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Lesedauer

17–25 Minuten

OnlineBilanzBlogAbschreibung Buchungssatz Beispiel

Abschreibung Buchungssatz Beispiel 2026 – Leitfaden

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Abschreibungen senken den Buchwert von Anlagevermögen und mindern den Gewinn – doch wie buchen Sie sie korrekt? In diesem Leitfaden erklären wir das Grundschema des Abschreibungs-Buchungssatzes, zeigen praxisnahe Beispiele für Maschinen, PKW und geringwertige Wirtschaftsgüter und erläutern, welche Unterschiede zwischen handelsrechtlicher und steuerlicher Abschreibung bestehen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

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Kurzantwort

Abschreibungen erfassen den Wertverzehr von Anlagevermögen über die jeweilige Nutzungsdauer. Der Buchungssatz lautet dabei: Abschreibungsaufwand an Kumulierte Abschreibungen – oder alternativ direkt an das Anlagekonto. Bei der linearen Abschreibung werden die Anschaffungskosten gleichmäßig über die Nutzungsdauer verteilt; bei außerplanmäßiger Abschreibung hingegen erfassen Sie unerwartete Wertminderungen zum jeweiligen Zeitpunkt. Für immaterielle Wirtschaftsgüter wie Schutzrechte gelten besondere Regelungen – die Abschreibung von Patenten nach HGB und Steuerrecht folgt eigenen Grundsätzen, die von der Abschreibung materieller Anlagegüter abweichen. GWG bis 1.000 Euro können im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben werden.

Was ist eine Abschreibung? Grundlagen für die Buchhaltung

Die Abschreibung ist ein zentrales Instrument der Bilanzierung, um die Wertminderung von Vermögensgegenständen im Zeitablauf abzubilden. Gemäß § 253 Abs. 3 HGB sind abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abzuschreiben. Dies dient dem Ziel, Anschaffungs- oder Herstellungskosten systematisch auf die Geschäftsjahre zu verteilen, in denen der Vermögensgegenstand zur Wertschöpfung beiträgt.

Für GmbH-Geschäftsführer und Buchhalter ist die korrekte Erfassung von Abschreibungen nicht nur eine buchhalterische Pflicht, sondern auch steuerlich von Bedeutung. Abschreibungen mindern den Gewinn und damit die Steuerlast. Gleichzeitig müssen die handelsrechtlichen Vorgaben der §§ 238 ff. HGB und die steuerrechtlichen Regelungen des Einkommensteuergesetzes (§ 7 EStG) beachtet werden.

Arten der Abschreibung

  • Planmäßige Abschreibung (AfA): Systematische Verteilung der Anschaffungskosten über die Nutzungsdauer (z.B. linear, degressiv)
  • Außerplanmäßige Abschreibung: Bei dauerhafter Wertminderung nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB
  • Technische vs. wirtschaftliche Abschreibung: Verschleiß oder Obsoleszenz als Ursache
  • Steuerliche Sonderabschreibungen: Nach § 7g EStG für kleinere und mittlere Betriebe

Praxis-Hinweis

Die Nutzungsdauer orientiert sich in der Praxis an den AfA-Tabellen des Bundesfinanzministeriums. Für Büromöbel beträgt die Nutzungsdauer beispielsweise 13 Jahre, für EDV-Hardware 3 Jahre (Stand 2026). Abweichungen sind möglich, müssen aber begründet und dokumentiert werden.

Der Buchungssatz für Abschreibungen: Grundschema und Kontenlogik

Der Buchungssatz für Abschreibungen folgt einem klaren Schema, das die doppelte Buchführung nach § 238 HGB abbildet. Bei jeder Abschreibung wird der Aufwand erhöht und gleichzeitig der Buchwert des Vermögensgegenstands gemindert. Dies geschieht durch Buchung auf das entsprechende Abschreibungskonto im Soll und das Konto für kumulierte Abschreibungen oder direkt das Anlagekonto im Haben. Ein vergleichbares Prinzip gilt auch für andere betriebliche Aufwendungen: So folgt etwa der Buchungssatz für Berufsgenossenschaftsbeiträge derselben Logik der doppelten Buchführung, bei der ein Aufwandskonto im Soll und ein Verbindlichkeits- oder Bankkonto im Haben angesprochen wird.

