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Datum

Lesedauer

17–25 Minuten

OnlineBilanzBlogFirmenwagen GmbH

Firmenwagen GmbH 2026: Steuerliche Regeln & Tipps

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Der Firmenwagen in der GmbH ist steuerlich komplex: Ob 1%-Regelung oder Fahrtenbuch, Kauf oder Leasing, Verbrenner oder E-Auto – jede Entscheidung wirkt sich auf Gewinn, Lohnsteuer und Umsatzsteuer aus. Die korrekte buchhalterische Erfassung erfordert präzise Buchungssätze für alle Geschäftsvorfälle rund um das Fahrzeug. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie als Geschäftsführer oder Gesellschafter-Geschäftsführer die richtige Variante wählen, verdeckte Gewinnausschüttungen vermeiden und alle aktuellen Steuervorteile für Elektrofahrzeuge 2026 nutzen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

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Kurzantwort

Ein Firmenwagen in der GmbH wird steuerlich entweder nach der 1%-Regelung oder per Fahrtenbuch bewertet. Bei privater Nutzung entsteht ein geldwerter Vorteil, der lohnsteuerpflichtig ist. Gesellschafter-Geschäftsführer müssen verdeckte Gewinnausschüttungen (vGA) vermeiden, indem sie klare, fremdübliche Vereinbarungen treffen. Elektrofahrzeuge profitieren ab 2025 von reduzierten Bemessungsgrundlagen und Förderungen.

Firmenwagen in der GmbH: Steuerliche Grundlagen und rechtliche Einordnung

Der Firmenwagen ist ein Betriebsvermögen der GmbH und unterliegt damit einem klar geregelten steuerlichen Regime. Anders als bei Einzelunternehmen oder Personengesellschaften entsteht durch die Trennung von Gesellschafter und juristischer Person eine besondere Konstellation: Die GmbH erwirbt das Fahrzeug, trägt alle Kosten und stellt es dem Geschäftsführer oder Gesellschafter zur Verfügung. Diese Nutzungsüberlassung löst steuerliche Konsequenzen sowohl auf Ebene der GmbH als auch beim Nutzer aus.

Nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG ist die private Nutzung eines betrieblichen Fahrzeugs als geldwerter Vorteil zu versteuern. Bei einem angestellten Geschäftsführer führt dies zu steuerpflichtigem Arbeitslohn gemäß § 8 Abs. 2 EStG, bei einem Gesellschafter-Geschäftsführer kann je nach Vertragsgestaltung eine verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) nach § 8 Abs. 3 KStG vorliegen, wenn die Nutzungsüberlassung nicht fremdüblich vereinbart ist.

Rechtliche Voraussetzungen für die betriebliche Zuordnung

  • Das Fahrzeug muss im Eigentum oder Besitz der GmbH stehen (Kauf, Leasing, Mietkauf)
  • Die Anschaffung oder Nutzung muss in der Buchführung der GmbH dokumentiert sein (§ 238 HGB)
  • Bei Nutzung durch Gesellschafter-Geschäftsführer: schriftlicher Überlassungsvertrag mit fremdüblichen Bedingungen
  • Betriebliche Veranlassung muss nachgewiesen werden (Fahrtenbuch oder 1%-Regelung als Dokumentationsgrundlage)

Praxis-Hinweis

Die Finanzverwaltung prüft bei Betriebsprüfungen regelmäßig, ob Firmenwagen tatsächlich betrieblich zugeordnet sind. Fehlt ein schriftlicher Überlassungsvertrag bei Gesellschafter-Geschäftsführern, kann die Finanzverwaltung eine vGA unterstellen. Eine ordnungsgemäße Dokumentation ab dem Zeitpunkt der Anschaffung ist daher zwingend erforderlich.

1%-Regelung oder Fahrtenbuch: Welche Methode ist die richtige für Ihre GmbH?

Für die Ermittlung des geldwerten Vorteils aus der Privatnutzung eines Firmenwagens stehen Ihnen nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 und 3 EStG zwei Methoden zur Verfügung: die pauschale 1%-Regelung und die Fahrtenbuchmethode. Beide Verfahren sind gesetzlich gleichwertig, führen aber in der Praxis zu sehr unterschiedlichen steuerlichen Ergebnissen und unterschiedlichem Dokumentationsaufwand.

Die 1%-Regelung: Pauschalierung ohne Nachweispflicht

Bei der 1%-Regelung wird monatlich 1 % des inländischen Bruttolistenpreises (zum Zeitpunkt der Erstzulassung, inklusive Sonderausstattung und Umsatzsteuer) als geldwerter Vorteil angesetzt. Zusätzlich werden für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigksstätte 0,03 % des Bruttolistenpreises je Entfernungskilometer monatlich hinzugerechnet (§ 8 Abs. 2 Satz 2 EStG). Die Regelung gilt unabhängig vom tatsächlichen Umfang der Privatnutzung.

