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Lesedauer

15–23 Minuten

OnlineBilanzBlogBesteuerung Reiseleistungen UStG

Besteuerung Reiseleistungen UStG 2026: Marge & § 25

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Besteuerung von Reiseleistungen nach § 25 UStG folgt der Margenbesteuerung: Nicht der Gesamtumsatz, sondern nur die Differenz zwischen Verkaufspreis und Einkaufskosten unterliegt der Umsatzsteuer. Dieser Artikel erläutert die rechtlichen Grundlagen, die Berechnung der Besteuerungsgrundlage, Rechnungsstellung, Aufzeichnungspflichten und alle relevanten Sonderfälle für Reiseveranstalter und Buchungsplattformen. Unsere Steuerberater bei OnlineBilanz unterstützen Sie bei der korrekten umsatzsteuerlichen Behandlung Ihrer Reiseleistungen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

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Kurzantwort

Nach § 25 UStG unterliegen Reiseleistungen der Margenbesteuerung: Besteuert wird nur die Differenz zwischen dem vom Reisenden gezahlten Entgelt und den Einkaufskosten für Fremdleistungen. Der Unternehmer kann keine Vorsteuer aus eingekauften Reiseleistungen geltend machen. Die Umsatzsteuer wird auf die Marge berechnet und darf in der Rechnung nicht gesondert ausgewiesen werden.

Rechtliche Grundlagen: § 25 UStG und die Margenbesteuerung

Die Besteuerung von Reiseleistungen gehört zu den komplexesten Sonderregelungen im Umsatzsteuerrecht. § 25 UStG regelt die sogenannte Margenbesteuerung (auch: Differenzbesteuerung) für Reiseleistungen im fremden Namen. Die Norm setzt die unionsrechtliche Reisekostenrichtlinie (Art. 306–310 MwStSystRL) um und weicht bewusst von den allgemeinen Grundsätzen der Umsatzsteuer ab.

Im Kern versteuert der Reiseveranstalter nicht den gesamten Reiseteilnehmer-Preis, sondern nur die Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis (Marge). Der Vorsteuerabzug aus eingekauften Reisevorleistungen entfällt im Gegenzug. Diese Systematik verhindert eine doppelte Besteuerung bei Reiseleistungen, die in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten oder Drittländern erbracht werden.

Praxis-Hinweis: Abgrenzung zur Vermittlungsleistung

§ 25 UStG gilt nur, wenn der Unternehmer im eigenen Namen gegenüber dem Reisenden auftritt. Wer lediglich als Vermittler im fremden Namen tätig wird, unterliegt der Regelbesteuerung nach § 3a Abs. 2 UStG (Ort der sonstigen Leistung = Sitz des Leistungsempfängers). Die Abgrenzung ist entscheidend für die korrekte Rechnungsstellung und Umsatzsteuer-Voranmeldung.

Wesentliche Rechtsgrundlagen im Überblick

  • § 25 UStG: Sonderregelung für Reiseleistungen (Margenbesteuerung)
  • § 25a UStG: Differenzbesteuerung für Wiederverkäufer (abzugrenzen von Reiseleistungen)
  • Art. 306–310 MwStSystRL: EU-rechtliche Grundlage der Margenbesteuerung
  • Abschn. 25.1–25.4 UStAE: Verwaltungsanweisungen zur Auslegung und Anwendung
  • BFH-Urteil vom 24.09.2014 (XI R 11/13): Grundsatzentscheidung zur Abgrenzung Reiseleistung/Vermittlung

Wann liegt eine Reiseleistung nach § 25 UStG vor?

Nicht jede touristische Leistung ist automatisch eine Reiseleistung im Sinne des § 25 UStG. Die Vorschrift definiert drei kumulative Tatbestandsmerkmale, die alle erfüllt sein müssen:

Tatbestandsmerkmal Erläuterung
1. Leistungen für eine Reise Beförderung, Unterkunft oder andere tourismusspezifische Leistungen (z. B. Verpflegung, Stadtführungen, Eintrittsgelder)
2. Im eigenen Namen Der Unternehmer tritt gegenüber dem Reisenden als Leistender auf (nicht nur als Vermittler)
3. Fremde Leistungen in Anspruch genommen Der Unternehmer bezieht die Reisevorleistungen von Dritten (Hotels, Airlines, lokale Veranstalter)

Typische Fallgruppen sind Pauschalreisen, bei denen der Veranstalter mehrere Einzelleistungen (Flug, Hotel, Transfer) zu einem Gesamtpaket bündelt und im eigenen Namen anbietet. Auch Gruppenreisen mit eingekauften Leistungen fallen regelmäßig unter § 25 UStG, sofern der Veranstalter als Leistender auftritt.

