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Lesedauer

15–23 Minuten

OnlineBilanzBlogGewinn Beispiel

Gewinn Beispiel 2026: Berechnung & GuV-Muster

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Gewinn ist die zentrale Erfolgsgröße im Jahresabschluss – aber wie wird er korrekt ermittelt? Dieser Artikel zeigt an einem praxisnahen Beispiel, wie Sie den handelsrechtlichen Gewinn nach § 275 HGB berechnen, welche Korrekturen für die Steuerbilanz erforderlich sind und wie Gewinnverwendung, Ausweis und Offenlegung geregelt werden. Die Gewinnermittlung basiert dabei auf der systematischen Erfassung aller Geschäftsvorfälle mittels Buchungssätzen in der laufenden Buchhaltung. OnlineBilanz unterstützt Sie mit zugelassenen Steuerberatern bei der fachlich korrekten Erstellung Ihres Jahresabschlusses.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Der Gewinn ergibt sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) nach § 275 HGB durch Gegenüberstellung von Erträgen und Aufwendungen. Bei einer GmbH wird der Jahresüberschuss um Rücklagenveränderungen und Gewinnvortrag zum Bilanzgewinn fortgeschrieben. Der steuerliche Gewinn weicht durch außerbilanzielle Korrekturen (z. B. nicht abzugsfähige Betriebsausgaben, Hinzurechnungen nach § 8b KStG) vom handelsrechtlichen ab und bildet die Grundlage für Körperschaft- und Gewerbesteuer.

Was ist Gewinn? Definition und Abgrenzung

Der Gewinn ist die zentrale Erfolgsgröße eines Unternehmens und bildet die Grundlage für Besteuerung, Ausschüttungen und wirtschaftliche Entscheidungen. Im handelsrechtlichen Sinne ist der Gewinn gemäß § 242 HGB der Überschuss der Erträge über die Aufwendungen einer Rechnungsperiode. Diese Definition klingt einfach, doch in der Praxis ergeben sich unterschiedliche Gewinnbegriffe je nach Perspektive: handelsrechtlicher Gewinn, steuerlicher Gewinn und betriebswirtschaftlicher Gewinn können erheblich voneinander abweichen.

Für GmbH-Geschäftsführer ist besonders der handelsrechtliche Jahresüberschuss relevant, der sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) nach § 275 HGB ergibt. Dieser Jahresüberschuss ist nicht identisch mit dem steuerlichen Gewinn, da unterschiedliche Ansatz- und Bewertungsvorschriften gelten. So können beispielsweise Abschreibungen, Rückstellungen oder die Behandlung von Geschenken handels- und steuerrechtlich unterschiedlich geregelt sein.

Handelsrechtlicher vs. steuerlicher Gewinn

Der handelsrechtliche Jahresüberschuss aus der Bilanz dient als Grundlage für die Gewinnausschüttung und die Offenlegung. Der steuerliche Gewinn wird durch außerbilanzielle Korrekturen (z.B. §§ 4-7k EStG) ermittelt und bildet die Bemessungsgrundlage für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer. Eine sorgfältige Überleitung zwischen beiden Größen ist essentiell.

Die wichtigsten Gewinngrößen im Überblick

  • Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag (§ 275 HGB): Handelsrechtliche Gewinngröße aus der GuV, Basis für Bilanzgewinn und Offenlegung
  • Bilanzgewinn/Bilanzverlust (§ 268 Abs. 1 HGB): Jahresüberschuss nach Berücksichtigung von Gewinnrücklagen, Gewinnvortrag und Verlustvortrag
  • Zu versteuernder Gewinn: Steuerliche Bemessungsgrundlage nach Korrekturen gemäß EStG und KStG
  • EBIT/EBITDA: Betriebswirtschaftliche Kennzahlen für die operative Ertragskraft, nicht handelsrechtlich definiert

Gewinnermittlung nach HGB: Grundlagen der GuV

Die handelsrechtliche Gewinnermittlung erfolgt durch die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 HGB. Kapitalgesellschaften wie die GmbH sind verpflichtet, ihre GuV entweder nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) oder dem Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB) aufzustellen. Beide Verfahren führen zum gleichen Jahresüberschuss, unterscheiden sich jedoch in der Darstellung der Aufwendungen.

