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Datum

Lesedauer

15–23 Minuten

OnlineBilanzBlogGewinn im Jahresabschluss

Gewinn im Jahresabschluss 2026: Ermittlung & Ausweis

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Gewinn im Jahresabschluss ist das zentrale Erfolgskriterium jeder Kapitalgesellschaft. Doch zwischen Jahresüberschuss, Bilanzgewinn und steuerlichem Gewinn bestehen erhebliche Unterschiede. Eine präzise Gewinn Definition bildet dabei die Grundlage für das Verständnis der handelsrechtlichen Gewinnermittlung nach § 275 HGB, der Verwendung nach § 268 Abs. 1 HGB und der Offenlegungspflichten nach § 325 HGB – Stand 2026.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Der Gewinn im Jahresabschluss wird handelsrechtlich nach § 275 HGB ermittelt und zeigt den Jahresüberschuss. Dieser kann durch Entnahmen aus und Einstellungen in Rücklagen zum Bilanzgewinn umgeformt werden (§ 268 Abs. 1 HGB). Der Bilanzgewinn steht den Gesellschaftern zur Ausschüttung zur Verfügung. Die Offenlegung erfolgt seit 2022 ausschließlich beim Unternehmensregister.

Was ist der Gewinn im Jahresabschluss?

Der Gewinn im Jahresabschluss ist das zentrale Ergebnis der periodischen Erfolgsrechnung einer Kapitalgesellschaft. Er ergibt sich aus der Differenz zwischen Erträgen und Aufwendungen des Geschäftsjahres und wird in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) gemäß § 275 HGB ermittelt. Der Jahresüberschuss bildet die Grundlage für die Ergebnisverwendung und unterliegt bei der GmbH besonderen gesellschaftsrechtlichen Regelungen nach § 29 GmbHG.

Im handelsrechtlichen Jahresabschluss wird zwischen verschiedenen Gewinnbegriffen unterschieden: Jahresüberschuss (vor Ergebnisverwendung), Bilanzgewinn bzw. Bilanzverlust (nach Berücksichtigung von Gewinnvorträgen, Verlustvorträgen und Entnahmen aus Rücklagen) sowie der ausschüttbare Gewinn. Diese Differenzierung ist für GmbH-Geschäftsführer von erheblicher Bedeutung, da sie die Liquiditätsplanung und die Gesellschafterrechte unmittelbar beeinflusst.

Praxishinweis

Der in der GuV ausgewiesene Jahresüberschuss ist nicht automatisch ausschüttbar. Erst nach Feststellung des Jahresabschlusses und Beschluss über die Ergebnisverwendung durch die Gesellschafterversammlung steht fest, welcher Betrag tatsächlich an die Gesellschafter fließen kann.

Ermittlung des Jahresüberschusses nach HGB

Die Ermittlung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren oder Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 bzw. Abs. 3 HGB. Beide Verfahren führen zum identischen Jahresüberschuss, unterscheiden sich jedoch in der Darstellungsstruktur. Das Gesamtkostenverfahren gliedert nach Aufwandsarten, das Umsatzkostenverfahren nach betrieblichen Funktionen. Die Wahl des Verfahrens muss im Anhang angegeben und stetig beibehalten werden (§ 265 Abs. 1 HGB).

Gewinnermittlung nach Gesamtkosten- und Umsatzkostenverfahren

Die Wahl zwischen Gesamtkostenverfahren (GKV) und Umsatzkostenverfahren (UKV) ist eine grundlegende Strukturentscheidung für die GuV. Beide Verfahren sind in § 275 Abs. 2 und Abs. 3 HGB kodifiziert und müssen stetig angewendet werden. In der Praxis dominiert bei deutschen GmbHs das Gesamtkostenverfahren, während international tätige Unternehmen häufig das Umsatzkostenverfahren bevorzugen.

Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB)

Gliederung nach Aufwandsarten: Materialaufwand, Personalaufwand, Abschreibungen etc. Bestandsveränderungen und aktivierte Eigenleistungen werden als Ertragsposition ausgewiesen. Vorteil: einfache Überleitung aus der Buchhaltung.

Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB)

Gliederung nach Funktionsbereichen: Herstellungskosten, Vertriebskosten, Verwaltungskosten. Keine Bestandsveränderungen separat ausgewiesen. Vorteil: bessere Aussagekraft über Kostenstrukturen der betrieblichen Funktionen.

Schema Gesamtkostenverfahren

  1. Umsatzerlöse
  2. + Erhöhung oder – Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
  3. + Andere aktivierte Eigenleistungen
  4. + Sonstige betriebliche Erträge
  5. – Materialaufwand
  6. – Personalaufwand
  7. – Abschreibungen
  8. – Sonstige betriebliche Aufwendungen
  9. = Betriebsergebnis (EBIT)
  10. + Erträge aus Beteiligungen
  11. + Zinsen und ähnliche Erträge
  12. – Zinsen und ähnliche Aufwendungen
  13. = Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT)
  14. + Außerordentliche Erträge
  15. – Außerordentliche Aufwendungen
  16. – Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
  17. – Sonstige Steuern
  18. = Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag

„In der Praxis beobachten wir, dass viele Mandanten das Gesamtkostenverfahren wählen, weil es sich direkt aus der laufenden Finanzbuchhaltung ableiten lässt. Das Umsatzkostenverfahren erfordert eine zusätzliche Kostenstellenrechnung, bietet aber deutlich bessere Einblicke in die Profitabilität einzelner Unternehmensbereiche.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Vom Jahresüberschuss zum Bilanzgewinn

Der in der GuV ermittelte Jahresüberschuss ist nicht mit dem Bilanzgewinn identisch. Der Bilanzgewinn ergibt sich erst nach Berücksichtigung von Gewinn- oder Verlustvorträgen aus dem Vorjahr, Entnahmen aus Rücklagen und Einstellungen in Rücklagen. Diese Überleitung erfolgt im sogenannten Ergebnisverwendungsrechnung oder wird direkt in der Bilanz unter dem Eigenkapital ausgewiesen.

Schema der Ergebnisverwendung nach § 268 Abs. 1 HGB

Position Betrag (EUR)
Jahresüberschuss 150.000
+ Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 20.000
+ Entnahmen aus Kapitalrücklage 0
+ Entnahmen aus Gewinnrücklagen 10.000
– Einstellungen in Gewinnrücklagen –30.000
= Bilanzgewinn 150.000

Der Bilanzgewinn ist der Betrag, über den die Gesellschafterversammlung im Rahmen des Gewinnverwendungsbeschlusses verfügen kann. Nach § 29 GmbHG haben die Gesellschafter Anspruch auf den Bilanzgewinn, soweit er nicht nach Gesetz oder Gesellschaftsvertrag von der Verteilung ausgeschlossen ist.

Achtung bei Ausschüttungen

Die Ausschüttung darf die Stammkapitalerhaltung nach § 30 GmbHG nicht gefährden. Geschäftsführer haften persönlich für rechtswidrige Auszahlungen. Vor jeder Ausschüttung muss daher geprüft werden, ob das gebundene Vermögen (Stammkapital + gesetzliche Rücklagen) weiterhin gedeckt ist.

Zulässige Rücklagenbildung

  • Gesetzliche Rücklage (§ 150 AktG analog): Bei GmbHs nur relevant, wenn im Gesellschaftsvertrag vorgesehen
  • Satzungsmäßige Rücklagen: Bildung zwingend, wenn im Gesellschaftsvertrag festgelegt
  • Andere Gewinnrücklagen: Bildung durch Beschluss der Gesellschafterversammlung, bis zu 50 % des Jahresüberschusses ohne Zustimmung aller Gesellschafter möglich

Gewinnverwendung und Ausschüttung bei der GmbH

Die Gewinnverwendung bei der GmbH ist gesellschaftsrechtlich in § 29 GmbHG geregelt. Die Gesellschafterversammlung beschließt über die Verwendung des Bilanzgewinns, typischerweise im Rahmen der Feststellungsversammlung gemäß § 42a GmbHG. Der Beschluss muss protokolliert werden und kann verschiedene Verwendungsarten vorsehen: Ausschüttung an Gesellschafter, Einstellung in Gewinnrücklagen, Vortrag auf neue Rechnung.

