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Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
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Stammkapital25.000 €
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offengelegt
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Datum

Lesedauer

15–23 Minuten

OnlineBilanzBlogBuchführung Freiberufler

Buchführung selber machen Freiberufler 2026

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Freiberufler sind von der doppelten Buchführung befreit, müssen aber dennoch sorgfältige Aufzeichnungen führen. In diesem Leitfaden erfahren Sie, welche Pflichten bestehen, wie Sie die Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) korrekt erstellen und welche Software-Tools die Arbeit erleichtern. Wir zeigen Ihnen auch, wann sich die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater lohnt.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Freiberufler sind nach § 4 Abs. 3 EStG nicht zur doppelten Buchführung verpflichtet, sondern erstellen eine Einnahmenüberschussrechnung (EÜR). Dennoch müssen alle Einnahmen und Ausgaben vollständig dokumentiert, Belege zehn Jahre aufbewahrt und bei Umsatzsteuerpflicht weitere Aufzeichnungspflichten erfüllt werden. Mit moderner Software und klarer Struktur lässt sich die Buchführung effizient selbst erledigen – bei komplexen Sachverhalten empfiehlt sich jedoch die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater.

Wer muss als Freiberufler Buchführung machen?

Freiberufler gehören nach § 18 EStG zu den freien Berufen und sind grundsätzlich nicht buchführungspflichtig im Sinne des Handelsgesetzbuches. Anders als Gewerbetreibende, die bei Überschreiten bestimmter Umsatz- oder Gewinngrenzen zur doppelten Buchführung verpflichtet werden (§ 141 AO), dürfen Freiberufler ihren Gewinn mittels Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) nach § 4 Abs. 3 EStG ermitteln.

Die Buchführungspflicht entsteht für Freiberufler nur dann, wenn sie freiwillig Kaufmann werden oder eine Kapitalgesellschaft (z. B. Freiberufler-GmbH) gründen. In allen anderen Fällen reicht die vereinfachte EÜR aus. Dennoch ist eine geordnete Aufzeichnung aller Einnahmen und Ausgaben erforderlich, um den steuerlichen Pflichten nachzukommen und bei einer Betriebsprüfung die Besteuerungsgrundlagen nachweisen zu können.

Wichtig zu wissen

Freiberufler sind zwar nicht buchführungspflichtig, müssen aber ihre Einnahmen und Ausgaben lückenlos dokumentieren. Die EÜR ist für Betriebseinnahmen über 22.000 Euro jährlich elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln (Anlage EÜR zur Einkommensteuererklärung).

Freiberufliche Tätigkeiten im Überblick

Zu den freien Berufen nach § 18 EStG zählen unter anderem:

  • Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Heilpraktiker, Psychotherapeuten
  • Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Notare
  • Ingenieure, Architekten, Handelschemiker, Sachverständige
  • Journalisten, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer
  • Künstler, Schriftsteller, Musiker, Designer
  • Wissenschaftler, Dozenten, Erzieher (unter bestimmten Voraussetzungen)

Was ist der Unterschied zwischen Buchführung und EÜR?

Der zentrale Unterschied liegt im Gewinnermittlungsverfahren: Die doppelte Buchführung (Bilanzierung) nach § 4 Abs. 1 EStG erfasst Vermögen und Schulden systematisch und ermittelt den Gewinn durch Betriebsvermögensvergleich (Bilanz). Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung nach § 4 Abs. 3 EStG hingegen stellt lediglich die Betriebseinnahmen den Betriebsausgaben gegenüber und ermittelt den Gewinn als Überschuss.

