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Datum

Lesedauer

12–18 Minuten

OnlineBilanzBlogBilanz GbR Kosten

Bilanz GbR Kosten 2026: Preise & Honorare im Überblick

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Bilanzierung einer GbR ist nicht immer Pflicht, kann aber freiwillig oder aufgrund bestimmter Größenkriterien erforderlich werden. Die Kosten variieren stark – je nach Umfang, Steuerberater-Honorar nach StBVV oder Festpreis-Modell. Dieser Artikel erklärt, welche Kostenfaktoren bei einer GbR-Bilanz entstehen, wie sich das Steuerberater-Honorar zusammensetzt und wo sich moderne Plattformen wie OnlineBilanz positionieren. Ähnliche Kostenstrukturen gelten auch für die Bilanzierung von Einzelunternehmen, die ebenfalls von Umfang und Dienstleister abhängen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Eine GbR ist nur selten bilanzierungspflichtig – etwa beim Überschreiten der Schwellenwerte nach § 241a HGB oder bei Eintragung ins Handelsregister. Die Kosten für eine freiwillige oder verpflichtende Bilanz liegen je nach Aufwand zwischen 800 und 3.500 Euro. Steuerberater rechnen nach StBVV (0,5–30/10 Zehntel) ab; digitale Plattformen bieten oft transparente Festpreise. Fällt für die GbR zudem eine elektronische Übermittlung an das Finanzamt an, lohnt ein Blick auf die Kosten und Sparpotenziale der E-Bilanz. Generell liegen Einsparpotenziale in guter Vorbereitung, digitaler Belegerfassung und einer klaren Mandatsvereinbarung.

Braucht eine GbR überhaupt eine Bilanz?

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) unterliegt nach § 238 HGB grundsätzlich keiner Buchführungs- und Bilanzierungspflicht, solange sie nicht als Handelsgesellschaft im Handelsregister eingetragen ist. Eine GbR ist eine reine Personengesellschaft ohne eigene Rechtspersönlichkeit und bleibt daher in der Regel von der handelsrechtlichen Buchführungspflicht befreit.

Ausnahmen ergeben sich, wenn die GbR freiwillig als OHG ins Handelsregister eingetragen wird oder wenn sie die Schwellenwerte des § 141 AO überschreitet (Umsatz über 600.000 Euro oder Gewinn über 60.000 Euro im Kalenderjahr). In diesem Fall wird sie zur Kann-Kaufmann-GbR und unterliegt der Buchführungspflicht nach § 238 HGB.

Praxis-Hinweis

Auch ohne gesetzliche Pflicht empfiehlt sich für größere GbRs eine kaufmännische Buchführung mit Bilanzierung — aus Transparenzgründen gegenüber den Gesellschaftern, Banken und für fundierte Entscheidungsgrundlagen.

Da Sie als GmbH-Geschäftsführer oder Buchhalter nach Informationen zu Bilanz GbR Kosten suchen, liegt vermutlich ein Sonderfall vor: eine buchführungspflichtige GbR oder der Wunsch nach freiwilliger Bilanzierung. Die Kosten hängen maßgeblich davon ab, ob die Bilanzierung intern, durch externe Dienstleister oder durch einen Steuerberater erfolgt.

Kostenstruktur einer GbR-Bilanz: Überblick

Die Kosten für die Erstellung einer Bilanz für eine GbR setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen, die je nach Komplexität, Unternehmensgröße und gewähltem Dienstleister stark variieren können. Wesentliche Kostenfaktoren sind:

  • Buchführung und laufende Erfassung: Monatliche oder quartalsweise Verbuchung aller Geschäftsvorfälle (bei externer Vergabe: 150–600 Euro/Monat)
  • Jahresabschluss und Bilanzerstellung: Zusammenstellung, Bewertung, Abschlussposten, Anlagenspiegel (Steuerberater: 800–3.500 Euro pauschal)
  • Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 1 EStG: Aufbereitung für die Einkommensteuer der Gesellschafter
  • Steuerliche Beratung: Optimierung der Bilanzpolitik, Gestaltungshinweise, Gesellschafterverrechnungen
  • Software- und Systemkosten: Buchhaltungssoftware, Schnittstellen, DATEV-Zugang (50–200 Euro/Monat)

