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Muster GmbH Mandant · WJ 2025
Steuerberater Fabian Klement
Fabian Klement Online · Ihr fester StB
So arbeiten wir zusammen Schritt 01 / 06
01 Upload 02 KI 03 Beratung 04 StB 05 Bilanz 06 ELSTER
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KI‑Vorarbeit · Belege & Transaktionen prüfen — trainiert von unseren Steuerberatern
Datum Beleg Konto Betrag KI
18.10.25
Lieferant GmbH · Rechnung 042
3400Wareneingang
1.247,00 €
98%
19.10.25
Bewirtung · Hotel Adlon (70%)
4650Bewirtung
142,80 €
94%
20.10.25
Telekom · Mobilfunk Q4
4920Telefon
89,00 €
99%
22.10.25
Kontoauszug · SEPA‑Lastschrift
1200Bank
−450,00 €
100%
Rückfrage an Sie: Die Rechnung Hotel Adlon — war das eine Geschäftsbewirtung mit Mandant, oder interne Reise? Für die korrekte 70/30‑oder 100%‑Buchung.
Mandant ✓
Fabian Klement
Fabian Klement Online · antwortet in ~2 Min
Fabian, wir überlegen 2026 einen Firmenwagen. Lohnt sich das steuerlich?
14:02 · Sie
Kurz geprüft: Ja — mit Investitions­abzugsbetrag (IAB) können wir bis zu 50 % vorziehen. Grober Hebel: ~11.400 € Steuervorteil.
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Rechen­beispiel_Firmenwagen.pdf2 Seiten · vorbereitet für Sie
14:04 · Fabian
Passt 15 Min. morgen 10:00 für ein kurzes Video-Gespräch?
Ja, passt ✓ Anderer Termin
14:05 · Fabian
Video-Call · morgen 10:00 15 Min.
Fabian Klement Live
Agenda (vom StB vorbereitet):
  1. IAB Firmenwagen 2026 — Szenarien
  2. Auswirkung auf Bilanz & Ausschüttung
  3. Nächste Schritte & Freigabe
Fabian Klement
Fabian Klement Ihr fester StB · berät & optimiert
Optimierungstipp: IAB nutzenInvestitions­abzugsbetrag für geplanten Firmenwagen → ~11.400 € Steuer­vorteil
+11.400 €
Holding‑Struktur prüfenAusschüttung via Holding → 95% steuerfrei nach §8b KStG
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Bewirtung korrigiert · 70/30Signatur StB · Mandantenportal
Fabian: „Ich sehe einen legalen Hebel von rund 11.400 €. Lassen Sie uns kurz durchsprechen, ob der Firmenwagen 2026 passt. "
Bilanz zum 31.12.2025 Muster GmbH · HGB §266
Geprüft · StB
Aktiva Mittelverwendung · "Was besitzen wir?"
A. Anlagevermögen
Sachanlagen218.400 €
Fuhrpark62.150 €
B. Umlaufvermögen
Vorräte84.300 €
Forderungen142.820 €
Bank & Kasse96.650 €
Summe Aktiva604.320 €
Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
Jahresüberschuss184.320 €
B. Fremdkapital
Verbindlichkeiten Bank148.500 €
Lieferanten & Sonstige90.300 €
Summe Passiva604.320 €
=
Bilanzgleichung erfüllt Aktiva = Passiva · jede Buchung hat zwei Seiten
1
Zwei Seiten, eine Wahrheit Links steht, was das Unternehmen besitzt. Rechts, woher das Geld dafür kommt.
2
Summen müssen gleich sein Aktiva = Passiva. Stimmt das nicht auf den Cent, stimmt die Buchhaltung nicht.
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Ihr StB prüft & signiert Freigabe per qualifizierter Signatur — bereit für Finanzamt & Bundesanzeiger.
Alles wird fristgerecht eingereicht. Sie müssen nichts mehr tun
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ELSTER · FinanzamtKörperschaft-, Gewerbe- & Umsatzsteuer
übermittelt
BA
BundesanzeigerOffenlegung §325 HGB · fristgerecht 31.12.
offengelegt
HR
HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
hinterlegt
Festpreis eingehalten · Bestätigung per E-Mail