Kriterium Doppelte Buchführung EÜR (Freiberufler)
Rechtliche Grundlage § 238 ff. HGB, § 4 Abs. 1 EStG § 4 Abs. 3 EStG
Gewinnermittlung Betriebsvermögensvergleich (Bilanz) Einnahmen minus Ausgaben
Erfassung Soll-Versteuerung, Abgrenzung Zufluss-/Abflussprinzip (§ 11 EStG)
Aufwand Hoch (Konten, Buchungssätze, Bilanz) Gering (tabellarische Übersicht)
Pflicht für Kaufleute, Kapitalgesellschaften Freiberufler, Kleingewerbetreibende
Jahresabschluss Bilanz + GuV EÜR (Anlage zur Steuererklärung)

Das Zufluss-Abfluss-Prinzip nach § 11 EStG bedeutet: Einnahmen werden in dem Kalenderjahr erfasst, in dem sie tatsächlich zufließen (Geldeingang), Ausgaben in dem Jahr, in dem sie geleistet werden. Dies vereinfacht die Erfassung erheblich und macht eine periodengerechte Abgrenzung (Rechnungsabgrenzungsposten, Rückstellungen) überflüssig.

„Für Freiberufler ist die EÜR das geeignete Instrument: Sie ist gesetzlich ausreichend, deutlich weniger aufwendig als die Bilanzierung und lässt sich mit moderner Software oder durch einen Steuerberater effizient erstellen. Wer die Einnahmen und Ausgaben laufend erfasst, hat am Jahresende nur noch geringen Aufwand.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Welche Aufzeichnungen sind für Freiberufler Pflicht?

Auch ohne Buchführungspflicht müssen Freiberufler ihre betrieblichen Vorgänge vollständig, richtig, zeitgerecht und geordnet aufzeichnen (§ 146 AO). Die Finanzverwaltung verlangt, dass die Besteuerungsgrundlagen jederzeit nachprüfbar sind. Folgende Aufzeichnungen und Belege sind daher unverzichtbar:

  • Alle Einnahmen (Honorare, Vergütungen, Erstattungen) mit Datum, Auftraggeber, Rechnungsnummer und Betrag
  • Alle Betriebsausgaben mit Beleg (Rechnungen, Quittungen, Kontoauszüge)
  • Getrennte Erfassung von Umsatzsteuer (sofern nicht Kleinunternehmer nach § 19 UStG)
  • Aufbewahrung aller Belege für 10 Jahre (§ 147 Abs. 3 AO)
  • Elektronische Aufbewahrung bei digitalen Belegen (GoBD-konform)
  • Fahrtenbuch bei betrieblich genutzten Fahrzeugen (1-%-Methode oder Fahrtenbuchmethode)
  • Anlageverzeichnis für Wirtschaftsgüter über 800 Euro netto (GWG-Grenze nach § 6 Abs. 2 EStG)
  • Bei Umsätzen über 22.000 Euro: elektronische Übermittlung der Anlage EÜR

Aufbewahrungsfristen und GoBD

Nach § 147 AO sind Belege, Bücher und Aufzeichnungen grundsätzlich 10 Jahre aufzubewahren. Die Frist beginnt mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung erfolgte. Für empfangene Handels- oder Geschäftsbriefe gilt eine Frist von 6 Jahren. Seit Inkrafttreten der Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form (GoBD) müssen digitale Belege (E-Mails, PDF-Rechnungen) revisionssicher und unveränderbar archiviert werden.

Achtung bei Betriebsprüfung

Fehlende oder unvollständige Aufzeichnungen können zu Hinzuschätzungen durch das Finanzamt führen (§ 162 AO). Im schlimmsten Fall droht der Vorwurf der Steuerhinterziehung. Eine lückenlose, zeitnahe Belegerfassung ist daher nicht nur Pflicht, sondern auch Eigenschutz.

Buchführung selbst machen oder zum Steuerberater?

Freiberufler stehen vor der Entscheidung: EÜR selbst erstellen oder an einen Steuerberater delegieren? Die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab: Umfang der Tätigkeit, Komplexität der Geschäftsvorfälle, eigene Fachkenntnisse, verfügbare Zeit und individuelle Risikobereitschaft.

Selbst machen

Geeignet für einfache Fälle mit wenigen Geschäftsvorfällen, klare Einnahmen-Ausgaben-Struktur, gute Kenntnisse in Steuerrecht und Buchhaltungssoftware. Vorteil: Kostenersparnis, volle Kontrolle. Nachteil: Zeitaufwand, Haftungsrisiko bei Fehlern, keine Gewähr für Vollständigkeit und Optimierung.

