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Datum

Lesedauer

11–17 Minuten

OnlineBilanzBlogBilanz GbR Frist

Bilanz GbR Frist 2026: Alle Termine & Pflichten

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die GbR unterliegt grundsätzlich keiner Bilanzierungspflicht – es sei denn, sie überschreitet bestimmte Schwellenwerte nach § 241a HGB oder wird kaufmännisch tätig. Sobald Buchführungspflicht besteht, greifen handelsrechtliche und steuerliche Fristen für Aufstellung, Feststellung und Abgabe. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Fristen für Ihre GbR im Jahr 2026 gelten und welche Sanktionen bei Versäumnis drohen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Eine GbR ist nur dann zur Bilanzierung verpflichtet, wenn sie die Schwellenwerte des § 241a HGB überschreitet oder freiwillig ins Handelsregister eingetragen ist. In diesem Fall gelten handelsrechtliche Aufstellungsfristen (bei Bilanzstichtag 31.12.2025: Aufstellung bis 31.03.2026, Feststellung innerhalb von 11 Monaten) sowie steuerliche Abgabefristen für die Steuererklärung (mit Steuerberater bis 30.06.2027). Bei Fristversäumnissen drohen Verspätungszuschläge, Zwangsgelder und Ordnungsgelder.

Unterliegt die GbR einer Bilanzierungspflicht?

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ist nach den §§ 705 ff. BGB geregelt und grundsätzlich nicht bilanzierungspflichtig. Anders als Kapitalgesellschaften wie die GmbH oder AG unterliegt die GbR nach § 238 HGB nur dann der Buchführungspflicht und damit auch der Bilanzierungspflicht, wenn sie als Handelsgewerbe im Sinne des § 1 HGB betrieben wird und ins Handelsregister eingetragen ist. Eine verwandte Rechtsform, bei der Bilanzierungspflicht grundsätzlich besteht, ist die GmbH & Co. KG – für diese gelten eigene gesetzliche Einreichungsfristen, wie die Fristen zur Bilanzpflicht der GmbH & Co. KG zeigen.

In der Praxis bedeutet dies: Eine klassische GbR, die nicht im Handelsregister eingetragen ist, ermittelt ihren Gewinn nach § 4 Abs. 3 EStG durch Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR). Eine Bilanz ist in diesem Fall weder erforderlich noch müssen Fristen für Aufstellung, Feststellung oder Offenlegung beachtet werden. Anders verhält es sich bei Personengesellschaften mit Handelsregistereintrag: So gelten etwa für die Bilanzpflicht und Fristen einer OHG deutlich strengere Vorgaben, die sich grundlegend von der Situation einer nicht eingetragenen GbR unterscheiden.

Hinweis

Die GbR wird durch das Gesetz zur Modernisierung des Personengesellschaftsrechts (MoPeG) seit 01.01.2024 als rechtsfähig anerkannt. Dennoch bleibt sie grundsätzlich von der Bilanzierungspflicht befreit, solange keine Eintragung ins Handelsregister erfolgt und die Schwellenwerte nach § 241a HGB nicht überschritten werden.

Ausnahme: Freiwillige oder verpflichtende Eintragung

Sobald die GbR als offene Handelsgesellschaft (oHG) ins Handelsregister eingetragen wird – sei es freiwillig oder kraft Gesetzes bei Überschreiten der Kaufmannseigenschaft – wird sie zur Formkaufmannschaft und unterliegt ab diesem Zeitpunkt der Buchführungs- und Bilanzierungspflicht nach §§ 238 ff. HGB. Dann gelten auch alle Fristen für Aufstellung, Feststellung und gegebenenfalls Offenlegung.

Wann wird eine GbR buchführungspflichtig?

Die Buchführungspflicht für eine GbR tritt ein, wenn sie die Voraussetzungen eines Handelsgewerbes nach § 1 Abs. 2 HGB erfüllt und entweder kraft Gesetzes oder durch freiwillige Eintragung ins Handelsregister zur offenen Handelsgesellschaft (oHG) wird. Maßgeblich sind dabei die Umsatz- und Gewinnschwellen nach § 241a HGB.