Datum

Lesedauer

10–15 Minuten

OnlineBilanzBlogBetriebsprüfung Kosten

Betriebsprüfung Kosten 2026: Überblick & Spartipps

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Eine Betriebsprüfung verursacht direkte und indirekte Kosten: Personalaufwand, Steuerberaterhonorar und mögliche Nachzahlungen. Wer die Kostenblöcke kennt und sich systematisch vorbereitet, kann die Belastung deutlich reduzieren. Dieser Artikel zeigt, womit Unternehmen 2026 rechnen müssen und wie digitale Prozesse helfen, Prüfungen effizienter zu gestalten.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Eine Betriebsprüfung verursacht Kosten durch gebundene Personalressourcen, Steuerberaterbegleitung und mögliche Nachzahlungen samt Zinsen. Die Höhe hängt von Unternehmensgröße, Prüfungsumfang und Vorbereitungsgrad ab. Gut organisierte Buchhaltung und digitale Belege senken den Aufwand erheblich. Durchschnittlich dauert eine Prüfung 2–12 Monate, je nach Komplexität.

Was kostet eine Betriebsprüfung wirklich?

Die Kosten einer Betriebsprüfung durch das Finanzamt werden häufig unterschätzt. Während die eigentliche Prüfung durch die Finanzverwaltung kostenfrei ist – schließlich handelt es sich um eine hoheitliche Maßnahme nach §§ 193 ff. AO –, entstehen erhebliche indirekte Kosten für das Unternehmen. Diese setzen sich zusammen aus Personalaufwand, Steuerberaterkosten, möglichen Nachzahlungen und Zinsen sowie im schlimmsten Fall Bußgeldern.

0 €

Kosten durch das Finanzamt selbst

5.000–50.000 €

Typische indirekte Kosten (kleine bis mittlere GmbH)

15 %

Zusätzlicher Zeitaufwand der Buchhaltung

Die tatsächlichen Kosten hängen stark von der Unternehmensgröße, der Qualität der Buchführung und der Komplexität der Geschäftsvorfälle ab. Eine GmbH mit sauberer Dokumentation und vorbereitender Betreuung durch einen Steuerberater kann die Kosten erheblich reduzieren. Entscheidend ist die präventive Vorbereitung – nicht erst dann reagieren, wenn der Prüfer bereits vor Ort ist.

Praxis-Hinweis

Die meisten Betriebsprüfungen werden 4–6 Wochen vorher angekündigt (§ 196 AO). Diese Zeit sollten Sie intensiv nutzen, um mit Ihrem Steuerberater die Unterlagen zu sichten und kritische Sachverhalte vorab zu klären. Wer digital arbeitet und laufend bucht, spart in dieser Phase erheblich Zeit und Geld.

Kostenblöcke im Detail: Personalaufwand, Steuerberater, Nachzahlungen

1. Interner Personalaufwand

Der größte Kostenblock ist meist die Bindung eigener Mitarbeiter. Geschäftsführung, Buchhaltung und ggf. Controlling müssen Belege heraussuchen, Sachverhalte erläutern, Nachfragen beantworten und ständig für Rückfragen zur Verfügung stehen. Je nach Prüfungsumfang können 40 bis 200 Stunden anfallen – das entspricht bei einer Buchhaltungskraft (Bruttokosten 50 €/h) schnell 2.000 bis 10.000 Euro reinen Personalkosten.