Steuerberater beauftragen

Empfohlen bei höheren Umsätzen, komplexen Sachverhalten (Investitionen, internationale Kunden, Umsatzsteuer-Sonderfälle), wenig Zeit oder fehlendem Fachwissen. Vorteil: Rechtssicherheit, Haftungsübernahme durch StB, Steueroptimierung, keine Sorge um Fristen. Nachteil: Kosten (StBVV).

Viele Freiberufler kombinieren beide Ansätze: Laufende Belege selbst erfassen (mit Software wie lexoffice, sevDesk, WISO oder DATEV), die Jahresabrechnung und Steuererklärung jedoch vom Steuerberater prüfen und einreichen lassen. So bleibt die Kontrolle über die eigenen Zahlen erhalten, während die rechtliche Sicherheit durch die fachliche Begleitung gewährleistet wird.

„Gerade bei Freiberuflern mit wachsendem Geschäft lohnt sich die frühzeitige Einbindung eines Steuerberaters. Wer von Anfang an auf eine saubere Struktur setzt, spart später Zeit, Nerven und oft auch Steuern. Die Investition rechnet sich in den meisten Fällen bereits im ersten Jahr.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Wer den Jahresabschluss und die Steuererklärung durch einen Steuerberater erstellen lassen möchte, ohne langes Suchen und Warten, findet auf OnlineBilanz.de digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen – zugelassene Steuerberater, moderne Software, keine versteckten Kosten.

Welche Software und Tools eignen sich für Freiberufler?

Die Wahl der richtigen Buchhaltungssoftware hängt von Umfang, Budget und Anforderungen ab. Moderne Cloud-Lösungen bieten heute automatische Belegerfassung, Bankanbindung, Umsatzsteuer-Voranmeldung und DATEV-Export – ideal für die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater. Entscheidend ist, dass die Software die Anforderungen der GoBD erfüllt und revisionssichere Archivierung ermöglicht.

Übersicht gängiger Buchhaltungstools

Software Zielgruppe Besonderheiten Preis (ca.)
lexoffice Freiberufler, Kleinunternehmer Einfach, cloudbasiert, Banking, Rechnungen, EÜR ab 10 €/Monat
sevDesk Freelancer, kleine Unternehmen Belegerkennung, Zeiterfassung, Kundenverwaltung ab 9 €/Monat
WISO Mein Büro Selbstständige, Kleinunternehmen Desktop/Cloud, umfangreich, Steuerberechnung ab 10 €/Monat
Billomat Freelancer, Dienstleister Rechnungen, Angebote, Zeiterfassung, EÜR ab 11 €/Monat
DATEV Mittelstand Zusammenarbeit mit Steuerberater Professionell, DATEV-Schnittstelle, hohe Sicherheit individuell
Debitoor (SumUp) Einstieg, sehr kleine Freiberufler Simpel, mobil, Rechnungsstellung ab 4 €/Monat

Tipp: DATEV-Export für Steuerberater

Wer mit einem Steuerberater zusammenarbeitet, sollte auf eine Software mit DATEV-Schnittstelle oder zumindest Standard-CSV-Export achten. Das spart Doppelarbeit und Übertragungsfehler. Viele Steuerberater arbeiten mit DATEV Unternehmen online – dann ist ein direkter Zugriff auf die Belege möglich.