Abgrenzungsfälle in der Praxis

Reiseleistung § 25 UStG

  • Pauschalreise-Veranstalter bucht Hotel, Flug und Transfer im eigenen Namen
  • Busunternehmen organisiert Gruppenreise mit eingekauften Hotelleistungen
  • Online-Plattform verkauft Kombi-Pakete (Hotel + Erlebnis) im eigenen Namen

Vermittlungsleistung (Regelbesteuerung)

  • Reisebüro vermittelt Flüge und Hotels im Namen der Leistungserbringer (Provision)
  • Online-Portal stellt nur Kontakt her (Marketplace-Modell ohne eigene Leistungserbringung)
  • Buchungsplattform ohne Haftung gegenüber dem Reisenden

Achtung: Rechtsprechung zur Vermittlungsabgrenzung

Der BFH hat in mehreren Urteilen klargestellt: Entscheidend ist, ob der Unternehmer gegenüber dem Reisenden als Leistender oder lediglich als Vermittler auftritt. Vertragsgestaltung, Rechnungsstellung und Haftung sind Indizien. Eine fehlerhafte Zuordnung führt zu Nachzahlungen, da die Margenbesteuerung nicht nachträglich korrigiert werden kann (§ 25 Abs. 4 UStG).

Berechnung der Besteuerungsgrundlage: So ermitteln Sie die Marge

Die Besteuerungsgrundlage bei Reiseleistungen ist nicht der Brutto-Reisepreis, sondern die Marge (§ 25 Abs. 3 UStG). Die Marge ist die Differenz zwischen dem, was der Reisende zahlt (Gesamtentgelt), und dem, was der Unternehmer für die Reisevorleistungen an Dritte zahlt (Einkaufskosten).

Grundformel der Margenberechnung

Besteuerungsgrundlage (Marge) = Verkaufspreis (inkl. USt)Einkaufskosten (inkl. USt)

Wichtig: Brutto-Betrachtung

Sowohl Verkaufspreis als auch Einkaufskosten werden brutto (inkl. enthaltener Umsatzsteuer) angesetzt. Der Vorsteuerabzug aus den Einkaufskosten entfällt vollständig. Die in der Marge enthaltene Umsatzsteuer wird rechnerisch ermittelt (bei 19 %: Marge × 19/119 = enthaltene USt).

Praxisbeispiel: Pauschalreise Italien

Position Betrag (€)
Verkaufspreis an Reisenden (brutto) 1.500,00
Einkaufskosten Hotel (brutto) 800,00
Einkaufskosten Flug (brutto) 350,00
Einkaufskosten Transfer (brutto) 100,00
Summe Einkaufskosten 1.250,00
Marge (Bemessungsgrundlage) 250,00
Enthaltene USt (19/119 × 250,00) 39,92
Nettoertrag des Veranstalters 210,08

Der Veranstalter schuldet auf die Marge von 250,00 € Umsatzsteuer in Höhe von 39,92 €. Die in den Einkaufskosten (1.250,00 €) enthaltene Umsatzsteuer (z. B. aus Hotelrechnung) kann nicht als Vorsteuer geltend gemacht werden.

„In der Praxis sehen wir häufig Fehler bei der Zuordnung von Nebenkosten (z. B. Visagebühren, Versicherungen). Entscheidend ist: Werden diese Kosten im eigenen Namen eingekauft und weiterverrechnet, gehören sie zu den Einkaufskosten und mindern die Marge. Eigenleistungen (z. B. eigene Reiseleitung) gehören hingegen nicht zu den Einkaufskosten und erhöhen damit die steuerpflichtige Marge.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Anwendbarer Steuersatz und Bestimmung des Leistungsorts

Bei Reiseleistungen nach § 25 UStG gelten besondere Regeln zur Bestimmung des Leistungsorts und des anzuwendenden Steuersatzes. § 3e UStG bestimmt, dass der Leistungsort einer Reiseleistung dort liegt, wo der Reiseveranstalter sein Unternehmen betreibt (Sitzortprinzip).

