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Datum

Lesedauer

17–25 Minuten

OnlineBilanzBlogAbschreibungstabelle Vorlage kostenlos

Abschreibungstabelle Vorlage kostenlos 2026

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Eine Abschreibungstabelle dokumentiert die planmäßige Wertminderung von Anlagevermögen und ist zentraler Bestandteil der Buchführung. Für Unternehmen, die ihre Abschreibungen rechtssicher und prüfungsfest erfassen möchten, stehen kostenlose Vorlagen zur Verfügung – von Excel-Mustern bis zu digitalen Buchhaltungslösungen. Dieser Artikel erklärt Aufbau, Pflichtinhalte, zulässige AfA-Methoden und zeigt, wie Sie die Abschreibungstabelle korrekt in den Jahresabschluss integrieren.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Eine Abschreibungstabelle erfasst systematisch alle Anlagegüter und deren planmäßige Wertminderung über die Nutzungsdauer. Sie ist für buchführungspflichtige Unternehmen gemäß § 238 HGB verpflichtend und dient als Nachweis gegenüber dem Finanzamt. Kostenlose Vorlagen in Excel oder digitale Buchhaltungstools erleichtern die rechtssichere Dokumentation, müssen jedoch alle Pflichtangaben wie Anschaffungskosten, Nutzungsdauer und AfA-Methode enthalten.

Was ist eine Abschreibungstabelle und wozu dient sie?

Eine Abschreibungstabelle ist ein systematisches Instrument zur Erfassung und Verwaltung aller planmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen eines Unternehmens. Sie dokumentiert für jedes abnutzbare Wirtschaftsgut die Anschaffungskosten, die gewählte Abschreibungsmethode, die Nutzungsdauer nach AfA-Tabelle sowie die jährlichen Abschreibungsbeträge über die gesamte Nutzungsperiode. Rechtlich basiert die Abschreibungspflicht auf § 253 Abs. 3 HGB, wonach das Anlagevermögen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, anzusetzen ist.

In der Praxis dient die Abschreibungstabelle mehreren Zwecken: Sie gewährleistet die periodengerechte Verteilung der Anschaffungskosten auf die Nutzungsdauer (§ 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB – Grundsatz der Periodenabgrenzung), ermöglicht eine lückenlose Kontrolle aller abschreibungspflichtigen Wirtschaftsgüter und liefert die Grundlage für die Berechnung der Herstellungskosten bei selbst erstellten Anlagen. Für GmbH-Geschäftsführer ist sie zudem unverzichtbar für die Vorbereitung des Jahresabschlusses und für steuerliche Prüfungen durch das Finanzamt.

Praxis-Hinweis

Eine sauber geführte Abschreibungstabelle reduziert den Aufwand bei der Jahresabschlusserstellung erheblich. Sie sollte laufend – mindestens monatlich – aktualisiert werden, damit zum Bilanzstichtag alle Werte korrekt erfasst sind und keine nachträglichen Recherchen erforderlich werden.

Abgrenzung zur AfA-Tabelle des BMF

Während die AfA-Tabellen des Bundesministeriums der Finanzen die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern verschiedener Wirtschaftsgüter normativ vorgeben, ist die betriebliche Abschreibungstabelle das konkrete Arbeitsinstrument, in dem diese Vorgaben auf die tatsächlich vorhandenen Anlagegüter angewendet werden. Die AfA-Tabelle ist eine Orientierungshilfe, die Abschreibungstabelle hingegen ein verbindliches Buchhaltungsinstrument mit rechtsverbindlicher Dokumentationsfunktion.

Wer ist zur Führung einer Abschreibungstabelle verpflichtet?

Grundsätzlich ist jedes Unternehmen, das nach § 238 HGB buchführungspflichtig ist und Anlagevermögen besitzt, zur systematischen Erfassung der Abschreibungen verpflichtet. Das betrifft insbesondere alle Kapitalgesellschaften wie GmbHs (unabhängig von der Größenklasse gemäß § 267 HGB), Aktiengesellschaften und UGs. Auch Personengesellschaften und Einzelkaufleute, die die Schwellenwerte des § 241a HGB überschreiten (Umsatz über 800.000 Euro oder Gewinn über 80.000 Euro in zwei aufeinanderfolgenden Jahren), unterliegen der Buchführungspflicht und müssen Abschreibungen ordnungsgemäß dokumentieren.

