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Datum

Lesedauer

13–20 Minuten

OnlineBilanzBlogGebäude buchen

Gebäude buchen 2026: Anschaffung, Abschreibung & Bilanz

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Wer ein Gebäude erwirbt, errichtet oder modernisiert, muss die Anschaffungs- oder Herstellungskosten korrekt aktivieren und über die Nutzungsdauer abschreiben. Dieser Ratgeber erklärt, wie Sie Gebäude nach § 255 HGB und § 7 EStG buchen, welche Sonderabschreibungen möglich sind und worauf Sie bei Jahresabschluss und Bilanzausweis achten müssen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

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Kurzantwort

Gebäude werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (meist 33 oder 50 Jahre) abgeschrieben. Anschaffungsnebenkosten, Herstellungskosten bei Neubau und Modernisierung sowie Sonderabschreibungen (Denkmalschutz, § 7i EStG) sind gesondert zu berücksichtigen. Im Jahresabschluss erfolgt der Ausweis unter den Sachanlagen mit Angabe des Anlagespiegels.

Gebäude buchen: Grundlagen und buchhalterische Einordnung

Gebäude zählen zu den unbeweglichen Sachanlagen und sind nach § 266 Abs. 2 HGB in der Bilanz unter der Position „Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken“ auszuweisen. Die buchhalterische Erfassung erfolgt nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB). Bei einer GmbH ist die korrekte Bilanzierung von Gebäuden nicht nur Pflicht, sondern auch wesentlich für die Vermögensdarstellung und die Steuerbemessungsgrundlage.

Grundsätzlich sind Gebäude und Grundstücke getrennt zu buchen, da Grundstücke nicht abschreibungsfähig sind, während Gebäude der planmäßigen Abschreibung nach § 253 Abs. 3 HGB unterliegen. Die Grundlagen und Methoden der planmäßigen Abschreibung bei Gebäuden sind dabei entscheidend für eine korrekte Bilanzierung. Die Anschaffungskosten oder Herstellungskosten bilden die Ausgangsbasis für die Bewertung. Bei gemischten Immobilienkäufen muss der Kaufpreis sachgerecht aufgeteilt werden – typischerweise nach Verkehrswerten oder Bodenrichtwerten.

Praxis-Hinweis: Aufteilung Grundstück und Gebäude

Das Finanzamt akzeptiert in der Regel die Aufteilung nach Verkehrswerten, die ein Sachverständiger ermittelt, oder die Verwendung von Bodenrichtwerten der zuständigen Gutachterausschüsse. Eine pauschale Aufteilung (z. B. 20 % Grund, 80 % Gebäude) ist nur in Ausnahmefällen zulässig und sollte dokumentiert werden.

Relevante Konten im SKR 03 und SKR 04

Kontenbezeichnung SKR 03 SKR 04
Grundstücke ohne Bauten 0210 0310
Gebäude auf eigenem Grundstück 0220 0320
Bauten auf fremdem Grundstück 0230 0330
Geleistete Anzahlungen auf Sachanlagen 0360 0460

Anschaffung eines Gebäudes: Erstverbuchung und Anschaffungsnebenkosten

Bei der Anschaffung eines Gebäudes sind sämtliche Anschaffungskosten zu aktivieren. Dazu zählen neben dem Kaufpreis auch alle Anschaffungsnebenkosten nach § 255 Abs. 1 HGB: Notar- und Grundbuchkosten, Grunderwerbsteuer, Maklercourtage (sofern betrieblich veranlasst) sowie eventuell anfallende Abrisskosten für Altbauten, wenn die Bebauung des Grundstücks beabsichtigt war.

Beispiel: Buchung eines Immobilienkaufs (SKR 03)

Eine GmbH erwirbt ein bebautes Grundstück für 500.000 € netto. Der Kaufpreis wird nach Verkehrswerten aufgeteilt: Grundstück 100.000 €, Gebäude 400.000 €. Zusätzlich fallen Notar- und Grundbuchkosten von 12.000 € sowie Grunderwerbsteuer (6,5 %) von 32.500 € an.