Leistungsort und anzuwendender Steuersatz

  • Reiseveranstalter mit Sitz in Deutschland: Leistungsort Deutschland → deutscher Steuersatz (19 % oder 7 % bei bestimmten Reiseleistungen, siehe § 12 Abs. 2 Nr. 11 UStG)
  • Reiseveranstalter mit Sitz im EU-Ausland: Leistungsort im jeweiligen Mitgliedstaat → dortiger Steuersatz
  • Reiseveranstalter mit Sitz im Drittland: Leistungsort im Drittland → keine deutsche Umsatzsteuer (ggf. ausländische Steuer)

Wichtig: Der tatsächliche Reiseort (z. B. Spanien, Thailand) ist für die Bestimmung des Leistungsorts und Steuersatzes bei § 25 UStG grundsätzlich irrelevant. Entscheidend ist ausschließlich der Sitz des Veranstalters. Dies unterscheidet die Margenbesteuerung fundamental von der Regelbesteuerung nach § 3a UStG.

Ausnahme: Vermittlungsleistung bei B2B-Geschäften

Achtung bei Geschäftsreisen: Verkauft ein deutscher Veranstalter eine Reiseleistung an ein Unternehmen im EU-Ausland (B2B), greift unter Umständen das Reverse-Charge-Verfahren nach § 13b UStG – allerdings nur, wenn es sich um eine Vermittlungsleistung handelt. Bei echter Reiseleistung nach § 25 UStG verbleibt es beim Sitzortprinzip. Diese Abgrenzung ist streitanfällig und sollte im Einzelfall geprüft werden.

Steuersatz bei inländischen Reiseleistungen

Für Reiseleistungen deutscher Veranstalter gilt grundsätzlich der Regelsteuersatz von 19 % (Stand 2026). Der ermäßigte Steuersatz von 7 % kann in Betracht kommen, wenn die Reiseleistung überwiegend steuerermäßigte Leistungen umfasst (§ 12 Abs. 2 Nr. 11 UStG i. V. m. Anlage 2 UStG). In der Praxis ist dies selten der Fall, da Pauschalreisen meist gemischte Leistungen (Flug, Hotel, Verpflegung) enthalten.

19 %

Regelsteuersatz für Reiseleistungen (2026)

7 %

Ermäßigter Satz (nur bei überwiegend ermäßigten Einzelleistungen)

Rechnungsstellung und Ausweis der Umsatzsteuer

Die Rechnungsstellung bei Margenbesteuerung nach § 25 UStG folgt besonderen Vorgaben. Der Reiseveranstalter darf in der Rechnung an den Reisenden die Umsatzsteuer nicht gesondert ausweisen (§ 25 Abs. 4 Satz 1 UStG). Ein gesonderter Ausweis ist unzulässig und würde zur Steuerschuld nach § 14c Abs. 1 UStG führen (= der ausgewiesene Betrag wird geschuldet, auch wenn er falsch ist).

Pflichtangaben in der Reiserechnung

  • Vollständiger Name und Anschrift des Veranstalters (leistender Unternehmer)
  • Vollständiger Name und Anschrift des Reisenden (Leistungsempfänger)
  • Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Veranstalters
  • Rechnungsnummer (fortlaufend, einmalig)
  • Rechnungsdatum
  • Menge und handelsübliche Bezeichnung der Reiseleistung (z. B. ‚Pauschalreise Italien, 7 Tage, 2 Personen‘)
  • Zeitpunkt der Leistungserbringung (Reisezeitraum)
  • Bruttoentgelt (ohne gesonderten Steuerausweis!)
  • Hinweis auf Margenbesteuerung, z. B.: ‚Die Umsatzsteuer für diese Reiseleistung ist nach § 25 UStG in der Gesamtsumme enthalten.‘

Der Hinweis auf die Margenbesteuerung ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, wird aber in der Praxis dringend empfohlen, um Rückfragen des Reisenden (insbesondere bei Geschäftsreisen) zu vermeiden.

