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Datum

Lesedauer

10–15 Minuten


OnlineBilanzBlogBilligung Jahresabschluss

Billigung Jahresabschluss rechtssicher 2026: Ablauf & Pflichten

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Billigung des Jahresabschlusses ist eine zentrale Pflicht der Geschäftsführung und unverzichtbare Voraussetzung für die spätere Feststellung. Grundlage hierfür bilden die Jahresabschluss Buchungen, die ordnungsgemäß abgeschlossen sein müssen. Ohne formell korrekte Billigung kann der Jahresabschluss weder festgestellt noch offengelegt werden. Die Einreichung des Jahresabschlusses im Firmenbuch setzt diese vorangegangenen Schritte zwingend voraus. Dieser Leitfaden erklärt den rechtssicheren Ablauf, alle Fristen und häufige Fehlerquellen für 2026.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Mandanten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern – damit der Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

Hinweis: Alle steuerlichen und rechtlichen Beratungsleistungen erbringt der angeschlossene Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Kurzantwort

Die Billigung des Jahresabschlusses ist die formelle Zustimmung der Geschäftsführung zum erstellten Jahresabschluss. Sie ist gesetzlich verpflichtend nach § 42a GmbHG und zwingende Voraussetzung für die spätere Feststellung durch die Gesellschafter. Ohne Billigung kann der Jahresabschluss nicht eingereicht werden.

Was ist die Billigung des Jahresabschlusses?

Die Billigung des Jahresabschlusses ist die formelle interne Zustimmung der Geschäftsführung zum erstellten Jahresabschluss gemäß § 42a GmbHG. Sie dokumentiert, dass die Geschäftsführung den Jahresabschluss geprüft, für vollständig und richtig befunden und zur Vorlage an die Gesellschafter freigegeben hat.

Die Billigung ist rechtlich klar von der Feststellung zu unterscheiden. Während die Billigung durch die Geschäftsführung erfolgt, obliegt die Feststellung gemäß § 42a Abs. 2 GmbHG grundsätzlich den Gesellschaftern. Erst nach der Billigung kann die Feststellung erfolgen.

Hinweis

Rechtliche Grundlage: Die Pflicht zur Billigung ergibt sich aus § 42a GmbHG in Verbindung mit § 264 Abs. 1 HGB. Die Geschäftsführung muss den Jahresabschluss innerhalb der gesetzlichen Fristen billigen und den Gesellschaftern zur Feststellung vorlegen.

Die Billigung umfasst sowohl die Bilanz nach § 266 HGB als auch die Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB sowie den Anhang gemäß § 284 HGB. Bei mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften gehört auch der Lagebericht nach § 289 HGB zur Billigung.

§ 42a GmbHG

Gesetzliche Grundlage

11 Monate

Frist für kleine GmbH

8 Monate

Frist mittelgroß/groß

Verantwortung und Zuständigkeit bei der Billigung

Die Geschäftsführung trägt die alleinige Verantwortung für die Billigung des Jahresabschlusses. Diese Pflicht ist unübertragbar und kann weder an Steuerberater noch an andere externe Dienstleister delegiert werden.

Bei mehreren Geschäftsführern müssen grundsätzlich alle Geschäftsführer gemeinsam den Jahresabschluss billigen, sofern die Satzung oder ein Gesellschafterbeschluss nichts anderes regelt. Die Billigung muss dokumentiert werden, üblicherweise durch Unterschrift auf dem Jahresabschluss oder durch ein Geschäftsführerprotokoll.

Geschäftsführung

Erstellt den Jahresabschluss gemäß § 264 HGB und billigt ihn formell durch Unterschrift oder Protokoll.

Gesellschafter

Stellen den gebilligten Jahresabschluss fest gemäß § 42a Abs. 2 GmbHG in der Gesellschafterversammlung.

Steuerberater

Unterstützt bei Erstellung und Prüfung, kann aber die Billigung nicht selbst vornehmen.

Achtung

Wichtig: Auch wenn der Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellt wurde, bleibt die Billigung Aufgabe der Geschäftsführung. Die Geschäftsführer müssen den Abschluss selbst prüfen und verstehen, bevor sie ihn billigen.

Die Verantwortung erstreckt sich auf die inhaltliche Richtigkeit, die Vollständigkeit aller Pflichtangaben und die Einhaltung der GoB (Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung) nach § 243 HGB. Fehler oder Unvollständigkeiten fallen in den Verantwortungsbereich der Geschäftsführung.