2. Steuerberaterkosten

Die Begleitung durch einen Steuerberater ist bei einer Betriebsprüfung faktisch unverzichtbar. Die Vergütung richtet sich nach der Steuerberater-Vergütungsverordnung (StBVV) und kann je nach Gegenstandswert, Schwierigkeit und Zeitaufwand zwischen 3.000 und 30.000 Euro liegen. Typische Leistungen umfassen:

  • Vorbereitung und Sichtung der Unterlagen
  • Teilnahme an Eröffnungs- und Schlussbesprechung
  • Laufende Korrespondenz mit dem Betriebsprüfer
  • Stellungnahmen zu Prüfungsfeststellungen
  • Einspruchsverfahren bei strittigen Punkten

3. Nachzahlungen und Zinsen

Stellt der Prüfer Mehr-Ergebnisse fest, führt das zu Steuernachzahlungen (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer). Hinzu kommen Nachzahlungszinsen nach § 233a AO in Höhe von 0,15 % pro Monat (= 1,8 % p. a., Stand 2026 nach Anpassung durch das JStG 2025). Diese Zinsen laufen ab 15 Monate nach Ablauf des Veranlagungszeitraums und können bei mehrjährigen Prüfungszeiträumen erhebliche Summen erreichen.

Kostenblock Spanne (typisch) Abhängig von
Personalaufwand intern 2.000–15.000 € Prüfungsdauer, Dokumentationsqualität
Steuerberater 3.000–30.000 € Gegenstandswert, Komplexität, Streitpunkte
Nachzahlungen + Zinsen 0–100.000+ € Prüfungsfeststellungen, Prüfungszeitraum
Bußgelder (bei Verstößen) 0–50.000 € Schwere der Pflichtverletzung (§§ 377, 379 AO)

Wer wird geprüft und wie oft?

Nicht jede GmbH wird gleich häufig geprüft. Die Finanzverwaltung setzt risikoorientierte Prüfungszyklen an, die sich nach Unternehmensgröße, Branche und Auffälligkeiten richten. Nach den Betriebsprüfungsordnungen der Länder (BpO) gelten folgende Richtwerte:

  • Großbetriebe (Bilanzsumme > 65 Mio. €, Umsatz > 130 Mio. €, mehr als 5.000 Mitarbeiter): Prüfung alle 2–3 Jahre
  • Mittelbetriebe (z. B. Bilanzsumme 6–65 Mio. €, Umsatz 12–130 Mio. €): Prüfung alle 5–8 Jahre
  • Kleinbetriebe und Kleinstbetriebe: Anlassprüfung oder unregelmäßig alle 10–15 Jahre
  • Risikoauswahl: Abweichungen, Branchenvergleiche (z. B. Gastronomie, Bau, Bargeldgeschäfte), Kontrollmitteilungen, Selbstanzeigen

Wichtig: Auch kleine GmbHs können überraschend geprüft werden, etwa nach Hinweisen Dritter, auffälligen Steuererklärungen oder im Rahmen von Branchenschwerpunkten. Wer seine Buchführung laufend pflegt und durch einen Steuerberater begleiten lässt, minimiert das Risiko kostspieliger Nachforderungen erheblich.

„Viele Mandanten kommen erst dann zu uns, wenn die Betriebsprüfung bereits läuft. Das ist zu spät für echte Kostenoptimierung. Wer von Anfang an sauber bucht und den Jahresabschluss professionell erstellen lässt, hat im Prüfungsfall deutlich weniger Stress – und deutlich niedrigere Kosten.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Wie lange dauert eine Betriebsprüfung?

Die Dauer einer Betriebsprüfung variiert erheblich und hängt von Unternehmensgröße, Prüfungszeitraum und Komplexität ab. Typische Spannen:

  • Kleinere GmbH (1–3 Prüfungsjahre): 2–6 Monate, davon 3–10 Tage Vor-Ort-Prüfung
  • Mittlere GmbH (3–5 Prüfungsjahre): 6–12 Monate, davon 10–30 Tage Vor-Ort-Prüfung
  • Komplexe Fälle (Konzernverflechtungen, internationale Sachverhalte): über 12 Monate

Die Prüfung beginnt mit der Prüfungsanordnung nach § 196 AO, die den Prüfungszeitraum und die Steuerarten nennt. Nach der Vor-Ort-Phase folgt die Auswertung durch den Prüfer, dann die Schlussbesprechung und schließlich der Betriebsprüfungsbericht (§ 202 AO). Erst danach ergehen die geänderten Steuerbescheide.

