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Lesedauer

15–23 Minuten

OnlineBilanzBlogAktivierung SKR04

Aktivierung buchen SKR04 2026: Alle Konten & Buchungssätze

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Aktivierung im SKR04-Kontenrahmen erfordert präzise Buchungssätze für Anlage- und Umlaufvermögen, selbst erstellte Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten. Alle wesentlichen Pflichten und Buchungssätze zur Aktivierung sind für den Jahresabschluss 2026 nach HGB zu beachten, wobei sowohl die Kontenzuordnung als auch steuerliche Besonderheiten eine zentrale Rolle spielen.

SG
Servet Gündogan

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Kurzantwort

Bei der Aktivierung im SKR04 buchen Sie Vermögensgegenstände auf die entsprechenden Aktivkonten: Anlagevermögen auf Konten 0000–0999, Umlaufvermögen auf 1000–1999. Selbst erstellte Vermögensgegenstände aktivieren Sie nach § 255 HGB auf den jeweiligen Anlagekonten, Rechnungsabgrenzungsposten auf Konto 0980. Alle Aktivierungen müssen die handelsrechtlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften der §§ 246–256 HGB erfüllen. Für die spätere periodengerechte Wertminderung lesen Sie unseren Beitrag Abschreibung buchen SKR04.

Was bedeutet Aktivierung im SKR04-Kontenrahmen?

Die Aktivierung bezeichnet im Rechnungswesen den Vorgang, einen Vermögensgegenstand oder Aufwand in der Bilanz auf der Aktivseite auszuweisen. Im SKR04-Kontenrahmen – dem DATEV-Standard für die Abschlussgliederungsprinzip-Systematik – erfolgt die Buchung von Aktivposten strukturiert nach den Vorgaben des § 266 HGB. Während im SKR03 die Konten nach Prozessen gegliedert sind, orientiert sich SKR04 direkt an der Bilanzgliederung.

Aktivierungspflichtige Positionen umfassen Anlagevermögen (Kontenklasse 0), Umlaufvermögen (Kontenklasse 1) sowie Rechnungsabgrenzungsposten und aktive latente Steuern. Die korrekte Zuordnung ist nicht nur bilanzrechtlich zwingend nach § 246 Abs. 1 HGB, sondern auch steuerlich relevant für die Gewinnermittlung nach § 5 EStG.

Aktivierungspflicht vs. Aktivierungswahlrecht

Das HGB unterscheidet zwischen zwingender Aktivierung (§ 246 Abs. 1 HGB) und Aktivierungswahlrechten (z. B. § 248 Abs. 2 HGB für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, § 250 Abs. 1 S. 2 HGB für Disagio). Während materielle Vermögensgegenstände wie Maschinen oder Vorräte stets zu aktivieren sind, eröffnet das Gesetz bei bestimmten immateriellen Positionen Gestaltungsspielräume.

Praxishinweis SKR04

Im SKR04 beginnen Sachanlagekonten bei 0200 (Grundstücke), immaterielle Vermögensgegenstände bei 0027 (Konzessionen, Lizenzen), Finanzanlagen bei 0600. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe starten bei 1100, fertige Erzeugnisse bei 1200. Diese Systematik erleichtert die direkte Überleitung zur Bilanzgliederung nach § 266 Abs. 2 HGB.

Wie buche ich Anlagevermögen im SKR04?

Die Aktivierung von Anlagevermögen erfolgt im SKR04 durch Buchung auf die entsprechenden Bestandskonten der Kontenklasse 0. Der klassische Buchungssatz bei Anschaffung lautet:

Geschäftsvorfall Soll Haben Betrag (Beispiel)
Kauf Maschine gegen Rechnung 0420 Maschinen 3400 Verbindlichkeiten L+L 50.000 €
Kauf Software (aktivierungspflichtig) 0027 Konzessionen, Lizenzen 1200 Bank 12.000 €
Kauf Firmenwagen netto + Vorsteuer 0520 Fuhrpark 1576 Abziehbare Vorsteuer 19%
1200 Bank 59.500 €

Die Anschaffungskosten nach § 255 Abs. 1 HGB umfassen den Anschaffungspreis zuzüglich Anschaffungsnebenkosten (Fracht, Montage, Anwaltskosten bei Grundstückskauf) abzüglich Anschaffungspreisminderungen (Skonti, Rabatte). Nachträgliche Anschaffungskosten – etwa eine Erweiterung der Produktionsanlage – werden ebenfalls auf dem Anlagekonto aktiviert.

