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Ihr Spezialist für Jahres­abschlüsse — für UG, GmbH und Holding Bilanzierung nach HGB ist unser Kerngeschäft.
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Muster GmbH Mandant · WJ 2025
Steuerberater Fabian Klement
Fabian Klement Online · Ihr fester StB
So arbeiten wir zusammen Schritt 01 / 06
01 Upload 02 KI 03 Beratung 04 StB 05 Bilanz 06 ELSTER
Rechnung_Lieferant_042.pdf 1.247 KB · gerade empfangen
Belege hier ablegen PDF, Foto, E-Mail-Weiterleitung
oder
Bestehende Software verbinden Einmal koppeln — Belege fließen automatisch
DATEVverbunden
lexofficeverbunden
sevDeskverbunden
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Rechnung_Lieferant_042.pdf
1.247 KB
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Kontoauszug_KW42.pdf
328 KB
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Bewirtungsbeleg_Mandant.pdf
89 KB
KI‑Vorarbeit · Belege & Transaktionen prüfen — trainiert von unseren Steuerberatern
Datum Beleg Konto Betrag KI
18.10.25
Lieferant GmbH · Rechnung 042
3400Wareneingang
1.247,00 €
98%
19.10.25
Bewirtung · Hotel Adlon (70%)
4650Bewirtung
142,80 €
94%
20.10.25
Telekom · Mobilfunk Q4
4920Telefon
89,00 €
99%
22.10.25
Kontoauszug · SEPA‑Lastschrift
1200Bank
−450,00 €
100%
Rückfrage an Sie: Die Rechnung Hotel Adlon — war das eine Geschäftsbewirtung mit Mandant, oder interne Reise? Für die korrekte 70/30‑oder 100%‑Buchung.
Mandant ✓
Fabian Klement
Fabian Klement Online · antwortet in ~2 Min
Fabian, wir überlegen 2026 einen Firmenwagen. Lohnt sich das steuerlich?
14:02 · Sie
Kurz geprüft: Ja — mit Investitions­abzugsbetrag (IAB) können wir bis zu 50 % vorziehen. Grober Hebel: ~11.400 € Steuervorteil.
14:04 · Fabian
Rechen­beispiel_Firmenwagen.pdf2 Seiten · vorbereitet für Sie
14:04 · Fabian
Passt 15 Min. morgen 10:00 für ein kurzes Video-Gespräch?
Ja, passt ✓ Anderer Termin
14:05 · Fabian
Video-Call · morgen 10:00 15 Min.
Fabian Klement Live
Agenda (vom StB vorbereitet):
  1. IAB Firmenwagen 2026 — Szenarien
  2. Auswirkung auf Bilanz & Ausschüttung
  3. Nächste Schritte & Freigabe
Fabian Klement
Fabian Klement Ihr fester StB · berät & optimiert
Optimierungstipp: IAB nutzenInvestitions­abzugsbetrag für geplanten Firmenwagen → ~11.400 € Steuer­vorteil
+11.400 €
Holding‑Struktur prüfenAusschüttung via Holding → 95% steuerfrei nach §8b KStG
Empfehlung
Bewirtung korrigiert · 70/30Signatur StB · Mandantenportal
Fabian: „Ich sehe einen legalen Hebel von rund 11.400 €. Lassen Sie uns kurz durchsprechen, ob der Firmenwagen 2026 passt. "
Bilanz zum 31.12.2025 Muster GmbH · HGB §266
Geprüft · StB
Aktiva Mittelverwendung · "Was besitzen wir?"
A. Anlagevermögen
Sachanlagen218.400 €
Fuhrpark62.150 €
B. Umlaufvermögen
Vorräte84.300 €
Forderungen142.820 €
Bank & Kasse96.650 €
Summe Aktiva604.320 €
Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
Jahresüberschuss184.320 €
B. Fremdkapital
Verbindlichkeiten Bank148.500 €
Lieferanten & Sonstige90.300 €
Summe Passiva604.320 €
=
Bilanzgleichung erfüllt Aktiva = Passiva · jede Buchung hat zwei Seiten
1
Zwei Seiten, eine Wahrheit Links steht, was das Unternehmen besitzt. Rechts, woher das Geld dafür kommt.
2
Summen müssen gleich sein Aktiva = Passiva. Stimmt das nicht auf den Cent, stimmt die Buchhaltung nicht.
3
Ihr StB prüft & signiert Freigabe per qualifizierter Signatur — bereit für Finanzamt & Bundesanzeiger.
Alles wird fristgerecht eingereicht. Sie müssen nichts mehr tun
E
ELSTER · FinanzamtKörperschaft-, Gewerbe- & Umsatzsteuer
übermittelt
BA
BundesanzeigerOffenlegung §325 HGB · fristgerecht 31.12.
offengelegt
HR
HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
hinterlegt
Festpreis eingehalten · Bestätigung per E-Mail

