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Datum

Lesedauer

12–18 Minuten

OnlineBilanzBlogBäckerei Steuerberatung

Bäckerei Steuerberatung 2026: Ihr Steuerberater-Ratgeber

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Bäckereien unterliegen besonderen steuerlichen und buchhalterischen Anforderungen: Umsatzsteuer-Abgrenzung (7 % vs. 19 %), Wareneinsatz, Lagerbewertung, Kassensicherungsverordnung und Lohnbuchhaltung erfordern Branchenwissen. Dieser Ratgeber erklärt alle wichtigen Pflichten für Bäckerei-GmbHs – von der laufenden Finanzbuchhaltung über den Jahresabschluss bis zur Betriebsprüfung.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Bäckereien benötigen spezialisierte Steuerberatung, weil sie mit komplexen Themen wie Umsatzsteuer-Abgrenzung (7 % vs. 19 %), Wareneinsatz, Lagerbewertung, Kassensicherungsverordnung (TSE-Pflicht) und Lohnbuchhaltung konfrontiert sind. Für Bäckerei-GmbHs gelten zudem Jahresabschluss- und Offenlegungspflichten nach HGB. Fehler bei Kassensystemen oder Umsatzsteuer sind häufige Risikobereiche bei Betriebsprüfungen.

Warum braucht eine Bäckerei spezialisierte Steuerberatung?

Bäckereien unterliegen als produzierende Handwerksbetriebe besonderen buchhalterischen und steuerlichen Anforderungen. Die Kombination aus Herstellung, Verkauf, Wareneinsatz, verderblichen Rohstoffen und unterschiedlichen Umsatzsteuersätzen (7 % für Grundnahrungsmittel, 19 % für Verzehr vor Ort) erfordert eine präzise Finanzbuchhaltung und eine fundierte steuerliche Begleitung. Hinzu kommen bei einer Bäckerei-GmbH die Pflichten nach HGB: Jahresabschluss, Offenlegung, Feststellung durch die Gesellschafterversammlung nach § 42a GmbHG sowie die Einhaltung der Größenklassen nach § 267 HGB.

Für GmbH-Geschäftsführer bedeutet dies: Wer keine spezialisierte steuerliche Beratung nutzt, riskiert nicht nur falsche Umsatzsteuer-Voranmeldungen oder Betriebsprüfungen, sondern auch Ordnungsgelder bei verspäteter Offenlegung nach § 335 HGB (500 bis 25.000 Euro) oder Haftungsrisiken bei fehlerhafter Bilanzierung. Eine spezialisierte Steuerberatung für Bäckereien kennt die Besonderheiten der Branche – von der Warenwirtschaft über die Kassensystem-Compliance bis zur Personalplanung.

Branchenspezifische Steuerberatung

Bäckereien haben oft mehrere Filialen, Lohnintensität, hohe Warenumschläge und komplexe Umsatzsteuersachverhalte. Eine spezialisierte Steuerberatung hilft, diese Anforderungen rechtssicher und effizient zu bewältigen.

„Viele Bäckerei-GmbHs unterschätzen die buchhalterische Komplexität: Verschiedene Umsatzsteuersätze, Kassennachschau-Risiko, verderbliche Ware, Personalintensität – das alles erfordert eine strukturierte Finanzbuchhaltung und regelmäßige steuerliche Begleitung.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Besonderheiten der Finanzbuchhaltung in Bäckereien

Die Finanzbuchhaltung einer Bäckerei-GmbH unterscheidet sich grundlegend von reinen Dienstleistungs- oder Handelsunternehmen. Im Zentrum stehen drei Bereiche: Wareneinsatz und Lagerbewertung, Umsatzsteuer-Differenzierung sowie die Kassenbuchführung nach GoBD und KassenSichV.

