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Lesedauer

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OnlineBilanzBlogBuchführung Zahnarztpraxis

Buchführung Zahnarztpraxis 2026: Pflichten & Tipps

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Buchführung in Zahnarztpraxen richtet sich nach der Rechtsform: Während niedergelassene Einzelpraxen häufig von der Buchführungspflicht befreit sind, unterliegen zahnmedizinische GmbHs den vollen handelsrechtlichen Pflichten nach HGB. Dieser Artikel erklärt die rechtlichen Grundlagen, Besonderheiten bei Bilanzierung und Umsatzsteuer sowie praktische Anforderungen an Kontenrahmen und Jahresabschluss – speziell für Zahnarztpraxen und MVZ.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

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Kurzantwort

Zahnarztpraxen als Einzelpraxis oder GbR sind in der Regel nicht buchführungspflichtig und führen eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Zahnmedizinische GmbHs und UGs unterliegen dagegen der vollen Buchführungs- und Bilanzierungspflicht nach § 238 HGB. Sie müssen Jahresabschluss erstellen, medizinische Geräte korrekt aktivieren und die Offenlegungspflicht nach § 325 HGB erfüllen.

Welche Buchführungspflicht gilt für Zahnarztpraxen?

Die Buchführungspflicht einer Zahnarztpraxis richtet sich nach der Rechtsform und der wirtschaftlichen Größe. Während Einzelpraxen und Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR) als Freiberufler grundsätzlich nicht buchführungspflichtig sind und lediglich eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung nach § 4 Abs. 3 EStG erstellen müssen, ändert sich die Situation bei gewerblichen Rechtsformen fundamental.

Eine Zahnarztpraxis in der Rechtsform einer GmbH oder UG (haftungsbeschränkt) unterliegt als Kapitalgesellschaft stets der handelsrechtlichen Buchführungspflicht nach § 238 HGB. Dies gilt unabhängig von Umsatz- oder Gewinnschwellen. Die Praxis muss eine vollständige Bilanz sowie eine Gewinn- und Verlustrechnung erstellen und den Jahresabschluss nach § 325 HGB offenlegen.

Überblick: Buchführungspflichten nach Rechtsform

Rechtsform Buchführungspflicht Rechtsgrundlage Jahresabschluss
Einzelpraxis (Freiberufler) Nein (EÜR) § 4 Abs. 3 EStG Nicht erforderlich
GbR (Freiberufler) Nein (EÜR) § 4 Abs. 3 EStG Nicht erforderlich
GmbH / UG Ja (doppelte Buchführung) § 238 HGB Bilanz + GuV, Offenlegungspflicht
Partnerschaftsgesellschaft Nein (EÜR) § 4 Abs. 3 EStG Nicht erforderlich

Hinweis

Die Umwandlung einer freiberuflichen Einzelpraxis in eine Zahnarztverwaltungs-GmbH (MVZ-GmbH) führt automatisch zur Buchführungspflicht. Viele Praxisinhaber unterschätzen den damit verbundenen administrativen Mehraufwand und die strengen Offenlegungsfristen nach § 325 HGB (12 Monate nach Bilanzstichtag).

Was sind die Besonderheiten bei der Buchführung einer zahnmedizinischen GmbH?

Zahnarztpraxen in der Rechtsform einer GmbH unterliegen nicht nur der Buchführungspflicht nach § 238 HGB, sondern müssen auch spezifische branchentypische Besonderheiten in der Rechnungslegung beachten. Die korrekte Erfassung von Kassenleistungen, Privatliquidationen, Labor- und Fremdlaborrechnungen sowie die Behandlung von medizinischen Geräten erfordern fundierte Kenntnisse im Rechnungswesen.

