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Stammkapital25.000 €
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Datum

Lesedauer

11–16 Minuten

OnlineBilanzBlogGewinnvortrag SKR03

Gewinnvortrag vor Verwendung buchen SKR03 2026

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Gewinnvortrag vor Verwendung bildet die Brücke zwischen Jahresabschluss und Gewinnverwendungsbeschluss. Dieser Artikel erklärt praxisnah, wie Sie im SKR03 buchen, welche Konten zum Einsatz kommen und welche Fristen nach § 42a GmbHG und § 325 HGB im Jahr 2026 gelten. Wie bei anderen Buchungen im SKR03 – etwa wenn Sie Gehälter im SKR03 buchen – ist auch hier die korrekte Kontenzuordnung entscheidend.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

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Kurzantwort

Der Gewinnvortrag vor Verwendung wird im SKR03 auf Konto 0860 gebucht und entsteht durch Umbuchung des Jahresüberschusses nach Abschluss der GuV. Er bleibt bis zum Gewinnverwendungsbeschluss der Gesellschafterversammlung bestehen und wird dann entsprechend dem Beschluss auf Ausschüttung, Rücklagen oder neuen Gewinnvortrag verteilt.

Was ist der Gewinnvortrag vor Verwendung im SKR03?

Der Gewinnvortrag vor Verwendung ist im SKR03-Kontenrahmen das Konto 0860. Es erfasst den Gewinn oder Verlust des abgelaufenen Geschäftsjahres, bevor die Gesellschafter über dessen Verwendung entschieden haben. Im Gegensatz zum Gewinnvortrag nach Verwendung (Konto 0870) steht dieser Betrag noch unter dem Vorbehalt des Gewinnverwendungsbeschlusses gemäß § 29 GmbHG.

Nach § 268 Abs. 1 HGB ist der Gewinnvortrag bzw. Verlustvortrag gesondert in der Bilanz auszuweisen. Das Konto 0860 dient dabei als Übergangskonto zwischen dem Abschluss der Gewinn- und Verlustrechnung und der finalen Eigenkapitalgliederung. Erst nach dem Gesellschafterbeschluss über die Ergebnisverwendung wird der Betrag auf die entsprechenden Verwendungskonten (z.B. Ausschüttung, Einstellung in Rücklagen, Gewinnvortrag nach Verwendung) umgebucht.

Praxis-Hinweis

Das Konto 0860 wird ausschließlich im Rahmen der Jahresabschlussbuchungen verwendet. Im laufenden Geschäftsjahr erfolgen hierauf keine Buchungen — erst bei der Eröffnungsbilanz des Folgejahres bzw. bei der Umbuchung nach Gewinnverwendungsbeschluss wird es aktiv.

Abgrenzung zu verwandten Konten im SKR03

Konto Bezeichnung Verwendungszweck
0860 Gewinnvortrag vor Verwendung Jahresergebnis vor Gesellschafterbeschluss
0870 Gewinnvortrag nach Verwendung Endgültiger Vortrag nach Beschluss gemäß § 29 GmbHG
0890 Verlustvortrag Kumulierte Verluste aus Vorjahren
2150 Rücklagen Einstellungen gemäß § 272 HGB

Wie wird der Gewinnvortrag vor Verwendung korrekt gebucht?

Die Buchung des Gewinnvortrags vor Verwendung erfolgt im Rahmen der Jahresabschlussbuchungen zum Bilanzstichtag 31.12.2025. Sie dient dazu, das Jahresergebnis aus der Gewinn- und Verlustrechnung in die Bilanz zu überführen. Die Buchungslogik unterscheidet sich je nachdem, ob ein Gewinn oder ein Verlust vorliegt.

Buchung bei Jahresüberschuss

Bei einem Gewinn lautet die Buchung:

GuV-Konto 2100 (Gewinn- und Verlustkonto) an Konto 0860 (Gewinnvortrag vor Verwendung)

Damit wird das GuV-Konto geschlossen und der Gewinn auf das Eigenkapitalkonto 0860 übertragen. Das Konto 0860 weist in diesem Fall einen Habensaldo auf, der in der Bilanz auf der Passivseite im Eigenkapital ausgewiesen wird.

