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Lesedauer

14–21 Minuten

OnlineBilanzBlogBilanz Bauunternehmen

Bilanz Bauunternehmen 2026: Bewertung & Pflichten

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Bilanz im Bauunternehmen unterscheidet sich durch die Bewertung unfertiger Bauleistungen, erhaltene Anzahlungen und projektbezogene Drohverlustrückstellungen erheblich von anderen Branchen. Wer die handelsrechtlichen Besonderheiten nach § 255 Abs. 2a HGB und die Fristen für Feststellung und Offenlegung kennt, vermeidet Fehler und Ordnungsgelder. Dieser Leitfaden erklärt alle relevanten Bilanzierungsfragen für Bauunternehmen – fachlich fundiert und praxisnah.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

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Kurzantwort

Die Bilanz im Bauunternehmen weist besondere Herausforderungen bei der Bewertung unfertiger Bauleistungen nach § 255 Abs. 2a HGB, der Passivierung erhaltener Anzahlungen und der Bildung von Drohverlustrückstellungen auf. Baumaschinen und Geräte sind im Anlagevermögen zu aktivieren und planmäßig abzuschreiben. Für GmbH-Bauunternehmen gelten die Größenklassen nach § 267 HGB, eine Feststellungsfrist von 11 bzw. 8 Monaten nach § 42a GmbHG sowie eine Offenlegungspflicht innerhalb von 12 Monaten beim Unternehmensregister.

Welche Besonderheiten hat die Bilanz im Bauunternehmen?

Die Bilanz eines Bauunternehmens unterscheidet sich grundlegend von der klassischen Handelsbilanz. Der Kern liegt in der langfristigen Auftragsfertigung: Bauprojekte erstrecken sich oft über mehrere Geschäftsjahre, während Erlöse und Kosten periodengerecht abgegrenzt werden müssen. Diese zeitliche Diskrepanz erfordert besondere bilanzielle Darstellungen nach § 266 HGB und spezifische Bewertungsregeln nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB (Realisationsprinzip).

Typische Bilanzpositionen im Baugewerbe

  • Unfertigen Leistungen (§ 266 Abs. 2 B.I.2 HGB): Teilfertige Baustellen zum Bilanzstichtag, bewertet nach § 255 HGB mit Herstellungskosten
  • Geleistete Anzahlungen auf Vorräte (§ 266 Abs. 2 B.I.4 HGB): Vorauszahlungen für Baustoffe, die noch nicht geliefert wurden
  • Forderungen aus Lieferungen und Leistungen: Abgerechnete, aber noch nicht bezahlte Bauaufträge (oft mit langen Zahlungszielen)
  • Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (§ 266 Abs. 3 C.5 HGB): Kundenzahlungen vor Leistungserbringung, passivisch abzugrenzen
  • Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (§ 249 Abs. 1 HGB): Bei Verlustaufträgen zwingend zu bilden

Praxis-Hinweis: Fertigungsaufträge über Bilanzstichtag

Bei Bauaufträgen, die am 31.12.2025 noch laufen, müssen Sie die angefallenen Kosten als unfertige Leistungen aktivieren. Gleichzeitig prüfen Sie anhand der Nachkalkulation, ob ein Verlust droht – dann ist eine Drohverlustrückstellung nach § 249 Abs. 1 HGB zwingend. Diese Doppelung sorgt in der Praxis für die größten Bewertungsfragen.

Die Percentage-of-Completion-Methode (PoC) nach IAS 11 bzw. IFRS 15 ist nach deutschem Handelsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Nach HGB gilt das Completed-Contract-Verfahren: Erlöse dürfen erst bei Abnahme realisiert werden. Teilfakturierungen werden als erhaltene Anzahlungen passiviert, nicht als Umsatz erfasst.

Wie werden unfertige Leistungen in der Baubilanz bewertet?

Unfertige Leistungen sind nach § 255 Abs. 2 HGB mit den Herstellungskosten anzusetzen. Das umfasst Materialkosten, Fertigungslöhne, Sondereinzelkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, Fertigungsgemeinkosten und des durch die Fertigung veranlassten Wertverzehrs des Anlagevermögens. Verwaltungskosten und soziale Aufwendungen dürfen einbezogen werden (Wahlrecht nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB).