Umsatzerfassung und Forderungsmanagement

Die Umsatzerfassung erfolgt nach dem Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB) im Zeitpunkt der Leistungserbringung, nicht erst bei Zahlungseingang. Kassenleistungen werden zum Zeitpunkt der Quartalsabrechnung mit der Kassenzahnärztlichen Vereinigung (KZV) erfasst, Privatliquidationen bereits bei Rechnungsstellung. Dabei ist die Periodenabgrenzung besonders zu beachten: Leistungen, die im Dezember 2025 erbracht, aber erst im Januar 2026 abgerechnet werden, müssen als Forderung aus Lieferungen und Leistungen in der Bilanz zum 31.12.2025 aktiviert werden.

Materialeinkauf und Laborkosten

Dentalmaterialien und Laborleistungen stellen wesentliche Kostenpositionen dar. Fremdlaborkosten sind als durchlaufende Posten zu behandeln, wenn sie patientenbezogen direkt weiterberechnet werden. Die Bewertung des Materialbestands (Verbrauchsmaterialien wie Füllungsmaterial, Anästhetika) erfolgt zu Anschaffungskosten nach § 253 Abs. 1 HGB, wobei Bewertungsvereinfachungsverfahren wie das Durchschnittsverfahren oder Fifo-Verfahren zulässig sind.

Achtung

Praxis-Fehler bei GmbH-Zahnarztpraxen: Häufig werden Privatentnahmen (z. B. Geschäftsführer entnimmt Praxisfahrzeug privat) nicht korrekt als verdeckte Gewinnausschüttung behandelt. Dies kann zu erheblichen steuerlichen Nachforderungen führen. Bei einer GmbH muss jede private Nutzung von Gesellschaftsvermögen als Sachbezug versteuert oder als vGA korrigiert werden.

„Zahnärzte, die von der Einzelpraxis zur GmbH wechseln, sind oft überrascht von den strengen Anforderungen an Belegwesen und Dokumentation. Die Finanzverwaltung prüft bei Zahnarzt-GmbHs besonders genau Gesellschafter-Geschäftsführer-Verträge, Tantiemen und Pkw-Überlassungen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Welcher Kontenrahmen eignet sich für Zahnarztpraxen?

Für Zahnarztpraxen in der Rechtsform einer GmbH hat sich in der Praxis der SKR 03 oder SKR 04 (Standardkontenrahmen des DATEV e. V.) als bevorzugte Buchführungsstruktur durchgesetzt. Beide Kontenrahmen sind branchenunabhängig und ermöglichen eine sachgerechte Abbildung der spezifischen Geschäftsvorfälle einer Zahnarztpraxis. Der SKR 03 ist prozessorientiert aufgebaut, der SKR 04 abschlussorientiert nach dem Bilanzschema des HGB.

Empfohlene Kontenstruktur für Zahnarzt-GmbHs

Erlöskonten (SKR 03: 8000er)

  • Kassenleistungen (KZV-Abrechnung)
  • Privatliquidationen nach GOZ
  • PAR-Leistungen / Prophylaxe
  • Implantologie und Prothetik
  • Eigenanteil / Zuzahlungen

Aufwandskonten (SKR 03: 4000er/6000er)

  • Dentalmaterial und Verbrauchsmaterial
  • Fremdlaborkosten
  • Personalkosten (Zahnärzte, ZFA)
  • Miete Praxisräume
  • Abschreibungen (Behandlungsgeräte)

Besonders wichtig ist die Differenzierung zwischen durchlaufenden Posten (z. B. Fremdlabor, das 1:1 an den Patienten weiterberechnet wird) und echten Betriebsausgaben. Nur so lässt sich die tatsächliche Wertschöpfung der Praxis korrekt abbilden. Die Kontierung sollte eine klare Trennung zwischen Kassen- und Privatumsätzen ermöglichen, da diese für betriebswirtschaftliche Auswertungen und steuerliche Analysen (z. B. Durchschnittssatzbesteuerung nach § 23a UStG bei Kleinstunternehmen) relevant sind.