Wareneinsatz und Lagerbewertung

Bäckereien verarbeiten verderbliche Rohstoffe (Mehl, Eier, Milch, Hefe) zu Backwaren mit kurzer Haltbarkeit. Die Bestandsführung muss täglich erfolgen, um den Wareneinsatz korrekt zu erfassen. Nach § 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB ist bei der Bewertung das Niederstwertprinzip anzuwenden. Verdorbene oder nicht verkaufte Ware muss rechtzeitig ausgebucht werden. Die korrekte Erfassung des Wareneinsatzes ist entscheidend für die Gewinnermittlung und die Bemessungsgrundlage der Umsatzsteuer.

Umsatzsteuer: 7 % oder 19 %?

Backwaren zum Mitnehmen unterliegen dem ermäßigten Steuersatz von 7 % nach § 12 Abs. 2 UStG (Anlage 2). Werden Backwaren jedoch in einem Café oder Bistro zum Verzehr an Ort und Stelle serviert, fällt der Regelsteuersatz von 19 % an. Entscheidend ist die konkrete Dienstleistung: Wird Geschirr, Besteck oder eine Sitzgelegenheit bereitgestellt, liegt eine Restaurationsleistung vor. Kassensysteme müssen diese Unterscheidung automatisch vornehmen und dokumentieren.

Risiko: Fehlerhafte Umsatzsteuer-Zuordnung

Bei Betriebsprüfungen prüft das Finanzamt besonders die Abgrenzung zwischen 7 % und 19 %. Fehlerhafte Zuordnungen führen zu Nachzahlungen, Zinsen und erhöhtem Prüfaufwand. Die richtige Konfiguration des Kassensystems ist Pflicht.

Kassenbuchführung und GoBD

Bäckereien arbeiten nahezu ausschließlich mit Bargeld- und Kartenzahlungen. Die Kassensysteme müssen seit 2020 den Anforderungen der Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) entsprechen: TSE (Technische Sicherheitseinrichtung), Zertifizierung, unveränderbare Protokollierung aller Geschäftsvorfälle. Bei Kassennachschauen nach § 146b AO prüft die Finanzverwaltung unangekündigt die Kassensysteme vor Ort. Eine saubere, GoBD-konforme Kassenbuchführung ist daher geschäftskritisch.

Jahresabschluss für Bäckerei-GmbHs: Pflichten und Fristen

Jede Bäckerei-GmbH ist nach § 242 HGB und § 264 HGB zur Aufstellung eines Jahresabschlusses verpflichtet. Der Jahresabschluss besteht mindestens aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) sowie einem Anhang. Größere GmbHs müssen zusätzlich einen Lagebericht erstellen (§ 264 Abs. 1 Satz 1 HGB). Die Größenklasse richtet sich nach § 267 HGB und bestimmt Umfang und Offenlegungspflichten.

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Kleine GmbH ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroße GmbH ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Große GmbH > 20 Mio. € oder > 40 Mio. € Umsatz oder > 250 MA

Für den Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten folgende Fristen: Kleine GmbHs haben 11 Monate Zeit zur Feststellung (bis 30.11.2026), mittelgroße und große GmbHs nur 8 Monate (bis 31.08.2026) nach § 42a GmbHG. Nach der Feststellung durch die Gesellschafterversammlung muss der Jahresabschluss innerhalb von 12 Monaten (bis 31.12.2026) beim Unternehmensregister offengelegt werden (§ 325 HGB). Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich über das Unternehmensregister, nicht mehr über den Bundesanzeiger.

„Viele Bäckerei-GmbHs haben mehrere Filialen und entsprechend hohe Umsätze. Die Größenklasse muss jährlich geprüft werden – wer in die mittlere Größenklasse rutscht, hat kürzere Feststellungsfristen und strengere Offenlegungspflichten.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Festpreis-Jahresabschluss durch Steuerberater

Wer den Jahresabschluss rechtssicher und fristgerecht durch einen Steuerberater erstellen lassen möchte, findet auf OnlineBilanz.de digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen – ohne Wartezeiten und mit Rechtsverbindlichkeit.