Gesetzliche Rahmenbedingungen der Ausschüttung

  • Jahresabschluss ist durch Gesellschafterversammlung festgestellt (§ 42a Abs. 2 GmbHG)
  • Bilanzgewinn ist positiv oder wird durch Entnahmen aus Rücklagen positiv gestaltet
  • Ausschüttung gefährdet nicht die Stammkapitalerhaltung (§ 30 GmbHG)
  • Ausschüttung ist durch ausreichende Liquidität gedeckt
  • Gesellschaftsvertrag enthält keine abweichenden Beschränkungen
  • Beschluss erfolgt mit erforderlicher Mehrheit (grundsätzlich einfache Mehrheit, § 47 Abs. 1 GmbHG)

Die Ausschüttung erfolgt grundsätzlich nach Beteiligungsquote, sofern der Gesellschaftsvertrag nichts Abweichendes regelt. Der Auszahlungsanspruch entsteht mit Beschlussfassung und wird zivilrechtlich sofort fällig, sofern kein späterer Termin bestimmt wird. Steuerlich ist der Gewinn bei Zufluss (Auszahlung) zu erfassen.

„Viele Mandanten übersehen, dass der Gewinnverwendungsbeschluss nicht zwingend eine volle Ausschüttung vorsehen muss. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist es ratsam, Teile des Gewinns in Rücklagen zu belassen, um die Eigenkapitalbasis zu stärken und die Bonität zu sichern.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Steuerliche Behandlung von Gewinnausschüttungen

Gewinnausschüttungen unterliegen bei den Gesellschaftern der Kapitalertragsteuer in Höhe von 25 % zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer (§ 43 Abs. 1 Nr. 1 EStG). Die GmbH ist verpflichtet, die Steuer einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen. Bei natürlichen Personen greift das Teileinkünfteverfahren (§ 3 Nr. 40 EStG) nur, wenn die Beteiligung im Betriebsvermögen gehalten wird und die Ausschüttung nicht der Abgeltungsteuer unterliegt.

Gewinnausweis in Bilanz und Anhang

Der Gewinnausweis im Jahresabschluss folgt den strengen Gliederungsvorschriften des § 266 HGB (Bilanz) und § 275 HGB (GuV). Bei Kapitalgesellschaften sind diese Schemata zwingend anzuwenden, wobei je nach Größenklasse gemäß § 267 HGB Erleichterungen bei der Gliederungstiefe möglich sind. Der Jahresabschluss ist für das Geschäftsjahr 2025 grundsätzlich innerhalb von 11 Monaten (kleine GmbH) bzw. 8 Monaten (mittelgroße und große GmbH) nach § 42a GmbHG festzustellen.

Eigenkapitalausweis nach § 266 Abs. 3 HGB

Position (Passivseite A.) Beispiel (EUR)
I. Gezeichnetes Kapital 25.000
II. Kapitalrücklage 10.000
III. Gewinnrücklagen 80.000
   1. Gesetzliche Rücklage 2.500
   2. Rücklage für Anteile an herrschendem Unternehmen 0
   3. Satzungsmäßige Rücklagen 30.000
   4. Andere Gewinnrücklagen 47.500
IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 15.000
V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 120.000
Summe Eigenkapital 250.000

Nach § 268 Abs. 1 HGB kann alternativ der Bilanzgewinn bzw. Bilanzverlust ausgewiesen werden, wenn die Ergebnisverwendung bereits im Jahresabschluss vorweggenommen wird. Dies ist jedoch nur zulässig, wenn der Gewinnverwendungsbeschluss vor Aufstellung des Jahresabschlusses gefasst wurde. In der Praxis wird häufig der Jahresüberschuss separat ausgewiesen, um die Entscheidungsfreiheit der Gesellschafterversammlung zu wahren.

