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Stammkapital25.000 €
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offengelegt
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Datum

Lesedauer

11–16 Minuten

OnlineBilanzBlogGewerbesteuer Hannover

Gewerbesteuererklärung Hannover 2026: Fristen & Hebesatz

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Jedes Unternehmen mit Betriebsstätte in Hannover muss eine Gewerbesteuererklärung abgeben. Der Hebesatz 2026 beträgt 460 %, die Fristen und die Ermittlung des Gewerbeertrags nach § 7 GewStG folgen bundeseinheitlichen Regeln. Zum Vergleich: In Darmstadt gelten andere Hebesätze, während die gesetzlichen Fristen bundesweit identisch sind. Steuerberater sorgen für fristgerechte Abgabe und optimierte Hinzurechnungen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

In Hannover gilt 2026 ein Gewerbesteuerhebesatz von 460 %. Alle gewerblichen Unternehmen müssen eine Gewerbesteuererklärung einreichen; die Abgabefrist endet regulär am 31. Juli 2027, bei Steuerberater-Mandaten am 28. Februar 2028. Der Gewerbeertrag wird nach § 7 GewStG aus dem Gewinn ermittelt, hinzugerechnet und gekürzt.

Wer muss in Hannover eine Gewerbesteuererklärung abgeben?

Jedes Gewerbe im Sinne des § 2 Gewerbesteuergesetz (GewStG) ist nach § 14 GewStG grundsätzlich verpflichtet, eine Gewerbesteuererklärung abzugeben. In Hannover betrifft dies alle GmbHs, UGs (haftungsbeschränkt), Personengesellschaften (OHG, KG) sowie Einzelunternehmen, die im Stadtgebiet ihre Betriebsstätte unterhalten. Kapitalgesellschaften wie die GmbH gelten nach § 2 Abs. 2 GewStG unabhängig von der tatsächlichen Tätigkeit stets als Gewerbebetrieb.

Die Abgabepflicht besteht unabhängig davon, ob tatsächlich Gewerbesteuer anfällt. Auch wenn der Gewerbeertrag unterhalb des Freibetrags von 24.500 Euro liegt (§ 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 GewStG, gilt nur für Personenunternehmen), muss die Erklärung fristgerecht beim zuständigen Finanzamt Hannover-Nord oder Hannover-Süd eingereicht werden.

Zuständigkeit in Hannover

Für GmbHs in Hannover ist je nach Sitz entweder das Finanzamt Hannover-Nord (zuständig für die nördlichen Stadtteile) oder Hannover-Süd (südliche Stadtteile und Zentrum) zuständig. Die Gewerbesteuererklärung wird dort eingereicht, der Gewerbesteuermessbescheid ergeht vom Finanzamt, die eigentliche Festsetzung und Erhebung erfolgt durch die Stadt Hannover.

Besonderheiten für GmbHs

  • GmbHs sind immer gewerbesteuerpflichtig, auch bei rein vermögensverwaltender Tätigkeit
  • Die Abgabepflicht besteht unabhängig vom Gewinn oder Verlust
  • Bei Organschaft ist die Organgesellschaft von der Abgabe befreit, der Organträger erklärt den Gewerbeertrag
  • Bei mehreren Betriebsstätten erfolgt eine Zerlegung nach § 28 ff. GewStG

Welche Fristen gelten 2026 für die Gewerbesteuererklärung in Hannover?

Für den Besteuerungszeitraum 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) gilt gemäß § 149 Abs. 2 AO die grundsätzliche Abgabefrist bis zum 31. Juli 2026. Wird die Gewerbesteuererklärung durch einen Steuerberater oder eine zur Hilfeleistung in Steuersachen befugte Person erstellt, verlängert sich die Frist automatisch bis zum 28. Februar 2027 (§ 149 Abs. 3 AO, i. V. m. § 108 Abs. 3 StBerG).

Verspätungszuschlag droht

Bei Fristversäumnis setzt das Finanzamt Hannover einen Verspätungszuschlag nach § 152 AO fest. Dieser beträgt mindestens 25 Euro pro angefangenem Monat der Verspätung, bei festgesetzter Steuer 0,25 % der festgesetzten Steuer pro Monat (mind. 25 €, max. 25.000 €). Die Festsetzung erfolgt nicht nach Ermessen, sondern ist bei Steuerberatermandaten ab einer Verspätung von 14 Monaten zwingend.