Standard-Buchungssatz für planmäßige Abschreibungen

Der typische Buchungssatz lautet:

Soll Betrag Haben Betrag
Abschreibungen auf Sachanlagen (Konto 4830/4840) X,XX € Kumulierte Abschreibungen Sachanlagen (Konto 0490) oder direkt Anlagekonto X,XX €

In der Praxis wird häufig mit einem kumulierten Abschreibungskonto gearbeitet, das als Korrekturposten zum Anlagekonto in der Bilanz ausgewiesen wird. Alternativ kann die Abschreibung direkt das Anlagekonto (z.B. Konto 0410 Betriebs- und Geschäftsausstattung) mindern. Beide Varianten sind handelsrechtlich zulässig, wobei die erste Methode mehr Transparenz über den ursprünglichen Anschaffungswert bietet.

Kontenrahmen und SKR-Zuordnung

SKR 03 (Kontenrahmen nach Prozessgliederung)

  • Abschreibungen Sachanlagen: Konto 4830/4840
  • Kumulierte Abschreibungen: Konto 0490
  • Anlagekonto (z.B. BGA): Konto 0410

SKR 04 (Kontenrahmen nach Abschlussgliederung)

  • Abschreibungen Sachanlagen: Konto 6200/6210
  • Kumulierte Abschreibungen: Konto 0980
  • Anlagekonto (z.B. BGA): Konto 0690

„In der täglichen Buchhaltung sehen wir häufig, dass gerade bei kleineren GmbHs die Kontenlogik für Abschreibungen nicht durchgängig einheitlich genutzt wird. Wichtig ist, sich zu Jahresbeginn für eine Methode zu entscheiden — direkte Minderung oder kumuliertes Konto — und diese konsequent durchzuhalten. Das erleichtert die Jahresabschlusserstellung erheblich.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Beispiel: Lineare Abschreibung einer Maschine – Schritt für Schritt

Die lineare Abschreibung nach § 7 Abs. 1 EStG ist die gebräuchlichste Methode in der Praxis. Der Abschreibungsbetrag bleibt dabei über die gesamte Nutzungsdauer konstant und ergibt sich aus den Anschaffungskosten geteilt durch die Nutzungsdauer. Für ein besseres Verständnis lohnt ein Blick auf konkrete Praxisfälle zur Abschreibung – etwa anhand einer Produktionsmaschine, die die Berechnung anschaulich verdeutlicht.

Ausgangssituation

  • Anschaffung einer CNC-Fräsmaschine am 02.01.2025
  • Anschaffungskosten netto: 60.000,00 €
  • Umsatzsteuer 19%: 11.400,00 € (wird separat gebucht)
  • Nutzungsdauer laut AfA-Tabelle: 10 Jahre
  • Bilanzstichtag: 31.12.2025

Die jährliche Abschreibung beträgt: 60.000,00 € ÷ 10 Jahre = 6.000,00 €.

Buchungssatz zur Anschaffung (02.01.2025)

Soll Betrag Haben Betrag
Maschinen (Konto 0420, SKR 03) 60.000,00 €
Vorsteuer 19% (Konto 1576) 11.400,00 €
Bank (Konto 1200) 71.400,00 €

Buchungssatz zur jährlichen Abschreibung (31.12.2025)

Soll Betrag Haben Betrag
Abschreibungen auf Sachanlagen (Konto 4830) 6.000,00 € Kumulierte Abschreibungen Maschinen (Konto 0429) 6.000,00 €

Nach dem ersten Jahr beträgt der Restbuchwert 54.000,00 € (60.000 € − 6.000 €). Dieser Buchungssatz wird in den Folgejahren jeweils zum Bilanzstichtag wiederholt, bis die Maschine vollständig abgeschrieben ist oder ausscheidet.

Wichtig für die Praxis

Bei unterjähriger Anschaffung (z.B. am 01.07.2025) erfolgt die Abschreibung zeitanteilig: 6 Monate = 3.000,00 € im ersten Jahr. Die monatsweise Berechnung ist handelsrechtlich üblich und entspricht auch der steuerlichen Praxis.

Beispiel: Abschreibung eines PKW als Geschäftswagen

Für Firmenwagen gelten besondere Regelungen, insbesondere wenn das Fahrzeug auch privat genutzt wird. Die Abschreibung erfolgt grundsätzlich linear über sechs Jahre nach den AfA-Tabellen des BMF. Wir betrachten hier einen PKW, der zu 100 % betrieblich genutzt wird.

