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Datum

Lesedauer

16–24 Minuten

OnlineBilanzBlogAfA Computer

AfA Computer 2026: Abschreibung & Nutzungsdauer

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Abschreibung von Computern und IT-Hardware (AfA) folgt klaren gesetzlichen Vorgaben zur Nutzungsdauer, GWG-Grenzen und Buchung. Seit 2021 gelten verkürzte Abschreibungszeiträume, die Unternehmen steuerlich entlasten. Alle Regelungen zur Abschreibung von Computern umfassen die Sofortabschreibung, Sonderabschreibungen sowie die korrekte Dokumentation im Anlageverzeichnis.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

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Kurzantwort

Computer und IT-Hardware werden nach § 7 EStG abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt seit 2021 nur noch ein Jahr, sodass eine Sofortabschreibung möglich ist. Alternativ können Computer bis 1.000 Euro (netto 800 Euro) als GWG sofort abgesetzt werden. Bei höheren Anschaffungskosten erfolgt die lineare AfA über ein Jahr, bei privater Mitnutzung anteilig.

Was ist AfA bei Computern und IT-Hardware?

Die Abschreibung für Abnutzung (AfA) bezeichnet die steuerliche und bilanzielle Verteilung der Anschaffungskosten eines Wirtschaftsguts auf dessen Nutzungsdauer. Bei Computern, Laptops, Servern und anderer IT-Hardware handelt es sich um abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens gemäß § 253 Abs. 3 HGB. Die AfA wird jährlich als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst und mindert damit den steuerlichen Gewinn.

Für Computer und IT-Hardware gilt nach der amtlichen AfA-Tabelle des Bundesministeriums der Finanzen grundsätzlich eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren. Dies bedeutet, dass die Anschaffungskosten über einen Zeitraum von drei Jahren gleichmäßig verteilt werden. Bei einem Computer mit Anschaffungskosten von 1.500 Euro beträgt die jährliche AfA somit 500 Euro.

Wichtig für die Bilanzierung 2025

Bei Bilanzstichtag 31.12.2025 sind alle Computer, die im Jahr 2023 angeschafft wurden, bereits vollständig abgeschrieben. Geräte aus 2024 befinden sich im zweiten AfA-Jahr, Anschaffungen aus 2025 im ersten Jahr. Dies ist besonders relevant für die korrekte Darstellung des Anlagevermögens im Jahresabschluss 2025.

Welche Geräte fallen unter Computer-AfA?

  • Desktop-Computer und Workstations
  • Notebooks, Laptops und Tablets (sofern beruflich genutzt)
  • Server und Netzwerkkomponenten
  • Monitore und Bildschirme
  • Drucker, Scanner und Multifunktionsgeräte
  • Externe Festplatten und Speichersysteme (sofern nicht GWG)

Nutzungsdauer und AfA-Methoden für Computer

Die Finanzverwaltung geht in der amtlichen AfA-Tabelle für die allgemein verwendbaren Anlagegüter von einer dreijährigen Nutzungsdauer für Computer und periphere Geräte aus. Diese Vorgabe gilt seit vielen Jahren und wurde auch 2026 nicht verändert, obwohl die technologische Entwicklung teilweise schneller voranschreitet.

Lineare AfA als Regelfall

Die lineare Abschreibung gemäß § 7 Abs. 1 EStG ist bei Computern die Standardmethode. Dabei werden die Anschaffungskosten gleichmäßig auf die Nutzungsdauer verteilt. Die jährliche AfA beträgt somit ein Drittel der Anschaffungskosten. Im Jahr der Anschaffung erfolgt die Abschreibung zeitanteilig ab dem Monat der Inbetriebnahme.

Anschaffungsmonat AfA-Quote Jahr 1 AfA Jahre 2-3 AfA-Quote Jahr 4
Januar 33,33 % 33,33 % 0,01 %
März 27,78 % 33,33 % 5,56 %
Juli 16,67 % 33,33 % 16,67 %
Dezember 2,78 % 33,33 % 30,56 %

Degressive AfA bei Computern

Die degressive Abschreibung nach § 7 Abs. 2 EStG war in bestimmten Zeiträumen zulässig (zuletzt für Anschaffungen 2020-2022 mit bis zu 25 % degressiv). Für Anschaffungen ab 2023 gilt wieder ausschließlich die lineare Methode. In der Praxis spielt die degressive AfA bei Computern mit dreijähriger Nutzungsdauer ohnehin eine untergeordnete Rolle, da der Vorteil gegenüber der linearen Methode minimal ist.