„Wir sehen in der Mandantenbetreuung immer wieder Reiseunternehmen, die versehentlich Umsatzsteuer gesondert ausweisen. Das führt zwingend zur Steuerschuld nach § 14c UStG – selbst wenn die Marge niedriger ist. Der Fehler lässt sich nachträglich nur schwer korrigieren. Unsere Empfehlung: Template-Rechnungen vom Steuerberater prüfen lassen, bevor sie produktiv gehen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Buchhalterische Behandlung

In der Buchhaltung wird die Reiseleistung auf einem separaten Erlöskonto gebucht (z. B. SKR 03: Konto 8125 ‚Erlöse Reiseleistungen § 25 UStG‘). Die enthaltene Umsatzsteuer wird rechnerisch ermittelt und in der Umsatzsteuer-Voranmeldung (Zeile 24: ‚Umsätze, die anderen Steuersätzen unterliegen‘) erfasst. Ein Vorsteuerabzug aus den Einkaufskosten erfolgt nicht.

Negative Marge und Verlustgeschäfte: Keine Steuererstattung

Ein häufiges Problem in der Praxis: Was passiert, wenn die Einkaufskosten den Verkaufspreis übersteigen – also eine negative Marge entsteht? § 25 UStG sieht für diesen Fall eine klare Regelung vor: Eine negative Marge führt nicht zu einer Steuererstattung.

Nach § 25 Abs. 3 Satz 2 UStG ist die Besteuerungsgrundlage mindestens null. Verlustgeschäfte wirken sich umsatzsteuerlich nicht aus, auch wenn sie betriebswirtschaftlich einen Verlust darstellen. Der Gesetzgeber begründet dies damit, dass der Veranstalter im Gegenzug auch keinen Vorsteuerabzug aus den Einkaufskosten hat.

Praxisbeispiel: Last-Minute-Verkauf unter Einstandspreis

Position Betrag (€)
Verkaufspreis an Reisenden (brutto) 900,00
Summe Einkaufskosten (brutto) 1.200,00
Marge (rechnerisch) −300,00
Marge steuerlich (mindestens null) 0,00
Umsatzsteuer (19/119 × 0,00) 0,00

Der Veranstalter schuldet trotz betriebswirtschaftlichem Verlust keine Umsatzsteuer, kann aber auch keine Vorsteuer geltend machen. Der Verlust von 300,00 € mindert ausschließlich den ertragsteuerlichen Gewinn (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer).

Achtung: Gestaltungsmissbrauch

Werden systematisch Reiseleistungen unter Einstandspreis verkauft, um Umsatzsteuer zu vermeiden, kann das Finanzamt einen Gestaltungsmissbrauch nach § 42 AO prüfen. Dies gilt insbesondere, wenn verbundene Unternehmen beteiligt sind oder die Preisgestaltung wirtschaftlich nicht nachvollziehbar ist. In solchen Fällen kann die Finanzverwaltung die Margenbesteuerung verweigern und die Regelbesteuerung anordnen.

Verrechnung positiver und negativer Margen

Eine Saldierung positiver und negativer Margen über mehrere Reiseleistungen hinweg ist nur im selben Voranmeldungszeitraum möglich. Negative Margen aus Vorperioden können nicht vorgetragen werden. Reiseveranstalter sollten daher bei Verlustgeschäften prüfen, ob eine zeitliche Steuerung der Buchung (z. B. Verschiebung in den Folgemonat) betriebswirtschaftlich sinnvoll ist.

Aufzeichnungs- und Nachweispflichten für Reiseveranstalter

Reiseveranstalter, die die Margenbesteuerung nach § 25 UStG anwenden, unterliegen erweiterten Aufzeichnungspflichten nach § 22 UStG i. V. m. §§ 63–68 UStDV. Die Finanzverwaltung muss jederzeit nachvollziehen können, wie sich die Bemessungsgrundlage (Marge) zusammensetzt.