Besteuerungszeitraum Ohne Steuerberater Mit Steuerberater
2025 (Stichtag 31.12.2025) 31.07.2026 28.02.2027
2024 (Stichtag 31.12.2024) 31.07.2025 30.06.2026 (verlängert)
2023 (Stichtag 31.12.2023) 31.07.2024 02.06.2025 (verlängert)

In der Praxis koordinieren Plattformen wie OnlineBilanz.de die fristgerechte Einreichung durch zugelassene Steuerberater – mit transparenten Festpreisen und ohne Wartezeiten. Der Mandant liefert die Belege digital, das Steuerberater-Team erstellt die Gewerbesteuererklärung fachlich korrekt und rechtsverbindlich.

Wie hoch ist der Gewerbesteuerhebesatz in Hannover 2026?

Die Stadt Hannover erhebt die Gewerbesteuer auf Grundlage des vom Finanzamt festgestellten Gewerbesteuermessbescheids. Der Hebesatz in Hannover beträgt 2026 unverändert 460 %. Dieser Hebesatz wird von der Stadt durch Satzung festgelegt und liegt deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von ca. 400–420 %.

Berechnung der Gewerbesteuerlast

Die Gewerbesteuer errechnet sich in drei Schritten: Zunächst wird der Gewerbeertrag nach § 7 GewStG ermittelt (Gewinn aus Gewerbebetrieb laut Einkommensteuer oder Körperschaftsteuer, zzgl. Hinzurechnungen nach § 8 GewStG, abzgl. Kürzungen nach § 9 GewStG). Dieser wird auf volle 100 Euro abgerundet (§ 11 Abs. 1 Satz 1 GewStG). Anschließend wird die Steuermesszahl von 3,5 % (§ 11 Abs. 2 GewStG) angewendet, um den Gewerbesteuermessbetrag zu erhalten. Dieser wird mit dem Hebesatz der Stadt Hannover (460 %) multipliziert.

460 %

Hebesatz Hannover 2026

3,5 %

Steuermesszahl § 11 GewStG

16,1 %

Effektive Belastung (460 % × 3,5 %)

„Hannover liegt mit 460 % Hebesatz im oberen Mittelfeld der deutschen Großstädte. Bei der Standortwahl für Betriebsstätten sollten Geschäftsführer die Gewerbesteuerbelastung im regionalen Vergleich berücksichtigen – Unterschiede von 50–100 Prozentpunkten sind bei Umlandgemeinden keine Seltenheit.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wie wird der Gewerbeertrag für Hannover korrekt ermittelt?

Der Gewerbeertrag ist die Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer und wird nach § 7 GewStG ermittelt. Ausgangspunkt ist der Gewinn aus Gewerbebetrieb im Sinne des Einkommensteuergesetzes (bei Personengesellschaften und Einzelunternehmen) bzw. das zu versteuernde Einkommen nach Körperschaftsteuergesetz (bei GmbHs), jeweils für den maßgeblichen Erhebungszeitraum.

Hinzurechnungen nach § 8 GewStG

Dem Gewinn werden nach § 8 GewStG bestimmte Aufwendungen wieder hinzugerechnet, soweit sie den Gewinn gemindert haben. Relevant sind insbesondere:

  • Finanzierungsanteile bei Mieten und Pachten für unbewegliche Wirtschaftsgüter: 25 % der Aufwendungen (§ 8 Nr. 1 Buchst. d GewStG)
  • Finanzierungsanteile bei beweglichen Wirtschaftsgütern (Leasing, Mietkauf): 25 % (§ 8 Nr. 1 Buchst. e GewStG)
  • Schuldzinsen und ähnliche Aufwendungen: 25 % (§ 8 Nr. 1 Buchst. a GewStG)
  • Lizenzgebühren, Konzessionen, Patente: 25 % bei Zahlung an nahestehende Personen (§ 8 Nr. 1 Buchst. f GewStG)
  • Jeweils nach Abzug eines Freibetrags von insgesamt 200.000 Euro (§ 8 Nr. 1 Satz 2 GewStG)

Kürzungen nach § 9 GewStG

Bestimmte Erträge werden nach § 9 GewStG vom Gewerbeertrag wieder abgezogen, etwa Gewinnanteile aus Beteiligungen an Personengesellschaften (§ 9 Nr. 2 GewStG), um Doppelbesteuerung zu vermeiden, oder Grundstücksgewinne und -erträge bei grundstücksverwaltenden Unternehmen (§ 9 Nr. 1 GewStG).