Ablauf und formelle Anforderungen der Billigung

Der Billigungsprozess folgt einem klar strukturierten Ablauf, der gesetzliche Vorgaben und praktische Anforderungen verbindet. Die Geschäftsführung muss dabei mehrere Schritte durchlaufen.

  • Erstellung des vollständigen Jahresabschlusses (Bilanz, GuV, Anhang, ggf. Lagebericht)
  • Inhaltliche Prüfung durch die Geschäftsführung auf Vollständigkeit und Richtigkeit
  • Abstimmung mit Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer bei komplexen Sachverhalten
  • Formelle Billigung durch Unterschrift aller Geschäftsführer auf dem Jahresabschluss
  • Dokumentation der Billigung im Geschäftsführerprotokoll mit Datum
  • Vorlage des gebilligten Jahresabschlusses an die Gesellschafter zur Feststellung

Formelle Anforderungen an die Billigung

Die Billigung muss schriftlich dokumentiert werden. Dies geschieht üblicherweise durch Unterschrift der Geschäftsführung auf dem gedruckten Jahresabschluss. Alternativ kann ein formelles Geschäftsführerprotokoll erstellt werden, das die Billigung explizit dokumentiert.

Anforderung Beschreibung Rechtsgrundlage
Schriftform Unterschrift aller Geschäftsführer erforderlich § 245 HGB
Vollständigkeit Alle Bestandteile müssen vorliegen § 264 Abs. 1 HGB
Datum Billigungsdatum muss dokumentiert sein § 42a GmbHG
Protokoll Empfohlen für interne Dokumentation Best Practice

„Die Billigung ist kein Formalakt, sondern setzt voraus, dass die Geschäftsführung den Jahresabschluss tatsächlich inhaltlich geprüft und verstanden hat. Eine reine Unterschrift ohne Kenntnis der Inhalte kann im Haftungsfall problematisch werden.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Fristen für die Billigung des Jahresabschlusses 2026

Für den Jahresabschluss mit Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten im Jahr 2026 klare gesetzliche Fristen nach § 42a GmbHG. Diese unterscheiden sich nach der Größenklasse der Gesellschaft gemäß § 267 HGB.

Kleine GmbH

Die Geschäftsführung hat 11 Monate Zeit zur Billigung und Vorlage an die Gesellschafter. Frist endet am 30.11.2026.

Mittelgroße/große GmbH

Die Frist beträgt nur 8 Monate nach Bilanzstichtag. Für 2025 endet die Frist am 31.08.2026.

Die Billigung muss vor der Feststellung erfolgen. Die Feststellung selbst muss innerhalb derselben Fristen erfolgen. Nach der Feststellung beginnt die Offenlegungsfrist von 12 Monaten nach § 325 HGB, die am 31.12.2026 endet.

Achtung

Achtung Fristversäumnis: Wird die Billigungsfrist versäumt, verzögert sich automatisch auch die Feststellung. Dies kann zu Problemen bei der fristgerechten Offenlegung führen und Ordnungsgelder bis 25.000 Euro nach § 335 HGB auslösen.

Größenklasse Billigungsfrist Stichtag 2026 Offenlegung bis
Kleine GmbH 11 Monate 30.11.2026 31.12.2026
Mittelgroße GmbH 8 Monate 31.08.2026 31.12.2026
Große GmbH 8 Monate 31.08.2026 31.12.2026

Die Offenlegung erfolgt seit dem Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022 ausschließlich beim Unternehmensregister. Eine parallele Veröffentlichung ist nicht mehr erforderlich.

Unterschied zwischen Billigung und Feststellung

Billigung und Feststellung werden häufig verwechselt, sind aber rechtlich klar getrennte Vorgänge mit unterschiedlichen Akteuren und Funktionen. Beide sind jedoch unverzichtbar im Jahresabschlussprozess.

Kriterium Billigung Feststellung
Zuständigkeit Geschäftsführung Gesellschafterversammlung
Rechtsgrundlage § 42a Abs. 1 GmbHG § 42a Abs. 2 GmbHG
Funktion Interne Freigabe Verbindliche Beschlussfassung
Zeitpunkt Zuerst Nach der Billigung
Form Unterschrift/Protokoll Gesellschafterbeschluss

Die Billigung ist ein interner Verwaltungsakt der Geschäftsführung. Sie dokumentiert, dass der Jahresabschluss geprüft und für korrekt befunden wurde. Die Geschäftsführung übernimmt damit die Verantwortung für die Richtigkeit.

Die Feststellung hingegen ist ein Gesellschafterbeschluss nach § 42a Abs. 2 GmbHG. Erst durch die Feststellung wird der Jahresabschluss rechtsverbindlich. Nur ein festgestellter Jahresabschluss kann beim Unternehmensregister offengelegt werden.