Ausgangssituation

  • Kauf eines PKW am 15.03.2025
  • Anschaffungskosten netto: 42.000,00 €
  • Umsatzsteuer 19%: 7.980,00 €
  • Nutzungsdauer: 6 Jahre
  • Betriebliche Nutzung: 100 %

Jährliche Abschreibung: 42.000,00 € ÷ 6 Jahre = 7.000,00 €. Da der PKW im März angeschafft wurde, beträgt die Abschreibung im Jahr 2025 zeitanteilig: 10 Monate (März bis Dezember) = 10/12 × 7.000,00 € = 5.833,33 €.

Buchungssatz zur Anschaffung (15.03.2025)

Soll Betrag Haben Betrag
Fuhrpark / PKW (Konto 0320, SKR 03) 42.000,00 €
Vorsteuer 19% (Konto 1576) 7.980,00 €
Bank (Konto 1200) 49.980,00 €

Buchungssatz zur Abschreibung zum 31.12.2025

Soll Betrag Haben Betrag
Abschreibungen auf Sachanlagen (Konto 4830) 5.833,33 € Kumulierte Abschreibungen Fuhrpark (Konto 0329) 5.833,33 €

In den Folgejahren (2026–2030) wird jeweils der volle Jahresbetrag von 7.000,00 € abgeschrieben. Im letzten Jahr (2031) erfolgt die zeitanteilige Abschreibung für Januar und Februar (2/12 × 7.000,00 € = 1.166,67 €), sodass der PKW nach exakt 6 Jahren vollständig abgeschrieben ist.

Achtung bei Privatnutzung

Bei privater Mitbenutzung des Geschäftswagens ist der geldwerte Vorteil nach der 1%-Methode (§ 8 Abs. 2 EStG) oder Fahrtenbuch zu versteuern. Dies berührt nicht die Abschreibung selbst, führt aber zu zusätzlichen monatlichen Buchungen für die Privatnutzung und Lohnsteuer.

Abschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter (GWG): Sofortabschreibung und Buchungssatz

Für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) gelten steuerliche Vereinfachungsregelungen nach § 6 Abs. 2 EStG. Diese ermöglichen eine Sofortabschreibung im Jahr der Anschaffung, wenn bestimmte Wertgrenzen eingehalten werden. Dies reduziert den buchhalterischen Aufwand erheblich und ist gerade für kleinere GmbHs attraktiv.

Rechtliche Grundlagen und Wertgrenzen (Stand 2026)

  • GWG bis 250 € (netto): Sofortabschreibung zwingend, kein Ansatz im Anlagevermögen (§ 6 Abs. 2 Satz 1 EStG)
  • GWG 250,01 € bis 800 € (netto): Wahlrecht zwischen Sofortabschreibung oder Aktivierung mit planmäßiger Abschreibung (§ 6 Abs. 2 Satz 1 EStG)
  • GWG 800,01 € bis 1.000 € (netto): Bildung eines Sammelpostens, Abschreibung über 5 Jahre (§ 6 Abs. 2a EStG)
  • Über 1.000 € (netto): Reguläre Aktivierung und planmäßige Abschreibung

Wichtig: Das Wahlrecht zwischen Sofortabschreibung (250–800 €) und Sammelposten (800–1.000 €) muss einheitlich für alle GWG eines Wirtschaftsjahres ausgeübt werden. Ein Wechsel zwischen den Methoden ist von Jahr zu Jahr möglich.

Beispiel: Sofortabschreibung eines Bürostuhls (GWG bis 800 €)

Anschaffung am 10.04.2025: Bürostuhl für 600,00 € netto (zzgl. 114,00 € USt). Da der Nettobetrag zwischen 250 € und 800 € liegt, kann sofort abgeschrieben werden.

Soll Betrag Haben Betrag
Sofort abziehbare GWG (Konto 4855, SKR 03) 600,00 €
Vorsteuer 19% (Konto 1576) 114,00 €
Bank (Konto 1200) 714,00 €

Der Bürostuhl wird direkt als Aufwand gebucht und erscheint nicht im Anlagevermögen. Dadurch entfällt die Notwendigkeit jährlicher Abschreibungsbuchungen.

Beispiel: Sammelposten für GWG zwischen 800 € und 1.000 €

Anschaffung am 22.06.2025: Drucker für 950,00 € netto. Da der Betrag zwischen 800 € und 1.000 € liegt, wird ein Sammelposten gebildet.