Schwellenwerte nach § 241a HGB (Stand 2026)

Eine GbR ist von der Buchführungspflicht befreit, wenn an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen zwei der folgenden Schwellenwerte nicht überschritten werden:

  • Umsatzerlöse: 800.000 Euro pro Jahr
  • Jahresüberschuss: 80.000 Euro pro Jahr

Werden diese Grenzen überschritten, entsteht die Buchführungspflicht erst ab dem folgenden Geschäftsjahr. Diese Regelung gilt seit der Anhebung der Schwellenwerte durch das Bürokratieentlastungsgesetz III.

„In der Beratungspraxis sehen wir häufig, dass GbR-Gesellschafter nicht wissen, wann sie buchführungspflichtig werden. Wer die Schwellenwerte überschreitet und nicht rechtzeitig umstellt, riskiert steuerliche Nachteile und Komplikationen bei Betriebsprüfungen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Achtung

Achtung: Auch ohne Handelsregistereintragung kann die Finanzverwaltung die Führung von Büchern nach § 140 AO anordnen, wenn die Verhältnisse des Unternehmens dies erfordern. Dies betrifft insbesondere GbRs mit komplexen Geschäftsvorfällen oder hohem Umsatz.

Welche Fristen gelten für Aufstellung und Feststellung einer GbR-Bilanz?

Sobald die GbR bilanzierungspflichtig wird – etwa durch Eintragung als oHG oder Überschreitung der Schwellenwerte –, gelten die handelsrechtlichen Fristen für Aufstellung und Feststellung der Bilanz. Diese Fristen sind strikt zu beachten, da Verstöße zu steuerlichen und rechtlichen Konsequenzen führen können.

Aufstellungsfrist nach § 243 Abs. 3 HGB

Der Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang (sofern erforderlich) – ist gemäß § 243 Abs. 3 HGB innerhalb der einem ordnungsmäßigen Geschäftsgang entsprechenden Zeit aufzustellen. Die Rechtsprechung und Verwaltungspraxis konkretisieren diese Frist regelmäßig auf maximal 6 Monate nach dem Bilanzstichtag.

Für eine GbR mit Bilanzstichtag 31.12.2025 bedeutet dies: Der Jahresabschluss muss spätestens bis zum 30.06.2026 aufgestellt sein.

Feststellung bei Personengesellschaften

Anders als bei Kapitalgesellschaften existiert für Personengesellschaften wie die GbR/oHG keine gesetzliche Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG. Die Feststellung erfolgt durch Gesellschafterbeschluss gemäß Gesellschaftsvertrag. In der Praxis sollte die Feststellung zeitnah nach Aufstellung erfolgen, um die steuerliche Gewinnverteilung und die Entnahmemöglichkeiten zu klären.

Rechtsform Aufstellungsfrist Feststellungsfrist Rechtsgrundlage
GbR (nicht bilanzierungspflichtig) EÜR nach § 4 Abs. 3 EStG
GbR/oHG (bilanzierungspflichtig) 6 Monate Keine gesetzliche Frist § 243 Abs. 3 HGB
GmbH 6 Monate 8 Monate (mittel/groß) § 264 Abs. 1, § 42a GmbHG

Muss eine GbR ihren Jahresabschluss offenlegen?

Die Offenlegungspflicht nach § 325 HGB betrifft ausschließlich Kapitalgesellschaften (GmbH, AG, SE) sowie bestimmte Personenhandelsgesellschaften ohne persönlich haftenden Gesellschafter (z. B. GmbH & Co. KG, bei der nur die Komplementär-GmbH haftet). Eine klassische GbR oder oHG mit natürlichen Personen als Gesellschaftern ist nicht offenlegungspflichtig.

Hinweis

Seit dem Inkrafttreten des DiRUG (Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie) am 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de). Der Bundesanzeiger dient nur noch als Bekanntmachungsorgan, nicht mehr als Einreichungsstelle.

Ausnahme: GbR & Co. KG oder vergleichbare Konstruktionen

In seltenen Fällen kann eine GbR als Komplementärin einer KG fungieren oder eine vergleichbare Struktur bilden, bei der keine natürliche Person unbeschränkt haftet. In solchen Konstellationen kann eine Offenlegungspflicht nach § 264a HGB entstehen. Dies betrifft jedoch nicht die klassische GbR.

