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Datum

Lesedauer

16–24 Minuten

OnlineBilanzBlogAfA Produktionsanlage

AfA Produktionsanlage 2026: Abschreibung richtig berechnen

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Abschreibung (AfA) von Produktionsanlagen gehört zu den zentralen Aufgaben im Jahresabschluss produzierender Unternehmen. Ob lineare oder degressive Abschreibung, Nutzungsdauer nach AfA-Tabelle oder Sonderabschreibungen – die korrekte Ermittlung und Dokumentation ist sowohl handelsrechtlich nach § 253 HGB als auch steuerlich nach § 7 EStG verpflichtend. Wer die zugrunde liegenden Formeln für lineare und degressive Abschreibung sicher beherrscht, legt die Grundlage für einen rechtssicheren Jahresabschluss. Dieser Leitfaden erklärt alle relevanten Regelungen, Berechnungsverfahren und Praxistipps für den Jahresabschluss 2025.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

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Kurzantwort

AfA (Absetzung für Abnutzung) bei Produktionsanlagen bezeichnet die planmäßige Verteilung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauer wird aus den amtlichen AfA-Tabellen entnommen, meist 8–15 Jahre. Die Berechnung erfolgt nach § 7 EStG linear oder in Ausnahmefällen degressiv. Im Anlagenspiegel werden alle Zu- und Abgänge sowie kumulierte Abschreibungen dokumentiert.

Was ist AfA bei Produktionsanlagen?

Die Abschreibung für Abnutzung (AfA) bei Produktionsanlagen ist ein zentrales Instrument der bilanziellen Bewertung im Anlagevermögen. Wie auch bei der AfA-Berechnung für Kassenanlagen unterliegen Produktionsanlagen als abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter gemäß § 253 Abs. 3 HGB der planmäßigen Abschreibung. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten werden dabei über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer verteilt, um den Wertverzehr durch Gebrauch, technischen Fortschritt oder wirtschaftliche Entwertung periodengerecht zu erfassen.

Produktionsanlagen umfassen dabei alle technischen Einrichtungen, die unmittelbar oder mittelbar der Herstellung von Produkten dienen: von CNC-Fräsmaschinen über Fertigungsstraßen bis hin zu vollautomatisierten Produktionslinien. Steuerlich ist die AfA nach § 7 Abs. 1 EStG grundsätzlich linear vorzunehmen, wobei die Finanzverwaltung in den AfA-Tabellen für verschiedene Anlagentypen konkrete Nutzungsdauern vorgibt.

Praxis-Hinweis

Die korrekte AfA-Ermittlung ist nicht nur bilanzrechtlich geboten, sondern beeinflusst unmittelbar die Steuerlast und die Liquiditätsplanung. Eine zu kurze Nutzungsdauer führt zu höheren jährlichen Abschreibungen und verringert den Gewinn — mit entsprechenden steuerlichen Auswirkungen. Eine zu lange Nutzungsdauer hingegen führt zu einer unzureichenden Kostenverteilung.

Abgrenzung zu anderen Anlagegütern

  • Gebäude: Produktionsanlagen sind bewegliche Wirtschaftsgüter und werden nach § 7 Abs. 1 EStG abgeschrieben, während Gebäude mit 3 % (§ 7 Abs. 4 EStG) abgeschrieben werden.
  • Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG): Anlagen mit Anschaffungskosten bis 800 Euro netto können nach § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben werden.
  • Immaterielle Wirtschaftsgüter: Software für die Produktionssteuerung wird gesondert aktiviert und über 3 bis 5 Jahre abgeschrieben.
  • Leasinganlagen: Bei Operating-Leasing erfolgt keine Aktivierung beim Leasingnehmer, bei Finance-Leasing ist eine bilanzielle Zurechnung zu prüfen.

Welche rechtlichen Grundlagen gelten für die AfA bei Produktionsanlagen?

Die AfA bei Produktionsanlagen ist durch ein mehrstufiges Regelwerk aus Handelsrecht, Steuerrecht und Rechtsprechung normiert. Grundlage bildet das Handelsrecht (§§ 253, 255 HGB), das für Kapitalgesellschaften verpflichtend ist. Ergänzend greift das Steuerrecht mit den §§ 6, 7 EStG sowie die AfA-Tabellen der Finanzverwaltung, die für die steuerliche Gewinnermittlung maßgeblich sind.