Abschreibungen und Wertminderungen

Nach Aktivierung ist das Anlagevermögen planmäßig abzuschreiben (§ 253 Abs. 3 HGB). Die Abschreibung mindert den Buchwert und wird im SKR04 über Aufwandskonten der Klasse 4 erfasst:

  • Planmäßige AfA Sachanlagen: Soll 4832 AfA auf Sachanlagen / Haben 0420 Maschinen (bzw. über Wertberichtigungskonto)
  • Außerplanmäßige Abschreibung: Soll 4837 Außerplanmäßige Abschreibungen SachAV / Haben 0420
  • Zuschreibung nach Wertaufholung (§ 253 Abs. 5 HGB): Soll 0420 / Haben 4887 Erträge aus Zuschreibungen

Achtung: Aktivierungsverbot bei geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG)

Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800 € netto (§ 6 Abs. 2 EStG, Stand 2026) dürfen bzw. müssen sofort als Betriebsausgabe gebucht werden (Konto 4855 Geringwertige Wirtschaftsgüter), sofern die Sofortabschreibung gewählt wird. Alternativ kommt der Sammelposten (800 € bis 1.000 € netto) oder die Pool-Abschreibung in Betracht.

Wie aktiviere ich Umlaufvermögen im SKR04?

Umlaufvermögen umfasst Vermögensgegenstände, die nur vorübergehend im Unternehmen verbleiben: Vorräte, Forderungen, Wertpapiere des Umlaufvermögens, liquide Mittel. Die Aktivierung erfolgt in Kontenklasse 1 des SKR04 und ist nach § 246 Abs. 1 S. 1 HGB zwingend.

Vorräte (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren, fertige Erzeugnisse)

Der Wareneingang wird auf den entsprechenden Bestandskonten aktiviert. Typische Buchungssätze:

Geschäftsvorfall Soll Haben
Kauf Rohstoffe 1100 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3300 Verbindlichkeiten L+L
Kauf Handelswaren 1400 Waren 3300 Verbindlichkearten L+L
Einbuchung fertige Erzeugnisse (Produktion) 1200 Fertige Erzeugnisse 5200 Bestandsveränderungen fertige Erzeugnisse

Bei Verkauf oder Verbrauch erfolgt die Ausbuchung über entsprechende Aufwands- oder Umsatzkonten. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten (§ 253 Abs. 1 HGB), bei gesunkenem Marktwert ist nach dem strengen Niederstwertprinzip (§ 253 Abs. 4 HGB) abzuschreiben.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Aktivierung von Forderungen erfolgt bei Umsatzrealisierung (§ 246 Abs. 1 HGB i.V.m. § 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB – Realisationsprinzip):

  • 1200 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Debitorenkonto individuell)
  • Buchungssatz: Soll 1200 Forderungen LuL / Haben 8400 Erlöse 19% USt + 1776 Umsatzsteuer 19%

Wertberichtigungen auf zweifelhafte Forderungen werden über Einzelwertberichtigungen (Konto 1210) oder Pauschalwertberichtigungen vorgenommen. Bei endgültigem Ausfall erfolgt die Ausbuchung über Konto 4950 (Uneinbringliche Forderungen).

„In der Praxis sehen wir häufig Unklarheiten bei der Abgrenzung zwischen Anlagevermögen und Umlaufvermögen. Entscheidend ist die Zweckbestimmung: Verbleibt ein Wirtschaftsgut dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zur Nutzung, ist es Anlagevermögen – auch wenn es theoretisch veräußert werden könnte. Typisches Beispiel: Ein Pkw im Fuhrpark ist AV, Gebrauchtwagen im Händlerbestand sind UV.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wie buche ich selbst erstellte Vermögensgegenstände im SKR04?

Die Aktivierung selbst geschaffener Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ist seit dem BilMoG (2009) grundlegend neu geregelt. § 248 Abs. 2 HGB räumt für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ein Aktivierungswahlrecht ein – etwa für selbst entwickelte Software, Patente oder Entwicklungsprojekte.