„Viele Mandanten sind erleichtert, wenn wir ihnen mitteilen, dass ihre GbR oder oHG nicht offenlegungspflichtig ist. Das spart nicht nur Gebühren, sondern auch die organisatorische Komplexität der Einreichung beim Unternehmensregister.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Welche Abgabefristen gelten steuerlich für die GbR?

Unabhängig von der Bilanzierungspflicht muss jede gewerblich tätige GbR eine Feststellungserklärung nach § 180 Abs. 1 Nr. 2a AO beim Finanzamt einreichen. Darin werden die Einkünfte der Gesellschaft ermittelt und auf die Gesellschafter verteilt. Die Fristen richten sich nach § 149 Abs. 2 AO bzw. nach § 181 Abs. 1 AO.

Abgabefrist für die Feststellungserklärung (Stand 2026)

Für das Wirtschaftsjahr 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) gelten folgende Fristen:

  • Ohne steuerliche Beratung: Abgabe bis 31.07.2026
  • Mit steuerlicher Beratung: Abgabe bis 30.04.2027 (verlängerte Frist nach § 149 Abs. 3 AO)

Wird die Feststellungserklärung nicht fristgerecht eingereicht, kann das Finanzamt nach § 152 AO Verspätungszuschläge festsetzen. Diese betragen mindestens 25 Euro pro angefangenen Monat und können erheblich steigen, insbesondere bei gewerblichen Einkünften.

Achtung

Achtung: Bei verspäteter Abgabe drohen nicht nur Verspätungszuschläge, sondern auch Zwangsgelder nach § 329 AO. Das Finanzamt kann zudem Schätzungen nach § 162 AO vornehmen, die regelmäßig zu Ungunsten des Steuerpflichtigen ausfallen.

Gewerbesteuererklärung der GbR

Ist die GbR gewerblich tätig, muss zusätzlich eine Gewerbesteuererklärung beim Finanzamt bzw. der Gemeinde eingereicht werden. Die Frist entspricht der Feststellungserklärung. Freiberufliche GbRs (z. B. Rechtsanwälte, Ärzte) sind von der Gewerbesteuer befreit und müssen keine Gewerbesteuererklärung abgeben.

Welche Sanktionen drohen bei Fristversäumnissen?

Auch wenn die GbR häufig nicht den strengen Publizitätspflichten der Kapitalgesellschaften unterliegt, können Fristversäumnisse erhebliche rechtliche und finanzielle Folgen haben. Die Sanktionen unterscheiden sich je nach Art der Pflichtverletzung.

Steuerliche Sanktionen

Bei verspäteter Abgabe der Feststellungserklärung oder Gewerbesteuererklärung drohen:

  • Verspätungszuschlag nach § 152 AO: Mindestens 25 Euro pro angefangenen Monat, maximal 25.000 Euro oder 10 % der festgesetzten Steuer
  • Zwangsgeld nach § 329 AO: Bis zu 25.000 Euro zur Erzwingung der Erklärungsabgabe
  • Schätzung nach § 162 AO: Das Finanzamt kann die Besteuerungsgrundlagen schätzen, meist zu Ungunsten des Steuerpflichtigen
  • Steuerstrafverfahren: Bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz kann ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet werden

Handelsrechtliche Sanktionen (bei bilanzierungspflichtiger oHG)

Wird die oHG bilanzierungspflichtig und verstößt gegen die Aufstellungs- oder Feststellungsfristen, können folgende Konsequenzen eintreten:

  • Versagung des Rechtschutzes: Bei nicht ordnungsgemäßer Buchführung kann die Beweislast in Rechtsstreitigkeiten erschwert sein
  • Haftungsrisiken: Gesellschafter können persönlich haften, wenn durch mangelhafte Buchführung Gläubiger geschädigt werden
  • Insolvenzrechtliche Folgen: Fehlende oder verspätete Bilanzen können die rechtzeitige Erkennung von Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit verhindern (§ 15a InsO analog)

25.000 €

Maximales Zwangsgeld nach § 329 AO

25 €

Mindestverspätungszuschlag pro Monat

30.04.2027

Verlängerte Abgabefrist mit Steuerberater für 2025

Was passiert mit den Fristen bei Umwandlung der GbR?