Soll Betrag Haben Betrag
Sammelposten GWG (Konto 0485, SKR 03) 950,00 €
Vorsteuer 19% (Konto 1576) 180,50 €
Bank (Konto 1200) 1.130,50 €

Der Sammelposten wird über 5 Jahre mit jeweils 20 % abgeschrieben, unabhängig vom Anschaffungszeitpunkt. Zum 31.12.2025 erfolgt die erste Abschreibung:

Soll Betrag Haben Betrag
Abschreibung Sammelposten (Konto 4858) 190,00 € Sammelposten GWG (Konto 0485) 190,00 €

„Aus steuerlicher Sicht ist die GWG-Regelung ein wertvolles Instrument zur Liquiditätsschonung. Die Sofortabschreibung senkt den Gewinn im Anschaffungsjahr und damit die Steuerlast. Bei der Wahl zwischen Sofortabschreibung und Sammelposten sollte die Gesamtsumme der GWG im Jahr berücksichtigt werden — ein zu hoher Aufwand kann in einzelnen Jahren die Ertragslage verzerren.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Außerplanmäßige Abschreibung bei dauerhafter Wertminderung

Neben der planmäßigen Abschreibung können außerplanmäßige Abschreibungen erforderlich werden, wenn der beizulegende Wert eines Vermögensgegenstands unter den Buchwert sinkt. Nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB besteht bei voraussichtlich dauernder Wertminderung eine Abschreibungspflicht für alle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen

  • Technischer Defekt: Maschine nicht mehr reparabel oder unwirtschaftlich instand zu setzen
  • Technologische Überholung: Software oder Hardware ist veraltet, obwohl Nutzungsdauer noch nicht abgelaufen
  • Marktwertverfall: Immobilien oder Beteiligungen verlieren dauerhaft an Wert
  • Rechtliche Änderungen: Nutzungsverbote, veränderte Genehmigungslage

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen voraussichtlich dauernder und vorübergehender Wertminderung. Nur bei dauerhafter Minderung besteht die Abschreibungspflicht. Steigt der Wert später wieder, ist nach § 253 Abs. 5 HGB eine Zuschreibung bis maximal zu den fortgeführten Anschaffungskosten geboten (Wertaufholungsgebot).

Beispiel: Außerplanmäßige Abschreibung einer Spezialmaschine

Eine Produktionsmaschine wurde 2022 für 80.000 € netto angeschafft (Nutzungsdauer 10 Jahre, jährliche Abschreibung 8.000 €). Zum 31.12.2025 beträgt der Buchwert noch 56.000 € (80.000 € − 3 × 8.000 €). Aufgrund technologischer Veralterung wird der erzielbare Wert nur noch auf 35.000 € geschätzt.

Es ist eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 21.000 € (56.000 € − 35.000 €) erforderlich.

Soll Betrag Haben Betrag
Außerplanmäßige Abschreibungen Sachanlagen (Konto 4837, SKR 03) 21.000,00 € Kumulierte Abschreibungen Maschinen (Konto 0429) 21.000,00 €

Der neue Buchwert von 35.000 € bildet die Grundlage für die weitere planmäßige Abschreibung. Diese erfolgt über die Restnutzungsdauer (noch 7 Jahre), sofern die Maschine weiterhin genutzt wird: 35.000 € ÷ 7 Jahre = 5.000 € jährlich ab 2026.

Dokumentationspflicht

Außerplanmäßige Abschreibungen müssen nachvollziehbar begründet und dokumentiert werden. Bei Betriebsprüfungen wird regelmäßig geprüft, ob die Wertminderung tatsächlich dauerhaft ist. Gutachten, Kostenvoranschläge oder Marktwertanalysen sollten als Nachweis aufbewahrt werden.

Ausweis von Abschreibungen im Jahresabschluss nach HGB

Abschreibungen haben unmittelbare Auswirkungen auf Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung. Der korrekte Ausweis ist für die Offenlegung nach § 325 HGB und die Einhaltung der Größenklassen nach § 267 HGB entscheidend. GmbH-Geschäftsführer müssen die Darstellung im Jahresabschluss kennen, um die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage richtig zu beurteilen.

Ausweis in der Bilanz

Nach § 266 Abs. 2 HGB werden Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um kumulierte Abschreibungen, ausgewiesen. Es gibt zwei übliche Darstellungsformen:

Netto-Ausweis (Standard)

Der Buchwert (Anschaffungskosten ./. kumulierte Abschreibungen) wird direkt in der Bilanz ausgewiesen. Beispiel: Maschinen mit Anschaffungskosten 100.000 €, kumulierte Abschreibungen 40.000 € → Bilanzansatz: 60.000 €.