Vorteile der 1%-Regelung

  • Kein Führen eines Fahrtenbuchs erforderlich
  • Kalkulationssicherheit für GmbH und Geschäftsführer
  • Geringer administrativer Aufwand
  • Keine Beanstandungsgefahr bei Betriebsprüfung

Nachteile der 1%-Regelung

  • Kann bei geringer Privatnutzung steuerlich nachteilig sein
  • Bemessungsgrundlage orientiert sich am Listenpreis, nicht am tatsächlichen Kaufpreis
  • Feste Zurechnung auch bei längeren Standzeiten
  • Bei hohen Listenpreisen steuerlich belastend

Die Fahrtenbuchmethode: Individueller Nachweis der tatsächlichen Nutzung

Wer die Fahrtenbuchmethode wählt, muss die betrieblichen und privaten Fahrten lückenlos und zeitnah dokumentieren. Der geldwerte Vorteil errechnet sich dann aus dem Verhältnis der Privatkilometer zu den Gesamtkilometern, multipliziert mit den tatsächlichen Gesamtkosten des Fahrzeugs (Abschreibung, Zinsen, Kraftstoff, Versicherung, Reparaturen, Kfz-Steuer). Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigksstätte werden ebenfalls als Privatnutzung erfasst.

Wichtig

Das Fahrtenbuch muss den Anforderungen des § 8 Abs. 2 Satz 4 EStG und der ständigen BFH-Rechtsprechung genügen: Es muss zeitnah, vollständig, in geschlossener Form und nicht nachträglich veränderbar geführt werden. Bei formalen Mängeln verwirft die Finanzverwaltung das gesamte Fahrtenbuch und wendet die 1%-Regelung an. Digitale Fahrtenbücher sind zulässig, müssen aber manipulationssicher sein.

Kriterium 1%-Regelung Fahrtenbuch
Dokumentationsaufwand Keiner Hoch, laufend
Steuerliche Belastung bei geringer Privatnutzung Hoch Niedrig
Steuerliche Belastung bei hoher Privatnutzung Konstant Hoch
Prüfungssicherheit Sehr hoch Mittel (Formfehler!)
Wechsel im laufenden Jahr Nicht möglich Nicht möglich

„In der Praxis empfehlen wir die Fahrtenbuchmethode vor allem dann, wenn die Privatnutzung nachweislich unter 30 % liegt. Ab einem Privatanteil von etwa 40–50 % ist die 1%-Regelung meist günstiger. Wichtig: Die Entscheidung muss zu Beginn des Jahres getroffen werden und gilt für das gesamte Wirtschaftsjahr.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Anschaffung, Leasing oder Finanzierung: Welche Form ist für die GmbH optimal?

Die Wahl der Finanzierungsform hat erhebliche Auswirkungen auf Bilanz, Liquidität und steuerliche Belastung der GmbH. Während ein Barkauf das Fahrzeug sofort ins Anlagevermögen bringt und über die Nutzungsdauer abgeschrieben wird (§ 253 HGB, § 7 EStG), verteilt Leasing die Belastung auf die Laufzeit und hält die Bilanz schlank. Fremdfinanzierung ist ein Mittelweg: Das Fahrzeug wird aktiviert, die Zinsen sind Betriebsausgaben. Eine fundierte Finanzplanung der GmbH hilft dabei, die passende Finanzierungsvariante im Hinblick auf Liquiditätsreserven und Steuerwirkung zu wählen.

Barkauf: Sofortige Aktivierung und planmäßige Abschreibung

Bei einem Barkauf wird das Fahrzeug zu Anschaffungskosten gemäß § 255 HGB aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von in der Regel sechs Jahren linear abgeschrieben (§ 7 Abs. 1 EStG, AfA-Tabelle). Die jährliche Abschreibung ist steuerlich voll abzugsfähig. Die Umsatzsteuer ist bei Berechtigung zum Vorsteuerabzug (§ 15 UStG) sofort erstattungsfähig, sofern das Fahrzeug zu mindestens 10 % unternehmerisch genutzt wird.

  • Vorteil: Kein Zinsaufwand, keine Leasingverpflichtungen, volle Abschreibungshoheit
  • Nachteil: Hoher Liquiditätsabfluss, Bilanzbelastung durch Aktivierung
  • Steuerlich: Abschreibung senkt Jahresüberschuss und damit Körperschaftsteuer (15 %) und Gewerbesteuer (ca. 14–17 % je nach Hebesatz)

Leasing: Operative Flexibilität und Bilanzneutralität

Beim Operating-Leasing (Operate-Leasing) trägt der Leasinggeber das wirtschaftliche Eigentum, die GmbH bucht die Leasingraten als Betriebsausgaben. Das Fahrzeug erscheint nicht in der Bilanz der GmbH (§ 246 HGB). Voraussetzung: Die Grundmietzeit beträgt 40–90 % der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, es besteht keine Kaufoption zu einem unter dem Marktwert liegenden Preis, und der Leasinggeber trägt das Restwertrisiko (BMF-Schreiben vom 19.04.1971, BStBl I 1971, 264 – sog. Leasingerlass).