Konto Soll Haben Betrag (€)
Grundstücke ohne Bauten (0210) 100.000 100.000
Gebäude (0220) 400.000 400.000
Grundstücke ohne Bauten (0210) 6.500 6.500
Gebäude (0220) 26.000 26.000
Grundstücke ohne Bauten (0210) 2.400 2.400
Gebäude (0220) 9.600 9.600
Verbindlichkeiten/Bank 544.500

Die Anschaffungsnebenkosten werden anteilig auf Grund und Boden sowie Gebäude verteilt. Wichtig: Die Vorsteuer aus diesen Nebenkosten kann – sofern die GmbH vorsteuerabzugsberechtigt ist – separat als Vorsteuer gebucht werden (Konto 1576/1406 SKR 03/04).

„In der Praxis sehen wir häufig, dass Anschaffungsnebenkosten zu Unrecht als Aufwand erfasst werden. Das führt zu einer verkürzten Abschreibungsbasis und zu steuerlichen Nachteilen. Alle direkt zurechenbaren Nebenkosten – auch die Grunderwerbsteuer – müssen aktiviert werden.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Herstellungskosten bei Neubau, Umbau und Modernisierung

Stellt die GmbH ein Gebäude selbst her oder führt sie wesentliche Umbau- oder Erweiterungsmaßnahmen durch, sind die Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 HGB zu aktivieren. Dazu gehören alle Aufwendungen, die zur Herstellung des Vermögensgegenstandes erforderlich sind: Materialkosten, Lohnkosten, Fremdleistungen, anteilige Gemeinkosten sowie Zinsen für Fremdkapital, soweit sie auf den Herstellungszeitraum entfallen (Wahlrecht nach § 255 Abs. 3 HGB).

Abgrenzung: Erhaltungsaufwand vs. Herstellungskosten

Die Abgrenzung zwischen sofort abzugsfähigem Erhaltungsaufwand und zu aktivierenden Herstellungskosten ist steuerlich und handelsrechtlich zentral:

  • Erhaltungsaufwand: Maßnahmen, die den ursprünglichen Zustand wiederherstellen oder erhalten (z. B. Austausch schadhafter Fenster, Dachsanierung ohne Substanzerweiterung).
  • Herstellungskosten: Maßnahmen, die zu einer wesentlichen Verbesserung oder Erweiterung führen (z. B. Anbau, Aufstockung, erstmaliger Einbau einer Heizung, energetische Sanierung mit Nutzungserweiterung).

Steuerliches Risiko: Anschaffungsnahe Herstellungskosten

Nach § 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG liegen anschaffungsnahe Herstellungskosten vor, wenn innerhalb von drei Jahren nach Anschaffung eines Gebäudes Instandsetzungs- und Modernisierungsaufwendungen anfallen, die (netto) 15 % der Anschaffungskosten des Gebäudes übersteigen. In diesem Fall ist keine sofortige Abziehbarkeit als Erhaltungsaufwand möglich – die Kosten müssen aktiviert und abgeschrieben werden.

Buchung während der Bauphase: Anlagen im Bau

Während der Herstellung wird das Gebäude auf dem Konto Anlagen im Bau (SKR 03: 0420, SKR 04: 0520) erfasst. Erst nach Fertigstellung und Inbetriebnahme erfolgt die Umbuchung auf das Konto „Gebäude“.

Vorgang Soll Haben
Rechnung Baufirma Anlagen im Bau (0420) Verbindlichkeit
Abschlagsrechnung Architekt Anlagen im Bau (0420) Verbindlichkeit
Fertigstellung Gebäude (0220) Anlagen im Bau (0420)

Abschreibung von Gebäuden: Nutzungsdauer und Methoden

Gebäude unterliegen der planmäßigen Abschreibung nach § 253 Abs. 3 HGB, da sie sich durch Nutzung abnutzen. Handelsrechtlich ist die Abschreibung nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorzunehmen. Steuerlich gelten feste Abschreibungssätze nach § 7 Abs. 4 EStG:

  • Gebäude, die nach dem 31.12.2022 fertiggestellt oder angeschafft wurden: lineare Abschreibung mit 3 % p. a. (entspricht 33 Jahren Nutzungsdauer).
  • Gebäude mit Fertigstellung vor 01.01.2023: 2,5 % bzw. 2 % je nach Baujahr.
  • Eigentumswohnungen: ebenfalls 3 % für Neuzugänge ab 2023.

