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Lesedauer

15–23 Minuten

OnlineBilanzBlogArchitekturbüro Lohnabrechnung

Architekturbüro Lohnabrechnung 2026: Ratgeber

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Lohnabrechnung im Architekturbüro ist weit mehr als die monatliche Gehaltsabrechnung: Projektbezogene Vergütungen, freie Mitarbeiter, Geschäftsführergehälter und Scheinselbstständigkeit fordern rechtssichere Prozesse. Dieser Ratgeber zeigt, welche rechtlichen Grundlagen gelten, welche Fristen einzuhalten sind und wie sich die Lohnabrechnung nahtlos in Buchführung und Jahresabschluss integriert. OnlineBilanz.de verbindet Steuerberater-Qualität mit digitaler Transparenz – für Architekturbüros, die auf Nummer sicher gehen möchten.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

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Kurzantwort

Die Lohnabrechnung im Architekturbüro erfordert besondere Aufmerksamkeit: projektbezogene Vergütungen, freie Mitarbeiter, Scheinselbstständigkeit und Geschäftsführergehälter müssen rechtssicher behandelt werden. Rechtliche Grundlagen bilden Einkommensteuergesetz (EStG), Sozialgesetzbuch (SGB IV), Arbeitszeitgesetz (ArbZG) und Mindestlohngesetz (MiLoG). Wer häufige Fehler und Haftungsrisiken vermeiden möchte, sollte Fristen (Lohnsteuer-Anmeldung, Sozialversicherungsmeldungen) einhalten und die Lohnabrechnung nahtlos in Buchführung und Jahresabschluss integrieren.

Warum die Lohnabrechnung im Architekturbüro besondere Aufmerksamkeit erfordert

Architekturbüros unterliegen als Dienstleistungsunternehmen besonderen lohnsteuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Anforderungen. Die Personalstruktur ist häufig heterogen: Festangestellte Architekten, freie Mitarbeiter, Werkstudenten, geringfügig Beschäftigte und projektbezogen tätige Fachkräfte arbeiten oft parallel. Diese Vielfalt erfordert eine differenzierte Lohnabrechnung, die allen rechtlichen Vorgaben nach § 41a EStG (Lohnsteuerabzug), § 28a SGB IV (Meldepflichten) und den jeweiligen Tarifverträgen entspricht.

Hinzu kommt die projektbezogene Vergütung: Überstunden während Abgabephasen, Zulagen für Bauleitung oder auswärtige Tätigkeit sowie Reisekosten müssen korrekt abgerechnet und dokumentiert werden. Fehler in der Lohnabrechnung können zu Nachforderungen der Finanzverwaltung, Beitragsnachzahlungen bei den Sozialversicherungsträgern oder arbeitsrechtlichen Konflikten führen. Geschäftsführer von Architekturbüros in der Rechtsform GmbH tragen hier die volle Haftungsverantwortung gemäß § 69 AO.

Hinweis

Die Lohnabrechnung ist integraler Bestandteil der ordnungsgemäßen Buchführung nach § 238 HGB. Fehlerhafte Lohnabrechnungen gefährden nicht nur die steuerliche Anerkennung von Betriebsausgaben, sondern auch die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses nach § 264 HGB.

Typische Personalstrukturen in Architekturbüros

  • Festangestellte Architekten und Ingenieure: Vollzeit- oder Teilzeitkräfte mit Sozialversicherungspflicht, oft mit Zusatzleistungen wie betrieblicher Altersvorsorge oder Dienstwagen
  • Freie Mitarbeiter: Projektbezogene Honorarkräfte, bei denen Scheinselbstständigkeit nach § 7 Abs. 4 SGB IV geprüft werden muss
  • Geringfügig Beschäftigte (Minijobber): Oft im Büromanagement oder technischen Zeichnen, mit pauschalen Abgaben nach § 40a EStG
  • Werkstudenten und Praktikanten: Mit Sonderregelungen bei Sozialversicherung und Lohnsteuer
  • Geschäftsführer-Anstellungen: Gesellschafter-Geschäftsführer der GmbH unterliegen besonderer steuerlicher Beurteilung hinsichtlich verdeckter Gewinnausschüttung nach § 8 Abs. 3 KStG

Rechtliche Grundlagen der Lohnabrechnung für Architekturbüros

Die Lohnabrechnung in Deutschland unterliegt einem komplexen Regelwerk aus Steuer-, Sozialversicherungs- und Arbeitsrecht. Für GmbH-Geschäftsführer von Architekturbüros sind insbesondere folgende Rechtsgrundlagen relevant: Das Einkommensteuergesetz (EStG) regelt den Lohnsteuerabzug nach § 38 EStG, die Lohnsteuer-Durchführungsverordnung (LStDV) konkretisiert die Abzugsverpflichtungen, und das Sozialgesetzbuch (SGB IV) normiert die Melde- und Beitragspflichten zur Sozialversicherung.