Beim Finanzierungsleasing hingegen liegt das wirtschaftliche Eigentum bei der GmbH, sodass das Fahrzeug zu aktivieren und abzuschreiben ist. Die Leasingraten werden in Zins- und Tilgungsanteil aufgeteilt.

Barkauf

Aktivierung, Abschreibung über 6 Jahre, hoher Liquiditätsabfluss, Vorsteuerabzug sofort

Operating-Leasing

Leasingraten als Betriebsausgaben, keine Bilanzierung, Flexibilität, keine Vorsteuer auf Kaufpreis

Finanzierungsleasing

Aktivierung wie Barkauf, Leasingverbindlichkeit passiviert, Zinsanteil als Betriebsausgabe

Praxis-Tipp

Für GmbHs mit kleiner Bilanzsumme ist Operating-Leasing oft vorteilhaft, da es die Eigenkapitalquote nicht belastet und die Größenklassengrenzen nach § 267 HGB nicht unnötig erhöht. Bei hoher Steuerbelastung kann der Barkauf mit voller Abschreibung im ersten Jahr (bei E-Fahrzeugen Sonderabschreibungen möglich) günstiger sein.

Elektrofahrzeuge und Hybride: Steuervorteile und Förderung ab 2025

Der Gesetzgeber fördert die Anschaffung von Elektrofahrzeugen und Plug-in-Hybriden durch eine reduzierte Bemessungsgrundlage bei der 1%-Regelung. Nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 Nr. 2 und 3 EStG (in der Fassung ab 2020, fortgeschrieben bis 2030) gelten gestaffelte Vergünstigungen, die seit 2023 teilweise zurückgefahren wurden.

Regelungen für reine Elektrofahrzeuge (BEV)

Für rein elektrisch betriebene Fahrzeuge ohne CO₂-Emission gilt seit dem 1. Januar 2020 bei Anschaffung bis zum 31. Dezember 2030:

  • Bruttolistenpreis bis 60.000 Euro: Ansatz von 0,25 % (Viertelung) des Listenpreises für die 1%-Regelung
  • Bruttolistenpreis über 60.000 Euro: Ansatz von 0,5 % (Halbierung) des Listenpreises
  • Die Regelung gilt unabhängig von der Reichweite, sofern das Fahrzeug rein elektrisch angetrieben wird (keine Plug-in-Hybride)

Plug-in-Hybride: Verschärfte Anforderungen ab 2022

Für Plug-in-Hybridfahrzeuge (extern aufladbar) galt bis Ende 2021 eine 0,5 %-Regelung bei Erfüllung bestimmter Mindestkriterien (CO₂-Emission max. 50 g/km oder elektrische Mindestreichweite). Ab 2022 wurden die Anforderungen verschärft:

  • Elektrische Mindestreichweite von 60 km (WLTP) für Anschaffungen 2022–2024
  • Ab 2025: elektrische Mindestreichweite von 80 km (WLTP)
  • Nur bei Erfüllung der Mindestreichweite: Ansatz von 0,5 % des Listenpreises; andernfalls 1 % wie bei Verbrennern

0,25 %

Versteuerung bei E-Fahrzeugen bis 60.000 € Listenpreis

80 km

Elektrische Mindestreichweite für Plug-in-Hybride ab 2025

bis 2030

Befristung der reduzierten Versteuerung

Achtung bei Gebrauchtwagen

Die vergünstigte Besteuerung ist an das Datum der Erstzulassung gebunden, nicht an den Zeitpunkt der Anschaffung durch die GmbH. Ein gebrauchtes E-Fahrzeug, das vor dem 1. Januar 2020 erstmals zugelassen wurde, erfüllt die Voraussetzungen nicht und wird regulär mit 1 % versteuert.

„Die Kombination aus reduzierter geldwertem Vorteil und den verbliebenen Förderungen macht E-Fahrzeuge für GmbHs weiterhin attraktiv. Unsere Mandanten profitieren besonders bei höherpreisigen Modellen: Ein E-Fahrzeug mit 70.000 Euro Listenpreis wird mit 0,5 % versteuert, also 350 Euro monatlich, während ein Verbrenner mit gleichem Listenpreis 700 Euro monatlich als geldwerten Vorteil auslöst.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Zusätzlich zur steuerlichen Vergünstigung können GmbHs von weiteren Förderungen profitieren: Die Kfz-Steuer entfällt für reine Elektrofahrzeuge für zehn Jahre ab Erstzulassung (§ 3d KraftStG). Zudem gibt es in vielen Kommunen Vergünstigungen bei Parkgebühren und Zufahrtsbeschränkungen.