Anforderungen an GoBD-konforme Software

  • Unveränderbarkeit und Nachvollziehbarkeit aller Buchungen
  • Vollständigkeit der Erfassung (keine nachträgliche Löschung ohne Protokoll)
  • Revisionssichere Archivierung digitaler Belege
  • Zeitnahe Erfassung der Geschäftsvorfälle
  • Maschinelle Auswertbarkeit (Datenexport für Betriebsprüfung)
  • Dokumentation der Software und Verfahrensbeschreibung

Häufige Fehler bei der Buchführung und wie Sie sie vermeiden

Auch bei der vermeintlich einfachen EÜR schleichen sich in der Praxis oft Fehler ein, die bei einer Betriebsprüfung zu Nachforderungen, Zinsen oder Bußgeldern führen können. Die häufigsten Fallstricke – und wie Sie diese umgehen:

1. Private und betriebliche Ausgaben vermischen

Wer kein separates Geschäftskonto führt, läuft Gefahr, private Ausgaben versehentlich als Betriebsausgaben zu deklarieren oder umgekehrt. Lösung: Geschäftskonto einrichten und konsequent trennen. Privatentnahmen und -einlagen klar dokumentieren.

2. Belege fehlen oder sind unvollständig

Ohne Beleg keine Betriebsausgabe – diese Regel gilt ausnahmslos. Lösung: Alle Belege zeitnah digitalisieren (Foto, Scan), in der Software ablegen und nach GoBD archivieren. Notfalls Eigenbelege für Bagatellausgaben erstellen (max. 150 Euro, mit Begründung).

3. Umsatzsteuer falsch oder gar nicht erfasst

Viele Freiberufler sind Kleinunternehmer nach § 19 UStG und weisen keine Umsatzsteuer aus. Wer jedoch darauf verzichtet, darf auch keine Vorsteuer geltend machen. Achtung: Bei Überschreiten der Umsatzgrenze (2025: 25.000 Euro im Vorjahr, 100.000 Euro im laufenden Jahr) entfällt die Kleinunternehmerregelung automatisch. Dann sind monatliche oder vierteljährliche Umsatzsteuer-Voranmeldungen Pflicht.

4. Abschreibungen und GWG nicht korrekt angesetzt

Wirtschaftsgüter über 800 Euro netto (Stand 2026: GWG-Grenze nach § 6 Abs. 2 EStG) müssen über die Nutzungsdauer abgeschrieben werden (§ 7 EStG). Lösung: Anlageverzeichnis führen, AfA-Tabellen nutzen, bei Unsicherheit Steuerberater fragen.

Vorsicht bei Schätzungen

Wer seine Aufzeichnungspflichten verletzt, riskiert eine Hinzuschätzung durch das Finanzamt nach § 162 AO. Das Finanzamt darf dann den Gewinn schätzen – meist zu Ihren Unlasten. Im Extremfall drohen Steuernachzahlungen, Zinsen (0,15 % pro Monat nach § 238 AO) und Verspätungszuschläge.

5. Fristen versäumen

Die Abgabefrist für die Einkommensteuererklärung endet für Freiberufler ohne Steuerberater am 31. Juli des Folgejahres (für 2025 also: 31.07.2026). Mit Steuerberater verlängert sich die Frist auf den 30. April 2027 (§ 149 Abs. 3 AO). Umsatzsteuer-Voranmeldungen sind je nach Dauerfristverlängerung monatlich oder vierteljährlich fällig.

Welche Steuern und Abgaben müssen Freiberufler beachten?

Freiberufler unterliegen mehreren Steuerarten – je nach Rechtsform, Umsatz und Gewinn. Ein Überblick über die wichtigsten Steuerpflichten:

Einkommensteuer

Der Gewinn aus freiberuflicher Tätigkeit ist einkommensteuerpflichtig (§ 2 Abs. 1 Nr. 3 EStG). Die Einkommensteuer ist progressiv gestaltet (2026: Grundfreibetrag 11.784 Euro, Spitzensteuersatz 42 % ab ca. 66.000 Euro, Reichensteuersatz 45 % ab ca. 277.000 Euro). Freiberufler müssen vierteljährlich Vorauszahlungen leisten, die das Finanzamt auf Basis der letzten Steuererklärung festsetzt.

