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Stammkapital25.000 €
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übermittelt
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offengelegt
HR
HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
hinterlegt
Festpreis eingehalten · Bestätigung per E-Mail

Datum

Lesedauer

13–19 Minuten

OnlineBilanzBlogBWA DATEV GmbH

BWA erstellen DATEV GmbH 2026: Anleitung & Tipps

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) gehört zu den wichtigsten Steuerungsinstrumenten für GmbH-Geschäftsführer. In DATEV lässt sich die BWA monatlich automatisch erstellen – wenn Buchhaltung und Stammdaten korrekt gepflegt sind. Wer sich noch nicht für eine passende Buchhaltungssoftware für die GmbH entschieden hat, sollte vorab die Anforderungen an Reporting und Auswertungen prüfen. Dieser Artikel erklärt, wie Sie mit DATEV eine aussagekräftige BWA für Ihre GmbH erstellen, welche Schemata zur Verfügung stehen und worauf Geschäftsführer bei Kennzahlen und Interpretation achten sollten.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Die BWA erstellen Sie in DATEV über „Auswertungen → Betriebswirtschaftliche Auswertungen“ nach erfolgter laufender Buchhaltung. Für GmbH eignet sich meist das Schema „BWA 01″ (Standard) oder „BWA 04″ (Handel). Die Erstellung darf selbst erfolgen, in der Praxis übernimmt jedoch oft der Steuerberater die laufende Buchhaltung und BWA-Bereitstellung, da nur bei korrekter Kontierung aussagekräftige Zahlen entstehen.

Was ist eine BWA und welche Bedeutung hat sie für die GmbH?

Die Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) ist ein kurzfristiges Controllinginstrument, das monatlich oder quartalsweise die aktuelle Ertragslage und Liquiditätssituation der GmbH abbildet. Anders als der Jahresabschluss nach § 242 ff. HGB ist die BWA kein handelsrechtlich vorgeschriebenes Dokument, sondern ein freiwilliges Steuerungsinstrument für die Geschäftsführung. Sie entsteht aus der laufenden Finanzbuchhaltung und zeigt zeitnah Umsätze, Kosten, Rohertrag und vorläufiges Betriebsergebnis — ohne Wartezeit bis zum Jahresabschluss.

Warum ist die BWA gerade für GmbH-Geschäftsführer unverzichtbar?

  • Liquiditätssteuerung: Sie erkennen frühzeitig Zahlungsengpässe und können rechtzeitig gegensteuern — bevor Insolvenzantragspflichten nach § 15a InsO drohen.
  • Bankgespräche: Kreditgeber verlangen regelmäßig aktuelle BWA-Daten als Nachweis der wirtschaftlichen Lage.
  • Gesellschafterpflichten: Die Geschäftsführung ist nach § 43 Abs. 1 GmbHG zur ordnungsgemäßen Unterrichtung der Gesellschafter verpflichtet — die BWA ist hierfür ein zentrales Instrument.
  • Steuerliche Planungen: Vorauszahlungen, Investitionsentscheidungen und Gewinnprognosen lassen sich fundiert nur mit laufenden BWA-Daten treffen.

Praxis-Hinweis

Die BWA ersetzt nicht den handelsrechtlichen Jahresabschluss nach § 242 HGB, der weiterhin zwingend erforderlich ist. Sie ist jedoch das wichtigste Werkzeug für die laufende Unternehmenssteuerung zwischen zwei Jahresabschlüssen.

BWA erstellen mit DATEV: Schritt für Schritt erklärt

DATEV ist die führende Buchhaltungssoftware im deutschen Steuerberatungsmarkt und bietet standardisierte BWA-Schemata, die branchenübergreifend anerkannt sind. Die Erstellung einer BWA in DATEV erfolgt automatisch aus der laufenden Finanzbuchhaltung — vorausgesetzt, die Buchungen sind korrekt und vollständig erfasst.