Wird das Wahlrecht ausgeübt, sind die Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 HGB anzusetzen. Diese umfassen Materialkosten, Fertigungskosten und Sonderkosten der Fertigung. Auch angemessene Teile der notwendigen Materialgemeinkosten, Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens dürfen bzw. müssen (je nach Auslegung) einbezogen werden.

Buchung der Herstellung

Im SKR04 erfolgt die Aktivierung über das Konto 0080 Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte (für Software, Patente) bzw. 0090 Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände während der Entwicklung. Die Gegenbuchung erfolgt über Bestandsveränderungskonten der Klasse 5:

Geschäftsvorfall Soll Haben
Aktivierung selbst erstellter Software (Entwicklungskosten) 0080 Selbst geschaffene Schutzrechte 5800 Andere aktivierte Eigenleistungen
Aktivierung selbst hergestellter Maschinen (Anlagevermögen) 0490 Anlagen im Bau 5800 Andere aktivierte Eigenleistungen
Überführung nach Fertigstellung 0420 Maschinen 0490 Anlagen im Bau

Wichtig: Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB

Werden selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktiviert, darf das Eigenkapital nur ausgeschüttet werden, wenn nach der Ausschüttung frei verfügbare Rücklagen in Höhe der aktivierten Beträge vorhanden sind. Diese Ausschüttungssperre schützt die Gläubiger vor einer Aushöhlung der Vermögenssubstanz.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Forschungskosten (§ 255 Abs. 2a HGB) unterliegen einem Aktivierungsverbot und sind sofort als Aufwand zu erfassen (z. B. Konto 4650 Forschungs- und Entwicklungskosten). Entwicklungskosten, die auf einem konkreten Projekt beruhen und bestimmte Kriterien erfüllen, dürfen aktiviert werden, sofern eine künftige wirtschaftliche Nutzbarkeit wahrscheinlich ist.

Wie aktiviere ich Rechnungsabgrenzungsposten im SKR04?

Rechnungsabgrenzungsposten dienen der periodengerechten Zuordnung von Aufwendungen und Erträgen (§ 250 HGB). Aktive Rechnungsabgrenzungsposten (ARAP) sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen – etwa vorausgezahlte Mieten, Versicherungsprämien oder Lizenzgebühren.

Im SKR04 wird hierfür das Konto 0980 Aktive Rechnungsabgrenzung (ARAP) verwendet. Die Buchung erfolgt am Bilanzstichtag:

Geschäftsvorfall Soll Haben Erläuterung
Vorausgezahlte Miete für Januar 2026 0980 ARAP 6300 Miete Grundstücke Abgrenzung am 31.12.2025
Vorausgezahlte Versicherung (12 Monate) 0980 ARAP 6500 Versicherungen Anteil für 2026 aktivieren
Auflösung ARAP im Folgejahr 6300 Miete Grundstücke 0980 ARAP Buchung 01.01.2026 oder periodengerecht

Disagio als besonderer Rechnungsabgrenzungsposten

Ein Damnum oder Disagio (§ 250 Abs. 3 HGB) – also ein Abschlag bei Darlehensauszahlung – darf als Rechnungsabgrenzungsposten aktiviert und über die Laufzeit verteilt werden. Alternativ besteht ein Wahlrecht zum sofortigen Aufwand. Die Aktivierung erfolgt auf Konto 0985 Damnum, die Auflösung über Konto 2125 (Zinsaufwand) linear über die Laufzeit.

Praxis-Tipp: Checkliste zur korrekten Abgrenzung

Prüfen Sie zum Bilanzstichtag systematisch alle Zahlungen der letzten drei Monate: Mieten, Versicherungen, Leasingraten, Wartungsverträge, Lizenzen, Abonnements. Gehören Teile der Zahlung wirtschaftlich ins Folgejahr, sind diese zwingend als ARAP zu aktivieren. Die Nichtbeachtung führt zu einer Verletzung des Periodisierungsgrundsatzes nach § 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB.

Wann und wie buche ich aktive latente Steuern im SKR04?