Firmenwagen für Gesellschafter-Geschäftsführer: Wie Sie verdeckte Gewinnausschüttungen vermeiden

Wenn ein beherrschender Gesellschafter-Geschäftsführer (Beteiligung > 50 % oder faktische Beherrschung) einen Firmenwagen privat nutzt, prüft die Finanzverwaltung besonders kritisch, ob die Überlassung fremdüblich gestaltet ist. Fehlt ein ordnungsgemäßer schriftlicher Vertrag oder weicht die Regelung von dem ab, was fremde Dritte vereinbaren würden, liegt eine verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) nach § 8 Abs. 3 KStG vor.

Was ist eine verdeckte Gewinnausschüttung bei Firmenwagen?

Eine vGA ist eine Vermögensminderung oder verhinderte Vermögensmehrung der GmbH, die durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst ist und nicht auf einem wirksamen Gewinnverteilungsbeschluss beruht (§ 8 Abs. 3 Satz 2 KStG). Im Fall des Firmenwagens liegt eine vGA vor, wenn:

  • die Überlassung nicht schriftlich vereinbart ist
  • die Privatnutzung unentgeltlich erfolgt, ohne dass dies im Anstellungsvertrag oder Gesellschafterbeschluss festgelegt ist
  • die Besteuerung des geldwerten Vorteils nicht erfolgt oder unzutreffend berechnet wird
  • die Nutzung über das betrieblich Erforderliche hinausgeht (z. B. Luxusfahrzeuge ohne betriebliche Rechtfertigung)

Eine vGA hat gravierende Folgen: Sie ist bei der GmbH nicht als Betriebsausgabe abzugsfähig (§ 8 Abs. 3 Satz 2 KStG), erhöht also den zu versteuernden Gewinn. Beim Gesellschafter-Geschäftsführer wird sie als Einkünfte aus Kapitalvermögen gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG besteuert (Abgeltungsteuer 25 % zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer). Zudem fällt Kapitalertragsteuer an (§ 43 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG), die die GmbH einbehalten und abführen muss.

Checkliste: So vermeiden Sie eine vGA bei Firmenwagen

  • Schriftlicher Überlassungsvertrag: Regelung in Anstellungsvertrag, Geschäftsführervertrag oder separatem Nutzungsvertrag
  • Fremdübliche Bedingungen: Orientierung an dem, was mit einem fremden Dritten vereinbart würde (ggf. Zuzahlung durch Gesellschafter)
  • Ordnungsgemäße Versteuerung: geldwerter Vorteil wird korrekt nach 1%-Regelung oder Fahrtenbuch ermittelt und versteuert
  • Dokumentation im Jahresabschluss: Firmenwagen ist im Anlagevermögen erfasst, Abschreibung und Nutzung sind nachvollziehbar
  • Gesellschafterbeschluss: Bei wesentlichen Änderungen (z. B. Anschaffung eines Luxusfahrzeugs) sollte ein Gesellschafterbeschluss vorliegen
  • Angemessenheit des Fahrzeugs: Das Fahrzeug sollte betrieblich angemessen sein und nicht ausschließlich repräsentativem oder privatem Luxus dienen

Hohes Risiko bei Betriebsprüfung

Fehlt ein schriftlicher Nutzungsvertrag oder wird der geldwerte Vorteil nicht versteuert, qualifiziert die Finanzverwaltung die Privatnutzung als vGA. Die Folgen sind nicht nur steuerlich (Doppelbelastung bei GmbH und Gesellschafter), sondern können auch zu Nachzahlungszinsen (§ 233a AO: 0,15 % pro Monat) und ggf. zu einem Vorwurf der Steuerhinterziehung führen, wenn vorsätzlich gehandelt wurde.

„In unserer Praxis sehen wir immer wieder, dass gerade bei inhabergeführten GmbHs die Formalien vernachlässigt werden. Ein einfacher schriftlicher Zusatz zum Geschäftsführervertrag genügt in vielen Fällen, um das vGA-Risiko zu eliminieren. Wir unterstützen Mandanten dabei, die notwendigen Vereinbarungen von Anfang an rechtssicher zu gestalten.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Umsatzsteuer und Vorsteuerabzug beim Firmenwagen: Was GmbHs beachten müssen

Die GmbH kann die beim Kauf oder Leasing eines Firmenwagens angefallene Umsatzsteuer als Vorsteuer geltend machen (§ 15 Abs. 1 UStG), sofern das Fahrzeug unternehmerisch genutzt wird. Voraussetzung ist, dass die GmbH zum Vorsteuerabzug berechtigt ist – das ist bei den meisten gewerblich tätigen GmbHs der Fall, nicht jedoch bei umsatzsteuerfreien Tätigkeiten (z. B. Vermietung nach § 4 Nr. 12 UStG ohne Option zur Umsatzsteuer).