Der Arbeitgeber haftet für die korrekte Einbehaltung und Abführung von Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer gemäß § 42d EStG. Gleiches gilt für die Sozialversicherungsbeiträge nach § 28e SGB IV. Bei vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzungen droht neben Nachzahlungen auch die persönliche Haftung des Geschäftsführers. Die Aufbewahrungspflicht für Lohnunterlagen beträgt nach § 147 Abs. 3 AO sechs Jahre, für lohnsteuerliche Unterlagen teilweise länger.

Rechtsgrundlage Regelungsbereich Relevanz für Architekturbüros
§ 38 ff. EStG Lohnsteuerabzug, Lohnsteuer-Anmeldung Monatliche Abführung der Lohnsteuer an das Finanzamt
§ 41a EStG Lohnsteuerbescheinigung Jährliche Ausstellung für alle Arbeitnehmer bis 28. Februar des Folgejahres
§ 28a SGB IV Meldepflichten Sozialversicherung Meldungen an Krankenkassen bei Ein- und Austritt sowie monatlich
§ 7 Abs. 4 SGB IV Scheinselbstständigkeit Besonders relevant bei freien Mitarbeitern in Projekten
§ 108 GewO Abrechnungspflicht Schriftliche Abrechnung für jeden Arbeitnehmer bei Zahlung
§ 147 AO Aufbewahrungsfristen Sechs Jahre für Lohnunterlagen, zehn Jahre für Buchungsbelege

Achtung

Die Haftung des GmbH-Geschäftsführers für Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge ist persönlich und unmittelbar. Bei Zahlungsunfähigkeit der GmbH können Finanzbehörden und Sozialversicherungsträger den Geschäftsführer in Regress nehmen, wenn dieser seinen Sorgfaltspflichten nicht nachgekommen ist (§ 69 AO, § 24 SGB IV).

Inhouse-Lohnabrechnung oder externe Lösung – was ist für Architekturbüros sinnvoll?

GmbH-Geschäftsführer von Architekturbüros stehen vor der Entscheidung, ob die Lohnabrechnung intern durch eigenes Personal oder extern durch einen Steuerberater, Lohnbüro oder digitale Plattform erfolgen soll. Beide Varianten haben spezifische Vor- und Nachteile, die je nach Größe des Büros, Anzahl der Mitarbeiter und verfügbarer Ressourcen abgewogen werden müssen.

Inhouse-Lohnabrechnung: Kontrolle und Flexibilität

Bei einer internen Lohnabrechnung behält das Architekturbüro die volle Kontrolle über alle Prozesse. Dies ermöglicht schnelle Anpassungen bei Sonderzahlungen, Überstunden oder projektbezogenen Zulagen. Voraussetzung ist jedoch qualifiziertes Personal mit aktuellen Kenntnissen im Lohnsteuer- und Sozialversicherungsrecht. Die Investition in Lohnsoftware (z. B. DATEV, Lexware) und regelmäßige Schulungen ist unvermeidbar. Für kleine Büros mit weniger als fünf Mitarbeitern ist dieser Aufwand oft unwirtschaftlich.

Externe Lohnabrechnung: Rechtssicherheit und Effizienz

Die Auslagerung der Lohnabrechnung an einen Steuerberater oder ein spezialisiertes Lohnbüro reduziert das Haftungsrisiko erheblich. Steuerberater sind nach § 6 StBerG zur Verschwiegenheit verpflichtet und haften für Fehler in der Abrechnung. Zudem entfallen interne Schulungskosten und Softwareinvestitionen. Moderne digitale Plattformen wie OnlineBilanz bieten Lohnabrechnungsservices durch zugelassene Steuerberater zu transparenten Festpreisen – ohne Wartezeiten und mit direkter digitaler Zustellung der Abrechnungen.

Inhouse-Lohnabrechnung

  • Volle Kontrolle und Flexibilität
  • Schnelle Reaktion bei Sonderfällen
  • Hoher Personalaufwand und Schulungsbedarf
  • Investition in Software und Updates
  • Haftungsrisiko beim Arbeitgeber

Externe Lohnabrechnung

  • Rechtssicherheit durch Fachexperten
  • Reduziertes Haftungsrisiko
  • Keine Investition in Software
  • Transparente Kosten (Festpreise möglich)
  • Weniger direkte Kontrolle über Timing

„Viele Architekturbüros unterschätzen den Aufwand einer ordnungsgemäßen Lohnabrechnung. Gerade bei projektbezogenen Überstunden, Reisekosten und wechselnden Mitarbeiterzahlen empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater. Das sichert nicht nur die rechtliche Compliance, sondern gibt dem Geschäftsführer den Rücken frei für das Kerngeschäft.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Besonderheiten bei freien Mitarbeitern und Scheinselbstständigkeit

Architekturbüros arbeiten häufig mit freien Mitarbeitern zusammen, die projektbezogen Planungsleistungen, CAD-Zeichnungen oder Bauleitung übernehmen. Die rechtliche Abgrenzung zwischen selbstständiger Tätigkeit und abhängiger Beschäftigung ist dabei von zentraler Bedeutung. Nach § 7 Abs. 1 SGB IV liegt eine Beschäftigung vor, wenn jemand nach Weisungen tätig ist, in die Arbeitsorganisation eingegliedert ist und kein eigenes unternehmerisches Risiko trägt. Die Gefahr der Scheinselbstständigkeit ist in der Architekturbranche besonders hoch.