„Bei der Jahresabschlusserstellung prüfen wir systematisch, ob Computer und IT-Hardware korrekt mit drei Jahren Nutzungsdauer abgeschrieben wurden. Häufig finden wir noch Altfälle mit fünf Jahren, die aus veralteten AfA-Tabellen stammen. Eine Korrektur wirkt sich direkt auf den steuerlichen Gewinn aus."

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Computer als geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG)

Geringwertige Wirtschaftsgüter gemäß § 6 Abs. 2 EStG sind selbständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten bestimmte Grenzen nicht überschreiten. Für GWG gelten Vereinfachungsregelungen, die eine sofortige Vollabschreibung im Jahr der Anschaffung ermöglichen.

Aktuelle GWG-Grenzen 2026

Mit Wirkung ab dem Wirtschaftsjahr 2024 wurde die GWG-Grenze von 800 Euro auf 1.000 Euro (netto) angehoben. Gleichzeitig wurde die Poolabschreibung nach § 6 Abs. 2a EStG abgeschafft. Für Bilanzstichtag 31.12.2025 bedeutet dies:

  • Wirtschaftsgüter bis 250 Euro (netto): Sofortabzug möglich, keine Aufnahme ins Anlagenverzeichnis erforderlich
  • Wirtschaftsgüter 250,01 bis 1.000 Euro (netto): Wahlrecht zur Sofortabschreibung als GWG oder reguläre AfA über Nutzungsdauer
  • Wirtschaftsgüter über 1.000 Euro (netto): Reguläre AfA über drei Jahre

Selbständige Nutzbarkeit prüfen

Ein Computer ist grundsätzlich selbständig nutzbar und kann als GWG behandelt werden. Anders verhält es sich bei Komponenten wie Arbeitsspeicher-Modulen oder Grafikkarten, die nachträglich eingebaut werden – diese sind unselbständige Teile und müssen als Anschaffungsnebenkosten oder nachträgliche Herstellungskosten dem Hauptgerät zugerechnet werden.

Praktische Anwendung bei Computer-Hardware

Ein einfacher Office-Laptop für 899 Euro (netto) kann 2025 entweder sofort als GWG vollständig abgeschrieben oder regulär über drei Jahre abgeschrieben werden. Ein High-End-Notebook für 2.100 Euro (netto) muss hingegen zwingend über drei Jahre abgeschrieben werden. Die Entscheidung sollte unter Berücksichtigung der Gewinnauswirkung und des Verwaltungsaufwands getroffen werden.

Sofortabschreibung GWG

  • Liquiditätsvorteil durch niedrigere Steuerlast
  • Keine mehrjährige AfA-Verwaltung
  • Bei 250-1.000 € frei wählbar

Reguläre AfA über 3 Jahre

  • Stetigere Ergebnisdarstellung
  • Höheres Anlagevermögen in Bilanz
  • Pflicht bei AK über 1.000 €

Anschaffungskosten bei Computern richtig ermitteln

Die Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB umfassen alle Aufwendungen, die geleistet werden, um den Computer in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Neben dem Kaufpreis sind daher auch Anschaffungsnebenkosten zu berücksichtigen, während Anschaffungspreisminderungen abzuziehen sind.

Bestandteile der Anschaffungskosten

Position Behandlung Begründung
Netto-Kaufpreis Anschaffungskosten Grundlage nach § 255 Abs. 1 HGB
Rabatte und Skonti Abzug von AK Anschaffungspreisminderungen
Transportkosten Anschaffungskosten Anschaffungsnebenkosten
Installation/Einrichtung Anschaffungskosten Versetzung in betriebsbereiten Zustand
Softwarelizenzen (mitgeliefert) Anschaffungskosten Notwendig für Betrieb
Schulungskosten Sofortaufwand Keine AK, sondern Betriebsausgaben
Garantieverlängerung Sofortaufwand Nicht aktivierungsfähig
Finanzierungszinsen Sofortaufwand Wahlrecht § 255 Abs. 3 HGB meist nicht genutzt

Die Umsatzsteuer ist bei vorsteuerabzugsberechtigten Unternehmen nicht Teil der Anschaffungskosten. Die AfA-Bemessungsgrundlage ist daher der Nettobetrag. Bei der GWG-Prüfung ist ebenfalls der Nettobetrag maßgeblich.

