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offengelegt
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Datum

Lesedauer

15–22 Minuten

OnlineBilanzBlogBuchhaltung für Anfänger

Buchhaltung für Anfänger 2026: GmbH-Leitfaden

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Als Geschäftsführer einer GmbH kommen Sie um die Buchhaltung nicht herum — doch der Einstieg wirkt oft komplex. Dieser Leitfaden erklärt die rechtlichen Grundlagen, das Prinzip der doppelten Buchführung, Kontenrahmen, Belegorganisation und zeigt, wann sich die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater lohnt.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Buchhaltung für Anfänger bedeutet zunächst: Verstehen der Buchführungspflicht nach § 238 HGB, Beherrschen der doppelten Buchführung (Soll und Haben) und korrekte Belegorganisation. GmbHs sind immer buchführungspflichtig. Mit einer passenden Software, klarer Kontenstruktur (SKR 03 oder SKR 04) und idealerweise Unterstützung durch einen Steuerberater legen Sie die Basis für einen ordnungsgemäßen Jahresabschluss.

Was ist Buchhaltung? Grundlagen für GmbH-Geschäftsführer

Buchhaltung ist die systematische Erfassung, Dokumentation und Auswertung aller Geschäftsvorfälle eines Unternehmens. Für GmbH-Geschäftsführer ist sie nicht nur kaufmännische Pflicht, sondern auch rechtliche Notwendigkeit: Nach § 238 HGB besteht für jeden Kaufmann die Verpflichtung, Bücher zu führen und darin seine Handelsgeschäfte sowie die Lage seines Vermögens nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) ersichtlich zu machen.

Die Buchhaltung bildet die Basis für drei zentrale Bereiche: Compliance (Erfüllung gesetzlicher Pflichten wie Jahresabschluss und Offenlegung nach § 325 HGB), Unternehmenssteuerung (fundierte Entscheidungen auf Basis von Zahlen) und Außendarstellung (Kreditwürdigkeit gegenüber Banken, Lieferanten und Geschäftspartnern).

Die zwei Säulen: Finanzbuchhaltung und Betriebsbuchhaltung

Finanzbuchhaltung (FiBu)

  • Erfasst alle externen Geschäftsvorfälle (Eingangs-/Ausgangsrechnungen, Zahlungen, Kreditbewegungen)
  • Dient der Erstellung von Jahresabschluss (§ 242 HGB) und Steuererklärungen
  • Rechtlich verpflichtend für alle buchführungspflichtigen Unternehmen
  • Orientiert sich an HGB und Steuerrecht

Betriebsbuchhaltung (Controlling)

  • Wertet interne Vorgänge aus (Kostenrechnung, Deckungsbeiträge, Projekterfolge)
  • Freiwillig, aber für strategische Steuerung unverzichtbar
  • Grundlage für Budgetierung und Wirtschaftlichkeitsanalysen
  • Keine gesetzlichen Formvorschriften

Praxis-Tipp für Anfänger

Starten Sie zunächst mit einer sauberen Finanzbuchhaltung. Sobald diese monatlich routiniert läuft, können Sie Schritt für Schritt Controlling-Elemente ergänzen. Viele GmbHs arbeiten im ersten Jahr mit externen Steuerberatern zusammen, um die Prozesse korrekt aufzusetzen. Plattformen wie OnlineBilanz bieten digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen — ideal für den strukturierten Einstieg.

Wer ist zur Buchführung verpflichtet? Rechtslage für GmbHs

Die GmbH ist als Kapitalgesellschaft ausnahmslos buchführungspflichtig — unabhängig von Umsatz oder Gewinn. Diese Pflicht ergibt sich aus mehreren Rechtsquellen:

  • § 238 Abs. 1 HGB: Jeder Kaufmann ist zur Buchführung verpflichtet.
  • § 6 Abs. 1 HGB: Eine Handelsgesellschaft (wie die GmbH) ist kraft Rechtsform Formkaufmann — die Buchführungspflicht entsteht mit Eintragung ins Handelsregister.
  • § 41 GmbHG: Der Geschäftsführer muss in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres den Jahresabschluss für das vergangene Jahr aufstellen.
  • § 140 AO: Steuerrechtliche Buchführungspflicht für alle Gewerbetreibenden mit Umsatz > 600.000 € oder Gewinn > 60.000 € — bei GmbHs ohnehin durch HGB erfüllt.