Handelsrechtliche Vorgaben nach HGB

Nach § 253 Abs. 3 Satz 1 HGB sind Vermögengegenstände des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, anzusetzen. Die planmäßige Abschreibung verteilt die Anschaffungs- oder Herstellungskosten über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Bei Produktionsanlagen ist die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer individuell zu schätzen, wobei technische Gutachten, Herstellerangaben und Branchenerfahrung herangezogen werden.

Zusätzlich ist bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorzunehmen (§ 253 Abs. 3 Satz 5 HGB). Dies ist bei technischer Obsoleszenz, Marktveränderungen oder Produktionsumstellungen relevant.

Steuerrechtliche Regelungen nach EStG

Steuerlich ist die AfA nach § 7 Abs. 1 Satz 1 EStG bei beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zu verteilen. Die Finanzverwaltung veröffentlicht branchenspezifische AfA-Tabellen, die als Orientierungswerte dienen. Für Produktionsanlagen sind je nach Typ Nutzungsdauern zwischen 8 und 16 Jahren üblich.

Rechtsgrundlage Anwendungsbereich Kern-Regelung
§ 253 Abs. 3 HGB Handelsrechtliche Bewertung Planmäßige Abschreibung über Nutzungsdauer
§ 255 HGB Anschaffungs-/Herstellungskosten Definition aktivierungspflichtiger Kosten
§ 7 Abs. 1 EStG Steuerliche AfA (linear) Verteilung über betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer
§ 7 Abs. 2 EStG Degressive AfA Nicht mehr zulässig (seit 2011 abgeschafft)
§ 7g EStG Investitionsabzugsbetrag Vorverlagerung von Abschreibungen (bis 50 %)
AfA-Tabellen Finanzverwaltung Branchenspezifische Nutzungsdauern

„In der Praxis stellen wir fest, dass viele Mandanten die handelsrechtlichen und steuerrechtlichen AfA-Regeln gleichsetzen. Dabei gibt es durchaus Spielräume: Handelsrechtlich kann die Nutzungsdauer individuell geschätzt werden, steuerlich orientiert man sich an den AfA-Tabellen. Bei Abweichungen entsteht ein latenter Steuerabgrenzungsposten nach § 274 HGB.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wie ermittelt man die Nutzungsdauer einer Produktionsanlage?

Die Ermittlung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ist der zentrale Schritt für die korrekte AfA-Berechnung. Sie bestimmt, über welchen Zeitraum die Anschaffungs- oder Herstellungskosten verteilt werden. Die Nutzungsdauer ist eine Schätzung, die auf objektiven Kriterien beruht und sich an der voraussichtlichen Einsatzdauer im Betrieb orientiert — nicht an der technischen Lebensdauer.

Kriterien für die Nutzungsdauerschätzung

  • Herstellerangaben: Technische Lebensdauer laut Datenblatt oder Garantiezeitraum als Anhaltspunkt.
  • Betriebliche Erfahrungswerte: Wie lange wurden vergleichbare Anlagen im Unternehmen tatsächlich genutzt?
  • Schichtbetrieb: Eine Anlage im Dreischichtbetrieb nutzt sich schneller ab als im Einschichtbetrieb — Anpassung der Nutzungsdauer erforderlich.
  • Technologischer Fortschritt: In innovationsgetriebenen Branchen (z. B. Halbleiterproduktion) ist die wirtschaftliche Nutzungsdauer kürzer als die technische.
  • Wartung und Instandhaltung: Regelmäßige Wartung verlängert die Nutzungsdauer, Vernachlässigung verkürzt sie.
  • Branchenüblichkeit: AfA-Tabellen der Finanzverwaltung als Orientierung (nicht bindend, aber Indizwirkung).

AfA-Tabellen der Finanzverwaltung

Die Finanzverwaltung stellt branchenspezifische AfA-Tabellen bereit, die für verschiedene Produktionsanlagen Richtwerte enthalten. Diese Tabellen sind nicht rechtsverbindlich, haben aber in der Praxis hohe Akzeptanz. Weicht ein Unternehmen von den Tabellenwerten ab, muss es die kürzere oder längere Nutzungsdauer plausibel begründen können.