Herstellungskosten: Pflicht- und Wahlbestandteile

Kostenart Ansatz Rechtsgrundlage
Materialeinzelkosten Pflicht § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB
Fertigungslöhne (direkt) Pflicht § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB
Material- und Fertigungsgemeinkosten Pflicht § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB
Abschreibungen auf Baumaschinen Pflicht (veranlasst) § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB
Verwaltungskosten (angemessen) Wahlrecht § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB
Soziale Aufwendungen Wahlrecht § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB
Fremdkapitalzinsen Wahlrecht § 255 Abs. 3 HGB
Vertriebskosten Verbot § 255 Abs. 2 Satz 4 HGB

In der Praxis erfolgt die Bewertung meist auf Basis der Nachkalkulation je Bauauftrag. Dabei werden die tatsächlich angefallenen Ist-Kosten bis zum 31.12.2025 erfasst und mit den geplanten Gesamtkosten abgeglichen. Weicht die Nachkalkulation deutlich von der Vorkalkulation ab, entsteht gegebenenfalls eine Drohverlustrückstellung.

„In der Baubranche arbeiten wir mit projektbezogenen Kostenstellenrechnungen. Jeder Auftrag läuft als eigene Kostenstelle – das ist die Basis für die Bewertung der unfertigen Leistungen und die rechtzeitige Erkennung von Verlustaufträgen. Ohne saubere Nachkalkulation wird der Jahresabschluss zur Glückssache.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Achtung: Niederstwertprinzip prüfen

Auch bei unfertigen Leistungen gilt das Niederstwertprinzip nach § 253 Abs. 4 HGB. Sind die Herstellungskosten höher als der am Bilanzstichtag erzielbare Verkaufserlös (abzüglich noch anfallender Kosten), ist auf diesen niedrigeren Wert abzuschreiben. Das ist besonders bei Festpreisverträgen mit Nachtragsrisiken zu prüfen.

Wann muss eine Drohverlustrückstellung für Bauaufträge gebildet werden?

Nach § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB sind Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zwingend zu bilden, sobald die zu erwartenden Aufwendungen die noch zu erwartenden Erträge übersteigen. Ein Bauvertrag gilt als schwebendes Geschäft, solang beide Parteien ihre Hauptleistungen noch nicht vollständig erbracht haben. Am Bilanzstichtag 31.12.2025 müssen Sie für jeden laufenden Bauauftrag prüfen, ob ein Gesamtverlust droht.

Ermittlung des drohenden Verlustes

  1. Vertragswert ermitteln: Festpreisvereinbarung laut Bauvertrag, zzgl. vertraglich gesicherter Nachträge (keine bloßen Anspruchshoffnungen)
  2. Ist-Kosten aufsummieren: Alle bis zum 31.12.2025 angefallenen Herstellungskosten (Material, Löhne, Baugeräte, Fremdleistungen)
  3. Restkosten schätzen: Vorsichtige Prognose der noch anfallenden Kosten bis zur Fertigstellung (inkl. Mehrkosten, Nacharbeiten, Mängelbeseitigung)
  4. Gesamtergebnis: Vertragswert ./. Ist-Kosten ./. Restkosten = erwarteter Verlust
  5. Rückstellung bilden: Der gesamte erwartete Verlust ist sofort in voller Höhe zurückzustellen (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB, Imparitätsprinzip)

Wichtig: Die bereits aktivierten unfertigen Leistungen bleiben in der Bilanz stehen. Die Drohverlustrückstellung wird zusätzlich auf der Passivseite gebildet. Es erfolgt also keine Verrechnung – beide Positionen erscheinen getrennt. In der GuV wirkt sich die Rückstellung als Aufwand aus und schmälert das Ergebnis sofort, obwohl der tatsächliche Verlust erst in künftigen Jahren realisiert wird.