Achtung: Haftungsrisiko

Geschäftsführer, die ihrer Buchführungspflicht nicht oder mangelhaft nachkommen, haften persönlich nach § 43 Abs. 2 GmbHG. Bei Insolvenz kann die fehlende oder unzureichende Buchführung zur Insolvenzverschleppung führen — ein Straftatbestand nach § 15a InsO. Die ordnungsgemäße Buchführung ist keine Option, sondern Geschäftsführerpflicht.

Fristen, die Sie kennen müssen (Stand 2026)

Pflicht Frist Rechtsgrundlage
Jahresabschluss aufstellen 3 Monate nach Bilanzstichtag (31.03.2026 bei 31.12.2025) § 264 Abs. 1 HGB
Jahresabschluss feststellen 11 Monate (kleine GmbH) / 8 Monate (mittel/groß) § 42a GmbHG
Offenlegung im Unternehmensregister 12 Monate nach Bilanzstichtag (31.12.2026 bei 31.12.2025) § 325 HGB
Steuererklärung (mit StB-Vertretung) 31.07.2027 für Wirtschaftsjahr 2025 § 149 Abs. 3 AO

Die Offenlegung erfolgt seit Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022 ausschließlich beim Unternehmensregister, nicht mehr beim Bundesanzeiger. Versäumnisse können ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB auslösen (500 bis 25.000 Euro).

Doppelte Buchführung: Das Grundprinzip einfach erklärt

Die doppelte Buchführung (auch Doppik) ist das Herzstück der kaufmännischen Buchhaltung. Jeder Geschäftsvorfall wird zweimal erfasst: einmal im Soll, einmal im Haben. Dadurch entsteht ein geschlossenes System, das jederzeit kontrollierbar ist.

Warum „doppelt“?

Jeder Geschäftsvorfall verändert mindestens zwei Positionen in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung. Beispiel: Kauf von Büromaterial (1.000 €, bar bezahlt):

  • Soll: Aufwandskonto „Büromaterial“ erhöht sich um 1.000 € (Aufwand steigt)
  • Haben: Aktivkonto „Kasse“ verringert sich um 1.000 € (Vermögen sinkt)

Die Buchung lautet: Büromaterial 1.000 € an Kasse 1.000 €. Soll und Haben sind immer ausgeglichen — das ist der Kern der doppelten Buchführung und zugleich die wichtigste Kontrollmöglichkeit.

Die zwei Rechenwerke: Bilanz und GuV

Bilanz (§ 242 HGB)

  • Stichtagsbezogen: Vermögen und Schulden am 31.12.
  • Aktiva (Mittelverwendung): Anlagevermögen, Umlaufvermögen
  • Passiva (Mittelherkunft): Eigenkapital, Fremdkapital
  • Zeigt die finanzielle Lage des Unternehmens

Gewinn- und Verlustrechnung (§ 242 Abs. 2 HGB)

Zeitraumbezogen: Erträge und Aufwendungen des gesamten Jahres. Zeigt, wie der Erfolg (Gewinn/Verlust) entstanden ist. Ergebnis fließt als Jahresüberschuss oder -fehlbetrag in die Bilanz (Eigenkapital) ein.

„Viele Anfänger verwechseln Gewinn mit Liquidität. Die GuV zeigt den buchhalterischen Erfolg, nicht den Kontostand. Ein Unternehmen kann profitabel sein und trotzdem illiquide — etwa wenn Forderungen nicht rechtzeitig eingehen. Deshalb gehört zur soliden Buchführung auch die Liquiditätsplanung.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Kontenrahmen SKR 03 und SKR 04: Welcher ist der richtige?