Sonderfälle bei der Anschaffung

Werden mehrere Computer gleichzeitig mit einem Mengenrabatt erworben, ist der Rabatt proportional auf alle Geräte zu verteilen. Bei Bundle-Angeboten (z. B. Laptop + Drucker + Software) müssen die Anschaffungskosten sachgerecht aufgeteilt werden, da unterschiedliche Nutzungsdauern gelten. Eine solche Aufteilung erfolgt nach dem Verhältnis der Einzelverkaufspreise oder nach nachvollziehbaren Schätzungen.

Praxistipp zur Dokumentation

Bewahren Sie alle Rechnungen, Lieferscheine und Installationsnachweise auf. Bei Betriebsprüfungen wird regelmäßig die Zuordnung zum Betriebsvermögen und die Höhe der Anschaffungskosten kontrolliert. Eine vollständige Dokumentation erleichtert auch die Jahresabschlusserstellung erheblich.

Computer mit privater Nutzung: Wie wird die AfA behandelt?

Bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften sowie bei Gesellschafter-Geschäftsführern einer GmbH kommt es häufig vor, dass Computer sowohl betrieblich als auch privat genutzt werden. Die steuerliche Behandlung hängt davon ab, ob das Wirtschaftsgut zum notwendigen Betriebsvermögen, gewillkürten Betriebsvermögen oder Privatvermögen gehört.

Zuordnung zum Betriebsvermögen

  • Notwendiges Betriebsvermögen: Bei betrieblicher Nutzung über 90 % – volle AfA als Betriebsausgabe, Privatnutzung ist zu versteuern
  • Gewillkürtes Betriebsvermögen: Bei betrieblicher Nutzung zwischen 10 % und 90 % – Zuordnung wählbar, bei Zuordnung volle AfA abzugsfähig
  • Notwendiges Privatvermögen: Bei betrieblicher Nutzung unter 10 % – keine AfA, betriebliche Nutzung kann im Rahmen des häuslichen Arbeitszimmers oder als Aufwand berücksichtigt werden

Die Nutzungsaufteilung muss durch geeignete Aufzeichnungen nachgewiesen werden. Bei Computern akzeptiert die Finanzverwaltung in der Regel eine Schätzung anhand der zeitlichen Nutzung, sofern diese plausibel und nachvollziehbar ist. Eine Dokumentation über einen repräsentativen Zeitraum von drei Monaten wird als ausreichend angesehen.

Privatnutzung bei GmbH-Geschäftsführern

Nutzt ein GmbH-Geschäftsführer einen Firmen-Computer auch privat, liegt ein geldwerter Vorteil vor. Anders als bei Firmenwagen gibt es bei Computern keine pauschale 1-%-Regelung. Die Bewertung erfolgt entweder nach dem tatsächlichen Wert (oft schwer ermittelbar) oder durch einzelvertragliche Nutzungsregelung. In der Praxis wird die private Computernutzung häufig im Rahmen der Gesamtvergütung pauschal abgegolten oder es wird eine private Nutzung vertraglich ausgeschlossen.

Verdeckte Gewinnausschüttung vermeiden

Bei GmbHs ist zu beachten, dass eine unentgeltliche oder verbilligte Überlassung eines hochwertigen Computers an den Gesellschafter-Geschäftsführer ohne angemessene Gegenleistung als verdeckte Gewinnausschüttung qualifiziert werden kann. Dies hätte Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuernachforderungen zur Folge.

„In der Beratungspraxis empfehlen wir bei GmbHs, entweder die private Nutzung vertraglich auszuschließen oder einen angemessenen monatlichen Nutzungsbetrag als geldwerten Vorteil zu versteuern. Bei der Jahresabschlusserstellung prüfen wir, ob solche Sachverhalte korrekt erfasst wurden."

