Bilanz Kosten Steuerberater 2026: Gebühren & Festpreise
Zuletzt aktualisiert: Mai 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten
Die Kosten für einen Jahresabschluss beim Steuerberater variieren je nach Unternehmensgröße, Rechtsform und Abrechnungsmodell erheblich. Während die Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) einen Gebührenrahmen vorgibt, bieten viele Kanzleien heute Festpreise an. Besonders bei der Bilanz einer AG sind die Anforderungen und damit die Kosten aufgrund der umfangreichen Offenlegungspflichten oft höher. Dieser Artikel erklärt alle Kostenfaktoren, Gebührenordnungen und zeigt, wie Sie Kosten optimieren können.
Kurzantwort
Die Kosten für einen Jahresabschluss beim Steuerberater richten sich nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) und hängen vom Gegenstandswert sowie der Unternehmensgrößenklasse gemäß § 267 HGB ab. Für die Aufstellung von Bilanz und GuV sieht § 35 StBVV einen Rahmen von 10/10 bis 40/10 der vollen Gebühr nach Tabelle B vor; Anhang und Lagebericht werden gesondert berechnet. Für Personengesellschaften wie die GbR gelten dabei besondere Regelungen – wer mehr über die Bilanzpflichten und Kosten für GbR-Gesellschaften erfahren möchte, findet dort eine detaillierte Übersicht. Pauschal- oder Festpreisvereinbarungen können die Kosten planbarer machen.
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Inhaltsverzeichnis
- Was kostet ein Jahresabschluss beim Steuerberater?
- Gebührenrahmen nach StBVV im Detail
- Welche Leistungen sind in den Kosten enthalten?
- Kostenunterschiede nach Unternehmensgröße
- Festpreis vs. Abrechnung nach StBVV
- Weitere Kostenfaktoren und Zusatzleistungen
- Wann lohnt sich ein Steuerberater für die Bilanz?
- So senken Sie die Kosten ohne Qualitätsverlust
- OnlineBilanz: Software für den Jahresabschlussentwurf
Was kostet ein Jahresabschluss beim Steuerberater?
Die Kosten für die Erstellung eines Jahresabschlusses durch den Steuerberater richten sich nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV). Diese gibt einen Gebührenrahmen vor, der sich nach dem Gegenstandswert – dem Mittelwert aus berichtigter Bilanzsumme und betrieblicher Jahresleistung (§ 35 Abs. 2 StBVV) – richtet. Der Steuerberater kann innerhalb dieses Rahmens je nach Schwierigkeitsgrad, Umfang und Zeitaufwand eine angemessene Gebühr berechnen. Für Personengesellschaften gelten dabei mitunter besondere Bedingungen: So sollten Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft die spezifischen Pflichten und Kosten beim KG-Jahresabschluss kennen, bevor sie ein Mandat vergeben.
Beträgt bei einer GmbH der Gegenstandswert 500.000 Euro, liegt die Mittelgebühr (25/10) nach Tabelle B der StBVV bei rund 2.080 Euro netto für die Aufstellung von Bilanz und GuV. Bei größeren Unternehmen oder komplexeren Sachverhalten können die Kosten deutlich höher ausfallen. Kleinere GmbHs mit einfacheren Strukturen zahlen entsprechend weniger.
Typische Kostenfaktoren
Die Höhe der Steuerberatergebühr hängt ab von: Bilanzsumme und Jahresleistung (Gegenstandswert nach § 35 Abs. 2 StBVV), Komplexität der Buchführung, Anzahl der Geschäftsvorfälle, Branche und spezielle Anforderungen (z. B. E-Bilanz, Offenlegung), gewählter Gebührensatz innerhalb des Rahmens (10/10 bis 40/10).
Neben der reinen Erstellungsgebühr können weitere Positionen hinzukommen: Beratungsgespräche zur Bilanzpolitik, Unterstützung bei der Offenlegung im Unternehmensregister nach § 325 HGB, steuerliche Optimierung und Gestaltungsberatung. Welche dieser Leistungen im Honorar enthalten sind, sollte vorab vereinbart werden.