Ein Kontenrahmen ist ein systematisches Verzeichnis aller Konten, die in der Buchhaltung verwendet werden. Er sorgt für Ordnung, Vergleichbarkeit und erleichtert die Zusammenarbeit mit Steuerberatern und Finanzbehörden. In Deutschland haben sich zwei DATEV-Kontenrahmen durchgesetzt:

Kriterium SKR 03 SKR 04
Systematik Prozessgliederung (Abschlussgliederungsprinzip) Bilanzgliederung (nach HGB-Struktur)
Kontenklassen 0-8 0–1: Bilanz Aktiva, 2–3: Passiva, 4–8: GuV 0–3: Bilanz, 5–7: GuV, 8: Eröffnung/Abschluss
Verbreitung Dominierend in Industrie, Handel, Dienstleistung Häufig bei steuerberatungsnahen Kanzleien, kleineren Betrieben
Empfehlung für GmbH ✓ Standard, besonders wenn externes Controlling wichtig ist Möglich, vor allem wenn Steuerberater darauf spezialisiert ist

Beide Kontenrahmen führen zum gleichen Jahresabschluss. Die Wahl ist eine Frage der internen Präferenz und der Abstimmung mit dem Steuerberater. Wichtig: Einmal gewählt, sollte der Kontenrahmen nicht jährlich gewechselt werden — Vergleichbarkeit und Einarbeitungsaufwand sprechen für Kontinuität.

Empfehlung für Einsteiger

Wählen Sie SKR 03, wenn Sie keine besonderen Gründe für SKR 04 haben. Er ist weiter verbreitet, die meisten Buchhaltungssoftware-Vorlagen und Schulungen basieren darauf. Wenn Sie mit einem Steuerberater zusammenarbeiten — etwa über Plattformen wie OnlineBilanz —, stimmen Sie den Kontenrahmen zu Beginn der Zusammenarbeit ab.

Kontenklassen im Überblick (SKR 03)

  • 0 – Anlagevermögen: Grundstücke, Maschinen, Firmenwagen, Software
  • 1 – Umlaufvermögen: Kasse, Bank, Forderungen, Vorräte
  • 2 – Eigenkapital: Stammkapital, Rücklagen, Gewinnvortrag
  • 3 – Fremdkapital: Verbindlichkeiten gegenüber Banken, Lieferanten, Finanzamt
  • 4 – Betriebliche Erträge: Umsatzerlöse, Erlösschmälerungen
  • 5–7 – Betriebliche Aufwendungen: Personal, Material, Abschreibungen, Zinsen
  • 8 – Ergebnisrechnung: Technische Konten für Eröffnung und Abschluss

Belege richtig organisieren: Aufbewahrungspflichten und Praxis-Tipps

Der Grundsatz „Keine Buchung ohne Beleg“ ist in § 238 Abs. 1 HGB und § 145 AO verankert. Jede Buchung muss durch einen Beleg nachgewiesen werden können — anderenfalls droht im Rahmen einer Betriebsprüfung die Verwerfung der Buchhaltung mit erheblichen steuerlichen Folgen (Hinzuschätzungen, Nachzahlungen, ggf. Bußgelder nach § 379 AO).

Welche Belege sind aufbewahrungspflichtig?

  • Eingangsrechnungen (§ 14 UStG: müssen alle Pflichtangaben enthalten)
  • Ausgangsrechnungen (eigene Rechnungen, auch Kopien/Duplikate)
  • Kontoauszüge (Bank und Kasse)
  • Verträge (Miet-, Darlehens-, Arbeitsverträge, soweit für Besteuerung relevant)
  • Jahresabschlüsse, Inventare, Lageberichte
  • Buchungsbelege und Journale (auch digitale Exportdateien nach GoBD)

Aufbewahrungsfristen nach § 147 AO und § 257 HGB

Art des Dokuments Frist Rechtsgrundlage
Jahresabschluss, Eröffnungsbilanz, Inventare, Lageberichte 10 Jahre § 147 Abs. 3 AO, § 257 Abs. 4 HGB
Buchungsbelege (Rechnungen, Kontoauszüge) 10 Jahre § 147 Abs. 3 AO
Handelsbriefe (geschäftliche E-Mails, Angebote) 6 Jahre § 257 Abs. 4 HGB
Sonstige für Besteuerung relevante Unterlagen 6 Jahre § 147 Abs. 3 AO

Die Frist beginnt mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung erfolgt ist. Beispiel: Rechnung vom 15.03.2025 → Aufbewahrung bis 31.12.2035.