Pflichtangaben in der Buchführung

  • Verkaufspreise: Vollständige Dokumentation aller Zahlungseingänge von Reisenden (Rechnungen, Zahlungsbelege)
  • Einkaufskosten: Nachweis aller Zahlungen an Leistungserbringer (Hotelrechnungen, Flugtickets, Transferkosten, etc.)
  • Zuordnung: Eindeutige Zuordnung von Einkaufskosten zu konkreten Reiseleistungen (z. B. über Buchungsnummern, Reise-IDs)
  • Margenberechnung: Nachvollziehbare Ermittlung der Bemessungsgrundlage je Reiseleistung oder je Voranmeldungszeitraum
  • Steuersatz: Dokumentation des angewendeten Steuersatzes (19 % oder 7 %) mit Begründung

Die Aufzeichnungen müssen 10 Jahre aufbewahrt werden (§ 147 Abs. 3 AO). Bei Betriebsprüfungen prüft das Finanzamt regelmäßig, ob die Voraussetzungen für die Margenbesteuerung vorliegen und ob die Margen korrekt ermittelt wurden.

Typische Fehlerquellen bei der Aufzeichnung

Fehlende Zuordnung

Einkaufskosten können nicht eindeutig einer konkreten Reiseleistung zugeordnet werden → Schätzung durch Finanzamt möglich

Vermischung mit Regelbesteuerung

Reiseleistungen (§ 25 UStG) und Vermittlungsleistungen (Regelbesteuerung) werden nicht getrennt gebucht → Gefahr der Doppelbesteuerung

Eigenleistungen falsch zugeordnet

Eigenleistungen (z. B. eigene Reiseleitung) werden als Einkaufskosten behandelt → Marge zu niedrig → Steuernachzahlung

Praxis-Tipp: Digitale Buchführungssysteme nutzen

Moderne Buchführungssoftware für Reiseveranstalter ermöglicht eine automatische Zuordnung von Einkaufskosten zu Reiseleistungen und berechnet die Marge systemseitig. Das reduziert Fehlerquellen und erleichtert die Umsatzsteuer-Voranmeldung erheblich. Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lassen möchte, findet auf OnlineBilanz.de digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen – ideal für Reiseunternehmen mit komplexen umsatzsteuerlichen Anforderungen.

„In Betriebsprüfungen erleben wir regelmäßig, dass Reiseveranstalter die Voraussetzungen der Margenbesteuerung nicht durchgängig nachweisen können. Fehlende Hotelrechnungen, nicht zuordenbare Zahlungen oder Vermischung mit Provisionserträgen führen schnell zu Hinzuschätzungen. Unser Rat: Einmal jährlich die Buchführung vom Steuerberater durchsehen lassen, bevor die Betriebsprüfung kommt.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Umsatzsteuer-Voranmeldung und Jahreserklärung korrekt ausfüllen

Reiseleistungen nach § 25 UStG werden in der Umsatzsteuer-Voranmeldung (Formular USt 1 A) und der Umsatzsteuerjahreserklärung (Anlage UR) in speziellen Zeilen erfasst. Die korrekte Zuordnung ist entscheidend, um Rückfragen des Finanzamts und fehlerhafte Steuerbescheide zu vermeiden.

Eintragung in der Umsatzsteuer-Voranmeldung (USt 1 A)

Zeile Bezeichnung Einzutragen
24 Umsätze, die anderen Steuersätzen unterliegen Summe der Margen (Bemessungsgrundlage) zum jeweiligen Steuersatz (19 % oder 7 %)
25 … davon zum Steuersatz von 19 % Marge (netto) × 19 % = enthaltene Umsatzsteuer
26 … davon zum Steuersatz von 7 % Marge (netto) × 7 % = enthaltene Umsatzsteuer (falls anwendbar)

Wichtig: In den Zeilen 24–26 wird nicht der Verkaufspreis eingetragen, sondern ausschließlich die Marge (Differenz zwischen Verkaufspreis und Einkaufskosten). Die rechnerische Ermittlung der enthaltenen Umsatzsteuer erfolgt nach der Formel: Marge (brutto) × 19/119 (bei 19 % Steuersatz).