Praxistipp: Dokumentation

Die Hinzurechnungen und Kürzungen erfordern detaillierte Nachweise aus der Finanzbuchhaltung und dem Anlagevermögen. Eine saubere Kontierung und Belegorganisation spart bei der Erstellung der Gewerbesteuererklärung erheblich Zeit. Wer diese Aufgaben an einen Steuerberater delegiert, profitiert von der fachlichen Prüfung aller Ansatz- und Bewertungsfragen.

Wie läuft die Abgabe und Bescheiderteilung in Hannover konkret ab?

Die Gewerbesteuererklärung wird beim zuständigen Finanzamt (Hannover-Nord oder Hannover-Süd) eingereicht, in der Regel elektronisch über ELSTER gemäß § 31 Abs. 1a GewStG i. V. m. § 25 Abs. 4 EStG. Steuerberater nutzen hierfür zertifizierte Software mit qualifizierter Signatur. Nach Prüfung erlässt das Finanzamt den Gewerbesteuermessbescheid, der den Gewerbesteuermessbetrag verbindlich feststellt.

Dieser Messbescheid wird anschließend an die Stadt Hannover, Fachbereich Finanzen, weitergeleitet. Die Stadt setzt auf Grundlage des Messbescheids die tatsächliche Gewerbesteuer mit dem Hebesatz von 460 % fest und fordert diese durch Bescheid an. Vorauszahlungen werden vierteljährlich fällig (15.2., 15.5., 15.8., 15.11.), die Abschlusszahlung erfolgt nach Bescheiderteilung.

Finanzamt Hannover

Prüft die Gewerbesteuererklärung, ermittelt den Gewerbeertrag, stellt den Gewerbesteuermessbetrag fest (3,5 % des gerundeten Gewerbeertrags). Erteilt den Gewerbesteuermessbescheid.

Stadt Hannover

Erhält den Messbescheid, wendet den Hebesatz 460 % an, erlässt den Gewerbesteuerbescheid, fordert die Steuer an, überwacht Vorauszahlungen und Zahlungseingänge.

„In der Praxis beobachten wir, dass Finanzämter in Hannover derzeit ca. 6–12 Monate für die Bearbeitung benötigen, je nach Komplexität und Prüfungstiefe. Bei Rückfragen oder Unstimmigkeiten kann sich die Bearbeitung deutlich verlängern. Eine saubere, vollständige Erklärung mit nachvollziehbarer Dokumentation beschleunigt den Prozess erheblich.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Welche Fehler sollten GmbH-Geschäftsführer bei der Gewerbesteuererklärung vermeiden?

Die Gewerbesteuererklärung ist komplex und fehleranfällig. Typische Stolpersteine führen zu Rückfragen, Schätzungen oder Nachforderungen. Die folgenden Punkte sollten Sie besonders im Blick behalten:

Hinzurechnungen: Freibetrag und Berechnung

Der Freibetrag von 200.000 Euro nach § 8 Nr. 1 Satz 2 GewStG gilt insgesamt für alle Hinzurechnungen, nicht pro Hinzurechnungsposition. Viele Mandanten übersehen, dass bei Überschreitung der Schwelle die Hinzurechnung vollständig erfolgt, nicht nur der übersteigende Betrag. Falsch angesetzte Miet- oder Zinsanteile führen zu signifikanten Abweichungen.

Kürzungen bei Beteiligungen

Gewinnanteile aus Beteiligungen an Personengesellschaften sind nach § 9 Nr. 2 GewStG zu kürzen, um Doppelbesteuerung zu vermeiden. Häufig werden aber die Voraussetzungen (z. B. Mindestbeteiligung, tatsächliche Gewinnausschüttung) nicht korrekt geprüft oder die Kürzung wird auf Ebene der falschen Gesellschaft angesetzt.

Schätzungsgefahr bei unvollständigen Angaben

Fehlen Nachweise oder sind Angaben widersprüchlich, ist das Finanzamt nach § 162 AO berechtigt, die Besteuerungsgrundlagen zu schätzen. Schätzungen fallen in der Regel zuungunsten des Steuerpflichtigen aus. Eine strukturierte Belegorganisation und nachvollziehbare Ermittlung ist daher unerlässlich.