Latente Steuern (§ 274 HGB) entstehen, wenn die handelsrechtliche Bilanz von der steuerlichen Bilanz abweicht und diese Differenzen sich in späteren Jahren umkehren. Aktive latente Steuern entstehen, wenn die Steuerlast in der Handelsbilanz aktuell höher ist als in der Steuerbilanz – etwa durch handelsrechtliche Abschreibungen, die steuerlich (noch) nicht anerkannt werden, oder durch handelsrechtliche Rückstellungen, die steuerlich später abzugsfähig sind.

Seit dem BilRUG (2016) besteht für Einzelabschlüsse bei Kapitalgesellschaften ein Aktivierungsgebot mit Ausnahme für kleine Kapitalgesellschaften i.S.d. § 267 Abs. 1 HGB (§ 274a Nr. 5 HGB). Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen aktive latente Steuern ansetzen, sofern ein Aktivüberhang besteht.

Buchung im SKR04

Die Aktivierung erfolgt über das Konto 0995 Aktive latente Steuern. Die Gegenbuchung ist der Steueraufwand:

Geschäftsvorfall Soll Haben
Bildung aktiver latenter Steuern 0995 Aktive latente Steuern 3025 Ertragsteuern (latent)
Auflösung aktiver latenter Steuern 3025 Ertragsteuern (latent) 0995 Aktive latente Steuern

Die Berechnung erfolgt mit dem aktuellen bzw. erwarteten Steuersatz (Körperschaftsteuer 15 % zzgl. Solidaritätszuschlag 5,5 % auf KSt = 15,825 % sowie Gewerbesteuer je nach Hebesatz, typisch ca. 14–17 %, insgesamt ca. 30–32 % kombinierter Steuersatz).

„Die Abbildung latenter Steuern ist für viele mittelständische GmbHs eine Herausforderung. Häufige Fehlerquelle: Die Erfassung erfolgt nicht systematisch, sondern nur bei offensichtlichen Unterschieden. Unsere Steuerberater prüfen daher im Jahresabschluss routinemäßig alle relevanten Bilanzposten auf temporäre Differenzen – etwa bei Rückstellungen, Abschreibungen, Rechnungsabgrenzungen und Bewertungsunterschieden.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wahlrecht für kleine Kapitalgesellschaften

Kleine Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs. 1 HGB (Bilanzsumme ≤ 7,5 Mio. €, Umsatz ≤ 15 Mio. €, ≤ 50 Arbeitnehmer; Stand 2026) dürfen auf die Aktivierung latenter Steuern verzichten (§ 274a Nr. 5 HGB). Dieses Wahlrecht sollte im Anhang erläutert werden. Bei Ausübung entfällt die Buchung vollständig.

Welche besonderen Aktivierungsfälle gibt es im SKR04?

Neben den klassischen Vermögensgegenständen existieren besondere Aktivierungssachverhalte, die in der Praxis regelmäßig Fragen aufwerfen. Diese erfordern eine sorgfältige Prüfung der handelsrechtlichen Voraussetzungen.

1. Anzahlungen auf Anlagevermögen

Geleistete Anzahlungen auf noch nicht gelieferte Anlagegüter (z. B. Maschinen, Software) sind gesondert zu aktivieren:

  • SKR04-Konto 0360: Geleistete Anzahlungen auf Sachanlagen
  • SKR04-Konto 0090: Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände
  • Buchung: Soll 0360 / Haben 1200 Bank – bei Lieferung Umbuchung auf das jeweilige Anlagekonto

2. Anlagen im Bau

Während der Herstellung oder Errichtung von Sachanlagen (z. B. Gebäude, komplexe Maschinen) erfolgt die Sammlung aller Anschaffungs- und Herstellungskosten auf Konto 0490 Anlagen im Bau. Nach Fertigstellung wird auf das endgültige Anlagekonto umgebucht. Solange die Anlage nicht nutzungsbereit ist, erfolgt keine Abschreibung.

3. Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill)

Ein derivativer Geschäfts- oder Firmenwert entsteht beim Unternehmenskauf, wenn der Kaufpreis die Summe der Zeitwerte der identifizierbaren Vermögensgegenstände abzüglich Schulden übersteigt (§ 246 Abs. 1 S. 4 HGB). Er ist zwingend zu aktivieren und planmäßig über die Nutzungsdauer abzuschreiben:

  • Konto 0020: Geschäfts- oder Firmenwert
  • Abschreibung: Soll 4830 AfA auf immaterielle Vermögensgegenstände / Haben 0020
  • Ein selbst geschaffener Firmenwert unterliegt dagegen einem Aktivierungsverbot (§ 248 Abs. 2 HGB).