In der Praxis kommt es häufig vor, dass eine GbR aufgrund von Wachstum oder geänderten Haftungsanforderungen in eine andere Rechtsform umgewandelt wird – typischerweise in eine GmbH oder UG (haftungsbeschränkt). Mit der Umwandlung ändern sich auch die Bilanzierungs- und Offenlegungspflichten sowie die entsprechenden Fristen.

Umwandlung in eine GmbH

Bei der Umwandlung einer GbR in eine GmbH nach dem Umwandlungsgesetz (UmwG) oder durch Neugründung entsteht ab dem Zeitpunkt der Eintragung ins Handelsregister die volle Bilanzierungs- und Offenlegungspflicht nach §§ 264 ff. HGB. Dabei gelten folgende Fristen für das erste Rumpfwirtschaftsjahr:

  • Aufstellung: Innerhalb von 6 Monaten nach dem ersten Bilanzstichtag (§ 264 Abs. 1 HGB)
  • Feststellung: Innerhalb von 8 Monaten bei mittelgroßen/großen GmbHs, 11 Monate bei kleinen GmbHs (§ 42a GmbHG)
  • Offenlegung: Innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag beim Unternehmensregister (§ 325 HGB)

Hinweis

Bei einer Umwandlung sollte die Schlussbilanz der GbR und die Eröffnungsbilanz der GmbH sorgfältig erstellt werden. Diese dienen als Grundlage für die Einbringung und müssen steuerlich anerkannt werden. Eine fachkundige Begleitung durch einen Steuerberater ist hier unerlässlich.

Übergangsfristen und Sonderfälle

Bei Umwandlungen kann das erste Geschäftsjahr der neuen Rechtsform kürzer oder länger als 12 Monate sein. In solchen Fällen ist besondere Sorgfalt geboten:

  • Ein Rumpfgeschäftsjahr unter 12 Monaten muss dennoch vollständig bilanziert werden
  • Die Fristen beginnen mit dem Bilanzstichtag des Rumpfgeschäftsjahres
  • Eine verlängerte Frist nach § 325 Abs. 1a HGB ist auch im Rumpfjahr möglich, wenn die Voraussetzungen vorliegen

Wer den Jahresabschluss im Zuge einer Umwandlung durch einen Steuerberater erstellen lassen möchte, findet bei OnlineBilanz.de digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen und ohne lange Wartezeiten.

Praxis-Checkliste: So behalten Sie alle GbR-Fristen im Blick

Um Fristversäumnisse zu vermeiden und alle handelsrechtlichen sowie steuerlichen Pflichten rechtzeitig zu erfüllen, empfiehlt sich ein strukturiertes Fristenmanagement. Die folgende Checkliste hilft Ihnen, alle relevanten Termine im Blick zu behalten.

  • Prüfen Sie jährlich, ob die Schwellenwerte nach § 241a HGB überschritten sind (Umsatz 800.000 €, Gewinn 80.000 €)
  • Klären Sie, ob die GbR ins Handelsregister eingetragen werden muss (oHG-Pflicht bei Handelsgewerbe)
  • Erstellen Sie die Gewinnermittlung (EÜR oder Bilanz) spätestens 6 Monate nach Bilanzstichtag
  • Reichen Sie die Feststellungserklärung fristgerecht ein (ohne Berater: 31.07., mit Berater: 30.04. des Folgejahres)
  • Bei gewerblicher Tätigkeit: Gewerbesteuererklärung innerhalb der gleichen Frist abgeben
  • Dokumentieren Sie alle Gesellschafterbeschlüsse zur Gewinnverteilung und Feststellung des Jahresabschlusses
  • Prüfen Sie bei Umwandlung oder Rechtsformwechsel die neuen Fristen für Aufstellung, Feststellung und Offenlegung
  • Legen Sie ein digitales Fristenkalendarium an oder nutzen Sie Steuerberater-Software zur automatischen Erinnerung
  • Bewahren Sie alle Unterlagen für die gesetzliche Aufbewahrungsfrist (10 Jahre für Bilanzen, 6 Jahre für sonstige Belege) auf
  • Konsultieren Sie bei Unsicherheiten frühzeitig einen Steuerberater, um Bußgelder und Verspätungszuschläge zu vermeiden