Handelsrechtlich kann die tatsächliche Nutzungsdauer abweichen – etwa bei hochwertigen Bürogebäuden mit 50 Jahren oder bei einfachen Lagerhallen mit 25 Jahren. Eine Abweichung zwischen Handels- und Steuerbilanz führt zu latenten Steuern nach § 274 HGB, die bei mittelgroßen und großen GmbHs anzusetzen sind.

Beispiel: Lineare Abschreibung eines Bürogebäudes

Anschaffungskosten Gebäude (ohne Grund und Boden): 600.000 €. Nutzungsdauer steuerlich: 33 Jahre (3 % p. a.). Jahresabschreibung: 18.000 €.

Buchung Soll Haben Betrag (€)
Jährliche Abschreibung Abschreibung auf Gebäude (4832/6222) Gebäude (0220) 18.000

Tipp: AfA-Tabellen des BMF

Das Bundesministerium der Finanzen veröffentlicht AfA-Tabellen, die Richtwerte für Nutzungsdauern enthalten. Diese sind handelsrechtlich nicht bindend, bieten aber eine sachgerechte Orientierung.

„Bei langlebigen Immobilien lohnt sich oft eine individuelle Schätzung der Nutzungsdauer durch einen Sachverständigen. Eine handelsrechtlich realistische Abschreibung verbessert die Aussagekraft der Bilanz, auch wenn steuerlich von den gesetzlichen Sätzen abgewichen wird.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Sonderabschreibungen und steuerliche Förderungen (Denkmalschutz, § 7i EStG)

Neben der regulären linearen Abschreibung gibt es steuerliche Sonderabschreibungen, die insbesondere bei Mietwohngebäuden und denkmalgeschützten Immobilien relevant sind. Diese Förderungen sind handelsrechtlich nicht zulässig, führen also zu Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz.

§ 7i EStG: Sonder-AfA für neue Mietwohngebäude

Für neue Mietwohngebäude, die bis zum 31.12.2026 den Bauantrag erhalten haben und bis Ende 2028 fertiggestellt sind, gilt eine Sonderabschreibung nach § 7i EStG: Zusätzlich zur linearen AfA können im Jahr der Anschaffung und in den folgenden drei Jahren jeweils bis zu 5 % der Anschaffungs- oder Herstellungskosten (max. 2.000 € pro m² Wohnfläche) sonderabgeschrieben werden.

  • Gesamtsonderabschreibung: bis zu 20 % über 4 Jahre
  • Voraussetzung: Neubau in Deutschland, Nutzung zu Wohnzwecken, Bauantrag bis 31.12.2026
  • Bemessungsgrundlage: maximal 2.000 € pro m² (ggf. 2.500 € in Gebieten mit angespannten Wohnungsmärkten, je nach aktueller Gesetzeslage)

Denkmalschutz-AfA nach § 7h und § 7i EStG (alte Fassung)

Für denkmalgeschützte Gebäude sieht § 7i EStG (alte Fassung, weiterhin anwendbar) erhöhte Abschreibungen vor: Bei Baumaßnahmen zur Erhaltung des Baudenkmals können über 12 Jahre hinweg jährlich bis zu 9 % der Sanierungskosten steuerlich geltend gemacht werden (bei Vermietung). Bei Selbstnutzung greift § 10f EStG (bis zu 9 % über 10 Jahre als Sonderausgaben).

Abstimmung mit Denkmalschutzbehörde erforderlich

Die erhöhte AfA nach § 7h/7i EStG setzt eine Bescheinigung der zuständigen Denkmalschutzbehörde voraus. Ohne diese Bescheinigung sind die Sonderabschreibungen nicht zulässig.

9 %

Jährliche Denkmal-AfA (Vermietung)

5 %

Sonder-AfA Mietwohnneubau (§ 7i)

2.000 €/m²

Bemessungsgrundlage max.