Angaben im Anhang nach § 285 HGB

  • Erläuterung der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)
  • Angabe der Durchschnittszahl der Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB)
  • Angaben zu Vorschüssen und Krediten an Geschäftsführer und Gesellschafter (§ 285 Nr. 9 HGB)
  • Erläuterung zur Verwendung des Jahresergebnisses, sofern Ergebnisverwendungsbeschluss vorliegt
  • Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB (nur mittelgroße und große GmbH)
  • Angaben zu Beteiligungen nach § 285 Nr. 11 HGB

Erleichterungen für kleine GmbH

Kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB dürfen gemäß § 288 HGB auf die Erstellung eines Anhangs verzichten, wenn die erforderlichen Pflichtangaben unter der Bilanz ausgewiesen werden. In der Praxis wird dennoch häufig ein verkürzter Anhang erstellt, um die Übersichtlichkeit zu wahren.

Gewinnermittlung nach Steuerrecht vs. Handelsrecht

Die Gewinnermittlung im Jahresabschluss folgt primär den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 238 ff. HGB. Das Steuerrecht knüpft über § 5 Abs. 1 EStG grundsätzlich an die Handelsbilanz an (Maßgeblichkeitsprinzip), lässt jedoch zahlreiche Abweichungen zu oder schreibt diese zwingend vor. Daraus ergeben sich regelmäßig Unterschiede zwischen dem handelsrechtlichen Jahresüberschuss und dem steuerlichen Gewinn.

Maßgeblichkeitsprinzip und seine Durchbrechungen

Nach § 5 Abs. 1 Satz 1 EStG ist das Betriebsvermögen nach den handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung auszuweisen, soweit das Steuerrecht keine abweichenden Regelungen enthält. Die umgekehrte Maßgeblichkeit (Steuerbilanzwahlrechte beeinflussen Handelsbilanz) wurde durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) zum 1.1.2010 weitgehend abgeschafft. Heute gelten eigenständige Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Handels- und Steuerbilanz.

Typische Unterschiede – Ansatz

  • Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände: Handelsrechtlich Aktivierungswahlrecht (§ 248 Abs. 2 HGB), steuerlich Aktivierungsverbot (§ 5 Abs. 2 EStG)
  • Drohverlustrückstellungen: Handelsrechtlich Ansatzpflicht (§ 249 Abs. 1 HGB), steuerlich Ansatzverbot (§ 5 Abs. 4a EStG)
  • Aufwandsrückstellungen: Handelsrechtlich teilweise zulässig, steuerlich vollständig verboten

Typische Unterschiede – Bewertung

  • Abschreibungen: Steuerlich degressive AfA nur in Ausnahmefällen, handelsrechtlich zulässig bei planmäßigem Werteverzehr
  • Rückstellungen: Steuerlich Abzinsung mit 5,5 % (§ 6 Abs. 1 Nr. 3a EStG), handelsrechtlich durchschnittlicher Marktzins
  • Bewertungsvereinfachungen: Steuerlich teilweise engere Grenzen (z. B. LIFO-Verbot)

Überleitungsrechnung und latente Steuern

Aus den Unterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz ergeben sich temporäre und permanente Differenzen. Temporäre Differenzen (z. B. unterschiedliche Abschreibungsdauern) führen nach § 274 HGB zur Bildung latenter Steuern, die in der Handelsbilanz als Passiv- oder Aktivposten auszuweisen sind. Permanente Differenzen (z. B. nicht abziehbare Betriebsausgaben) beeinflussen nur den laufenden Steueraufwand, führen aber nicht zu latenten Steuern.

Differenzart Beispiel Folge Handelsbilanz
Temporär Drohverlustrückstellung nur HB Passive latente Steuern
Temporär Höhere AfA in Steuerbilanz Aktive latente Steuern
Permanent Nicht abziehbare Bewirtungskosten Keine latenten Steuern
Permanent Steuerfreie Dividenden (§ 8b KStG) Keine latenten Steuern

„Viele Mandanten fragen, warum der Steuerberater zwei unterschiedliche Gewinne ermittelt. Die Antwort liegt im unterschiedlichen Normzweck: Das Handelsrecht will Gläubiger schützen und ein vorsichtiges Bild vermitteln, das Steuerrecht will die steuerliche Leistungsfähigkeit zutreffend abbilden. Daraus ergeben sich zwangsläufig Unterschiede.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Für die GmbH sind beide Gewinngrößen relevant: Der handelsrechtliche Jahresüberschuss bestimmt die Ausschüttungsfähigkeit, der steuerliche Gewinn die Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuerlast. Die Abstimmung zwischen beiden Werten erfolgt in der steuerlichen Überleitungsrechnung, die jeder Körperschaftsteuererklärung beigefügt wird.