Die Anforderung ergibt sich aus den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) nach § 238 Abs. 1 HGB sowie aus § 246 Abs. 1 HGB (Vollständigkeit der Bilanz). Eine nachvollziehbare Abschreibungstabelle ist Teil der Nachweispflichten gemäß § 257 HGB und muss zehn Jahre aufbewahrt werden. Bei Betriebsprüfungen durch das Finanzamt gehört die Abschreibungstabelle zu den regelmäßig angeforderten Unterlagen.

Sanktionsrisiko

Fehlt eine ordnungsgemäße Abschreibungsdokumentation, kann dies als Verstoß gegen die Buchführungspflicht gewertet werden. Das Finanzamt kann Schätzungen vornehmen (§ 162 AO), die regelmäßig zu höheren Steuerfestsetzungen führen. Zudem drohen bei schwerwiegenden Mängeln Ordnungsgelder oder strafrechtliche Konsequenzen nach § 283b StGB (Verletzung der Buchführungspflicht).

„In der Praxis sehen wir immer wieder, dass gerade kleinere GmbHs die Abschreibungstabelle stiefmütterlich behandeln. Dabei ist sie nicht nur gesetzlich gefordert, sondern auch ein wertvolles Controlling-Instrument, um den Werteverzehr im Anlagevermögen zu überwachen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Welche Informationen muss eine Abschreibungstabelle enthalten?

Eine vollständige Abschreibungstabelle besteht aus mehreren Pflichtangaben, die für jedes Wirtschaftsgut erfasst werden müssen. Nur so lässt sich die Nachvollziehbarkeit gemäß den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung gewährleisten. Die folgende Übersicht zeigt die wesentlichen Spalten und deren Funktion:

Spalte Inhalt Rechtsgrundlage / Zweck
Anlagennummer Eindeutige Identifikation des Wirtschaftsguts § 238 HGB – Nachvollziehbarkeit
Bezeichnung Konkrete Beschreibung (z. B. Laptop Dell XPS 15) § 246 HGB – Vollständigkeit
Anschaffungsdatum Datum der Inbetriebnahme oder des Kaufs § 253 Abs. 1 HGB
Anschaffungskosten Netto-Anschaffungskosten inkl. Nebenkosten § 255 Abs. 1 HGB
Nutzungsdauer Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (Jahre) AfA-Tabelle BMF
Abschreibungsmethode Linear, degressiv (nur Altfälle), Leistungs-AfA § 253 Abs. 3 HGB, § 7 EStG
Jährlicher AfA-Betrag Betrag der jährlichen Abschreibung § 253 Abs. 3 HGB
Buchwert Ende Geschäftsjahr Restwert nach Abschreibung § 266 HGB – Bilanzausweis
Abgangsdatum Falls Wirtschaftsgut veräußert oder verschrottet § 246 Abs. 1 HGB

Zusätzliche Angaben für größere Unternehmen

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 2 und 3 HGB sollten zusätzlich Angaben zu Zugängen, Abgängen, Umbuchungen und Zuschreibungen in der Tabelle dokumentieren, um die Anforderungen an den Anlagespiegel nach § 268 Abs. 2 HGB zu erfüllen. Auch eine Aufteilung nach Anlageklassen (Sachanlagen, immaterielle Vermögensgegenstände, Finanzanlagen) erleichtert die spätere Bilanzierung erheblich.

Wo finden Sie kostenlose Vorlagen für Abschreibungstabellen?

Im Internet stehen zahlreiche kostenlose Vorlagen für Abschreibungstabellen zur Verfügung, die als Excel-Datei, Google-Sheets-Template oder PDF-Formular angeboten werden. Diese Vorlagen eignen sich insbesondere für kleinere GmbHs oder Start-ups, die noch kein vollumfängliches Buchhaltungssystem nutzen. Wichtig ist, dass die Vorlage alle oben genannten Pflichtangaben enthält und an die individuellen Anforderungen des Unternehmens angepasst werden kann.