Besonderheit: Gebäude auf fremdem Grundstück und Erbbaurecht

Errichtet die GmbH ein Gebäude auf einem fremden Grundstück (z. B. aufgrund eines Erbbaurechts oder einer Gestattung), ist das Gebäude dennoch als Anlagevermögen zu aktivieren – es gehört wirtschaftlich der GmbH, auch wenn es zivilrechtlich mit dem fremden Grundstück verbunden ist. Die Buchung erfolgt auf dem Konto „Bauten auf fremdem Grundstück“ (SKR 03: 0230, SKR 04: 0330).

Abschreibung bei Gebäuden auf fremdem Grundstück

Die Abschreibung erfolgt über die kürzere Frist aus:

  • der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des Gebäudes,
  • der Restlaufzeit des Erbbaurechts bzw. der Nutzungsvereinbarung.

Endet beispielsweise das Erbbaurecht in 30 Jahren, die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des Gebäudes beträgt aber 50 Jahre, ist über 30 Jahre abzuschreiben.

Erbbauzins buchen

Der jährlich zu zahlende Erbbauzins ist kein Anschaffungs- oder Herstellungsaufwand, sondern laufender Aufwand und wird auf dem Konto „Miete für Grundstücke/Gebäude“ (SKR 03: 4210, SKR 04: 6320) erfasst.

Beispiel: Buchung Erbbaurecht und Gebäude

Vorgang Soll Haben
Erwerb Erbbaurecht (kapitalisiert) Erbbaurecht (0200) Bank
Herstellung Gebäude auf Erbbauparzelle Bauten auf fremdem Grundstück (0230) Bank/Verbindlichkeit
Jährlicher Erbbauzins Miete Grundstücke (4210) Bank

„Erbbaurechte sind besonders bei langfristigen Betriebsimmobilien interessant, erfordern aber sorgfältige vertragliche Regelungen und eine korrekte bilanzielle Abgrenzung. Wir empfehlen, alle Nutzungsrechte und Verpflichtungen schriftlich zu dokumentieren.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Entnahme, Verkauf und außerbetriebliche Nutzung von Gebäuden

Wird ein betriebliches Gebäude verkauft, ist der Buchwert auszubuchen und der Erlös als Ertrag (oder bei Verlust als Aufwand) zu erfassen. Die Differenz zwischen Verkaufspreis und Restbuchwert ist als außerordentlicher Ertrag bzw. Aufwand zu behandeln (Konto „Erlöse/Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen“, SKR 03: 2360/4800, SKR 04: 2360/6650).

Beispiel: Verkauf eines Gebäudes mit Gewinn

Restbuchwert Gebäude: 200.000 €, Verkaufspreis (netto): 280.000 €, Umsatzsteuer (19 %): 53.200 €.

Konto Soll Haben Betrag (€)
Bank 333.200 333.200
Gebäude (0220) 200.000
Umsatzsteuer (3806/4806) 53.200
Erlöse Anlagenabgang (2360) 80.000

Steuerlich ist der Gewinn aus der Veräußerung ein Betriebseinnahmen und erhöht den Gewinn. Bei Grundstücksverkäufen kann die Umsatzsteuerpflicht nach § 4 Nr. 9a UStG entfallen – dies ist jedoch bei der Veräußerung betrieblich genutzter Gebäude eher die Ausnahme.

Entnahme für private Zwecke oder aus dem Betriebsvermögen

Wird ein Gebäude aus dem Betriebsvermögen entnommen (z. B. Überführung in Privatvermögen), ist die Entnahme mit dem Teilwert (entspricht in der Regel dem Verkehrswert) zu bewerten (§ 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG). Die Differenz zwischen Buchwert und Teilwert ist als Entnahmegewinn zu versteuern.

Umsatzsteuer bei Entnahme beachten

Bei der Entnahme eines umsatzsteuerpflichtigen Gebäudes entsteht eine unentgeltliche Wertabgabe nach § 3 Abs. 1b UStG. Die Umsatzsteuer ist auf den Teilwert zu entrichten, sofern das Gebäude umsatzsteuerpflichtig erworben oder errichtet wurde.