Gebührenrahmen nach StBVV im Detail
Die StBVV definiert für die Erstellung von Jahresabschlüssen konkrete Gebührenrahmen in § 35 StBVV. Der Gegenstandswert ist dabei die Grundlage: der Mittelwert zwischen der berichtigten Bilanzsumme und der betrieblichen Jahresleistung (§ 35 Abs. 2 StBVV). Die Gebühr wird dann als Zehntel-Gebühr der vollen Gebühr nach Tabelle B (Anlage 2 StBVV) berechnet; für die Aufstellung von Bilanz und GuV beträgt der Rahmen 10/10 bis 40/10 (§ 35 Abs. 1 Nr. 1 a StBVV). Die folgenden Werte sind Nettobeträge ohne Auslagen und Umsatzsteuer.
| Gegenstandswert (§ 35 Abs. 2 StBVV) | Mittelgebühr (25/10) | Rahmen (10/10 bis 40/10) |
|---|---|---|
| 100.000 Euro | ca. 922 Euro | 369 – 1.476 Euro |
| 250.000 Euro | ca. 1.532 Euro | 613 – 2.452 Euro |
| 500.000 Euro | ca. 2.080 Euro | 832 – 3.328 Euro |
| 1.000.000 Euro | ca. 2.815 Euro | 1.126 – 4.504 Euro |
| 2.500.000 Euro | ca. 4.295 Euro | 1.718 – 6.872 Euro |
Der Steuerberater wählt innerhalb dieses Rahmens die konkrete Gebühr nach § 11 StBVV unter Berücksichtigung von Umfang, Schwierigkeitsgrad, Bedeutung der Angelegenheit und den Einkommens- und Vermögensverhältnissen des Auftraggebers. Ausgangspunkt ist häufig die Mittelgebühr (25/10), die nach oben oder unten angepasst wird.
Viele Mandanten sind überrascht, dass die StBVV einen so breiten Spielraum lässt. Transparenz bei der Preisgestaltung ist deshalb entscheidend – klären Sie das voraussichtliche Honorar vor Auftragserteilung.
Welche Leistungen sind in den Kosten enthalten?
Die Gebühr nach § 35 Abs. 1 Nr. 1 a StBVV umfasst die Aufstellung von Bilanz (§ 266 HGB) und Gewinn- und Verlustrechnung (§ 275 HGB). Für den Anhang (§ 284 HGB, soweit verpflichtend) und den Lagebericht (§ 289 HGB, bei mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften) sieht § 35 Abs. 1 StBVV jeweils gesonderte Gebühren von 2/10 bis 12/10 vor.
Typische Inklusivleistungen
- Übernahme und Prüfung der laufenden Buchführung
- Erstellung der Bilanz und GuV nach HGB
- Erstellung des Anhangs (bei GmbH grundsätzlich verpflichtend nach § 264 Abs. 1 HGB; gesondert nach § 35 StBVV)
- Formelle Prüfung auf Vollständigkeit und Plausibilität
- Übergabe des fertigen Jahresabschlusses zur Feststellung durch die Gesellschafterversammlung (§ 42a GmbHG)
Zusatzleistungen und mögliche Mehrkosten
- E-Bilanz-Übermittlung an das Finanzamt: Teilweise separat berechnet, oft aber in modernen Pauschalen enthalten
- Offenlegung im Unternehmensregister: Nach § 325 HGB verpflichtend; kann als eigene Position abgerechnet werden
- Erstellung Steuererklärungen: Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer – diese sind nicht automatisch im Jahresabschluss enthalten
- Beratungsgespräche: Bilanzpolitische Gestaltung, Ausschüttungsplanung, steuerliche Optimierung
- Nachbesserungen und Korrekturen: Falls Belege nachgereicht oder Buchungen korrigiert werden müssen
Plattformen wie OnlineBilanz.de bündeln diese Leistungen häufig in transparenten Festpreispaketen, sodass Sie von Anfang an wissen, was der vollständige Jahresabschluss inklusive E-Bilanz und Offenlegung kostet – ohne nachträgliche Überraschungen.