Wareneinsatz und Lagerbewertung in der Bilanz

Der Wareneinsatz ist in Bäckereien die größte Kostenposition und hat direkten Einfluss auf Gewinn, Liquidität und Bilanz. Die korrekte Bewertung des Vorratsvermögens zum Bilanzstichtag ist deshalb zentral. Nach § 253 Abs. 1 HGB sind Vermögensgegenstände höchstens mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten anzusetzen. Bei verderblicher Ware, die nicht mehr verkaufsfähig ist, greift das Niederstwertprinzip (§ 253 Abs. 4 HGB): Der niedrigere Wert am Abschlussstichtag ist maßgeblich.

Inventur und Bestandsaufnahme

Zum Bilanzstichtag muss eine körperliche Bestandsaufnahme der Vorräte erfolgen (§ 240 HGB). In Bäckereien umfasst dies Rohstoffe (Mehl, Zucker, Fette), Halbfertigwaren (Teiglinge) und Fertigwaren (fertige Backwaren). Da viele Backwaren nur tagesaktuell verkaufsfähig sind, ist die Bewertung am 31.12. besonders kritisch: Nur verkaufsfähige Ware darf aktiviert werden. Nicht mehr verkaufsfähige Ware ist als Verlust zu buchen.

Bewertungsmethoden: FIFO, Durchschnitt, Einzelbewertung

Für die Bewertung von Vorräten sind nach § 256 HGB verschiedene Vereinfachungsverfahren zulässig. In Bäckereien wird häufig das FIFO-Verfahren (First In, First Out) oder die Durchschnittsbewertung angewandt, da eine Einzelbewertung bei vielen tausend Backwaren unpraktikabel ist. Die gewählte Methode muss stetig angewandt werden (Stetigkeitsgrundsatz, § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB) und im Anhang erläutert werden.

  • Körperliche Inventur aller Rohstoffe, Halb- und Fertigwaren zum Bilanzstichtag
  • Niederstwertprinzip: verdorbene oder nicht verkaufsfähige Ware ausbuchen
  • Einheitliche Bewertungsmethode (FIFO, Durchschnitt) wählen und stetig anwenden
  • Dokumentation der Inventur und Bewertung für Betriebsprüfung bereithalten

Umsatzsteuer in Bäckereien: Abgrenzung 7 % vs. 19 %

Die korrekte umsatzsteuerliche Behandlung ist eine der häufigsten Fehlerquellen in Bäckereien. Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen Lieferung (7 %) und sonstiger Leistung (19 %). Nach § 12 Abs. 2 Nr. 1 UStG unterliegen Lebensmittel grundsätzlich dem ermäßigten Steuersatz von 7 %. Dies gilt jedoch nur für die reine Abgabe zum Mitnehmen.

Wann gilt der ermäßigte Steuersatz von 7 %?

  • Verkauf über die Theke ohne Verzehreinrichtung
  • Abgabe in Tüten, Kartons oder Verpackungen zum Mitnehmen
  • Self-Service ohne Bedienung oder Sitzplätze
  • Verkauf an andere Unternehmen (z. B. Großhandel, Catering)

Wann gilt der Regelsteuersatz von 19 %?

Sobald die Bäckerei eine Dienstleistungskomponente erbringt, liegt eine Restaurationsleistung vor (§ 3 Abs. 9 UStG). Dann greift der Regelsteuersatz von 19 %. Die Finanzverwaltung stellt auf folgende Kriterien ab:

  • Verzehr vor Ort an bereitgestellten Sitzgelegenheiten (Stehtische, Stühle, Bänke)
  • Bereitstellung von Geschirr, Besteck, Tabletts
  • Service am Tisch oder Bedienung
  • Getränke, die zum Verzehr vor Ort serviert werden (auch Kaffee!)

Achtung bei Kaffee und Café-Bereich

Viele Bäckereien betreiben kleine Cafés oder bieten Kaffee zum Mitnehmen an. Kaffee to go ohne Sitzplatz unterliegt 7 %, Kaffee im Café mit Sitzgelegenheit 19 %. Die Abgrenzung muss klar dokumentiert und im Kassensystem hinterlegt sein.