Außerbetriebliche Nutzung (gemischte Nutzung)

Wird ein Gebäude teilweise privat und teilweise betrieblich genutzt (z. B. Büro im Erdgeschoss, Wohnung im Obergeschoss), muss eine sachgerechte Aufteilung der Kosten erfolgen. Die betriebliche Nutzung ist nach Fläche oder Nutzungsumfang zu ermitteln. Nur der betriebliche Anteil darf aktiviert und abgeschrieben werden.

  • Flächenverhältnis ermitteln (m² betrieblich / m² gesamt)
  • Betriebliche Nutzung dokumentieren (z. B. durch Grundrisse, Nutzungsnachweis)
  • Abschreibung nur auf betrieblichen Anteil
  • Private Nutzung als Entnahme erfassen (bei unentgeltlicher Nutzung)

Bilanzausweis und Anhangsangaben bei Gebäuden

In der Bilanz sind Gebäude unter der Position „Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken“ auszuweisen (§ 266 Abs. 2 A. II. 1. HGB). Dabei ist zu beachten, dass Grund und Boden und Gebäude zwar in der Buchhaltung getrennt geführt werden, in der Bilanz aber gemeinsam unter dieser Position erscheinen.

Anlagenspiegel nach § 284 Abs. 3 HGB

Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) müssen im Anhang einen Anlagenspiegel veröffentlichen, der die Entwicklung der einzelnen Anlagepositionen darstellt. Für Gebäude sind folgende Angaben notwendig:

  • Anschaffungs-/Herstellungskosten zu Beginn des Geschäftsjahres
  • Zugänge (Käufe, Herstellungen)
  • Abgänge (Verkäufe, Aussonderungen)
  • Umbuchungen
  • Anschaffungs-/Herstellungskosten am Ende des Geschäftsjahres
  • Kumulierte Abschreibungen zu Beginn und Ende
  • Abschreibungen des Geschäftsjahres
  • Buchwert zu Beginn und Ende

Der Anlagenspiegel ist verpflichtend für kleine, mittelgroße und große Kapitalgesellschaften (§ 264 HGB) und muss zusammen mit dem Jahresabschluss beim Unternehmensregister offengelegt werden (§ 325 HGB).

Offenlegung seit DiRUG ausschließlich beim Unternehmensregister

Seit dem Inkrafttreten des Digitalisierungsrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (DiRUG) am 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung des Jahresabschlusses ausschließlich beim Unternehmensregister – nicht mehr beim Bundesanzeiger. Die Frist beträgt 12 Monate nach Bilanzstichtag (§ 325 HGB), bei Nichteinhaltung droht ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB (500 bis 25.000 Euro).

Weitere Anhangsangaben bei Immobilien

  • Bewertungsmethoden: Anschaffungs-/Herstellungskosten, Abschreibungsmethode, Nutzungsdauer (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)
  • Abweichungen: Falls steuerliche Sonderabschreibungen in Anspruch genommen wurden, die handelsrechtlich nicht zulässig sind
  • Verpfändungen oder Belastungen: Grundschulden, Hypotheken (§ 285 Nr. 2 HGB)
  • Latenzen: Bei unterschiedlicher Bewertung in Handels- und Steuerbilanz (§ 274 HGB)

„Der Anhang ist oft unterschätzt, aber ein wichtiges Instrument für die Transparenz und Prüfungssicherheit. Wer den Anlagenspiegel vollständig und korrekt führt, hat bei Betriebsprüfungen deutlich weniger Erklärungsbedarf.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Typische Fehler beim Gebäudebuchen und wie Sie sie vermeiden

Die Buchung von Gebäuden gehört zu den komplexeren Vorgängen in der Bilanzierung – entsprechend häufig treten Fehler auf, die zu Steuernachzahlungen, Ordnungsgeldern oder fehlerhaften Abschlüssen führen können. Im Folgenden stellen wir die häufigsten Fehlerquellen vor.