Zeitfalle: Verzögerungen kosten Geld

Jeder Monat Verzögerung lässt die Nachzahlungszinsen weiterlaufen (§ 233a AO: 0,15 % pro Monat). Wer Unterlagen nicht findet oder Sachverhalte nicht erklären kann, verlängert die Prüfung – und erhöht damit die indirekten Kosten. Eine strukturierte Ablage und digitale Belegarchivierung zahlen sich hier direkt aus.

Vor der Prüfung

Prüfungsanordnung prüfen, Unterlagen sichten, Steuerberater mandatieren, interne Ansprechpartner benennen, kritische Sachverhalte vorab klären.

Während der Prüfung

Belege zeitnah vorlegen, präzise Auskünfte geben, Änderungen dokumentieren, bei Meinungsverschiedenheiten Stellungnahme durch Steuerberater.

Kosten senken durch Vorbereitung und digitale Prozesse

Die beste Strategie zur Kostensenkung ist präventive Organisation. Wer seine Buchführung laufend pflegt, Belege digital archiviert und den Jahresabschluss rechtzeitig durch einen Steuerberater erstellen lässt, reduziert den Aufwand im Prüfungsfall drastisch. Konkrete Maßnahmen:

  • Laufende, zeitnahe Buchführung – nicht erst zum Jahresende
  • Digitales Belegarchiv (GoBD-konform nach § 147 AO, § 257 HGB)
  • Verträge, Gesellschafterbeschlüsse, Darlehensverträge zentral ablegen
  • Jahresabschluss durch Steuerberater erstellen und prüfen lassen
  • Betriebsprüfungsordner anlegen: alle steuerrelevanten Sachverhalte dokumentieren
  • Regelmäßige Abstimmung mit dem Steuerberater (z. B. quartalsweise)

Digitale Prozesse beschleunigen nicht nur die Prüfung, sondern ermöglichen auch eine gezielte Vorbereitung. Wer etwa über eine Cloud-Buchhaltung verfügt, kann dem Prüfer strukturierte Auswertungen vorlegen, statt tagelang Papierberge zu durchforsten. Das spart Personal- und Steuerberaterkosten und verkürzt die Prüfungsdauer.

„Eine sauber geführte, digitale Buchhaltung ist die beste Versicherung gegen hohe Betriebsprüfungskosten. Wenn Belege und Buchungen jederzeit abrufbar sind, können wir als Steuerberater im Prüfungsfall schnell und präzise reagieren – das senkt den Aufwand für alle Beteiligten erheblich.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Praxis-Tipp: Jahresabschluss als Prüfungsvorbereitung

Der Jahresabschluss nach §§ 242, 264 HGB ist nicht nur gesetzliche Pflicht, sondern auch die wichtigste Grundlage für die Betriebsprüfung. Wer den Abschluss durch einen Steuerberater erstellen lässt, profitiert von dessen Prüfung der Buchführung, der Bewertung und der steuerlichen Behandlung – und ist im Prüfungsfall bestens aufgestellt. Auf OnlineBilanz.de erhalten GmbHs ihren Jahresabschluss durch zugelassene Steuerberater zum transparenten Festpreis, digital koordiniert und ohne Wartezeiten.

Was passiert bei Feststellungen: Nachzahlungen und Rechtsmittel

Stellt der Betriebsprüfer Abweichungen fest, dokumentiert er diese im Betriebsprüfungsbericht nach § 202 AO. Dieser Bericht ist die Grundlage für die geänderten Steuerbescheide, die das Finanzamt erlässt. Typische Feststellungen betreffen:

  • Nicht anerkannte Betriebsausgaben (z. B. verdeckte Gewinnausschüttungen nach § 8 Abs. 3 KStG)
  • Umsatzsteuerkorrekturen (z. B. fehlende Rechnungsangaben nach § 14 UStG)
  • Fehlerhafte Bewertungen (z. B. Rückstellungen, Abschreibungen nach §§ 252 ff. HGB)
  • Fehler in der Lohnsteuer oder bei der Behandlung von Geschäftsführergehältern
  • Nicht deklarierte Einnahmen oder Schwarzgeschäfte