Vorsteuerabzug: Voller oder quotaler Ansatz?

Wird das Fahrzeug zu mindestens 10 % unternehmerisch genutzt, kann die Vorsteuer grundsätzlich voll abgezogen werden (§ 15 Abs. 1 Satz 2 UStG). Die Privatnutzung wird dann über eine unentgeltliche Wertabgabe nach § 3 Abs. 9a Nr. 1 UStG behandelt: Die GmbH muss monatlich Umsatzsteuer auf den privaten Nutzungsanteil abführen. Die Bemessungsgrundlage richtet sich nach der gewählten Methode:

  • Bei 1%-Regelung: monatlich 1 % des Bruttolistenpreises zzgl. 0,03 % pro Entfernungskilometer, multipliziert mit dem Umsatzsteuersatz (19 %)
  • Bei Fahrtenbuchmethode: anteilige Gesamtkosten (inkl. AfA und Zinsen) entsprechend der Privatkilometer, multipliziert mit dem Umsatzsteuersatz

Alternativ kann die GmbH den Vorsteuerabzug von vornherein nur quotal vornehmen, entsprechend dem unternehmerischen Nutzungsanteil. In diesem Fall entfällt die laufende Versteuerung der Privatnutzung. Diese Methode ist jedoch nur sinnvoll, wenn der Privatanteil sehr hoch ist oder wenn ein Fahrtenbuch geführt wird und der Privatanteil genau bekannt ist.

Besonderheiten bei Leasing und Gebrauchtwagenkauf

Beim Leasing kann die GmbH die Umsatzsteuer auf die monatlichen Leasingraten als Vorsteuer ziehen. Bei Gebrauchtwagen ist Vorsteuerabzug nur möglich, wenn der Verkäufer ein Unternehmer ist und die Lieferung nicht nach § 25a UStG (Differenzbesteuerung) oder § 4 Nr. 9 Buchst. b UStG (Kleinunternehmer) behandelt wird. Privatpersonen stellen keine Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer aus, sodass hier kein Vorsteuerabzug möglich ist.

Vorsteuerabzug möglich bei

  • Kauf von Händler (Unternehmer) mit ausgewiesener USt
  • Leasing von Leasinggesellschaft
  • Unternehmerischer Nutzung mindestens 10 %
  • GmbH zum Vorsteuerabzug berechtigt

Kein Vorsteuerabzug bei

  • Kauf von Privatperson
  • Differenzbesteuerung nach § 25a UStG
  • Umsatzsteuerfreie Tätigkeit der GmbH ohne Option
  • Fahrzeug wird ausschließlich privat genutzt

Praxis-Tipp: Vorsteueraufteilung dokumentieren

Die GmbH sollte in der Buchführung dokumentieren, auf welcher Basis der Vorsteuerabzug erfolgt ist (voller Abzug mit laufender Privatnutzungsbesteuerung oder quotaler Abzug). Bei Betriebsprüfungen wird dies regelmäßig geprüft. Wer den vollen Vorsteuerabzug wählt, muss die monatliche Umsatzsteuer auf die Privatnutzung in den Umsatzsteuer-Voranmeldungen korrekt abführen.

„Viele Mandanten vergessen die umsatzsteuerliche Seite der Privatnutzung. Wer den vollen Vorsteuerabzug zieht, muss monatlich die Privatnutzung als unentgeltliche Wertabgabe versteuern – sonst drohen Nachforderungen. Wir übernehmen für unsere Mandanten die laufende Umsatzsteuer-Voranmeldung und stellen sicher, dass alle Wertabgaben korrekt erfasst werden.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Bilanzierung und Bewertung: Wie Firmenwagen im Jahresabschluss dargestellt werden

Firmenwagen, die im Eigentum der GmbH stehen oder im Rahmen eines Finanzierungsleasings wirtschaftlich der GmbH zuzurechnen sind, sind nach § 246 Abs. 1 HGB in der Bilanz zu aktivieren. Sie gehören zum Anlagevermögen (§ 247 Abs. 2 HGB), sofern sie dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen. Die Zuordnung zum Anlagevermögen ist bei Firmenwagen in der Regel gegeben, da sie über mehrere Jahre genutzt werden.