Digitale Belege und GoBD

Seit den Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form (GoBD) gelten strenge Anforderungen an digitale Buchhaltung: Unveränderbarkeit, Nachvollziehbarkeit, jederzeitige Verfügbarkeit. E-Mail-Rechnungen müssen im Originalformat (PDF) archiviert werden. Eine reine Papierablage genügt nicht, wenn der Beleg digital empfangen wurde.

  • Belege fortlaufend nummerieren (intern oder über Buchhaltungssoftware)
  • Digitale und Papierbelege getrennt, aber systematisch ablegen
  • Monatliche Kontenabstimmung (Soll/Ist-Vergleich Bank)
  • Revisionssichere Archivierung nach GoBD (z. B. DMS-Systeme)
  • Regelmäßige Datensicherung (täglich bei digitaler Buchhaltung)

„Viele Mandanten unterschätzen die Bedeutung einer sauberen Belegorganisation. In der Praxis sehen wir immer wieder, dass fehlende oder unleserliche Belege bei Betriebsprüfungen zu unnötigen Diskussionen führen. Investieren Sie von Anfang an in ein einfaches, aber konsequentes System — das spart später Zeit, Nerven und Geld.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Buchhaltungssoftware für Anfänger: Worauf Sie achten sollten

Moderne Buchhaltungssoftware ist für GmbHs heute unverzichtbar. Sie automatisiert wiederkehrende Prozesse, minimiert Fehlerquellen und erleichtert die Zusammenarbeit mit Steuerberatern. Für Anfänger ist die Auswahl jedoch oft überfordernd — der Markt bietet Lösungen für jeden Anspruch und jedes Budget.

Zentrale Anforderungen an eine GmbH-taugliche Software

  • GoBD-Konformität: Revisionssichere Archivierung, Unveränderbarkeit, Exportfunktion für Betriebsprüfungen (§ 147 Abs. 6 AO)
  • DATEV-Schnittstelle: Für reibungslosen Austausch mit Steuerberater
  • Doppelte Buchführung: Bilanz und GuV, nicht nur EÜR (Einnahmen-Überschuss-Rechnung)
  • Belegverwaltung: Digitale Erfassung, OCR-Erkennung, automatische Kontierung
  • Banking-Integration: Automatischer Import von Kontoauszügen (FinTS/HBCI, PSD2)
  • Umsatzsteuer-Voranmeldung: Direkte ELSTER-Übermittlung
  • Mandantenfähigkeit: Wenn mehrere GmbHs oder Tochtergesellschaften verwaltet werden

Marktübersicht: Software-Kategorien

Einstiegslösungen

  • lexoffice, sevDesk, FastBill
  • Cloud-basiert, intuitiv, monatlich kündbar
  • Geeignet für einfache Geschäftsmodelle, Kleingewerbe bis kleine GmbH
  • Preis: ca. 10–30 €/Monat

Mittelstandslösungen

  • DATEV Unternehmen online, Agenda, Lexware buchhaltung
  • Umfangreiche Funktionen, DATEV-Standard
  • Für wachsende GmbHs mit komplexerer Struktur
  • Preis: ca. 30–100 €/Monat zzgl. Setup

Enterprise / ERP

  • SAP Business One, Microsoft Dynamics, Odoo
  • Integriert Buchhaltung, Warenwirtschaft, CRM, Produktion
  • Für mittelständische bis große Unternehmen
  • Preis: individuell, oft 5-stellig p.a.