Beliebte Quellen für kostenlose Vorlagen

  • IHK-Webseiten: Viele Industrie- und Handelskammern stellen kostenlose Mustervorlagen für Buchführung und Abschreibung bereit.
  • Steuerberater-Portale: Fachportale wie OnlineBilanz.de bieten praxiserprobte Vorlagen, die steuerlich korrekt aufgebaut sind.
  • Buchhaltungssoftware-Anbieter: Anbieter wie DATEV, Lexware oder sevDesk stellen häufig Muster-Templates zum kostenlosen Download bereit, die auch außerhalb ihrer Software nutzbar sind.
  • Fachverlage: Haufe, NWB und andere Fachverlage bieten im Rahmen ihrer Online-Portale kostenlose Arbeitshilfen an.
  • Open-Source-Plattformen: Auf GitHub oder ähnlichen Plattformen finden sich Excel- und Calc-Vorlagen mit offenen Formeln zur freien Anpassung.

Tipp für die Praxis

Achten Sie bei der Auswahl einer Vorlage darauf, dass sie die aktuellen rechtlichen Anforderungen (Stand 2026) berücksichtigt und mit Formeln arbeitet, die automatisch den Restbuchwert und die kumulierten Abschreibungen berechnen. Das spart Zeit und reduziert Fehlerquellen erheblich.

Für Unternehmen, die den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lassen, bietet es sich an, die Abschreibungstabelle direkt in Abstimmung mit dem Steuerberater aufzubauen. Auf Plattformen wie OnlineBilanz.de erhalten Mandanten digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen – inklusive Unterstützung bei der korrekten Erfassung und Verwaltung der Abschreibungen.

Welche Abschreibungsmethoden sind zulässig und wie funktionieren sie?

Das deutsche Handels- und Steuerrecht kennt verschiedene Abschreibungsmethoden, die in der Abschreibungstabelle korrekt anzuwenden sind. Die Wahl der Methode richtet sich nach der Art des Wirtschaftsguts, der Nutzungsart und den gesetzlichen Vorgaben. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibung gemäß § 253 Abs. 3 HGB.

Lineare Abschreibung (AfA)

Die lineare Abschreibung nach § 7 Abs. 1 EStG ist die Standardmethode und wird in der Praxis am häufigsten angewendet. Hierbei wird der Anschaffungswert gleichmäßig auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer verteilt. Formel: Jährliche AfA = Anschaffungskosten / Nutzungsdauer. Beispiel: Ein Dienstwagen mit Anschaffungskosten von 30.000 Euro und einer Nutzungsdauer von 6 Jahren wird jährlich mit 5.000 Euro abgeschrieben.

Degressive Abschreibung (derzeit ausgesetzt)

Die degressive Abschreibung nach § 7 Abs. 2 EStG (geometrisch-degressiv) ist seit 2011 grundsätzlich nicht mehr zulässig. Eine Ausnahme galt befristet für in 2020 und 2021 angeschaffte bewegliche Wirtschaftsgüter (§ 7 Abs. 2 EStG a. F. – COVID-19-Steuerhilfegesetz). In der Abschreibungstabelle sind solche Altfälle mit entsprechendem Vermerk zu führen, ein Methodenwechsel zur linearen AfA ist jederzeit möglich.

Leistungsabschreibung

Bei Wirtschaftsgütern, deren Verschleiß direkt von der Nutzungsintensität abhängt (z. B. Maschinen, Fahrzeuge), ist eine leistungsbezogene Abschreibung zulässig. Die AfA richtet sich nach der tatsächlichen Leistung (z. B. produzierte Stückzahlen, gefahrene Kilometer). Diese Methode erfordert eine laufende Erfassung der Nutzung und ist in der Abschreibungstabelle entsprechend zu dokumentieren.