800–3.500 €

Steuerberater Jahresabschluss GbR (typisch)

150–600 €/M

Laufende Buchhaltung extern

50–200 €/M

Software & DATEV-Zugang

Die Gesamtkosten hängen entscheidend davon ab, ob die GbR die Buchführung intern durchführt und nur den Jahresabschluss extern vergeben möchte, oder ob das gesamte Rechnungswesen ausgelagert wird. Für eine mittelgroße buchführungspflichtige GbR mit ca. 100–200 Buchungen/Monat liegen die Jahreskosten inklusive Buchhaltung und Abschluss typischerweise zwischen 3.000 und 8.000 Euro.

Steuerberater-Honorar nach StBVV: Was darf die Bilanz kosten?

Die Vergütung von Steuerberatern für die Erstellung einer GbR-Bilanz richtet sich nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV). Maßgeblich ist hier insbesondere die Gebührenvorschrift für die Erstellung von Jahresabschlüssen (§ 35 StBVV) sowie für die laufende Buchführung (§ 33 StBVV).

Gebührenrahmen nach § 35 StBVV

Die Gebühr für die Anfertigung eines Jahresabschlusses bemisst sich nach dem Gegenstandswert, der in der Regel aus der Summe der Aktiva (Bilanzsumme) und dem zehnfachen Jahresüberschuss bzw. -fehlbetrag gebildet wird. Für eine typische GbR mit einer Bilanzsumme von 150.000 Euro und einem Gewinn von 40.000 Euro ergibt sich ein Gegenstandswert von ca. 550.000 Euro.

Gegenstandswert Volle Gebühr (10/10) Mittelgebühr (6/10) Untergebühr (3/10)
100.000 € 455 € 273 € 137 €
250.000 € 799 € 479 € 240 €
500.000 € 1.287 € 772 € 386 €
750.000 € 1.663 € 998 € 499 €

Hinzu kommen gegebenenfalls Zuschläge für besondere Schwierigkeiten (z. B. komplexe Bewertungsfragen, mehrere Gesellschafter mit unterschiedlichen Kapitalkonten, Sonderbetriebsvermögen). In der Praxis bewegt sich die Abrechnung meist im mittleren bis oberen Gebührenbereich, sodass für eine GbR-Bilanz mit Gegenstandswert 500.000 Euro zwischen 800 und 1.500 Euro (zzgl. MwSt.) als Jahresabschlussgebühr anzusetzen sind.

„Viele Mandanten sind überrascht, dass die StBVV-Gebühren bei GbRs oft günstiger ausfallen als bei Kapitalgesellschaften — weil die Bilanzsummen kleiner sind und keine Offenlegungspflicht besteht. Gleichzeitig ist die steuerliche Komplexität durch die Personengesellschaftsbesteuerung nicht zu unterschätzen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wer Planungssicherheit bevorzugt, findet bei digitalen Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz.de transparente Festpreise für den GbR-Jahresabschluss — unabhängig von Gegenstandswert und ohne Überraschungen bei der Abrechnung.

Inhouse-Erstellung vs. externe Vergabe: Kostenvergleich

Viele GbRs stehen vor der Frage, ob die Bilanz intern durch eigenes Personal oder extern durch Steuerberater bzw. Buchführungsdienste erstellt werden soll. Beide Varianten haben spezifische Kostenstrukturen und Vor- und Nachteile.

Inhouse-Erstellung: Personalkosten und Qualifikation

Für die interne Bilanzierung benötigt die GbR qualifiziertes Personal (Bilanzbuchhalter, Steuerfachangestellte) oder muss den Geschäftsführer/Gesellschafter mit entsprechenden Kenntnissen freistellen. Die Personalkosten für eine Teilzeitkraft (20 Std./Woche) liegen inklusive Nebenkosten bei ca. 2.500–3.500 Euro/Monat, also 30.000–42.000 Euro jährlich.

Hinzu kommen Investitionen in Software (DATEV, Lexware, etc.), Schulungen und die Haftung für Fehler. Die Inhouse-Lösung lohnt sich daher primär für größere GbRs mit hohem Buchungsvolumen und kontinuierlichem Bedarf an Finanz-Controlling.

