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Fabian Klement
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Bilanz zum 31.12.2025 Muster GmbH · HGB §266
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Sachanlagen218.400 €
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Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
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B. Fremdkapital
Verbindlichkeiten Bank148.500 €
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BundesanzeigerOffenlegung §325 HGB · fristgerecht 31.12.
offengelegt
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HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
hinterlegt
Festpreis eingehalten · Bestätigung per E-Mail

Datum

Lesedauer

10–16 Minuten

OnlineBilanzBlogBilanz Herford

Bilanz erstellen Herford 2026: Fristen & Kosten

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Unternehmen in Herford müssen ihre Bilanz nach gesetzlichen Vorgaben erstellen, feststellen und beim Unternehmensregister offenlegen. Die Fristen für den Jahresabschluss 2025 enden je nach Größenklasse zwischen August und November 2026. Wer Fehler vermeiden und Ordnungsgelder umgehen möchte, sollte die Bilanzerstellung frühzeitig durch einen Steuerberater begleiten lassen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

In Herford müssen alle bilanzierungspflichtigen Unternehmen (GmbH, UG, AG, OHG, KG über Schwellenwerten) ihren Jahresabschluss nach HGB erstellen. Für das Geschäftsjahr 2025 gelten Feststellungsfristen bis August bzw. November 2026 und eine Offenlegungsfrist bis Dezember 2026. Steuerberater sichern die fachliche Korrektheit und Rechtssicherheit.

Wer muss in Herford eine Bilanz erstellen?

Die Pflicht zur Bilanzerstellung knüpft nicht an den Standort, sondern an die Rechtsform und Größe des Unternehmens. In Herford ansässige GmbHs, UGs (haftungsbeschränkt), AGs und Genossenschaften unterliegen gemäß § 242 HGB der handelsrechtlichen Buchführungs- und Bilanzierungspflicht. Auch eingetragene Kaufleute (e.K.) sind nach § 242 Abs. 1 HGB zur Bilanzerstellung verpflichtet, sofern sie die Schwellenwerte des § 241a HGB überschreiten (Umsatzerlöse > 800.000 Euro oder Jahresüberschuss > 80.000 Euro).

Rechtsformen mit unbedingter Bilanzpflicht

  • GmbH und UG (haftungsbeschränkt): Vollumfängliche Bilanzierungspflicht nach § 264 HGB, unabhängig von Größe oder Umsatz
  • AG und KGaA: Kapitalgesellschaften mit erweiterter Berichtspflicht nach §§ 264 ff. HGB
  • Genossenschaften: Bilanz- und Prüfungspflicht nach § 336 HGB i.V.m. GenG
  • GmbH & Co. KG: Wenn Komplementär-GmbH geschäftsführend ist, greift § 264a HGB

Praxis-Hinweis für Herford

Im Kreis Herford sind viele mittelständische Produktions- und Handelsunternehmen als GmbH organisiert. Die Bilanzierungspflicht besteht bereits ab Gründung, nicht erst nach dem ersten Geschäftsjahr. Wer erstmals bilanziert, sollte von Anfang an auf steuerberaterliche Unterstützung setzen, um Fehler in der Eröffnungsbilanz zu vermeiden.

Freiberufler und Kleingewerbetreibende, die nicht im Handelsregister eingetragen sind, dürfen ihre Einkünfte in der Regel durch Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) ermitteln. Sobald jedoch eine Eintragung ins Handelsregister erfolgt oder die Schwellenwerte überschritten werden, greift die Bilanzierungspflicht.

Welche Fristen gelten für den Jahresabschluss 2025?

Für den Jahresabschluss zum Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten gesetzliche Fristen, die je nach Unternehmensgröße nach § 267 HGB und Rechtsform variieren. Die Nichteinhaltung führt zu Ordnungsgeldern und haftungsrechtlichen Risiken für die Geschäftsführung.

Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG

Der Jahresabschluss muss durch die Gesellschafterversammlung festgestellt werden. Nach § 42a Abs. 2 GmbHG gelten folgende Fristen ab Bilanzstichtag:

Größenklasse Frist Stichtag für JA 2025
Kleine GmbH (§ 267 Abs. 1 HGB) 11 Monate 30.11.2026
Mittelgroße GmbH (§ 267 Abs. 2 HGB) 8 Monate 31.08.2026
Große GmbH (§ 267 Abs. 3 HGB) 8 Monate 31.08.2026

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Nach § 325 Abs. 1 HGB muss der festgestellte Jahresabschluss innerhalb von 12 Monaten nach Bilanzstichtag beim Unternehmensregister offengelegt werden. Für den Jahresabschluss 2025 bedeutet das: spätestens am 31.12.2026. Die Offenlegung erfolgt seit dem DiRUG (01.08.2022) ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister, nicht mehr über den Bundesanzeiger.

Ordnungsgeld droht

Bei verspäteter Offenlegung leitet das Bundesamt für Justiz von Amts wegen ein Ordnungsgeldverfahren ein. Das Ordnungsgeld nach § 335 HGB beträgt zwischen 500 und 25.000 Euro. Geschäftsführer haften persönlich, wenn sie die Frist schuldhaft versäumen.

Welche Größenklasse hat mein Unternehmen in Herford?

Die Größenklasse nach § 267 HGB bestimmt den Umfang der Offenlegungspflichten, die Prüfungspflicht und die Fristverlängerungen. Die Einordnung erfolgt anhand von drei Kriterien: Bilanzsumme, Umsatzerlöse und Arbeitnehmerzahl. Zwei von drei Schwellenwerten müssen an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen über- oder unterschritten werden, damit eine Umgruppierung erfolgt.

Schwellenwerte Stand 2026

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Klein (§ 267 Abs. 1) ≤ 7,5 Mio. € ≤ 15 Mio. € ≤ 50
Mittelgroß (§ 267 Abs. 2) ≤ 25 Mio. € ≤ 50 Mio. € ≤ 250
Groß (§ 267 Abs. 3) > 25 Mio. € > 50 Mio. € > 250

Kleine Kapitalgesellschaften dürfen nach § 326 Abs. 1 HGB eine verkürzte Bilanz offenlegen, mittelgroße können nach § 327 HGB auf die Offenlegung der Gewinn- und Verlustrechnung verzichten, wenn sie die Angaben gemäß § 285 Nr. 1–4 HGB im Anhang machen. Große Kapitalgesellschaften müssen den vollständigen Jahresabschluss samt Lagebericht offenlegen und nach § 316 HGB einen Wirtschaftsprüfer bestellen.

„Viele GmbHs in Herford bewegen sich im Grenzbereich zwischen klein und mittelgroß. Hier ist eine genaue Größenklasseneinstufung entscheidend, um unnötige Prüfungskosten zu vermeiden oder aber Pflichten nicht zu übersehen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Bilanz selbst erstellen oder durch Steuerberater?

Grundsätzlich darf der Geschäftsführer einer GmbH die Bilanz selbst erstellen – eine gesetzliche Pflicht zur Beauftragung eines Steuerberaters besteht nicht. In der Praxis zeigt sich jedoch: Fehlerhafte Bilanzen führen zu Nachforderungen des Finanzamts, Haftungsrisiken nach § 43 GmbHG und im schlimmsten Fall zur Anfechtung der Entlastung durch Gesellschafter.

Risiken bei Eigenregie

  • Fehlende Fachkenntnisse: Bewertungsvorschriften (§§ 252 ff. HGB), Ansatzwahlrechte und steuerliche Abweichungen (Handelsbilanz vs. Steuerbilanz) erfordern Spezialwissen
  • Haftung der Geschäftsführung: Bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Pflichtverletzung haftet der GF persönlich für Schäden (§ 43 Abs. 2 GmbHG)
  • Zeitaufwand: Neben Tagesgeschäft ist die Erstellung einer HGB-konformen Bilanz extrem zeitintensiv
  • Fehlende Prüfung: Kein Vier-Augen-Prinzip, höhere Fehleranfälligkeit

Vorteile der Steuerberater-Erstellung

Rechtssicherheit

Steuerberater haften nach § 323 HGB für die Richtigkeit ihrer Arbeit. Die Berufshaftpflichtversicherung deckt Fehler ab.