Gewinn und Verlust in der Offenlegung

Kapitalgesellschaften sind nach § 325 HGB verpflichtet, ihren festgestellten Jahresabschluss beim Unternehmensregister offenzulegen. Seit dem DiRUG (Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie), das am 1. August 2022 in Kraft getreten ist, erfolgt die Offenlegung ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister – nicht mehr beim Bundesanzeiger. Die Offenlegungsfrist beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag (für das Geschäftsjahr 2025 also bis 31.12.2026).

Umfang der Offenlegung nach Größenklasse

Größenklasse Bilanz GuV Anhang Lagebericht
Kleinstgesellschaft (§ 267a HGB) Verkürzt Entfällt* Entfällt* Entfällt
Kleine GmbH (§ 267 Abs. 1 HGB) Verkürzt möglich Verkürzt möglich Verkürzt Entfällt
Mittelgroße GmbH (§ 267 Abs. 2 HGB) Vollständig Vollständig Vollständig Pflicht
Große GmbH (§ 267 Abs. 3 HGB) Vollständig Vollständig Vollständig Pflicht

*Bei Kleinstgesellschaften entfällt die Offenlegungspflicht für GuV und Anhang vollständig, wenn von den Erleichterungen des § 326 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht wird. Dies ist in der Praxis die Regel, da es den Offenlegungsaufwand erheblich reduziert und dennoch vollumfänglich rechtmäßig ist.

Gewinnausweis bei verkürzter Offenlegung

Kleine und mittelgroße Kapitalgesellschaften dürfen nach § 327 HGB verkürzte Bilanz- und GuV-Schemata offenlegen. Bei verkürzter Bilanz kann auf den separaten Ausweis des Jahresüberschusses verzichtet werden, sofern dieser in den Gewinnrücklagen oder im Gewinnvortrag aufgeht. In der Praxis wird der Gewinn jedoch meist separat ausgewiesen, um Transparenz gegenüber Geschäftspartnern und Banken zu schaffen.

Ordnungsgeld bei verspäteter Offenlegung

Wird die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB versäumt, droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB. Das Bundesamt für Justiz (BfJ) kann Ordnungsgelder zwischen 500 Euro und 25.000 Euro festsetzen. Die Festsetzung erfolgt automatisiert und kann auch bei erstmaliger Verspätung bereits im oberen Bereich liegen.

Die Offenlegung erfolgt elektronisch über das Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de) oder über zertifizierte Einreichungsstellen. Der Jahresabschluss muss im strukturierten XBRL-Format (eXtensible Business Reporting Language) oder als PDF eingereicht werden, wobei XBRL seit 2022 für Bilanzen und GuV verpflichtend ist. Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lässt, kann die Offenlegung ebenfalls vom Steuerberater durchführen lassen – bei OnlineBilanz ist dieser Service fester Bestandteil des Leistungspakets.

12 Monate

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

500–25.000 €

Ordnungsgeld nach § 335 HGB

01.08.2022

DiRUG: Offenlegung nur noch Unternehmensregister

Gewinnthesaurierung oder Ausschüttung – strategische Überlegungen

Die Entscheidung, ob der Gewinn im Unternehmen thesauriert (einbehalten) oder an die Gesellschafter ausgeschüttet wird, ist eine zentrale strategische Weichenstellung. Sie beeinflusst die Eigenkapitalausstattung, die Bonität, die steuerliche Belastung und die Liquiditätssituation der GmbH gleichermaßen. Eine pauschale Empfehlung gibt es nicht – die optimale Strategie hängt von der individuellen Situation ab.