§ 249 Abs. 1

HGB: Rückstellungspflicht

100 %

des erwarteten Verlustes

Sofort

Erfassung im lfd. Jahr

In der Praxis sind regelmäßige Projektnachkalkulationen unverzichtbar: Bauunternehmen sollten spätestens zum Bilanzstichtag eine Prognoserechnung für alle laufenden Aufträge vorlegen. Wer dies erst bei der Jahresabschlusserstellung merkt, riskiert Zeitdruck und Schätzfehler.

Wie werden erhaltene Anzahlungen in der Baubilanz behandelt?

Erhaltene Anzahlungen sind nach § 266 Abs. 3 C.5 HGB gesondert als Verbindlichkeit auszuweisen, solange die Leistung noch nicht erbracht wurde. Im Baugewerbe zahlen Auftraggeber oft Abschlagszahlungen nach Baufortschritt – diese sind keine Umsatzerlöse, sondern Vorauszahlungen auf die künftige Leistung. Erst bei Abnahme des Bauwerks (§ 644 BGB) darf der Erlös realisiert werden.

Abgrenzung: Abschlagszahlung vs. Umsatzerlös

Erhaltene Anzahlungen (Abschlagszahlungen)

Passivseite: § 266 Abs. 3 C.5 HGB GuV: Keine Umsatzerfassung Bedingung: Leistung noch nicht vollständig erbracht (Completed-Contract-Methode) Bilanzwirkung: Liquiditätszufluss erhöht Bank, erhöht Verbindlichkeiten – erfolgsneutral

Umsatzerlöse aus Bauaufträgen

GuV: § 275 Abs. 2 Nr. 1 HGB Bilanz: Forderungen aus LuL (aktivisch) Bedingung: Abnahme erfolgt (§ 644 BGB), Werk übergeben Bilanzwirkung: Umsatzrealisierung, Gewinnausweis, Steuerpflicht (UStG, KStG/GewStG)

In der Praxis wird oft mit Abschlagsrechnungen nach VOB/B § 16 gearbeitet. Diese Abschläge sind formell Rechnungen, materiell aber Anzahlungen. Sie lösen zwar die Umsatzsteuerpflicht aus (§ 13 Abs. 1 Nr. 1a UStG – Ist-Besteuerung möglich nach § 20 UStG), dürfen aber in der Handelsbilanz nicht als Umsatz gebucht werden, solange die Leistung nicht abgenommen ist.

Praxis: Verrechnung mit unfertigen Leistungen

Nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB dürfen erhaltene Anzahlungen offen von den Vorräten (hier: unfertige Leistungen) abgesetzt werden, sofern sie auf dieselben Aufträge entfallen. In der Bilanz erscheint dann nur der Nettobetrag. Alternativ weist man beide Positionen brutto aus – das zeigt die tatsächliche Kapitalbindung transparenter und ist in der Baubranche üblich.

„Bauunternehmen arbeiten oft mit hohen Abschlagszahlungen – das verbessert die Liquidität erheblich. Aus Bilanzsicht ist aber entscheidend: Anzahlungen sind keine Erträge. Wer zu früh Umsatz ausweist, verstößt gegen das Realisationsprinzip und riskiert spätere Korrekturen durch Betriebsprüfung oder Wirtschaftsprüfer.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wie werden Baumaschinen und Geräte im Anlagevermögen bilanziert?

Bauunternehmen verfügen typischerweise über umfangreiches Sachanlagevermögen nach § 266 Abs. 2 A.II HGB: Baumaschinen, Baufahrzeuge, Baugeräte, Werkzeuge. Diese werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten (§ 255 HGB) aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben (§ 253 Abs. 3 Satz 1 und 2 HGB).