Externe Vergabe: Steuerberater oder Buchführungsdienst

Die externe Vergabe an einen Steuerberater bringt fachliche Sicherheit, steuerliche Optimierung und Haftungsübernahme. Die Kosten für laufende Buchhaltung plus Jahresabschluss liegen je nach Umfang bei 3.000–8.000 Euro/Jahr für eine typische GbR. Reine Buchführungsdienste ohne Steuerberater-Zulassung sind 20–30 % günstiger, dürfen aber keine Bilanzen unterzeichnen oder steuerliche Beratung leisten.

Inhouse-Bilanzierung

  • Personalkosten: 30.000–42.000 €/Jahr
  • Software & Lizenzen: 1.200–3.000 €/Jahr
  • Schulung & Updates: 500–1.500 €/Jahr

Externe Vergabe (Steuerberater)

  • Lfd. Buchhaltung: 1.800–7.200 €/Jahr
  • Jahresabschluss: 800–3.500 €
  • Beratung & Optimierung inklusive

In der Praxis hat sich ein hybrider Ansatz bewährt: Die GbR führt die laufende Vorkontierung selbst (z. B. mit Cloud-Software) und lässt den Jahresabschluss samt steuerlicher Optimierung durch den Steuerberater erstellen. So bleiben die Kosten überschaubar, ohne auf fachliche Sicherheit zu verzichten.

Kostentreiber und Einsparpotenziale bei der GbR-Bilanzierung

Die Kosten für eine GbR-Bilanz lassen sich durch gezielte Maßnahmen erheblich beeinflussen. Wer die wesentlichen Kostentreiber kennt, kann das Budget optimieren, ohne die Qualität oder rechtliche Sicherheit zu gefährden.

Typische Kostentreiber

  • Unstrukturierte Belege: Fehlende Vorkontierung, unleserliche Scans, fehlende Rechnungsangaben führen zu hohem manuellen Aufwand beim Steuerberater (bis +50 % Mehrkosten)
  • Komplexe Bewertungsfragen: Sonderbetriebsvermögen, Entnahmen/Einlagen, Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten erhöhen den Beratungsaufwand
  • Unklare Gesellschafterverrechnungen: Privatnutzung Kfz, Darlehen zwischen Gesellschaftern und GbR, Miet- und Pachtverhältnisse müssen steuerlich sauber dokumentiert werden
  • Fehlende digitale Schnittstellen: Manuelle Übertragung von Bankumsätzen oder aus Vorsystemen kostet Zeit und Geld
  • Nachträgliche Korrekturen: Jahresabschlüsse, die später wegen fehlender Unterlagen oder Buchungsfehler angepasst werden müssen, verursachen Zusatzkosten

Wirksame Einsparpotenziale

  • Digitale Belegerfassung mit OCR-Software (z. B. DATEV Unternehmen online, lexoffice) — spart bis zu 30 % Buchungszeit
  • Monatliche Vorkontierung durch eigene Mitarbeiter oder kaufmännische Assistenz — reduziert Steuerberateraufwand
  • Klare Prozesse für Belege und Zahlungsverkehr — vermeidet Rückfragen und Nacharbeit
  • Jahresabschluss-Checkliste mit allen geforderten Unterlagen (Inventurlisten, Verträge, Kontenauszüge) — beschleunigt die Erstellung
  • Festpreis-Vereinbarungen statt StBVV-Abrechnung — gibt Planungssicherheit und vermeidet Überraschungen
  • Digitale Zusammenarbeit (Cloud, DATEV Unternehmen online) — spart Porto, Scanning und Rückfragen

Achtung

Einsparen an der falschen Stelle kann teuer werden: Wer aus Kostengründen auf eine fachgerechte Bilanzierung verzichtet oder Bewertungsfragen ignoriert, riskiert steuerliche Nachforderungen, Strafzuschläge und im Extremfall den Vorwurf der Steuerhinterziehung. Qualität hat ihren Preis — aber sie schützt auch.

Wer den Aufwand für Abstimmungen und Rückfragen minimieren möchte, profitiert von einer durchgängig digitalen Zusammenarbeit. Plattformen wie OnlineBilanz.de verbinden moderne Cloud-Software mit der fachlichen Expertise zugelassener Steuerberater — zu transparenten Festpreisen und ohne organisatorischen Overhead.