Anlagentyp AfA-Tabelle Nutzungsdauer Besonderheiten
Werkzeugmaschinen (CNC, Fräsen) 8 – 12 Jahre Bei hoher Auslastung kürzere Dauer möglich
Förderanlagen, Transportbänder 10 – 14 Jahre Abhängig von Belastung und Umgebung
Produktionsstraßen (Montage) 10 – 15 Jahre Modulare Systeme ggf. kürzer
Pressen, Stanzen 12 – 16 Jahre Wartungsintensive Anlagen
Robotikanlagen 8 – 12 Jahre Schnelle technologische Entwicklung
Druckmaschinen 10 – 14 Jahre Offset-/Digitaldruckmaschinen

Wichtig bei individueller Nutzungsdauerschätzung

Wer von den AfA-Tabellen abweicht, sollte die Begründung schriftlich dokumentieren und im Anlagenspiegel hinterlegen. Bei Betriebsprüfungen wird die Plausibilität geprüft. Technische Gutachten, Wartungsprotokolle oder Herstellerdokumentation sind wertvolle Nachweise.

Wie berechnet man die AfA für eine Produktionsanlage?

Die Berechnung der AfA erfolgt auf Basis der Anschaffungs- oder Herstellungskosten, die über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer verteilt werden. Die lineare AfA nach § 7 Abs. 1 EStG ist die Standardmethode: Jährlich wird ein gleichbleibender Betrag abgeschrieben. Die Formel lautet: Jährliche AfA = Anschaffungskosten / Nutzungsdauer in Jahren.

Anschaffungskosten: Was gehört dazu?

Nach § 255 Abs. 1 HGB gehören zu den Anschaffungskosten alle Aufwendungen, die geleistet werden, um die Produktionsanlage zu erwerben und in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Dazu zählen nicht nur der Kaufpreis, sondern auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten.

  • Kaufpreis (netto): Der Netto-Kaufpreis ohne Umsatzsteuer (bei Vorsteuerabzug).
  • Transportkosten: Anlieferung vom Lieferanten zum Betrieb.
  • Montage- und Installationskosten: Aufbau, Verkabelung, Anschluss an Betriebsmedien.
  • Inbetriebnahme: Einweisen des Personals, Testläufe, Kalibrierung.
  • Planungskosten: Ingenieursleistungen für die Integration in die Produktionslinie.
  • Zölle und Einfuhrabgaben: Bei Einfuhr aus Drittländern.
  • Nicht dazu: Finanzierungskosten (Zinsen), laufende Wartungskosten, Schulungskosten (sofort als Aufwand).

Beispielrechnung: Lineare AfA

Ein GmbH schafft im Januar 2025 eine CNC-Fräsmaschine an. Die Anschaffungskosten betragen 120.000 Euro (netto), einschließlich Transport, Montage und Inbetriebnahme. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wird mit 10 Jahren angesetzt.

120.000 €

Anschaffungskosten (netto)

10 Jahre

Nutzungsdauer

12.000 €

Jährliche AfA

10 %

AfA-Satz

Die jährliche Abschreibung beträgt 12.000 Euro (120.000 Euro / 10 Jahre). Der AfA-Satz beträgt 10 % (100 % / 10 Jahre). Im Jahresabschluss 2025 wird die Anlage mit 108.000 Euro (120.000 Euro – 12.000 Euro) bilanziert, im Jahr 2026 mit 96.000 Euro, und so weiter bis auf einen Restbuchwert von 1 Euro (Erinnerungswert).

Halbjahresabschreibung bei Anschaffung während des Jahres

Wird die Produktionsanlage nicht zu Jahresbeginn, sondern unterjährig angeschafft, ist steuerlich eine zeitanteilige Abschreibung vorzunehmen. Handelsrechtlich ist dies ebenfalls üblich. Bei Anschaffung im Juli 2025 würde für 2025 nur die Hälfte der Jahres-AfA angesetzt (6.000 Euro statt 12.000 Euro).

Monatsgenaue vs. Halbjahres-Abschreibung

Steuerlich ist die monatsgenaue Abschreibung nach § 7 Abs. 1 Satz 4 EStG vorgeschrieben: Die AfA beginnt im Monat der Anschaffung. Handelsrechtlich kann das Unternehmen zwischen monatgenauer oder vereinfachter Halbjahresregel wählen. Die gewählte Methode muss stetig angewendet werden (§ 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB).

Welche Sonderabschreibungen und steuerlichen Förderungen gibt es?

Neben der regulären linearen AfA bietet das Steuerrecht Sonderabschreibungen und Förderinstrumente, die vor allem kleine und mittlere Unternehmen bei Investitionen in Produktionsanlagen unterstützen. Das wichtigste Instrument ist der Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG, der eine Vorverlagerung von Abschreibungen ermöglicht und damit die Liquidität verbessert.

Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG

Der Investitionsabzugsbetrag (IAB) erlaubt es, bis zu 50 % der voraussichtlichen Anschaffungskosten einer Produktionsanlage bereits vor der Anschaffung gewinnmindernd abzuziehen. Voraussetzung: Das Unternehmen plant die Anschaffung in den nächsten drei Jahren und gehört zu den begünstigten Betriebsgrößen.

Voraussetzungen IAB

  • Betriebsgröße: Betriebsvermögen max. 235.000 Euro oder Gewinn max. 100.000 Euro
  • Investitionsabsicht: Geplante Anschaffung innerhalb von 3 Jahren
  • Mindestnutzungsdauer: Anlage muss mindestens 90 % betrieblich genutzt werden
  • Nachweispflicht: Dokumentation der Investitionsabsicht

Steuerliche Wirkung

  • Sofortige Gewinnminderung um bis zu 50 % der geplanten Anschaffungskosten
  • Bei Anschaffung: Kürzung der Bemessungsgrundlage um den IAB
  • Zusätzlich: Sonderabschreibung nach § 7g Abs. 5 EStG (20 % in den ersten 5 Jahren)
  • Bei Nicht-Investition: Rückgängigmachung mit Verzinsung (6 % p.a.)

Beispiel: Eine GmbH plant 2025 die Anschaffung einer Produktionsanlage für 100.000 Euro. Sie bildet einen IAB von 50.000 Euro. Der Gewinn 2025 sinkt um 50.000 Euro. Bei Anschaffung 2026 werden die Anschaffungskosten auf 50.000 Euro gemindert, die AfA-Bemessungsgrundlage beträgt also nur 50.000 Euro. Zusätzlich kann eine Sonderabschreibung von 20 % (10.000 Euro) in Anspruch genommen werden.

Sonderabschreibung nach § 7g Abs. 5 EStG

Ergänzend zum IAB können Unternehmen, die die Größenkriterien erfüllen, im Jahr der Anschaffung und in den vier Folgejahren eine Sonderabschreibung von insgesamt 20 % in Anspruch nehmen — zusätzlich zur regulären linearen AfA. Die Verteilung der 20 % ist frei wählbar.

Jahr Lineare AfA (10 %) Sonder-AfA (frei wählbar) Gesamt-AfA Restbuchwert
2026 (Anschaffung) 5.000 € 10.000 € 15.000 € 35.000 €
2027 5.000 € 10.000 € 15.000 € 20.000 €
2028 5.000 € 0 € 5.000 € 15.000 €
2029 5.000 € 0 € 5.000 € 10.000 €
2030 5.000 € 0 € 5.000 € 5.000 €

„Der Investitionsabzugsbetrag ist eines der wirksamsten steuerlichen Instrumente zur Liquiditätsverbesserung — wird aber in der Praxis oft nicht genutzt, weil die Voraussetzungen und die dreijährige Investitionsfrist nicht bekannt sind. Wir empfehlen, Investitionen in Produktionsanlagen frühzeitig mit dem Steuerberater zu planen, um die Förderung optimal auszuschöpfen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Achtung: Rückgängigmachung bei Nicht-Investition

Wird die geplante Investition nicht innerhalb von drei Jahren realisiert, muss der IAB rückgängig gemacht werden. Das führt zu einer Gewinnerhöhung im Jahr der Rückgängigmachung — zuzüglich 6 % Verzinsung pro Jahr. Eine sorgfältige Investitionsplanung ist daher unerlässlich.

Wie werden Produktionsanlagen im Anlagenspiegel dokumentiert?

Der Anlagenspiegel ist das zentrale Instrument zur Dokumentation aller Anlagegüter eines Unternehmens. Er weist für jede Produktionsanlage die Entwicklung von Anschaffungskosten, Zugängen, Abgängen, Abschreibungen und Restbuchwerten nach. Für Kapitalgesellschaften ist der Anlagenspiegel Pflichtbestandteil des Anhangs nach § 284 Abs. 3 HGB (kleine GmbH bei Erleichterungen ausgenommen).

