatisch (§ 149 Abs. 3 AO i. V. m. Dauerfristverlängerung).

Die Gewerbesteuererklärung baut auf der Gewinn- und Verlustrechnung bzw. der Körperschaftsteuererklärung (bei GmbH) auf. Der Gewinn wird um Hinzurechnungen und Kürzungen nach §§ 8, 9 GewStG angepasst. Die häufigsten Anpassungen für Architekturbüros betreffen Zinsaufwendungen (25 % über 200.000 € p. a.), Miet- und Pachtzinsen für bewegliche Wirtschaftsgüter sowie Finanzierungsanteile in Leasingraten.

Aufbau der Gewerbesteuererklärung (Formular GewSt 1 A)

  1. Gewinn aus Gewerbebetrieb gem. § 7 GewStG (aus Einkommensteuererklärung bzw. Körperschaftsteuererklärung übernehmen)
  2. Hinzurechnungen nach § 8 GewStG (z. B. 25 % der Schuldzinsen über 200.000 €, Miet- und Pachtzinsen für bewegliche Wirtschaftsgüter, Finanzierungsanteile in Leasingraten)
  3. Kürzungen nach § 9 GewStG (z. B. Grundbesitzkürzung bei eigenen Immobilien, soweit vermietete Grundstücke im Betriebsvermögen)
  4. Gewerbeertrag nach § 7 GewStG (abgerundet auf volle 100 €)
  5. Abzug Freibetrag 24.500 € (§ 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 GewStG)
  6. Gewerbesteuermessbetrag (× 3,5 % Steuermesszahl nach § 11 Abs. 2 GewStG)
  7. Gemeinde ermittelt die Gewerbesteuer durch Anwendung des örtlichen Hebesatzes

„Die Gewerbesteuererklärung ist oft fehleranfällig, insbesondere bei den Hinzurechnungen. Wir empfehlen, die Erklärung von einem Steuerberater prüfen zu lassen, um Nachforderungen und Strafzinsen zu vermeiden. Für GmbHs gehört die Gewerbesteuererklärung zum Standard-Jahresabschluss.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Bei OnlineBilanz erstellen unsere zugelassenen Steuerberater die Gewerbesteuererklärung als Teil des digitalen Jahresabschlusses – transparent, zu Festpreisen und ohne Wartezeiten. Die Übermittlung an das Finanzamt erfolgt elektronisch über ELSTER.

Kann ein Architekturbüro die Gewerbesteuerpflicht vermeiden?

Die Gewerbesteuerpflicht lässt sich für Architekturbüros grundsätzlich vermeiden, wenn die Tätigkeit rein freiberuflich bleibt und keine gewerblich prägende Rechtsform gewählt wird. Entscheidend sind folgende Maßnahmen:

Strategien zur Vermeidung der Gewerbesteuerpflicht

  • Rechtsform: Einzelunternehmen, GbR oder Partnerschaftsgesellschaft (PartG) wählen – keine GmbH oder UG
  • Tätigkeitsprofil: Ausschließlich HOAI-typische Architektenleistungen erbringen (Leistungsphasen 1–9)
  • Keine gewerblichen Nebentätigkeiten: Kein Handel, keine Vermittlung, keine Generalunternehmerleistungen
  • Persönliche Leistungserbringung: Der Architekt muss leitend und eigenverantwortlich tätig sein
  • Kammerzugehörigkeit: Eintragung in der Architektenkammer als Nachweis der Berufsqualifikation
  • Organisatorische Trennung: Gewerbliche Aktivitäten in separate Gesellschaft ausgliedern

Für größere Büros oder bei Haftungsüberlegungen kann die Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung (PartG mbB) nach § 8 Abs. 4 PartGG eine Alternative zur GmbH sein. Diese Rechtsform bietet Haftungsbeschränkung ohne gewerbliche Prägung – setzt aber voraus, dass alle Gesellschafter freiberuflich tätig sind.

Vorsicht bei nachträglichen Änderungen

Eine nachträgliche Änderung der Tätigkeitsstruktur oder der Rechtsform kann rückwirkend zur Gewerbesteuerpflicht führen. Finanzämter prüfen die tatsächlichen Verhältnisse und können die freiberufliche Einordnung rückwirkend verwerfen, wenn gewerbliche Elemente überwiegen.