„Bei Betriebsprüfungen wird die Abgrenzung zwischen 7 % und 19 % besonders intensiv geprüft. Wer keine klare Trennung im Kassensystem hat, muss mit Nachforderungen rechnen. Unsere Steuerberater kennen diese Fallstricke und helfen, Kassensysteme rechtskonform zu konfigurieren.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Personal und Lohnbuchhaltung in Bäckereien

Bäckereien sind personalintensive Betriebe: Bäcker, Konditoren, Verkaufspersonal, Aushilfen, Minijobber, Nachtschicht, Wochenendarbeit. Die Lohnbuchhaltung muss unterschiedliche Beschäftigungsformen, Arbeitszeitmodelle und Sozialversicherungspflichten korrekt abbilden. Fehler führen zu Nachforderungen der Sozialversicherungsträger oder zu Haftungsrisiken bei der Betriebsprüfung durch die Rentenversicherung.

Typische Beschäftigungsformen

Vollzeit- und Teilzeitkräfte

Festangestellte Bäcker, Konditoren, Verkäuferinnen – sozialversicherungspflichtig, Lohnsteuer nach ELStAM, korrekte Arbeitszeiterfassung nach EuGH-Urteil.

Minijobber (520-Euro-Basis)

Häufig im Verkauf eingesetzt. Pauschalabgaben zur Rentenversicherung (15 %), Krankenversicherung (13 %), ggf. Lohnsteuer pauschal. Meldefrist bei Minijob-Zentrale beachten.

Arbeitszeiterfassung und Mindestlohn

Seit dem EuGH-Urteil vom Mai 2019 und der Umsetzung durch das BAG müssen Arbeitgeber die gesamte Arbeitszeit systematisch erfassen. In Bäckereien mit Nacht- und Wochenendarbeit ist dies besonders wichtig. Verstöße können zu Bußgeldern führen. Zusätzlich gilt der gesetzliche Mindestlohn (2025: 12,41 Euro, 2026: voraussichtlich höher). Bei Betriebsprüfungen wird geprüft, ob Mindestlohn und Sozialversicherungsbeiträge korrekt abgeführt wurden.

Lohnbuchhaltung auslagern?

Viele Bäckerei-GmbHs lagern die Lohnbuchhaltung an Steuerberater oder spezialisierte Dienstleister aus, um rechtssicher zu bleiben und Haftungsrisiken zu minimieren. OnlineBilanz bietet keine Lohnbuchhaltung, aber unsere Steuerberater können auf Wunsch qualifizierte Partner empfehlen.

Kassensystem, GoBD und Kassensicherungsverordnung

Moderne Bäckereien arbeiten mit elektronischen Kassensystemen. Diese müssen seit 2020 den strengen Anforderungen der Kassensicherungsverordnung (KassenSichV) und der GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) entsprechen.

Was fordert die KassenSichV?

  • Einsatz einer zertifizierten Technischen Sicherheitseinrichtung (TSE), die alle Kassenvorgänge unveränderbar protokolliert
  • Fortlaufende Transaktionsnummern für jeden Geschäftsvorfall
  • Speicherung aller Daten in einem manipulationssicheren Protokoll
  • Möglichkeit zur Ausgabe eines digitalen Belegs (seit 2020 Belegausgabepflicht)
  • Meldung des Kassensystems beim Finanzamt (einmalig)

GoBD-Anforderungen an die Kassenbuchführung

Die GoBD (BMF-Schreiben vom 28.11.2019) verlangen, dass alle steuerlich relevanten Daten vollständig, richtig, zeitgerecht, geordnet und unveränderbar aufgezeichnet werden. Das bedeutet für Bäckereien:

  • Tägliche Kassenberichte (Z-Bons) erstellen und archivieren
  • Keine Veränderung oder Löschung von Kassendaten nach Speicherung
  • Verfahrensdokumentation: Beschreibung der Kassenprozesse und Systemeinstellungen
  • Aufbewahrung aller Daten für 10 Jahre (§ 147 Abs. 3 AO)
  • Export-Schnittstelle für Betriebsprüfung (DFKA-Taxonomie, GoBD-Export)

Risiko: Kassennachschau nach § 146b AO

Das Finanzamt kann jederzeit unangekündigt zur Kassennachschau erscheinen und die Kassensysteme vor Ort prüfen. Werden Mängel festgestellt (z. B. fehlende TSE, Manipulationsmöglichkeiten), drohen Hinzuschätzungen, Bußgelder und intensivere Betriebsprüfungen.

„Viele Bäckereien haben ihre Kassensysteme 2020/21 nachgerüstet. Wichtig ist aber auch die Verfahrensdokumentation: Wer diese nicht vorweisen kann, riskiert bei einer Kassennachschau Probleme. Unsere Steuerberater prüfen die Compliance und unterstützen bei der Dokumentation.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Betriebsprüfung und Risikobereiche in Bäckereien

Bäckereien gehören aufgrund des hohen Bargeldanteils, der komplexen Umsatzsteuer-Sachverhalte und der personalintensiven Struktur zu den Branchen mit erhöhtem Prüfungsrisiko. Betriebsprüfungen werden von der Finanzverwaltung regelmäßig durchgeführt, oft in Kombination mit Lohnsteuer- und Sozialversicherungsprüfungen.

Typische Prüfungsschwerpunkte

Kassenführung und Bargeschäfte

Vollständigkeit der Kassenaufzeichnungen, GoBD-Konformität, TSE-Einsatz, Abgrenzung 7 % / 19 %, Kassensturzfähigkeit, Z-Bons.

Umsatzsteuer

Abgrenzung Lieferung (7 %) vs. Restaurationsleistung (19 %), Vorsteuerabzug, Rechnungsstellung, innerbetriebliche Entnahmen (Eigenverbrauch).

Lohnsteuer und Sozialversicherung

Korrekte Einstufung von Minijobbern, Aushilfen, Scheinselbstständigkeit, Mindestlohn, Arbeitszeiterfassung, Sozialversicherungspflicht.

Wie bereitet man sich auf eine Betriebsprüfung vor?

  • Vollständige, GoBD-konforme Kassenbuchführung mit TSE und Verfahrensdokumentation
  • Klare Trennung der Umsatzsteuersätze im Kassensystem und in der Buchhaltung
  • Aufbewahrung aller Belege, Z-Bons, Kassenbücher für 10 Jahre (§ 147 Abs. 3 AO)
  • Regelmäßige Abstimmung von Wareneinsatz, Lagerbestand und Umsatz (Plausibilitätsprüfung)
  • Lohnbuchhaltung: Korrekte Anmeldung aller Beschäftigten, Mindestlohn, Arbeitszeiterfassung
  • Steuerberater frühzeitig einbeziehen, um Risiken zu identifizieren und zu beseitigen

Begleitung durch Steuerberater

Bei einer angekündigten Betriebsprüfung sollte immer ein Steuerberater hinzugezogen werden. Unsere Steuerberater auf OnlineBilanz.de begleiten Mandanten bei Prüfungen, bereiten Unterlagen vor und kommunizieren mit der Finanzverwaltung – für rechtssichere Ergebnisse.

OnlineBilanz für Bäckerei-GmbHs: Digitale Steuerberatung mit Festpreisen

Viele Bäckerei-GmbHs suchen eine moderne, verlässliche Steuerberatung, die die Besonderheiten der Branche kennt und gleichzeitig digitale Prozesse, transparente Preise und schnelle Kommunikation bietet. Genau hier setzt OnlineBilanz an: Wir sind eine Steuerberater-Plattform, die den Jahresabschluss durch zugelassene Steuerberater erstellen lässt – digital koordiniert, mit transparenten Festpreisen und ohne Wartezeiten.