Hinweis

Viele Steuerberater empfehlen für Zahnarzt-GmbHs die Nutzung spezifischer Unterkonten für verschiedene Leistungsarten (konservierend, chirurgisch, prophylaktisch). Dies erleichtert die betriebswirtschaftliche Auswertung und die Identifikation profitabler Behandlungsbereiche.

Wie werden medizinische Geräte und Anlagevermögen bilanziert?

Zahnarztpraxen verfügen über erhebliche Investitionen in medizintechnische Geräte, Behandlungsstühle, Röntgenanlagen und digitale Bildgebungssysteme. Diese Wirtschaftsgüter sind als Sachanlagen nach § 247 Abs. 2 HGB zu aktivieren und planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abzuschreiben. Die steuerlichen Abschreibungssätze orientieren sich an den AfA-Tabellen des Bundesfinanzministeriums für die medizinische Praxis.

Nutzungsdauern in der Zahnarztpraxis

Wirtschaftsgut Nutzungsdauer (AfA-Tabelle) Abschreibungssatz Beispielwert
Behandlungsstuhl mit Einheit 8 Jahre 12,5 % p. a. 25.000 € → 3.125 € p. a.
Digitales Röntgengerät (DVT) 7 Jahre 14,3 % p. a. 60.000 € → 8.580 € p. a.
Intraoralscanner 5 Jahre 20 % p. a. 15.000 € → 3.000 € p. a.
Praxissoftware (Lizenz) 3 Jahre 33,3 % p. a. 6.000 € → 2.000 € p. a.
Praxiseinrichtung (Möbel) 10 Jahre 10 % p. a. 20.000 € → 2.000 € p. a.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) gelten Sonderregelungen: Anschaffungskosten bis 800 € netto können nach § 6 Abs. 2 EStG sofort als Betriebsausgabe abgesetzt werden. Für Güter zwischen 250 € und 1.000 € netto besteht alternativ die Möglichkeit der Poolabschreibung über fünf Jahre (§ 6 Abs. 2a EStG). Diese Wahlrechte sollten jährlich konsistent ausgeübt werden.

Leasing vs. Kauf: Bilanzielle Behandlung

Viele Zahnarzt-GmbHs finanzieren Großgeräte über Leasing. Die bilanzielle Zurechnung richtet sich nach dem wirtschaftlichen Eigentum (§ 39 AO). Bei Operate-Leasing (kurze Laufzeit, kein Kaufoption, Restwertrisiko beim Leasinggeber) erfolgt keine Aktivierung, die Leasingraten sind laufender Aufwand. Bei Finance-Leasing (Laufzeit deckt überwiegenden Teil der Nutzungsdauer, Kaufoption) ist das Wirtschaftsgut beim Leasingnehmer zu aktivieren und die Leasingverbindlichkeit zu passivieren.

„Bei Investitionen ab 50.000 Euro lohnt sich für viele Zahnarzt-GmbHs eine Vollkostenrechnung: Leasing mag liquiditätsschonend sein, aber die bilanzielle Aktivierung beim Finance-Leasing erhöht das Anlagevermögen und kann Bilanzkennzahlen (Eigenkapitalquote, Anlagendeckung) verschlechtern. Hier ist eine vorausschauende Planung essenziell.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Welche Besonderheiten gelten bei der Umsatzsteuer für Zahnarztpraxen?

Zahnarztpraxen nehmen eine Sonderstellung im Umsatzsteuerrecht ein. Nach § 4 Nr. 14 UStG sind Heilbehandlungsleistungen im Bereich der Humanmedizin grundsätzlich umsatzsteuerfrei. Dies gilt unabhängig von der Rechtsform – also auch für Zahnarzt-GmbHs. Allerdings besteht kein Vorsteuerabzug aus Eingangsleistungen (§ 15 Abs. 2 UStG), was die Kostensituation verschärft.