Technische Voraussetzungen für die BWA-Erstellung in DATEV

  1. Vollständige Buchführung: Alle Geschäftsvorfälle müssen laufend und ordnungsgemäß nach § 239 HGB verbucht sein.
  2. Kontenrahmen: In der Regel wird der SKR 03 oder SKR 04 verwendet — beide sind DATEV-Standardkontenrahmen.
  3. Monatlicher Abschluss: Konten müssen monatlich abgeschlossen werden, damit die BWA den aktuellen Stand widerspiegelt.
  4. Zugriff auf DATEV Unternehmen online oder Kanzlei-Rechnungswesen: Die BWA wird je nach Lizenzmodell direkt in der Software generiert.

Der typische Ablauf in der Praxis

Nach dem monatlichen Buchungsabschluss erzeugt DATEV die BWA automatisch — üblicherweise nach dem Schema BWA 01 (Standard) oder branchenspezifischen Varianten. Die Auswertung zeigt Ist-Werte, kumulative Werte seit Jahresbeginn und häufig auch Plan-Ist-Vergleiche, sofern Planwerte hinterlegt sind. Geschäftsführer erhalten die BWA entweder direkt über DATEV Unternehmen online oder von ihrem Steuerberater als PDF oder Excel-Export.

„Viele Mandanten möchten monatlich ihre BWA digital abrufen, ohne jedes Mal beim Steuerberater nachfragen zu müssen. Mit DATEV Unternehmen online ist das transparent möglich — vorausgesetzt, die Buchhaltung ist auf aktuellem Stand.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Welche BWA-Schemata gibt es in DATEV und welches ist für GmbH geeignet?

DATEV stellt mehrere standardisierte BWA-Formulare bereit, die sich in Struktur und Detailtiefe unterscheiden. Die Wahl des richtigen Schemas hängt von Branche, Größe und internen Controlling-Anforderungen ab.

BWA-Schema Zielgruppe Besonderheiten
BWA 01 (Standard) Alle Branchen, insbesondere Handel und Dienstleistung Klassische Gliederung nach Gesamtleistung, Wareneinsatz, Rohertrag, Betriebsergebnis
BWA 04 (Kostenrechnerische BWA) Produktionsbetriebe, Handwerk Unterscheidet kalkulatorische und tatsächliche Kosten
BWA 20 (Branchen-BWA) Branchenspezifisch (z. B. Handwerk, Gastronomie) Angepasste Kennzahlen je nach Branche
BWA 51 (Kapitalflussrechnung) Liquiditätssteuerung Zeigt Zahlungsströme, nicht Erträge/Aufwendungen

Empfehlung für GmbH und UG

Für die meisten GmbHs ist die BWA 01 (Standard-BWA) das geeignete Schema. Sie ist klar strukturiert, von Banken und Investoren anerkannt und erlaubt einen schnellen Überblick über Umsatz, Kosten und Ergebnis. Produktionsbetriebe greifen oft zusätzlich auf die BWA 04 zurück, um kalkulatorische Abschreibungen und Zinsen abzubilden. Wer Liquidität steuern möchte, sollte ergänzend die BWA 51 (Kapitalflussrechnung) nutzen.

Wichtig

Die BWA-Schemata sind nicht normiert wie der Jahresabschluss nach § 266 HGB. Banken und externe Stakeholder erwarten jedoch meist die Standard-BWA 01, da diese vergleichbar und verständlich ist.

Wer darf die BWA erstellen: Selbst oder Steuerberater?

Die Erstellung einer BWA ist rechtlich nicht an die Berufsqualifikation als Steuerberater gebunden. Jeder Geschäftsführer darf die laufende Buchhaltung selbst führen und daraus eine BWA erzeugen — vorausgesetzt, er verfügt über die notwendige Fachkenntnis und Zeit. In der Praxis jedoch lagern die meisten GmbHs die Buchhaltung und BWA-Erstellung an einen Steuerberater aus, um Fehler zu vermeiden und Haftungsrisiken zu minimieren.

