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Datum

Lesedauer

9–13 Minuten


OnlineBilanzBlogBestandteile Jahresabschluss HGB

Bestandteile Jahresabschluss HGB 2026

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Jahresabschluss nach HGB besteht aus mehreren gesetzlich vorgeschriebenen Bestandteilen, die je nach Rechtsform und Unternehmensgröße variieren. Eine detaillierte Übersicht über den Jahresabschluss Inhalt nach Rechtsform zeigt die unterschiedlichen Anforderungen systematisch auf. Während für Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG und AG umfangreichere Pflichten bestehen, gelten für Personengesellschaften spezifische Regelungen – die Bestandteile Jahresabschluss Personengesellschaft unterscheiden sich in wesentlichen Punkten. Besonders umfassende Erleichterungen gelten für die Bestandteile Jahresabschluss Kleinstkapitalgesellschaft. Dieser Artikel fokussiert sich darauf, welcher Paragraf welchen Bestandteil regelt und welche Pflichten für GmbH, UG und AG gelten. Stand: 2026.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Der Jahresabschluss nach HGB besteht aus Bilanz (§ 266 HGB) und Gewinn- und Verlustrechnung (§ 275 HGB). Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich einen Anhang (§ 284 HGB) erstellen. Mittelgroße und große Unternehmen benötigen einen Lagebericht (§ 289 HGB). Die rechtlichen Grundlagen regeln §§ 242 ff. HGB.

Gesetzliche Grundlagen des Jahresabschlusses

Die Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses ergibt sich aus § 242 HGB für alle Kaufleute. Kapitalgesellschaften unterliegen darüber hinaus den speziellen Vorschriften der §§ 264 ff. HGB.

Der Jahresabschluss dient der Dokumentation der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. Er ist Grundlage für steuerliche Bemessungen, Ausschüttungsentscheidungen und die Information von Gesellschaftern, Gläubigern und der Öffentlichkeit.

Hinweis

Wichtig: Während Einzelkaufleute nur Bilanz und GuV erstellen müssen, gelten für Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) erweiterte Pflichten gemäß § 264 Abs. 1 HGB.

Rechtsgrundlage Regelungsgegenstand
§ 242 HGB Allgemeine Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses
§ 264 HGB Jahresabschluss der Kapitalgesellschaft
§ 266 HGB Gliederung der Bilanz
§ 275 HGB Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung
§ 284 HGB Erläuterung der Bilanz und GuV (Anhang)
§ 289 HGB Lagebericht

Pflichtbestandteile bei Kapitalgesellschaften

Gemäß § 264 Abs. 1 HGB besteht der Jahresabschluss einer Kapitalgesellschaft aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang. Diese drei Komponenten bilden eine untrennbare Einheit. Eine detaillierte Übersicht zu den Bestandteilen des Jahresabschlusses einer Kapitalgesellschaft erläutert die einzelnen Elemente und deren Zusammenspiel. Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich einen Lagebericht erstellen (§ 264 Abs. 1 Satz 2 HGB). Besonders für große Kapitalgesellschaften gelten erweiterte Anforderungen, die in den Bestandteilen des Jahresabschlusses großer Kapitalgesellschaften detailliert dargestellt werden. Kleine Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB sind von der Lageberichtspflicht befreit.

Kleine Kapitalgesellschaft

  • Kein Lagebericht erforderlich
  • Verkürzte Bilanz möglich
  • Reduzierte Anhangangaben

Mittelgroße Kapitalgesellschaft

  • Vollständiger Anhang
  • Lagebericht nach § 289 HGB
  • Erweiterte Offenlegungspflicht

Große Kapitalgesellschaft

  • Kapitalflussrechnung nach DRS 21
  • Eigenkapitalspiegel
  • Umfassende Berichtspflichten

„In der Praxis werden die Anforderungen an den Anhang häufig unterschätzt. Gerade bei mittelgroßen Gesellschaften führen unvollständige Anhangangaben regelmäßig zu Beanstandungen durch das Bundesamt für Justiz.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Bilanz nach § 266 HGB

Die Bilanz stellt die Vermögens- und Kapitalstruktur des Unternehmens zum Bilanzstichtag dar. § 266 HGB schreibt ein festes Gliederungsschema für Kapitalgesellschaften vor.