Praxis-Tipp: Software und Steuerberater im Tandem

Die beste Software nützt wenig, wenn die Ersteinrichtung (Kontenrahmen, Steuerschlüssel, Automatikregeln) fehlerhaft ist. Viele Steuerberater bieten heute digitale Zusammenarbeit an — bei OnlineBilanz etwa erfolgt die gesamte Koordination über moderne Software-Schnittstellen. So profitieren Sie von der Automatisierung, ohne die fachliche Kontrolle zu verlieren.

Für Anfänger empfiehlt sich: Starten Sie mit einer Einstiegslösung (z. B. lexoffice oder sevDesk), die DATEV-Export beherrscht. Lassen Sie die Einrichtung von einem Steuerberater begleiten oder nutzen Sie Plattformen mit integriertem Setup-Support. Nach 12 Monaten Praxis wissen Sie, ob die Software ausreicht oder ob ein Upgrade sinnvoll ist.

Häufige Buchhaltungsfehler von Anfängern — und wie Sie sie vermeiden

Selbst mit guter Software passieren in der Buchhaltung Fehler — besonders in den ersten Monaten. Viele lassen sich durch Routine und einfache Kontrollmechanismen vermeiden. Hier die häufigsten Stolpersteine aus der Praxis:

1. Private und betriebliche Konten vermischen

Ein klassischer Anfängerfehler: Das Geschäftskonto wird für private Ausgaben genutzt oder umgekehrt. Bei der GmbH ist das nicht nur buchhalterisch problematisch, sondern kann als verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) nach § 8 Abs. 3 KStG gewertet werden — mit empfindlichen steuerlichen Folgen (Nachversteuerung, ggf. Zuschlag nach § 162 AO).

Achtung: Trennungsgebot bei der GmbH

Die GmbH ist eine juristische Person — rechtlich strikt vom Gesellschafter getrennt. Jede private Entnahme muss als Gewinnausschüttung (nach Gesellschafterbeschluss) oder als Darlehen (mit Rückzahlungsverpflichtung und Fremdvergleich) dokumentiert werden. Vermischen Sie niemals Geschäfts- und Privatkonten.

2. Umsatzsteuer falsch behandeln

Viele Anfänger verbuchen Bruttobeträge, ohne Umsatzsteuer herauszurechnen. Folge: Die Umsatzsteuer-Voranmeldung (§ 18 UStG) stimmt nicht, es drohen Nachforderungen oder Strafzinsen nach § 233a AO. Merksatz: Umsatzsteuer ist durchlaufender Posten — sie gehört nicht zum Ertrag oder Aufwand, sondern auf separate Steuerkonten (z. B. 1776 Umsatzsteuer 19 %, 1571 Abziehbare Vorsteuer 19 % in SKR 03).

3. Belege unvollständig oder zu spät erfassen

„Das buche ich später“ — eine gefährliche Gewohnheit. Ungebuchte Belege führen zu falschen Monatsabschlüssen, verfälschter Liquiditätsplanung und im schlimmsten Fall zu vergessenen Betriebsausgaben (Steuernachteil). Empfehlung: Legen Sie feste Buchungstage fest (z. B. jeden Freitag) und nutzen Sie mobile Apps zur sofortigen Belegerfassung.

4. Keine regelmäßigen Soll-/Ist-Abgleiche

Viele Anfänger buchen, aber kontrollieren nicht. Mindestens monatlich sollten Sie Kontoauszüge mit den Buchungen abgleichen und offene Posten (Forderungen, Verbindlichkeiten) prüfen. Ein einfacher Abgleich deckt Tippfehler, Doppelbuchungen oder vergessene Zahlungen auf.

5. Jahresabschluss-Vorbereitung ignorieren

Der Jahresabschluss ist kein reines „Jahresendthema“. Abgrenzungen (§ 250 HGB), Rückstellungen (§ 249 HGB) und Inventuren (§ 240 HGB) müssen vorbereitet werden. Wer das erst im März merkt, gerät in Zeitdruck — und riskiert Fehler oder Fristversäumnisse.