Aufbau und Pflichtangaben des Anlagenspiegels

Der Anlagenspiegel gliedert sich nach Anlageklassen (z. B. Grundstücke, Gebäude, technische Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung). Für jede Klasse sind folgende Angaben erforderlich:

  • Anschaffungs-/Herstellungskosten zu Jahresbeginn: Stand 01.01.2025
  • Zugänge im Geschäftsjahr: Neuanschaffungen, nachträgliche Anschaffungskosten
  • Abgänge im Geschäftsjahr: Verkauf, Verschrottung, Ausscheiden aus dem Betriebsvermögen
  • Umbuchungen: Zwischen Anlageklassen (z. B. Anlagen im Bau → Technische Anlagen)
  • Anschaffungs-/Herstellungskosten zum Jahresende: Stand 31.12.2025
  • Kumulierte Abschreibungen zu Jahresbeginn: Gesamte Abschreibungen der Vorjahre
  • Abschreibungen im Geschäftsjahr: Planmäßige und außerplanmäßige AfA
  • Abschreibungen auf Abgänge: Bereinigung bei Verkauf/Verschrottung
  • Kumulierte Abschreibungen zum Jahresende: Stand 31.12.2025
  • Restbuchwert zum Jahresende: Anschaffungskosten – kumulierte Abschreibungen

Beispiel: Anlagenspiegel Produktionsanlagen

Position AHK 01.01.25 Zugänge Abgänge AHK 31.12.25 Kum. AfA 01.01. AfA 2025 Kum. AfA 31.12. Buchwert 31.12.25
CNC-Fräsmaschine 1 80.000 € 0 € 0 € 80.000 € 40.000 € 8.000 € 48.000 € 32.000 €
Produktionslinie A 500.000 € 0 € 0 € 500.000 € 200.000 € 50.000 € 250.000 € 250.000 €
Roboteranlage (Zugang) 0 € 120.000 € 0 € 120.000 € 0 € 12.000 € 12.000 € 108.000 €
Alte Stanzmaschine 60.000 € 0 € 60.000 € 0 € 50.000 € 0 € 0 € 0 €
Summe 640.000 € 120.000 € 60.000 € 700.000 € 290.000 € 70.000 € 310.000 € 390.000 €

In diesem Beispiel wurden im Jahr 2025 eine neue Roboteranlage für 120.000 Euro angeschafft und eine alte Stanzmaschine mit einem Restbuchwert von 10.000 Euro ausgebucht (Anschaffungskosten 60.000 Euro, kumulierte AfA 50.000 Euro). Die Gesamt-AfA im Jahr 2025 beträgt 70.000 Euro.

Digitale Anlagenbuchhaltung

Moderne Finanzbuchhaltungssoftware (z. B. DATEV, Lexware, SAP) führt den Anlagenspiegel automatisch. Jede Buchung (Zugang, Abschreibung, Abgang) wird direkt im Anlagenspiegel erfasst. Bei OnlineBilanz erfolgt die Anlagenbuchhaltung durch unsere Steuerberater digital und rechtssicher — der Mandant erhält den fertigen Anlagenspiegel als Bestandteil des Jahresabschlusses.

Wie wird die Aussonderung oder Verschrottung einer Produktionsanlage behandelt?

Wird eine Produktionsanlage vor Ende ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ausgesondert, verkauft oder verschrottet, sind bilanzielle Anpassungen vorzunehmen. Der Restbuchwert der Anlage ist auszubuchen, und ein eventueller Veräußerungserlös ist zu erfassen. Die Differenz zwischen Restbuchwert und Erlös bildet einen außerordentlichen Aufwand oder Ertrag.

Verschrottung ohne Veräußerungserlös

Wird eine Anlage verschrottet oder unentgeltlich entsorgt, ist der Restbuchwert als Verlust zu erfassen. Steuerlich ist dieser Verlust als Betriebsausgabe sofort abzugsfähig. Handelsrechtlich wird der Restbuchwert außerplanmäßig abgeschrieben und in der Gewinn- und Verlustrechnung als sonstiger betrieblicher Aufwand ausgewiesen.

Beispiel: Eine CNC-Maschine hat einen Restbuchwert von 15.000 Euro. Aufgrund eines technischen Defekts wird sie 2025 verschrottet. Der Buchungssatz lautet: Sonstiger betrieblicher Aufwand 15.000 € an Technische Anlagen 15.000 €. Steuerlich mindert der Verlust den Gewinn 2025.

