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Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
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Stammkapital25.000 €
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HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
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Datum

Lesedauer

9–14 Minuten

OnlineBilanzBlog GmbH auflösen Kosten

GmbH auflösen Kosten: Vollständige Aufschlüsselung aller Posten

Zuletzt aktualisiert: April 2026 · Lesezeit: ca. 14 Minuten

Kurzantwort

Die Gesamtkosten für die Auflösung einer GmbH liegen je nach Größe und Komplexität zwischen 2.000 € und 5.000 €. Die Kostenverteilung: Notar (300–600 €), Handelsregister (200–400 €), Bundesanzeiger-Gläubigeraufruf (150–400 €), Liquidationsbilanzen (1.500–2.500 € bei Festpreis-Anbietern, 3.000–8.000 € bei klassischen Steuerberatern nach StBVV). Bei OnlineBilanz: 499,95 € pro Bilanz inkl. aller Steuererklärungen, Offenlegung und 12 Monate Finanzamtsvertretung. Versteckte Kostenfallen: Zwangsgelder bei versäumten Offenlegungen, Anwaltskosten bei Gesellschafter-Streit, Nachtragsliquidationen nach § 66 GmbHG.

„Was kostet es, meine GmbH aufzulösen?“ — Eine der häufigsten Gründerfragen. Dieser Artikel bietet die vollständige Kosten-Aufschlüsselung aller Einzelposten plus drei konkrete Rechenbeispiele (kleine Einpersonen-GmbH, mittlere GmbH, komplexe Liquidation). Außerdem: Welche Kosten wann anfallen, welche versteckten Kostenfallen es gibt und wie Sie mit konkreten Strategien bis zu 3.000 € sparen können.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter & Leiter Kundensupport bei OnlineBilanz · Stuttgart

Servet Gündogan kalkuliert bei OnlineBilanz täglich die Kosten von GmbH-Liquidationen und vergleicht sie mit Steuerberater-Angeboten. Die Zahlen in diesem Artikel basieren auf realen Preisstrukturen vieler begleiteter Liquidationen und sind nach Szenarien differenziert.

2.000–5.000 €

Typische Gesamtkosten der GmbH-Auflösung

499,95 €

OnlineBilanz-Festpreis pro Liquidationsbilanz

2.000–5.000 €

Potenzielle Ersparnis vs. klassischer StB

1. Kostenbereiche im Überblick

Die Kosten einer GmbH-Auflösung setzen sich aus vier Hauptbereichen zusammen. Wer alle vier Bereiche kennt, kann realistisch budgetieren:

1. Behördliche Gebühren

Handelsregister, Bundesanzeiger-Offenlegung, Gläubigeraufruf. Fix, nicht verhandelbar. Ca. 500–800 € insgesamt.

2. Notargebühren

Für HR-Anmeldungen (Auflösung, Löschung). Gestaffelt nach Stammkapital. Ca. 300–600 €.

3. Beratungs- & Bilanzkosten

Steuerberater oder Festpreis-Anbieter für Liquidationsbilanzen und Steuererklärungen. Der größte Kostenblock (1.500–8.000 €).

4. Optionale/versteckte Kosten

Anwalt bei Streit, Nachtragsliquidation, Zwangsgelder. Hoch variabel, nicht immer kalkulierbar.

Grobe Gesamtkosten-Kategorien

SzenarioGesamtkostenTypische Konstellation
Einfach2.000–2.500 €Einpersonen-GmbH, 14 Monate, minimale Verbindlichkeiten
Mittel2.500–4.000 €2–3 Gesellschafter, 18 Monate, normaler Umfang
Komplex4.000–8.000 €Mehrere Gesellschafter, 24+ Monate, Streitigkeiten
Sehr komplexAb 8.000 €Holding-Struktur mit Töchtern (multipliziert sich)

2. Notarkosten bei der GmbH-Auflösung

Die Notarkosten sind nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) gestaffelt — und zwar nach dem Stammkapital Ihrer GmbH. Das ist wichtig zu verstehen, weil die Kosten bei einer UG (geringes Stammkapital) deutlich niedriger sind als bei einer GmbH mit großer Kapitalausstattung.