Abschreibung nach amtlichen AfA-Tabellen

Anlagegut Nutzungsdauer (Jahre) AfA-Tabelle
Bagger, Radlader 8–10 AfA-Tabelle Baugewerbe
LKW, Transporter 6–9 AfA-Tabelle allgemein
Betonmischer (mobil) 10 AfA-Tabelle Baugewerbe
Gerüste (Stahlrohrgerüst) 10 AfA-Tabelle Baugewerbe
Kleinwerkzeuge (Sammelposten) 1–5 § 6 Abs. 2 EStG (GWG/Pool)
Container, Baustelleneinrichtung 10–13 AfA-Tabelle Baugewerbe

Ab 2024 gilt für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens grundsätzlich die lineare Abschreibung nach § 7 Abs. 1 EStG. Die degressive AfA wurde zuletzt befristet bis 2022 gewährt und ist für Anschaffungen ab 2023 nicht mehr möglich. In der Handelsbilanz besteht Wahlfreiheit, üblich ist jedoch die Übernahme der steuerlichen Nutzungsdauer, um Abweichungen zu minimieren (Maßgeblichkeit, § 5 Abs. 1 EStG).

Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) und Sammelposten

  • Sofortabschreibung bis 800 Euro netto (§ 6 Abs. 2 EStG): Kleinwerkzeuge, Handgeräte können im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben werden
  • Sammelposten 800–1.000 Euro (§ 6 Abs. 2a EStG): Bildung eines Pool-Postens, Abschreibung über 5 Jahre zu je 20 %
  • Über 1.000 Euro: Reguläre Aktivierung als Anlagevermögen, Abschreibung nach Nutzungsdauer

In der Praxis führen Bauunternehmen oft umfangreiche Anlagenkartei mit Einzelnachweisen je Maschine, Standort, Nutzungsdauer und Restbuchwert. Diese Kartei ist Grundlage für die Bilanz und dient auch der internen Kalkulation (Maschinenstundensätze für Nachkalkulation).

Praxis-Tipp: Leasing vs. Kauf

Viele Bauunternehmen leasen Baumaschinen statt sie zu kaufen. Bei Operate-Leasing (kurze Laufzeit, kein Eigentumsübergang) bleibt die Maschine beim Leasinggeber – Sie buchen nur Leasingraten als Aufwand. Bei Finance-Leasing (lange Laufzeit, wirtschaftliches Eigentum) müssen Sie die Maschine bilanzieren (§ 246 Abs. 1 Satz 2 HGB – wirtschaftliche Zurechnung). Die Unterscheidung hat erhebliche Bilanzwirkung.

Welche Größenklassen und Offenlegungspflichten gelten für Bauunternehmen?

Bauunternehmen in der Rechtsform GmbH sind nach § 264 Abs. 1 HGB zur Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses verpflichtet. Die konkrete Pflicht richtet sich nach der Größenklasse gemäß § 267 HGB. Maßgeblich sind die Schwellenwerte für Bilanzsumme, Umsatzerlöse und Mitarbeiterzahl – zwei der drei Kriterien müssen an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen über- oder unterschritten werden.

Größenklassen nach § 267 HGB (Stand 2026)

Merkmal Klein (§ 267 Abs. 1) Mittelgroß (§ 267 Abs. 2) Groß (§ 267 Abs. 3)
Bilanzsumme ≤ 7,5 Mio. € ≤ 20 Mio. € > 20 Mio. €
Umsatzerlöse ≤ 16 Mio. € ≤ 40 Mio. € > 40 Mio. €
Mitarbeiter (Ø) ≤ 50 ≤ 250 > 250
Prüfungspflicht Nein (außer § 264 Abs. 3 HGB) Nein (außer § 264 Abs. 3 HGB) Ja (§ 316 Abs. 1 HGB)
Offenlegung Anhang Ja (verkürzt möglich) Ja Ja (vollständig)
Offenlegung GuV Nein (§ 326 Abs. 1 HGB) Nein (§ 326 Abs. 1 HGB) Ja

Für die Baubranche ist typisch, dass mittelgroße Unternehmen (Umsatz 16–40 Mio. €) nicht prüfungspflichtig sind, sofern nicht § 264 Abs. 3 HGB (Konzernzugehörigkeit oder börsennotiert) eingreift. Kleine Bauunternehmen können nach § 326 Abs. 1 HGB die GuV von der Offenlegung ausnehmen und nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB eine verkürzte Bilanz einreichen.