Kostenunterschiede nach Unternehmensgröße
Die Kosten für den Jahresabschluss steigen mit der Größe des Unternehmens – nicht nur wegen des höheren Gegenstandswerts nach StBVV, sondern auch aufgrund der erweiterten Anforderungen je Größenklasse nach § 267 HGB. Kleine, mittelgroße und große Kapitalgesellschaften unterliegen unterschiedlichen Anforderungen an Umfang und Prüfung.
Kleine Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 1 HGB)
Zwei der drei folgenden Kriterien dürfen nicht überschritten werden: Bilanzsumme max. 7,5 Mio. Euro, Umsatzerlöse max. 15 Mio. Euro, max. 50 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt. Kleine GmbHs können Erleichterungen nutzen (z. B. verkürzte Bilanz nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB, verkürzter Anhang) und müssen keinen Lagebericht erstellen. Eine Pflicht zur Abschlussprüfung besteht nicht.
Mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 2 HGB)
Zwei der drei Kriterien: Bilanzsumme max. 25 Mio. Euro, Umsatzerlöse max. 50 Mio. Euro, max. 250 Arbeitnehmer. Verpflichtung zur Erstellung eines Lageberichts nach § 289 HGB. Vollständiger Anhang, häufig umfangreichere Erläuterungen. Zudem besteht Prüfungspflicht durch einen Abschlussprüfer (§ 316 Abs. 1 HGB), sodass Prüfungskosten hinzukommen.
Große Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 3 HGB)
Überschreitung von zwei der drei Schwellenwerte für mittelgroße Gesellschaften. Verpflichtende Abschlussprüfung nach § 316 HGB – der Steuerberater erstellt, ein Wirtschaftsprüfer prüft. Erweiterte Berichtspflichten, ggf. Konzernabschluss. Zu den Kosten der Erstellung kommen die Prüfungskosten hinzu.
ohne Prüfung
Kleine GmbH
mit Prüfung
Mittelgroße GmbH
mit Prüfung
Große GmbH
Festpreis vs. Abrechnung nach StBVV
Viele Steuerberater rechnen nach der klassischen StBVV-Tabelle ab – das heißt, die endgültige Rechnung entsteht erst nach Abschluss der Arbeiten, basierend auf dem tatsächlichen Aufwand und dem Gegenstandswert. Das bietet Flexibilität, kann aber für Mandanten zu unerwarteten Kosten führen.
Abrechnung nach StBVV
Gebühr richtet sich nach tatsächlichem Gegenstandswert und Aufwand. Flexibler Rahmen, Anpassung an Schwierigkeitsgrad möglich. Endgültige Rechnung oft erst nach Fertigstellung. Risiko unerwarteter Mehrkosten bei Nachbesserungen.
Festpreis-Modell
Vorab vereinbarter Pauschalpreis, unabhängig vom Zeitaufwand. Transparenz und Planungssicherheit für den Mandanten. Alle Standardleistungen (Jahresabschluss, E-Bilanz, Offenlegung) inklusive. Nachbesserungen im Rahmen der vereinbarten Leistung ohne Aufpreis.
Eine vorab vereinbarte Vergütung gibt Ihnen als Geschäftsführer Budgetsicherheit und vermeidet nachträgliche Diskussionen über Gebührensätze.
Vorsicht bei Dumping-Angeboten
Angebote deutlich unter den üblichen Marktpreisen können auf unvollständige Leistungen, fehlende Qualitätsprüfung oder mangelnde Berufshaftpflicht hindeuten. Achten Sie bei externen Dienstleistern auf eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung.
Weitere Kostenfaktoren und Zusatzleistungen
Neben der reinen Erstellung des Jahresabschlusses fallen in vielen Fällen weitere Aufgaben an, die entweder in der Grundgebühr enthalten sind oder separat berechnet werden. Diese Zusatzleistungen sollten Sie bei der Budgetplanung berücksichtigen.