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Sonderabschreibungen und Investitionsabzugsbetrag bei Computern

Neben der regulären AfA existieren steuerliche Förderinstrumente, die zusätzliche Abschreibungsmöglichkeiten bieten. Für kleine und mittlere Unternehmen sind insbesondere der Investitionsabzugsbetrag (IAB) nach § 7g EStG und die Sonderabschreibung relevant.

Investitionsabzugsbetrag (§ 7g EStG)

Der IAB ermöglicht es, bis zu 50 % der voraussichtlichen Anschaffungskosten eines Computers bereits vor der Anschaffung gewinnmindernd abzuziehen. Voraussetzungen sind:

  • Betriebsgrößengrenzen: Betriebsvermögen maximal 235.000 Euro (bei Einzelunternehmen/Personengesellschaften) bzw. Bilanzsumme unter den Grenzwerten des § 7g Abs. 1 Nr. 1 EStG
  • Investition muss im Jahr der Bildung oder in den drei Folgejahren erfolgen
  • Mindestens einjährige Verbleib im Unternehmen und überwiegende betriebliche Nutzung
  • Anschaffungskosten werden im Anschaffungsjahr um den IAB gemindert (Bemessungsgrundlage für AfA sinkt)

Bei einem geplanten Computer mit Anschaffungskosten von 3.000 Euro kann 2025 ein IAB von 1.500 Euro gebildet werden. Bei Anschaffung 2026 beträgt die AfA-Bemessungsgrundlage dann nur noch 1.500 Euro, die über drei Jahre abgeschrieben werden (500 Euro p. a.).

Sonderabschreibung nach § 7g Abs. 5 EStG

Im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Jahren können zusätzlich zur regulären AfA bis zu 20 % der Anschaffungskosten (nach Abzug des IAB) als Sonderabschreibung geltend gemacht werden. Die Verteilung ist frei wählbar. Dies ermöglicht eine beschleunigte Abschreibung besonders in ertragstarken Jahren.

Jahr Reguläre AfA (33,33 %) Sonder-AfA (max. 20 %) Gesamt möglich
Jahr 1 500 € 300 € 800 €
Jahr 2 500 € 0 € 500 €
Jahr 3 500 € 0 € 500 €
Summe 1.500 € 300 € 1.800 €

Steuerplanung mit IAB und Sonder-AfA

Die Kombination aus Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung ermöglicht eine massive Vorverlagerung von Betriebsausgaben. Bei einem Computer für 3.000 Euro können im Jahr vor der Anschaffung 1.500 Euro und im Anschaffungsjahr weitere 800 Euro (reguläre AfA + Sonder-AfA) geltend gemacht werden – insgesamt 2.300 Euro in zwei Jahren statt 1.000 Euro bei normaler AfA.

Bei der GmbH ist zu beachten, dass IAB und Sonderabschreibung nur in der Steuerbilanz, nicht aber in der Handelsbilanz gebildet werden. Es entstehen latente Steuern nach § 274 HGB, die in der Handelsbilanz zu berücksichtigen sind. Für Unternehmen, die OnlineBilanz für die Jahresabschlusserstellung nutzen, werden solche Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz von den zugelassenen Steuerberatern automatisch berücksichtigt.

Außerplanmäßige Abschreibung und Wertminderung bei Computern

Neben der planmäßigen AfA kann eine außerplanmäßige Abschreibung erforderlich werden, wenn eine voraussichtlich dauernde Wertminderung eintritt. Die rechtlichen Grundlagen unterscheiden sich zwischen Handelsrecht und Steuerrecht.