Umsatzsteuer

Grundsätzlich müssen Freiberufler Umsatzsteuer (Regelsteuersatz 19 %, ermäßigt 7 %) auf ihre Leistungen erheben und an das Finanzamt abführen (§ 1 UStG). Ausnahme: Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG (Umsatz im Vorjahr max. 25.000 Euro, im laufenden Jahr voraussichtlich max. 100.000 Euro). Kleinunternehmer weisen keine Umsatzsteuer aus, dürfen aber auch keine Vorsteuer abziehen.

Die Umsatzsteuer-Voranmeldung ist je nach Umsatz monatlich oder vierteljährlich elektronisch (ELSTER) abzugeben. Im ersten und zweiten Jahr nach Gründung gilt grundsätzlich monatliche Abgabe. Ab dem dritten Jahr vierteljährlich, wenn die Umsatzsteuer-Zahllast unter 7.500 Euro liegt. Eine Dauerfristverlängerung um einen Monat ist auf Antrag möglich.

Gewerbesteuer

Freiberufler sind nicht gewerbesteuerpflichtig (§ 2 Abs. 1 GewStG). Nur wenn die Tätigkeit gewerblich wird (z. B. durch Gründung einer GmbH oder bei gemischter Tätigkeit), fällt Gewerbesteuer an. Vorsicht: Bei Personengesellschaften (GbR, PartG) mit gemischten Einkünften kann die gesamte Gesellschaft gewerbesteuerpflichtig werden (sog. Infektionstheorie).

11.784 €

Grundfreibetrag 2026 (Einkommensteuer)

25.000 €

Umsatzgrenze Kleinunternehmer (Vorjahr)

0 %

Gewerbesteuer für echte Freiberufler

Sozialversicherung

Freiberufler sind nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert (Ausnahmen: bestimmte Berufsgruppen nach § 2 SGB VI, z. B. Lehrer, Hebammen, Künstler über KSK). Sie müssen sich selbst um Kranken-, Pflege- und Altersvorsorge kümmern. Viele Freiberufler sind Mitglied in einem berufsständischen Versorgungswerk (z. B. Ärztekammer, Rechtsanwaltskammer), das die gesetzliche Rentenversicherung ersetzt.

Wie kann Digitalisierung die Buchführung erleichtern?

Moderne Technologie nimmt Freiberuflern einen Großteil der manuellen Arbeit ab: Belegerfassung per App, automatische Kategorisierung, KI-gestützte Texterkennung (OCR), Banking-Integration und elektronische Übermittlung an Finanzamt oder Steuerberater. Die Digitalisierung reduziert Fehlerquellen, spart Zeit und sorgt für GoBD-konforme Archivierung.

Automatisierung in der Praxis

  • Belegerfassung per App: Foto mit dem Smartphone, OCR-Erkennung, automatische Zuordnung zu Kategorien
  • Bankanbindung: Automatischer Import von Zahlungen, Abgleich mit offenen Rechnungen, keine manuelle Erfassung
  • Wiederkehrende Rechnungen: Automatische Erstellung und Versand von Abo-Rechnungen (z. B. monatliche Retainer)
  • DATEV-Schnittstelle: Direkter Zugriff für den Steuerberater, keine Doppelerfassung, keine Medienbrüche
  • Umsatzsteuer-Voranmeldung: Software berechnet automatisch Umsatz- und Vorsteuer, erstellt ELSTER-XML
  • Mahnwesen: Automatische Erinnerungen und Mahnungen bei offenen Forderungen

„Die Digitalisierung der Buchführung ist kein Luxus mehr, sondern Standard. Wer heute noch mit Excel-Tabellen und Papierbelegen arbeitet, verschenkt Zeit und riskiert Fehler. Die Investition in eine moderne Software zahlt sich bereits nach wenigen Monaten aus – durch Zeitersparnis, Rechtskonformität und besseren Überblick über die eigene Liquidität.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

GoBD und digitale Archivierung

Die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form (GoBD) regeln, wie digitale Belege und Buchungen zu behandeln sind. Zentrale Anforderungen sind: Unveränderbarkeit (keine nachträgliche Manipulation), Vollständigkeit (lückenlose Erfassung), Zeitgerechtigkeit (zeitnahe Buchung), maschinelle Auswertbarkeit (Datenexport für Betriebsprüfung). Moderne Cloud-Buchhaltung erfüllt diese Anforderungen automatisch durch revisionssichere Speicherung und Versionierung.