Brutto-Ausweis mit Anlagespiegel

Im Anhang nach § 284 Abs. 3 HGB wird ein Anlagespiegel dargestellt, der Anschaffungskosten, Zugänge, Abgänge, Abschreibungen und Buchwerte detailliert zeigt. Diese Variante ist für mittelgroße und große GmbHs verpflichtend.

Ausweis in der Gewinn- und Verlustrechnung

Nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) werden Abschreibungen als separater Posten ausgewiesen:

Posten Kontobezeichnung Betrag 2025
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 45.000 €
davon – planmäßige Abschreibungen 40.000 €
– außerplanmäßige Abschreibungen 5.000 €

Beim Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB) werden die Abschreibungen den jeweiligen Funktionsbereichen (Herstellungskosten, Vertriebskosten, Verwaltungskosten) zugeordnet. Die Gesamtsumme der Abschreibungen muss im Anhang angegeben werden.

Anforderungen an den Anhang für mittelgroße und große GmbHs

  • Anlagespiegel nach § 284 Abs. 3 HGB: Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten, Zugängen, Abgängen, Umbuchungen, Abschreibungen
  • Angabe der Abschreibungsmethoden: Linear, degressiv, leistungsabhängig etc.
  • Nutzungsdauern: Übliche Nutzungsdauern für die wichtigsten Anlageklassen
  • Erläuterung außerplanmäßiger Abschreibungen: Begründung und Höhe

Praxis-Tipp für Geschäftsführer

Der Anlagespiegel ist ein zentrales Steuerungsinstrument. Er zeigt auf einen Blick, welche Investitionen getätigt wurden, wie hoch die Abschreibungsbelastung ist und welche Anlagen demnächst ersetzt werden müssen. Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lässt, erhält den Anlagespiegel automatisch — bei OnlineBilanz.de ist dies Teil des digitalen Jahresabschluss-Pakets zu transparenten Festpreisen.

Häufige Fehler bei Abschreibungen und wie Sie diese vermeiden

In der Buchhaltungspraxis treten bei der Erfassung und Verbuchung von Abschreibungen regelmäßig Fehler auf, die zu Bilanzierungsfehlern, steuerlichen Nachteilen oder Problemen bei Betriebsprüfungen führen können. Wir zeigen die häufigsten Fallstricke und deren Vermeidung.

Fehler 1: Falsche Zuordnung zu Anlagevermögen oder Umlaufvermögen

Nicht jeder Vermögensgegenstand gehört ins Anlagevermögen. Die Abgrenzung erfolgt nach § 247 Abs. 2 HGB: Anlagevermögen sind Gegenstände, die dauerhaft dem Geschäftsbetrieb dienen. Typische Fehler sind die Aktivierung von Verbrauchsmaterialien (gehören ins Umlaufvermögen oder direkt in den Aufwand) oder die Zuordnung von zur Weiterveräußerung bestimmten Gegenständen.

Fehler 2: Umsatzsteuer bei Abschreibungsbuchungen versehentlich einbeziehen

Die Abschreibung bezieht sich ausschließlich auf den Nettobetrag (Anschaffungskosten ohne Umsatzsteuer). Die Vorsteuer wurde bereits bei Anschaffung separat gebucht und darf nicht in die Abschreibungsbemessungsgrundlage einfließen. Bei nicht vorsteuerabzugsberechtigten Unternehmen hingegen ist die Umsatzsteuer Teil der Anschaffungskosten und wird mit abgeschrieben.

Fehler 3: Keine zeitanteilige Abschreibung bei unterjähriger Anschaffung

Wird ein Vermögensgegenstand im Laufe des Jahres angeschafft, darf nur der zeitanteilige Abschreibungsbetrag gebucht werden (monatsgenau). Die Abschreibung beginnt mit dem Monat der Anschaffung oder Inbetriebnahme. Ein häufiger Fehler ist die Buchung des vollen Jahresbetrags, was zu einer überhöhten Aufwandserfassung führt.

Fehler 4: Abschreibung unter den Erinnerungswert von 1 €

Vermögensgegenstände sollten nicht bis auf 0 € abgeschrieben werden, solange sie noch im Betrieb sind. Ein Erinnerungswert von 1 € ist handelsrechtlich üblich und zeigt, dass der Gegenstand noch vorhanden ist. Steuerlich ist eine vollständige Abschreibung zulässig, handelsrechtlich aber unüblich.