Offenlegung beim Unternehmensregister

Seit dem Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) vom 01.08.2022 erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister (nicht mehr beim Bundesanzeiger als eigenständige Publikationsplattform). Die Frist beträgt nach § 325 Abs. 1 HGB zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag – für das Geschäftsjahr 2025 (Stichtag 31.12.2025) also spätestens bis zum 31.12.2026.

Achtung: Ordnungsgeld bei verspäteter Offenlegung

Bei verspäteter oder unterlassener Offenlegung verhängt das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB von mindestens 500 Euro bis maximal 25.000 Euro. Die Höhe richtet sich nach Größenklasse, Dauer der Versäumnis und Verschulden. Das Verfahren ist automatisiert – Sie erhalten nach Fristablauf einen Anhörungsbogen.

„Gerade in der Baubranche sehen wir häufig, dass Unternehmen die Offenlegung vergessen oder aufschieben – oft aus Sorge vor Transparenz gegenüber Wettbewerbern. Rechtlich ist die Pflicht aber klar: GmbH muss offenlegen. Wer Unterstützung sucht, findet bei OnlineBilanz digitale Steuerberater-Leistungen mit transparentem Festpreis – inklusive fristgerechter Einreichung beim Unternehmensregister.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Welche Fristen gelten für Feststellung und Offenlegung der Bilanz?

Für GmbH-Bauunternehmen gelten klare gesetzliche Fristen: Die Feststellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafterversammlung (§ 42a GmbHG) muss innerhalb bestimmter Maximalfristen erfolgen, die Offenlegung (§ 325 HGB) danach nochmals binnen zwölf Monaten nach Bilanzstichtag. Diese Fristen sind zwingend – Verstöße führen zu Ordnungsgeld.

Feststellungsfristen nach § 42a GmbHG

Kleine GmbH (§ 267 Abs. 1 HGB)

Frist: 11 Monate nach Bilanzstichtag Beispiel 2025: Bilanzstichtag 31.12.2025 → Feststellung bis spätestens 30.11.2026 Rechtsfolge: Bei Überschreitung droht Ordnungsgeld (§ 335 HGB) und ggf. Auflösungsverfahren (§ 60 Abs. 1 Nr. 2 GmbHG)

Mittelgroße und große GmbH (§ 267 Abs. 2, 3 HGB)

Frist: 8 Monate nach Bilanzstichtag Beispiel 2025: Bilanzstichtag 31.12.2025 → Feststellung bis spätestens 31.08.2026 Besonderheit: Bei Prüfungspflicht (§ 316 HGB) muss Prüfung vor Feststellung abgeschlossen sein

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Unabhängig von der Größenklasse gilt für alle Kapitalgesellschaften eine einheitliche Offenlegungsfrist von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag (§ 325 Abs. 1 Satz 1 HGB). Für das Geschäftsjahr mit Stichtag 31.12.2025 bedeutet das: Offenlegung spätestens bis zum 31.12.2026. Die Offenlegung erfolgt durch elektronische Einreichung beim Bundesanzeiger Verlag (Betreiber des Unternehmensregisters).

  • Jahresabschluss (Bilanz, GuV, Anhang) aufstellen – durch Steuerberater oder intern
  • Bei Prüfungspflicht: Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers einholen (§ 316 HGB)
  • Gesellschafterversammlung einberufen und Jahresabschluss feststellen (§ 42a GmbHG, § 46 Nr. 1 GmbHG)
  • Protokoll der Gesellschafterversammlung erstellen (Nachweis Feststellungsbeschluss)
  • Offenlegungsunterlagen vorbereiten (ggf. verkürzte Bilanz nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB)
  • Elektronische Einreichung beim Unternehmensregister via www.unternehmensregister.de
  • Bestätigung und Rechnungsnummer des Bundesanzeigers archivieren (Nachweis fristgerechter Offenlegung)

11 Mon.

Feststellung kleine GmbH

8 Mon.

Feststellung mittel/groß

12 Mon.

Offenlegung (alle)

In der Praxis sind diese Fristen sportlich, insbesondere wenn die Buchhaltung noch nicht abgeschlossen ist oder Abstimmungen mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer nötig sind. Bauunternehmen mit komplexen Nachkalkulationen und Drohverlustrückstellungen sollten die Jahresabschlusserstellung frühzeitig anstoßen – idealerweise bereits im Februar/März des Folgejahres.