Handelsrechtliche Wertminderung (§ 253 Abs. 3 Satz 5 HGB)

Im Handelsrecht besteht bei abnutzbaren Anlagevermögen ein Abschreibungsgebot bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. Bei Computern kann eine solche Wertminderung eintreten durch:

  • Technische Überholung durch neue Technologien (z. B. veraltete Prozessoren, die neue Software nicht mehr ausführen können)
  • Physische Beschädigung (Sturzschäden, Flüssigkeitsschäden)
  • Veränderte betriebliche Anforderungen (überdimensionierte Server nach Verkleinerung des Unternehmens)
  • Dauerhafter Nutzungsausfall bei nur teilweisem Defekt

Die außerplanmäßige Abschreibung erfolgt auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Bei Computern entspricht dieser häufig dem Zeitwert bzw. dem erzielbaren Verkaufspreis. Entfällt die Wertminderung in späteren Jahren, besteht nach § 253 Abs. 5 HGB ein Wertaufholungsgebot (außer bei Geschäfts- oder Firmenwert).

Steuerrechtliche Teilwertabschreibung (§ 6 Abs. 1 Nr. 2 EStG)

Steuerrechtlich ist eine Teilwertabschreibung möglich, wenn der Teilwert (der Betrag, den ein Erwerber des ganzen Betriebs für das Wirtschaftsgut zahlen würde) unter die fortgeführten Anschaffungskosten sinkt. Die Finanzverwaltung stellt hohe Anforderungen an den Nachweis:

  • Voraussichtlich dauernde Wertminderung muss nachgewiesen werden
  • Bloße technische Veralterung reicht nicht aus, wenn Computer noch nutzbar ist
  • Bei physischen Schäden: Kostenvoranschlag für Reparatur einholen
  • Dokumentation des niedrigeren Teilwerts (z. B. Vergleichsangebote, Gutachten)

Wertaufholungsgebot beachten

Sowohl handelsrechtlich (§ 253 Abs. 5 HGB) als auch steuerrechtlich (§ 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 3 EStG) besteht ein Wertaufholungsgebot, wenn die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung entfallen. Bei Computern ist dies selten relevant, da technische Veralterung meist nicht rückgängig gemacht wird. Dennoch muss dies bei jeder Inventur geprüft werden.

„Bei der Jahresabschlusserstellung stellen wir regelmäßig fest, dass defekte oder nicht mehr genutzte Computer noch mit Restbuchwerten in der Bilanz stehen. Eine rechtzeitige Ausbuchung oder außerplanmäßige Abschreibung sorgt für ein realistischeres Bilanzbild und vermeidet spätere Korrekturen bei Betriebsprüfungen."

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Buchung, Anlageverzeichnis und Dokumentationspflichten

Die ordnungsgemäße Buchung und Dokumentation von Computern im Anlagevermögen gehört zu den Grundpflichten der Buchführung gemäß §§ 238 ff. HGB. Für buchführungspflichtige GmbHs ist ein vollständiges Anlageverzeichnis zwingend erforderlich.

Buchungssätze bei Computer-Anschaffung

Die Anschaffung eines Computers wird im Soll des Anlagenkontos und im Haben des Zahlungs- oder Verbindlichkeitskontos gebucht. Die Umsatzsteuer wird bei Vorsteuerabzugsberechtigung separat erfasst:

Geschäftsvorfall Soll Haben Betrag
Kauf Computer (2.380 € brutto) Computer/EDV-Anlagen Bank 2.000 €
Vorsteuer 19 % Bank 380 €
AfA Computer (jährlich, linear) AfA Computer Computer/EDV-Anlagen 667 €
GWG-Abschreibung (sofort) GWG-Abschreibung GWG 850 €

Anlageverzeichnis nach § 39 AO

Das Anlageverzeichnis ist eine Nebenrechnung zur Buchführung und muss für jedes Wirtschaftsgut des Anlagevermögens folgende Angaben enthalten:

  • Bezeichnung des Wirtschaftsguts (z. B. "Laptop Dell XPS 15, Seriennr. ABC123")
  • Tag der Anschaffung oder Herstellung
  • Anschaffungs- oder Herstellungskosten
  • AfA-Bemessungsgrundlage und AfA-Methode
  • Jährliche AfA-Beträge und kumulierte AfA
  • Restbuchwert zum jeweiligen Bilanzstichtag
  • Bei Abgang: Abgangsdatum und -wert

GWG unter 250 Euro, die sofort abgeschrieben werden, müssen nicht ins Anlageverzeichnis aufgenommen werden. GWG zwischen 250 und 1.000 Euro hingegen schon, auch wenn sie im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben werden.