Verkauf mit Veräußerungserlös

Beim Verkauf einer Produktionsanlage ist der Veräußerungserlös (netto) dem Restbuchwert gegenüberzustellen. Ein Veräußerungsgewinn (Erlös > Restbuchwert) ist als sonstiger betrieblicher Ertrag zu erfassen, ein Veräußerungsverlust (Erlös < Restbuchwert) als sonstiger betrieblicher Aufwand.

Veräußerungsgewinn

  • Erlös: 70.000 €
  • Restbuchwert: 50.000 €
  • Veräußerungsgewinn: 20.000 €
  • Buchung: Bank 70.000 € an Technische Anlagen 50.000 € + Sonst. betr. Ertrag 20.000 €

Veräußerungsverlust

  • Erlös: 50.000 €
  • Restbuchwert: 80.000 €
  • Veräußerungsverlust: 30.000 €
  • Buchung: Bank 50.000 € + Sonst. betr. Aufwand 30.000 € an Technische Anlagen 80.000 €

Außerplanmäßige Abschreibung bei dauerhafter Wertminderung

Vor der Aussonderung ist zu prüfen, ob bereits in früheren Jahren eine außerplanmäßige Abschreibung hätte vorgenommen werden müssen. Liegt eine voraussichtlich dauernde Wertminderung vor (z. B. technologische Obsoleszenz, Produktionsumstellung), ist nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorzunehmen. Steuerlich ist dies nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG ebenfalls zulässig.

Dokumentationspflicht bei Verschrottung

Bei Verschrottung oder unentgeltlicher Entsorgung ist eine Dokumentation erforderlich, um den Verlust steuerlich geltend zu machen. Dazu gehören: Nachweis der Entsorgung (Verschrottungsprotokoll, Entsorgungsnachweis), technische Begründung (Defektbeschreibung, Gutachten), Datum der Aussonderung. Ohne Nachweis kann das Finanzamt den Verlust streichen.

„In der Beratungspraxis erleben wir oft, dass Produktionsanlagen still und heimlich aus dem Betrieb verschwinden, ohne dass eine ordnungsgemäße Ausbuchung erfolgt. Das führt zu Problemen bei Betriebsprüfungen. Wir empfehlen, jede Aussonderung zu dokumentieren und im Anlagenspiegel nachzuvollziehen — auch bei Verschrottung ohne Erlös.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Wie werden Anlagen im Bau bilanziert?

Produktionsanlagen, die noch nicht fertiggestellt oder betriebsbereit sind, werden als Anlagen im Bau bilanziert. Dies betrifft selbst erstellte Anlagen (z. B. Eigenbauten, Sondermaschinen) oder erworbene Anlagen, die noch montiert, getestet oder in die Produktion integriert werden müssen. Solange die Anlage nicht einsatzbereit ist, erfolgt keine planmäßige Abschreibung.

Aktivierung von Herstellungskosten bei Anlagen im Bau

Bei selbst erstellten Produktionsanlagen sind die Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 HGB zu aktivieren. Dazu gehören Materialkosten, Fertigungskosten, Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Gemeinkosten. Die Aktivierung erfolgt schrittweise, sobald konkrete Aufwendungen anfallen.

  • Materialeinzelkosten: Rohstoffe, Bauteile, Komponenten für die Anlage
  • Fertigungseinzelkosten: Löhne der Mitarbeiter, die an der Erstellung beteiligt sind
  • Sonderkosten der Fertigung: Externe Ingenieur- oder Konstruktionsleistungen
  • Material- und Fertigungsgemeinkosten: Anteilige Kosten (z. B. Werkstattmiete, Energiekosten)
  • Nicht aktivierungsfähig: Verwaltungskosten, Vertriebskosten, Forschungskosten (vor Entwicklungsphase)

Umbuchung bei Fertigstellung

Sobald die Produktionsanlage fertiggestellt und betriebsbereit ist, erfolgt die Umbuchung von Anlagen im Bau auf die endgültige Anlageklasse (z. B. Technische Anlagen und Maschinen). Ab diesem Zeitpunkt beginnt die planmäßige Abschreibung. Der Zeitpunkt der Betriebsbereitschaft ist der Monat, in dem die Anlage erstmals produktiv genutzt werden kann — auch wenn sie noch nicht voll ausgelastet ist.

Beispiel: Eine GmbH baut 2025 eine Sondermaschine selbst. Die Herstellungskosten betragen insgesamt 200.000 Euro. Die Fertigstellung erfolgt im Oktober 2025. Bis September 2025 wird die Anlage als Anlagen im Bau bilanziert (keine AfA). Im Oktober 2025 erfolgt die Umbuchung auf Technische Anlagen, und die AfA beginnt ab Oktober 2025 (zeitanteilig für 3 Monate).