Die Aktivseite zeigt die Mittelverwendung (Anlagevermögen und Umlaufvermögen), die Passivseite die Mittelherkunft (Eigenkapital, Rückstellungen, Verbindlichkeiten).

Aktivseite (§ 266 Abs. 2 HGB)

  • A. Anlagevermögen (I. Immaterielle Vermögensgegenstände, II. Sachanlagen, III. Finanzanlagen)
  • B. Umlaufvermögen (I. Vorräte, II. Forderungen, III. Wertpapiere, IV. Kassenbestand)
  • C. Rechnungsabgrenzungsposten
  • D. Aktive latente Steuern
  • E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung

Passivseite (§ 266 Abs. 3 HGB)

  • A. Eigenkapital (I. Gezeichnetes Kapital, II. Kapitalrücklage, III. Gewinnrücklagen, IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag, V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag)
  • B. Rückstellungen
  • C. Verbindlichkeiten
  • D. Rechnungsabgrenzungsposten
  • E. Passive latente Steuern

Hinweis

Kleine Kapitalgesellschaften dürfen gemäß § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB eine verkürzte Bilanz aufstellen, die nur die mit Buchstaben und römischen Zahlen bezeichneten Posten ausweist.

Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB

Die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) stellt Erträge und Aufwendungen eines Geschäftsjahres gegenüber und ermittelt das Jahresergebnis. § 275 HGB bietet zwei Darstellungsformen zur Wahl.

Das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gliedert nach Aufwandsarten, das Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB) nach Funktionsbereichen. Die gewählte Methode muss beibehalten werden (Stetigkeitsprinzip).

Merkmal Gesamtkostenverfahren Umsatzkostenverfahren
Rechtsgrundlage § 275 Abs. 2 HGB § 275 Abs. 3 HGB
Gliederung Nach Aufwandsarten Nach Funktionsbereichen
Ausgangsgröße Gesamtleistung Umsatzerlöse
Bestandsveränderungen Separat ausgewiesen In Herstellungskosten enthalten
Verbreitung in Deutschland Sehr häufig (ca. 80%) Seltener (ca. 20%)
Internationale Vergleichbarkeit Gering Hoch (IAS/IFRS-konform)

Beide Verfahren müssen zum identischen Jahresergebnis führen. Die Wahl hängt von der internen Kostenrechnung und den Informationsbedürfnissen der Adressaten ab.

Achtung

Achtung: Ein nachträglicher Wechsel zwischen den Verfahren ist nur bei Vorliegen zwingender Gründe zulässig und muss im Anhang begründet werden (§ 265 Abs. 1 HGB).

Anhang nach § 284 HGB

Der Anhang erläutert und ergänzt die Bilanz und GuV. § 284 HGB definiert die Pflichtangaben für Kapitalgesellschaften, die nicht als klein im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB gelten.

Kleine Kapitalgesellschaften profitieren von umfangreichen Erleichterungen nach § 288 HGB und müssen deutlich weniger Informationen offenlegen.

  • Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)
  • Erläuterungen zu einzelnen Bilanzposten (§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB)
  • Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und geografischen Märkten (§ 285 Nr. 4 HGB)
  • Angaben zur durchschnittlichen Zahl der Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB)
  • Angaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB)
  • Aufstellung über Anlagenbewegungen (Anlagenspiegel nach § 284 Abs. 3 HGB)
  • Ergebnisverwendungsvorschlag bzw. -beschluss (bei Einzelabschluss)
  • Firma, Sitz und Rechtsform sowie Angaben zu Beteiligungen (§ 285 Nr. 11 HGB)

Hinweis

Für kleine Kapitalgesellschaften reduzieren sich die Pflichtangaben erheblich. Gemäß § 288 HGB entfallen beispielsweise die Umsatzaufgliederung und viele Detailangaben zu Bilanzposten.

Der Anhang ist integraler Bestandteil des Jahresabschlusses. Fehlt er oder ist er unvollständig, gilt der gesamte Jahresabschluss als nicht ordnungsgemäß aufgestellt.

Lagebericht nach § 289 HGB

Der Lagebericht ist eine textbasierte Berichterstattung über den Geschäftsverlauf, die Lage und die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens. Er ist für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften verpflichtend (§ 264 Abs. 1 Satz 2 HGB).