Datum

Lesedauer

9–14 Minuten


OnlineBilanzBlogKI-Steuerberatung

KI-Steuerberatung 2026: Schneller & bis zu 80 % günstiger

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Künstliche Intelligenz revolutioniert die Steuerberatung – von der automatisierten Buchhaltung bis zur digitalen Jahresabschlusserstellung. Erfahren Sie, wie KI-gestützte Tools Zeit sparen, Kosten für Steuerberatung senken und gleichzeitig die Qualität steigern. Dieser Artikel zeigt konkrete Anwendungsfälle, rechtliche Rahmenbedingungen und Grenzen der KI-Steuerberatung im Jahr 2026.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

KI-Steuerberatung automatisiert wiederkehrende Prozesse wie Belegerfassung, Kontierung und Jahresabschlusserstellung. Sie ist bis zu 80 % günstiger als klassische Beratung, da manuelle Arbeitsschritte entfallen. Komplexe steuerliche Beratung und Rechtsbeurteilungen erfordern weiterhin menschliche Expertise.

Was ist KI-Steuerberatung?

KI-Steuerberatung bezeichnet den Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Automatisierung steuerlicher und buchhalterischer Prozesse. Machine-Learning-Algorithmen übernehmen repetitive Aufgaben wie Belegerfassung, Kontierung und Plausibilitätsprüfungen.

Im Unterschied zur klassischen Steuerberatung reduziert sich der manuelle Aufwand erheblich. KI-Systeme lernen aus historischen Daten und verbessern kontinuierlich ihre Genauigkeit bei der Kategorisierung von Geschäftsvorfällen.

Die Technologie ersetzt nicht die Steuerberatung vollständig, sondern ergänzt sie. Komplexe Rechtsbeurteilungen, Gestaltungsberatung und strategische Entscheidungen erfordern nach wie vor menschliche Fachexpertise.

80 %

Zeitersparnis bei Routineaufgaben

95 %

Genauigkeit bei Belegerfassung

24/7

Verfügbarkeit

Hinweis

Definition: KI-Steuerberatung nutzt Technologien wie Natural Language Processing (NLP), Optical Character Recognition (OCR) und maschinelles Lernen zur Automatisierung steuerlicher Prozesse gemäß den Vorgaben des § 6 StBerG.

Anwendungsbereiche in der Praxis

KI-gestützte Systeme kommen in verschiedenen Bereichen der Steuerberatung und Buchhaltung zum Einsatz. Die Automatisierung erstreckt sich von der Belegverarbeitung bis zur Jahresabschlusserstellung.

Automatisierte Buchhaltung

OCR-Technologie erfasst Rechnungen automatisch und extrahiert relevante Daten wie Rechnungsnummer, Datum, Betrag und Steuersatz. KI-Algorithmen ordnen Belege den korrekten Konten nach SKR 03 oder SKR 04 zu.

Die Systeme erkennen Muster in wiederkehrenden Geschäftsvorfällen und schlagen Buchungssätze vor. Abweichungen werden markiert und zur manuellen Prüfung vorgelegt.

Jahresabschlusserstellung

Nach § 242 HGB und § 264 HGB müssen Kapitalgesellschaften einen Jahresabschluss aufstellen. KI-Tools erstellen automatisch Bilanz nach § 266 HGB und Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB aus den Buchungsdaten.

Die Software prüft Vollständigkeit, Richtigkeit und Übereinstimmung mit handelsrechtlichen Vorschriften. Anhang-Inhalte werden teilweise vorausgefüllt, erfordern aber fachliche Überprüfung.