Laufende Buchführung
Falls Ihr Steuerberater auch die laufende Finanzbuchhaltung übernimmt, wird diese nach § 33 StBVV gesondert abgerechnet – meist monatlich oder quartalsweise. Die Kosten hängen ab von der Anzahl der Belege und Buchungen pro Monat. Die Gebühr beträgt nach § 33 StBVV einen Rahmen der vollen Gebühr nach Tabelle C.
E-Bilanz-Übermittlung
Seit 2012 ist die elektronische Übermittlung der Bilanz an das Finanzamt verpflichtend. Ob die Übermittlung gesondert berechnet wird, hängt von der Honorarvereinbarung ab. Für Einzelunternehmer gelten eigene Regeln, siehe Bilanz Einzelunternehmen beim Steuerberater alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt und korrekt übermittelt wird.
Offenlegung im Unternehmensregister
Nach § 325 HGB müssen Kapitalgesellschaften ihren Jahresabschluss innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag im Unternehmensregister offenlegen (seit DiRUG, 01.08.2022 nicht mehr beim Bundesanzeiger). Für die Offenlegung fallen Registergebühren an; übernimmt ein Steuerberater die Einreichung, kann er dies gesondert berechnen.
Steuererklärungen (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer)
Die steuerliche Gewinnermittlung und Erstellung der Steuererklärungen ist nicht automatisch Teil der Jahresabschluss-Gebühr. Sie wird nach § 24 StBVV separat berechnet; Gegenstandswert ist z. B. bei der Körperschaftsteuererklärung das Einkommen vor Verlustabzug.
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Laufende Buchführung: monatlich/quartalsweise nach § 33 StBVV
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E-Bilanz: je nach Honorarvereinbarung
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Offenlegung Unternehmensregister: ggf. Dienstleistung + Registergebühr
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Körperschaftsteuer/Gewerbesteuer: gesondert nach § 24 StBVV
-
Beratungsgespräche: nach Zeitaufwand oder Pauschalvereinbarung
Wann lohnt sich ein Steuerberater für die Bilanz?
Für Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) ist die Beauftragung eines Steuerberaters zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, in der Praxis aber dringend empfohlen. Der Jahresabschluss muss den gesetzlichen Anforderungen des HGB genügen (§§ 238 ff. HGB), bei Fehlern drohen Haftungsrisiken für den Geschäftsführer nach § 43 GmbHG.
Gesetzliche Anforderungen und Haftungsrisiken
Der Jahresabschluss muss nach § 243 HGB den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) entsprechen. Die Feststellung erfolgt durch die Gesellschafterversammlung gemäß § 42a GmbHG – bei kleinen GmbHs innerhalb von 11 Monaten, bei mittelgroßen und großen innerhalb von 8 Monaten nach Bilanzstichtag. Die Offenlegung muss innerhalb von 12 Monaten erfolgen (§ 325 HGB), sonst droht ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB von 2.500 bis 25.000 Euro.
Vorteile der Steuerberater-Erstellung
- Rechtssicherheit: Der Steuerberater haftet für die fachliche Richtigkeit und ist durch Berufshaftpflicht abgesichert
- Zeitersparnis: Sie konzentrieren sich auf das operative Geschäft, der Steuerberater übernimmt die komplexen Bilanzierungsfragen
- Steueroptimierung: Bilanzpolitische Gestaltungsspielräume werden genutzt, um die Steuerlast zu minimieren
- Vollständige Dokumentation: Alle Unterlagen werden professionell archiviert und sind für Betriebsprüfungen bereit
- Fristwahrung: Feststellung und Offenlegung erfolgen fristgerecht, Ordnungsgelder werden vermieden
Wer den Jahresabschluss selbst erstellt, spart zwar zunächst Honorar, trägt aber das volle Haftungsrisiko und investiert erhebliche Arbeitszeit. Für GmbHs und UGs ist die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater daher in den allermeisten Fällen die wirtschaftlich und rechtlich sinnvollere Lösung.