Eintragung in der Umsatzsteuerjahreserklärung (Anlage UR)

In der Umsatzsteuerjahreserklärung für 2025 (abzugeben bis 31.07.2026, mit Dauerfristverlängerung bis 28.02.2027) werden Reiseleistungen in der Anlage UR (Umsatzsteuerrechtliche Ergänzungsangaben) gesondert ausgewiesen:

  • Zeile 38: Umsätze aus Reiseleistungen nach § 25 UStG (Summe der Margen, brutto)
  • Zeile 39: Davon im Inland steuerpflichtig zum Regelsteuersatz (19 %)
  • Zeile 40: Davon im Inland steuerpflichtig zum ermäßigten Steuersatz (7 %)

Häufiger Fehler: Einkaufskosten als Vorsteuer angesetzt

Ein typischer Fehler in der Praxis: Reiseveranstalter erfassen die in den Hotelrechnungen, Flugtickets etc. enthaltene Umsatzsteuer als Vorsteuer in Zeile 55 der USt-Voranmeldung. Das ist bei Margenbesteuerung nach § 25 UStG ausgeschlossen. Der Vorsteuerabzug entfällt vollständig – im Gegenzug wird nur die Marge besteuert, nicht der gesamte Verkaufspreis.

Praxis-Beispiel: Monats-Voranmeldung Januar 2026

Ein Reiseveranstalter erzielt im Januar 2026 folgende Umsätze aus Reiseleistungen (alle zum Regelsteuersatz 19 %):

Reise Verkaufspreis (brutto) Einkaufskosten (brutto) Marge (brutto)
Reise 1 2.000,00 € 1.400,00 € 600,00 €
Reise 2 3.500,00 € 2.800,00 € 700,00 €
Reise 3 1.200,00 € 1.000,00 € 200,00 €
Summe 6.700,00 € 5.200,00 € 1.500,00 €

Eintragung in USt-Voranmeldung Januar 2026: Zeile 24: 1.500,00 € (Marge brutto) → Zeile 25: 1.500,00 × 19/119 = 239,50 € (enthaltene USt, zu zahlen).

Abgrenzung zu Vermittlungsleistungen und Provisionsgeschäften

Die Abgrenzung zwischen Reiseleistung nach § 25 UStG (Margenbesteuerung) und Vermittlungsleistung (Regelbesteuerung nach § 3a UStG) ist in der Praxis hochrelevant und führt regelmäßig zu Streitfällen mit der Finanzverwaltung. Entscheidend ist, ob der Unternehmer im eigenen Namen oder im fremden Namen gegenüber dem Reisenden auftritt.

Kernunterschiede in der Übersicht

Merkmal Reiseleistung (§ 25 UStG) Vermittlungsleistung (Regelbesteuerung)
Auftreten gegenüber Kunde Im eigenen Namen Im Namen des Leistungserbringers (z. B. Hotel, Airline)
Vertragspartner des Kunden Reiseveranstalter Leistungserbringer (Hotel, Airline, etc.)
Haftung Veranstalter haftet für Leistungserbringung Vermittler haftet nur für Vermittlungstätigkeit
Bemessungsgrundlage Marge (Differenz) Provision / Vermittlungsgebühr (ggf. gesamtes Entgelt)
Vorsteuerabzug Nein (aus Einkaufskosten) Ja (aus Vermittlungskosten)
Leistungsort Sitz des Veranstalters (§ 3e UStG) B2C: Sitz Vermittler; B2B: Sitz Leistungsempfänger (§ 3a Abs. 2 UStG)

Die Rechtsprechung stellt für die Abgrenzung auf das Gesamtbild der Verhältnisse ab. Indizien sind: Vertragsgestaltung, Rechnungsstellung, Haftungsübernahme, Zahlungsflüsse und das Auftreten nach außen (Werbung, AGB, Buchungsbestätigung).

Typische Fallgruppen in der Praxis

Klassische Vermittlung (Regelbesteuerung)

  • Reisebüro vermittelt Flug im Namen der Airline, erhält Provision
  • Online-Portal stellt Kontakt zwischen Reisenden und Hotel her (Marketplace), erhält Vermittlungsgebühr
  • Buchungsplattform ohne eigene Haftung, Zahlung direkt an Leistungserbringer

Grenzfälle (streitanfällig)

  • Online-Plattform bucht Hotel im eigenen Namen, verkauft aber ohne Zusatzleistungen weiter (kann Reiseleistung sein)
  • Incentive-Agenturen organisieren Firmenevents mit eingekauften Leistungen (oft Reiseleistung)
  • Fluggastrechte-Portale (meist Vermittlung, aber abhängig von Vertragsgestaltung)