  • Automatische Belegerfassung per OCR-Technologie
  • KI-gestützte Kontierung nach SKR 03/04
  • Plausibilitätsprüfungen nach § 238 HGB (Ordnungsmäßigkeit)
  • Bilanz- und GuV-Erstellung nach § 266, § 275 HGB
  • Umsatzsteuer-Voranmeldung nach § 18 UStG
  • Vorschlagswesen für Abschreibungen nach § 253 HGB

Steuerdeklaration

KI-Systeme befüllen Steuerformulare automatisch aus den erfassten Buchhaltungsdaten. Umsatzsteuer-Voranmeldungen nach § 18 UStG werden monats- oder quartalsweise generiert und an ELSTER übermittelt.

Kostenvergleich: KI vs. klassische Steuerberatung

Die Kostenstruktur unterscheidet sich fundamental zwischen klassischer und KI-gestützter Steuerberatung. Während traditionelle Kanzleien nach Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) oder Zeithonorar abrechnen, setzen KI-Anbieter auf Pauschalpreise.

Der Kostenvorteil resultiert hauptsächlich aus der Automatisierung zeitintensiver Routineaufgaben. Belegerfassung, Kontierung und Plausibilitätsprüfungen entfallen als manuelle Leistungen.

Leistung Klassische Beratung KI-Steuerberatung Ersparnis
Buchhaltung (50 Belege/Monat) 180–250 €/Monat 49–89 €/Monat bis 80 %
Jahresabschluss (Kleine GmbH) 1.200–2.500 € 399–699 € bis 72 %
Umsatzsteuer-Voranmeldung 80–150 € Im Paket inkl. 100 %
Lohnabrechnung (5 Mitarbeiter) 120–180 €/Monat 79–99 €/Monat bis 56 %

Die angegebenen Preise sind Durchschnittswerte für 2026. Klassische Steuerberater rechnen oft nach Gegenstandswert gemäß StBVV ab, während KI-Anbieter fixe Monatspauschalen verlangen.

Achtung

Achtung: Nicht alle Leistungen sind im Pauschalpreis enthalten. Beratungsleistungen, Sonderbilanzen, Umwandlungen oder steuerliche Gestaltungen werden meist zusätzlich berechnet.

„Die Kostenersparnis durch KI-Tools liegt in der Praxis bei 60-80 % für standardisierte Prozesse. Komplexe Beratungsleistungen bleiben jedoch auf menschliche Expertise angewiesen und werden separat vergütet.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Vorteile und Nachteile der KI-Steuerberatung

KI-Steuerberatung bietet signifikante Vorteile bei Routineprozessen, stößt aber bei komplexen Sachverhalten an Grenzen. Eine fundierte Entscheidung erfordert Kenntnis beider Seiten.

✓ Vorteile

  • Kosteneffizienz: 60-80 % günstiger bei Standardprozessen
  • Geschwindigkeit: Belege in Sekunden erfasst und kontiert
  • Verfügbarkeit: 24/7 Zugriff auf Buchhaltungsdaten
  • Fehlerreduktion: Automatische Plausibilitätsprüfungen
  • Skalierbarkeit: Belegvolumen beliebig erweiterbar
  • Aktualität: Echtzeit-Einblick in Finanzkennzahlen

✗ Nachteile

  • Beratungslücke: Keine strategische Steuergestaltung
  • Komplexität: Atypische Sachverhalte überfordern KI
  • Haftungsfragen: Unklare Verantwortlichkeiten bei Fehlern
  • Datenschutz: Sensible Daten in Cloud-Systemen
  • Einarbeitungszeit: Anfängliche Konfiguration erforderlich
  • Technologieabhängigkeit: Systemausfälle möglich

Für wen eignet sich KI-Steuerberatung?

KI-Tools sind besonders geeignet für kleine bis mittlere GmbHs und UGs mit standardisierten Geschäftsvorfällen. E-Commerce, Dienstleister und Handwerksbetriebe mit überschaubarer Beleganzahl profitieren am meisten.

Unternehmen mit komplexen Sachverhalten – internationale Verflechtungen, Konzernstrukturen, Umwandlungen nach UmwG – benötigen weiterhin klassische Steuerberatung mit menschlicher Fachexpertise.

Rechtliche Grundlagen und Compliance

Der Einsatz von KI in der Steuerberatung unterliegt strengen rechtlichen Rahmenbedingungen. Das Steuerberatungsgesetz (StBerG), die GoBD und datenschutzrechtliche Vorschriften setzen klare Grenzen.