Digitale Anlagenbuchhaltung

Moderne Buchhaltungssoftware führt das Anlageverzeichnis automatisch und berechnet die monatlichen oder jährlichen AfA-Beträge. Bei OnlineBilanz wird das Anlageverzeichnis durch die Steuerberater im Rahmen der Jahresabschlusserstellung geprüft und mit der Buchhaltung abgeglichen – so entstehen keine Differenzen zwischen Nebenbuch und Hauptbuch.

Inventurpflichten bei IT-Hardware

Gemäß § 240 HGB müssen alle Vermögensgegenstände zum Bilanzstichtag körperlich oder buchmäßig erfasst werden. Bei Computern und IT-Hardware empfiehlt sich:

  • Jährliche Bestandsaufnahme aller Geräte (Stichtagsinventur oder permanente Inventur)
  • Abgleich mit Anlageverzeichnis: Sind alle gebuchten Geräte noch vorhanden?
  • Prüfung auf Funktionsfähigkeit: Müssen außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen werden?
  • Dokumentation von Abgängen (Verschrottung, Verkauf, Diebstahl)
  • Erfassung von Neuzugängen, die noch nicht gebucht wurden

Fehlende oder fehlerhafte Inventuren können bei einer Betriebsprüfung zu Hinzuschätzungen führen. Eine saubere Dokumentation schützt vor Schätzungsbescheiden und ermöglicht eine reibungslose Jahresabschlusserstellung.

Computer leasen, mieten oder kaufen: Bilanzielle Unterschiede

Neben dem Kauf bieten sich für Computer auch Leasing- oder Mietmodelle an. Die bilanzielle und steuerliche Behandlung unterscheidet sich erheblich und hat direkten Einfluss auf Bilanzrelationen, Liquidität und steuerliche Gewinnauswirkung.

Kauf: Aktivierung und AfA

Beim Kauf wird der Computer vollständig aktiviert und über drei Jahre abgeschrieben. Die Anschaffungskosten belasten die Liquidität sofort (oder bei Ratenkauf zeitversetzt), die Gewinnminderung erfolgt über die Nutzungsdauer verteilt. In der Bilanz erhöht sich das Anlagevermögen, bei Fremdfinanzierung auch die Verbindlichkeiten.

Leasing: Operate vs. Finance Lease

Beim Leasing ist die wirtschaftliche Zurechnung entscheidend. Nach den Leasing-Erlassen der Finanzverwaltung und der bilanziellen Beurteilung nach HGB gilt:

Merkmal Operating Leasing Finance Leasing
Grundmietzeit < 40 % oder > 90 % Nutzungsdauer 40-90 % der Nutzungsdauer
Zurechnung Beim Leasinggeber Beim Leasingnehmer
Bilanzierung Leasingnehmer Keine Aktivierung, Raten = Aufwand Aktivierung, AfA + Zinsaufwand
Liquiditätsbelastung Laufende Raten Laufende Raten
Bilanzverlängerung Nein Ja (Aktiva + Passiva)

Bei Computer-Leasing mit dreijähriger Nutzungsdauer und zweijähriger Grundmietzeit (67 % der Nutzungsdauer) liegt typischerweise Finance Leasing vor. Der Computer muss aktiviert und über drei Jahre abgeschrieben werden, die Leasingverbindlichkeit ist zu passivieren. Die Leasingraten werden in Tilgungs- und Zinsanteil aufgeteilt.

Miete: Sofortiger Aufwandsabzug

Bei echter Miete (kurzfristige Überlassung ohne Kaufoption, jederzeit kündbar) erfolgt keine Aktivierung. Die Mietzahlungen sind vollständig und sofort als Betriebsausgaben abzugsfähig. Dies ist liquiditätsschonend und bilanzneutral, führt aber zu höheren laufenden Kosten.