Steueroptimierung

Wahlrechte (z.B. § 254 HGB Bewertungseinheiten, § 6b EStG Rücklagen) werden systematisch genutzt, um die Steuerlast zu minimieren.

Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lassen möchte, ohne langes Suchen und Wartezeiten, findet auf OnlineBilanz.de digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen. Der Jahresabschluss wird durch zugelassene Steuerberater erstellt, geprüft und rechtsverbindlich unterzeichnet – unabhängig davon, ob das Unternehmen in Herford, Stuttgart oder andernorts ansässig ist.

Wie läuft die Bilanzerstellung in der Praxis ab?

Die Erstellung eines handelsrechtlichen Jahresabschlusses folgt einem strukturierten Prozess, der sich in mehrere Phasen gliedert. Für GmbHs in Herford mit digitalem Anspruch bietet sich ein Workflow an, der Buchhaltung, Steuerberater-Kommunikation und Offenlegung digital verzahnt.

Phase 1: Vorbereitung und Datenbasis

  1. Buchhaltung abschließen: Alle Geschäftsvorfälle des Jahres 2025 müssen vollständig erfasst sein (DATEV, Lexoffice, sevDesk o.ä.)
  2. Belege prüfen: Vollständigkeit der Eingangs- und Ausgangsrechnungen sicherstellen, offene Posten klären
  3. Bankabstimmung: Soll-/Ist-Abgleich aller Konten per 31.12.2025
  4. Inventur: Mengen- und wertmäßige Bestandsaufnahme nach § 240 HGB (Anlagevermögen, Vorräte, Forderungen)

Phase 2: Steuerberater-Erstellung

Der Steuerberater übernimmt die gebuchten Daten, führt Jahresabschlussbuchungen durch (z.B. Abschreibungen nach § 253 HGB, Rückstellungen nach § 249 HGB, Rechnungsabgrenzungen) und erstellt Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang. Bei mittelgroßen und großen GmbHs kommt der Lagebericht hinzu (§ 289 HGB).

Phase 3: Feststellung und Offenlegung

  • Jahresabschluss durch Geschäftsführer unterschreiben (§ 245 HGB)
  • Gesellschafterversammlung einberufen und Jahresabschluss feststellen lassen (§ 42a GmbHG)
  • Festgestellten Jahresabschluss elektronisch beim Unternehmensregister einreichen (§ 325 HGB)
  • Bestätigung der Offenlegung archivieren (Nachweis für Finanzamt, Banken, Gesellschafter)

„Ein durchgängig digitaler Workflow – von der Buchhaltung über die Steuerberater-Kommunikation bis zur Offenlegung – spart Geschäftsführern Zeit und reduziert Fehlerquellen. Das ist die Stärke moderner Plattformlösungen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Gibt es regionale Besonderheiten bei der Bilanzierung in Herford?

Die handelsrechtliche Bilanzierung nach HGB ist bundesweit einheitlich geregelt – Standort Herford, Kreis Herford oder Nordrhein-Westfalen haben keinen Einfluss auf die Bilanzierungsvorschriften selbst. Dennoch gibt es praktische Besonderheiten, die für in Herford ansässige Unternehmen relevant sein können.

Zuständigkeiten und Ansprechpartner

  • Handelsregister: Amtsgericht Herford, Abteilung Handelsregister – zuständig für Eintragungen, Änderungen und Registerauszüge
  • Finanzamt: Finanzamt Herford – zuständig für die steuerliche Veranlagung von Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte im Bezirk
  • IHK Ostwestfalen zu Bielefeld: Zuständige Industrie- und Handelskammer für Herford, bietet Beratung und Seminare zu Rechnungslegung

Branchenschwerpunkte und typische Bilanzthemen

Der Kreis Herford ist geprägt von mittelständischen Produktions- und Handelsunternehmen, insbesondere aus der Möbelindustrie, Textilindustrie und dem Maschinenbau. Typische Bilanzierungsthemen sind deshalb: Vorratsbewertung nach § 256 HGB (Lifo, Fifo, gewogener Durchschnitt), Anlagenintensive Bilanzen mit komplexen Abschreibungsplänen nach § 253 HGB und Fremdwährungsforderungen bei exportorientierten Betrieben.