4. Wertpapiere des Anlagevermögens

Wertpapiere, die dauerhaft dem Geschäftsbetrieb dienen (z. B. strategische Beteiligungen in Form von Aktien, festverzinsliche Wertpapiere zur langfristigen Kapitalanlage), sind im Anlagevermögen zu aktivieren:

  • Konto 0640: Anteile an verbundenen Unternehmen
  • Konto 0680: Sonstige Ausleihungen
  • Konto 0690: Wertpapiere des Anlagevermögens

Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. bei dauerhafter Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert (gemildertes Niederstwertprinzip, § 253 Abs. 3 S. 6 HGB).

5. Forderungen aus Steuern

Erstattungsansprüche gegen das Finanzamt (etwa aus Umsatzsteuervoranmeldungen, Körperschaftsteuer-Vorauszahlungen) sind als Forderung zu aktivieren:

  • Konto 1540: Forderungen Finanzamt (Umsatzsteuer-Guthaben)
  • Konto 1548: Forderungen Finanzamt (Körperschaftsteuer)
  • Buchung: Soll 1540 / Haben 1776 Umsatzsteuer

Wie prüfe ich die Aktivierung korrekt im Jahresabschluss?

Die ordnungsgemäße Aktivierung ist zentrale Voraussetzung für einen HGB-konformen Jahresabschluss. GmbH-Geschäftsführer tragen nach § 43 Abs. 1 GmbHG die Verantwortung für die Aufstellung. Eine systematische Prüfung minimiert Fehlerrisiken und verhindert Beanstandungen durch Gesellschafter, Finanzamt oder – bei größenabhängiger Prüfungspflicht – den Abschlussprüfer.

  • Vollständigkeit: Sind alle Vermögensgegenstände erfasst? (§ 246 Abs. 1 HGB – Vollständigkeitsgebot)
  • Aktivierungsfähigkeit: Liegt ein selbstständig bewertbarer Vermögensgegenstand vor? (greifbar, verkehrsfähig, wirtschaftlicher Nutzen)
  • Aktivierungsverbot beachtet: Sind aktivierungsverbotene Posten (z. B. originärer Firmenwert, Forschungskosten, Aufwendungen für die Gründung) ausgeschlossen?
  • Zuordnung AV/UV: Ist die Zweckbestimmung korrekt dokumentiert? (entscheidend für Bewertung und Abschreibung)
  • Erstbewertung: Anschaffungs- oder Herstellungskosten korrekt ermittelt nach § 255 HGB?
  • Folgebewertung: Planmäßige AfA angesetzt? Außerplanmäßige Abschreibung bei dauerhafter Wertminderung? (§ 253 Abs. 3 und 4 HGB)
  • Wertaufholung: Bei Wegfall der Gründe für außerplanmäßige Abschreibung Zuschreibungsgebot beachtet? (§ 253 Abs. 5 HGB)
  • Rechnungsabgrenzung: Sind alle periodengerechten Abgrenzungen vorgenommen? (§ 250 HGB)
  • Latente Steuern: Temporäre Differenzen zur Steuerbilanz identifiziert und – sofern Aktivierungspflicht besteht – gebucht? (§ 274 HGB)

Die Prüfung erfolgt idealerweise in drei Stufen: 1. Bestandsaufnahme und Inventur zum Bilanzstichtag (§ 240 HGB), 2. Buchhalterische Erfassung und Kontierung im SKR04, 3. Bilanzielle Bewertung und Ausweis nach § 266 HGB.