Abgrenzung: steuerfreie und steuerpflichtige Leistungen

Leistung Umsatzsteuerlich Begründung
Zahnbehandlung (GOZ/BEMA) Steuerfrei § 4 Nr. 14 UStG – Heilbehandlung
Prophylaxe, professionelle Zahnreinigung Steuerfrei § 4 Nr. 14 UStG – medizinische Leistung
Implantologie, Parodontologie Steuerfrei § 4 Nr. 14 UStG – Heilbehandlung
Rein kosmetische Leistungen (Bleaching) Steuerpflichtig 19% Keine medizinische Indikation
Vermietung von Praxisräumen an Dritte Steuerfrei (Option § 9) § 4 Nr. 12 UStG – Vermietung

Die Abgrenzung zwischen medizinisch indizierten und rein kosmetischen Leistungen ist in der Praxis oft strittig. Grundsätzlich gilt: Leistungen zur Verhütung, Diagnose und Behandlung von Krankheiten sind steuerfrei. Rein ästhetische Maßnahmen ohne medizinische Notwendigkeit (z. B. Zahnschmuck, Bleaching ohne medizinische Indikation) unterliegen der Regelbesteuerung mit 19 % Umsatzsteuer.

Achtung

Vorsicht bei gemischten Leistungen: Werden in einer Rechnung steuerfreie und steuerpflichtige Leistungen gemeinsam ausgewiesen, muss eine klare Aufteilung erfolgen. Die Finanzverwaltung prüft bei Betriebsprüfungen gezielt, ob kosmetische Leistungen korrekt mit 19 % versteuert wurden. Fehler führen zu Nachforderungen inkl. Zinsen.

Option zur Steuerpflicht nach § 9 UStG

Vermietet eine Zahnarzt-GmbH eigene Praxisräume an andere Ärzte oder Praxen, ist die Vermietung nach § 4 Nr. 12 UStG grundsätzlich steuerfrei. Die Praxis kann jedoch nach § 9 UStG zur Steuerpflicht optieren, wenn der Mieter die Räume seinerseits für steuerpflichtige Umsätze nutzt (z. B. Vermietung an Labor, physiotherapeutische Praxis mit steuerpflichtigen Wellness-Leistungen). Vorteil der Option: Vorsteuerabzug aus Baukosten, Renovierung und laufenden Kosten wird möglich.

Welche Pflichten bestehen beim Jahresabschluss und der Offenlegung?

Zahnarzt-GmbHs sind als Kapitalgesellschaften nach §§ 242, 264 HGB verpflichtet, einen Jahresabschluss bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung aufzustellen. Zusätzlich ist ein Anhang zu erstellen (§ 264 Abs. 1 HGB). Die Größenklasse nach § 267 HGB bestimmt Umfang und Fristen. Die meisten Zahnarzt-GmbHs fallen unter die Kategorie Kleinstkapitalgesellschaft oder kleine Kapitalgesellschaft.

Größenklassen und Schwellenwerte 2026 (§ 267 HGB)

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer Erleichterungen
Kleinstkapitalgesellschaft ≤ 450.000 € ≤ 900.000 € ≤ 10 Verkürzte Bilanz, kein Lagebericht
Kleine Kapitalgesellschaft ≤ 7.500.000 € ≤ 15.000.000 € ≤ 50 Verkürzte Bilanz/GuV, kein Lagebericht
Mittelgroße Kapitalgesellschaft ≤ 24.000.000 € ≤ 48.000.000 € ≤ 250 Vollständige Bilanz/GuV, Lagebericht
Große Kapitalgesellschaft > 24.000.000 € > 48.000.000 € > 250 Vollständige Publizität, Prüfungspflicht

Eine Zahnarzt-GmbH mit z. B. 1,2 Mio. € Jahresumsatz, 600.000 € Bilanzsumme und 8 Mitarbeitern ist eine Kleinstkapitalgesellschaft und profitiert von Erleichterungen: Es genügt eine verkürzte Bilanz nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB, und ein Anhang kann entfallen, wenn bestimmte Angaben unter der Bilanz gemacht werden (§ 264 Abs. 1 Satz 5 HGB).