Wann wird der Notar überhaupt gebraucht?

  • Auflösungsbeschluss: Nicht zwingend notarpflichtig (Schriftform genügt), außer bei Satzungsänderung (§ 53 GmbHG). Siehe GmbH-Auflösungsbeschluss Muster.
  • HR-Anmeldung der Auflösung: Immer öffentlich beglaubigt (§ 12 HGB) — Notartermin nötig
  • HR-Anmeldung der Löschung: Ebenfalls öffentlich beglaubigt — zweiter Notartermin

Notarkosten nach Stammkapital

StammkapitalKosten AuflösungKosten LöschungGesamt Notar
25.000 € (Mindest-GmbH)ca. 150 €ca. 150 €ca. 300 €
50.000 €ca. 180 €ca. 180 €ca. 360 €
100.000 €ca. 230 €ca. 230 €ca. 460 €
250.000 €ca. 330 €ca. 330 €ca. 660 €
500.000 €ca. 430 €ca. 430 €ca. 860 €

Hinweis: Zzgl. Auslagen und USt

Die genannten Notarkosten sind Nettokosten. Dazu kommen 19 % USt und Auslagen (Post, Telekommunikation, etc.) von ca. 20–50 € je Beurkundung. Rechnen Sie also mit einem Aufschlag von ca. 25–30 % auf die Netto-Tabellenbeträge.

3. Handelsregister-Gebühren

Das Handelsregister berechnet für die Eintragungen feste Gebühren nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz. Diese sind geringer, aber ebenfalls relevant:

VorgangGebühr
Eintragung der Auflösung im HR70 €
Eintragung der Liquidatoren70 € (häufig in einem Vorgang mit Auflösung)
Eintragung der Löschung (Schluss)70–150 €
Veröffentlichung im HRMeist kostenlos (elektronisch)
Ggf. Nachtragsliquidation § 66 GmbHG70–150 €

Gesamte HR-Kosten: 140–300 €

Über den gesamten Liquidationszeitraum betragen die reinen HR-Gebühren ca. 140–300 €. Die meisten kleinen GmbHs liegen am unteren Ende dieser Spanne.

4. Bundesanzeiger-Kosten

Zwei Bundesanzeiger-Kosten-Blöcke treten bei der GmbH-Liquidation auf:

a) Gläubigeraufruf (3-fach)

Nach § 65 Abs. 2 GmbHG müssen die Liquidatoren die Gläubiger dreifach im Bundesanzeiger aufrufen. Kosten pro Meldung: ca. 50–130 €, je nach Länge der Veröffentlichung. Gesamt: 150–400 €.

b) Jahresabschluss-Offenlegungen während der Liquidation

Während der Liquidation sind weiterhin jährlich Jahresabschlüsse zu offenlegen (§ 325 HGB). Bei Festpreis-Anbietern wie OnlineBilanz ist das im Bilanzpreis enthalten. Bei klassischen Steuerberatern fallen Extrakosten von 50–150 € pro Offenlegung an.

Bundesanzeiger-Gesamtkosten bei 15-Monate-Liquidation

Gläubigeraufruf (3 × 75 €)225 €
Offenlegung Liquidationseröffnungsbilanzim Bilanz-Festpreis
Offenlegung Schlussrechnungim Bilanz-Festpreis
Bundesanzeiger insgesamt225 €

5. Liquidationsbilanzen & Steuererklärungen — der größte Kostenblock

Die Bilanzen und Steuererklärungen sind der größte und am stärksten variable Kostenblock. Hier können Sie die Gesamtkosten am meisten beeinflussen.

Welche Bilanzen fallen bei einer GmbH-Auflösung an?

Liquidationseröffnungsbilanz

Zum Tag der Auflösung (§ 71 GmbHG). Bewertung zu Liquidationswerten.

Zwischenbilanzen

Pro Geschäftsjahr während der Liquidation. Bei 15 Monaten: meist 1 Bilanz.

Schlussrechnung

Zum Liquidationsende (§ 74 GmbHG). Grundlage für Vermögensverteilung und Löschung.