Argumente für Gewinnthesaurierung

  • Eigenkapitalstärkung: Thesaurierte Gewinne erhöhen die Eigenkapitalquote und verbessern damit das Rating bei Banken, was zu besseren Kreditkonditionen führen kann
  • Finanzierungsfunktion: Innenfinanzierung vermeidet Zinsaufwand und Abhängigkeit von externen Kapitalgebern
  • Krisenvorsorge: Ausreichende Rücklagen sichern die Liquidität in wirtschaftlich schwierigen Phasen
  • Investitionsfähigkeit: Geplante Investitionen können aus Eigenmitteln finanziert werden, ohne dass externe Finanzierung erforderlich ist
  • Steuerliche Überlegungen: Bei hohen persönlichen Steuersätzen der Gesellschafter kann die Thesaurierung auf Körperschaftsteuerebene (15 % KSt zzgl. SolZ und GewSt) günstiger sein als eine Ausschüttung mit anschließender Besteuerung beim Gesellschafter

Argumente für Gewinnausschüttung

  • Gesellschafterinteresse: Gesellschafter erwarten regelmäßige Rendite auf ihr investiertes Kapital
  • Liquiditätsbedarf: Gesellschafter benötigen Mittel zur Deckung privater Steuerlast oder anderer persönlicher Verpflichtungen
  • Steueroptimierung: Bei Gesellschaftern mit niedrigen persönlichen Steuersätzen oder bei steuerbegünstigten Anteilseignern (z. B. Stiftungen) kann Ausschüttung steuerlich vorteilhaft sein
  • Vermeidung von Überkapitalisierung: Zu hohe Liquidität in der GmbH kann zu ineffizienter Kapitalverwendung führen
  • Rechtliche Verpflichtung: Gesellschaftsverträge können Mindestausschüttungen oder Ausschüttungsquoten vorsehen

„In der Praxis bewährt sich häufig ein hybrider Ansatz: Ein Teil des Gewinns wird ausgeschüttet, um die Gesellschafter zu bedienen, ein Teil wird thesauriert, um die Eigenkapitalbasis zu stärken. Das konkrete Verhältnis sollte jährlich neu evaluiert werden, abhängig von Investitionsplänen, Liquiditätslage und steuerlichen Rahmenbedingungen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Steuerliche Gesamtbelastung im Vergleich

Szenario Körperschaftsteuer + SolZ + GewSt Ausschüttungssteuer Gesamtbelastung
Thesaurierung (keine Ausschüttung) ca. 30 %* ca. 30 %
Vollausschüttung (KapESt) ca. 30 %* 26,375 %** ca. 48,5 %
Vollausschüttung (Teileinkünfteverfahren)*** ca. 30 %* ca. 22,5 %**** ca. 46 %

*Körperschaftsteuer 15 % + SolZ 0,825 % + Gewerbesteuer ca. 14 % (Hebesatz 400 %, bundesweiter Durchschnitt). **25 % KapESt + 5,5 % SolZ darauf. ***Gilt nur bei Beteiligung im Betriebsvermögen und Verzicht auf Abgeltungsteuer. ****Bei persönlichem Steuersatz von 42 % und 40 % Teileinkünften.

Individuelle Beratung unverzichtbar

Die optimale Ausschüttungsstrategie lässt sich nicht pauschal bestimmen. Sie hängt von Faktoren wie Gesellschafterstruktur, Investitionsplanung, Finanzierungssituation und persönlichen Steuersätzen ab. Eine fundierte Beratung durch einen Steuerberater – etwa im Rahmen eines Jahresabschlusses über OnlineBilanz – ist hier essenziell.

Häufige Fehler bei der Gewinnermittlung

Die Gewinnermittlung im Jahresabschluss ist komplex und fehleranfällig. Selbst erfahrene Buchhalter übersehen gelegentlich handelsrechtliche Besonderheiten oder verwechseln Handels- und Steuerbilanzvorschriften. Fehler in der Gewinnermittlung können zu fehlerhaften Jahresabschlüssen, falschen Ausschüttungen und im schlimmsten Fall zu persönlicher Haftung der Geschäftsführer führen. Nachfolgend die häufigsten Fehlerquellen aus der Praxis.