Fristen: Feststellung und Offenlegung

Der Jahresabschluss muss nach § 42a GmbHG innerhalb von elf Monaten nach dem Bilanzstichtag von der Gesellschafterversammlung festgestellt werden (bei kleinen GmbHs). Für mittelgroße und große GmbHs gilt eine Frist von acht Monaten. Nach Feststellung beginnt die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB: 12 Monate nach Bilanzstichtag. Bei Bilanzstichtag 31.12.2025 muss die Offenlegung spätestens am 31.12.2026 erfolgen.

11 Monate

Feststellungsfrist kleine GmbH (§ 42a GmbHG)

12 Monate

Offenlegungsfrist im Unternehmensregister (§ 325 HGB)

500 – 25.000 €

Ordnungsgeld bei verspäteter Offenlegung (§ 335 HGB)

Achtung

Offenlegung nur noch beim Unternehmensregister: Seit Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich über das Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de). Der Bundesanzeiger ist nicht mehr die zuständige Stelle. Versäumnisse führen zu automatisierten Ordnungsgeldverfahren durch das Bundesamt für Justiz.

„Viele Zahnarzt-GmbHs verpassen die Offenlegungsfrist, weil sie die Komplexität unterschätzen oder denken, als kleine GmbH gelte keine Pflicht. Das Ordnungsgeld kommt dann oft überraschend. Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater digital erstellen und direkt elektronisch einreichen lässt, vermeidet solche Risiken komplett.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wer den Jahresabschluss ohne lange Wartezeiten und zu transparenten Festpreisen durch zugelassene Steuerberater erstellen lassen möchte, findet auf OnlineBilanz.de digitale Steuerberater-Leistungen – von der Buchführung über den Jahresabschluss bis zur fristgerechten Offenlegung im Unternehmensregister.

Welche typischen Fehler sollten Zahnarzt-GmbHs in der Buchführung vermeiden?

Die Buchführung in Zahnarzt-GmbHs weist typische Fehlerquellen auf, die bei Betriebsprüfungen regelmäßig zu Beanstandungen und steuerlichen Nachforderungen führen. Die häufigsten Probleme betreffen die Abgrenzung zwischen Gesellschafts- und Privatvermögen, die korrekte Erfassung von Gesellschafter-Geschäftsführer-Bezügen sowie die Behandlung von Pkw-Überlassungen.

Die 7 häufigsten Buchführungsfehler in Zahnarztpraxen

  • Verdeckte Gewinnausschüttungen (vGA): Private Nutzung von Praxisfahrzeugen, überhöhte Mieten an Gesellschafter-Immobilien oder unangemessene Geschäftsführergehälter werden nicht oder falsch erfasst. Dies führt zu nachträglicher Versteuerung und Nachzahlungszinsen.
  • Fehlende Periodenabgrenzung: Leistungen aus Dezember 2025, die erst im Januar 2026 abgerechnet werden, fehlen in der Bilanz zum 31.12.2025 als Forderung. Dies verfälscht Jahresergebnis und Vermögenslage.
  • Falsche Behandlung von Fremdlaborkosten: Durchlaufende Posten werden als eigene Betriebsausgabe verbucht, statt als durchlaufend behandelt zu werden. Dies bläht Umsatz und Kosten künstlich auf.
  • Mangelhafte Belegorganisation: Kassenbelege, Tankquittungen und Kleinbetragsrechnungen werden nicht ordnungsgemäß archiviert. Bei Betriebsprüfungen droht die Schätzung von Betriebseinnahmen nach § 162 AO.
  • Umsatzsteuer bei kosmetischen Leistungen: Bleaching, Veneers ohne medizinische Indikation und Zahnschmuck werden fälschlicherweise als steuerfreie Heilbehandlung deklariert. Nachforderung: 19 % USt zzgl. Zinsen.
  • Fehlende Inventur des Materialbestands: Verbrauchsmaterialien werden nicht jährlich inventarisiert. Dies führt zu falscher Bewertung des Umlaufvermögens und zu Gewinnverzerrungen.
  • Versäumte Offenlegungsfristen: Der Jahresabschluss wird zwar erstellt, aber nicht fristgerecht im Unternehmensregister offengelegt. Ordnungsgeld nach § 335 HGB: 500 bis 25.000 €.