Methode Rechtsgrundlage Anwendungsbereich
Linear § 7 Abs. 1 EStG, § 253 Abs. 3 HGB Standard für alle abnutzbaren Wirtschaftsgüter
Degressiv § 7 Abs. 2 EStG (ausgesetzt) Nur Altfälle (Anschaffung 2020/2021)
Leistungsbezogen § 7 Abs. 1 S. 6 EStG Maschinen, Fahrzeuge, produktionsabhängige Anlagen
Sofortabschreibung GWG § 6 Abs. 2 EStG Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800 Euro netto

„Die Wahl der Abschreibungsmethode sollte einheitlich und nachvollziehbar dokumentiert werden. Ein späterer Wechsel zwischen den Methoden ist nur unter engen Voraussetzungen zulässig und muss steuerlich begründet werden – hier ist fachliche Beratung unerlässlich.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wie werden geringwertige Wirtschaftsgüter in der Abschreibungstabelle erfasst?

Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) sind selbstständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten bestimmte Wertgrenzen nicht überschreiten. Die steuerliche Behandlung erfolgt nach § 6 Abs. 2 EStG und bietet erhebliche Vereinfachungen für die Abschreibung. Ab dem Veranlagungszeitraum 2024 gelten neue Wertgrenzen, die auch 2026 weiter Anwendung finden.

Aktuelle Wertgrenzen für GWG (Stand 2026)

  • Bis 250 Euro (netto): Sofortabzug als Betriebsausgabe möglich, keine Aufnahme in die Abschreibungstabelle erforderlich (Vereinfachungsregelung).
  • Bis 800 Euro (netto): Sofortabschreibung im Jahr der Anschaffung gemäß § 6 Abs. 2 EStG. Aufnahme in die Abschreibungstabelle mit Vermerk ‚GWG Sofort-AfA‘.
  • Bis 1.000 Euro (netto): Aufnahme in einen Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG, der über 5 Jahre linear abgeschrieben wird. Einzelerfassung in der Abschreibungstabelle oder als Sammelposten.

Wichtig: Die Wertgrenze bezieht sich auf die Netto-Anschaffungskosten (ohne Umsatzsteuer) je Wirtschaftsgut. Nebenkosten wie Fracht oder Montage sind nach § 255 Abs. 1 HGB hinzuzurechnen und können dazu führen, dass die GWG-Grenze überschritten wird.

Wahlrecht Sammelposten

Unternehmen können wählen, ob sie GWG zwischen 250 und 1.000 Euro sofort abschreiben (800-Euro-Grenze) oder in den Sammelposten einbeziehen (1.000-Euro-Grenze). Die Entscheidung muss einheitlich für alle GWG eines Jahres getroffen werden und ist für die Folgejahre zu dokumentieren.

Erfassung in der Abschreibungstabelle

Auch wenn GWG im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben werden, sollten sie in der Abschreibungstabelle erfasst werden – entweder einzeln oder als Sammelposten. Das dient der Nachvollziehbarkeit bei Betriebsprüfungen und ermöglicht die Kontrolle, ob die Wertgrenzen tatsächlich eingehalten wurden. In der Spalte ‚Abschreibungsmethode‘ ist der Vermerk ‚GWG § 6 Abs. 2 EStG‘ bzw. ‚Sammelposten § 6 Abs. 2a EStG‘ anzugeben.

  • Netto-Anschaffungskosten je Wirtschaftsgut ermitteln (inkl. Nebenkosten)
  • Wertgrenze prüfen (250 / 800 / 1.000 Euro)
  • Wahlrecht dokumentieren (Sofortabschreibung oder Sammelposten)
  • GWG in Abschreibungstabelle aufnehmen mit Vermerk
  • Bei Sammelposten: Jahresweise separate Zeile anlegen

Welche häufigen Fehler sollten Sie bei der Abschreibungstabelle vermeiden?

In der Praxis führen insbesondere bei kleineren GmbHs und Start-ups wiederkehrende Fehler in der Abschreibungstabelle zu Problemen bei Betriebsprüfungen und Jahresabschlüssen. Diese Fehler können zu falschen Bilanzansätzen, steuerlichen Mehrbelastungen und im schlimmsten Fall zu Ordnungsgeldern führen. Die folgenden Punkte zeigen die häufigsten Fehlerquellen und wie Sie diese vermeiden.