Hinweis

Merksatz: Ohne Billigung keine Feststellung – ohne Feststellung keine Offenlegung. Die Billigung ist zwingende Voraussetzung für alle nachfolgenden Schritte im Jahresabschlussprozess.

In der Praxis können Billigung und Feststellung am selben Tag erfolgen, wenn die Geschäftsführer gleichzeitig Gesellschafter sind. Trotzdem müssen beide Akte formal getrennt dokumentiert werden.

Häufige Fehler bei der Billigung vermeiden

In der Praxis treten bei der Billigung des Jahresabschlusses immer wieder typische Fehler auf, die zu rechtlichen Problemen, Verzögerungen oder sogar Haftungsrisiken führen können. Diese lassen sich durch sorgfältige Prozesse vermeiden.

Die häufigsten Fehlerquellen im Überblick

  • Billigung ohne tatsächliche inhaltliche Prüfung des Jahresabschlusses
  • Fehlende oder unvollständige Unterschriften bei Mehr-Geschäftsführer-Konstellationen
  • Billigung vor Fertigstellung aller Pflichtbestandteile (z.B. fehlender Anhang)
  • Keine Dokumentation des Billigungsdatums
  • Verwechslung von Billigung und Feststellung
  • Versäumnis der gesetzlichen Fristen nach § 42a GmbHG
  • Billigung eines fehlerhaften Jahresabschlusses ohne Korrektur
  • Fehlende Abstimmung mit Steuerberater bei komplexen Bilanzierungsfragen

Achtung

Haftungsfalle: Geschäftsführer, die einen Jahresabschluss billigen, ohne ihn tatsächlich geprüft zu haben, können im Schadensfall persönlich haften. Die Billigung dokumentiert die Übernahme der Verantwortung für die Richtigkeit.

Besondere Risiken bei digitalen Prozessen

Bei der Nutzung digitaler Tools zur Jahresabschlusserstellung müssen Geschäftsführer besonders darauf achten, dass alle Bestandteile vollständig sind. Automatisch generierte Abschlüsse können formale Fehler enthalten, die vor der Billigung korrigiert werden müssen.

„Ein häufiger Fehler ist die vorzeitige Billigung eines noch unvollständigen Jahresabschlusses. Insbesondere der Anhang nach § 284 HGB wird oft nachträglich ergänzt. Eine Billigung sollte erst erfolgen, wenn wirklich alle Bestandteile final vorliegen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Besonders problematisch ist auch die fehlende Abstimmung zwischen Geschäftsführern bei mehrköpfiger Geschäftsführung. Alle Geschäftsführer müssen den Jahresabschluss kennen und billigen – eine stellvertretende Billigung ist nicht zulässig.

Digitale Unterstützung bei der Billigung des Jahresabschlusses

Moderne Software-Lösungen wie OnlineBilanz unterstützen Geschäftsführer bei der rechtssicheren Erstellung, Billigung und Offenlegung des Jahresabschlusses. Durch strukturierte Workflows werden Fehlerquellen minimiert und Fristen automatisch überwacht.

Automatische Vollständigkeitsprüfung

Das System prüft automatisch, ob alle Pflichtbestandteile nach § 264 HGB vorhanden sind, bevor die Billigung erfolgen kann.

Fristenmanagement

Integrierte Fristenüberwachung warnt rechtzeitig vor Ablauf der Billigungs- und Feststellungsfristen nach § 42a GmbHG.

Digitale Tools ermöglichen eine strukturierte Dokumentation des gesamten Billigungsprozesses. Alle Schritte werden protokolliert, Unterschriften können digital erfasst und das Billigungsdatum wird automatisch dokumentiert.

Hinweis

Praxis-Tipp: OnlineBilanz führt Sie Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess von der Erstellung über die Billigung und Feststellung bis zur Offenlegung beim Unternehmensregister – rechtssicher und fristgerecht.

Besonders wertvoll ist die integrierte Plausibilitätsprüfung, die typische Bilanzierungsfehler bereits vor der Billigung erkennt. So werden Korrekturen möglich, bevor der Jahresabschluss formell gebilligt wird.

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Haftungsrisiken der Geschäftsführung bei fehlerhafter Billigung

Die Billigung des Jahresabschlusses ist mit erheblichen Haftungsrisiken verbunden. Geschäftsführer haften gemäß § 43 GmbHG für Pflichtverletzungen, die aus einer fehlerhaften oder unterlassenen Billigung resultieren.