  • Gewinn/Einkommen lt. Steuerbilanz korrekt übernommen
  • Hinzurechnungen (Miete, Zinsen, Lizenzen) vollständig und zutreffend ermittelt
  • Freibetrag 200.000 Euro korrekt angewendet (gesamt, nicht je Position)
  • Kürzungen (Beteiligungen, Grundbesitz) geprüft und dokumentiert
  • Organschaftsverhältnisse korrekt abgebildet
  • Zerlegung bei mehreren Betriebsstätten geprüft
  • ELSTER-Übermittlung mit qualifizierter Signatur
  • Fristen (31.07. ohne StB, 28.02. mit StB) eingehalten

Wer die Gewerbesteuererklärung durch einen Steuerberater erstellen lässt, minimiert diese Risiken. Plattformen wie OnlineBilanz.de verbinden dabei die fachliche Qualität zugelassener Steuerberater mit moderner digitaler Koordination und transparenten Festpreisen.

Wie unterstützt ein Steuerberater bei der Gewerbesteuererklärung in Hannover?

Die Gewerbesteuererklärung erfordert fundierte Kenntnisse im Steuerrecht, insbesondere bei Hinzurechnungen, Kürzungen und Sonderfällen wie Organschaft oder Betriebsstättenzuordnung. Ein Steuerberater übernimmt nicht nur die formale Erstellung und elektronische Übermittlung via ELSTER, sondern prüft die steuerliche Optimierung, identifiziert Gestaltungsspielräume und vertritt den Mandanten bei Rückfragen des Finanzamts.

Leistungsumfang bei Steuerberater-Mandaten

  • Ermittlung des Gewerbeertrags auf Basis der Steuerbilanz oder des steuerlichen Ergebnisses
  • Prüfung und Berechnung aller Hinzurechnungen nach § 8 GewStG unter Berücksichtigung des Freibetrags
  • Prüfung zulässiger Kürzungen nach § 9 GewStG (Beteiligungserträge, Grundbesitz, etc.)
  • Abstimmung mit Körperschaftsteuererklärung bzw. Einkommensteuererklärung der Gesellschafter
  • Elektronische Übermittlung der Gewerbesteuererklärung mit qualifizierter Signatur
  • Prüfung des Gewerbesteuermessbescheids und ggf. Einspruch bei Fehlern
  • Beratung zur Optimierung (z. B. Vermeidung unnötiger Hinzurechnungen)

„Viele Geschäftsführer unterschätzen den Aufwand und die Fehleranfälligkeit der Gewerbesteuererklärung. Wer alle steuerlichen Pflichten aus einer Hand digital koordiniert haben möchte – Jahresabschluss, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer –, profitiert von Plattformen wie OnlineBilanz.de: Steuerberater-Qualität, Festpreis-Transparenz, keine Wartezeiten.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Digitale Abläufe sparen Zeit und Kosten

Moderne Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz.de setzen auf vollständig digitale Prozesse: Mandanten laden Belege, Kontoauszüge und Verträge über ein geschütztes Portal hoch. Das Steuerberater-Team prüft und erstellt die Gewerbesteuererklärung fachlich korrekt, unterzeichnet rechtsverbindlich und übermittelt sie fristgerecht an das Finanzamt Hannover. Der Büroleiter Servet Gündogan koordiniert als erster Ansprechpartner zwischen Mandant und Steuerberatern, sorgt für Transparenz und hält alle Fristen im Blick.

Festpreise statt Überraschungen

OnlineBilanz.de bietet transparente Festpreise für Jahresabschluss, Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuererklärung – ohne versteckte Gebühren. Geschäftsführer wissen vorab, was die steuerliche Betreuung kostet, und können die Leistung digital koordinieren, ohne Wartezeiten oder langwierige Terminsuche.

Wie unterscheiden sich die Gewerbesteuerhebesätze in der Region Hannover?

Die Gewerbesteuer wird von den Gemeinden festgesetzt, weshalb sich die Hebesätze innerhalb der Region Hannover erheblich unterscheiden. Für Unternehmen mit mehreren Standorten oder bei der Wahl eines neuen Betriebsstandorts kann die Hebesatzdifferenz die Steuerlast deutlich beeinflussen.

Stadt/Gemeinde Hebesatz 2026 Effektive Belastung (× 3,5 %)
Hannover 460 % 16,10 %
Garbsen 440 % 15,40 %
Langenhagen 440 % 15,40 %
Laatzen 440 % 15,40 %
Seelze 440 % 15,40 %
Barsinghausen 420 % 14,70 %
Wunstorf 420 % 14,70 %
Burgdorf 440 % 15,40 %

Die Differenz zwischen Hannover (460 %) und umliegenden Gemeinden wie Barsinghausen oder Wunstorf (420 %) beträgt 40 Prozentpunkte, was bei einem Gewerbeertrag von 100.000 Euro eine Mehrbelastung von ca. 1.400 Euro pro Jahr bedeutet. Bei größeren Erträgen potenzieren sich diese Unterschiede erheblich.