Buchung bei Jahresfehlbetrag

Bei einem Verlust lautet die Buchung:

Konto 0860 (Gewinnvortrag vor Verwendung) an GuV-Konto 2100

Hier entsteht ein Sollsaldo auf Konto 0860, der bilanziell als Minusposten im Eigenkapital bzw. als Verlustvortrag dargestellt wird. Die handelsrechtliche Darstellung richtet sich nach § 268 Abs. 3 HGB, wonach ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag gesondert vor der Bilanzsumme auszuweisen ist.

Wichtig

Die Buchung auf 0860 darf erst erfolgen, nachdem alle GuV-relevanten Konten (Erträge, Aufwendungen) abgeschlossen wurden. Andernfalls ist das Jahresergebnis noch nicht vollständig ermittelt, und die Übertragung ist fehlerhaft.

Welche Buchungen folgen nach dem Gewinnverwendungsbeschluss?

Nach § 29 GmbHG haben die Gesellschafter spätestens im Rahmen der Feststellung des Jahresabschlusses — nach § 42a GmbHG bei kleinen GmbHs innerhalb von 11 Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres — über die Ergebnisverwendung zu beschließen. Erst nach diesem Beschluss werden die Beträge vom Konto 0860 auf die endgültigen Verwendungskonten umgebucht.

Mögliche Ergebnisverwendungen und Buchungen

Verwendungsart Buchungssatz (SKR03) Rechtsgrundlage
Gewinnausschüttung 0860 an 1780 (Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern) § 29 Abs. 1 GmbHG
Einstellung in Gewinnrücklagen 0860 an 2150 (Rücklagen) § 272 Abs. 3 HGB
Gewinnvortrag ins Folgejahr 0860 an 0870 (Gewinnvortrag nach Verwendung) § 268 Abs. 1 HGB
Verlustvortrag ins Folgejahr 0890 (Verlustvortrag) an 0860 § 268 Abs. 1 HGB

Die Buchungen erfolgen buchhalterisch im neuen Geschäftsjahr, da der Gewinnverwendungsbeschluss typischerweise erst nach dem Bilanzstichtag gefasst wird. Dennoch wirken sie rückwirkend auf die festgestellte Bilanz des Vorjahres, die dann in der endgültigen Fassung offengelegt wird.

„Viele Mandanten sind überrascht, dass die Gewinnverwendung buchhalterisch im Folgejahr erfasst wird, aber bilanziell noch zum Vorjahr gehört. Diese Systematik ist gesetzlich klar geregelt — sie trennt den Abschluss der GuV vom Gesellschafterbeschluss.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Wie wird der Gewinnvortrag in der Eröffnungsbilanz behandelt?

Die Eröffnungsbilanz zum 01.01.2026 übernimmt grundsätzlich die Schlussbilanzwerte des Vorjahres (31.12.2025) gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 1 HGB (Bilanzidentität). Wurde jedoch nach dem Bilanzstichtag ein Gewinnverwendungsbeschluss gefasst, erfolgt die Eröffnung bereits mit den umgebuchten Werten.

Eröffnung vor Gewinnverwendungsbeschluss

Wurde der Jahresabschluss 2025 noch nicht festgestellt bzw. die Gewinnverwendung noch nicht beschlossen, wird das Konto 0860 mit dem Jahresergebnis eröffnet:

Konto 0860 (Gewinnvortrag vor Verwendung) an Konto 9000 (Eröffnungsbilanzkonto) bei Gewinn

oder

Konto 9000 an Konto 0860 bei Verlust

Eröffnung nach Gewinnverwendungsbeschluss

Wurde die Gewinnverwendung bereits beschlossen, erfolgt die Eröffnung direkt auf den Verwendungskonten:

  • Konto 0870 (Gewinnvortrag nach Verwendung), falls der Gewinn vorgetragen wird
  • Konto 2150 (Rücklagen), falls in Rücklagen eingestellt wurde
  • Konto 1780 (Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern), falls eine Ausschüttung beschlossen wurde

Praxis-Tipp

In der Praxis wird die Eröffnungsbilanz oft erst nach der Gesellschafterversammlung erstellt, sodass die Gewinnverwendung bereits bekannt ist. Dann entfällt die Buchung auf 0860 in der Eröffnung, und es wird direkt auf die Zielkonten eröffnet.