  • Geschäftskonto und Privatkonto strikt trennen
  • Umsatzsteuer immer getrennt ausweisen und buchen
  • Wöchentliche Belegerfassung fest einplanen
  • Monatlicher Kontenabgleich (Bank, Kasse, offene Posten)
  • Quartalsweise Rückstellungen und Abgrenzungen prüfen
  • Jahresabschluss rechtzeitig mit Steuerberater abstimmen

„Die meisten Fehler passieren nicht aus Unwissenheit, sondern aus Zeitmangel und fehlender Routine. Wer von Anfang an klare Prozesse definiert — etwa feste Buchungstage, automatische Software-Erinnerungen und monatliche Kontrollen — vermeidet 90 Prozent der typischen Anfängerfehler.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wann lohnt sich ein Steuerberater? Zusammenarbeit effizient gestalten

Theoretisch können GmbH-Geschäftsführer die Buchhaltung selbst führen — praktisch ist das selten sinnvoll. Die Buchführung erfordert nicht nur Zeit, sondern auch fortlaufende Kenntnis von HGB, Steuerrecht und aktueller Rechtsprechung. Ein Steuerberater bringt drei zentrale Vorteile:

  • Rechtssicherheit: Jahresabschlüsse werden nach aktuellen Standards erstellt, Haftungsrisiken minimiert.
  • Steueroptimierung: Gestaltungsspielräume (z. B. Abschreibungen nach § 7 EStG, Rückstellungen nach § 249 HGB) werden genutzt.
  • Zeitersparnis: Der Geschäftsführer kann sich auf das operative Geschäft konzentrieren.

Welche Aufgaben kann ich selbst übernehmen, welche sollte der Steuerberater machen?

Aufgabe Selbst (mit Software) Steuerberater empfohlen
Laufende Belegerfassung ✓ (spart Kosten) ○ (möglich, aber teurer)
Kontoauszüge importieren und kontieren
Umsatzsteuer-Voranmeldung ○ (mit Vorkenntnissen)
Lohnbuchhaltung ○ (nur bei 1–2 Mitarbeitern) ✓ (ab 3+ Mitarbeitern dringend)
Jahresabschluss erstellen × (GmbH: StB-Pflicht faktisch)
Steuererklärungen (KSt, GewSt, USt) ×
Bilanzpolitik und Steuergestaltung ×

Die effizienteste Arbeitsteilung: Sie erfassen laufend die Belege, der Steuerberater prüft, berät und erstellt die Abschlüsse. Viele moderne Steuerberater-Plattformen — wie OnlineBilanz — arbeiten genau nach diesem Prinzip: digitale Schnittstellen, transparente Festpreise, keine langen Wartezeiten.

Was kostet ein Steuerberater? Orientierung nach StBVV

Steuerberater rechnen nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) ab. Die Gebühren sind gestaffelt nach Gegenstandswert und liegen zwischen 1/10 und 6/10 der Mittelgebühr. Beispiel Jahresabschluss (mittlere GmbH, 500.000 € Bilanzsumme): Gebühr ca. 1.500 bis 3.500 € (je nach Aufwand).

Transparenz und Festpreise

Viele Mandanten schätzen die StBVV-Bandbreite als intransparent ein. Moderne Anbieter wie OnlineBilanz arbeiten deshalb mit Festpreisen: Sie wissen im Voraus, was der Jahresabschluss kostet — ohne versteckte Zuschläge oder nachträgliche „Aufwands-Faktoren“. Das schafft Planungssicherheit, besonders für junge GmbHs.