Fehler 1: Keine Trennung zwischen Grund und Boden und Gebäude

Wird der Kaufpreis nicht aufgeteilt, kann das Gebäude nicht korrekt abgeschrieben werden. Folge: Zu hohe oder zu niedrige Abschreibungen, falsche Steuerbemessungsgrundlage. Lösung: Immer eine sachgerechte Aufteilung anhand von Verkehrswerten oder Bodenrichtwerten vornehmen und dokumentieren.

Fehler 2: Anschaffungsnebenkosten werden nicht aktiviert

Notar-, Grundbuch- und Maklerkosten sowie Grunderwerbsteuer sind nach § 255 HGB zu aktivieren, nicht als Aufwand zu buchen. Lösung: Alle direkt zurechenbaren Nebenkosten dem Gebäude bzw. Grundstück zuordnen.

Fehler 3: Erhaltungsaufwand wird aktiviert (oder umgekehrt)

Die Abgrenzung zwischen sofort abzugsfähigem Erhaltungsaufwand und zu aktivierenden Herstellungskosten ist rechtlich anspruchsvoll. Lösung: Bei größeren Baumaßnahmen eine detaillierte Prüfung vornehmen, ggf. steuerlichen Rat einholen.

Fehler 4: Falsche Nutzungsdauer / Abschreibungssatz

Wird ein veralteter Abschreibungssatz (z. B. 2 % statt 3 % für Neuzugänge ab 2023) verwendet, stimmt die Steuerbilanz nicht. Lösung: Stets die aktuellen gesetzlichen Regelungen nach § 7 Abs. 4 EStG beachten.

Fehler 5: Anlagen im Bau werden nicht umgebucht

Bleibt ein fertiggestelltes Gebäude auf dem Konto „Anlagen im Bau“ stehen, beginnt die Abschreibung nicht – das Gebäude wird nicht korrekt abgewertet. Lösung: Nach Fertigstellung und Inbetriebnahme unverzüglich auf „Gebäude“ umbuchen und Abschreibung aktivieren.

  • Kaufpreisaufteilung dokumentieren (Grundstück / Gebäude)
  • Alle Anschaffungsnebenkosten aktivieren, nicht sofort absetzen
  • Abgrenzung Erhaltungsaufwand / Herstellungskosten sorgfältig prüfen
  • Abschreibungssätze aktuell halten (§ 7 Abs. 4 EStG)
  • Anlagen im Bau nach Fertigstellung umbuchen
  • Anlagenspiegel im Anhang vollständig und korrekt führen
  • Bei Verkauf: Buchwert ausbuchen, Gewinn/Verlust korrekt erfassen

„Gerade bei Immobilien lohnt sich die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater von Anfang an – viele Fehler lassen sich später nur schwer korrigieren. Unsere Mandanten profitieren davon, dass wir alle Schritte von der Anschaffung bis zur Offenlegung begleiten und dokumentieren.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lassen möchte, ohne langes Suchen und mit transparenten Festpreisen, findet auf OnlineBilanz.de digitale Steuerberater-Leistungen – vom Anlagenspiegel über die korrekte Gebäudebuchung bis zur rechtssicheren Offenlegung beim Unternehmensregister.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich Grund und Boden getrennt vom Gebäude buchen?

Ja. Nach § 255 Abs. 2 HGB sind Grund und Boden sowie Gebäude getrennt zu aktivieren, weil nur das Gebäude abgeschrieben wird. Der Grund und Boden ist nicht abnutzbar und bleibt zu Anschaffungskosten in der Bilanz. Bei gemeinsamem Kaufpreis ist eine sachgerechte Aufteilung (z. B. nach Verkehrswertgutachten oder Bodenrichtwert) notwendig.

Kann ich kleinere Reparaturen am Gebäude sofort als Aufwand buchen?

Ja. Erhaltungsaufwendungen, die lediglich den bestehenden Zustand erhalten (z. B. Malerarbeiten, kleinere Reparaturen), sind sofort als Betriebsausgaben abzugsfähig. Nur wenn die Maßnahme den Nutzungswert erhöht oder die Nutzungsdauer verlängert (nachträgliche Herstellungskosten), muss aktiviert und abgeschrieben werden.

Wie wirkt sich die Gebäudeabschreibung auf die Steuerlast aus?