Gesamtkostenverfahren vs. Umsatzkostenverfahren

Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB)

  • Umsatzerlöse + Bestandsveränderungen + aktivierte Eigenleistungen
  • Abzug aller Aufwendungen nach Kostenarten (Material, Personal, Abschreibungen)
  • Üblich in produzierenden Unternehmen
  • Zeigt Gesamtleistung des Unternehmens

Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB)

  • Umsatzerlöse abzüglich Herstellungskosten der verkauften Produkte
  • Aufwendungen nach Funktionsbereichen (Vertrieb, Verwaltung, F&E)
  • Häufig in Handel und Dienstleistung
  • Bessere Transparenz der Kostenstellen

Unabhängig vom gewählten Verfahren muss die GuV die Vorschriften der §§ 275-278 HGB einhalten. Dazu gehören das Vollständigkeitsgebot (§ 246 Abs. 1 HGB), das Verrechnungsverbot (§ 246 Abs. 2 HGB) und die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Besonders wichtig für die korrekte Gewinnermittlung sind die periodengerechte Abgrenzung (§ 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB) sowie das Realisations- und Imparitätsprinzip.

„Viele GmbHs wählen das Gesamtkostenverfahren, weil es sich nahtlos aus der laufenden Buchhaltung ableiten lässt. Das Umsatzkostenverfahren erfordert eine zusätzliche interne Kostenrechnung, bietet aber mehr Transparenz für das Controlling. Die Wahl sollte zur Unternehmensstruktur passen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Gewinn berechnen: Schritt-für-Schritt-Beispiel einer GmbH

Ein praktisches Beispiel verdeutlicht die Gewinnermittlung am besten. Wir gehen von einer mittelgroßen Handels-GmbH mit Bilanzstichtag 31.12.2025 aus, die das Gesamtkostenverfahren anwendet. Die nachfolgende Rechnung zeigt die wesentlichen Positionen der GuV und wie sich der Jahresüberschuss ermittelt.

Beispiel: Gewinnermittlung Handels-GmbH 2025

Position Betrag (EUR) Rechenschritt
1. Umsatzerlöse 2.450.000
2. Erhöhung Bestand fertige Erzeugnisse 35.000
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 18.000
= Gesamtleistung 2.503.000 1+2+3
4. Materialaufwand -1.380.000
5. Personalaufwand -625.000
6. Abschreibungen -142.000
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -218.000
= Betriebsergebnis 138.000 3-4-5-6-7
8. Zinserträge 4.200
9. Zinsaufwendungen -12.800
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag -38.500
= Jahresüberschuss 90.900

In diesem Beispiel erwirtschaftet die GmbH einen handelsrechtlichen Jahresüberschuss von 90.900 EUR. Dieser Betrag ist die Grundlage für die weitere Ergebnisverwendung: Er kann vollständig oder teilweise in Gewinnrücklagen eingestellt werden (§ 272 Abs. 3 HGB), an die Gesellschafter ausgeschüttet werden oder als Gewinnvortrag in das nächste Jahr übernommen werden. Die Entscheidung trifft die Gesellschafterversammlung gemäß § 29 GmbHG.

Achtung: Sperrbeträge und Ausschüttungssperre

Nicht jeder Jahresüberschuss ist vollständig ausschüttbar. § 268 Abs. 8 HGB regelt Ausschüttungssperren für bestimmte Bilanzpositionen (z.B. selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände, Bewertungsreserven). Vor einer Gewinnausschüttung muss zwingend die ausschüttbare Höhe geprüft werden.