BWA selbst erstellen: Voraussetzungen und Risiken

  • Fachkenntnis: Sie müssen die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung nach § 239 HGB kennen und anwenden können.
  • DATEV-Zugang: Ohne Steuerberater benötigen Sie eine eigene DATEV-Lizenz (z. B. DATEV Mittelstand), was mit erheblichen Kosten verbunden ist.
  • Zeitaufwand: Monatlich müssen alle Belege erfasst, kontiert und abgestimmt werden — ein Aufwand, der leicht unterschätzt wird.
  • Haftung: Bei Fehlern in der Buchhaltung haften Sie persönlich — sowohl gegenüber der GmbH als auch gegenüber Gesellschaftern und Gläubigern nach § 43 GmbHG.

BWA durch den Steuerberater: Vorteile und typischer Ablauf

Die meisten GmbHs übertragen die Buchhaltung und BWA-Erstellung an einen Steuerberater. Dieser erfasst die laufenden Geschäftsvorfälle in DATEV, erstellt monatlich die BWA und stellt sie dem Geschäftsführer digital zur Verfügung. Der Vorteil: fachliche Sicherheit, aktuelle Gesetzgebung und Haftungsübernahme durch den Steuerberater. Der Nachteil: monatliche Kosten nach StBVV (Steuerberatervergütungsverordnung), die je nach Aufwand und Gegenstandswert variieren.

„Die BWA ist nur so gut wie die Buchhaltung, auf der sie basiert. Unvollständige oder fehlerhafte Buchungen führen zu falschen Kennzahlen — und damit zu Fehlentscheidungen. Unsere Steuerberater prüfen die Buchhaltung monatlich, bevor die BWA an den Mandanten geht.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

OnlineBilanz-Praxis

Wer die laufende Buchhaltung und monatliche BWA-Erstellung durch einen Steuerberater digital koordiniert erhalten möchte, findet auf OnlineBilanz.de transparente Festpreise und zugelassene Steuerberater — ohne Wartezeiten und mit direktem Zugang zu DATEV Unternehmen online.

Was steht in der BWA? Wichtige Kennzahlen für Geschäftsführer

Eine typische DATEV-BWA nach Schema 01 gliedert sich in mehrere Blöcke, die aufeinander aufbauen und schrittweise vom Umsatz zum Betriebsergebnis führen. Geschäftsführer sollten die wichtigsten Positionen verstehen, um die wirtschaftliche Lage der GmbH richtig einschätzen zu können.

Aufbau der Standard-BWA (BWA 01)

  1. Gesamtleistung: Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen und aktivierten Eigenleistungen.
  2. Wareneinsatz / Material: Direkte Kosten für Waren oder Material, die zur Umsatzerzielung notwendig waren.
  3. Rohertrag I: Gesamtleistung minus Wareneinsatz — zentrale Kennzahl für die Bruttomarge.
  4. Kostenarten: Personalkosten, Raumkosten, Versicherungen, Abschreibungen, sonstige Kosten.
  5. Betriebsergebnis (EBIT): Rohertrag minus alle betrieblichen Kosten — vor Zinsen und Steuern.
  6. Neutrales Ergebnis: Zinsen, außerordentliche Erträge/Aufwendungen.
  7. Vorläufiges Ergebnis: Betriebsergebnis plus neutrales Ergebnis — Grundlage für die Steuervorauszahlungen.

Kennzahlen, die Geschäftsführer monatlich prüfen sollten

  • Rohertrag I in Prozent der Gesamtleistung (Bruttomarge)
  • Personalkostenquote in Prozent der Gesamtleistung
  • Betriebsergebnis (EBIT) absolut und in Prozent
  • Kumulative Werte seit Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahr
  • Liquiditätsentwicklung (zusätzlich zur BWA: Kontostand und offene Posten)

35–45 %

Typische Bruttomarge im Handel (Rohertrag I)

< 50 %

Personalkostenquote bei vielen Dienstleistern

12 x/Jahr

Empfohlene Häufigkeit der BWA-Prüfung

Häufige Fehler bei der BWA-Erstellung und wie Sie diese vermeiden

Auch wenn DATEV die BWA automatisch erzeugt, sind Fehler in der Praxis häufig — meist aufgrund unvollständiger oder fehlerhafter Buchhaltung. Geschäftsführer sollten typische Fehlerquellen kennen, um die Qualität ihrer BWA sicherzustellen.