Zeitraum Bilanzposition Buchwert AfA Bemerkung
Jan – Sep 2025 Anlagen im Bau 200.000 € 0 € Keine AfA vor Fertigstellung
Okt 2025 Umbuchung auf Techn. Anlagen 200.000 € 0 € Betriebsbereitschaft
Okt – Dez 2025 Technische Anlagen 200.000 € 5.000 € AfA für 3 Monate (20.000 € p.a., ND 10 Jahre)
31.12.2025 Technische Anlagen 195.000 € Restbuchwert zum Bilanzstichtag

Keine AfA bei Anlagen im Bau

Solange eine Produktionsanlage noch nicht betriebsbereit ist, darf handelsrechtlich und steuerlich keine Abschreibung vorgenommen werden. Dies gilt auch dann, wenn bereits erhebliche Kosten angefallen sind. Die AfA beginnt erst mit der Fertigstellung. Eine vorzeitige Abschreibung wäre ein Verstoß gegen § 253 Abs. 3 HGB.

„Bei komplexen Produktionsanlagen, die über mehrere Monate oder Jahre erstellt werden, ist die saubere Trennung zwischen Anlagen im Bau und fertigen Anlagen entscheidend. Wir empfehlen, den Zeitpunkt der Betriebsbereitschaft durch ein Inbetriebnahmeprotokoll oder Abnahmeprotokoll zu dokumentieren — das schafft Rechtssicherheit für die AfA-Ermittlung.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Praxistipps für die AfA im Jahresabschluss 2025

Die korrekte Abbildung der AfA bei Produktionsanlagen ist für viele GmbH-Geschäftsführer und Buchhalter eine Herausforderung — insbesondere bei komplexen Anlagengütern, Umbauten oder Sonderabschreibungen. Zum Jahresabschluss 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) sind folgende Punkte zu beachten, um eine rechtssichere und steueroptimierte Bilanzierung sicherzustellen.

Checkliste: AfA-Prüfung zum Jahresabschluss

  • Alle Zugänge 2025 im Anlagenspiegel erfasst (inkl. Nebenkosten, Montage)?
  • Nutzungsdauern plausibel und dokumentiert (ggf. Abweichung von AfA-Tabellen begründet)?
  • Zeitanteilige AfA bei unterjähriger Anschaffung korrekt berechnet?
  • Investitionsabzugsbetrag (§ 7g EStG) in Anspruch genommen bei geplanten Investitionen 2026-2028?
  • Sonderabschreibung (§ 7g Abs. 5 EStG) bei Neuanschaffungen berücksichtigt?
  • Außerplanmäßige Abschreibung bei dauerhafter Wertminderung geprüft?
  • Alle Abgänge (Verkauf, Verschrottung) korrekt ausgebucht und dokumentiert?
  • Anlagen im Bau bei Fertigstellung auf Technische Anlagen umgebucht?
  • Anlagenspiegel vollständig und mit Vorjahresvergleich plausibilisiert?
  • Latente Steuern bei Abweichung zwischen handels- und steuerrechtlicher AfA geprüft (§ 274 HGB)?

Typische Fehler und wie Sie sie vermeiden

Nebenkosten vergessen

  • Lösung: Alle Rechnungen prüfen, die mit der Anschaffung zusammenhängen.
  • Auch nachträgliche Kosten (z. B. Umbau) aktivieren.

Falsche Nutzungsdauer

  • Lösung: Individuelle Nutzungsdauer begründen und dokumentieren.
  • Bei Abweichung: Gutachten oder Herstellerangaben beilegen.

IAB nicht rückgängig gemacht

  • Lösung: Investitionsplanung sorgfältig dokumentieren.
  • Dreijahresfrist im Blick behalten und ggf. Alternativinvestitionen prüfen.

OnlineBilanz: Jahresabschluss mit Steuerberater-Qualität

Wer die AfA-Ermittlung und den Anlagenspiegel durch einen Steuerberater erstellen lassen möchte, ohne lange Wartezeiten und mit transparenten Festpreisen, findet auf OnlineBilanz.de eine digitale Steuerberater-Plattform, die speziell auf GmbH-Jahresabschlüsse ausgerichtet ist. Unsere zugelassenen Steuerberater übernehmen die Bilanzierung der Produktionsanlagen, prüfen die AfA rechtssicher und erstellen den Anlagenspiegel nach § 284 Abs. 3 HGB.