Vom Jahresüberschuss zum Bilanzgewinn

  1. Jahresüberschuss 2025: 90.900 EUR (aus GuV)
  2. + Gewinnvortrag aus Vorjahr: 12.400 EUR
  3. – Einstellung in Gewinnrücklage: -20.000 EUR (Beschluss Gesellschafterversammlung)
  4. = Bilanzgewinn 2025: 83.300 EUR (ausschüttungsfähig)

Steuerlicher Gewinn: Unterschiede und Korrekturen

Der steuerliche Gewinn weicht vom handelsrechtlichen Jahresüberschuss ab, weil Steuerrecht eigene Bewertungs- und Ansatzvorschriften kennt. Grundlage ist der Jahresüberschuss nach HGB, der durch außerbilanzielle Hinzurechnungen und Kürzungen gemäß Einkommensteuergesetz (EStG), Körperschaftsteuergesetz (KStG) und Gewerbesteuergesetz (GewStG) korrigiert wird. Diese Überleitung erfolgt in der Steuerbilanz bzw. bei Erstellung der Körperschaftsteuererklärung.

Typische Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz

Bereich Handelsbilanz (HGB) Steuerbilanz (EStG/KStG) Auswirkung
Abschreibungen Nutzungsdauer nach § 253 HGB AfA-Tabellen, § 7 EStG Oft höhere steuerliche AfA
Rückstellungen Erfüllungsbetrag § 253 Abs. 1 HGB Einschränkungen § 5 Abs. 3-4b EStG Niedrigere steuerliche Rückstellungen
Geschenke Voller Aufwand Kürzung > 35 EUR, § 4 Abs. 5 Nr. 1 EStG Hinzurechnung außerbilanziell
Bewirtungskosten Voller Aufwand Nur 70% abzugsfähig, § 4 Abs. 5 Nr. 2 EStG 30% Hinzurechnung
Verpflegungsmehraufwand Voller Aufwand Pauschalen § 4 Abs. 5 Nr. 5 EStG Differenz außerbilanziell
Gewerbesteuer Aufwand in GuV Nicht abzugsfähig, § 4 Abs. 5b EStG Hinzurechnung komplett

Ausgehend vom handelsrechtlichen Jahresüberschuss von 90.900 EUR aus unserem Beispiel könnte die steuerliche Überleitung wie folgt aussehen: Hinzurechnung nicht abzugsfähiger Geschenke (1.200 EUR), Hinzurechnung 30% nicht abzugsfähige Bewirtungskosten (850 EUR), Hinzurechnung Gewerbesteuer Vorjahr (8.500 EUR), Kürzung höhere steuerliche AfA (-5.200 EUR). Das ergibt einen zu versteuernden Gewinn von ca. 96.250 EUR – Basis für Körperschaftsteuer (15% zzgl. Solidaritätszuschlag) und Gewerbesteuer (abhängig vom Hebesatz der Gemeinde).

„Die Überleitung vom handelsrechtlichen zum steuerlichen Gewinn wird häufig unterschätzt. Fehler hier führen zu falschen Steuervorauszahlungen oder Nachzahlungen mit Zinsen. Deshalb sollte die Steuerbilanz zusammen mit dem Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellt werden – so wie wir es bei OnlineBilanz standardmäßig handhaben.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Praxis-Tipp: Latente Steuern

Für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften sind latente Steuern gemäß § 274 HGB zu bilanzieren, wenn temporäre Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen. Kleine Kapitalgesellschaften können dies freiwillig tun (§ 274a Nr. 5 HGB). Die Bildung aktiver latenter Steuern ist seit 2010 verpflichtend, passive latente Steuern ohnehin.

Gewinnverwendung bei der GmbH: Ausschüttung, Rücklagen, Vortrag

Nach Feststellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafterversammlung (§ 42a Abs. 2 GmbHG, Frist: 8 Monate bei mittelgroßen/großen, 11 Monate bei kleinen GmbHs nach Bilanzstichtag) muss über die Verwendung des Jahresüberschusses entschieden werden. Die Gesellschafter haben dabei weitgehende Gestaltungsfreiheit, soweit keine Ausschüttungssperren nach § 268 Abs. 8 HGB oder gesellschaftsrechtliche Bindungen bestehen.