GbR vs. GmbH: Kostenvergleich bei der Bilanzierung

Viele Unternehmer stehen vor der Wahl zwischen GbR und GmbH — nicht zuletzt wegen der laufenden Kosten für Buchhaltung und Jahresabschluss. Die Kostenunterschiede sind erheblich und hängen maßgeblich von den gesetzlichen Anforderungen ab.

GbR: Buchführungspflicht nur in Ausnahmefällen

Eine GbR ist nach § 238 HGB nur dann zur Bilanzierung verpflichtet, wenn sie als Kann-Kaufmann ins Handelsregister eingetragen ist oder die Schwellenwerte des § 141 AO überschreitet. In der Regel genügt eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) nach § 4 Abs. 3 EStG. Die Kosten für eine steuerberatergestützte EÜR liegen bei 400–1.200 Euro/Jahr, je nach Umfang und Komplexität.

Wird freiwillig oder verpflichtend eine Bilanz erstellt, steigen die Kosten auf 800–3.500 Euro für den Jahresabschluss — aber immer noch ohne die zusätzlichen GmbH-Pflichten wie Offenlegung, Gesellschafterbeschlüsse zur Feststellung oder publizitätsrechtliche Anforderungen.

GmbH: Umfassende Buchführungs- und Offenlegungspflicht

Die GmbH unterliegt als Kapitalgesellschaft unabhängig von Größe oder Umsatz der Buchführungspflicht nach § 238 HGB und der Pflicht zur Aufstellung, Feststellung und Offenlegung des Jahresabschlusses (§§ 264, 325 HGB). Die Kosten setzen sich zusammen aus:

  • Laufende Buchhaltung: 200–800 Euro/Monat (2.400–9.600 Euro/Jahr)
  • Jahresabschluss inkl. Anhang: 1.500–6.000 Euro (je nach Größenklasse und Komplexität)
  • Offenlegung im Unternehmensregister: 37,50–67,50 Euro Registergebühr (seit DiRUG 01.08.2022)
  • Gesellschafterbeschlüsse, Protokolle, Feststellung: zusätzlicher Beratungsaufwand 200–600 Euro
Position GbR (freiwillige Bilanz) GmbH (Pflicht)
Laufende Buchhaltung 1.800–7.200 €/Jahr 2.400–9.600 €/Jahr
Jahresabschluss 800–3.500 € 1.500–6.000 €
Offenlegung Entfällt 38–68 € (Registergebühr)
Gesellschafterbeschlüsse Entfällt (informell) 200–600 €
Gesamtkosten/Jahr 2.600–10.700 € 4.500–16.000 €

Die GmbH verursacht also rund 50–70 % höhere Kosten für das Rechnungswesen als eine vergleichbare GbR — ein Argument, das viele Gründer bei der Rechtsformwahl berücksichtigen. Gleichzeitig bietet die GmbH Haftungsbeschränkung und höhere Außenwirkung, was die Mehrkosten rechtfertigen kann.

„Die Entscheidung GbR oder GmbH ist keine reine Kostenfrage. Wer langfristig wachsen, Investoren einbinden oder Haftungsrisiken minimieren will, kommt um die GmbH kaum herum. Die GbR bleibt ideal für überschaubare Projekte, Freiberufler-Kooperationen und StartUps in der Testphase.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Digitale Steuerberater-Plattformen: Transparente Festpreise statt StBVV-Überraschungen

Die klassische Steuerberater-Abrechnung nach StBVV ist für viele Mandanten intransparent: Der Gegenstandswert wird oft erst nach Erstellung ermittelt, Gebührenrahmen sind weit (3/10 bis 10/10), und Zusatzleistungen werden separat berechnet. Das Ergebnis: Die Rechnung fällt häufig höher aus als erwartet.

Moderne digitale Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz.de setzen auf ein anderes Modell: Transparente Festpreise für klar definierte Leistungspakete. Der Mandant weiß von Anfang an, was die Bilanzierung kostet — unabhängig von Gegenstandswert, Gebührenrahmen oder nachträglichen Anpassungen.

Wie funktionieren Festpreis-Modelle?