Fehler 1: Unvollständige Erfassung der Anschaffungskosten

Nach § 255 Abs. 1 HGB gehören zu den Anschaffungskosten nicht nur der Kaufpreis, sondern auch alle Anschaffungsnebenkosten (Fracht, Zoll, Montage, Installationskosten) sowie nachträgliche Anschaffungskosten. Werden diese nicht berücksichtigt, ist die Abschreibungsbasis zu niedrig angesetzt. Folge: Der Gewinn wird zu hoch ausgewiesen, die Steuerlast steigt. Rabatte und Skonti sind nach § 255 Abs. 1 S. 3 HGB abzuziehen.

Fehler 2: Falsche Nutzungsdauer

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer sollte sich an den AfA-Tabellen des BMF orientieren. Ein häufiger Fehler besteht darin, Nutzungsdauern willkürlich festzulegen oder veraltete Tabellen zu verwenden. Zwar ist die AfA-Tabelle nicht rechtsverbindlich, Abweichungen müssen aber plausibel begründet werden. Das Finanzamt erkennt kürzere Nutzungsdauern nur an, wenn sie betriebsspezifisch nachgewiesen werden (z. B. durch Gutachten).

Fehler 3: Fehlende Dokumentation bei Anlagenabgängen

Wird ein Wirtschaftsgut veräußert, verschrottet oder entnommen, muss dies in der Abschreibungstabelle mit Abgangsdatum und Restwert dokumentiert werden. Fehlt diese Information, stimmt die Tabelle nicht mit der Buchhaltung und der Bilanz überein. Zudem kann ein Veräußerungsgewinn oder -verlust nur korrekt ermittelt werden, wenn der Buchwert zum Abgangszeitpunkt bekannt ist (§ 255 Abs. 1 HGB).

Risiko bei Betriebsprüfung

Inkonsistenzen zwischen Abschreibungstabelle, Anlagenbuchhaltung und Inventar führen regelmäßig zu Rückfragen seitens des Finanzamts. Im schlimmsten Fall werden die Abschreibungen teilweise oder vollständig nicht anerkannt, was zu Nachzahlungen und Zinsen nach § 233a AO führen kann.

Fehler 4: Keine zeitanteilige Abschreibung im Jahr der Anschaffung

Steuerlich ist nach § 7 Abs. 1 S. 4 EStG nur eine zeitanteilige Abschreibung im Jahr der Anschaffung zulässig, und zwar monatsgenau. Wird ein Wirtschaftsgut im Juni 2025 angeschafft, darf für 2025 nur 7/12 der Jahres-AfA angesetzt werden. Handelsrechtlich gibt es mehr Gestaltungsspielraum, doch aus Vereinfachungsgründen sollte die steuerliche Methode auch in der Handelsbilanz angewendet werden.

  • Alle Anschaffungsnebenkosten nach § 255 HGB erfassen
  • AfA-Tabelle des BMF heranziehen, Abweichungen begründen
  • Anlagenabgänge mit Datum und Restwert dokumentieren
  • Zeitanteilige Abschreibung im Anschaffungsjahr (monatsgenau)
  • Regelmäßige Abstimmung zwischen Abschreibungstabelle und Buchhaltung

Sollten Sie eine Excel-Vorlage oder eine digitale Buchhaltungssoftware nutzen?

Die Entscheidung zwischen einer kostenlosen Excel-Vorlage und einer professionellen Buchhaltungssoftware hängt von der Unternehmensgröße, der Anzahl der Anlagegüter und den internen Ressourcen ab. Beide Ansätze haben Vor- und Nachteile, die bei der Wahl berücksichtigt werden sollten.

Excel-Vorlage (kostenlos)

Vorteile: Keine laufenden Kosten, hohe Flexibilität bei der Anpassung, einfache Handhabung für kleinere Anlagenbestände, keine Schulung erforderlich, Offline nutzbar. Nachteile: Kein automatischer Datenabgleich mit Buchhaltung, höheres Fehlerrisiko durch manuelle Eingabe, keine automatischen Updates bei Rechtsänderungen, begrenzte Mehrbenutzerfähigkeit, aufwendige Archivierung.