Wie wird der Gewinnvortrag vor Verwendung in der Bilanz ausgewiesen?

Nach § 266 Abs. 3 HGB ist das Eigenkapital in der Bilanz detailliert zu gliedern. Der Gewinnvortrag bzw. Verlustvortrag ist gemäß § 268 Abs. 1 HGB als eigener Posten auszuweisen. Dabei unterscheidet man zwischen dem Bilanzgewinn/-verlust und dem Gewinnvortrag/Verlustvortrag.

Gliederungsschema Eigenkapital nach § 266 Abs. 3 HGB

Position Bezeichnung Konto SKR03
A. I. Gezeichnetes Kapital 0800
A. II. Kapitalrücklage 0820
A. III. Gewinnrücklagen 2150
A. IV. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0860 / 0870 / 0890
A. V. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag aus GuV

In der festzustellenden Bilanz nach § 242 HGB wird zunächst der Gewinnvortrag vor Verwendung (Konto 0860) ausgewiesen. Nach dem Gewinnverwendungsbeschluss wird die Bilanz durch die Gesellschafter in dieser Form festgestellt — die Gewinnverwendung selbst erscheint dann im Eigenkapitalspiegel oder in der Anlage zum Jahresabschluss.

Besonderheit: Bilanzgewinn nach § 268 Abs. 1 HGB

Der Bilanzgewinn ist die Summe aus Jahresüberschuss, Gewinnvortrag und etwaigen Entnahmen bzw. Einstellungen in Rücklagen. Er stellt die Basis für die Ausschüttungsentscheidung dar. In der Praxis wird er oft erst nach dem Gewinnverwendungsbeschluss separat ausgewiesen, z.B. in der Offenlegungsbilanz.

„Die handelsrechtliche Gliederung des Eigenkapitals ist präzise geregelt. Wer den Jahresabschluss selbst erstellt, sollte die Systematik aus § 266 und § 268 HGB genau kennen — oder die Erstellung einem Steuerberater überlassen, der diese Vorgaben professionell umsetzt.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wie wird ein Verlustvortrag im SKR03 gebucht?

Ein Verlustvortrag entsteht, wenn das Unternehmen in einem oder mehreren Geschäftsjahren Verluste erwirtschaftet hat, die nicht durch Eigenkapital ausgeglichen wurden. Im SKR03 wird hierzu das Konto 0890 (Verlustvortrag) verwendet. Anders als beim Gewinnvortrag liegt hier ein Sollsaldo vor, der das Eigenkapital mindert.

Buchung bei Jahresfehlbetrag

Zum Jahresabschluss 31.12.2025 wird der Verlust zunächst auf das Konto 0860 übertragen:

Konto 0860 (Gewinnvortrag vor Verwendung) an GuV-Konto 2100

Nach dem Gesellschafterbeschluss — sofern der Verlust nicht durch Kapitalerhöhung, Gesellschafterzuschüsse oder Rücklagenauflösung ausgeglichen wird — erfolgt die Umbuchung:

Konto 0890 (Verlustvortrag) an Konto 0860

Ausgleich eines Verlustvortrags

Ein Verlustvortrag kann ausgeglichen werden durch:

  • Gewinnverrechnung im Folgejahr: Konto 0860 an 0890 (bei Jahresüberschuss)
  • Kapitalerhöhung: Konto 0800 (Gezeichnetes Kapital) an 0890
  • Gesellschafterzuschuss: Konto 0830 (Kapitalrücklage) an 0890 (bei Agio bzw. handelsrechtlicher Zuführung)
  • Auflösung von Rücklagen: Konto 2150 an 0890 gemäß § 272 Abs. 4 HGB

Rechtliche Konsequenzen bei Überschuldung

Deckt das Eigenkapital den Verlustvortrag nicht mehr, droht Überschuldung gemäß § 19 Abs. 2 InsO. In diesem Fall ist der Geschäftsführer gemäß § 15a Abs. 1 InsO verpflichtet, unverzüglich einen Insolvenzantrag zu stellen. Eine ordnungsgemäße Buchführung und regelmäßige Überschuldungsprüfung sind daher unerlässlich.

Welche häufigen Fehler sollten bei der Buchung vermieden werden?