Tipp: Zusammenarbeit mit Steuerberater digital gestalten

Viele Steuerberater bieten heute digitale Mandantenportale (z. B. DATEV Unternehmen online). Sie laden Ihre Belege hoch, der Steuerberater hat direkten Zugriff, prüft, bucht und erstellt die Steuererklärung. Das spart Porto, Papier und Wartezeiten – und Sie behalten jederzeit den Überblick über den Bearbeitungsstand.

Wie können Freiberufler Steuern optimieren?

Steueroptimierung ist kein Steuerbetrug, sondern legale Ausnutzung von Gestaltungsspielräumen im Rahmen des Steuerrechts. Freiberufler haben zahlreiche Möglichkeiten, ihre Steuerlast zu senken – vorausgesetzt, sie kennen die Regelungen und dokumentieren alles sauber.

Betriebsausgaben konsequent geltend machen

Alle Ausgaben, die betrieblich veranlasst sind, mindern den Gewinn und damit die Steuerlast (§ 4 Abs. 4 EStG). Typische Betriebsausgaben bei Freiberuflern:

  • Büromaterial, Software-Abonnements, Fachliteratur
  • Arbeitszimmer (anteilig, unter strengen Voraussetzungen nach § 4 Abs. 5 Nr. 6b EStG)
  • Fortbildungen, Fachmessen, Kongressbesuche (inkl. Reisekosten)
  • Telefon, Internet (anteilig bei Nutzung zu Hause)
  • Kfz-Kosten (1-%-Methode oder Fahrtenbuch)
  • Versicherungen (Berufshaftpflicht, Rechtsschutz betrieblich)
  • Honorare für externe Dienstleister (z. B. Steuerberater, Webdesigner)
  • Bewirtungskosten (70 % abzugsfähig bei geschäftlichem Anlass, § 4 Abs. 5 Nr. 2 EStG)

Investitionsabzugsbetrag nutzen (§ 7g EStG)

Wer plant, in den nächsten drei Jahren ein Wirtschaftsgut (z. B. Laptop, Software, Fahrzeug) anzuschaffen, kann bereits vorab bis zu 50 % der voraussichtlichen Anschaffungskosten (max. 200.000 Euro pro Jahr) als Investitionsabzugsbetrag (IAB) gewinnmindernd abziehen. Voraussetzung: Betriebsvermögen unter 235.000 Euro. Der IAB muss im Jahr der tatsächlichen Anschaffung rückgängig gemacht werden, das Wirtschaftsgut wird dann regulär abgeschrieben oder als GWG sofort abgesetzt.

Altersvorsorge steuerlich absetzen

Beiträge zur Basisversorgung (gesetzliche Rentenversicherung, berufsständisches Versorgungswerk, Rürup-Rente) sind als Sonderausgaben absetzbar (§ 10 Abs. 1 Nr. 2 EStG). 2026 sind voraussichtlich 100 % der Beiträge (bis zu 27.566 Euro bei Ledigen, 55.132 Euro bei Verheirateten) abzugsfähig. Auch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung können vollständig als Sonderausgaben geltend gemacht werden.

Betriebsausgaben

Jede betrieblich veranlasste Ausgabe mindert den Gewinn direkt. Saubere Dokumentation ist Pflicht.

Investitionsabzugsbetrag

Bis zu 50 % geplanter Anschaffungen vorab absetzen – Liquidität bleibt erhalten, Steuerlast sinkt sofort.

Altersvorsorge

Rürup-Beiträge bis 27.566 € (ledig) als Sonderausgaben – senkt das zu versteuernde Einkommen erheblich.