Wann lohnt sich ein Steuerberater für den Jahresabschluss im Bauunternehmen?

Der Jahresabschluss eines Bauunternehmens ist fachlich anspruchsvoll: Bewertung unfertiger Leistungen, Drohverlustrückstellungen, Abgrenzung von Anzahlungen, projektbezogene Nachkalkulationen, komplexe Anlagenbuchhaltung – all das erfordert fundierte Kenntnisse in HGB, EStG und branchenspezifischer Bilanzierungspraxis. Ein Steuerberater bringt nicht nur die gesetzlich geforderte Fachkunde mit, sondern übernimmt auch die Haftung für die Richtigkeit.

Vorteile der Steuerberater-Erstellung

  • Rechtssicherheit: Korrekte Anwendung von § 255, § 249, § 253 HGB etc. – Steuerberater haften berufsrechtlich (§ 323 HGB analog)
  • Aktualität: Kenntnis aktueller BMF-Schreiben, BFH-Urteile und branchenspezifischer Verwaltungsanweisungen (z. B. AfA-Tabellen Bau)
  • Effizienz: Routinierte Abläufe, digitale Schnittstellen zur Buchhaltung, strukturierte Checklisten – schneller Abschluss ohne interne Kapazitätsengpässe
  • Prüfungssicherheit: Vorausschauende Gestaltung, Dokumentation, Vermeidung typischer Fehlerquellen, die bei Betriebsprüfung auffallen würden
  • Beratung: Steueroptimierung, Gestaltungshinweise, Liquiditätsplanung, Unternehmenskennzahlen – über den reinen Abschluss hinaus

„Bauunternehmen haben oft komplexe Projektstrukturen und laufende Großaufträge – da wird der Jahresabschluss schnell zur Herausforderung. Wir sehen bei OnlineBilanz immer wieder, dass Unternehmen intern die Buchhaltung führen, aber den Abschluss dann von uns erstellen lassen. Das kombiniert interne Kostenstellenkenntnis mit externer Fachkompetenz – und spart Zeit.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Wann Eigenersteller sinnvoll ist

Kleine Bauunternehmen mit einfacher Auftragsstruktur (z. B. reine Subunternehmer ohne eigene Großprojekte, keine unfertigen Leistungen zum Bilanzstichtag, keine Verlustaufträge) können den Abschluss auch intern erstellen – sofern fundierte Rechnungslegungskenntnisse vorhanden sind. Voraussetzung ist eine saubere, laufende Buchhaltung (DATEV, Lexware o. ä.) und ein klares Verständnis der HGB-Bewertungsregeln. Bei Unsicherheiten oder Betriebsprüfungsrisiko ist jedoch die Steuerberater-Einbindung ratsam.

Eigenersteller (intern)

Geeignet für: – Kleine GmbH, einfache Struktur – Keine UL, keine Drohverluste – Erfahrener Buchhalter mit HGB-Know-how Risiko: Fehler, Betriebsprüfung, Haftung Geschäftsführer

Steuerberater (klassisch)

Geeignet für: – Mittelgroße/große Bauunternehmen – Komplexe Projekte, UL, Verlustaufträge – Vollumfängliche Beratung + Haftung Vorteil: Rechtssicherheit, Prüfungssicherheit, Gestaltung

OnlineBilanz (digital + StB)

Geeignet für: – Digitale GmbH, transparenter Festpreis – Kombination aus Software + zugelassenem Steuerberater – Schnelle Abwicklung, klare Fristen Vorteil: Steuerberater-Qualität + moderne Plattform

Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lassen möchte, findet auf OnlineBilanz.de digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen: Unsere zugelassenen Steuerberater erstellen den Jahresabschluss, prüfen ihn fachlich und unterzeichnen rechtsverbindlich – koordiniert über die Plattform, ohne Wartezeiten, mit klarer Fristenkontrolle. Das verbindet Steuerberater-Qualität mit moderner, effizienter Abwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Müssen auch Kleinunternehmen im Baugewerbe eine Bilanz erstellen?