Freiberuflich (keine Gewerbesteuer)

  • Einzelunternehmen oder GbR
  • Rein HOAI-Leistungen
  • Persönliche Berufsausübung
  • Kammerzugehörigkeit

Gewerblich (Gewerbesteuerpflicht)

  • GmbH, UG oder gewerbliche GbR
  • Handel, Vermittlung, Generalunternehmer
  • Mischbetrieb > 3 % Gewerbeumsatz
  • Keine persönliche Leitung

Wird die Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer angerechnet?

Für Einzelunternehmer und Personengesellschaften (z. B. GbR) sieht § 35 EStG eine Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer vor. Diese Regelung soll eine Doppelbelastung durch Gewerbe- und Einkommensteuer teilweise ausgleichen. Die Anrechnung erfolgt pauschal mit dem 3,8-fachen des Gewerbesteuermessbetrags, maximal jedoch in Höhe der tatsächlich gezahlten Gewerbesteuer.

Bei niedrigen Hebesätzen (unter ca. 380 %) wird die Gewerbesteuer vollständig auf die Einkommensteuer angerechnet, sodass faktisch keine zusätzliche Belastung entsteht. Bei höheren Hebesätzen (z. B. in Großstädten oft 400 % bis 490 %) verbleibt eine Restbelastung. Für Kapitalgesellschaften (GmbH, UG) gibt es diese Anrechnung nicht – hier wirkt die Gewerbesteuer als endgültige Steuerbelastung.

Beispielrechnung: Anrechnung bei Einzelunternehmer

Position Betrag
Gewerbeertrag (nach Kürzungen) 100.000 €
Gewerbesteuermessbetrag (3,5 %) 3.500 €
Hebesatz der Gemeinde 400 %
Gewerbesteuer (3.500 × 4,0) 14.000 €
Anrechnung gem. § 35 EStG (3,8 × 3.500) 13.300 €
Verbleibende Gewerbesteuerbelastung 700 €

Für GmbH-Geschäftsführer

Als Geschäftsführer einer Architekten-GmbH profitieren Sie persönlich nicht von der Anrechnung nach § 35 EStG. Die Gewerbesteuer belastet die GmbH endgültig. Dafür ist die Körperschaftsteuer (15 %) niedriger als der Spitzensteuersatz bei der Einkommensteuer (42 % bzw. 45 %). Eine Gesamtsteuerbelastungsrechnung sollte im Rahmen der Rechtsformwahl durchgeführt werden.

Die Anrechnung erfolgt automatisch in der Einkommensteuererklärung (Anlage G bzw. Anlage S), sofern der Gewerbesteuermessbescheid vorliegt. Bei verspäteter Abgabe der Gewerbesteuererklärung kann sich die Anrechnung verzögern und zu Liquiditätsengpässen führen.

Welche Buchführungs- und Offenlegungspflichten gelten für Architekten-GmbHs?

Eine Architekten-GmbH ist als Kapitalgesellschaft zur doppelten Buchführung und zur Erstellung eines Jahresabschlusses nach §§ 242, 264 HGB verpflichtet. Der Jahresabschluss umfasst Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie – je nach Größenklasse (§ 267 HGB) – einen Anhang. Darüber hinaus gelten strenge Fristen für Feststellung und Offenlegung.

Fristen für Architekten-GmbHs (Stand 2026, Bilanzstichtag 31.12.2025)

Pflicht Frist Rechtsgrundlage
Feststellung Jahresabschluss (kleine GmbH) 11 Monate (30.11.2026) § 42a Abs. 1 GmbHG
Feststellung Jahresabschluss (mittelgroße/große GmbH) 8 Monate (31.08.2026) § 42a Abs. 2 GmbHG
Offenlegung Jahresabschluss 12 Monate (31.12.2026) § 325 HGB
Offenlegungsstelle Unternehmensregister § 325 Abs. 1 HGB (seit DiRUG 01.08.2022)

Ordnungsgeld bei verspäteter Offenlegung

Bei verspäteter oder unterlassener Offenlegung droht ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB zwischen 500 Euro und 25.000 Euro. Das Bundesamt für Justiz prüft automatisch und verhängt Ordnungsgelder ohne vorherige Mahnung. Seit DiRUG erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister – nicht mehr beim Bundesanzeiger.