Die jährliche Abschreibung mindert als Betriebsausgabe den Gewinn und damit die Steuerlast (Einkommen-, Gewerbesteuer). Bei linearer AfA über 33 Jahre (3 % p.a.) verteilt sich die Anschaffungs- oder Herstellungskosten gleichmäßig über die Nutzungsdauer. Sonderabschreibungen nach § 7i EStG oder Denkmalschutz-AfA erlauben eine beschleunigte Verrechnung.

Wann lohnt sich ein Steuerberater für die Gebäudebuchung?

Bei Anschaffung, Neubau, Umbau oder gemischter Nutzung sollten Sie einen Steuerberater hinzuziehen: Er ermittelt die korrekten Anschaffungs- oder Herstellungskosten, prüft Sonderabschreibungen, berechnet die Aufteilung zwischen Grund und Boden sowie Gebäude und erstellt den Anlagenspiegel im Jahresabschluss. Über OnlineBilanz.de erhalten Sie Steuerberater-Leistungen digital und zu Festpreisen.

Was passiert, wenn ich ein Gebäude aus dem Betriebsvermögen entnehme?

Die Entnahme wird zum Teilwert (§ 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG) – meist Verkehrswert – gebucht. Die Differenz zwischen Buchwert und Teilwert ist als Entnahmegewinn zu versteuern. Das Gebäude wechselt ins Privatvermögen; künftige Abschreibungen sind nicht mehr steuerlich abzugsfähig. Eine Entnahme sollte steuerlich und zivilrechtlich dokumentiert werden.

Wie behandle ich ein Gebäude im Bau in der Bilanz?

Während der Bauphase werden alle angefallenen Kosten (Baukosten, Grundstück-Anteil, Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB) auf dem Konto ‚Anlagen im Bau‘ gesammelt. Erst nach Fertigstellung und Nutzungsbeginn erfolgt die Umbuchung auf ‚Gebäude‘ und der Beginn der planmäßigen Abschreibung. Bis dahin findet keine AfA statt.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 255 HGB – Bewertungsmaßstäbe, § 266 HGB – Gliederung der Bilanz, § 7 EStG – Absetzung für Abnutzung, § 7i EStG – Sonderabschreibung für Mietwohnungsneubau. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Verpasste Fristen, unbeantwortete Fragen, unklare Rechnungen – das kennen viele. Bei OnlineBilanz ist das anders. Ihr Steuerberater behält den Überblick, hält Fristen ein und meldet sich, bevor Probleme entstehen.

4
Köpfe
20+
Jahre Erfahrung
3
Kammern
Dr. Martin Pilz
Unternehmer Gründer
Dr. Martin Pilz
Geschäftsführer · CEO

Kein Steuerberater. Verantwortet Strategie, Produkt und Mandats­beziehung. Die steuerliche Beratung erfolgt ausschließlich durch die drei Berufsträger rechts.

Fabian Klement
WP StB Dipl.-Kfm.
Fabian Klement
Wirtschaftsprüfer & Steuerberater

Schwerpunkt Jahres­abschluss­prüfung, Konzern­reporting und E‑Bilanz. Qualitäts­sicherung aller Abschlüsse.

Jakob Röß
StB Dipl.-Kfm. Dipl.-Vw.
Jakob Röß
Steuerberater

Betreuung von mittel­ständischen GmbH, Frei­beruflern und Kapital­gesell­schaften.

Dr. Jeannine Dinnebier
RA Dr. iur. Dipl.-Vw.
Dr. Jeannine Dinnebier
Rechts­anwältin · Steuerrecht

Verantwortet Steuer­streit, Betriebs­prüfungen und rechts­sichere Gestaltung. Promoviert im Steuerrecht.

Geprüft & kammer­pflichtig Mitgliedschaften & Zulassungen
S
Steuerberater­kammerPflichtmitgliedschaft
W
Wirtschafts­prüfer­kammerZulassung nach WPO
R
Rechts­anwalts­kammerFachbereich Steuerrecht
D
DATEV‑PartnerSchnittstellen­zertifiziert
Kontakt & häufige Fragen

Ihre Fragen.
Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
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Ben
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