Kleinunternehmer nach § 19 UStG sind nicht automatisch von der Buchführungspflicht befreit. Entscheidend sind die Schwellenwerte nach § 241a HGB: Umsatz unter 800.000 Euro und Gewinn unter 80.000 Euro in zwei aufeinanderfolgenden Jahren. Bauunternehmen in der Rechtsform GmbH oder UG sind unabhängig von der Größe stets buchführungs- und bilanzierungspflichtig nach § 238 HGB.

Wie wirkt sich die Percentage-of-Completion-Methode (PoC) auf die Baubilanz aus?

Die Percentage-of-Completion-Methode nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 lit. c HGB ist für bestimmte langfristige Fertigungsaufträge anwendbar und ermöglicht eine periodengerechte Gewinnrealisierung vor Abnahme. Sie ist handelsrechtlich zulässig, steuerrechtlich jedoch nur unter engen Voraussetzungen (§ 5 Abs. 1 EStG i. V. m. § 252 HGB). Die PoC führt zu höheren Bilanzwerten bei unfertigen Leistungen und antizipiert Gewinne bereits während der Bauphase.

Was passiert bei verspäteter Offenlegung der Bilanz im Bauunternehmen?

Bei verspäteter oder unterlassener Offenlegung setzt das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB fest, das zwischen 500 und 25.000 Euro liegen kann. Die Höhe richtet sich nach Unternehmensgröße, Verschuldensgrad und Verspätungsdauer. Das Ordnungsgeld befreit nicht von der Offenlegungspflicht – diese bleibt bestehen und kann im Wiederholungsfall erneut sanktioniert werden.

Können Bauunternehmen von Bilanzierungserleichterungen profitieren?

Ja, kleine Kapitalgesellschaften im Baugewerbe dürfen nach § 266 Abs. 1 Satz 3 HGB eine verkürzte Bilanz aufstellen und sind nach § 288 HGB von der Offenlegung der Gewinn- und Verlustrechnung befreit. Kleinstkapitalgesellschaften nach § 267a HGB können zusätzlich von weiteren Erleichterungen Gebrauch machen, müssen jedoch weiterhin den vollständigen Jahresabschluss erstellen und aufbewahren.

Wie werden Nachunternehmerleistungen in der Baubilanz behandelt?

Kosten für Nachunternehmer (Subunternehmer) sind als Fremdleistungen Bestandteil der Herstellungskosten unfertiger und fertiger Bauleistungen nach § 255 Abs. 2 HGB. Sie werden bei der Bewertung unfertiger Leistungen angesetzt und erhöhen den Bilanzwert. Anzahlungen an Nachunternehmer sind als geleistete Anzahlungen auf der Aktivseite auszuweisen und bei Abrechnung mit den unfertigen Leistungen zu verrechnen.

Welche steuerlichen Besonderheiten gelten für die Bilanz im Bauunternehmen?

Steuerrechtlich gelten für Bauunternehmen besondere Regelungen zur Gewinnrealisierung: Das Realisationsprinzip nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB verlangt grundsätzlich Gewinnrealisierung erst bei Abnahme. Steuerliche Abweichungen entstehen etwa bei unterschiedlicher Behandlung der PoC-Methode, bei Bewertungsunterschieden oder bei der Bildung steuerlicher Rückstellungen. Latente Steuern nach § 274 HGB können die Folge sein und müssen bilanziert werden.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 255 HGB – Bewertungsmaßstäbe, § 267 HGB – Größenklassen, § 325 HGB – Offenlegung, § 42a GmbHG – Feststellung des Jahresabschlusses. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Fristenkalender

Jede Frist. Jede Abgabe.
Immer pünktlich.

Schlüsseltermine

Entstehungsgeschichte

Steuerberatung
der Zukunft.
Heute.