Kosten pro Bilanz: Festpreis vs. StBVV

Anbieter-TypKosten pro BilanzInklusive
OnlineBilanz (Festpreis)499,95 € inkl. MwSt.Steuererklärungen, Offenlegung, 12 Mon. FA-Vertretung
Klassischer Steuerberater1.000–3.000 € nach StBVVMeist nur die Bilanz, alles andere separat
Reiner Online-Bilanz-Service (ohne StB)200–500 €Nur Bilanz, ohne Steuerberater-Signatur

Achtung: Steuerberater-Signatur ist wichtig

Das Finanzamt akzeptiert die E-Bilanz nur, wenn sie von einem Steuerberater elektronisch signiert und über ELSTER übermittelt wird. Reine Bilanz-Software ohne StB-Einbindung kostet zwar weniger, erledigt aber die E-Bilanz-Pflicht nicht vollständig. Bei OnlineBilanz ist StB-Signatur inkl. Berufshaftpflicht im Festpreis enthalten.

6. 3 Rechenbeispiele mit konkreten Zahlen

Drei typische Szenarien, um die Gesamtkosten realistisch einzuschätzen:

Beispiel 1: Einpersonen-GmbH, einfache Liquidation (14 Monate)

Szenario: Einpersonen-GmbH, 25.000 € Stammkapital, 1 Geschäftsjahrübergreifend

Notar (Auflösung + Löschung, inkl. USt)360 €
Handelsregister-Gebühren140 €
Bundesanzeiger Gläubigeraufruf (3×)225 €
Liquidationseröffnungsbilanz (OnlineBilanz)499,95 €
Schlussrechnung (OnlineBilanz)499,95 €
Steuererklärungen, Offenlegunginkl. im Bilanz-Preis
Gesamtkosten (OnlineBilanz)1.725 €

Annahme: Liquidation genau 14 Monate. Keine Zwischenbilanz erforderlich, Auflösung und Schlussrechnung für das Gesamtgeschäftsjahr.

Beispiel 2: 2-Gesellschafter-GmbH, mittlerer Umfang (18 Monate)

Szenario: GmbH mit 2 Gesellschaftern, 50.000 € Stammkapital, 2 Geschäftsjahre

Notar (Auflösung + Löschung, inkl. USt)430 €
Handelsregister-Gebühren200 €
Bundesanzeiger Gläubigeraufruf275 €
Liquidationseröffnungsbilanz499,95 €
1 Zwischenbilanz (OnlineBilanz)499,95 €
Schlussrechnung (OnlineBilanz)499,95 €
Steuererklärungen, Offenlegung, FA-Vertretunginkl. im Bilanz-Preis
Gesamtkosten (OnlineBilanz)2.405 €

Annahme: Liquidation 18 Monate, 3 Bilanzen (Eröffnung + 1 Zwischen + Schluss). Ersparnis gegenüber klassischem StB: ca. 3.000–5.000 €.

Beispiel 3: Komplexe Liquidation mit Streitigkeiten (24 Monate)

Szenario: 4-Gesellschafter-GmbH, 100.000 € Stammkapital, Streitigkeiten, 3 Geschäftsjahre

Notar (Auflösung + Löschung, Satzungsänderung)650 €
Handelsregister-Gebühren280 €
Bundesanzeiger-Kosten350 €
Liquidationseröffnungsbilanz499,95 €
2 Zwischenbilanzen (OnlineBilanz)999,90 €
Schlussrechnung (OnlineBilanz)499,95 €
Anwalt (Streitigkeiten, Beratung)800–1.500 €
Gesamtkosten (OnlineBilanz + Anwalt)4.080–4.780 €

Annahme: 24 Monate, 4 Bilanzen, anwaltliche Begleitung wegen Streitigkeiten. Bei klassischem Steuerberater würden die Kosten schnell auf 8.000–12.000 € steigen.