Anschaffungskosten und Aktivierung nach § 255 HGB

Die Anschaffungskosten umfassen nach § 255 Abs. 1 HGB den Kaufpreis (netto oder brutto, je nach Vorsteuerabzugsberechtigung) zuzüglich Anschaffungsnebenkosten (Zulassung, Überführung, Sonderausstattung) und abzüglich Anschaffungspreisminderungen (Rabatte, Boni). Sonderausstattung, die gleichzeitig mit dem Fahrzeug bestellt wird, zählt zu den Anschaffungskosten. Nachträgliche Umbauten oder Aufrüstungen können als Anschaffungskosten oder als Herstellungskosten zu aktivieren sein, wenn sie den Nutzwert wesentlich erhöhen.

Die Anschaffungskosten sind die Bemessungsgrundlage für die planmäßige Abschreibung nach § 253 Abs. 3 HGB. Die Abschreibung verteilt die Anschaffungskosten gleichmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die bei Pkw in der Regel mit sechs Jahren angesetzt wird (AfA-Tabelle für allgemein verwendbare Anlagegüter, Bundesfinanzministerium).

Planmäßige und außerplanmäßige Abschreibung

Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear über die Nutzungsdauer (§ 7 Abs. 1 EStG, steuerlich; § 253 Abs. 3 Satz 1 und 2 HGB, handelsrechtlich). Bei Anschaffungskosten von 60.000 Euro und einer Nutzungsdauer von sechs Jahren beträgt die jährliche Abschreibung 10.000 Euro. Bei unterjähriger Anschaffung ist die Abschreibung zeitanteilig zu berechnen (§ 7 Abs. 1 Satz 4 EStG).

Eine außerplanmäßige Abschreibung nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB ist vorzunehmen, wenn der beizulegende Wert (Verkehrswert, Wiederbeschaffungswert) dauerhaft unter den Buchwert sinkt. Dies kann bei Unfallschäden, technischen Mängeln oder starkem Wertverlust der Fall sein. Bei Kapitalgesellschaften besteht eine Abschreibungspflicht auf den niedrigeren Wert (§ 253 Abs. 3 Satz 6 HGB). Steuerlich ist eine außerplanmäßige Abschreibung nach § 7 Abs. 1 Satz 7 EStG nur bei dauernder Wertminderung zulässig.

Position Handelsrecht (§§ HGB) Steuerrecht (§§ EStG/KStG)
Aktivierung § 246 Abs. 1, § 247 Abs. 2 HGB § 5 Abs. 1 EStG (Maßgeblichkeit)
Anschaffungskosten § 255 Abs. 1 HGB § 255 Abs. 1 HGB gilt entsprechend
Nutzungsdauer Handelsrechtlich frei schätzbar AfA-Tabelle: 6 Jahre
Planmäßige AfA § 253 Abs. 3 Satz 1 HGB § 7 Abs. 1 EStG (linear)
Außerplanmäßige AfA § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB (Pflicht) § 7 Abs. 1 Satz 7 EStG (nur bei dauernder Wertminderung)

Leasing: Bilanzierung beim Leasingnehmer oder Leasinggeber?

Bei Operating-Leasing verbleibt das Fahrzeug in der Bilanz des Leasinggebers. Die GmbH als Leasingnehmer bucht die Leasingraten als Aufwand. Bei Finanzierungsleasing ist das Fahrzeug beim Leasingnehmer (GmbH) zu aktivieren, wenn die Vertragsbedingungen darauf hindeuten, dass das wirtschaftliche Eigentum übergegangen ist (Grundmietzeit über 90 % der Nutzungsdauer, Kaufoption zu günstigem Preis, Restwertrisiko beim Leasingnehmer). In diesem Fall wird das Fahrzeug aktiviert und abgeschrieben, die Leasingverbindlichkeit wird passiviert.

Praxis-Hinweis für Kleinunternehmen und Kleinstkapitalgesellschaften

Nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB können kleine Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 1 HGB) eine verkürzte Bilanz aufstellen, in der Sachanlagen zusammengefasst ausgewiesen werden. Im Anlagenspiegel (Anlage zur Bilanz) müssen jedoch die Anschaffungskosten, Zugänge, Abgänge und Abschreibungen detailliert dargestellt werden.

„Die korrekte Bilanzierung von Firmenwagen ist nicht trivial, besonders wenn Leasingverträge oder außerplanmäßige Abschreibungen ins Spiel kommen. Wer seinen Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lässt, kann sicher sein, dass alle handels- und steuerrechtlichen Vorgaben eingehalten werden. Unsere digitalen Prozesse auf OnlineBilanz.de sorgen dafür, dass alle relevanten Unterlagen strukturiert erfasst und verarbeitet werden.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Häufige Fehler bei der Abrechnung von Firmenwagen und wie Sie diese vermeiden

In der Praxis gibt es eine Reihe typischer Fehlerquellen, die bei der steuerlichen und bilanziellen Behandlung von Firmenwagen immer wieder auftreten. Diese Fehler führen oft zu Nachforderungen bei Betriebsprüfungen, zu unnötigen Steuernachzahlungen oder zu verdeckten Gewinnausschüttungen. Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen lassen sich diese Risiken jedoch weitgehend vermeiden.