§ 289 HGB definiert den Mindestinhalt. Der Lagebericht muss eine faire Darstellung (true and fair view) der Geschäftsentwicklung ermöglichen und auch nachteilige Entwicklungen objektiv darstellen.

  • Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage: Darstellung der Ertragslage, Finanzlage und Vermögenslage
  • Prognosebericht: Voraussichtliche Entwicklung mit wesentlichen Chancen und Risiken (§ 289 Abs. 1 Satz 4 HGB)
  • Forschung und Entwicklung: Angaben zu F&E-Aktivitäten, soweit wesentlich
  • Zweigniederlassungen: Angaben zu bestehenden Zweigniederlassungen (§ 289 Abs. 1 Satz 5 HGB)
  • Nachtragsbericht: Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres (§ 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB)
  • Risikobericht: Darstellung der Risikomanagementziele und -methoden sowie Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken bei Finanzinstrumenten (§ 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB)

„Viele mittelgroße Gesellschaften unterschätzen den Aufwand für einen regelkonformen Lagebericht. Eine pauschale Beschreibung reicht nicht – es müssen konkrete Kennzahlen, Entwicklungen und fundierte Prognosen enthalten sein.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Achtung

Wichtig: Große Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich eine nichtfinanzielle Erklärung abgeben (§ 289b HGB) oder einen gesonderten nichtfinanziellen Bericht erstellen, sofern sie mehr als 500 Mitarbeiter beschäftigen.

Besonderheiten nach Unternehmensgröße

Die Größenklasse einer Kapitalgesellschaft bestimmt maßgeblich den Umfang der Berichtspflichten. § 267 HGB definiert drei Kategorien anhand von Bilanzsumme, Umsatzerlösen und Mitarbeiterzahl.

Ein Unternehmen gilt als klein, mittelgroß oder groß, wenn mindestens zwei der drei Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen über- bzw. unterschritten werden.

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Mitarbeiter
Klein (§ 267 Abs. 1 HGB) ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroß (§ 267 Abs. 2 HGB) ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Groß (§ 267 Abs. 3 HGB) > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften

Kleine Kapitalgesellschaften profitieren von weitreichenden Vereinfachungen bei Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses.

  • Verkürzte Bilanz nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB (nur Buchstaben und römische Ziffern)
  • Verkürzte GuV nach § 276 HGB
  • Reduzierte Anhangangaben nach § 288 HGB
  • Keine Lageberichtspflicht (§ 264 Abs. 1 Satz 4 HGB)
  • Befreiung von der Prüfungspflicht, wenn nicht zwei der drei Werte nach § 267 Abs. 1 HGB überschritten werden
  • Hinterlegung statt Offenlegung möglich in bestimmten Fällen

Erweiterte Pflichten für große Kapitalgesellschaften

Große Kapitalgesellschaften unterliegen den umfassendsten Publizitätspflichten. Sie müssen zusätzlich zur Grundausstattung weitere Angaben und Berichte erstellen.

  • Kapitalflussrechnung (empfohlen nach DRS 21, verpflichtend nach § 297 HGB für Konzerne)
  • Eigenkapitalspiegel
  • Segmentberichterstattung bei diversifizierten Geschäftsmodellen
  • Nichtfinanzielle Erklärung nach § 289b HGB (bei > 500 Mitarbeitern)
  • Erweiterte Angaben zu Organbezügen (§ 285 Nr. 9 HGB)

Fristen und Offenlegung

Kapitalgesellschaften müssen den Jahresabschluss nicht nur aufstellen und feststellen, sondern auch beim Unternehmensregister offenlegen. Die relevanten Fristen ergeben sich aus § 42a GmbHG und § 325 HGB.

11 Monate

Feststellungsfrist kleine Kapitalgesellschaften

8 Monate

Feststellungsfrist mittelgroße/große Kapitalgesellschaften

12 Monate

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Für ein Geschäftsjahr mit Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten im Jahr 2026 folgende Fristen:

Unternehmensgröße Feststellung bis Offenlegung bis
Klein 30.11.2026 31.12.2026
Mittelgroß 31.08.2026 31.12.2026
Groß 31.08.2026 31.12.2026

Hinweis

Hinweis: Seit dem Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de). Der Bundesanzeiger ist nicht mehr die zuständige Stelle.