Digitale Steuerberatung überwindet regionale Grenzen

Auch wenn das Unternehmen in Herford sitzt, muss der Steuerberater nicht zwingend vor Ort sein. Plattformen wie OnlineBilanz verbinden Mandanten mit zugelassenen Steuerberatern – die Koordination läuft digital, der Jahresabschluss wird durch das Steuerberater-Team fachlich erstellt und unterzeichnet.

Die Offenlegung beim Unternehmensregister erfolgt ohnehin elektronisch, sodass die physische Nähe zum Steuerberater keine Rolle spielt. Entscheidend sind Fachkompetenz, Erreichbarkeit und transparente Preisgestaltung.

Was kostet die Bilanzerstellung in Herford?

Die Kosten für die Erstellung eines Jahresabschlusses durch einen Steuerberater richten sich nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV). Diese sieht Gebührenrahmen vor, die je nach Gegenstandswert, Umfang und Schwierigkeit der Tätigkeit variieren. Viele Steuerberater orientieren sich an der sogenannten Mittelgebühr, können aber auch darüber oder darunter abrechnen.

Typische Kostenfaktoren

Position Gebührenrahmen (StBVV) Bemerkung
Jahresabschluss (§ 35 StBVV) 10/10 bis 40/10 Abhängig von Bilanzsumme und Komplexität
Anhang (§ 35 StBVV) 5/10 bis 20/10 Je nach Umfang der Anhangangaben
Lagebericht (§ 35 StBVV) 5/10 bis 20/10 Nur für mittelgroße und große GmbHs
Offenlegung (§ 57 Nr. 4 StBVV) 40–200 € Pauschal oder nach Zeitaufwand

Für eine kleine GmbH mit einer Bilanzsumme von 500.000 Euro kann die Steuerberatergebühr zwischen 1.500 und 3.500 Euro netto liegen – abhängig von der Sorgfalt der Vorbuchhaltung, der Anzahl der Geschäftsvorfälle und der Komplexität (z.B. Fremdwährungen, Konzernverflechtungen, Sonderposten).

Festpreismodelle als Alternative

Immer mehr Steuerberater bieten Festpreismodelle an, die Transparenz schaffen und Kostenrisiken eliminieren. Auf Plattformen wie OnlineBilanz.de sind die Preise für Jahresabschlüsse nach Größenklasse gestaffelt und im Vorfeld klar kommuniziert. Der Mandant weiß bereits vor Auftragsvergabe, welche Kosten anfallen – ohne Überraschungen durch Zehntelgebühren oder nachträgliche Zuschläge.

1.500–3.500 €

Typische Kosten kleine GmbH

10–40/10

Gebührenrahmen § 35 StBVV

100 %

Transparenz bei Festpreis

Hinzu kommen ggf. Kosten für die laufende Buchhaltung (falls vom Steuerberater übernommen), Einreichgebühren beim Unternehmensregister (ca. 50–70 Euro) und bei prüfungspflichtigen GmbHs die Abschlussprüferkosten.

Wie funktioniert die Offenlegung beim Unternehmensregister?

Seit Inkrafttreten des DiRUG (Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie) am 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung des Jahresabschlusses ausschließlich elektronisch über das Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de). Der früher zuständige Bundesanzeiger ist nicht mehr Offenlegungsstelle.