Servet Gündogan, Büroleiter in Stuttgart, koordiniert als erster Ansprechpartner die Zusammenarbeit zwischen Mandant und Steuerberater. Die Unterlagen werden digital übermittelt, die Kommunikation erfolgt transparent über die OnlineBilanz-Plattform. Der fertige Jahresabschluss — inklusive vollständigem Anlagenspiegel und praxisgerechter AfA-Dokumentation — wird rechtsverbindlich durch das Steuerberater-Team unterzeichnet.

§ 253 HGB

Bewertungsgrundlage

§ 7 EStG

Steuerliche AfA

50 %

Investitionsabzugsbetrag

§ 284 HGB

Anlagenspiegel-Pflicht

„Die AfA-Ermittlung bei Produktionsanlagen ist keine bloße Rechenübung, sondern erfordert fundiertes Fachwissen in Bilanzierung, Steuerrecht und Investitionsförderung. Wer hier Fehler macht, riskiert nicht nur Nachforderungen bei Betriebsprüfungen, sondern verschenkt auch steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten. Eine professionelle Beratung zahlt sich in der Regel mehrfach aus.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Häufig gestellte Fragen

Kann ich eine Produktionsanlage sofort als Geringwertiges Wirtschaftsgut (GWG) abschreiben?

Nur wenn die Anschaffungskosten netto maximal 800 Euro betragen (§ 6 Abs. 2 EStG) oder die Anlage in einem Sammelposten bis 1.000 Euro nach § 6 Abs. 2a EStG zusammengefasst wird. Produktionsanlagen überschreiten diese Grenzen meist deutlich und müssen daher planmäßig über die Nutzungsdauer abgeschrieben werden.

Was passiert, wenn ich die Nutzungsdauer falsch geschätzt habe?

Stellt sich während der Nutzung heraus, dass die tatsächliche Nutzungsdauer erheblich von der ursprünglich angesetzten abweicht, ist nach § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB eine Anpassung der Restnutzungsdauer zulässig. Die Korrektur erfolgt prospektiv, nicht rückwirkend. Im Anhang sollte die Änderung erläutert werden.

Sind nachträgliche Anschaffungskosten (z. B. Umbauten) sofort abzugsfähig?

Nachträgliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten, die den Wert der Produktionsanlage erhöhen oder ihre Nutzungsdauer verlängern, werden aktiviert und über die (Rest-)Nutzungsdauer abgeschrieben. Nur Erhaltungsaufwendungen dürfen sofort als Betriebsausgaben abgezogen werden.

Wie wirkt sich die AfA auf die Gewerbesteuer aus?

Die AfA mindert den steuerlichen Gewinn und damit auch den Gewerbeertrag. Allerdings gibt es keine gewerbesteuerlichen Hinzurechnungen für Abschreibungen auf bewegliche Wirtschaftsgüter. Immobilienabschreibungen unterliegen hingegen teilweise der Hinzurechnung nach § 8 Nr. 1 GewStG.

Kann ich bei einer vorzeitigen Stilllegung eine außerplanmäßige Abschreibung vornehmen?

Ja. Wird eine Produktionsanlage dauerhaft stillgelegt oder verliert sie durch technologischen Fortschritt erheblich an Wert, ist handelsrechtlich nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert geboten. Steuerlich ist dies nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG bei Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens nur bei dauernder Wertminderung zulässig.

Muss ich bei Leasing einer Produktionsanlage auch AfA bilden?

Das hängt von der Zurechnung ab. Bei wirtschaftlichem Eigentum (z. B. Finanzierungsleasing mit Kaufoption) wird die Anlage beim Leasingnehmer bilanziert und dieser schreibt ab. Bei Operating-Leasing bleibt die Anlage beim Leasinggeber in der Bilanz. Die Zurechnung folgt § 39 AO und den Leasingerlassen.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 253 HGB (Zugangs- und Folgebewertung), § 7 EStG (Absetzung für Abnutzung), AfA-Tabellen (Bundesfinanzministerium), § 7g EStG (Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung). Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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SG
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Büroleitung & Support
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Mo–Fr · 10:00 – 18:00 Uhr · info@onlinebilanz.de
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Kontakt & häufige Fragen

Ihre Fragen.
Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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