Kauf

  • Einmalige Anschaffungskosten
  • AfA über 3 Jahre
  • Eigentum, freie Verfügung
  • Keine laufenden Verpflichtungen

Leasing

  • Keine hohe Anfangsinvestition
  • Laufende Raten als Aufwand
  • Regelmäßiger Gerätetausch möglich
  • Ggf. Bilanzierung erforderlich

Miete

  • Kurzfristige Bindung
  • Sofortiger Aufwandsabzug
  • Kein Restwertrisiko
  • Höchste laufende Kosten

„Die Entscheidung zwischen Kauf, Leasing und Miete sollte nicht nur unter steuerlichen, sondern auch unter bilanziellen Gesichtspunkten getroffen werden. Wer etwa Bankkennzahlen verbessern möchte, profitiert von Operating Leasing. Wer Liquidität schonen und dennoch Eigentum erwerben will, wählt Finance Leasing oder Ratenkauf."

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Bei der Jahresabschlusserstellung durch OnlineBilanz werden Leasingverträge automatisch auf ihre bilanzielle Zurechnung geprüft. So wird sichergestellt, dass die Behandlung HGB-konform erfolgt und keine stillen Lasten durch nicht bilanzierte Leasingverpflichtungen entstehen.

Häufige Fehler bei der Computer-AfA vermeiden

In der Praxis der Jahresabschlusserstellung und bei Betriebsprüfungen treten immer wieder typische Fehler im Zusammenhang mit der Computer-AfA auf. Diese können zu Gewinnkorrekturen, Steuernachzahlungen und im schlimmsten Fall zu Ordnungsgeldern führen.

Die zehn häufigsten Fehlerquellen

Fehler Folge Richtige Behandlung
Nutzungsdauer 5 Jahre statt 3 Zu niedrige AfA, zu hoher Gewinn AfA-Tabelle: Computer = 3 Jahre
GWG-Grenze falsch angewendet Falsche Sofortabschreibung 2026: Netto-Grenze 1.000 € beachten
Private Nutzung nicht versteuert VGA-Risiko bei GmbH Geldwerten Vorteil ermitteln und versteuern
Anschaffungsnebenkosten vergessen Zu niedrige AK, zu niedrige AfA Transport, Installation einbeziehen
Keine zeitanteilige AfA im Anschaffungsjahr Zu hohe AfA Monatsgenaue AfA ab Inbetriebnahme
Komponenten einzeln aktiviert Zu viele Anlagegüter Als unselbständige Teile zum Hauptgerät
Defekte Geräte nicht ausgebucht Überhöhtes Anlagevermögen Außerplanmäßige Abschreibung/Ausbuchung
IAB nicht aufgelöst bei Anschaffung Doppelter Abzug IAB im Anschaffungsjahr auflösen
Software separat abgeschrieben Falsche Nutzungsdauer Betriebssystem = Teil der AK, 3 Jahre
Kein Anlageverzeichnis geführt Verstoß gegen § 39 AO Lückenloses Anlagenverzeichnis pflegen

Besondere Risiken bei Betriebsprüfungen

Die Finanzverwaltung prüft bei Betriebsprüfungen systematisch das Anlageverzeichnis und die Abschreibungsmethoden. Besonders kritisch werden folgende Punkte gesehen:

  • Private Nutzung: Schätzung des Privatanteils, wenn keine Aufzeichnungen vorliegen – oft zuungunsten des Steuerpflichtigen
  • Selbständige Nutzbarkeit: Werden Komponenten zu Unrecht als GWG behandelt?
  • Tatsächliche Inbetriebnahme: Wurde der Computer zum angegebenen Zeitpunkt wirklich in Betrieb genommen?
  • Angemessenheit der Anschaffung: Bei sehr teuren Geräten Prüfung der betrieblichen Veranlassung

Vorsicht bei überhöhten Anschaffungskosten

Ein Gaming-Computer mit High-End-Grafikkarte für 5.000 Euro in einem Steuerbüro wird kritisch hinterfragt. Die Anschaffung muss betrieblich veranlasst und angemessen sein. Luxusaufwand oder übertriebene Ausstattung kann vom Betriebsausgabenabzug ausgeschlossen werden.