Fehler 5: Fehlende Anpassung der Nutzungsdauer bei veränderten Verhältnissen

Die Nutzungsdauer ist keine starre Größe. Bei technischen Veränderungen, Umnutzung oder erkennbar längerer Nutzbarkeit muss die Restnutzungsdauer angepasst und die jährliche Abschreibung neu berechnet werden. Dies ist in der Praxis selten, sollte aber bei wesentlichen Veränderungen geprüft werden.

  • Anschaffungskosten korrekt ermittelt (netto, inkl. Nebenkosten wie Montage, Transport, Inbetriebnahme)?
  • Nutzungsdauer plausibel gewählt und dokumentiert (AfA-Tabelle oder betriebsindividuell)?
  • Zeitanteilige Abschreibung bei unterjähriger Anschaffung berechnet?
  • GWG-Grenzen beachtet und einheitliche Methode für das Jahr gewählt?
  • Außerplanmäßige Abschreibungen begründet und dokumentiert?
  • Abschreibungen im Jahresabschluss korrekt ausgewiesen (Bilanz, GuV, Anhang)?

„Die meisten Fehler entstehen nicht aus mangelndem Fachwissen, sondern aus fehlender Systematik. Wer zu Jahresbeginn einen klaren Prozess für die Erfassung und Überwachung von Anlagegütern etabliert — idealerweise mit digitaler Anlagenbuchhaltung — vermeidet 90 % der typischen Stolperfallen. Unsere Steuerberater prüfen im Rahmen der Jahresabschlusserstellung systematisch alle Anlagenzugänge und -abgänge, um solche Fehler zu vermeiden.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Digitale Tools für effizientes Abschreibungsmanagement

Die manuelle Verwaltung von Anlagegütern und Abschreibungen ist zeitaufwendig und fehleranfällig. Moderne Buchhaltungssoftware und spezialisierte Anlagenbuchhaltungs-Tools automatisieren die Berechnung, Buchung und Dokumentation erheblich. Für GmbHs ab einer gewissen Anlagenkomplexität ist eine digitale Lösung unverzichtbar.

Funktionen moderner Anlagenbuchhaltungssoftware

  • Automatische Berechnung: Lineare, degressive oder leistungsabhängige Abschreibung nach hinterlegten Parametern
  • Zeitanteilige Abschreibung: Automatische Berücksichtigung des Anschaffungsmonats
  • GWG-Verwaltung: Prüfung der Wertgrenzen und automatische Zuordnung zu Sofortabschreibung oder Sammelposten
  • Anlagespiegel: Automatische Erstellung für Jahresabschluss und Anhang nach § 284 HGB
  • Buchungsautomatik: Direkte Übergabe der Abschreibungsbuchungen an die Finanzbuchhaltung
  • Inventarverwaltung: Verknüpfung mit physischer Bestandsführung (Standort, Verantwortlicher, Seriennummer)

Etablierte Software-Lösungen (Auswahl)

Software Zielgruppe Besonderheiten
DATEV Anlagenbuchhaltung Steuerberater & GmbH mit StB-Betreuung Standard in der StB-Branche, nahtlose Integration mit DATEV-Kanzleisystemen
Lexware anlagenverwaltung Kleine bis mittlere GmbH Einfache Bedienung, direkte DATEV-Schnittstelle
SAP Asset Accounting Große GmbH, Konzerne Vollständig integriert in SAP ERP, mehrmandantenfähig
sevDesk Anlagenverwaltung Kleinunternehmen, Gründer Cloud-basiert, einfach, günstig

Schnittstellen zum Steuerberater

Bei der Zusammenarbeit mit einem Steuerberater ist die DATEV-Schnittstelle der De-facto-Standard. Die Anlagenbuchhaltung wird entweder direkt vom Steuerberater geführt oder die Daten werden aus der eigenen Software exportiert und vom Steuerberater in DATEV importiert. Dies gewährleistet eine konsistente Datenbasis für den Jahresabschluss.

Wer den Jahresabschluss über OnlineBilanz.de erstellen lässt, profitiert von der vollständigen digitalen Integration: Die Anlagenbuchhaltung wird von unseren Steuerberatern geführt oder geprüft, die Abschreibungen automatisch berechnet und die Daten nahtlos in den Jahresabschluss übernommen. Geschäftsführer haben jederzeit digitalen Zugriff auf den aktuellen Stand ihrer Anlagegüter.

Effizienzgewinn durch Digitalisierung

Eine GmbH mit 50 Anlagegütern benötigt bei manueller Verwaltung (Excel) etwa 4–6 Stunden jährlich nur für Abschreibungsberechnungen und Buchungen. Mit digitaler Anlagenbuchhaltung reduziert sich der Aufwand auf unter 1 Stunde — bei gleichzeitig höherer Genauigkeit und vollständiger Dokumentation.