Optionen der Ergebnisverwendung

  • Ausschüttung an Gesellschafter: Ganz oder teilweise, Auszahlung erfolgt nach Beschluss (§ 29 GmbHG), unterliegt bei natürlichen Personen der Abgeltungsteuer (25% zzgl. Soli)
  • Einstellung in Gewinnrücklagen: § 272 Abs. 3 HGB unterscheidet gesetzliche Rücklage, Rücklage für eigene Anteile, satzungsmäßige und andere Gewinnrücklagen
  • Gewinnvortrag: Nicht ausgeschütteter und nicht in Rücklagen eingestellter Gewinn wird vorgetragen, steht im Folgejahr zur Verfügung
  • Verlustvortrag ausgleichen: Bestehende Verlustvorträge sollten vorrangig ausgeglichen werden, um die Eigenkapitalbasis zu stärken

Bei unserem Beispiel mit einem Bilanzgewinn von 83.300 EUR könnte die Gesellschafterversammlung beispielsweise beschließen: Ausschüttung von 60.000 EUR an die Gesellschafter, Einstellung von 15.000 EUR in die freie Gewinnrücklage zur Stärkung der Eigenkapitalbasis, Gewinnvortrag von 8.300 EUR. Dieser Beschluss ist zu protokollieren und im Anhang des Folgejahres darzustellen (§ 268 Abs. 1 HGB).

Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB

Nicht jeder ausgewiesene Bilanzgewinn ist vollständig ausschüttbar. § 268 Abs. 8 HGB regelt, dass bestimmte Aktivposten durch Rücklagen zu decken sind und insoweit nicht ausgeschüttet werden dürfen. Betroffen sind insbesondere selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (§ 248 Abs. 2 HGB), aktivierte Entwicklungskosten sowie bestimmte unrealisierte Gewinne aus Bewertungen. Die Berechnung der ausschüttungsfähigen Beträge ist komplex und sollte durch den Steuerberater erfolgen.

8 Monate

Feststellungsfrist mittelgroße/große GmbH (§ 42a GmbHG)

11 Monate

Feststellungsfrist kleine GmbH (§ 42a GmbHG)

25%

Abgeltungsteuer auf Ausschüttungen (zzgl. Soli)

Gewinnkennzahlen für die Unternehmenssteuerung

Neben dem handelsrechtlichen Jahresüberschuss nutzen Geschäftsführer und Controller verschiedene Gewinnkennzahlen zur Steuerung und Analyse der Ertragskraft. Diese betriebswirtschaftlichen Kennzahlen sind nicht handelsrechtlich definiert, haben sich aber in der Praxis etabliert und werden von Banken, Investoren und im Benchmarking regelmäßig angefordert.

Die wichtigsten Gewinnkennzahlen im Überblick

Kennzahl Bedeutung Berechnung Aussagekraft
EBIT Earnings Before Interest and Taxes Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern Operative Ertragskraft, unabhängig von Finanzierung und Steuern
EBITDA Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation, Amortization EBIT + Abschreibungen Cash-Generierung, häufig bei Unternehmensbewertungen
EBT Earnings Before Taxes Jahresüberschuss vor Steuern Gewinn vor steuerlicher Belastung
Umsatzrendite Gewinn in % vom Umsatz (Jahresüberschuss / Umsatz) × 100 Profitabilität des Kerngeschäfts
Eigenkapitalrendite Return on Equity (ROE) (Jahresüberschuss / Eigenkapital) × 100 Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals
Gesamtkapitalrendite Return on Assets (ROA) (EBIT / Gesamtkapital) × 100 Effizienz des Kapitaleinsatzes

Für unser Beispielunternehmen mit Jahresüberschuss 90.900 EUR, EBIT 138.000 EUR, Umsatz 2.450.000 EUR und Eigenkapital 420.000 EUR ergeben sich folgende Kennzahlen: Umsatzrendite 3,7% (90.900/2.450.000), Eigenkapitalrendite 21,6% (90.900/420.000), EBITDA 280.000 EUR (138.000 + 142.000 Abschreibungen). Diese Werte sollten im Mehrjahresvergleich und im Branchenvergleich analysiert werden.