In der Praxis treten bei der Buchung des Gewinnvortrags vor Verwendung wiederkehrend dieselben Fehler auf. Diese können zu fehlerhaften Bilanzen, Problemen bei der Offenlegung im Unternehmensregister oder zu Rückfragen durch das Finanzamt führen.

Die häufigsten Buchungsfehler im Überblick

  • Buchung vor vollständigem GuV-Abschluss: Das Jahresergebnis darf erst auf 0860 übertragen werden, wenn alle Ertrags- und Aufwandskonten abgeschlossen sind.
  • Verwechslung von Konto 0860 und 0870: 0860 ist vor, 0870 nach Gewinnverwendungsbeschluss zu verwenden.
  • Fehlende Umbuchung nach Gesellschafterbeschluss: Nach § 29 GmbHG muss die Gewinnverwendung gebucht werden — ein Verbleib auf 0860 über das Folgejahr ist handelsrechtlich unzulässig.
  • Falsche Behandlung in der Eröffnungsbilanz: Wurde die Gewinnverwendung beschlossen, darf 0860 nicht erneut eröffnet werden.
  • Nichtbeachtung von § 268 HGB bei der Bilanzgliederung: Der Gewinnvortrag muss als eigener Posten ausgewiesen werden, nicht als Teil des Jahresergebnisses.
  • Fehlende Dokumentation des Gesellschafterbeschlusses: Ohne Protokoll fehlt die Grundlage für die Buchung und die Offenlegung gemäß § 325 HGB.

„Ein häufiges Problem ist die zeitliche Abstimmung: Der Jahresabschluss wird erstellt, aber der Gesellschafterbeschluss fehlt noch. Dann bleibt das Konto 0860 unverändert — und bei der Offenlegung im Unternehmensregister passt die Bilanz nicht zur Gewinnverwendung. Das führt zu Rückfragen und Verzögerungen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Lösung für GmbHs

Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lässt, vermeidet solche Fehler systematisch. Auf OnlineBilanz.de erhalten GmbHs ihren Jahresabschluss inklusive korrekter Gewinnverwendungsbuchungen, Bilanzgliederung nach HGB und Vorbereitung zur Offenlegung — digital koordiniert, mit transparenten Festpreisen und fachlicher Prüfung durch zugelassene Steuerberater.

Welche Fristen gelten für Feststellung und Offenlegung?

Die ordnungsgemäße und fristgerechte Feststellung des Jahresabschlusses sowie dessen Offenlegung sind für GmbHs gesetzlich verpflichtend. Verstöße führen zu Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB mit Bußgeldern zwischen 500 und 25.000 Euro.

Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG

Der Jahresabschluss muss von den Gesellschaftern förmlich festgestellt werden. Die Frist beträgt:

  • 11 Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres für kleine GmbHs (§ 267 Abs. 1 HGB)
  • 8 Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres für mittelgroße und große GmbHs (§ 267 Abs. 2 und 3 HGB)

Für das Geschäftsjahr 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) bedeutet dies:

Kleine GmbH

Feststellung bis spätestens 30.11.2026

Mittelgroße/große GmbH

Feststellung bis spätestens 31.08.2026

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Der festgestellte Jahresabschluss muss im Unternehmensregister offengelegt werden (nicht mehr beim Bundesanzeiger — diese Änderung gilt seit DiRUG vom 01.08.2022). Die Frist beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag, also für 2025:

Offenlegung bis spätestens 31.12.2026

Ordnungsgeldverfahren

Bei verspäteter oder fehlender Offenlegung leitet das Bundesamt für Justiz automatisch ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro, kann aber je nach Unternehmensgröße und Verzögerung bis zu 25.000 Euro betragen. Wiederholungstäter werden härter sanktioniert.

Die korrekte Buchung des Gewinnvortrags vor Verwendung ist Voraussetzung für eine ordnungsgemäße Bilanz — und damit für die fristgerechte Offenlegung. Wer hier Fehler macht, riskiert nicht nur Ordnungsgelder, sondern auch Haftungsrisiken als Geschäftsführer.

Wann sollte ein Steuerberater hinzugezogen werden?