Digitale Buchhaltungssoftware

Vorteile: Automatische Übernahme aus Anlagenbuchhaltung, automatische Berechnung und Buchung der AfA, Schnittstellen zu DATEV und Steuerberater, GoBD-konforme Archivierung, Mehrbenutzerzugriff, Updates bei Rechtsänderungen. Nachteile: Laufende Kosten (Lizenzgebühren), Einarbeitungsaufwand, Abhängigkeit vom Anbieter, meist Online-Verbindung erforderlich.

Empfehlung nach Unternehmensgröße

  • Kleinstunternehmen und Start-ups (bis 10 Anlagegüter): Eine gut strukturierte Excel-Vorlage ist meist ausreichend und kosteneffizient. Wichtig ist eine regelmäßige Abstimmung mit dem Steuerberater.
  • Kleine GmbH (10–50 Anlagegüter): Hier ist der Übergang zu einer einfachen Buchhaltungssoftware sinnvoll, insbesondere wenn bereits andere Module (Finanzbuchhaltung, Lohn) digital geführt werden.
  • Mittelgroße und große Unternehmen (ab 50 Anlagegüter): Eine integrierte ERP- oder Buchhaltungslösung ist unverzichtbar, um die Komplexität zu beherrschen und die Anforderungen nach § 268 Abs. 2 HGB (Anlagespiegel) effizient zu erfüllen.

„Viele Mandanten starten mit einer Excel-Tabelle und wechseln erst bei wachsendem Anlagevermögen zur Software. Entscheidend ist, dass die Abschreibungstabelle von Anfang an korrekt geführt wird – ein nachträgliches Aufräumen ist oft aufwendiger als die initiale Einrichtung einer professionellen Lösung.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wer sich unsicher ist, welche Lösung am besten passt, kann im Rahmen der Jahresabschlusserstellung durch einen Steuerberater eine individuelle Empfehlung erhalten. Plattformen wie OnlineBilanz.de bieten neben der Erstellung des Jahresabschlusses auch Beratung zur Einrichtung und Optimierung der Anlagenbuchhaltung – digital, transparent und zu Festpreisen.

Wie wird die Abschreibungstabelle in den Jahresabschluss integriert?

Die Abschreibungstabelle ist kein isoliertes Dokument, sondern bildet die Grundlage für mehrere Positionen im Jahresabschluss einer GmbH. Sie liefert die Daten für die Bilanz nach § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB sowie für den Anlagespiegel nach § 268 Abs. 2 HGB (bei mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 2 und 3 HGB).

Bilanzausweis des Anlagevermögens

In der Bilanz wird das Anlagevermögen auf der Aktivseite ausgewiesen (§ 266 Abs. 2 A. HGB). Die Wertansätze basieren auf § 253 Abs. 1 HGB (Anschaffungskosten) abzüglich der in der Abschreibungstabelle kumulierten planmäßigen Abschreibungen. Der Buchwert zum Bilanzstichtag (31.12.2025) muss exakt mit der Summe der Restwerte in der Abschreibungstabelle übereinstimmen. Abweichungen deuten auf Fehler in der Erfassung oder fehlende Buchungen hin.

Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)

Die jährlichen Abschreibungsbeträge aus der Abschreibungstabelle werden in der GuV als Aufwand erfasst (§ 275 Abs. 2 Nr. 7 HGB im Gesamtkostenverfahren bzw. § 275 Abs. 3 Nr. 6 HGB im Umsatzkostenverfahren). Die Summe der planmäßigen Abschreibungen des Geschäftsjahres mindert den Gewinn und damit die Steuerlast. Fehlerhafte oder zu niedrige Abschreibungen führen zu einem überhöhten Gewinnausweis.

Anlagespiegel (§ 268 Abs. 2 HGB)

Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Anlagespiegel darstellen. Dieser zeigt für jede Anlageklasse (immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen, Finanzanlagen) die Anschaffungskosten zu Beginn, Zugänge, Abgänge, Umbuchungen, kumulierte Abschreibungen zu Beginn, Abschreibungen des Jahres, Zuschreibungen und die Buchwerte am Ende des Jahres. Eine sauber geführte Abschreibungstabelle liefert all diese Daten automatisch.