Hinweis

Die meisten dieser Fehler lassen sich durch eine strukturierte digitale Buchführung und eine enge Zusammenarbeit mit einem auf Heilberufe spezialisierten Steuerberater vermeiden. Eine monatliche betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) hilft, Abweichungen frühzeitig zu erkennen.

Gesellschafter-Geschäftsführer: Angemessenheit der Vergütung

Bei Zahnarzt-GmbHs ist häufig der Gesellschafter zugleich Geschäftsführer. Die Höhe der Geschäftsführervergütung muss einem Fremdvergleich standhalten (§ 8 Abs. 3 KStG). Überhöhte Gehälter oder Tantiemen, die ein fremder Dritter nicht zahlen würde, gelten als verdeckte Gewinnausschüttung und werden steuerlich korrigiert. Umgekehrt kann eine zu niedrige Vergütung bei Gesellschafter-Geschäftsführern zur Versagung des Betriebsausgabenabzugs führen, wenn die Vergütung nicht angemessen ist.

Als Orientierung für angemessene Geschäftsführergehälter in Zahnarzt-GmbHs dienen Vergleichsdaten aus der Branche, veröffentlichte Studien der BBE-Unternehmensberatung oder Gehaltsstrukturdaten. Typische Bandbreite für einen vollzeitbeschäftigten Zahnarzt-Geschäftsführer: 80.000 bis 150.000 Euro brutto jährlich (abhängig von Umsatz, Mitarbeiterzahl, Region). Tantiemen sollten an objektive, nachprüfbare Kennzahlen gebunden sein (z. B. Jahresüberschuss).

„Wir beobachten in der Praxis, dass viele Zahnarzt-GmbHs bei der Gestaltung der Geschäftsführerverträge unsicher sind. Ein schriftlicher, zivilrechtlich wirksamer Anstellungsvertrag vor Tätigkeitsbeginn ist Pflicht – nachträgliche Verträge erkennt das Finanzamt regelmäßig nicht an.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Welche Software eignet sich für die Buchführung in Zahnarztpraxen?

Die Wahl der richtigen Buchführungssoftware ist für Zahnarzt-GmbHs entscheidend für effiziente Arbeitsabläufe und rechtssichere Dokumentation. Moderne cloudbasierte Lösungen ermöglichen eine nahtlose Integration zwischen Praxisverwaltungssoftware (z. B. Dampsoft, Charly, Z1) und der Finanzbuchhaltung. Dabei müssen die Anforderungen der GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form) zwingend eingehalten werden.

Anforderungen an eine GoBD-konforme Buchhaltungssoftware

  • Unveränderbarkeit und Nachvollziehbarkeit: Jede Buchung muss eindeutig und unveränderbar dokumentiert werden. Nachträgliche Änderungen müssen protokolliert sein (Änderungshistorie).
  • Vollständigkeit und Richtigkeit: Alle Geschäftsvorfälle müssen lückenlos und zeitnah erfasst werden. Belege sind revisionssicher zu archivieren.
  • Zeitgerechte Buchung: Buchungen sind zeitnah vorzunehmen – spätestens bis zur Abgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldung bzw. zum Quartalsende.
  • Ordnung und Aufbewahrung: Digitale Belege (E-Rechnungen, PDF-Rechnungen) müssen 10 Jahre revisionssicher archiviert werden (§ 147 AO, § 257 HGB).
  • Verfahrensdokumentation: Die eingesetzten Systeme, Schnittstellen und Prozesse sind in einer Verfahrensdokumentation zu beschreiben.