„Viele Gründer versuchen anfangs, am Steuerberater zu sparen — und zahlen später doppelt: durch Fehler, Nachzahlungen oder verpasste Gestaltungsmöglichkeiten. Ein guter Steuerberater ist keine Kostenstelle, sondern Investition in Compliance und Wirtschaftlichkeit. Die Zusammenarbeit funktioniert am besten, wenn die Schnittstellen klar sind: Sie liefern saubere Daten, wir liefern rechtssichere Abschlüsse.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

  • Klären Sie im Erstgespräch: Welche Leistungen sind im Honorar enthalten?
  • Nutzen Sie digitale Schnittstellen (DATEV Unternehmen online, DATEV-Connect)
  • Vereinbaren Sie feste Termine für Monats- oder Quartalsabschlüsse
  • Legen Sie Verantwortlichkeiten schriftlich fest (z. B. wer die Umsatzsteuer-Voranmeldung macht)
  • Fordern Sie bei Bedarf eine Festpreisvereinbarung — das ist rechtlich zulässig und heute üblich

Jahresabschluss vorbereiten: Checkliste für Geschäftsführer

Der Jahresabschluss ist das zentrale Rechenwerk jeder GmbH — rechtlich verpflichtend nach § 242 HGB, steuerlich Grundlage für Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Feststellung des steuerlichen Gewinns. Für Anfänger wirkt die Aufstellung oft komplex, lässt sich aber mit strukturierter Vorbereitung deutlich vereinfachen.

Die drei Bestandteile des Jahresabschlusses nach § 242, 264 HGB

  1. Bilanz: Gegenüberstellung von Vermögen (Aktiva) und Kapital (Passiva) zum Bilanzstichtag (i. d. R. 31.12.).
  2. Gewinn- und Verlustrechnung (GuV): Gegenüberstellung von Erträgen und Aufwendungen des gesamten Geschäftsjahres.
  3. Anhang: Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (Pflicht ab mittlerer GmbH, freiwillig für kleine GmbH, wenn diese die Erleichterungen nach § 326 Abs. 1 HGB nutzt).

Zusätzlich ist bei mittelgroßen und großen GmbHs ein Lagebericht zu erstellen (§ 264 Abs. 1 Satz 1 HGB). Kleine GmbHs sind davon befreit.

Jahresabschluss-Checkliste: Was Sie vorbereiten sollten

  • Alle Belege vollständig erfasst: Eingangs-/Ausgangsrechnungen, Kontoauszüge, Kasse, Kreditkarten bis 31.12.
  • Offene Posten abgestimmt: Forderungen und Verbindlichkeiten mit Kontoauszügen und Buchführung abgeglichen.
  • Inventur durchgeführt: Bestandsaufnahme nach § 240 HGB (Waren, Rohstoffe, Anlagevermögen). Bei GmbHs Pflicht!
  • Abgrenzungen geprüft: Vorauszahlungen (z. B. Versicherung, Miete) und Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 HGB.
  • Rückstellungen gebildet: Z. B. für Urlaubsansprüche, ausstehende Rechnungen, Steuernachzahlungen (§ 249 HGB).
  • Abschreibungen berechnet: AfA auf Anlagevermögen nach § 253 HGB bzw. § 7 EStG.
  • Privatentnahmen/-einlagen dokumentiert: Bei Gesellschafter-Geschäftsführern alle Bewegungen zwischen GmbH und Gesellschafter.
  • Umsatzsteuer-Voranmeldungen kontrolliert: Summe des Jahres muss mit Jahreserklärung übereinstimmen.

Frist beachten: § 264 Abs. 1 HGB

Der Jahresabschluss muss innerhalb von drei Monaten nach Bilanzstichtag aufgestellt werden — bei Bilanzstichtag 31.12.2025 also bis spätestens 31.03.2026. Die Feststellung durch die Gesellschafterversammlung hat danach weitere 8 bzw. 11 Monate Zeit (§ 42a GmbHG). Wer die Aufstellungsfrist versäumt, riskiert ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB.

Typische Jahresabschluss-Positionen, die Anfänger vergessen

  • Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG): Anschaffungen bis 800 € netto können sofort abgeschrieben werden (§ 6 Abs. 2 EStG) — müssen aber erfasst sein.
  • Zeitliche Abgrenzung: Rechnungen, die 2025 gestellt, aber erst 2026 bezahlt werden (und umgekehrt) — Stichwort: Periodenabgrenzung.
  • Rückstellung für Jahresabschlusskosten: Steuerberaterhonorar für den Abschluss selbst.
  • Urlaubsrückstellungen: Nicht genommener Urlaub der Mitarbeiter zum 31.12.
  • Bestandsveränderungen: Bei Handels- oder Produktionsunternehmen Differenz zwischen Anfangs- und Endbestand (§ 275 Abs. 2 Nr. 2 HGB).