Jahresabschluss-Position Datenquelle aus Abschreibungstabelle Rechtsgrundlage
Bilanzausweis Anlagevermögen Restwerte zum 31.12.2025 § 266 Abs. 2 A., § 253 Abs. 1 HGB
GuV – Abschreibungen Summe jährliche AfA-Beträge § 275 Abs. 2 Nr. 7 / Abs. 3 Nr. 6 HGB
Anlagespiegel Zugänge, Abgänge, kumulierte AfA § 268 Abs. 2 HGB
Anhang (Notes) Abschreibungsmethoden, Nutzungsdauern § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB

Praxis-Tipp

Vor Erstellung des Jahresabschlusses sollte die Abschreibungstabelle einer Plausibilitätsprüfung unterzogen werden: Stimmen die Restwerte mit der Buchhaltung überein? Sind alle Zugänge und Abgänge erfasst? Wurde die zeitanteilige Abschreibung korrekt berechnet? Eine systematische Checkliste verhindert Fehler und beschleunigt die Abschlusserstellung erheblich.

Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lässt, profitiert von der fachlichen Prüfung und Abstimmung der Abschreibungstabelle. Auf OnlineBilanz.de koordiniert Servet Gündogan als Büroleiter den gesamten Prozess zwischen Mandant und Steuerberater-Team – digital, effizient und mit transparenten Festpreisen.

Welche Aufbewahrungspflichten gelten für die Abschreibungstabelle?

Die Abschreibungstabelle gehört zu den Buchungsbelegen und Aufzeichnungen, für die nach § 257 HGB und § 147 AO gesetzliche Aufbewahrungsfristen gelten. Diese Fristen sind strikt einzuhalten, da Verstöße zu Bußgeldern führen können und im Rahmen von Betriebsprüfungen die Beweislast beim Unternehmen liegt.

Aufbewahrungsfrist: 10 Jahre

Nach § 257 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 4 HGB sowie § 147 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 4 AO beträgt die Aufbewahrungsfrist für Bücher und Aufzeichnungen, die für die Besteuerung von Bedeutung sind, zehn Jahre. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung vorgenommen wurde. Für eine Abschreibungstabelle, die letztmalig am 31.12.2025 aktualisiert wurde, endet die Aufbewahrungsfrist somit am 31.12.2035.

Form der Aufbewahrung: GoBD-konform

Seit Inkrafttreten der Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form (GoBD) müssen elektronisch geführte Abschreibungstabellen in unveränderlicher Form archiviert werden. Das bedeutet: Excel-Dateien sollten nach Abschluss des Geschäftsjahres als PDF/A gespeichert oder in einem revisionssicheren Dokumentenmanagementsystem (DMS) abgelegt werden. Änderungen an der Originaldatei müssen protokolliert und nachvollziehbar sein.

Sanktionsrisiko

Können bei einer Betriebsprüfung die Abschreibungstabellen nicht vollständig vorgelegt werden, droht eine Schätzung der Besteuerungsgrundlagen nach § 162 AO. Zudem kann das Fehlen oder die Unvollständigkeit der Unterlagen als Ordnungswidrigkeit nach § 283b StGB (Verletzung der Buchführungspflicht) gewertet werden.

  • Abschreibungstabelle jährlich zum 31.12. finalisieren und archivieren
  • Unveränderbare Kopie erstellen (PDF/A oder DMS)
  • Alle Versionen und Änderungen dokumentieren (Versionierung)
  • Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren ab letzter Eintragung einhalten
  • Zugriff für Betriebsprüfungen sicherstellen (digital abrufbar)

Moderne Buchhaltungssoftware und Plattformen wie OnlineBilanz.de übernehmen die GoBD-konforme Archivierung automatisch. Mandanten erhalten Zugriff auf alle archivierten Jahresabschlüsse und Unterlagen – jederzeit digital abrufbar und revisionssicher gespeichert.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich eine einmal gewählte Abschreibungsmethode nachträglich ändern?