Festpreis-Plattformen kalkulieren die Kosten anhand objektiver Kriterien wie Rechtsform, Größenklasse, Anzahl der Buchungen und gewünschtem Leistungsumfang. Für eine typische kleine GbR mit Bilanzpflicht könnte das Paket beispielsweise umfassen:

  • Laufende Buchhaltung (bis 150 Buchungen/Monat): 2.400 Euro/Jahr
  • Jahresabschluss inkl. Bilanz, GuV, Anlagenspiegel: 1.200 Euro
  • Steuerliche Gewinnermittlung § 4 Abs. 1 EStG: inklusive
  • Digitale Belegerfassung und DATEV-Zugang: inklusive
  • Gesamtpreis: 3.600 Euro/Jahr (pauschal)

Damit liegt der Festpreis oft im unteren bis mittleren Bereich der StBVV-Gebührenspanne — aber mit dem entscheidenden Vorteil der Planungssicherheit. Zusatzkosten entstehen nur bei klar definierten Sonderleistungen (z. B. Sonderbilanzen, außerordentliche Beratung, Betriebsprüfungsbegleitung).

Klassischer Steuerberater (StBVV)

  • Kosten: 800–3.500 € (Spanne)
  • Transparenz: mittel
  • Planbarkeit: gering

Festpreis-Plattform (z. B. OnlineBilanz)

  • Kosten: z. B. 1.200 € (fix)
  • Transparenz: hoch
  • Planbarkeit: maximal

Reine Buchführungsdienste

  • Kosten: 600–1.800 € (günstiger)
  • Transparenz: hoch
  • Rechtsicherheit: eingeschränkt

Besonders für GbRs mit überschaubarem Umfang, die Wert auf Effizienz und Kostenkontrolle legen, sind Festpreis-Modelle eine attraktive Alternative. Die Leistung erfolgt durch zugelassene Steuerberater — digital koordiniert, mit modernen Tools und ohne Wartezeiten.

OnlineBilanz.de

OnlineBilanz verbindet Steuerberater-Qualität mit digitaler Effizienz: Festpreise, transparente Prozesse, zugelassene Steuerberater. Servet Gündogan koordiniert als Büroleiter in Stuttgart die Zusammenarbeit zwischen Mandanten und dem Steuerberater-Team — für einen reibungslosen Jahresabschluss ohne organisatorischen Overhead.

Fazit und Handlungsempfehlung: So behalten Sie die Kosten im Griff

Die Kosten für eine GbR-Bilanz sind keine Blackbox: Mit klarer Vorbereitung, digitaler Organisation und dem richtigen Partner lassen sie sich planbar gestalten — ohne Abstriche bei Qualität oder rechtlicher Sicherheit.

Zusammenfassung: Typische Kosten für GbR-Bilanzierung (Stand 2026)

  • Steuerberater (StBVV-Abrechnung): 800–3.500 Euro Jahresabschluss, 1.800–7.200 Euro laufende Buchhaltung → Gesamt: 2.600–10.700 Euro/Jahr
  • Festpreis-Plattformen (z. B. OnlineBilanz): 1.200–2.500 Euro Jahresabschluss, 2.400–5.000 Euro Buchhaltung → Gesamt: 3.600–7.500 Euro/Jahr (pauschal)
  • Inhouse-Lösung: 30.000–42.000 Euro Personalkosten, 1.200–3.000 Euro Software → nur für größere GbRs wirtschaftlich
  • Reine Buchführungsdienste: 20–30 % günstiger, aber ohne StB-Zulassung (keine Bilanzunterzeichnung, keine steuerliche Beratung)

Praktische Handlungsempfehlungen

  • Prüfen Sie, ob Ihre GbR wirklich bilanzierungspflichtig ist (§ 238 HGB, § 141 AO) — oft genügt eine EÜR
  • Digitalisieren Sie Ihre Belegerfassung: OCR-Software und Cloud-Buchhaltung sparen bis zu 30 % der Kosten
  • Bereiten Sie den Jahresabschluss strukturiert vor: Inventurlisten, Kontenauszüge, Verträge, Gesellschafterverrechnungen
  • Holen Sie Angebote ein: Vergleichen Sie StBVV-Abrechnung mit Festpreis-Modellen
  • Setzen Sie auf digitale Zusammenarbeit: DATEV Unternehmen online, Schnittstellen, papierlose Prozesse
  • Investieren Sie in steuerliche Beratung: Eine gut geplante Bilanzpolitik spart oft mehr, als sie kostet