Kleine Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 1 HGB) können Erleichterungen in Anspruch nehmen, z. B. verkürzte Bilanz und Verzicht auf Lagebericht. Für mittelgroße und große Architekten-GmbHs gelten umfangreichere Offenlegungspflichten, einschließlich Anhang und gegebenenfalls Lagebericht (§ 264 Abs. 1 HGB).

„Viele Architekturbüros, die neu als GmbH organisiert sind, unterschätzen den administrativen Aufwand. Wir koordinieren bei OnlineBilanz den gesamten Prozess – von der laufenden Buchhaltung über die Jahresabschlusserstellung durch unsere Steuerberater bis zur fristgerechten Offenlegung beim Unternehmensregister.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Größenklassen nach § 267 HGB (Stand 2026)

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer (Jahresdurchschnitt)
Klein ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroß ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Groß > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Eine GmbH gilt als klein, wenn sie zwei der drei Schwellenwerte in zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren nicht überschreitet (§ 267 Abs. 1 Satz 1, Abs. 4 HGB). Die Einordnung ist entscheidend für den Umfang der Offenlegungspflichten und für Prüfungspflichten nach § 316 HGB (ab mittelgroß bei börsennotierten oder bestimmten Gesellschaften).

Welche gewerbesteuerlichen Besonderheiten gelten für Architekturbüros?

Architekturbüros haben im Vergleich zu klassischen Gewerbebetrieben einige Besonderheiten bei der Gewerbesteuerermittlung. Diese betreffen insbesondere die Hinzurechnungen nach § 8 GewStG sowie die mögliche Kürzung bei Grundbesitz nach § 9 Nr. 1 GewStG.

Hinzurechnungen nach § 8 GewStG für Architekturbüros

Hinzurechnungen erhöhen den Gewerbeertrag und damit die Gewerbesteuer. Für Architekturbüros sind insbesondere relevant:

  • Zinsaufwendungen: 25 % der Schuldzinsen und ähnlicher Entgelte, soweit diese insgesamt 200.000 € im Wirtschaftsjahr übersteigen (§ 8 Nr. 1 Buchst. a GewStG). Relevant bei Finanzierung von Büroausstattung, Software oder Betriebsmitteln.
  • Miet- und Pachtzinsen für bewegliche Wirtschaftsgüter: 25 % der Mieten für nicht grundstücksgleiche Wirtschaftsgüter (§ 8 Nr. 1 Buchst. d GewStG). Beispiel: Leasing von CAD-Software, Büromöbeln oder Plottern.
  • Finanzierungsanteile in Leasingraten: 25 % der Leasingraten für bewegliche Wirtschaftsgüter (§ 8 Nr. 1 Buchst. d GewStG), soweit darin Finanzierungsanteile enthalten sind.

Die Freigrenze von 200.000 € gilt pro Wirtschaftsjahr und bezieht sich auf die Summe aller genannten Entgelte. Wird die Freigrenze überschritten, sind nur die darüber hinausgehenden Beträge zu 25 % hinzuzurechnen.

Kürzung bei eigenem Grundbesitz (§ 9 Nr. 1 GewStG)

Besitzt ein gewerbesteuerpflichtiges Architekturbüro eigene Immobilien (z. B. Bürogebäude) im Betriebsvermögen und vermietet diese Teile an Dritte, kann eine erweiterte Kürzung nach § 9 Nr. 1 GewStG in Anspruch genommen werden. Der Teil des Gewerbeertrags, der auf die Verwaltung und Nutzung des eigenen Grundbesitzes entfällt, wird vom Gewerbeertrag gekürzt – unter der Voraussetzung, dass dieser Teil gesondert ermittelt wird.

In der Praxis ist diese Kürzung für Architekturbüros eher selten relevant, da die meisten Büros Mieträume nutzen. Bei Eigentum und (Teil-)Vermietung sollte jedoch geprüft werden, ob die Voraussetzungen vorliegen.

Praxis-Hinweis

Die korrekte Anwendung der Hinzurechnungen und Kürzungen erfordert eine detaillierte Analyse der Gewinn- und Verlustrechnung. Fehlerhafte Angaben führen zu Nachforderungen oder unnötig hohen Steuervorauszahlungen. Unser Steuerberater-Team bei OnlineBilanz prüft diese Positionen standardmäßig im Rahmen des Jahresabschlusses.