1. Verwechslung von Jahresüberschuss und Bilanzgewinn

Einer der häufigsten Fehler besteht darin, den in der GuV ausgewiesenen Jahresüberschuss mit dem ausschüttbaren Bilanzgewinn gleichzusetzen. Der Jahresüberschuss ist jedoch nur der erste Schritt – erst nach Berücksichtigung von Gewinnvorträgen, Verlustvorträgen und Rücklagenveränderungen ergibt sich der Bilanzgewinn. Wer den Jahresüberschuss vollständig ausschüttet, ohne diese Positionen zu beachten, riskiert eine Unterdotierung der gesetzlichen oder satzungsmäßigen Rücklagen.

2. Fehlerhafte Periodenabgrenzung

Das Prinzip der periodengerechten Erfolgsermittlung nach § 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB wird in der Praxis oft nicht konsequent umgesetzt. Typische Fehler sind:

  • Nicht erfasste Rechnungsabgrenzungsposten (z. B. vorausgezahlte Versicherungen, Mieten)
  • Fehlende oder falsch dotierte Rückstellungen (z. B. für ausstehende Rechnungen, Jahresabschlusskosten, Urlaubsrückstellungen)
  • Nicht abgegrenzte Umsatzerlöse bei Dienstleistungsverträgen über Jahreswechsel
  • Fehlende Bewertung unfertiger Leistungen im Anlagevermögen

3. Unzulässige Vermischung von Handels- und Steuerbilanz

Viele Buchhalter orientieren sich bei der Erstellung der Handelsbilanz zu stark an steuerlichen Regelungen. Klassische Fehler sind die Übernahme steuerlicher Abschreibungsmethoden (z. B. Sofortabschreibung GWG bis 800 Euro auch handelsrechtlich, obwohl handelsrechtlich planmäßige AfA vorgeschrieben ist) oder der Verzicht auf handelsrechtlich gebotene Rückstellungen, weil diese steuerlich nicht anerkannt werden (z. B. Drohverlustrückstellungen).

Vorsicht bei Bewertungsvereinfachungen

Bewertungsvereinfachungen wie FIFO, LIFO oder Durchschnittsbewertung sind handels- und steuerrechtlich unterschiedlich geregelt. Das handelsrechtlich zulässige LIFO-Verfahren ist steuerlich seit 2016 verboten. Eine unreflektierte Übernahme führt zu Fehlern in der Steuerbilanz.

4. Fehlerhafte Rückstellungsbewertung

Rückstellungen müssen nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt werden. Häufige Fehler:

  • Keine Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen bis zum Erfüllungszeitpunkt
  • Fehlende Abzinsung bei Restlaufzeit über einem Jahr (§ 253 Abs. 2 HGB)
  • Ansatz von Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten ohne ausreichende rechtliche oder faktische Verpflichtung
  • Fehlende oder zu niedrige Pensionsrückstellungen bei Gesellschafter-Geschäftsführern

5. Nichtbeachtung von Ansatz- und Bewertungswahlrechten

Das HGB enthält zahlreiche Wahlrechte, deren Ausübung erheblichen Einfluss auf den Jahresüberschuss hat. Fehler entstehen, wenn Wahlrechte nicht bewusst ausgeübt werden oder wenn gegen das Stetigkeitsgebot (§ 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB) verstoßen wird. Beispiele:

  • Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände ohne systematische Dokumentation der Herstellungskosten (§ 248 Abs. 2 HGB)
  • Wechsel zwischen Gesamtkosten- und Umsatzkostenverfahren ohne sachlichen Grund
  • Änderung der Abschreibungsmethode ohne Angabe im Anhang
  • Unterlassene Zuschreibung bei Wegfall der Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 5 HGB)

„Die meisten Fehler in der Gewinnermittlung entstehen nicht durch mangelnde Sorgfalt, sondern durch Unkenntnis der komplexen Wechselwirkungen zwischen Handels-, Steuer- und Gesellschaftsrecht. Wer den Jahresabschluss nicht selbst sicher beherrscht, sollte ihn durch einen Steuerberater erstellen lassen – das ist keine Kostenfrage, sondern eine Risikofrage.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

6. Fehlerhafte Behandlung von Gesellschafterdarlehen und verdeckten Einlagen

Geschäfte zwischen GmbH und Gesellschaftern erfordern besondere Aufmerksamkeit. Typische Fehlerquellen sind nicht marktüblich verzinste Gesellschafterdarlehen (führen zu verdeckten Gewinnausschüttungen oder verdeckten Einlagen), unzureichende Dokumentation von Treuhandverhältnissen oder fehlende Würdigung der Rangrücktrittsvereinbarungen bei der Bewertung von Verbindlichkeiten.