Rechtsbehelfe: Einspruch und Klage

Gegen die geänderten Steuerbescheide können Sie innerhalb von einem Monat Einspruch einlegen (§ 347 AO). Der Einspruch hat aufschiebende Wirkung (§ 361 AO), d. h. die Nachzahlung muss zunächst nicht geleistet werden (außer das Finanzamt ordnet sofortige Vollziehung an). Im Einspruchsverfahren prüft das Finanzamt den Fall erneut. Bleibt der Einspruch erfolglos, folgt die Einspruchsentscheidung, gegen die Sie innerhalb eines Monats Klage beim Finanzgericht erheben können (§§ 44 ff. FGO).

Die Begleitung durch einen Steuerberater ist hier unverzichtbar. Er kennt die Rechtsprechung, kann Vergleichsangebote verhandeln und beurteilen, ob ein Rechtsmittel Aussicht auf Erfolg hat. Die Kosten für Einspruch und Klage sind zusätzlich zu den reinen Betriebsprüfungskosten zu kalkulieren.

Phase Maßnahme Frist
Betriebsprüfungsbericht Stellungnahme durch Steuerberater Keine gesetzliche Frist, aber vor Schlussbesprechung
Geänderter Steuerbescheid Einspruch (§ 347 AO) 1 Monat ab Bekanntgabe
Einspruchsentscheidung Klage beim Finanzgericht (FGO) 1 Monat ab Bekanntgabe
FG-Urteil Revision beim BFH (bei grundsätzlicher Bedeutung) 1 Monat ab Zustellung

Betriebsprüfung vs. Jahresabschlussprüfung: Unterschiede und Kosten

Viele Geschäftsführer verwechseln die Betriebsprüfung (steuerliche Außenprüfung durch das Finanzamt nach §§ 193 ff. AO) mit der Jahresabschlussprüfung durch einen Wirtschaftsprüfer (§ 316 HGB). Beides sind völlig unterschiedliche Verfahren mit unterschiedlichen Zielen und Kosten.

Merkmal Betriebsprüfung (Finanzamt) Jahresabschlussprüfung (WP)
Rechtsgrundlage §§ 193 ff. AO § 316 HGB
Durchführung Finanzamt (Betriebsprüfer) Wirtschaftsprüfer (unabhängig)
Ziel Richtige Besteuerung Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit des Jahresabschlusses
Pflicht für Alle steuerpflichtigen Unternehmen (anlassbezogen) Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften (§ 267 HGB)
Kosten Indirekt: Personal, StB, Nachzahlungen Direkt: WP-Honorar 5.000–50.000+ €
Ergebnis Betriebsprüfungsbericht, geänderte Steuerbescheide Bestätigungsvermerk oder Versagung (§ 322 HGB)

Für kleine GmbHs nach § 267 Abs. 1 HGB (Bilanzsumme ≤ 7,5 Mio. €, Umsatz ≤ 15 Mio. €, ≤ 50 Mitarbeiter) besteht keine Prüfungspflicht nach § 316 HGB. Sie müssen ihren Jahresabschluss aber nach §§ 242, 264 HGB erstellen und nach § 325 HGB offenlegen (beim Unternehmensregister, nicht mehr beim Bundesanzeiger seit DiRUG 01.08.2022). Die Erstellung durch einen Steuerberater ist dabei nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber fachlich dringend empfohlen.

Praxis-Hinweis für kleine GmbHs

Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lässt, profitiert nicht nur von rechtssicherer Bilanzierung und Bewertung, sondern auch von einer laufenden steuerlichen Begleitung. Das senkt das Risiko von Beanstandungen in einer späteren Betriebsprüfung – und damit die Kosten. OnlineBilanz.de bietet GmbHs die Erstellung des Jahresabschlusses durch zugelassene Steuerberater mit transparenten Festpreisen und digitaler Koordination.