„Viele Geschäftsführer konzentrieren sich nur auf den Jahresüberschuss. Dabei sind EBITDA und Eigenkapitalrendite oft aussagekräftiger für die operative Stärke. Wer seine GmbH steuern oder verkaufen will, sollte diese Kennzahlen im Blick haben – wir liefern sie bei OnlineBilanz standardmäßig mit.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

EBIT

Zeigt die operative Ertragskraft unabhängig von Finanzierungsstruktur und Steuersatz. Ideal für Vergleiche zwischen Unternehmen mit unterschiedlicher Kapitalstruktur.

EBITDA

Bereinigt zusätzlich um Abschreibungen. Annäherung an den operativen Cashflow. Standardkennzahl bei Unternehmensbewertungen (Multiple-Verfahren).

Eigenkapitalrendite

Misst die Verzinsung des von Gesellschaftern eingesetzten Kapitals. Sollte langfristig über der Alternativverzinsung (z.B. Kapitalmarkt) liegen.

Gewinn im Jahresabschluss: Ausweis und Offenlegung

Der Gewinn ist im Jahresabschluss an mehreren Stellen ausgewiesen und unterliegt bei Kapitalgesellschaften der Offenlegungspflicht gemäß § 325 HGB. Die korrekte Darstellung in Bilanz, GuV und Anhang ist gesetzlich vorgeschrieben und wird bei der Offenlegung im Unternehmensregister geprüft. Verstöße können zu Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB führen (500 bis 25.000 EUR).

Wo der Gewinn im Jahresabschluss erscheint

  • Gewinn- und Verlustrechnung (§ 275 HGB): Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag als Endsumme, zwingend auszuweisen
  • Bilanz Passivseite (§ 266 Abs. 3 HGB): Bilanzgewinn/Bilanzverlust unter Position A.IV. bzw. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag unter A.III., je nach Ergebnisverwendung
  • Anhang (§ 285 Nr. 1 HGB): Angaben zur Ergebnisverwendung, Vorschlag/Beschluss der Gesellschafterversammlung
  • Eigenkapitalspiegel: Entwicklung der Gewinnrücklagen und des Gewinnvortrags (nicht verpflichtend, aber empfohlen)

Kapitalgesellschaften sind verpflichtet, ihren Jahresabschluss innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag beim Unternehmensregister offenzulegen (§ 325 Abs. 1 HGB). Seit der DiRUG-Reform vom 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister – der Bundesanzeiger ist nur noch das Bekanntmachungsorgan, aber nicht mehr die Offenlegungsstelle. Kleine Kapitalgesellschaften können gemäß § 326 HGB von Erleichterungen Gebrauch machen und müssen die GuV nicht offenlegen.

Offenlegungsumfang nach Größenklasse (Stand 2026)

Größenklasse Bilanz GuV Anhang Lagebericht
Klein (§ 267 Abs. 1 HGB) Verkürzt (§ 266 Abs. 1 S. 3) Nicht offenlegungspflichtig Verkürzt (§ 288) Nur bei Publizitätspflicht
Mittelgroß (§ 267 Abs. 2 HGB) Vollständig Verkürzt möglich (§ 327) Vollständig Pflicht (§ 264 Abs. 1)
Groß (§ 267 Abs. 3 HGB) Vollständig Vollständig Vollständig Pflicht (§ 264 Abs. 1)

Ordnungsgeld bei verspäteter Offenlegung

Bei Versäumung der 12-Monats-Frist nach § 325 HGB leitet das Bundesamt für Justiz automatisch ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Die Ordnungsgelder liegen zwischen 500 und 25.000 EUR. Die Offenlegung wird dadurch nicht entbehrlich – das Ordnungsgeld kann mehrfach festgesetzt werden, bis der Jahresabschluss eingereicht ist.