„In der täglichen Arbeit mit Mandanten erleben wir immer wieder, dass gerade kleine Personengesellschaften die steuerlichen Abgabefristen unterschätzen. Wer rechtzeitig plant und die Feststellungserklärung zusammen mit dem Steuerberater vorbereitet, vermeidet nicht nur Sanktionen, sondern gewinnt auch Planungssicherheit für die Liquidität.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Digitale Tools zur Fristenverwaltung

Moderne Steuerberatungs-Plattformen wie OnlineBilanz.de bieten integrierte Fristenkalender, die automatisch an alle relevanten Termine erinnern. Mandanten profitieren von transparenten Festpreisen für Jahresabschlüsse und können alle Unterlagen digital hochladen – ohne Wartezeiten und mit direkter Abstimmung zu unserem Steuerberater-Team.

Häufig gestellte Fragen

Kann eine GbR freiwillig eine Bilanz erstellen, obwohl keine Pflicht besteht?

Ja, eine GbR kann auch ohne gesetzliche Verpflichtung freiwillig eine Bilanz erstellen. Dies kann sinnvoll sein, um Banken, Investoren oder Geschäftspartnern einen strukturierten Überblick über die Vermögens- und Ertragslage zu geben. Die freiwillige Bilanzierung ändert jedoch nichts an der grundsätzlichen Pflicht zur Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) für steuerliche Zwecke, sofern keine Buchführungspflicht besteht.

Welche Rolle spielt der Gesellschaftsvertrag bei den Fristen einer GbR?

Der Gesellschaftsvertrag kann gesellschaftsinterne Fristen für die Aufstellung und Feststellung des Jahresabschlusses regeln, die über die gesetzlichen Mindestfristen hinausgehen. Allerdings können vertragliche Vereinbarungen die gesetzlichen Fristen nach HGB und AO nicht verkürzen oder verlängern – gegenüber Finanzbehörden und im Handelsrecht gelten immer die gesetzlichen Termine.

Was gilt, wenn die GbR unterjährig gegründet wurde?

Bei unterjähriger Gründung einer GbR endet das erste Wirtschaftsjahr in der Regel am 31. Dezember des Gründungsjahres, es sei denn, im Gesellschaftsvertrag wurde ein abweichendes Wirtschaftsjahr vereinbart. Für dieses sogenannte Rumpfwirtschaftsjahr gelten dieselben Fristen wie für volle Wirtschaftsjahre. Die Aufstellungs- und Feststellungsfristen beginnen mit dem Ende des ersten Wirtschaftsjahres.

Kann die GbR einen abweichenden Bilanzstichtag wählen?

Ja, grundsätzlich ist ein abweichender Bilanzstichtag möglich, sofern dieser im Gesellschaftsvertrag oder durch Gesellschafterbeschluss festgelegt wird. In der Praxis verwenden die meisten GbRs jedoch den 31. Dezember als Bilanzstichtag, da dieser mit dem steuerlichen Veranlagungszeitraum übereinstimmt. Ein abweichender Stichtag kann zu zusätzlichem Abstimmungsaufwand bei der Steuererklärung führen.

Müssen GbR-Gesellschafter persönlich haften, wenn Fristen versäumt werden?

Ja, da die GbR keine eigene Rechtspersönlichkeit besitzt, haften die Gesellschafter grundsätzlich gesamtschuldnerisch und unbeschränkt – auch für steuerliche Verpflichtungen und Sanktionen. Werden Fristen für die Steuererklärung oder handelsrechtliche Pflichten versäumt, können Verspätungszuschläge, Zwangsgelder und Schätzungen direkt gegenüber den Gesellschaftern geltend gemacht werden.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 241a HGB – Befreiung von der Buchführungspflicht, § 264 HGB – Pflicht zur Aufstellung des Jahresabschlusses, § 149 AO – Abgabefristen für Steuererklärungen, § 152 AO – Verspätungszuschlag. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
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Ben
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