Checkliste: Vorbereitung auf die Betriebsprüfung

Eine strukturierte Vorbereitung reduziert Stress, Zeitaufwand und Kosten. Nutzen Sie die folgende Checkliste, sobald Sie die Prüfungsanordnung erhalten haben:

  • Prüfungsanordnung prüfen: Welche Steuerarten? Welche Jahre? Welche Frist?
  • Steuerberater informieren und Besprechungstermin vereinbaren
  • Alle Buchungsunterlagen (Journal, Konten, Saldenlisten) bereitstellen
  • Belege chronologisch und vollständig sortieren (digital oder Papier)
  • Verträge, Gesellschafterbeschlüsse, Darlehensverträge, Leasingverträge bereitstellen
  • Personalakten und Lohnabrechnungen (bei Prüfung der Lohnsteuer) vorbereiten
  • Räumlichkeit für den Prüfer organisieren (ruhig, mit Zugang zu Unterlagen)
  • Interne Ansprechpartner festlegen (idealerweise Buchhaltung + Geschäftsführung)
  • Kritische Sachverhalte mit Steuerberater vorab besprechen (z. B. Geschäftsführergehalt, Pkw-Nutzung, Bewirtungen)
  • Protokoll für jede Besprechung mit dem Prüfer führen (wer, wann, was besprochen)

„Die ersten Wochen nach der Prüfungsanordnung sind entscheidend. Wer jetzt gemeinsam mit seinem Steuerberater die Unterlagen durchgeht, kann viele potenzielle Streitpunkte schon im Vorfeld klären – oder zumindest eine belastbare Argumentation vorbereiten. Das spart in der Prüfung enorm viel Zeit und Nerven.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Besonders wichtig: Kommunizieren Sie während der Prüfung stets sachlich, präzise und kooperativ. Der Prüfer ist an Recht und Gesetz gebunden (§ 85 AO) und hat einen Ermessensspielraum – aber eine professionelle, gut dokumentierte Zusammenarbeit kann das Ergebnis durchaus positiv beeinflussen. Ihr Steuerberater ist dabei Ihr wichtigster Partner.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich eine Betriebsprüfung ablehnen?

Nein. Nach § 193 AO sind Sie zur Mitwirkung verpflichtet. Wer die Prüfung verweigert, riskiert Schätzungsbescheide und Zwangsgelder. Eine Terminverschiebung ist bei triftigem Grund möglich, muss aber umgehend beantragt werden.

Werden Betriebsprüfungskosten steuerlich anerkannt?

Ja. Steuerberaterhonorar, Rechtsanwaltskosten und interner Personalaufwand für die Prüfungsbegleitung sind als Betriebsausgaben abzugsfähig. Nachzahlungen und Zinsen nach § 233a AO sind hingegen nicht abzugsfähig.

Muss ich während der Betriebsprüfung weiterhin Vorauszahlungen leisten?

Ja. Laufende Steuervorauszahlungen bleiben unberührt. Erst nach Abschluss der Prüfung werden Bescheide angepasst. Sollten sich größere Nachzahlungen abzeichnen, kann ein Antrag auf Aussetzung oder Herabsetzung der Vollziehung nach § 361 AO sinnvoll sein.

Was kostet eine Betriebsprüfung bei einem Einzelunternehmen?

Die Kosten hängen von Umsatz, Belegvolumen und Prüfungsdauer ab. Typischerweise entstehen 1.500–5.000 Euro Steuerberaterhonorar und 20–80 Stunden interner Aufwand. Bei kleinen, gut vorbereiteten Unternehmen bleibt der Aufwand meist im unteren Bereich.

Kann ich auch ohne Steuerberater durch die Betriebsprüfung gehen?

Ja, rechtlich ist das möglich. In der Praxis ist die Begleitung durch einen Steuerberater aber dringend zu empfehlen: Er kennt Ihre Rechte, kommuniziert auf Augenhöhe mit dem Prüfer und verhindert, dass Sie versehentlich zu viel offenbaren oder Fristen versäumen.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Abgabenordnung (AO), Handelsgesetzbuch (HGB), Einkommensteuergesetz (EStG), GmbH-Gesetz (GmbHG). Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
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