3,5 %

Steuermesszahl Gewerbesteuer (§ 11 Abs. 2 GewStG)

24.500 €

Freibetrag für alle Gewerbebetriebe (§ 11 Abs. 1 GewStG)

200.000 €

Freigrenze für Hinzurechnungen (§ 8 Nr. 1 GewStG)

Fazit: Gewerbesteuer für Architekturbüros – darauf kommt es an

Die Gewerbesteuerpflicht für Architekturbüros hängt maßgeblich von der Rechtsform und der Art der Tätigkeit ab. Freiberuflich tätige Einzelunternehmer und GbRs sind grundsätzlich nicht gewerbesteuerpflichtig, solange sie ausschließlich HOAI-typische Architektenleistungen erbringen. Eine Architekten-GmbH unterliegt dagegen stets der Gewerbesteuer aufgrund der gewerblichen Prägung kraft Rechtsform (§ 2 Abs. 2 GewStG).

Mischbetriebe – bei denen freiberufliche und gewerbliche Tätigkeiten kombiniert werden – führen durch die Abfärbewirkung ebenfalls zur Gewerbesteuerpflicht, wenn die gewerbliche Tätigkeit nicht von untergeordneter Bedeutung ist. Eine saubere organisatorische und buchhalterische Trennung ist daher essenziell.

Handlungsempfehlungen für Architekturbüros

  • Rechtsformwahl sorgfältig abwägen: PartG mbB statt GmbH prüfen, wenn Haftungsbegrenzung gewünscht, aber Gewerbesteuer vermieden werden soll
  • Tätigkeitsprofil klar abgrenzen: Gewerbliche Nebentätigkeiten ausgliedern oder unter 3 % des Gesamtumsatzes halten
  • Gewerbesteuererklärung fristgerecht einreichen: Insbesondere bei GmbHs gehört diese zum Standard-Jahresabschluss
  • Hinzurechnungen und Kürzungen prüfen: Zinsaufwendungen, Mieten und Leasingraten können den Gewerbeertrag erheblich beeinflussen
  • Anrechnung nach § 35 EStG nutzen: Für Einzelunternehmer und Personengesellschaften kann die Gewerbesteuerbelastung durch Anrechnung auf die Einkommensteuer gemildert werden
  • Buchführungs- und Offenlegungspflichten beachten: Insbesondere GmbHs müssen Jahresabschluss fristgerecht beim Unternehmensregister offenlegen (§ 325 HGB), um Ordnungsgelder zu vermeiden
  • Steuerberater einbinden: Die korrekte Ermittlung des Gewerbeertrags und die Einhaltung aller Fristen erfordern Fachkompetenz

„Architekturbüros stehen steuerlich oft an der Schnittstelle zwischen Freiberuf und Gewerbe. Eine fundierte Beratung und eine saubere Buchhaltung sind entscheidend, um unerwartete Steuernachzahlungen und Ordnungsgelder zu vermeiden. Unsere Steuerberater begleiten Sie von der Rechtsformwahl bis zur Offenlegung.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Bei OnlineBilanz erhalten GmbH-Geschäftsführer und Buchhalter von Architekturbüros den vollständigen Jahresabschluss – inklusive Gewerbesteuererklärung, Körperschaftsteuererklärung und fristgerechter Offenlegung beim Unternehmensregister – zu transparenten Festpreisen. Unsere zugelassenen Steuerberater erstellen und prüfen alle Unterlagen, koordiniert durch Servet Gündogan und unser Büroteam in Stuttgart. So sparen Sie Zeit, vermeiden Fehler und behalten die volle Kontrolle über Ihre steuerlichen Pflichten.

Häufig gestellte Fragen

Muss ein Architekturbüro ein Gewerbe anmelden?

Nein, wenn das Architekturbüro als Einzelunternehmer oder Partnerschaftsgesellschaft ausschließlich freiberuflich tätig ist, ist keine Gewerbeanmeldung erforderlich. Bei einer GmbH oder bei gewerblicher Tätigkeit (z. B. Bauträgergeschäft) ist jedoch eine Gewerbeanmeldung nach § 14 GewO zwingend erforderlich.

Wie hoch ist der Gewerbesteuerfreibetrag für Architekturbüros?