Steuerberatungsgesetz (StBerG)

Nach § 2 StBerG dürfen steuerberatende Tätigkeiten nur von zugelassenen Personen ausgeübt werden. KI-Tools sind zulässig, wenn ein Steuerberater die fachliche Verantwortung trägt und Ergebnisse überprüft.

§ 6 StBerG regelt die Hilfstätigkeit: Software darf zuarbeiten, aber keine abschließenden steuerlichen Beurteilungen treffen. Die Letztverantwortung verbleibt beim Steuerberater.

GoBD-Konformität

Die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form (GoBD) gelten auch für KI-Systeme. Nach § 238 HGB und § 140 AO müssen Buchungen nachvollziehbar, vollständig und richtig sein.

  • Nachvollziehbarkeit: Jede Buchung muss vom Beleg bis zum Abschluss verfolgbar sein
  • Unveränderbarkeit: Buchungen dürfen nicht unkenntlich gemacht werden (§ 239 Abs. 3 HGB)
  • Vollständigkeit: Alle Geschäftsvorfälle müssen erfasst werden (§ 239 Abs. 2 HGB)
  • Zeitgerechtheit: Buchungen innerhalb angemessener Frist (§ 238 Abs. 1 HGB)
  • Ordnung: Systematische Ablage nach § 238 Abs. 1 HGB
  • Aufbewahrung: 10 Jahre für Bücher und Belege (§ 257 HGB, § 147 AO)

Datenschutz nach DSGVO

KI-Steuerberatung verarbeitet personenbezogene Daten von Unternehmern, Mitarbeitern und Geschäftspartnern. Nach Art. 28 DSGVO muss ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit dem Software-Anbieter geschlossen werden.

Art. 32 DSGVO fordert technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) zum Datenschutz. Verschlüsselung, Zugriffskontrollen und regelmäßige Sicherheitsupdates sind Pflicht.

Hinweis

Wichtig: Bei Cloud-Lösungen muss der Serverstandort bekannt sein. Datenverarbeitung außerhalb der EU erfordert Standardvertragsklauseln oder Angemessenheitsbeschluss gemäß Art. 44 ff. DSGVO.

Grenzen der KI-Steuerberatung

Trotz technologischer Fortschritte erreicht KI-Steuerberatung nicht die Beurteilungstiefe menschlicher Experten. Komplexe Sachverhalte, rechtliche Grenzfälle und Gestaltungsberatung bleiben Domäne klassischer Steuerberater.

Komplexe Sachverhalte

KI-Systeme analysieren Muster in historischen Daten. Bei atypischen Geschäftsvorfällen fehlen Trainingsdaten für zuverlässige Beurteilungen. Beispiele sind Umwandlungen nach UmwG, verdeckte Gewinnausschüttungen (§ 8 Abs. 3 KStG) oder grenzüberschreitende Verrechnungspreise.

Auch die Abgrenzung zwischen Betriebs- und Privatvermögen bei Gesellschafter-Geschäftsführern erfordert Einzelfallbeurteilung. KI kann Indizien markieren, aber keine rechtssichere Einordnung vornehmen.

Steuerliche Gestaltungsberatung

Optimierung von Rechtsformwahl, Gewinnthesaurierung oder Organschaft setzt strategisches Denken voraus. KI kann Szenarien berechnen, aber keine unternehmensspezifische Empfehlung mit Risikoabwägung geben.

Nach § 3 StBerG umfasst Steuerberatung auch Hilfestellung bei der Erfüllung steuerlicher Pflichten. Diese beratende Komponente ist algorithmisch nicht abbildbar.

✓ KI geeignet

  • Standardisierte Buchhaltung
  • Belegerfassung
  • Umsatzsteuer-Voranmeldung
  • Standardisierte Jahresabschlüsse
  • Plausibilitätsprüfungen

◐ Teils/teils

  • Mittelgroße Jahresabschlüsse
  • Anlagenbuchhaltung
  • Rückstellungsbewertung
  • Latente Steuern
  • Anhang-Erstellung

✗ KI ungeeignet

  • Konzernabschlüsse
  • Umwandlungen
  • Verdeckte Gewinnausschüttungen
  • Außenprüfungsbegleitung
  • Steuergestaltung

Achtung

Haftungsrisiko: Bei fehlerhaften KI-Empfehlungen haftet der nutzende Steuerberater nach § 68 StBerG. Die Technologie entbindet nicht von der Prüfpflicht. Auch Unternehmer tragen Verantwortung für die Richtigkeit ihrer Buchhaltung nach § 238 HGB.