Fehler 1: Fehlende oder mangelhafte schriftliche Vereinbarung

Besonders bei Gesellschafter-Geschäftsführern wird häufig vergessen, die Überlassung des Firmenwagens schriftlich zu regeln. Die Finanzverwaltung verlangt bei beherrschenden Gesellschaftern stets einen schriftlichen Nachweis über die fremdüblichen Bedingungen. Fehlt dieser, wird eine vGA unterstellt. Lösung: Ergänzen Sie den Geschäftsführervertrag um eine Klausel zur Firmenwagennutzung oder erstellen Sie einen separaten Nutzungsvertrag.

Fehler 2: Geldwerter Vorteil wird nicht oder falsch versteuert

Wird die Privatnutzung nicht korrekt als geldwerter Vorteil versteuert, liegt eine Steuerhinterziehung vor. Mögliche Fehler:

  • Falsche Ermittlung des Bruttolistenpreises (z. B. ohne Sonderausstattung)
  • Falsche Entfernungskilometer für die 0,03 %-Regelung
  • Fahrtenbuch wird nicht ordnungsgemäß geführt (Lücken, nachträgliche Eintragungen, fehlende Angaben)
  • Versteuerung erfolgt nur anteilig, obwohl die 1%-Regelung gewählt wurde

Lösung: Lassen Sie die Berechnung des geldwerten Vorteils durch einen Steuerberater prüfen oder nutzen Sie professionelle Lohnabrechnungssoftware, die die 1%-Regelung automatisch berechnet.

Fehler 3: Umsatzsteuer auf Privatnutzung wird vergessen

Wer den vollen Vorsteuerabzug beim Kauf oder Leasing geltend macht, muss die Privatnutzung als unentgeltliche Wertabgabe nach § 3 Abs. 9a Nr. 1 UStG monatlich versteuern. Dieser Schritt wird häufig übersehen, insbesondere wenn die Buchhaltung nicht professionell organisiert ist. Lösung: Die umsatzsteuerliche Privatnutzungsbesteuerung sollte in die laufende Umsatzsteuer-Voranmeldung integriert werden.

Fehler 4: Fahrtenbuch wird nicht ordnungsgemäß geführt

Fahrtenbücher werden von der Finanzverwaltung streng geprüft. Häufige Mängel:

  • Nachträgliche Eintragungen (erkennbar an Schriftbild, Tinte, Reihenfolge)
  • Lücken in der Dokumentation (fehlende Tage oder Fahrten)
  • Fehlende Angaben zu Reisezweck, Zielort, Kunde oder aufgesuchter Person
  • Kilometerstand wird nicht bei jeder Fahrt notiert
  • Digitale Fahrtenbücher ohne Manipulationsschutz

Lösung: Verwenden Sie ein zertifiziertes digitales Fahrtenbuch oder führen Sie das Fahrtenbuch handschriftlich zeitnah und lückenlos. Lassen Sie sich regelmäßig durch einen Steuerberater bestätigen, dass das Fahrtenbuch den Anforderungen genügt.

Fehler 5: Anschaffungskosten werden falsch ermittelt

Werden Anschaffungsnebenkosten nicht aktiviert oder Rabatte nicht abgezogen, ergibt sich eine falsche Abschreibungsbasis. Auch bei nachträglichen Umbauten oder Reparaturen wird oft fälschlicherweise sofort der Aufwand gebucht, obwohl eine Aktivierung geboten wäre. Lösung: Dokumentieren Sie alle Anschaffungs- und Nebenkosten sauber und klären Sie mit dem Steuerberater, ob nachträgliche Aufwendungen zu aktivieren sind.

  • Schriftlicher Überlassungsvertrag bei Gesellschafter-Geschäftsführern
  • Geldwerter Vorteil korrekt nach 1%-Regelung oder Fahrtenbuch ermittelt und in der Lohnabrechnung erfasst
  • Umsatzsteuer auf Privatnutzung monatlich in Umsatzsteuer-Voranmeldung abgeführt
  • Fahrtenbuch zeitnah, lückenlos und manipulationssicher geführt
  • Anschaffungskosten vollständig und korrekt ermittelt, Anlagenspiegel im Jahresabschluss korrekt
  • Bei Betriebsprüfung: Alle Unterlagen (Kaufvertrag, Leasingvertrag, Fahrtenbuch, Nutzungsvertrag) vollständig vorlegen

„Die meisten Fehler lassen sich mit einer sauberen Dokumentation von Anfang an vermeiden. Wir empfehlen allen GmbH-Geschäftsführern, die Firmenwagen-Abrechnung nicht nebenbei zu erledigen, sondern professionell aufzusetzen. Unsere Mandanten auf OnlineBilanz.de profitieren von unserer langjährigen Erfahrung: Wir prüfen die Verträge, die Berechnung des geldwerten Vorteils und die Buchführung und sorgen dafür, dass bei Betriebsprüfungen alles wasserdicht ist.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufig gestellte Fragen

Kann die GmbH mehrere Firmenwagen gleichzeitig anschaffen und steuerlich geltend machen?