7. Wann fallen welche Kosten an? Zeitverlauf über 14–24 Monate

Die Kosten verteilen sich über die gesamte Liquidationsdauer. Das ist wichtig für Ihre Liquiditätsplanung:

ZeitpunktAnfallende KostenTypische Summe
Monat 1: AuflösungsbeschlussNotar (HR-Anmeldung), Bundesanzeiger-Gläubigeraufruf450–800 €
Monat 1–2: EröffnungsbilanzLiquidationseröffnungsbilanz500–3.000 €
Monat 12–13: Zwischenbilanz (falls nötig)Zwischenbilanz, Offenlegung500–2.000 €
Monat 14–16: Sperrjahr-EndeKeine direkten Kosten, aber Dokumentation0–100 €
Monat 14–24: SchlussrechnungSchlussrechnung, Löschungsantrag500–3.000 €
Monat 15–25: HR-LöschungNotar (HR-Löschung), HR-Gebühr300–500 €

Liquiditätsplanung nicht vergessen

Die Kosten fallen nicht am Anfang gebundelt an, sondern verteilt über die Liquidationsdauer. Das hat einen Vorteil: Sie können die Kosten aus dem laufenden Vermögen der GmbH während der Abwicklung bedienen — wenn die GmbH noch zahlungsfähig ist. Planen Sie die Kosten aber in Ihre Liquiditätsplanung ein — sonst droht Zahlungsunfähigkeit mitten in der Liquidation (Insolvenz-Umschlag!).

8. Versteckte Kostenfallen

Neben den kalkulierbaren Kosten gibt es mehrere Kostenfallen, die oft nicht eingepreist werden:

Fünf typische versteckte Kostenfallen

  • Zwangsgelder bei versäumter Offenlegung — Wer während der Liquidation Jahresabschlüsse nicht offenlegt, zahlt 2.500–25.000 € Zwangsgeld pro Jahr (§ 335 HGB). Das passiert häufig, weil viele Liquidatoren die Offenlegungspflicht während der Liquidation unterschätzen.
  • Anwaltskosten bei Gesellschafter-Streit — Bei strittigen Auflösungen oder Verteilungsfragen: 1.000–5.000 € zusätzlich. Typisch bei mehreren Gesellschaftern ohne klaren Konsens.
  • Nachtragsliquidation nach § 66 GmbHG — Wenn nach Löschung noch Vermögen oder Verbindlichkeiten auftauchen: Wiedereintragung und separater Verfahrensschritt. Zusatzkosten: 1.500–3.000 €.
  • Betriebsprüfung während Liquidation — Das Finanzamt prüft oft vor Löschung. Extra Steuerberater-Honorar für Prüfungsbegleitung: 500–3.000 € (bei OnlineBilanz: 12 Monate FA-Vertretung inklusive).
  • Aufbewahrungskosten — Geschäftsunterlagen müssen 10 Jahre aufbewahrt werden. Bei Archivdienstleistern: 100–500 € pro Jahr. Selbst-Aufbewahrung ist günstiger, aber risikoreich (Verlust, Feuer).

„Der häufigste Überraschungs-Kostenfaktor ist das Zwangsgeld bei versäumter Offenlegung während der Liquidation. Viele Liquidatoren denken, die Offenlegungspflicht entfällt mit der Auflösung — das stimmt nicht. Bis zur HR-Löschung müssen alle Jahresabschlüsse offengelegt werden, auch die Zwischenbilanzen. Ein vergessener Offenlegungsjahr kann 2.500 € Strafe kosten.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz

9. Sparstrategien: So senken Sie die Kosten

Mit konkreten Strategien können Sie die Gesamtkosten deutlich senken — oft um 2.000–5.000 € gegenüber dem „Standard-Weg“ beim klassischen Steuerberater:

Sechs konkrete Sparstrategien

1. Festpreis-Anbieter nutzen

Bei OnlineBilanz alle Liquidationsbilanzen zum Festpreis (499,95 €). Ersparnis vs. StBVV: 1.500–3.000 € pro Bilanz.

2. Bisherige GF als Liquidator

Keine externe Person bestellen — spart Liquidator-Honorar. Der GF macht die Liquidation selbst (meist kostenlos oder gegen kleine Pauschale).