So senken Sie die Kosten ohne Qualitätsverlust
Die Kosten für den Jahresabschluss lassen sich durch gute Vorbereitung und strukturierte Zusammenarbeit deutlich reduzieren – ohne dass die fachliche Qualität oder Rechtssicherheit darunter leidet. Der Steuerberater kann effizienter arbeiten, wenn die Buchführung sauber und vollständig ist.
1. Saubere laufende Buchführung
Je besser Ihre monatliche Buchführung geführt ist, desto weniger Nacharbeit fällt beim Jahresabschluss an. Nutzen Sie moderne Buchhaltungssoftware, die digitale Belegerfassung ermöglicht. Kontieren Sie laufend und klären Sie offene Fragen zeitnah – nicht erst zum Jahresende.
2. Vollständige und geordnete Belege
Fehlende oder unvollständige Belege verursachen Rückfragen und Mehraufwand. Stellen Sie sicher, dass alle Eingangsrechnungen, Ausgangsrechnungen, Bankauszüge und Kassenbelege digital vorliegen und chronologisch abgelegt sind. Das spart dem Steuerberater Zeit und Ihnen Geld.
3. Frühzeitige Abstimmung und Planung
Besprechen Sie bilanzpolitische Fragen (z. B. Abschreibungen, Rückstellungen, Bewertung von Vorräten) bereits vor dem Jahresende mit Ihrem Steuerberater. So können Gestaltungsspielräume genutzt und Nachbesserungen vermieden werden. Vereinbaren Sie klare Deadlines für die Übergabe der Unterlagen.
4. Digitale Prozesse und Plattformen nutzen
Digitale Belegablage und strukturierte Datenübergabe reduzieren den manuellen Aufwand.
Tipp: Honorar vorab vereinbaren
Vereinbaren Sie das Honorar vor Auftragserteilung; so wissen Sie vorab, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.
-
Monatliche Buchführung sauber und aktuell führen
-
Belege vollständig und digital bereitstellen
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Bilanzpolitische Fragen frühzeitig klären
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Digitale Tools und Schnittstellen nutzen
-
Festpreismodelle prüfen für Planungssicherheit
OnlineBilanz: Software für den Jahresabschlussentwurf
OnlineBilanz.de stellt Software für einen KI-gestützten Jahresabschluss- und E-Bilanz-Entwurf für GmbHs und UGs sowie die technische Datenübermittlung nach § 87d AO bereit. Prüfung, Entscheidung und Feststellung obliegen Ihnen. Auf Wunsch übernimmt gegen Aufpreis ein mit OnlineBilanz kooperierender Steuerberater Prüfung, Freigabe und Unterzeichnung.
So funktioniert OnlineBilanz
- Kosten berechnen: Der Kostenrechner zeigt die Kosten des OnlineBilanz-Service (ab 499,95 € netto zzgl. USt.).
- Unterlagen digital hochladen: Belege, Buchführung und relevante Dokumente werden über eine sichere Plattform bereitgestellt. OnlineBilanz ist DATEV-Export kompatibel.
- Ansprechpartner: Servet Gündogan, Büroleiter in Stuttgart, ist Ihr Ansprechpartner und stimmt sich bei beauftragter Prüfung mit dem kooperierenden Steuerberater ab.
- KI-gestützter Entwurf: Die Software erstellt einen Jahresabschluss- und E-Bilanz-Entwurf; auf Wunsch prüft, gibt frei und unterzeichnet gegen Aufpreis ein kooperierender Steuerberater.
- Übergabe und Offenlegung: Sie erhalten den fertigen Jahresabschluss zur Feststellung durch die Gesellschafterversammlung. Die Offenlegung im Unternehmensregister (§ 325 HGB) obliegt der Gesellschaft.
Vorteile von OnlineBilanz
Transparente Festpreise
Der Kostenrechner zeigt die Kosten des OnlineBilanz-Service vorab (ab 499,95 € netto zzgl. USt.).
Digitale Effizienz
Die Dokumentenverwaltung läuft digital über eine zentrale Plattform.