Auswahl geeigneter KI-Tools für Steuerberatung

Die Auswahl der passenden Software hängt von Unternehmensgröße, Branche und Komplexität der Geschäftsvorfälle ab. Zentrale Kriterien sind GoBD-Konformität, Datenschutz, Funktionsumfang und Integration.

Zentrale Auswahlkriterien

  • GoBD-Zertifizierung: Nachweis der Konformität mit § 238, § 239 HGB und § 140, § 147 AO
  • DSGVO-Konformität: AVV nach Art. 28 DSGVO, TOM nach Art. 32 DSGVO, EU-Server
  • ELSTER-Schnittstelle: Direkte Übermittlung von USt-VA nach § 18 UStG
  • DATEV-Kompatibilität: Import/Export bei Steuerberaterwechsel
  • OCR-Qualität: Erkennungsrate >95 % bei gängigen Belegtypen
  • Kontenrahmen: SKR 03, SKR 04 oder branchenspezifische Rahmen
  • Bankintegration: Automatischer Kontoauszugsimport (FinTS/HBCI)
  • Support: Deutschsprachiger Support mit steuerlichem Know-how

Funktionsumfang nach Unternehmensgröße

Nach § 267 HGB werden Kapitalgesellschaften in drei Größenklassen eingeteilt. Der Funktionsbedarf steigt mit der Unternehmensgröße.

Größenklasse Kriterien § 267 HGB Empfohlener Funktionsumfang
Kleinstunternehmen ≤ 350.000 € Bilanzsumme, ≤ 700.000 € Umsatz Belegerfassung, Buchhaltung, E-Bilanz, USt-VA
Kleine GmbH ≤ 6 Mio. € Bilanzsumme, ≤ 12 Mio. € Umsatz, ≤ 50 MA + Anlagenbuchhaltung, Rückstellungen, Anhang
Mittelgroße GmbH ≤ 20 Mio. € Bilanzsumme, ≤ 40 Mio. € Umsatz, ≤ 250 MA + Lagebericht, Konzernkonsolidierung, Wirtschaftsprüferschnittstelle

„Bei der Tool-Auswahl sollte nicht nur der Preis entscheiden. GoBD-Konformität und Datenschutz sind Pflicht. Achten Sie auf die Erkennungsrate bei Belegen und die Qualität der Kontierungsvorschläge – hier zeigen sich Qualitätsunterschiede.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Integration in bestehende Systeme

KI-Steuerberatung sollte sich nahtlos in die bestehende IT-Landschaft einfügen. Schnittstellen zu Banking, E-Commerce-Plattformen (z.B. Shopify, Amazon) und Warenwirtschaft vermeiden Doppelerfassung.

Bei Steuerberaterwechsel ist DATEV-Kompatibilität wichtig. Der Export von Buchungsdaten im DATEV-Format ermöglicht reibungslose Übergabe an klassische Kanzleien.

Zukunftsausblick: KI-Steuerberatung 2026 und darüber hinaus

Die Entwicklung von KI-Steuerberatung beschleunigt sich. Technologische Fortschritte bei Large Language Models (LLM) und steuerlicher Automatisierung erweitern kontinuierlich die Einsatzmöglichkeiten.

Technologische Entwicklungen

Natural Language Processing ermöglicht zunehmend die Interpretation komplexer Steuergesetze. KI-Systeme können Gesetzestexte, BMF-Schreiben und BFH-Urteile analysieren und auf konkrete Sachverhalte anwenden.

Predictive Analytics prognostiziert Steuerlast und Liquiditätsbedarf. Unternehmen erhalten Frühwarnsysteme bei drohenden Zahlungsengpässen oder steuerlichen Risiken.

2027

KI-gestützte Betriebsprüfungen

2028

Automatische Feststellungserklärungen

2030

Vollautomatisierte Routine-Jahresabschlüsse

Regulatorische Entwicklungen

Der EU AI Act klassifiziert Steuerberatungs-KI voraussichtlich als System mit begrenztem Risiko. Transparenzpflichten und Dokumentationsanforderungen werden steigen.

Die Finanzverwaltung setzt ebenfalls auf KI. Automatisierte Risikoprüfungen nach § 88 AO und digitale Betriebsprüfungen werden Standard. Unternehmen mit KI-Buchhaltung haben Vorteile bei der Datenbereitstellung.