3. Auflösungsbeschluss ohne Notar

Reiner Schriftbeschluss § 48 Abs. 3 GmbHG. Kein Notar nötig — nur bei gleichzeitiger Satzungsänderung.

4. Bundesanzeiger-Meldung selbst machen

Direkt bei bundesanzeiger.de einreichen, nicht über StB. Spart 50–200 € Aufschlag.

5. Liquidation zum Ende Geschäftsjahr

Auflösung zum 31.12. vermeidet Rumpfgeschäftsjahr — spart 1 Bilanz (ca. 500–2.500 €).

6. Unterlagen selbst aufbewahren

Statt Archivdienstleister: Digital scannen, sicher speichern. Spart 1.000–5.000 € über 10 Jahre.

Die größte Ersparnis: Festpreis statt StBVV

Mit Abstand die größte Sparstrategie ist der Wechsel von StBVV-Abrechnung zu einem Festpreis-Anbieter. OnlineBilanz berechnet 499,95 € pro Liquidationsbilanz — inklusive Steuererklärungen, Offenlegung und 12 Monate Finanzamtsvertretung. Beim klassischen StB nach StBVV: oft 1.500–3.000 € pro Bilanz plus Extras. Bei 3 Bilanzen über eine Liquidation sind das 3.000–8.000 € Ersparnis.

10. OnlineBilanz vs. klassischer Steuerberater — Gesamtkostenvergleich

Der direkte Kostenvergleich am Szenario: 2-Gesellschafter-GmbH, 50.000 € Stammkapital, 18 Monate Liquidation, 3 Bilanzen.

KostenpostenOnlineBilanzKlassischer Steuerberater
Notar430 €430 €
Handelsregister200 €200 €
Bundesanzeiger275 €275 €
3 Liquidationsbilanzen1.499,85 €4.500–8.000 €
Steuererklärungen (KSt, GewSt, USt)inkl.800–2.500 €
Bundesanzeiger-Offenlegungeninkl.150–450 €
12 Monate Finanzamtsvertretunginkl.500–2.000 €
Gesamtkostenca. 2.405 €6.855–13.855 €

Typische Ersparnis: 4.000–11.000 €

Bei identischer Qualität (Steuerberater-Signatur, Berufshaftpflicht, DATEV-Partner) spart OnlineBilanz im mittleren Szenario 4.000–11.000 € gegenüber dem klassischen StB. Grund: Festpreise statt StBVV-Gegenstandswert-Abrechnung. Gleiche Leistung, transparente Kosten.

11. Häufige Fragen

Was kostet die GmbH-Auflösung mindestens?

Im absoluten Minimalfall: ca. 1.800–2.000 €. Das setzt voraus: Einpersonen-GmbH mit Mindest-Stammkapital (25.000 €), keine Zwischenbilanz (14 Monate glatt), keine Streitigkeiten, keine Steuerprüfung und Bilanzen zum Festpreis bei einem Anbieter wie OnlineBilanz. Darunter nicht realistisch — allein die behördlichen Gebühren und der Bundesanzeiger kosten mindestens 600–800 €.

Kann ich mit einem reinen Bilanzdienst ohne Steuerberater sparen?

Theoretisch ja, aber: Die E-Bilanz muss von einem Steuerberater signiert und über ELSTER übermittelt werden — sonst akzeptiert das Finanzamt sie nicht. Reine Bilanz-Software (200–500 € pro Bilanz) leistet diesen Signaturschritt nicht. Zusätzlich bleibt die Haftung beim Geschäftsführer. Bei OnlineBilanz ist die StB-Signatur inkl. Berufshaftpflicht im Festpreis enthalten.

Wann lohnt sich ein Anwalt?

Bei Streitigkeiten unter Gesellschaftern, bei unklaren Satzungsregelungen, bei Minderheitsgesellschaftern mit Widerspruchsrechten oder wenn Gläubiger unklare Forderungen geltend machen. Anwaltskosten: 1.000–5.000 € je nach Komplexität. Bei einvernehmlicher Auflösung im Konsens aller Beteiligten brauchen Sie meist keinen Anwalt.