„Ein gut vorbereiteter Jahresabschluss spart Zeit und Geld. Wenn alle Belege digital vorliegen, die Inventur gemacht ist und die Konten abgestimmt sind, können wir als Steuerberater deutlich effizienter arbeiten. Gerade bei Festpreismodellen profitieren Mandanten direkt davon: weniger Rückfragen, schnellere Fertigstellung, keine „Aufwands-Zuschläge“.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lassen möchte, ohne langes Suchen, findet auf Plattformen wie OnlineBilanz digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen — optimal für Geschäftsführer, die Sicherheit, Tempo und kalkulierbare Kosten suchen.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich als GmbH-Geschäftsführer die Buchhaltung komplett selbst machen?

Ja, grundsätzlich können Sie als Geschäftsführer die laufende Buchhaltung selbst führen, sofern Sie die Kenntnisse haben und eine geeignete Software nutzen. Der Jahresabschluss einer GmbH muss aber nach § 242 HGB erstellt und nach § 316 HGB bei mittelgroßen und großen GmbHs geprüft werden. Viele Geschäftsführer übertragen die Buchhaltung daher teilweise oder vollständig an einen Steuerberater, um Fehler zu vermeiden und die gesetzlichen Anforderungen sicher zu erfüllen.

Was kostet eine professionelle Buchhaltung für eine kleine GmbH?

Die Kosten hängen vom Umfang der Geschäftsvorfälle ab. Steuerberater rechnen oft nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVGV) ab, wobei die monatlichen Kosten für eine kleine GmbH mit wenigen Belegen bei ca. 150–300 Euro liegen können. Bei OnlineBilanz.de bieten wir transparente Festpreise für die digitale Zusammenarbeit mit zugelassenen Steuerberatern, ohne versteckte Kosten oder Wartezeiten.

Wie lange muss ich Buchhaltungsunterlagen aufbewahren?

Nach § 257 HGB und § 147 AO müssen Buchführungsunterlagen, Inventare, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse und Lageberichte zehn Jahre aufbewahrt werden. Empfangene Handels- und Geschäftsbriefe sowie Buchungsbelege unterliegen ebenfalls der zehnjährigen Frist. Die Aufbewahrungsfrist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung erfolgt ist.

Was passiert, wenn ich die Buchhaltung fehlerhaft führe?

Fehlerhafte Buchhaltung kann schwerwiegende Folgen haben: Das Finanzamt kann Steuerschätzungen vornehmen (§ 162 AO), die oft nachteilig ausfallen. Bei vorsätzlicher Falschangabe drohen Steuerstrafverfahren. Zudem können formelle Mängel bei Betriebsprüfungen zu Mehrbelastungen führen. Im schlimmsten Fall gefährdet eine fehlerhafte Buchhaltung die Haftungsbeschränkung der GmbH, wenn der Geschäftsführer seine Sorgfaltspflichten verletzt.

Welche Buchhaltungskenntnisse sollte ich als Gründer mitbringen?

Als Gründer sollten Sie die Grundlagen der doppelten Buchführung verstehen, den Unterschied zwischen Soll und Haben kennen und wissen, wie Geschäftsvorfälle gebucht werden. Wichtig ist auch das Verständnis von Aktiva und Passiva in der Bilanz sowie Aufwand und Ertrag in der GuV. Tiefere Kenntnisse in Steuerrecht und Bilanzierung können Sie sich durch Weiterbildung aneignen oder durch die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater kompensieren.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 238 HGB – Buchführungspflicht, § 242 HGB – Pflicht zur Aufstellung der Bilanz, § 267 HGB – Größenklassen von Kapitalgesellschaften, § 147 AO – Aufbewahrung von Unterlagen. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Kontakt & häufige Fragen

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Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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