Wer den Jahresabschluss durch einen zugelassenen Steuerberater erstellen lassen möchte, ohne lange Suche und ohne Überraschungen bei der Abrechnung, findet auf OnlineBilanz.de digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen. Die Koordination übernimmt Servet Gündogan als Büroleiter in Stuttgart, die fachliche Erstellung und Unterzeichnung erfolgt durch das zugelassene Steuerberater-Team.

„Die GbR-Bilanzierung ist keine Raketenwissenschaft — aber sie erfordert Fachkenntnis, aktuelle Rechtsprechung und ein Auge für steuerliche Gestaltung. Wer hier auf Qualität setzt, investiert in die eigene Rechtssicherheit und spart langfristig Ärger und Geld.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Häufig gestellte Fragen

Kann eine GbR auch ohne Bilanzierungspflicht freiwillig eine Bilanz erstellen?

Ja. Eine GbR kann freiwillig auf die doppelte Buchführung und Bilanzierung umstellen, etwa um Kreditgebern oder Geschäftspartnern bessere Einblicke zu gewähren oder sich auf einen späteren Rechtsformwechsel vorzubereiten. Die freiwillige Bilanzierung bindet die GbR allerdings für mindestens drei Jahre (§ 148 Satz 2 AO).

Wie viel kostet eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) im Vergleich zur Bilanz?

Eine EÜR ist deutlich günstiger: Bei einem Steuerberater liegen die Kosten für eine EÜR meist zwischen 200 und 600 Euro (je nach Umsatz und Belegen). Eine Bilanz kostet typischerweise das Zwei- bis Vierfache, da sie Inventur, GuV, Anhang und ggf. Lagebericht erfordert.

Muss eine GbR ihren Jahresabschluss offenlegen?

Nein. Eine GbR unterliegt nicht der Offenlegungspflicht nach § 325 HGB, da sie keine Kapitalgesellschaft ist. Auch wenn sie freiwillig bilanziert, bleibt der Jahresabschluss intern – es sei denn, vertragliche Vereinbarungen (z. B. mit Banken) verlangen eine Offenlegung.

Welche Software-Kosten kommen bei Inhouse-Bilanzierung auf eine GbR zu?

Professionelle Buchhaltungs- und Bilanzsoftware (z. B. DATEV, Lexware, sevDesk) kostet zwischen 15 und 80 Euro monatlich. Hinzu kommen einmalige Einrichtungs- und Schulungskosten sowie ggf. externe Beratung zur Erstkonfiguration und Kontenrahmen-Anpassung.

Wann lohnt sich der Wechsel von EÜR zur Bilanzierung für eine GbR?

Der Wechsel lohnt sich, wenn die GbR regelmäßig Investitionen tätigt, Vorräte führt oder Fremdkapital aufnimmt – dann liefert die Bilanz bessere Steuerungsgrößen. Auch bei geplantem Rechtsformwechsel (z. B. GbR → GmbH) ist die freiwillige Bilanzierung ein sinnvoller Vorbereitungsschritt.

Gibt es Zuschüsse oder Fördermittel für die Bilanzierung einer GbR?

Direkte Zuschüsse für Bilanzierungskosten existieren nicht. Allerdings können KMU-Beratungsförderungen (z. B. Bundesförderung für Unternehmensberatung – BAFA) einen Teil der Steuerberater-Kosten abdecken, wenn die Bilanzierung im Rahmen einer umfassenden betriebswirtschaftlichen Beratung erfolgt.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 241a HGB – Befreiung von der Buchführungspflicht, § 242 HGB – Pflicht zur Aufstellung, Steuerberater-Vergütungsverordnung (StBVV), § 148 AO – Bindung an Gewinnermittlungsart. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Rechts­anwalts­kammerFachbereich Steuerrecht
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DATEV‑PartnerSchnittstellen­zertifiziert
Kontakt & häufige Fragen

Ihre Fragen.
Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
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