Sind die Kosten der UG-Auflösung günstiger?

Ja, etwas. Hauptgrund: Niedrigere Notarkosten (gestaffelt nach Stammkapital). Eine UG mit 1–24.000 € Stammkapital zahlt ca. 100–280 € Notargebühren, eine GmbH mit 25.000–50.000 € ca. 300–430 €. Die übrigen Kosten (HR, Bundesanzeiger, Bilanzen) sind identisch. Details: UG-Auflösungsbeschluss Muster.

Muss ich die Kosten auf einmal zahlen?

Nein, die Kosten verteilen sich über die 14–24 Monate der Liquidation. Am Anfang fallen Notar + Bundesanzeiger-Gläubigeraufruf an (ca. 700–1.000 €), während der Liquidation die Bilanzen einzeln, am Ende Schlussrechnung und Löschung. Bei OnlineBilanz wird jede Bilanz einzeln beauftragt und abgerechnet.

Gibt es staatliche Zuschüsse zur GmbH-Auflösung?

Nein, staatliche Zuschüsse für GmbH-Auflösungen gibt es nicht. Anders als bei der Gründung (wo z.B. Gründungszuschüsse existieren) ist die Abwicklung ein privatrechtlicher Prozess, den die Gesellschaft aus ihrem Vermögen tragen muss. Wenn die Mittel nicht reichen — Insolvenzantrag statt Liquidation.

Was ist die größte Sparmöglichkeit?

Der Wechsel von StBVV-Abrechnung zu Festpreis-Anbietern. Das ist mit Abstand der größte Hebel — bei 3 Bilanzen über die Liquidation sparen Sie typisch 3.000–8.000 €. Zweitgrößter Hebel: Auflösung zum Bilanzstichtag (31.12.), um kein Rumpfgeschäftsjahr mit einer Extra-Bilanz zu erzeugen.

Was kostet die Auflösung einer Holding?

Deutlich mehr, weil jede Gesellschaft (Mutter + Töchter) einzeln liquidiert werden muss. Ab ca. 8.000 € bei 2–3 Töchtern, bei größeren Holdings 15.000–30.000 €. Alternative: Strategische Umstrukturierung vor Liquidation (Verkauf, Verschmelzung). Details: Liquidation einer Gesellschaft.

12. Fazit: Transparenz & Festpreise reduzieren die Gesamtkosten

Die Gesamtkosten einer GmbH-Auflösung liegen realistisch zwischen 2.000 € (Einpersonen-GmbH, Festpreis-Bilanzen) und 8.000–12.000 € (klassischer Steuerberater mit StBVV, komplexe Struktur). Der größte Hebel für Kostenersparnisse liegt bei den Bilanzen und Steuererklärungen: Festpreis-Anbieter wie OnlineBilanz sparen typisch 3.000–8.000 € gegenüber klassischen StB-Kanzleien, ohne Einbußen bei Qualität und Rechtssicherheit (gleiche StB-Signatur, gleiche Berufshaftpflicht, gleiche DATEV-Integration).

Für die Planung Ihrer GmbH-Auflösung: Budgetieren Sie 2.500–3.500 € für den Regelfall bei einer kleinen bis mittleren GmbH mit OnlineBilanz. Das schließt alle Bilanzen, alle Steuererklärungen, die Bundesanzeiger-Offenlegung und 12 Monate Finanzamtsvertretung ein. Für komplexere Fälle (Streitigkeiten, mehrere Gesellschafter, größeres Stammkapital) planen Sie 4.000–5.000 € ein. Der konkrete Preis hängt von der Anzahl der Bilanzen ab — die bei OnlineBilanz jeweils 499,95 € kosten.

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Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle Beratung. Die angegebenen Kosten sind Richtwerte und können je nach Einzelfall erheblich variieren — insbesondere bei großen Kapitalgesellschaften, Streitigkeiten oder Holding-Strukturen. Rechtsgrundlagen: § 60 GmbHG, GNotKG, StBVV. Für individuelle Beratung: Kontakt zu OnlineBilanz.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
Ben
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