Auswirkungen auf den Steuerberaterberuf

Klassische Steuerberater wandeln sich zu strategischen Beratern. Routineaufgaben entfallen, Beratungstiefe und Mandantenbeziehung gewinnen an Bedeutung.

Hybridmodelle kombinieren KI-Automatisierung mit menschlicher Expertise. Die Zukunft liegt nicht in vollständigem Ersatz, sondern in optimaler Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine.

Hinweis

Praxistipp: Nutzen Sie KI für Routineprozesse und investieren Sie die gewonnene Zeit in strategische Planung. Die Kombination aus automatisierter Buchhaltung und kompetenter Beratung bei komplexen Fragen liefert das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Häufig gestellte Fragen

Ist KI-Steuerberatung für kleine GmbHs ausreichend?

Ja, für kleine GmbHs mit standardisierten Geschäftsvorfällen ist KI-Steuerberatung ausreichend. Die Software übernimmt Buchhaltung, Umsatzsteuer-Voranmeldung nach § 18 UStG und Jahresabschlusserstellung nach § 264 ff. HGB. Bei komplexen Sachverhalten wie Umwandlungen, verdeckten Gewinnausschüttungen oder steuerlicher Gestaltung sollten Sie zusätzlich einen Steuerberater konsultieren. Viele KI-Anbieter bieten Hybridmodelle mit optionaler Fachberatung.

Wie hoch ist die Kostenersparnis gegenüber klassischer Steuerberatung?

Die Kostenersparnis liegt bei 60-80 % für standardisierte Leistungen. Eine Buchhaltung mit 50 Belegen monatlich kostet klassisch 180-250 €, mit KI-Tools 49-89 €. Ein Jahresabschluss einer kleinen GmbH kostet klassisch 1.200-2.500 €, mit KI 399-699 €. Die Ersparnis resultiert aus der Automatisierung von Belegerfassung, Kontierung und Plausibilitätsprüfungen. Beratungsleistungen werden meist zusätzlich berechnet.

Sind KI-Buchhaltungstools GoBD-konform?

Seriöse KI-Buchhaltungstools sind GoBD-konform und erfüllen die Anforderungen nach § 238, § 239 HGB sowie § 140, § 147 AO. Achten Sie auf eine GoBD-Zertifizierung durch unabhängige Prüfer. Die Software muss Nachvollziehbarkeit, Unveränderbarkeit, Vollständigkeit, Zeitgerechtigkeit und Ordnung gewährleisten. Prüfen Sie vor der Auswahl Zertifikate und Dokumentation zur GoBD-Konformität.

Haftet der Steuerberater oder die KI bei Fehlern?

Bei Fehlern haftet nach § 68 StBerG der Steuerberater, der die KI-Software einsetzt – nicht die Software selbst. Der Steuerberater trägt die Verantwortung für die Prüfung und Freigabe der KI-Ergebnisse. Nutzen Sie als Unternehmer KI-Tools ohne Steuerberater, haften Sie selbst für die Richtigkeit der Buchhaltung nach § 238 HGB und steuerliche Deklarationen. Prüfen Sie daher stets die KI-Vorschläge auf Plausibilität.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: Impressum, Datenschutz. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Jahresabschlüsse, die seit Jahren beim Finanzamt fehlen. Honorare, die kommen – ohne dass man weiß, wofür. Rückfragen, die im Nichts verschwinden. Fristen, die niemand im Blick hat. Irgendwann reicht es.

Die Antwort auf all das ist denkbar einfach: Unternehmer und Steuerberater arbeiten in einem gemeinsamen Portal zusammen – transparent, in Echtzeit und zu einem festen Preis. Belege hochladen, kommunizieren, Jahresabschlüsse erstellen, Steuererklärungen einreichen.

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Verpasste Fristen, unbeantwortete Fragen, unklare Rechnungen – das kennen viele. Bei OnlineBilanz ist das anders. Ihr Steuerberater behält den Überblick, hält Fristen ein und meldet sich, bevor Probleme entstehen.

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3
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Dr. Martin Pilz
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Dr. Martin Pilz
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Fabian Klement
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Schwerpunkt Jahres­abschluss­prüfung, Konzern­reporting und E‑Bilanz. Qualitäts­sicherung aller Abschlüsse.

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Kontakt & häufige Fragen

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Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
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