„Viele Fehler entstehen nicht in der Buchführung selbst, sondern bei der Jahresabschluss-Vorbereitung: Anlagenzugänge ohne vollständige Dokumentation der Anschaffungsnebenkosten, Vorräte ohne aktuelle Bewertung, fehlende Abstimmung mit der Anlagenbuchhaltung. Wir empfehlen, bereits unterjährig eine strukturierte Belegliste zu führen und quartalsweise eine Plausibilitätsprüfung durchzuführen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Abstimmung mit der Steuerbilanz

Handels- und Steuerbilanz können aufgrund unterschiedlicher Vorschriften voneinander abweichen. Typische Unterschiede betreffen:

Handelsbilanz (§ 246 ff. HGB)

Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle VG des AV (§ 248 Abs. 2 HGB) Gemildertes Niederstwertprinzip AV (§ 253 Abs. 3 S. 6) Rückstellungen nach § 249 HGB (weiter Umfang)

Steuerbilanz (§ 5 EStG, R 5.5 EStR)

Aktivierungsgebot für selbst geschaffene immaterielle WG des AV (§ 5 Abs. 2 EStG) Gemildertes Niederstwertprinzip nur bei Finanzanlagen Eingeschränkte Rückstellungsbildung (§ 5 Abs. 4b EStG)

Diese Unterschiede führen zu temporären oder permanenten Differenzen, die im Rahmen der latenten Steuern (§ 274 HGB) bzw. im Rahmen der steuerlichen Mehr-/Weniger-Rechnung zu berücksichtigen sind.

Welche typischen Fehler sollte ich bei der Aktivierung vermeiden?

In der Praxis zeigen sich regelmäßig wiederkehrende Fehlerquellen bei der Aktivierung im SKR04. Diese können zu einer fehlerhaften Bilanz, steuerlichen Nachteilen oder sogar zur Nichtigkeit des Jahresabschlusses führen.

1. Verstoß gegen Aktivierungsverbote

§ 248 Abs. 1 HGB verbietet die Aktivierung von Aufwendungen für die Gründung eines Unternehmens, Kapitalbeschaffung und Ingangsetzung des Geschäftsbetriebs. Ebenso ist ein selbst geschaffener Geschäfts- oder Firmenwert nicht aktivierbar (§ 248 Abs. 2 S. 1 HGB). Häufiger Fehler: Aktivierung von Gründungskosten, Notargebühren, Marketingkampagnen zur Markteinführung als „immaterielle Vermögenswerte“.

2. Falsche Zuordnung Anlagevermögen / Umlaufvermögen

Die Abgrenzung richtet sich nach der Zweckbestimmung (§ 247 Abs. 2 HGB). Ein Pkw, der dauerhaft im Betrieb genutzt wird, ist AV – auch wenn er nach drei Jahren verkauft wird. Ein Pkw im Autohaus-Bestand ist UV. Falsche Zuordnung führt zu fehlerhafter Abschreibung (planmäßig vs. keine AfA bei UV) und Bewertung (gemildertes vs. strenges Niederstwertprinzip).

3. Unvollständige Anschaffungs- oder Herstellungskosten

§ 255 HGB definiert die Anschaffungs- und Herstellungskosten abschließend. Typische Fehler:

  • Anschaffungsnebenkosten (Fracht, Montage, Zölle, Makler, Notar) werden nicht aktiviert
  • Nachträgliche Anschaffungskosten (z. B. Erweiterung) werden sofort als Aufwand verbucht
  • Herstellungskosten bei Eigenproduktion ohne Gemeinkosten kalkuliert
  • Fremdkapitalzinsen während der Herstellung nicht aktiviert (Aktivierungswahlrecht § 255 Abs. 3 HGB)

4. Fehlende oder fehlerhafte Abschreibungen

Die planmäßige Abschreibung ist für abnutzbares Anlagevermögen zwingend (§ 253 Abs. 3 HGB). Fehler entstehen durch:

  • Nutzungsdauer nicht plausibel geschätzt (Orientierung: AfA-Tabellen des BMF)
  • Keine außerplanmäßige Abschreibung bei dauerhafter Wertminderung (§ 253 Abs. 3 S. 5 HGB)
  • Zuschreibungsgebot bei Wegfall der Gründe für außerplanmäßige Abschreibung nicht beachtet (§ 253 Abs. 5 HGB)
  • Steuerliche Sonder-AfA (z. B. degressive AfA, Sonder-AfA) in Handelsbilanz übernommen – nur bei Ausübung steuerlicher Wahlrechte zulässig

Achtung: Fehlerhafte Bilanz kann Nichtigkeit bedeuten

Schwerwiegende Verstöße gegen Aktivierungs- oder Bewertungsvorschriften können nach höchstrichterlicher Rechtsprechung (BGH) zur Nichtigkeit des Jahresabschlusses führen. Dies hat weitreichende Folgen: keine Entlastung der Geschäftsführung, keine Gewinnverwendung, keine Offenlegung möglich. Bei schuldhafter Pflichtverletzung droht zudem Schadensersatzhaftung nach § 43 Abs. 2 GmbHG.