„Die Abgrenzung ist in der Praxis oft schwierig. Wir empfehlen: Vertragsverhältnisse eindeutig dokumentieren, Rechnungen klar kennzeichnen (§ 25 UStG oder Regelbesteuerung) und im Zweifelsfall eine verbindliche Auskunft beim Finanzamt einholen (§ 89 Abs. 2 AO). Eine nachträgliche Umqualifizierung durch die Betriebsprüfung ist teuer und lässt sich nur schwer korrigieren.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Risiko: Nachträgliche Umqualifizierung

Stellt das Finanzamt in einer Betriebsprüfung fest, dass eine als Reiseleistung behandelte Leistung tatsächlich eine Vermittlungsleistung war, drohen Steuernachzahlungen: Der gesamte Umsatz (nicht nur die Marge) wird nachträglich der Regelbesteuerung unterworfen. Gleichzeitig kann der Vorsteuerabzug rückwirkend zugelassen werden – aber nur, soweit ordnungsgemäße Eingangsrechnungen vorliegen. Fehlen diese, entsteht eine echte Mehrbelastung.

Sonderfälle und häufige Praxisfragen zur Margenbesteuerung

Die Anwendung des § 25 UStG wirft in der Praxis zahlreiche Sonderfragen auf, die in der Verwaltungsanweisung (Abschn. 25.1–25.4 UStAE) und der Rechtsprechung behandelt werden. Nachfolgend eine Übersicht über die wichtigsten Sonderfälle:

1. Eigenleistungen des Veranstalters

Erbringt der Veranstalter Teile der Reiseleistung selbst (z. B. eigene Busfahrten, eigene Reiseleitung), sind diese nicht als Einkaufskosten abzugsfähig. Die Marge erhöht sich entsprechend. Werden fremde und eigene Leistungen kombiniert, muss genau getrennt werden, welche Kosten tatsächlich an Dritte gezahlt wurden.

2. Anzahlungen und Vorauszahlungen

Anzahlungen des Reisenden lösen bereits eine Umsatzsteuerpflicht aus (§ 13 Abs. 1 Nr. 1a UStG). Die Marge wird im Zeitpunkt der Anzahlung anteilig ermittelt – soweit die Einkaufskosten zu diesem Zeitpunkt bereits feststehen oder geschätzt werden können. In der Praxis erfolgt die Versteuerung oft erst bei vollständiger Leistungserbringung (Reisedurchführung), sofern keine Teilleistungen vereinbart sind.

3. Stornierungen und Rückabwicklungen

Storniert der Reisende die Buchung, entfällt die Umsatzsteuerpflicht rückwirkend – allerdings nur, soweit das Entgelt vollständig zurückgezahlt wird. Behält der Veranstalter eine Stornogebühr ein, ist diese als eigenständige Leistung (Stornierungsdienstleistung) zu versteuern. Die Bemessungsgrundlage ist die Stornogebühr abzüglich ersparter Einkaufskosten.

4. Kombinationsangebote (Reise + Ware)

Bietet ein Veranstalter Reiseleistungen in Kombination mit Warenlieferungen an (z. B. Reiseführer, Reisegepäck), muss aufgeteilt werden: Reiseleistung → § 25 UStG (Margenbesteuerung), Warenlieferung → Regelbesteuerung. Eine Pauschalaufteilung ist nur bei untergeordneten Nebenleistungen zulässig.

Sonderfall Umsatzsteuerliche Behandlung
Eigenleistung (z. B. eigener Bus) Keine Minderung der Marge, Vollbesteuerung der Eigenleistung im Rahmen der Marge
Anzahlung (vor Reisebeginn) Versteuerung im Zeitpunkt der Anzahlung (anteilige Marge), soweit Einkaufskosten bekannt
Stornierung mit Stornogebühr Stornogebühr abzgl. ersparter Einkaufskosten = steuerpflichtige Bemessungsgrundlage
Kombi-Angebot (Reise + Ware) Aufteilung: Reiseleistung § 25 UStG, Warenlieferung Regelbesteuerung
Geschäftsreisen (B2B) Regelbesteuerung bei echter Vermittlung, sonst § 25 UStG (Sitzortprinzip)

5. Gutscheine und Rabatte

Gewährt der Veranstalter Rabatte oder Gutscheine, mindert sich die Bemessungsgrundlage (Marge) entsprechend. Entscheidend ist der tatsächlich vereinnahmte Betrag (§ 10 Abs. 1 UStG). Mehrzweck-Gutscheine, die auch für andere Leistungen eingelöst werden können, sind erst bei Einlösung steuerbar.