Die häufigsten Fehlerquellen in der Praxis

Fehlerquelle Folge Vermeidung
Fehlende oder verspätete Belege Unvollständige Erfassung von Kosten → Ergebnis zu hoch Belege digital sofort erfassen (z. B. App, Belegscanner)
Falsche Kontierung Kosten landen in falschen Positionen → Kennzahlen verzerrt Regelmäßige Plausibilitätsprüfung durch Steuerberater
Nicht abgegrenzte Kosten Jahresbeiträge (z. B. Versicherungen) im Monat der Zahlung voll wirksam → monatliche Schwankungen Periodengerechte Abgrenzung nach § 250 HGB
Private Entnahmen nicht getrennt Privatentnahmen als Betriebsausgabe → Ergebnis zu niedrig Strikte Trennung betrieblich/privat, Entnahmen auf Konto 1810/1800
Fehlende Abstimmung Bank/Kasse Differenzen zwischen Soll und Haben → BWA nicht aussagekräftig Monatliche Kontenabstimmung vor BWA-Erstellung

Praxis-Warnung

Eine BWA mit fehlerhaften Daten ist schlimmer als keine BWA — sie führt zu Fehlentscheidungen. Geschäftsführer haften nach § 43 GmbHG für Schäden, die durch fahrlässige Unternehmenssteuerung entstehen.

„Wir sehen regelmäßig BWAs, die technisch korrekt aus DATEV kommen, aber inhaltlich falsch sind — weil Belege fehlen oder falsch gebucht wurden. Deshalb prüfen wir monatlich die Plausibilität, bevor die BWA an den Mandanten geht.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

BWA und Jahresabschluss: Wie hängen sie zusammen?

Die BWA ist eine unterjährige Auswertung der laufenden Buchhaltung, der Jahresabschluss nach § 242 HGB hingegen die rechtsverbindliche Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum Bilanzstichtag (meist 31.12.). Beide basieren auf derselben Buchhaltung, unterscheiden sich jedoch in Detailtiefe, Prüfungsintensität und rechtlicher Bedeutung.

Die wichtigsten Unterschiede im Überblick

BWA (monatlich/quartalsweise)

  • Zeitnahe, vorläufige Auswertung
  • Keine gesetzliche Pflicht
  • Keine Bilanz, nur Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
  • Keine Prüfung, keine Unterschrift
  • Für interne Steuerung und Bankgespräche

Jahresabschluss (jährlich)

  • Rechtsverbindlich nach § 242 HGB
  • Gesetzliche Pflicht für alle Kaufleute
  • Bilanz + GuV + Anhang (bei GmbH)
  • Prüfung, Feststellung, Offenlegung
  • Für Gesellschafter, Finanzamt, Öffentlichkeit

Warum die BWA den Jahresabschluss nicht ersetzt

Die BWA bildet nur die Ertragslage ab, nicht jedoch die Vermögenslage (Bilanz). Zudem fehlen in der BWA typischerweise Jahresabschlussbuchungen wie Abschreibungen, Rückstellungen nach § 249 HGB, Abgrenzungen nach § 250 HGB oder die Bewertung von Vorräten nach § 256 HGB. Erst im Jahresabschluss werden diese Positionen vollständig erfasst und geprüft. Die GmbH ist nach § 242 Abs. 1 HGB verpflichtet, zum Ende jedes Geschäftsjahres einen Jahresabschluss aufzustellen — unabhängig davon, ob monatlich BWAs erstellt werden.

Wichtig für GmbH-Geschäftsführer

Die Gesellschafter müssen den Jahresabschluss nach § 42a GmbHG innerhalb von acht Monaten (mittelgroße/große GmbH) bzw. elf Monaten (kleine GmbH) feststellen. Die Offenlegung beim Unternehmensregister muss nach § 325 HGB innerhalb von zwölf Monaten erfolgen — bei Verstoß droht ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB von 500 bis 25.000 Euro.