Für GmbH-Geschäftsführer bedeutet dies: Der Jahresabschluss 2025 (Stichtag 31.12.2025) muss bis spätestens 31.12.2026 beim Unternehmensregister eingereicht sein. Zuvor muss die Feststellung durch die Gesellschafterversammlung erfolgt sein (mittelgroße/große GmbH: bis 31.08.2026, kleine GmbH: bis 30.11.2026 gemäß § 42a GmbHG). Wer diese Fristen einhält, vermeidet Ordnungsgelder und rechtliche Risiken. Digitale Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz koordinieren diesen Prozess vollständig und sorgen für fristgerechte Erstellung und Offenlegung durch zugelassene Steuerberater.

Häufige Fehler bei der Gewinnermittlung vermeiden

In der Praxis treten bei der Gewinnermittlung immer wieder typische Fehler auf, die zu falschen Jahresabschlüssen, steuerlichen Nachzahlungen oder Problemen bei der Offenlegung führen. Diese Fehler lassen sich durch sorgfältige Buchführung und fachkundige Jahresabschlusserstellung vermeiden. Die folgenden Punkte zeigen die häufigsten Stolperfallen und wie Sie diese umgehen.

Typische Fehlerquellen und ihre Folgen

Fehler Folge Vermeidung
Periodenabgrenzung fehlt oder falsch Gewinn zu hoch/niedrig ausgewiesen, Verstoß gegen § 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB Sorgfältige Prüfung aktiver/passiver Rechnungsabgrenzungsposten
Rückstellungen nicht oder falsch gebildet Gewinn zu hoch, spätere Nachholung führt zu Gewinnsprung Vollständige Erfassung aller Verpflichtungen nach § 249 HGB
Privatentnahmen nicht erfasst Gewinn zu niedrig, steuerliche Hinzurechnung erforderlich Konsequente Trennung zwischen betrieblich und privat
Abschreibungen nicht planmäßig Gewinn verfälscht, AfA-Plan nicht eingehalten AfA-Plan erstellen und einhalten (§ 253 Abs. 3 HGB)
Bestandsveränderungen falsch erfasst Gesamtkostenverfahren fehlerhaft, Gewinn verzerrt Körperliche Inventur, Bewertung zu Herstellungskosten
Außerbilanzielle Korrekturen vergessen Steuerlicher Gewinn falsch, Nachzahlung + Zinsen Überleitung HB/StB durch Steuerberater

Besonders kritisch ist die fehlerhafte Bildung von Rückstellungen. § 249 HGB verpflichtet zur Passivierung ungewisser Verbindlichkeiten, drohender Verluste aus schwebenden Geschäften und unterlassener Instandhaltung. Werden diese Rückstellungen nicht oder zu niedrig gebildet, wird der Gewinn zu hoch ausgewiesen. Im Folgejahr, wenn die Verpflichtung konkret wird, entsteht dann ein plötzlicher Aufwand, der den Gewinn belastet und möglicherweise zu einem Verlust führt.

„Die meisten Fehler entstehen bei der periodengerechten Abgrenzung und bei Rückstellungen. Hier hilft nur: saubere laufende Buchhaltung plus professionelle Jahresabschlusserstellung. Bei OnlineBilanz prüfen unsere Steuerberater systematisch alle kritischen Positionen – genau deshalb gibt es bei uns keine bösen Überraschungen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Checkliste: Gewinnermittlung korrekt durchführen

  • Vollständige und korrekte Buchführung nach § 238 HGB das gesamte Geschäftsjahr über
  • Körperliche Inventur zum Bilanzstichtag (§ 240 HGB), Bewertung zu Anschaffungs-/Herstellungskosten
  • Aktive und passive Rechnungsabgrenzung prüfen (§ 250 HGB)
  • Rückstellungen vollständig bilden: Pensionen, Urlaubsrückstellung, drohende Verluste, Prozessrisiken (§ 249 HGB)
  • Abschreibungen nach AfA-Plan buchen, außerplanmäßige Abschreibungen bei dauerhafter Wertminderung (§ 253 Abs. 3 HGB)
  • Forderungen auf Werthaltigkeit prüfen, ggf. Einzelwertberichtigungen oder Pauschalwertberichtigungen bilden
  • Erträge und Aufwendungen periodengerecht zuordnen (Realisationsprinzip § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB)
  • Handels- und Steuerbilanz überleiten, außerbilanzielle Korrekturen dokumentieren
  • Ergebnisverwendung mit Gesellschaftern abstimmen, Ausschüttungssperre § 268 Abs. 8 HGB beachten
  • Jahresabschluss durch Steuerberater prüfen und unterschreiben lassen, fristgerecht festellen und offenlegen