Steuerliche vs. handelsrechtliche Abschreibung: Unterschiede und Maßgeblichkeit

In der Praxis müssen GmbHs zwei parallele Regelwerke beachten: das Handelsrecht (HGB) für die Handelsbilanz und das Steuerrecht (EStG) für die Steuerbilanz. Während grundsätzlich das Maßgeblichkeitsprinzip nach § 5 Abs. 1 EStG gilt (die Handelsbilanz ist Grundlage für die Steuerbilanz), gibt es wichtige Unterschiede bei den Abschreibungsregeln.

Maßgeblichkeitsprinzip und Durchbrechungen

Nach § 5 Abs. 1 EStG ist die Handelsbilanz für die steuerliche Gewinnermittlung maßgeblich, soweit nicht steuerliche Sondervorschriften etwas anderes bestimmen. Bei Abschreibungen führen insbesondere folgende Regelungen zu Abweichungen:

Handelsrechtliche Abschreibung (§ 253 HGB)

  • Planmäßige Abschreibung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
  • Wahlrechte bei Abschreibungsmethoden (linear, degressiv bis 2010, leistungsabhängig)
  • Außerplanmäßige Abschreibung bei dauerhafter Wertminderung (Pflicht)
  • Zuschreibungsgebot bei Wegfall der Gründe (§ 253 Abs. 5 HGB)
  • Größere Flexibilität bei Nutzungsdauer-Schätzung

Steuerrechtliche Abschreibung (§ 7 EStG)

  • Lineare Abschreibung als Regelfall (§ 7 Abs. 1 EStG)
  • Degressive Abschreibung nur in bestimmten Förder-Zeiträumen (aktuell nicht verfügbar)
  • AfA-Tabellen des BMF als Orientierung für Nutzungsdauer
  • Sonderabschreibungen nach § 7g EStG für bestimmte Wirtschaftsgüter
  • GWG-Regelungen nach § 6 Abs. 2 und 2a EStG (verbindliche Wertgrenzen)
  • Teilwertabschreibung nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 und 2 EStG (mit Nachweispflicht)

Praktische Konsequenzen: Einheitsbilanz oder Mehr-Bilanzen-System?

Kleine GmbHs führen in der Regel eine Einheitsbilanz, bei der Handels- und Steuerbilanz identisch sind. Dies ist einfacher, führt aber dazu, dass steuerliche Wahlrechte nicht optimal genutzt werden. Größere GmbHs oder steuerlich optimierte Strukturen nutzen ein Mehr-Bilanzen-System mit separaten Ansätzen in Handels- und Steuerbilanz.

Beispiel: Unterschiedliche Nutzungsdauer

Eine Spezialmaschine wird angeschafft. Handelsrechtlich wird eine Nutzungsdauer von 12 Jahren angesetzt (betriebsindividuelle Erfahrung), steuerlich wird die AfA-Tabelle mit 10 Jahren zugrunde gelegt.

  • Anschaffungskosten: 120.000 €
  • Handelsbilanz: 120.000 € ÷ 12 Jahre = 10.000 € jährlich
  • Steuerbilanz: 120.000 € ÷ 10 Jahre = 12.000 € jährlich

In der Steuerbilanz entsteht durch die kürzere Nutzungsdauer eine höhere jährliche Abschreibung, was den steuerpflichtigen Gewinn mindert. Die Differenz (2.000 € jährlich) muss in der steuerlichen Überleitungsrechnung erfasst werden. Nach Ablauf der steuerlichen Nutzungsdauer (Jahr 11 und 12) kehrt sich der Effekt um.

Dokumentationspflicht bei Abweichungen

Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz müssen in der steuerlichen Überleitungsrechnung (§ 60 EStDV) dokumentiert werden. Bei Betriebsprüfungen wird genau geprüft, ob die Abweichungen sachlich gerechtfertigt und korrekt erfasst sind. Wer unsicher ist, sollte die Bilanzierung durch einen Steuerberater vornehmen lassen.

„Die Unterscheidung zwischen handelsrechtlicher und steuerlicher Abschreibung ist für viele Mandanten zunächst verwirrend. Unser Rat: Bei kleinen GmbHs eine Einheitsbilanz führen und die steuerlichen Grenzen nutzen — das ist praktikabel und rechtssicher. Größere GmbHs profitieren von einer steuerlichen Optimierung durch getrennte Bilanzen, die wir im Rahmen des Jahresabschlusses automatisch erstellen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Häufig gestellte Fragen

Kann ich Abschreibungen rückgängig machen, wenn sich der Wert eines Vermögensgegenstands wieder erholt?