Jahresabschlüsse, die seit Jahren beim Finanzamt fehlen. Honorare, die kommen – ohne dass man weiß, wofür. Rückfragen, die im Nichts verschwinden. Fristen, die niemand im Blick hat. Irgendwann reicht es.

Die Antwort auf all das ist denkbar einfach: Unternehmer und Steuerberater arbeiten in einem gemeinsamen Portal zusammen – transparent, in Echtzeit und zu einem festen Preis. Belege hochladen, kommunizieren, Jahresabschlüsse erstellen, Steuererklärungen einreichen.

Alles an einem Ort, ohne Umwege, ohne Wartezeit. Künstliche Intelligenz übernimmt die Routine – damit der Steuerberater das tun kann, wofür er wirklich da ist: beraten, prüfen, verantworten.

Kostenloses Erstgespräch

15 Minuten.Klarheit.

Lernen Sie uns unverbindlich kennen. Im kurzen Kennenlerngespräch klären wir Ihre Situation und Sie erfahren, was Ihr Jahresabschluss bei uns kostet – zum Festpreis, ohne Kleingedrucktes.

  • 01
    Ihre SituationRechtsform, Geschäftsjahr, Stand der Buchhaltung – wir hören zu.
  • 02
    Ihr FestpreisSie erhalten eine ehrliche Einschätzung, was die Erstellung kostet.
  • 03
    Die nächsten SchritteWenn es passt: Unterlagen digital einreichen – wir übernehmen den Rest.
Kostenlos & unverbindlich Nur 15 Minuten Kein Verkaufsgespräch
Oder direkt loslegen?

Erstellen Sie einfach gleich Ihr Konto – wir rufen Sie in jedem Fall für ein persönliches Kennenlernen an. Und auch danach können Sie jederzeit ein Gespräch direkt im Mandantenportal buchen.

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Termin direkt online buchen Freie Zeiten in Echtzeit – Bestätigung sofort per E-Mail
15 Min
DSGVO-konform Per Zoom-Gespräch Jederzeit stornierbar
Ihr Team

Steuerberatung,
die hält, was sie verspricht.

Verpasste Fristen, unbeantwortete Fragen, unklare Rechnungen – das kennen viele. Bei OnlineBilanz ist das anders. Ihr Steuerberater behält den Überblick, hält Fristen ein und meldet sich, bevor Probleme entstehen.

4
Köpfe
20+
Jahre Erfahrung
3
Kammern
Dr. Martin Pilz
Unternehmer Gründer
Dr. Martin Pilz
Geschäftsführer · CEO

Kein Steuerberater. Verantwortet Strategie, Produkt und Mandats­beziehung. Die steuerliche Beratung erfolgt ausschließlich durch die drei Berufsträger rechts.

Fabian Klement
WP StB Dipl.-Kfm.
Fabian Klement
Wirtschaftsprüfer & Steuerberater

Schwerpunkt Jahres­abschluss­prüfung, Konzern­reporting und E‑Bilanz. Qualitäts­sicherung aller Abschlüsse.

Jakob Röß
StB Dipl.-Kfm. Dipl.-Vw.
Jakob Röß
Steuerberater

Betreuung von mittel­ständischen GmbH, Frei­beruflern und Kapital­gesell­schaften.

Dr. Jeannine Dinnebier
RA Dr. iur. Dipl.-Vw.
Dr. Jeannine Dinnebier
Rechts­anwältin · Steuerrecht

Verantwortet Steuer­streit, Betriebs­prüfungen und rechts­sichere Gestaltung. Promoviert im Steuerrecht.

Geprüft & kammer­pflichtig Mitgliedschaften & Zulassungen
S
Steuerberater­kammerPflichtmitgliedschaft
W
Wirtschafts­prüfer­kammerZulassung nach WPO
R
Rechts­anwalts­kammerFachbereich Steuerrecht
D
DATEV‑PartnerSchnittstellen­zertifiziert
Kontakt & häufige Fragen

Ihre Fragen.
Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
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Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
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