Ein Wechsel der Abschreibungsmethode ist grundsätzlich nur bei begründetem Anlass zulässig und bedarf einer nachvollziehbaren Dokumentation gemäß § 252 Abs. 2 HGB. In der Handelsbilanz muss die Änderung im Anhang erläutert werden. In der Steuerbilanz ist ein Methodenwechsel restriktiver geregelt und nur in Ausnahmefällen mit Zustimmung des Finanzamts möglich. Rückwirkende Änderungen sind nicht gestattet.

Müssen auch vollständig abgeschriebene Anlagegüter in der Tabelle verbleiben?

Ja, solange das Wirtschaftsgut noch im Unternehmen genutzt wird, muss es in der Abschreibungstabelle und im Anlagenverzeichnis geführt werden – mit einem Restbuchwert von 0 Euro oder einem Erinnerungswert von 1 Euro. Diese Dokumentation ist wichtig für den Nachweis der Nutzung und für eventuelle Versicherungsfälle. Erst bei Ausscheiden (Verkauf, Verschrottung, Entnahme) erfolgt die buchhalterische Ausbuchung mit entsprechendem Abgangsdatum.

Wie wirkt sich eine Betriebsveräußerung auf bestehende Abschreibungstabellen aus?

Bei Betriebsveräußerung oder -aufgabe müssen alle noch nicht vollständig abgeschriebenen Wirtschaftsgüter im Jahr der Veräußerung zeitanteilig abgeschrieben werden. Der Erwerber beginnt mit eigenen Abschreibungstabellen, wobei die Anschaffungskosten in der Regel der Kaufpreis sind. Bei Einbringung zu Buchwerten gemäß § 20 UmwStG können die bisherigen Abschreibungen fortgeführt werden. Die alte Abschreibungstabelle ist dennoch zehn Jahre aufzubewahren.

Welche Besonderheiten gelten für Abschreibungen bei Leasinggütern?

Bei Finanzierungsleasing wird das Wirtschaftsgut dem wirtschaftlichen Eigentümer (meist Leasingnehmer) zugerechnet und von diesem abgeschrieben, wobei die Leasingraten als Tilgung und Zinsanteil aufzuteilen sind. Bei Operating-Leasing erfolgt keine Aktivierung und damit auch keine Abschreibung beim Leasingnehmer – die Leasingraten sind direkt als Aufwand zu verbuchen. Die Zurechnung richtet sich nach den Kriterien des BMF-Schreibens zu Leasingverhältnissen und muss in der Abschreibungstabelle entsprechend dokumentiert werden.

Wie gehe ich mit nachträglichen Anschaffungskosten oder Erhaltungsaufwand um?

Nachträgliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten, die den Wert oder die Nutzungsdauer wesentlich erhöhen, sind zu aktivieren und erhöhen den Buchwert des Anlageguts in der Abschreibungstabelle. Die Abschreibung erfolgt über die verbleibende oder neu geschätzte Nutzungsdauer. Erhaltungsaufwand hingegen – also Aufwendungen zur Aufrechterhaltung der betriebsgewöhnlichen Nutzung – ist sofort als Aufwand zu verbuchen und nicht in der Abschreibungstabelle zu erfassen. Die Abgrenzung richtet sich nach § 255 HGB und R 6.3 EStR.

Sind Abschreibungen auch bei vorübergehender Nichtnutzung eines Anlageguts verpflichtend?

Ja, die planmäßige Abschreibung läuft grundsätzlich auch bei vorübergehender Nichtnutzung weiter, da die Nutzungsdauer zeitabhängig ist und der Wertverzehr durch technische oder wirtschaftliche Veralterung fortbesteht. Nur bei dauerhafter Stilllegung ohne Nutzungsabsicht kann die Abschreibung ausgesetzt werden, wobei eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert zu prüfen ist. Die Dokumentation der Nichtnutzung sollte in den Anmerkungen der Abschreibungstabelle erfolgen.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 238 HGB – Buchführungspflicht, § 253 HGB – Zugangs- und Folgebewertung, § 7 EStG – Absetzung für Abnutzung, Bundesministerium der Finanzen – AfA-Tabellen. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
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  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
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Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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