Wer diese Fehlerquellen kennt, kann sie systematisch vermeiden. Die regelmäßige Fortbildung der Buchhaltung und eine enge Abstimmung mit dem Steuerberater – etwa im Rahmen einer digitalen Zusammenarbeit über Plattformen wie OnlineBilanz – sind die besten Präventionsmaßnahmen.

Häufig gestellte Fragen

Kann eine GmbH Gewinn ausschütten, obwohl die Bilanz einen Verlustvortrag ausweist?

Ja, grundsätzlich ist eine Ausschüttung möglich, wenn im aktuellen Geschäftsjahr ein ausreichend hoher Jahresüberschuss erzielt wurde, der den Verlustvortrag übersteigt und nach § 268 Abs. 1 HGB ein positiver Bilanzgewinn verbleibt. Gesellschafterbeschluss und Einhaltung der Kapitalerhaltungsvorschriften nach § 30 GmbHG sind zwingend erforderlich.

Muss der Gewinn im Offenlegungsjahresabschluss einer Kleinstkapitalgesellschaft ausgewiesen werden?

Nein. Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a HGB dürfen die Gewinn- und Verlustrechnung vollständig weglassen (§ 326 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die Offenlegung beim Unternehmensregister umfasst dann nur die verkürzte Bilanz, sofern keine Erleichterung nach § 264 Abs. 1 Satz 5 HGB genutzt wird.

Wie wirkt sich eine nachträgliche Bilanzänderung auf den bereits beschlossenen Bilanzgewinn aus?

Eine nachträgliche Bilanzänderung nach § 256 AktG bzw. analog GmbH erfordert einen neuen Feststellungsbeschluss. Wurde der Gewinn bereits ausgeschüttet und stellt sich heraus, dass die Ausschüttung zu hoch war, sind die Gesellschafter nach § 31 GmbHG zur Rückzahlung verpflichtet, sofern sie die Unrichtigkeit kannten oder kennen mussten.

Welche Rolle spielt der Gewinn im Insolvenzverfahren?

Im Insolvenzverfahren wird der handelsrechtliche Gewinn nur noch für die Ermittlung der Überschuldung nach § 19 InsO relevant. Eine Ausschüttung ist nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens unzulässig. Der Insolvenzverwalter muss den Jahresabschluss nach § 155 InsO erstellen lassen, um den Vermögensstatus zu dokumentieren.

Kann eine GmbH freiwillig mehr in Rücklagen einstellen, als gesetzlich vorgeschrieben ist?

Ja, nach § 268 Abs. 8 HGB kann die Gesellschafterversammlung beschließen, Teile des Jahresüberschusses in andere Gewinnrücklagen einzustellen. Diese Thesaurierung ist eine strategische Entscheidung zur Stärkung des Eigenkapitals und zur Steuerstundung. Der Gesellschaftsvertrag kann hierzu auch Sonderregelungen enthalten.

Was passiert, wenn die Offenlegungsfrist für den Jahresabschluss mit ausgewiesenem Gewinn versäumt wird?

Das Bundesamt für Justiz leitet nach § 335 HGB ein Ordnungsgeldverfahren ein. Das Ordnungsgeld beträgt zwischen 500 und 25.000 Euro. Die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB endet zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag. Auch nach Zahlung des Ordnungsgeldes bleibt die Offenlegungspflicht bestehen.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 275 HGB – Gewinn- und Verlustrechnung, § 268 HGB – Bilanzgewinn und Gewinnverwendung, § 325 HGB – Offenlegung des Jahresabschlusses, § 29 GmbHG – Gewinnverwendung. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
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Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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