Kleinunternehmerregelung prüfen

Die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG spart Bürokratie (keine Umsatzsteuer-Voranmeldung), aber: Sie verzichten auf Vorsteuerabzug. Bei hohen Investitionen (z. B. Büroausstattung, Technik) kann es sich lohnen, auf die Kleinunternehmerregelung zu verzichten und die Vorsteuer geltend zu machen. Der Verzicht bindet Sie für fünf Jahre (§ 19 Abs. 2 UStG). Eine individuelle Prüfung durch den Steuerberater ist hier sinnvoll.

„Steueroptimierung beginnt mit sauberer Buchführung und endet bei strategischer Planung. Wer frühzeitig mit seinem Steuerberater spricht – idealerweise schon während des laufenden Geschäftsjahres – kann Gestaltungsspielräume nutzen, bevor es zu spät ist. Die besten Steuerstrategien lassen sich nicht rückwirkend umsetzen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater?

Die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater folgt in der Praxis einem klaren Prozess: Laufende Belegerfassung durch den Mandanten, regelmäßige Abstimmung, Jahresabschluss und Steuererklärung durch den Steuerberater. Moderne Kanzleien setzen auf digitale Prozesse (Mandantenportale, Cloud-Buchhaltung) und bieten transparente Festpreise oder arbeiten nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV).

Typischer Ablauf im Jahresrhythmus

  1. Laufendes Geschäftsjahr: Sie erfassen Belege selbst (z. B. in lexoffice, sevDesk), laden diese in ein Mandantenportal oder senden sie gebündelt an den Steuerberater. Bei Bedarf: monatliche oder vierteljährliche Umsatzsteuer-Voranmeldung durch den Steuerberater.
  2. Jahresende: Sie stellen alle Belege, Kontoauszüge und Unterlagen (Anlageverzeichnis, Verträge) zusammen. Der Steuerberater prüft die Vollständigkeit und Plausibilität.
  3. EÜR und Steuererklärung: Der Steuerberater erstellt die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (Anlage EÜR), die Einkommensteuererklärung, ggf. die Umsatzsteuererklärung und reicht alles elektronisch beim Finanzamt ein.
  4. Steuerbescheid: Nach Erhalt des Steuerbescheids prüft der Steuerberater die Festsetzungen, klärt Rückfragen und legt bei Bedarf Einspruch ein.
  5. Beratung: Laufend oder projektbezogen: Steuerliche Fragen, Gestaltungsberatung (z. B. Rechtsformwahl, Investitionen, Altersvorsorge), Vertretung bei Betriebsprüfungen.

Kosten: StBVV oder Festpreis?

Steuerberater dürfen ihre Vergütung nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) abrechnen – dabei werden Gebühren nach Gegenstandswert gestaffelt (z. B. für EÜR, Steuererklärung). Die Spanne ist groß (1/10 bis 6/10 der vollen Gebühr), sodass Transparenz oft fehlt. Immer mehr Kanzleien bieten deshalb Festpreise an – vor allem für standardisierte Leistungen wie Jahresabschluss und Steuererklärung. Das schafft Planbarkeit und Vertrauen.

OnlineBilanz: Digitale Steuerberater-Leistungen mit Festpreis

Wer transparente Kosten, schnelle Bearbeitung und moderne Prozesse schätzt, findet auf OnlineBilanz.de digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen. Zugelassene Steuerberater erstellen Ihren Jahresabschluss und Ihre Steuererklärung – koordiniert von Servet Gündogan und dem Team in Stuttgart, digital, ohne Wartezeiten, mit voller rechtlicher Verantwortung.