So funktioniert OnlineBilanz

  1. Sie laden Ihre Buchhaltungsunterlagen (BWA, Kontenblätter, Belege) digital hoch – sicher und verschlüsselt.
  2. Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart, koordiniert als erster Ansprechpartner den gesamten Prozess zwischen Ihnen und unserem Steuerberater-Team.
  3. Unsere zugelassenen Steuerberater erstellen den Jahresabschluss, prüfen ihn fachlich, klären offene Fragen und unterzeichnen ihn rechtsverbindlich.
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Vorteile für Bäckerei-GmbHs

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„Bäckerei-GmbHs haben oft wenig Zeit für Verwaltung und Buchhaltung. OnlineBilanz übernimmt die komplette Jahresabschluss-Erstellung – rechtssicher, fristgerecht und zu einem transparenten Festpreis. So können sich Geschäftsführer auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

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Häufig gestellte Fragen

Kann ich als Bäckerei-Einzelunternehmer auch eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) machen?

Ja, sofern Sie die Voraussetzungen des § 4 Abs. 3 EStG erfüllen: keine Buchführungspflicht nach § 141 AO (Umsatz unter 800.000 Euro, Gewinn unter 80.000 Euro) und keine Eintragung ins Handelsregister. Sobald Sie eine GmbH gründen oder ins Handelsregister eingetragen sind, besteht Bilanzierungspflicht nach § 242 HGB.

Muss ich für meine Bäckerei ein Fahrtenbuch führen?

Ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch ist nur erforderlich, wenn Sie den tatsächlichen privaten Nutzungsanteil eines betrieblichen Fahrzeugs nachweisen möchten, um die 1-%-Regelung zu vermeiden. Für Lieferfahrzeuge, die ausschließlich betrieblich genutzt werden, genügt eine aussagekräftige Dokumentation der Fahrten (z. B. Lieferscheine, Tourenplan).

Was passiert, wenn ich die TSE-Pflicht in meiner Bäckerei nicht erfülle?

Die fehlende technische Sicherheitseinrichtung (TSE) nach § 146a AO kann bei einer Betriebsprüfung zur Schätzung der Besteuerungsgrundlagen führen. Zudem droht ein Bußgeld nach § 379 AO (bis zu 25.000 Euro) sowie die Versagung des Betriebsausgabenabzugs. Seit Januar 2020 ist die TSE-Pflicht für alle elektronischen Kassensysteme mit offenem Ladenkassenmodul verpflichtend.

Welche Größenklasse gilt für meine Bäckerei-GmbH und welche Erleichterungen gibt es?

Nach § 267 HGB gelten für kleine Kapitalgesellschaften Schwellenwerte von maximal 7,5 Mio. Euro Bilanzsumme, 15 Mio. Euro Umsatz und 50 Mitarbeitern. Kleine GmbHs dürfen eine verkürzte Bilanz aufstellen (§ 266 Abs. 1 S. 3 HGB), die Gewinn- und Verlustrechnung muss nicht offengelegt werden (§ 326 Nr. 1 HGB). Mittelgroße und große Bäckereien unterliegen erweiterten Publizitätspflichten und Prüfungspflicht nach § 316 HGB.

Wie wirkt sich die Energiepreispauschale oder andere Corona-Hilfen auf meine Bäckerei-Bilanz aus?

Staatliche Zuschüsse (z. B. Überbrückungshilfe, Energiepreispauschale) sind nach § 3 Nr. 68 EStG teilweise steuerfrei oder unterliegen der Betriebseinnahme. In der Bilanz werden sie als sonstiger betrieblicher Ertrag ausgewiesen. Wichtig: Die Behandlung hängt vom konkreten Förderprogramm ab. Rückzahlungspflichten sind als Verbindlichkeit zu passivieren, wenn die Voraussetzungen nicht erfüllt wurden.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), Abgabenordnung (AO), Umsatzsteuergesetz (UStG), Bundesministerium der Finanzen. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
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Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
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Ben
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