Optionale Steuerberater-Prüfung
Auf Wunsch prüft, gibt frei und unterzeichnet gegen Aufpreis ein mit OnlineBilanz kooperierender Steuerberater in eigener beruflicher Verantwortung.
OnlineBilanz ist keine Steuerberatungsgesellschaft und erbringt keine Steuerberatung.
Digital
Entwurf und Übermittlung
ab 499,95 €
netto zzgl. USt.
Optional
Prüfung durch kooperierenden Steuerberater
Häufig gestellte Fragen
Kann ich die Steuerberater-Kosten für den Jahresabschluss steuerlich absetzen?
Ja, die Kosten für den Jahresabschluss beim Steuerberater sind als Betriebsausgaben vollständig steuerlich abzugsfähig gemäß § 4 Abs. 4 EStG. Sie mindern direkt den Gewinn und damit die Steuerlast Ihres Unternehmens. Bei der Steuererklärung werden diese Kosten in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Muss der Steuerberater vor Beginn der Arbeit ein Kostenvoranschlag erstellen?
Die StBVV sieht keine Pflicht vor, unaufgefordert einen Kostenvoranschlag zu erstellen. Mandanten können jedoch vorab eine Vergütungsvereinbarung (§ 4 StBVV) oder einen Kostenvoranschlag anfragen. Empfehlenswert ist eine klare Honorarvereinbarung vor Auftragsbeginn, um Transparenz zu schaffen.
Was passiert, wenn ich mit der Steuerberater-Rechnung nicht einverstanden bin?
Bei Unstimmigkeiten über die Höhe der Gebühren sollten Sie zunächst das Gespräch mit dem Steuerberater suchen. Führt dies zu keiner Einigung, kann die zuständige Steuerberaterkammer auf Antrag vermitteln (§ 76 Abs. 2 Nr. 3 StBerG).
Unterscheiden sich die Kosten zwischen GmbH, UG und Einzelunternehmen?
Ja, die Rechtsform beeinflusst die Kosten erheblich. GmbH und UG (haftungsbeschränkt) sind nach § 264 HGB bilanzierungspflichtig und unterliegen strengeren Offenlegungspflichten nach § 325 HGB, was höhere Kosten verursacht. Einzelunternehmen und Personengesellschaften haben oft einfachere Anforderungen, sofern sie nicht nach § 241a HGB bzw. § 141 AO zur Bilanzierung verpflichtet sind.
Kann ich den Jahresabschluss selbst erstellen und nur prüfen lassen?
Grundsätzlich ja – Sie können den Jahresabschluss selbst vorbereiten oder mit Buchhaltungssoftware erstellen und nur die fachliche Prüfung sowie Unterzeichnung durch den Steuerberater vornehmen lassen. Dies reduziert die Kosten deutlich. Beachten Sie jedoch, dass der Steuerberater die Haftung nur für von ihm erstellte oder vollumfänglich geprüfte Abschlüsse übernimmt.
Welche Unterlagen muss ich dem Steuerberater für den Jahresabschluss vorlegen?
Für einen ordnungsgemäßen Jahresabschluss benötigt der Steuerberater alle Belege, Kontoauszüge, die vollständige Finanzbuchhaltung, Inventurlisten, Verträge (Miete, Leasing, Darlehen), Lohnabrechnungen sowie Nachweise zu Rückstellungen und Forderungen. Je strukturierter und digitaler Sie diese Unterlagen bereitstellen, desto effizienter und kostengünstiger wird die Erstellung.
Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. OnlineBilanz stellt Software für einen KI-gestützten Jahresabschlussentwurf sowie die technische Datenübermittlung nach § 87d AO bereit; Prüfung, Entscheidung und Feststellung obliegen Ihnen. Auf Wunsch übernimmt gegen Aufpreis ein mit OnlineBilanz kooperierender Steuerberater Prüfung, Freigabe und Unterzeichnung in eigener beruflicher Verantwortung. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV), GmbH-Gesetz (GmbHG), Einkommensteuergesetz (EStG). Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.









Fabian Klement
Jakob Röß
Dr. Jeannine Dinnebier