Jahresabschluss und Gewinnermittlung digital erstellen lassen

Die korrekte Gewinnermittlung ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die fundierte Kenntnisse im Handels-, Steuer- und Gesellschaftsrecht erfordert. Fehler können zu steuerlichen Nachzahlungen, Ordnungsgeldern bei verspäteter Offenlegung oder falschen Ausschüttungsentscheidungen führen. Deshalb ist es für die meisten GmbHs sinnvoll, den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen zu lassen – zumal dieser ohnehin für die steuerliche Überleitung und die Steuererklärungen benötigt wird.

Moderne Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz verbinden die fachliche Expertise zugelassener Steuerberater mit den Vorteilen digitaler Prozesse: transparente Festpreise, klar definierte Leistungen, vollständig digitale Zusammenarbeit ohne Vor-Ort-Termine und fristgerechte Fertigstellung. Der Ablauf ist dabei standardisiert: Nach Upload der Buchhaltungsdaten prüft das OnlineBilanz Steuerberater-Team die Vollständigkeit, erstellt Handels- und Steuerbilanz, berechnet den Gewinn, bereitet die Offenlegung vor und koordiniert die Feststellung durch die Gesellschafterversammlung.

Leistungsumfang: Jahresabschluss durch OnlineBilanz

Fachliche Leistungen

  • Prüfung und Aufbereitung der Buchhaltungsdaten
  • Erstellung Handelsbilanz nach §§ 242 ff. HGB
  • Erstellung GuV nach § 275 HGB (Gesamtkosten- oder Umsatzkostenverfahren)
  • Berechnung Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag
  • Steuerbilanz und Überleitung zum steuerlichen Gewinn
  • Anhang und ggf. Lagebericht nach Größenklasse
  • Körperschaftsteuer-, Gewerbesteuer- und Feststellungserklärung

Service & Koordination

  • Digitale Plattform für Upload und Kommunikation
  • Transparente Festpreise nach Größenklasse
  • Ansprechpartner Servet Gündogan koordiniert den gesamten Prozess
  • Fristenüberwachung (Feststellung § 42a GmbHG, Offenlegung § 325 HGB)
  • Vorbereitung Gesellschafterbeschluss
  • Elektronische Offenlegung beim Unternehmensregister inklusive
  • Alle Unterlagen rechtssicher unterschrieben durch zugelassene Steuerberater

„Viele Geschäftsführer scheuen den Aufwand der Steuerberater-Suche oder die Unklarheit bei den Kosten. Genau hier setzt OnlineBilanz an: Sie wissen von Anfang an, was Sie bekommen und was es kostet. Unser Steuerberater-Team kümmert sich um alles – von der Gewinnermittlung bis zur fristgerechten Offenlegung.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Die Zusammenarbeit erfolgt vollständig digital über die OnlineBilanz-Plattform. Mandanten laden ihre Buchhaltungsdaten, Belege und Kontounterlagen hoch, beantworten einen strukturierten Fragebogen zu Besonderheiten des Geschäftsjahres und erhalten nach Prüfung durch das Steuerberater-Team den fertigen Jahresabschluss – rechtsverbindlich unterschrieben, offenlegungsfertig aufbereitet und mit allen erforderlichen Steuererklärungen. Die Koordination übernimmt Servet Gündogan als Büroleiter in Stuttgart, die fachliche Verantwortung liegt beim zugelassenen Steuerberater-Team.