Was Sie vom Steuerberater erwarten dürfen

  • Fachliche Korrektheit und Haftung für Fehler (Berufshaftpflichtversicherung)
  • Rechtzeitige Erstellung und Einreichung aller Erklärungen (Fristwahrung)
  • Proaktive Hinweise auf Steueroptimierungen und Gestaltungsmöglichkeiten
  • Transparente Kostenaufstellung (im Voraus oder auf Anfrage)
  • Vertretung gegenüber dem Finanzamt (Vollmacht nach § 80 AO)
  • Verschwiegenheit und Datenschutz (Berufsgeheimnis nach § 57 StBerG)

„Ein guter Steuerberater ist mehr als ein Dienstleister – er ist Partner auf Augenhöhe. Wer frühzeitig fragt, offen kommuniziert und seine Unterlagen strukturiert liefert, profitiert am meisten. Digitale Prozesse erleichtern die Zusammenarbeit enorm: Belege hochladen, Rückfragen per Chat klären, Steuererklärung digital freigeben – so funktioniert moderne Steuerberatung.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufig gestellte Fragen

Muss ich als Freiberufler ein Geschäftskonto führen?

Es besteht keine gesetzliche Pflicht für Freiberufler, ein separates Geschäftskonto zu führen. Aus buchhalterischer Sicht ist es jedoch dringend zu empfehlen, um private und geschäftliche Zahlungsströme sauber zu trennen. Das erleichtert die EÜR-Erstellung erheblich und vermeidet Zuordnungsfehler bei Betriebsprüfungen.

Was passiert, wenn ich als Freiberufler die Umsatzgrenze von 800.000 Euro überschreite?

Überschreiten Sie als Freiberufler die Umsatzgrenze von 800.000 Euro oder einen Gewinn von 80.000 Euro in zwei aufeinanderfolgenden Jahren, werden Sie nach § 141 AO buchführungspflichtig. Das bedeutet, Sie müssen ab dem folgenden Wirtschaftsjahr zur doppelten Buchführung mit Bilanz und GuV übergehen und sind nicht mehr zur einfachen EÜR berechtigt.

Kann ich als Kleinunternehmer trotzdem freiwillig zur Umsatzsteuer optieren?

Ja, nach § 19 Abs. 2 UStG können Sie als Kleinunternehmer freiwillig auf die Kleinunternehmerregelung verzichten und zur Regelbesteuerung optieren. Dies kann sinnvoll sein, wenn Sie hohe Vorsteuern aus Investitionen geltend machen möchten. Die Option bindet Sie für mindestens fünf Jahre und muss in der ersten Umsatzsteuervoranmeldung bzw. Jahreserklärung erklärt werden.

Wie lange muss ich Rechnungen und Belege als Freiberufler aufbewahren?

Nach § 147 AO müssen Belege, Rechnungen, Buchungsunterlagen und die EÜR zehn Jahre aufbewahrt werden. Die Frist beginnt mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung erfolgte. Geschäftsbriefe und sonstige Unterlagen sind sechs Jahre aufzubewahren. Bei digitaler Archivierung gelten die Anforderungen der GoBD.

Welche Kosten kann ich als Freiberufler steuerlich absetzen?

Als Freiberufler können Sie alle betrieblich veranlassten Ausgaben als Betriebsausgaben absetzen: Büromaterial, Software, Fachliteratur, Fortbildungskosten, Reisekosten, Telefon- und Internetkosten, Versicherungen, Miete für Geschäftsräume, Steuerberaterkosten und vieles mehr. Bei gemischt genutzten Gütern (z. B. häusliches Arbeitszimmer, Kfz) muss der betriebliche Anteil ermittelt und nachgewiesen werden.

Was ist der Unterschied zwischen Ist- und Soll-Versteuerung bei Freiberuflern?

Bei der Ist-Versteuerung nach § 20 UStG wird die Umsatzsteuer erst fällig, wenn die Zahlung tatsächlich eingegangen ist. Bei der Soll-Versteuerung entsteht die Steuerschuld bereits mit Rechnungsstellung. Freiberufler und Kleinunternehmer mit einem Vorjahresumsatz unter 800.000 Euro können die Ist-Versteuerung beantragen, was die Liquidität schont.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Einkommensteuergesetz (EStG), Umsatzsteuergesetz (UStG), Abgabenordnung (AO), Bundesministerium der Finanzen. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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    Ihre SituationRechtsform, Geschäftsjahr, Stand der Buchhaltung – wir hören zu.
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Kontakt & häufige Fragen

Ihre Fragen.
Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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