Ablauf der elektronischen Offenlegung

  1. Registrierung: Einmalige Registrierung beim Unternehmensregister mit BZSt-ID (Wirtschafts-Identifikationsnummer)
  2. Dokumente vorbereiten: Bilanz, GuV, Anhang (und ggf. Lagebericht) als strukturierte Datei (XBRL oder PDF)
  3. Einreichung: Upload über das Portal, automatisierte Plausibilitätsprüfung
  4. Prüfung und Veröffentlichung: Das Unternehmensregister prüft formal und veröffentlicht die Unterlagen dauerhaft zugänglich
  5. Bestätigung: Einreichungsbestätigung herunterladen und archivieren

Ordnungsgeldverfahren von Amts wegen

Das Bundesamt für Justiz überwacht die Offenlegungsfristen automatisiert. Wenn die Frist nach § 325 HGB (12 Monate) verstrichen ist, wird ohne weitere Mahnung ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB eingeleitet. Das Ordnungsgeld kann zwischen 500 und 25.000 Euro betragen und trifft die Geschäftsführung persönlich.

Steuerberater übernimmt die Offenlegung

In der Praxis übernimmt der Steuerberater die elektronische Einreichung im Auftrag des Mandanten. Er verfügt über die technische Infrastruktur (XBRL-Software, Schnittstellen) und kennt die formalen Anforderungen. Die Gebühr ist nach § 57 Nr. 4 StBVV geregelt und bewegt sich zwischen 40 und 200 Euro netto.

„Die Offenlegung ist der letzte, aber kritische Schritt im Jahresabschluss-Prozess. Fehler oder Verzögerungen führen unmittelbar zu Ordnungsgeldern. Deshalb sollte sie immer durch den Steuerberater erfolgen, der den gesamten Prozess von der Erstellung bis zur Publikation verantwortet.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Häufig gestellte Fragen

Kann ich als Kleinunternehmer in Herford auf die Bilanz verzichten?

Ja, wenn Sie die Schwellenwerte des § 241a HGB nicht überschreiten (max. 800.000 Euro Umsatz und 80.000 Euro Gewinn in zwei aufeinanderfolgenden Jahren), dürfen Sie eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) erstellen. Sobald diese Grenzen überschritten werden oder Sie eine Kapitalgesellschaft (GmbH, UG) führen, besteht Bilanzierungspflicht nach § 242 HGB.

Was passiert, wenn ich die Offenlegungsfrist in Herford verpasse?

Das Bundesamt für Justiz leitet ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt zwischen 500 und 25.000 Euro. Nach Zahlung bleibt die Offenlegungspflicht bestehen – Sie müssen den Jahresabschluss trotzdem nachreichen. Wiederholte Verstöße führen zu höheren Bußgeldern.

Welche Unterlagen braucht der Steuerberater für die Bilanzerstellung?

Sie benötigen Kontoauszüge, Rechnungen (Ein- und Ausgang), Verträge, Inventurlisten, Kreditverträge, Leasingverträge, Gehaltsabrechnungen, Sozialversicherungsnachweise und Ihre Buchhaltung (DATEV, lexoffice, etc.). Je vollständiger die Unterlagen, desto schneller kann der Steuerberater den Jahresabschluss erstellen.

Muss ich als GmbH-Geschäftsführer in Herford persönlich haften, wenn die Bilanz fehlerhaft ist?

Ja, nach § 43 Abs. 2 GmbHG haften Geschäftsführer für Pflichtverletzungen, auch bei fehlerhafter oder verspäteter Bilanzerstellung. Kommt es dadurch zu Schäden für die Gesellschaft, Gläubiger oder Finanzamt, können Sie persönlich in Regress genommen werden. Eine sorgfältige Mandatierung eines Steuerberaters reduziert dieses Haftungsrisiko erheblich.

Wie lange muss ich Bilanzen in Herford aufbewahren?

Nach § 257 HGB beträgt die Aufbewahrungsfrist für Jahresabschlüsse, Bilanzen, Eröffnungsbilanzen und Buchungsbelege zehn Jahre. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung erfolgt ist. Bei digitaler Archivierung müssen Sie sicherstellen, dass die Unterlagen jederzeit lesbar und vollständig abrufbar sind.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 242 HGB – Pflicht zur Aufstellung, § 267 HGB – Größenklassen, § 42a GmbHG – Feststellungsfrist, § 325 HGB – Offenlegung. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
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Ben
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