Ja, die GmbH kann beliebig viele Firmenwagen anschaffen, sofern eine betriebliche Veranlassung vorliegt. Alle Fahrzeuge können als Betriebsausgaben abgesetzt werden. Bei privater Nutzung durch Gesellschafter-Geschäftsführer oder Arbeitnehmer muss für jedes Fahrzeug die private Nutzung versteuert werden – entweder nach der 1%-Regelung oder per Fahrtenbuch.

Darf ein Gesellschafter-Geschäftsführer den Firmenwagen auch privat im Ausland nutzen?

Grundsätzlich ja, sofern die Überlassung zur privaten Nutzung gesellschaftsvertraglich oder im Anstellungsvertrag geregelt ist. Die private Nutzung im Ausland unterliegt derselben Versteuerung wie im Inland (1%-Regelung oder Fahrtenbuch). Bei längeren Auslandsaufenthalten können jedoch umsatzsteuerliche und sozialversicherungsrechtliche Sonderfragen entstehen, die im Einzelfall zu prüfen sind.

Was passiert, wenn ein Firmenwagen nach einem Unfall total beschädigt wird?

Bei einem Totalschaden wird der Firmenwagen aus der Bilanz ausgebucht. Ein eventueller Verlust (Buchwert abzüglich Versicherungsentschädigung) ist als Betriebsausgabe abzugsfähig. Übersteigt die Versicherungszahlung den Buchwert, entsteht ein steuerpflichtiger Gewinn. Die private Nutzung endet mit dem Totalschaden; der geldwerte Vorteil ist nur bis zu diesem Zeitpunkt anzusetzen.

Muss die GmbH für jeden Firmenwagen eine separate Fahrzeugakte führen?

Rechtlich verpflichtend ist eine separate Fahrzeugakte nicht. Aus Dokumentations- und Nachweispflichten (insbesondere bei Fahrtenbüchern, Nutzungsvereinbarungen, Leasingverträgen und Wartungsnachweisen) ist es jedoch dringend empfohlen. Eine ordnungsgemäße Dokumentation schützt bei Betriebsprüfungen und erleichtert die Abrechnung von Privatnutzung, Vorsteuerabzug und vGA-Prüfungen.

Kann die GmbH einen Oldtimer oder Luxuswagen als Firmenwagen nutzen und absetzen?

Ja, grundsätzlich kann auch ein Oldtimer oder Luxuswagen Firmenwagen sein, sofern eine betriebliche Veranlassung gegeben ist. Bei unangemessen teuren Fahrzeugen für Gesellschafter-Geschäftsführer droht jedoch die Annahme einer verdeckten Gewinnausschüttung (vGA), wenn die Anschaffung nicht fremdüblich ist. Für Arbeitnehmer gilt der Grundsatz der Angemessenheit in geringerem Maße.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Einkommensteuergesetz (EStG), Handelsgesetzbuch (HGB), GmbH-Gesetz (GmbHG), Umsatzsteuergesetz (UStG). Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

Haben Sie Fragen? Jetzt erreichbar
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Servet Gündogan
Büroleitung & Support
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F. Klement · Steuerberater online · schreibt gerade…
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Guten Morgen Herr Müller — ich habe Ihre Rückfrage zum Reverse‑Charge bei dem spanischen Dienstleister gesehen. 09:12
Moin! Genau. Die Rechnung kam netto rein, MwSt steht nicht drauf. Muss ich da was tun? 09:14 · gelesen
Kurz: ja — das ist §13b UStG. Sie schulden die USt, dürfen sie aber gleichzeitig als Vorsteuer ziehen. Cashflow‑neutral, aber muss in die UStVA. 09:15
Merkblatt_§13b_UStG.pdf 2 Seiten · von F. Klement geteilt
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9:16
FK
F. Klement ● online
Heute · 9:15
Kurze Frage unterwegs — darf ich das Mittagessen mit Kunde X als BK absetzen? 9:15
Ja, 70 % wenn Bewirtungsbeleg korrekt. Foto vom Beleg genügt, lade es im Portal hoch ? 9:16 ✓✓
Top, danke! ? 9:16
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Kontakt & häufige Fragen

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Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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