Der Gewerbesteuerfreibetrag beträgt gemäß § 11 Abs. 1 GewStG einheitlich 24.500 Euro für Einzelunternehmer und Personengesellschaften. Für Kapitalgesellschaften wie die Architekten-GmbH gilt dieser Freibetrag ebenfalls, wirkt sich aber aufgrund der oft höheren Gewinne seltener aus.

Gilt die Gewerbesteuerbefreiung auch für Innenarchitekten und Landschaftsarchitekten?

Ja, alle Architektenkammern (einschließlich Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner) sind nach § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG als freiberuflich tätig eingestuft, sofern die Tätigkeit eigenverantwortlich und fachlich unabhängig ausgeübt wird und keine gewerblichen Elemente hinzukommen.

Was ist der Unterschied zwischen Gewerbesteuer-Messbetrag und tatsächlicher Gewerbesteuer?

Der Gewerbesteuer-Messbetrag wird durch Multiplikation des Gewerbeertrags mit der bundeseinheitlichen Steuermesszahl von 3,5 % ermittelt. Die tatsächliche Gewerbesteuer ergibt sich dann durch Multiplikation des Messbetrags mit dem kommunalen Hebesatz, der je nach Gemeinde zwischen ca. 200 % und über 500 % liegt.

Kann ein Architekturbüro nachträglich gewerbesteuerpflichtig werden?

Ja, wenn ein zunächst freiberuflich tätiges Architekturbüro gewerbliche Tätigkeiten aufnimmt (z. B. Bauträgergeschäft, Handel mit Baustoffen) oder in eine GmbH umgewandelt wird, entsteht nachträglich Gewerbesteuerpflicht. Das Finanzamt prüft dies regelmäßig im Rahmen der Veranlagung.

Welche Rolle spielt die Architektenkammer bei der Gewerbesteuerpflicht?

Die Mitgliedschaft in der Architektenkammer ist ein starkes Indiz für freiberufliche Tätigkeit, da nur Personen aufgenommen werden, die die fachlichen Voraussetzungen nach den Architektengesetzen der Länder erfüllen. Die Kammermitgliedschaft allein schließt jedoch eine Gewerbesteuerpflicht bei gewerblicher Tätigkeit oder GmbH-Form nicht aus.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Gewerbesteuergesetz (GewStG), Einkommensteuergesetz (EStG), Handelsgesetzbuch (HGB), GmbH-Gesetz (GmbHG). Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Ihr Team

Steuerberatung,
die hält, was sie verspricht.

Verpasste Fristen, unbeantwortete Fragen, unklare Rechnungen – das kennen viele. Bei OnlineBilanz ist das anders. Ihr Steuerberater behält den Überblick, hält Fristen ein und meldet sich, bevor Probleme entstehen.

4
Köpfe
20+
Jahre Erfahrung
3
Kammern
Dr. Martin Pilz
Unternehmer Gründer
Dr. Martin Pilz
Geschäftsführer · CEO

Kein Steuerberater. Verantwortet Strategie, Produkt und Mandats­beziehung. Die steuerliche Beratung erfolgt ausschließlich durch die drei Berufsträger rechts.

Fabian Klement
WP StB Dipl.-Kfm.
Fabian Klement
Wirtschaftsprüfer & Steuerberater

Schwerpunkt Jahres­abschluss­prüfung, Konzern­reporting und E‑Bilanz. Qualitäts­sicherung aller Abschlüsse.

Jakob Röß
StB Dipl.-Kfm. Dipl.-Vw.
Jakob Röß
Steuerberater

Betreuung von mittel­ständischen GmbH, Frei­beruflern und Kapital­gesell­schaften.

Dr. Jeannine Dinnebier
RA Dr. iur. Dipl.-Vw.
Dr. Jeannine Dinnebier
Rechts­anwältin · Steuerrecht

Verantwortet Steuer­streit, Betriebs­prüfungen und rechts­sichere Gestaltung. Promoviert im Steuerrecht.

Geprüft & kammer­pflichtig Mitgliedschaften & Zulassungen
S
Steuerberater­kammerPflichtmitgliedschaft
W
Wirtschafts­prüfer­kammerZulassung nach WPO
R
Rechts­anwalts­kammerFachbereich Steuerrecht
D
DATEV‑PartnerSchnittstellen­zertifiziert
Kontakt & häufige Fragen

Ihre Fragen.
Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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