Softwarelösungen im Überblick

DATEV Unternehmen Online

Marktführer im Steuerberatungsumfeld. Nahtlose Zusammenarbeit mit Steuerberater. Vollständige GoBD-Konformität. Schnittstellen zu vielen Praxissoftwares. Ideal für GmbHs mit Steuerberater-Betreuung.

lexoffice / sevDesk

Cloudbasierte Lösungen für kleine GmbHs. Automatische Belegerfassung, Banking-Integration, einfache Bedienung. Geeignet für Praxen mit geringem Buchungsvolumen und interner Vorbuchhaltung.

Branchensoftware (Dampsoft, Charly)

Praxisverwaltungssysteme mit integrierter Buchhaltungsfunktion. Direkte Übernahme von Abrechnungsdaten aus Patientenverwaltung. Gut für Praxen, die ein integriertes System bevorzugen.

Für die meisten Zahnarzt-GmbHs empfiehlt sich eine Hybridlösung: Die Praxisverwaltungssoftware übernimmt Patientendaten, Abrechnung und Terminplanung, während eine separate Buchhaltungssoftware (z. B. DATEV, lexoffice) die Finanzbuchhaltung inkl. Lohn, Anlagenbuchhaltung und Jahresabschluss abbildet. Die Schnittstelle überträgt Erlösdaten automatisiert, wodurch Doppelerfassungen vermieden werden.

Hinweis

Steuerberater, die auf Heilberufe spezialisiert sind, bieten häufig direkte Schnittstellen zu Praxisverwaltungssystemen an. Mandanten übermitteln monatlich die Daten aus der Praxissoftware, der Steuerberater übernimmt die Kontierung, Verbuchung und erstellt BWA und Jahresabschluss – ohne Medienbruch, ohne doppelte Dateneingabe.

Wer eine vollständig digitale Lösung von der Belegerfassung bis zum fertigen Jahresabschluss sucht, findet auf OnlineBilanz.de zugelassene Steuerberater, die cloudbasierte Buchhaltung anbieten – mit transparenten Festpreisen, digitaler Zusammenarbeit und ohne lange Wartezeiten.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich als angestellter Zahnarzt in einer MVZ-GmbH selbst Buchführung machen?

Nein. Als angestellter Zahnarzt sind Sie Arbeitnehmer der MVZ-GmbH und nicht buchführungspflichtig. Die Buchführungspflicht trifft die MVZ-GmbH als Arbeitgeber. Sie müssen lediglich Ihre Lohnabrechnung und ggf. private Nebeneinkünfte steuerlich erfassen.

Kann ich als Zahnarzt freiwillig eine Bilanz erstellen, obwohl ich nur EÜR-pflichtig bin?

Ja, das ist möglich. Eine freiwillige Bilanzierung nach § 242 HGB kann sinnvoll sein, wenn Sie einen besseren Überblick über Vermögen und Verbindlichkeiten wünschen oder Kreditgeber eine Bilanz fordern. Einmal gewählt, sollten Sie die Methode jedoch nicht kurzfristig wechseln.

Wie lange müssen Buchführungsunterlagen in einer Zahnarztpraxis aufbewahrt werden?

Nach § 147 AO und § 257 HGB beträgt die Aufbewahrungsfrist für Buchführungsunterlagen, Jahresabschlüsse und Inventare grundsätzlich 10 Jahre. Für Rechnungen und Belege gilt ebenfalls 10 Jahre. Patientenakten unterliegen zusätzlich den berufsrechtlichen Aufbewahrungspflichten (in der Regel ebenfalls 10 Jahre).

Was passiert, wenn ich als Zahnarzt-GmbH die Offenlegungsfrist versäume?