5. Nichtbeachtung von Rechnungsabgrenzungen

§ 250 HGB schreibt die periodengerechte Abgrenzung zwingend vor. Häufige Fehler:

  • Vorausgezahlte Mieten, Versicherungen, Lizenzen werden nicht abgegrenzt
  • Disagio wird nicht aktiviert bzw. nicht planmäßig aufgelöst
  • Rechnungsabgrenzung wird im Folgejahr vergessen aufzulösen (Doppelerfassung des Aufwands)

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Welche steuerlichen Besonderheiten gelten bei der Aktivierung?

Handels- und Steuerbilanz folgen unterschiedlichen Zwecken: Die Handelsbilanz dient der Information von Gesellschaftern und Gläubigern (§ 264 Abs. 2 HGB), die Steuerbilanz der zutreffenden Gewinnermittlung für die Besteuerung (§ 5 Abs. 1 EStG). Aus diesen unterschiedlichen Zielsetzungen resultieren abweichende Aktivierungs- und Bewertungsvorschriften.

Maßgeblichkeitsprinzip und umgekehrte Maßgeblichkeit

Nach dem Maßgeblichkeitsprinzip (§ 5 Abs. 1 S. 1 EStG) ist die Handelsbilanz grundsätzlich maßgeblich für die Steuerbilanz – soweit keine steuerlichen Sondervorschriften bestehen. Die umgekehrte Maßgeblichkeit wurde mit dem BilMoG (2009) weitgehend abgeschafft: Steuerliche Wahlrechte dürfen nur noch ausgeübt werden, wenn sie auch handelsrechtlich zulässig sind.

Wichtige steuerliche Abweichungen bei der Aktivierung

Position Handelsbilanz (HGB) Steuerbilanz (EStG)
Selbst geschaffene immaterielle VG des AV Wahlrecht § 248 Abs. 2 HGB Aktivierungspflicht § 5 Abs. 2 EStG
Disagio Wahlrecht Aktivierung § 250 Abs. 3 HGB Aktivierungspflicht R 5.5 Abs. 2 EStR
Rückstellungen Umfangreiche Ansatzpflicht § 249 HGB Eingeschränkt durch § 5 Abs. 4a–4c EStG
Bewertung UV Strenges Niederstwertprinzip § 253 Abs. 4 HGB Identisch § 6 Abs. 1 Nr. 2 EStG
Bewertung AV (Finanzanlagen) Gemildertes Niederstwertprinzip § 253 Abs. 3 S. 6 Gemildertes Niederstwertprinzip § 6 Abs. 1 Nr. 2 S. 2 EStG

Wo Handelsbilanz und Steuerbilanz abweichen, entstehen temporäre Differenzen (zeitliche Verschiebung, z. B. unterschiedliche AfA-Methoden) oder permanente Differenzen (dauerhaft, z. B. steuerfreie Erträge). Temporäre Differenzen sind Grundlage für die Bildung latenter Steuern nach § 274 HGB.

Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) und Pool-Abschreibung

Steuerlich bestehen besondere Regelungen für GWG (§ 6 Abs. 2 und 2a EStG, Stand 2026):

  • Bis 800 € netto: Wahlrecht zur Sofortabschreibung (Konto 4855 GWG) oder Aktivierung mit regulärer AfA
  • 800 € bis 1.000 € netto: Wahlrecht zur Aufnahme in Sammelposten (Pool-AfA über 5 Jahre) oder reguläre Aktivierung
  • Über 1.000 € netto: Zwingend Aktivierung und planmäßige AfA

Handelsrechtlich besteht kein zwingendes GWG-Wahlrecht. Wird es steuerlich ausgeübt, darf es auch handelsrechtlich angewendet werden (materielle Maßgeblichkeit). In der Praxis werden GWG meist auch handelsrechtlich sofort aufwandswirksam erfasst, um einheitliche Buchwerte zu erreichen.