Digitale Prozesse: BWA automatisch aus DATEV abrufen

Moderne Steuerberatungskanzleien arbeiten mit digitalen Schnittstellen, über die Mandanten jederzeit ihre aktuelle BWA abrufen können. DATEV Unternehmen online ist die führende Plattform für diesen digitalen Austausch — sie verbindet die Kanzlei-Software mit dem Mandanten-Zugang und ermöglicht transparente Einblicke in Buchhaltung, BWA und Jahresabschluss.

So funktioniert der digitale BWA-Abruf mit DATEV Unternehmen online

  1. Belegerfassung: Sie laden Belege digital hoch (per App, Scanner oder Upload) — alternativ übernimmt der Steuerberater die Erfassung.
  2. Buchhaltung: Der Steuerberater verbucht die Belege monatlich in DATEV Kanzlei-Rechnungswesen.
  3. BWA-Erstellung: Nach Monatsabschluss wird die BWA automatisch generiert und im Mandantenportal bereitgestellt.
  4. Abruf: Sie loggen sich in DATEV Unternehmen online ein und laden die aktuelle BWA als PDF oder Excel herunter.

Vorteile der digitalen BWA-Bereitstellung

  • Transparenz: Sie sehen jederzeit den aktuellen Stand Ihrer Buchhaltung — ohne Nachfragen beim Steuerberater.
  • Schnelligkeit: Keine Wartezeiten auf Postversand oder E-Mail — die BWA ist online verfügbar, sobald der Monat abgeschlossen ist.
  • Sicherheit: DATEV-Server sind nach höchsten Sicherheitsstandards zertifiziert (ISO 27001, BSI C5).
  • Archivierung: Alle BWAs bleiben digital verfügbar — ideal für Vergleiche und Bankgespräche.

„Die meisten Mandanten schätzen den digitalen Zugang zur BWA — sie können sich jederzeit über die aktuelle Lage informieren, ohne auf Rückruf warten zu müssen. Das spart Zeit und schafft Vertrauen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

OnlineBilanz-Praxis

Auf OnlineBilanz.de erhalten Mandanten automatisch Zugang zu DATEV Unternehmen online — ohne Zusatzkosten. Die laufende Buchhaltung und monatliche BWA-Erstellung erfolgt durch zugelassene Steuerberater, digital koordiniert und zu transparenten Festpreisen.

Kosten der BWA-Erstellung durch Steuerberater nach StBVV

Die Vergütung für steuerberaterliche Leistungen richtet sich nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV). Die BWA-Erstellung ist Teil der laufenden Buchführung und wird nach § 33 StBVV abgerechnet — abhängig von Gegenstandswert (Jahresumsatz oder Bilanzsumme) und Schwierigkeitsgrad der Buchhaltung.

Typische Kostenstruktur für laufende Buchhaltung + BWA

Gegenstandswert (Jahresumsatz) Monatliche Kosten (ca.) Jährliche Kosten (ca.)
Bis 100.000 € 150 – 300 € 1.800 – 3.600 €
100.000 – 300.000 € 250 – 450 € 3.000 – 5.400 €
300.000 – 600.000 € 350 – 600 € 4.200 – 7.200 €
600.000 – 1.200.000 € 500 – 900 € 6.000 – 10.800 €

Die tatsächlichen Kosten hängen stark vom Aufwand ab: Anzahl der Belege, Komplexität der Geschäftsvorfälle, Qualität der Vorbuchhaltung und Umfang der gewünschten Auswertungen. Viele Steuerberater bieten Pauschalpreise an, die alle monatlichen Leistungen (Buchhaltung, BWA, Umsatzsteuervoranmeldung) bündeln — das schafft Planungssicherheit.

Was ist in den Kosten enthalten?