Bei Versäumnis der 12-Monatsfrist nach § 325 HGB droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB. Das Bundesamt für Justiz kann Ordnungsgelder zwischen 500 und 25.000 Euro festsetzen. Zudem können Folgeordnungsgelder verhängt werden, bis die Offenlegung nachgeholt wird.

Kann ich als Zahnarzt die Umsatzsteuer-Befreiung nachträglich widerrufen?

Ja, nach § 4 Nr. 14 UStG können Sie freiwillig auf die Steuerbefreiung verzichten und zur Regelbesteuerung optieren (§ 9 UStG). Dies kann sinnvoll sein, wenn Sie hohe Investitionen planen und Vorsteuer abziehen möchten. Der Verzicht bindet Sie jedoch für mindestens fünf Jahre und sollte gut überlegt sein.

Welche Rechtsform eignet sich am besten für ein zahnmedizinisches MVZ?

Medizinische Versorgungszentren können als GmbH, GbR oder Partnerschaftsgesellschaft geführt werden. Die GmbH bietet Haftungsbegrenzung, erfordert aber volle Buchführung und Offenlegung. Die GbR ist einfacher, bietet jedoch keine Haftungsbeschränkung. Die Wahl hängt von Haftungsrisiko, Gesellschafterstruktur und steuerlichen Zielen ab.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), GmbH-Gesetz (GmbHG), Umsatzsteuergesetz (UStG), Abgabenordnung (AO). Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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  • 02
    Ihr FestpreisSie erhalten eine ehrliche Einschätzung, was die Erstellung kostet.
  • 03
    Die nächsten SchritteWenn es passt: Unterlagen digital einreichen – wir übernehmen den Rest.
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Erstellen Sie einfach gleich Ihr Konto – wir rufen Sie in jedem Fall für ein persönliches Kennenlernen an. Und auch danach können Sie jederzeit ein Gespräch direkt im Mandantenportal buchen.

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Steuerberatung,
die hält, was sie verspricht.

Verpasste Fristen, unbeantwortete Fragen, unklare Rechnungen – das kennen viele. Bei OnlineBilanz ist das anders. Ihr Steuerberater behält den Überblick, hält Fristen ein und meldet sich, bevor Probleme entstehen.

4
Köpfe
20+
Jahre Erfahrung
3
Kammern
Dr. Martin Pilz
Unternehmer Gründer
Dr. Martin Pilz
Geschäftsführer · CEO

Kein Steuerberater. Verantwortet Strategie, Produkt und Mandats­beziehung. Die steuerliche Beratung erfolgt ausschließlich durch die drei Berufsträger rechts.

Fabian Klement
WP StB Dipl.-Kfm.
Fabian Klement
Wirtschaftsprüfer & Steuerberater

Schwerpunkt Jahres­abschluss­prüfung, Konzern­reporting und E‑Bilanz. Qualitäts­sicherung aller Abschlüsse.

Jakob Röß
StB Dipl.-Kfm. Dipl.-Vw.
Jakob Röß
Steuerberater

Betreuung von mittel­ständischen GmbH, Frei­beruflern und Kapital­gesell­schaften.

Dr. Jeannine Dinnebier
RA Dr. iur. Dipl.-Vw.
Dr. Jeannine Dinnebier
Rechts­anwältin · Steuerrecht

Verantwortet Steuer­streit, Betriebs­prüfungen und rechts­sichere Gestaltung. Promoviert im Steuerrecht.

Geprüft & kammer­pflichtig Mitgliedschaften & Zulassungen
S
Steuerberater­kammerPflichtmitgliedschaft
W
Wirtschafts­prüfer­kammerZulassung nach WPO
R
Rechts­anwalts­kammerFachbereich Steuerrecht
D
DATEV‑PartnerSchnittstellen­zertifiziert
Kontakt & häufige Fragen

Ihre Fragen.
Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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