Nach § 253 Abs. 5 HGB besteht für Anlagevermögen ein Wertaufholungsgebot: Entfallen die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung, muss der Wert wieder zugeschrieben werden – allerdings maximal bis zu den fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Planmäßige Abschreibungen können nicht rückgängig gemacht werden. Steuerlich gelten nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 und 2 EStG ähnliche Regeln, wobei das Zuschreibungswahlrecht für bestimmte Wirtschaftsgüter eingeschränkt sein kann.

Was passiert, wenn ich die Nutzungsdauer eines Wirtschaftsguts falsch geschätzt habe?

Eine Änderung der geschätzten Nutzungsdauer ist nach § 253 Abs. 3 HGB zulässig und wird prospektiv, also für die Zukunft, angepasst. Der Restbuchwert wird dann über die verbleibende, neu geschätzte Nutzungsdauer verteilt. Eine rückwirkende Korrektur früherer Abschreibungen erfolgt nicht. In der Praxis sollten Sie solche Änderungen dokumentieren und im Anhang des Jahresabschlusses erläutern, sofern sie wesentlich sind.

Darf ich Abschreibungen auf ein geleastes Fahrzeug buchen?

Das hängt von der bilanziellen Zurechnung ab. Bei einem Finanzierungsleasing nach § 246 Abs. 1 HGB ist der Leasingnehmer wirtschaftlicher Eigentümer und aktiviert das Fahrzeug – dann sind planmäßige Abschreibungen zu buchen. Bei Operating-Leasing bleibt das Fahrzeug beim Leasinggeber aktiviert, der Leasingnehmer bucht nur die Leasingraten als Aufwand. Die Abgrenzung richtet sich nach den Kriterien in IAS 17 bzw. IFRS 16 (für IFRS-Bilanzierer) oder nach handelsrechtlichen Grundsätzen.

Wie wirken sich Abschreibungen auf die Liquidität meines Unternehmens aus?

Abschreibungen sind ein nicht zahlungswirksamer Aufwand: Sie mindern den Gewinn in der Gewinn- und Verlustrechnung, führen aber zu keinem Abfluss liquider Mittel. Der Zahlungsabfluss erfolgte bereits bei der Anschaffung oder Herstellung des Vermögensgegenstands. In der Kapitalflussrechnung werden Abschreibungen daher zum Jahresüberschuss hinzugerechnet, um den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit zu ermitteln. Abschreibungen können dadurch indirekt Liquidität schonen, indem sie die steuerliche Bemessungsgrundlage und damit die Steuerlast senken.

Muss ich Abschreibungen auch dann buchen, wenn das Wirtschaftsgut noch voll funktionsfähig ist?

Ja. Die planmäßige Abschreibung nach § 253 Abs. 3 HGB ist unabhängig vom tatsächlichen Zustand des Wirtschaftsguts und spiegelt den wirtschaftlichen Wertverzehr über die Nutzungsdauer wider. Selbst wenn eine Maschine nach zehn Jahren noch einwandfrei läuft, muss sie entsprechend der ursprünglich festgelegten Nutzungsdauer abgeschrieben werden. Nur bei außerplanmäßigen Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB (dauerhafte Wertminderung) ist der tatsächliche Zustand entscheidend.

Welche Rolle spielt der Restbuchwert am Ende der Nutzungsdauer?

Am Ende der Nutzungsdauer sollte der Restbuchwert in der Regel null oder einem realistischen Schrottwert entsprechen. Liegt der Restbuchwert bei null und wird das Wirtschaftsgut weitergenutzt, bleibt es mit einem Erinnerungswert von 1 Euro in der Bilanz. Beim Abgang (Verkauf, Verschrottung) wird der Restbuchwert ausgebucht: Verbindlichkeiten bzw. Forderungen aus Verkaufserlös gegen Anlagekonto und ggf. außerordentlicher Ertrag oder Aufwand. Nach § 246 Abs. 1 HGB dürfen nur tatsächlich vorhandene Vermögensgegenstände aktiviert werden.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 253 HGB – Zugangs- und Folgebewertung, § 255 HGB – Bewertungsmaßstäbe, § 7 EStG – Absetzung für Abnutzung, § 6 EStG – Bewertung. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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