  • Erfassung und Kontierung aller laufenden Geschäftsvorfälle
  • Monatliche Erstellung der BWA nach DATEV-Standard
  • Umsatzsteuervoranmeldung (monatlich oder quartalsweise)
  • Beratung zu laufenden steuerlichen Fragen
  • Zugang zu DATEV Unternehmen online (je nach Kanzlei)

Zusatzkosten beachten

Der Jahresabschluss ist in den monatlichen Buchführungskosten nicht enthalten. Die Erstellung des Jahresabschlusses wird separat nach § 35 StBVV abgerechnet — je nach Größe der GmbH zwischen 1.000 und 5.000 Euro.

Transparente Festpreise bei OnlineBilanz

Wer Planungssicherheit bevorzugt, findet auf OnlineBilanz.de transparente Festpreise für Buchhaltung, BWA und Jahresabschluss — digital koordiniert durch zugelassene Steuerberater, ohne versteckte Kosten nach StBVV-Rahmen.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich die BWA auch rückwirkend in DATEV erstellen?

Ja, in DATEV können Sie BWA für zurückliegende Monate jederzeit abrufen, sofern die Buchhaltung für diese Zeiträume erfasst ist. Wählen Sie im Auswertungsmenü einfach den gewünschten Monat oder Zeitraum. Nachträgliche Buchungskorrekturen werden in der BWA sofort berücksichtigt, sobald Sie die Auswertung neu generieren.

Wie oft sollte eine GmbH die BWA erstellen lassen?

In der Regel monatlich, spätestens zum 15. des Folgemonats. Nur so erhalten Geschäftsführer zeitnah Einblick in Liquidität, Ertragslage und Kostenstruktur. Bei saisonalen Schwankungen oder in Wachstumsphasen kann sogar eine wöchentliche Kurzauswertung sinnvoll sein. Banken und Investoren erwarten meist eine monatliche BWA.

Ist die BWA rechtlich verpflichtend für GmbH?

Nein, es besteht keine gesetzliche Pflicht zur Erstellung einer BWA. § 41 GmbHG verpflichtet den Geschäftsführer jedoch zur sorgfältigen Überwachung der Zahlungsfähigkeit und zur rechtzeitigen Insolvenzanmeldung (§ 15a InsO). In der Praxis ist die monatliche BWA daher unverzichtbares Instrument, um dieser Sorgfaltspflicht nachzukommen.

Kann ich in DATEV mehrere BWA-Schemata gleichzeitig nutzen?

Ja, Sie können in DATEV für denselben Mandanten verschiedene Schemata parallel abrufen (z. B. BWA 01 für interne Steuerung, BWA 20 für Kapitalflussrechnung). Die Umstellung erfolgt im Auswertungsmenü über die Schemaauswahl. Achten Sie darauf, dass manche Schemata spezielle Kontenzuordnungen erfordern, die in den Stammdaten hinterlegt sein müssen.

Was ist der Unterschied zwischen vorläufiger und endgültiger BWA?

Die vorläufige BWA basiert auf den bisher erfassten Belegen des laufenden Monats; die endgültige BWA wird nach Monatsabschluss erstellt, wenn alle Buchungen (inkl. Abgrenzungen, Rückstellungen, Bankauszüge) vollständig sind. In DATEV gibt es technisch keine separate Kennzeichnung; entscheidend ist der Bearbeitungsstand der Fibu zum Zeitpunkt der Auswertung.

Kann die BWA auch als Basis für die Umsatzsteuer-Voranmeldung dienen?

Die BWA zeigt die Umsatz- und Vorsteuer in einer Übersicht, ist jedoch kein Ersatz für die offizielle Umsatzsteuer-Voranmeldung nach § 18 UStG. Diese wird in DATEV separat erstellt und elektronisch über ELSTER übermittelt. Die BWA dient als Plausibilitätskontrolle, ob die USt-Zahllast mit dem vorläufigen Ergebnis übereinstimmt.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), GmbH-Gesetz (GmbHG), Steuerberater-Vergütungsverordnung (StBVV), Insolvenzordnung (InsO). Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
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Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
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Ben
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