„Die steuerliche Optimierung beginnt bereits bei der Aktivierungsentscheidung: Werden selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände handelsrechtlich nicht aktiviert (Wahlrecht), entsteht steuerlich dennoch eine Aktivierungspflicht – und damit eine temporäre Differenz. Unsere Steuerberater berechnen solche Effekte im Jahresabschluss systematisch und dokumentieren sie transparent im Anhang.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibungen

Steuerliche Förderinstrumente wie der Investitionsabzugsbetrag (IAB) nach § 7g EStG ermöglichen Gewinnminderungen vor Anschaffung. Sie wirken außerbilanziell und berühren die Handelsbilanz nicht – führen aber zu Differenzen, die in der Überleitungsrechnung (steuerliche Mehr-/Weniger-Rechnung) bzw. bei latenten Steuern zu erfassen sind. Handelsrechtlich wird die Anschaffung zum vollen Betrag aktiviert, steuerlich werden die Anschaffungskosten um den IAB gemindert.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich im SKR04 auch auf SKR03-Konten buchen?

Nein. SKR03 und SKR04 sind unterschiedliche Kontenrahmen mit verschiedener Systematik. SKR03 ist nach dem Abschlussgliederungsprinzip aufgebaut, SKR04 nach dem Prozessgliederungsprinzip. Ein Wechsel des Kontenrahmens erfordert eine vollständige Umstellung der Finanzbuchhaltung und sollte nur zum Jahreswechsel erfolgen.

Muss ich bei jeder Aktivierung einen Steuerberater einschalten?

Rechtlich ist das nicht zwingend vorgeschrieben, jedoch empfehlenswert bei komplexen Sachverhalten wie selbst erstellten Vermögensgegenständen, latenten Steuern oder außerplanmäßigen Abschreibungen. Für den Jahresabschluss von Kapitalgesellschaften nach § 316 HGB ist ohnehin eine fachliche Begleitung sinnvoll, um Fehler zu vermeiden.

Welche Software unterstützt SKR04-Buchungen am besten?

Gängige Buchhaltungsprogramme wie DATEV, Lexware, sevDesk oder WISO unterstützen SKR04 vollständig. Entscheidend ist die korrekte Kontenzuordnung und die Integration der Anlagenbuchhaltung. Bei OnlineBilanz arbeiten unsere Steuerberater mit professioneller Software, die alle SKR04-Anforderungen abdeckt.

Was passiert, wenn ich eine Aktivierung vergesse?

Eine unterlassene Aktivierung eines Vermögensgegenstands führt zu einer fehlerhaften Bilanz nach § 243 HGB und kann die Gewinnermittlung verfälschen. Im Jahresabschluss muss dies korrigiert werden, gegebenenfalls durch Vorjahresberichtigung nach § 250 Abs. 1 HGB. Bei prüfungspflichtigen Gesellschaften kann dies zu einem Prüfungsvermerk führen.

Wie lange muss ich Aktivierungsbelege aufbewahren?

Nach § 257 HGB beträgt die Aufbewahrungsfrist für Buchungsbelege zehn Jahre. Dies gilt auch für alle Aktivierungsbelege wie Rechnungen, Verträge, Eigenbelege bei selbst erstellten Vermögensgegenständen und Dokumentationen zur Aktivierung. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung erfolgt ist.

Gibt es Aktivierungsverbote, die ich beachten muss?

Ja. Nach § 248 Abs. 1 HGB dürfen Aufwendungen für die Gründung eines Unternehmens nicht aktiviert werden. Auch selbst geschaffene Marken, Drucktitel, Verlagsrechte, Kundenlisten und ähnliche immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens unterliegen einem Aktivierungsverbot. Forschungskosten dürfen ebenfalls nicht aktiviert werden, nur Entwicklungskosten nach § 255 Abs. 2a HGB.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 246 HGB – Vollständigkeit, Verrechnungsverbot, § 247 HGB – Inhalt der Bilanz, § 255 HGB – Bewertungsmaßstäbe, § 248 HGB – Aktivierungsverbote und -wahlrechte. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Kontakt & häufige Fragen

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Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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