Die Buchung des Gewinnvortrags vor Verwendung erscheint auf den ersten Blick einfach — in der Praxis sind jedoch zahlreiche handels- und gesellschaftsrechtliche Vorschriften zu beachten. Fehler können zu fehlerhaften Bilanzen, Problemen bei der Offenlegung und im schlimmsten Fall zu persönlicher Haftung des Geschäftsführers führen.

Diese Aufgaben übernimmt der Steuerberater

  • Erstellung des Jahresabschlusses nach §§ 242 ff. HGB mit korrekter Bilanzgliederung gemäß § 266 HGB
  • Buchung aller Abschlussbuchungen einschließlich Gewinnvortrag vor Verwendung, Rückstellungen, Abgrenzungen und latenter Steuern
  • Vorbereitung des Gewinnverwendungsbeschlusses und Beratung zur steueroptimalen Gestaltung
  • Umbuchung nach Gesellschafterbeschluss auf die endgültigen Verwendungskonten (0870, 2150, 1780 etc.)
  • Vorbereitung der Offenlegung im Unternehmensregister gemäß § 325 HGB
  • Steuerliche Optimierung bei der Gewinnverwendung (Thesaurierung, Ausschüttung, Rücklagenbildung)

„Der Jahresabschluss einer GmbH ist keine reine Buchungstechnik — er erfordert fundierte Kenntnisse in Handels-, Gesellschafts- und Steuerrecht. Unsere Steuerberater erstellen den Abschluss rechtssicher, prüfen ihn fachlich und übernehmen die volle Verantwortung. Das gibt Geschäftsführern die nötige Sicherheit.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

OnlineBilanz: Digitale Steuerberater-Leistung mit Festpreis

Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lassen möchte, ohne langes Suchen und Warten, findet auf OnlineBilanz.de digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen. Der Jahresabschluss wird von zugelassenen Steuerberatern erstellt, geprüft und rechtsverbindlich unterzeichnet — digital koordiniert über die Plattform, mit persönlichem Ansprechpartner im Büro Stuttgart. Keine versteckten Kosten, keine Wartezeiten.

Häufig gestellte Fragen

Kann der Gewinnvortrag vor Verwendung auch negativ sein?

Ja, bei einem Jahresfehlbetrag oder einem Verlustvortrag aus dem Vorjahr kann der Saldo negativ sein. In diesem Fall spricht man von einem Verlustvortrag, der im SKR03 auf Konto 0868 gebucht und in der Bilanz gesondert als negativer Posten im Eigenkapital ausgewiesen wird.

Muss der Gewinnvortrag vor Verwendung versteuert werden?

Nein, der Gewinnvortrag selbst ist kein steuerpflichtiger Vorgang. Die ertragsteuerliche Erfassung erfolgt bereits im Jahr der Gewinnerzielung. Erst bei späterer Ausschüttung an Gesellschafter kann Kapitalertragsteuer anfallen.

Welche Auswirkungen hat ein hoher Gewinnvortrag auf die Bilanzanalyse?

Ein hoher Gewinnvortrag stärkt die Eigenkapitalbasis und verbessert Kennzahlen wie Eigenkapitalquote und Bonität. Er signalisiert jedoch auch, dass Gewinne nicht ausgeschüttet wurden, was für Gesellschafter bei der Renditebetrachtung relevant sein kann.

Kann der Gewinnverwendungsbeschluss rückwirkend geändert werden?

Grundsätzlich nein. Ein einmal gefasster Gewinnverwendungsbeschluss ist bindend. Änderungen erfordern einen neuen Gesellschafterbeschluss und können bilanzielle sowie rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Im Einzelfall sollte hierzu ein Steuerberater konsultiert werden.

Wie lange darf ein Gewinnvortrag vor Verwendung bestehen bleiben?

Es gibt keine gesetzliche Höchstfrist für den Gewinnvortrag. Er kann über mehrere Jahre bestehen bleiben, bis die Gesellschafterversammlung über seine Verwendung entscheidet. Allerdings sollte ein Gewinnverwendungsbeschluss zeitnah nach Feststellung des Jahresabschlusses gefasst werden.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 266 HGB (Gliederung der Bilanz), § 325 HGB (Offenlegung), § 42a GmbHG (Feststellung des Jahresabschlusses), § 335 HGB (Ordnungsgeldverfahren). Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
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Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
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Ben
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KI-Assistenz