Praxis-Tipp: Dokumentation von Sonderfällen

Bei allen Sonderfällen gilt: Sorgfältige Dokumentation ist entscheidend. Eigenleistungen, Stornierungen, Anzahlungen und Kombinationsangebote sollten in der Buchführung klar gekennzeichnet und in internen Arbeitsanweisungen geregelt sein. Wer unsicher ist, ob die Margenbesteuerung korrekt angewendet wird, sollte eine steuerliche Beratung in Anspruch nehmen. OnlineBilanz bietet digitale Steuerberater-Leistungen speziell für Reiseunternehmen – mit fachlicher Tiefe und transparenten Festpreisen.

Häufig gestellte Fragen

Kann ein Reiseveranstalter freiwillig auf die Margenbesteuerung verzichten?

Nein, ein freiwilliger Verzicht auf die Margenbesteuerung nach § 25 UStG ist nicht möglich. Liegen die Voraussetzungen für eine Reiseleistung vor, ist die Margenbesteuerung zwingend anzuwenden. Eine Wahlmöglichkeit zur Regelbesteuerung besteht nicht, selbst wenn dies im Einzelfall steuerlich günstiger wäre.

Wie werden Anzahlungen und Vorauszahlungen bei Reiseleistungen umsatzsteuerlich behandelt?

Bei Anzahlungen auf Reiseleistungen entsteht die Umsatzsteuer bereits bei Vereinnahmung der Anzahlung nach § 13 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a Satz 4 UStG. Die Marge ist anteilig auf die Anzahlung zu berechnen. Bei der endgültigen Abrechnung erfolgt dann eine Verrechnung mit der bereits versteuerten Anzahlung.

Gilt die Margenbesteuerung auch für Geschäftsreisen und Incentive-Reisen?

Ja, die Margenbesteuerung nach § 25 UStG gilt grundsätzlich auch für Geschäftsreisen, Tagungen und Incentive-Reisen, sofern diese als einheitliche Reiseleistung erbracht werden. Entscheidend ist nicht der Reisezweck, sondern ob die objektiven Voraussetzungen einer Reiseleistung erfüllt sind: Erbringung im eigenen Namen und Einkauf von Fremdleistungen für die Reise.

Was passiert bei einer Reisestornierung aus umsatzsteuerlicher Sicht?

Bei einer Stornierung vor Leistungserbringung entfällt die Besteuerungsgrundlage grundsätzlich. Behält der Reiseveranstalter jedoch Stornogebühren ein, sind diese als Entgelt für die bereits erbrachte Organisationsleistung umsatzsteuerpflichtig. Die Marge ist dann aus der Differenz zwischen Stornogebühr und tatsächlich angefallenen, nicht stornierbaren Einkaufskosten zu ermitteln.

Müssen auch Online-Buchungsplattformen die Margenbesteuerung anwenden?

Online-Buchungsplattformen müssen nur dann die Margenbesteuerung nach § 25 UStG anwenden, wenn sie im eigenen Namen gegenüber dem Reisenden auftreten und die Reiseleistungen für eigene Rechnung verkaufen. Treten sie lediglich als Vermittler auf und handeln im Namen und für Rechnung Dritter (z.B. Hotels, Airlines), liegt eine steuerbare Vermittlungsleistung vor, die der Regelbesteuerung unterliegt.

Wie wirkt sich die Kleinunternehmerregelung auf Reiseleistungen aus?

Kleinunternehmer nach § 19 UStG können auch bei Reiseleistungen von der Umsatzsteuer befreit sein, wenn ihr Gesamtumsatz die Kleinunternehmergrenze nicht überschreitet. Dabei ist jedoch der gesamte Reisepreis (nicht nur die Marge) für die Umsatzgrenze maßgeblich. Wird die Kleinunternehmerregelung angewendet, entfällt die Umsatzsteuerpflicht auf die Marge, aber es besteht auch kein Vorsteuerabzug.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 25 UStG – Besteuerung der Reiseleistungen, § 13 UStG – Entstehung der Steuer, § 68 UStDV – Aufzeichnungspflichten bei Reiseleistungen, Bundesministerium der Finanzen – Umsatzsteuer-Anwendungserlass. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

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Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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