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Für Jahresabschlüsse mit Stichtag 31.12.2025 sollten GmbH-Geschäftsführer jetzt aktiv werden: Die Feststellungsfrist endet für mittelgroße und große GmbHs am 31.08.2026, die Offenlegungsfrist am 31.12.2026. Wer frühzeitig beauftragt, vermeidet Zeitdruck und Ordnungsgelder. Auf OnlineBilanz.de können Sie den Auftrag in wenigen Minuten digital erteilen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn?

Der Umsatz bezeichnet die Summe aller Erlöse aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (§ 277 Abs. 1 HGB), während der Gewinn (Jahresüberschuss) die Differenz zwischen sämtlichen Erträgen und Aufwendungen darstellt. Umsatz berücksichtigt also keine Kosten – Gewinn hingegen zeigt das tatsächliche Ergebnis nach Abzug aller Aufwendungen.

Kann eine GmbH auch Verlust ausweisen und trotzdem Steuern zahlen?

Ja, das ist möglich. Steuerliche Korrekturen wie nicht abzugsfähige Betriebsausgaben (z. B. 30 % der Bewirtungskosten, Geldbußen), Hinzurechnungen nach § 8b KStG oder zeitliche Unterschiede bei Abschreibungen können dazu führen, dass ein handelsrechtlicher Verlust steuerlich in einen Gewinn umschlägt – mit der Folge, dass Körperschaft- oder Gewerbesteuer anfällt.

Muss der Gewinn in voller Höhe ausgeschüttet werden?

Nein. Die Gesellschafterversammlung beschließt über die Gewinnverwendung (§ 29 GmbHG). Sie kann den Bilanzgewinn ganz oder teilweise in Rücklagen einstellen (§ 272 Abs. 3 HGB), auf neue Rechnung vortragen oder nur einen Teil ausschütten. Ergebnisverwendung unterliegt den Regelungen des Gesellschaftsvertrags und muss im Anhang bzw. Ergebnisverwendungsbeschluss dokumentiert werden.

Wie wirkt sich eine Gewinnausschüttung auf die Steuerlast des Gesellschafters aus?

Gewinnausschüttungen einer GmbH unterliegen beim Gesellschafter der Abgeltungsteuer (25 % zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) gemäß § 32d EStG, sofern dieser eine natürliche Person ist und die Beteiligung im Privatvermögen hält. Bei Betriebsvermögen oder qualifizierter Beteiligung (≥ 25 %) greift das Teileinkünfteverfahren nach § 3 Nr. 40 EStG (60 % steuerpflichtig). Die GmbH selbst zahlt Körperschaftsteuer auf den Jahresüberschuss.

Welche Fristen gelten für die Feststellung des Jahresabschlusses mit Gewinnermittlung?

Nach § 42a GmbHG muss der Jahresabschluss spätestens 11 Monate (kleine GmbH) bzw. 8 Monate (mittelgroße/große GmbH) nach Bilanzstichtag durch die Gesellschafterversammlung festgestellt werden. Zusätzlich greift die Offenlegungsfrist von 12 Monaten nach § 325 HGB. Bei Überschreitung drohen Ordnungsgelder bis 25.000 Euro nach § 335 HGB sowie persönliche Haftungsrisiken für Geschäftsführer.

Kann ich die Gewinnermittlung auch selbst vornehmen oder brauche ich einen Steuerberater?

Rechtlich ist die eigenständige Erstellung zulässig, sofern Sie über die erforderliche Fachkenntnis verfügen (HGB, EStG, KStG, GewStG). In der Praxis empfiehlt sich jedoch die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater, da Fehler bei Bilanzierung, Bewertung oder steuerlichen Korrekturen zu Mehrsteuer, Nachzahlungen und Haftungsrisiken führen können. OnlineBilanz verbindet Steuerberater-Qualität mit digitalen Prozessen und transparenten Festpreisen.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 275 HGB – Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung, § 264 HGB – Pflicht zur Aufstellung des Jahresabschlusses, § 42a GmbHG – Feststellung des Jahresabschlusses, § 325 HGB – Offenlegung. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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