Die Offenlegung erfolgt elektronisch im XBRL-Format (eXtensible Business Reporting Language) oder als strukturiertes PDF. Kleine Kapitalgesellschaften können unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Hinterlegung vornehmen.

Sanktionen bei Verstößen

Die Nichtbeachtung der Offenlegungspflichten kann zu empfindlichen Ordnungsgeldverfahren führen. Das Bundesamt für Justiz (BfJ) überwacht die Einhaltung und leitet bei Verstößen Sanktionsverfahren ein.

Gemäß § 335 HGB kann gegen die Gesellschaft und ihre gesetzlichen Vertreter ein Ordnungsgeld zwischen 500 Euro und 25.000 Euro festgesetzt werden.

Achtung

Achtung: Das Ordnungsgeld wird sowohl gegen die Gesellschaft als auch gegen die persönlich verantwortlichen Geschäftsführer festgesetzt. Bei mehreren Geschäftsführern haften diese gesamtschuldnerisch.

Die Höhe des Ordnungsgeldes richtet sich nach der Schwere und Dauer des Verstoßes sowie der Unternehmensgröße. Wiederholungstäter müssen mit deutlich höheren Beträgen rechnen.

Typische Verstöße

  • Versäumung der Offenlegungsfrist (§ 325 HGB)
  • Unvollständige Unterlagen (z.B. fehlender Anhang)
  • Falsche Größenklassenzuordnung
  • Fehlende Prüfung bei prüfungspflichtigen Gesellschaften
  • Nicht ordnungsgemäße elektronische Übermittlung

Rechtsfolgen

  • Ordnungsgeld 500 – 25.000 € (§ 335 HGB)
  • Androhungsschreiben durch BfJ
  • Eintragung im Unternehmensregister als säumig
  • Beeinträchtigung der Bonität/Kreditwürdigkeit
  • Haftungsrisiken für Geschäftsführer

„In der Praxis werden Ordnungsgeldverfahren häufig durch mangelnde Kenntnis der formalen Anforderungen ausgelöst. Eine frühzeitige Planung und die Nutzung professioneller Software können solche Risiken minimieren.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufig gestellte Fragen

Welche Bestandteile muss ein Jahresabschluss nach HGB enthalten?

Der Jahresabschluss einer Kapitalgesellschaft besteht gemäß § 264 Abs. 1 HGB aus Bilanz (§ 266 HGB), Gewinn- und Verlustrechnung (§ 275 HGB) und Anhang (§ 284 HGB). Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen zusätzlich einen Lagebericht nach § 289 HGB erstellen. Kleine Kapitalgesellschaften sind von der Lageberichtspflicht befreit.

Wo wird der Jahresabschluss 2026 offengelegt?

Die Offenlegung erfolgt seit dem DiRUG (01.08.2022) ausschließlich beim Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de). Der Bundesanzeiger ist nicht mehr zuständig. Die Frist beträgt 12 Monate nach Bilanzstichtag (§ 325 HGB), für den Stichtag 31.12.2025 also bis 31.12.2026.

Welche Erleichterungen gelten für kleine Kapitalgesellschaften?

Kleine Kapitalgesellschaften nach § 267 Abs. 1 HGB dürfen eine verkürzte Bilanz und GuV aufstellen, müssen nur reduzierte Anhangangaben nach § 288 HGB machen und sind von der Lageberichtspflicht befreit. Zudem entfällt in vielen Fällen die Prüfungspflicht. Die Schwellenwerte sind: Bilanzsumme ≤ 6 Mio. €, Umsatz ≤ 12 Mio. €, Mitarbeiter ≤ 50.

Was passiert bei verspäteter Offenlegung des Jahresabschlusses?

Bei Verstoß gegen die Offenlegungspflicht nach § 325 HGB kann das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeld zwischen 500 und 25.000 Euro festsetzen (§ 335 HGB). Dieses richtet sich gegen die Gesellschaft und die Geschäftsführer persönlich. Zudem wird die Säumigkeit im Unternehmensregister vermerkt, was sich negativ auf die Bonität auswirken kann.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: Impressum, Datenschutz. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
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Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
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Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

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Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

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Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

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Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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