Eine fehlerhafte Billigung kann insbesondere dann zur Haftung führen, wenn der Jahresabschluss wesentliche Fehler enthält, die bei sorgfältiger Prüfung hätten erkannt werden müssen. Die Billigung dokumentiert, dass die Geschäftsführung ihrer Prüfpflicht nachgekommen ist.

Konkrete Haftungsrisiken

Risiko Rechtsfolge Rechtsgrundlage
Verspätete Billigung Ordnungsgeld 500-25.000 € § 335 HGB
Fehlerhafte Billigung Persönliche Haftung GF § 43 GmbHG
Unterlassene Billigung Keine Feststellung möglich § 42a GmbHG
Vorsätzliche Falschangaben Strafbarkeit nach § 331 HGB § 331 HGB

Achtung

Strafrechtliche Risiken: Bei vorsätzlich falschen Angaben im Jahresabschluss droht Geschäftsführern nach § 331 HGB eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe. Die Billigung dokumentiert die Kenntnis der Inhalte.

Besonders kritisch ist die Billigung bei Überschuldung oder drohender Insolvenz. Geschäftsführer müssen nach § 15a InsO prüfen, ob Insolvenzgründe vorliegen. Eine Billigung ohne diese Prüfung kann zur persönlichen Haftung führen.

Schutz vor Haftungsrisiken

  • Sorgfältige inhaltliche Prüfung vor der Billigung
  • Dokumentation aller Prüfungsschritte und Entscheidungen
  • Einholung fachlicher Beratung bei komplexen Sachverhalten
  • Einhaltung aller gesetzlichen Fristen nach § 42a GmbHG
  • Vollständigkeit aller Pflichtangaben nach § 264, § 284 HGB prüfen
  • Bei Unsicherheiten: Externe Prüfung durch Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer

„Die Billigung ist keine Formsache. Geschäftsführer sollten sich ausreichend Zeit nehmen, den Jahresabschluss zu verstehen und kritisch zu prüfen. Im Zweifel ist eine fachliche Beratung deutlich günstiger als spätere Haftungsrisiken.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Eine sorgfältige Dokumentation des Billigungsprozesses schützt Geschäftsführer im Haftungsfall. Es empfiehlt sich, ein Geschäftsführerprotokoll zu führen, das die Prüfung und Billigung detailliert dokumentiert.

Häufig gestellte Fragen

Wer ist für die Billigung des Jahresabschlusses zuständig?

Die Geschäftsführung ist allein für die Billigung des Jahresabschlusses verantwortlich gemäß § 42a Abs. 1 GmbHG. Diese Pflicht ist unübertragbar und kann nicht an Steuerberater oder andere Dritte delegiert werden. Bei mehreren Geschäftsführern müssen grundsätzlich alle den Jahresabschluss billigen, sofern die Satzung nichts anderes regelt.

Welche Fristen gelten für die Billigung des Jahresabschlusses 2026?

Für den Jahresabschluss zum 31.12.2025 gelten unterschiedliche Fristen: Kleine GmbHs haben 11 Monate Zeit bis zum 30.11.2026, mittelgroße und große GmbHs nur 8 Monate bis zum 31.08.2026. Diese Fristen nach § 42a GmbHG umfassen sowohl die Billigung durch die Geschäftsführung als auch die Feststellung durch die Gesellschafter.

Was ist der Unterschied zwischen Billigung und Feststellung?

Die Billigung ist die interne Zustimmung der Geschäftsführung zum Jahresabschluss und erfolgt zuerst. Die Feststellung ist der nachfolgende Beschluss der Gesellschafterversammlung nach § 42a Abs. 2 GmbHG, durch den der Jahresabschluss rechtsverbindlich wird. Ohne Billigung kann keine Feststellung erfolgen, ohne Feststellung keine Offenlegung.

Welche Haftungsrisiken bestehen bei fehlerhafter Billigung?

Geschäftsführer haften persönlich nach § 43 GmbHG für Pflichtverletzungen bei der Billigung. Bei verspäteter Billigung drohen Ordnungsgelder von 500 bis 25.000 Euro nach § 335 HGB. Bei vorsätzlich falschen Angaben im Jahresabschluss kann nach § 331 HGB eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren verhängt werden. Die Billigung dokumentiert, dass die Geschäftsführung den Abschluss geprüft und für richtig befunden hat.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle steuerliche oder rechtliche Beratung. Gesetzliche Grundlagen: § 42a GmbHG – Aufstellung des Jahresabschlusses, § 264 HGB – Pflicht zur Aufstellung, § 325 HGB – Offenlegung, Unternehmensregister – Offenlegung. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
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Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

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Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

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