Checkliste für korrekte Computer-AfA

  • Nutzungsdauer: 3 Jahre gemäß AfA-Tabelle
  • Zeitanteilige AfA im Anschaffungsjahr (monatsgenaue Berechnung)
  • Anschaffungskosten vollständig ermittelt (inkl. Nebenkosten, abzgl. Rabatte)
  • GWG-Grenze korrekt angewendet (netto, selbständige Nutzbarkeit geprüft)
  • Private Nutzung dokumentiert und ggf. versteuert
  • Anlageverzeichnis vollständig und aktuell
  • Inventur durchgeführt, Abgänge erfasst
  • IAB und Sonder-AfA ordnungsgemäß dokumentiert
  • Leasing-Verträge auf Zurechnung geprüft
  • Außerplanmäßige Abschreibungen bei Wertminderung vorgenommen

„Die meisten Fehler lassen sich durch saubere Dokumentation und zeitnahe Buchung vermeiden. Wer Belege vollständig sammelt und die Anschaffung korrekt erfasst, hat bei der Jahresabschlusserstellung und bei Prüfungen keine Probleme. OnlineBilanz unterstützt Mandanten dabei mit digitalen Belegprozessen und automatischen Plausibilitätsprüfungen durch unsere Steuerberater."

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufig gestellte Fragen

Kann ich einen gebrauchten Computer sofort abschreiben?

Ja, auch gebrauchte Computer können sofort abgeschrieben werden, sofern die Anschaffungskosten unterhalb der GWG-Grenze von 1.000 Euro (netto 800 Euro) liegen. Bei höheren Anschaffungskosten gilt ebenfalls die einjährige Nutzungsdauer nach AfA-Tabelle, sodass eine vollständige Abschreibung im ersten Jahr möglich ist.

Gilt die verkürzte Nutzungsdauer auch für Drucker und Monitore?

Drucker, Monitore und andere Peripheriegeräte fallen unter separate AfA-Positionen. Während Computer (Desktop-PC, Laptop) eine einjährige Nutzungsdauer haben, gelten für Drucker in der Regel drei Jahre. Monitore können je nach Einstufung als eigenständiges Wirtschaftsgut oder als Teil der Computeranlage behandelt werden.

Was passiert, wenn ich den Computer vor Ablauf der Nutzungsdauer verkaufe?

Bei Verkauf eines Computers vor Ablauf der AfA-Dauer ist eine außerordentliche Abschreibung vorzunehmen. Der Restbuchwert wird mit dem Verkaufserlös verrechnet: Ein Veräußerungsgewinn (Erlös > Restbuchwert) ist steuerpflichtig, ein Verlust (Erlös < Restbuchwert) ist steuerlich absetzbar. Die Buchung erfolgt über das Konto Anlagenabgang.

Wie wird AfA bei selbst zusammengestellten PC-Systemen berechnet?

Bei selbst zusammengestellten Computern bilden alle Komponenten (Mainboard, Prozessor, Grafikkarte, Gehäuse, Netzteil) eine einheitliche Anschaffungskosten-Summe. Diese wird als Gesamtheit aktiviert und über ein Jahr abgeschrieben. Eine getrennte Abschreibung einzelner Komponenten ist nur zulässig, wenn diese selbstständig nutzbar sind (z. B. externe Festplatte).

Können Software-Lizenzen zusammen mit dem Computer abgeschrieben werden?

Software-Lizenzen sind grundsätzlich getrennt zu aktivieren und abzuschreiben. Standardsoftware (z. B. Microsoft Office) hat eine Nutzungsdauer von drei Jahren nach AfA-Tabelle. Nur wenn die Software fest mit der Hardware verbunden und nicht eigenständig nutzbar ist (z. B. vorinstalliertes Betriebssystem im Kaufpreis enthalten), kann sie als Teil der Computer-Anschaffungskosten behandelt werden.

Gilt die Sofortabschreibung auch für Tablets und Smartphones?

Ja, Tablets und Smartphones fallen steuerlich ebenfalls unter Computer-Hardware und können seit 2021 mit einer einjährigen Nutzungsdauer abgeschrieben werden. Bei Anschaffungskosten unter 1.000 Euro (netto 800 Euro) ist eine Sofortabschreibung als GWG möglich. Die Regelung gilt unabhängig vom Betriebssystem (iOS, Android, Windows).

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Einkommensteuergesetz (EStG), Handelsgesetzbuch (HGB), BMF AfA-Tabellen, § 7 EStG – Absetzung für Abnutzung. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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