Zerlegung bei mehreren Betriebsstätten

Unterhält ein Unternehmen Betriebsstätten in mehreren Gemeinden, wird der einheitliche Gewerbesteuermessbetrag nach § 28 ff. GewStG auf die beteiligten Gemeinden zerlegt. Maßstab ist grundsätzlich die Summe der Arbeitslöhne, die in den jeweiligen Betriebsstätten gezahlt wurden. Die Zerlegung erfolgt durch das Finanzamt im Rahmen eines gesonderten Zerlegungsbescheids, die Stadt Hannover erhält nur den auf ihr Gebiet entfallenden Anteil.

Standortwahl strategisch nutzen

Bei der Gründung oder Verlagerung von Betriebsstätten lohnt sich ein Vergleich der Hebesätze in der Region. Insbesondere bei personalintensiven Betrieben kann die Wahl eines niedrigeren Hebesatzgebiets die Gewerbesteuerlast spürbar senken – ohne die Nähe zu Hannover aufzugeben.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich als Einzelunternehmer in Hannover Gewerbesteuer zahlen?

Einzelunternehmer und Personengesellschaften profitieren vom Gewerbesteuerfreibetrag nach § 11 Abs. 1 GewStG in Höhe von 24.500 Euro. Nur wenn der Gewerbeertrag diesen Betrag übersteigt, fällt Gewerbesteuer an. Die Erklärungspflicht besteht jedoch unabhängig vom Freibetrag.

Kann ich Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer anrechnen lassen?

Ja, nach § 35 EStG wird die Gewerbesteuer bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften auf die Einkommensteuer angerechnet. Die Anrechnung erfolgt pauschal mit dem 4-fachen der Gewerbesteuermesszahl, multipliziert mit einem Faktor von 3,8. Bei hohen Hebesätzen kann ein nicht anrechenbarer Restbetrag verbleiben.

Was passiert bei verspäteter Abgabe der Gewerbesteuererklärung in Hannover?

Das Finanzamt kann nach § 152 AO Verspätungszuschläge festsetzen – ab sechs Monaten nach Fristablauf sind diese verpflichtend. Der Zuschlag beträgt 0,25 % der festgesetzten Steuer pro Monat, mindestens 25 Euro je Monat. Zusätzlich können Zwangsgelder und Schätzungsbescheide drohen.

Wie wirkt sich eine Betriebsstätte außerhalb Hannovers auf die Gewerbesteuer aus?

Bei mehreren Betriebsstätten erfolgt nach § 28 ff. GewStG eine Zerlegung des Gewerbesteuermessbetrags. Der Messbetrag wird nach Arbeitslöhnen auf die beteiligten Gemeinden verteilt. Jede Gemeinde erhebt Gewerbesteuer nur auf ihren Anteil – mit dem jeweiligen örtlichen Hebesatz. Die Zerlegungserklärung ist gesondert einzureichen.

Kann ich Gewerbesteuerzahlungen steuerlich geltend machen?

Gewerbesteuer ist nach § 4 Abs. 5b EStG nicht als Betriebsausgabe abzugsfähig. Bei der Körperschaftsteuer wirkt sie sich ebenfalls nicht mindernd auf den Gewinn aus. Lediglich bei der Ermittlung des Gewerbeertrags nach § 7 GewStG bleibt sie außer Ansatz, da sie dort bereits berücksichtigt ist.

Was ist der Unterschied zwischen Gewerbesteuermessbetrag und Gewerbesteuerschuld?

Der Gewerbesteuermessbetrag wird durch das Finanzamt einheitlich für alle Gemeinden festgesetzt: Gewerbeertrag × Steuermesszahl (3,5 %). Die Gewerbesteuerschuld ergibt sich dann durch Multiplikation mit dem örtlichen Hebesatz der Gemeinde Hannover (460 % = Faktor 4,6). Beide Bescheide werden separat erlassen.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Gewerbesteuergesetz (GewStG), Gewerbesteuer-Durchführungsverordnung (GewStDV), Abgabenordnung (AO), Landeshauptstadt Hannover. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
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Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
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Ben
Ben
KI-Steuerberater