Wird ein vermeintlich freier Mitarbeiter von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) als abhängig Beschäftigter eingestuft, drohen rückwirkende Sozialversicherungsbeiträge für bis zu vier Jahre (§ 25 Abs. 1 SGB IV). Der Arbeitgeber haftet für den Gesamtsozialversicherungsbeitrag (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) sowie für Säumniszuschläge. Eine Statusfeststellung nach § 7a SGB IV durch die Clearingstelle der DRV schafft Rechtssicherheit und sollte bei Zweifelsfällen proaktiv beantragt werden.

Kriterien zur Abgrenzung von Selbstständigkeit und Beschäftigung

  • Weisungsgebundenheit: Erhält der Mitarbeiter konkrete Anweisungen zu Ort, Zeit und Art der Tätigkeit?
  • Eingliederung: Ist der Mitarbeiter in die Arbeitsorganisation des Büros eingebunden (feste Arbeitszeiten, Büropräsenz)?
  • Unternehmerisches Risiko: Trägt der Mitarbeiter eigene Betriebsmittel, haftet er für Fehler, akquiriert er eigene Aufträge?
  • Anzahl der Auftraggeber: Arbeitet der Mitarbeiter ausschließlich oder überwiegend für ein Büro?
  • Vertragliche Gestaltung: Ist der Vertrag als Dienst- oder Werkvertrag ausgestaltet, und entspricht die faktische Durchführung dieser Gestaltung?
  • Kündigungsfristen und Urlaubsanspruch: Bestehen arbeitsrechtliche Elemente, die für ein Arbeitsverhältnis sprechen?

Achtung

Seit 2026 prüft die Deutsche Rentenversicherung verstärkt die Statusfrage bei freien Mitarbeitern in Dienstleistungsbranchen. Architekturbüros sollten bei allen dauerhaften projektbezogenen Mitarbeitern eine präventive Statusfeststellung nach § 7a SGB IV beantragen. Die Rückwirkung bei Scheinselbstständigkeit kann existenzbedrohend sein.

„Die Abgrenzung zwischen Selbstständigkeit und Scheinselbstständigkeit ist eine der häufigsten Fehlerquellen in Architekturbüros. Wir empfehlen bei allen projektbezogenen Mitarbeitern, die länger als sechs Monate im Büro tätig sind oder mehr als 70 Prozent ihres Umsatzes mit einem Auftraggeber erzielen, eine Statusfeststellung durch die Deutsche Rentenversicherung zu beantragen. Das schafft Rechtssicherheit für beide Seiten.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Geschäftsführergehälter und verdeckte Gewinnausschüttung

Die Vergütung von Gesellschafter-Geschäftsführern in Architektur-GmbHs ist ein steuerlich hochsensibles Thema. Nach § 8 Abs. 3 KStG liegt eine verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) vor, wenn die Vergütung des Gesellschafter-Geschäftsführers das übersteigt, was ein fremder Dritter unter gleichen Bedingungen erhalten hätte (Fremdvergleichsgrundsatz). Eine vGA führt zur Nichtabziehbarkeit der überhöhten Vergütung als Betriebsausgabe, zur Nachversteuerung beim Gesellschafter als Kapitaleinkünfte nach § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG und gegebenenfalls zu Nachzahlungszinsen.

Entscheidend ist, dass die Vergütung im Vorfeld schriftlich vereinbart wird (§ 6a GmbHG analog), klar und eindeutig ist und tatsächlich durchgeführt wird. Der Gesellschafterbeschluss muss die Vergütung konkret festlegen – pauschale oder nachträgliche Festsetzungen genügen nicht. Gerade in inhabergeführten Architekturbüros mit ein oder zwei Gesellschaftern ist die Dokumentation der Geschäftsführervergütung häufig lückenhaft, was zu Problemen bei Betriebsprüfungen führt.

Bestandteile einer angemessenen Geschäftsführervergütung

  • Festgehalt: Monatlich gleichbleibende Grundvergütung, orientiert an Branchenvergleichen und Unternehmensgröße
  • Tantiemen: Erfolgsbezogene variable Vergütung, maximal 50 Prozent der Gesamtvergütung, an objektive Kriterien (Umsatz, Gewinn) gekoppelt
  • Altersvorsorge: Betriebliche Altersversorgung oder Direktzusagen, steuerlich nach § 6a EStG zu behandeln
  • Dienstwagen: Geldwerter Vorteil nach 1-Prozent-Regelung (§ 8 Abs. 2 EStG) oder Fahrtenbuch
  • Sonstige Nebenleistungen: Fortbildungen, Versicherungen, Berufsverbandsmitgliedschaften – müssen betrieblich veranlasst sein
Kriterium Anforderung zur Vermeidung von vGA Rechtsgrundlage
Schriftlichkeit Vorab schriftlicher Anstellungsvertrag oder Gesellschafterbeschluss § 6a GmbHG analog
Klarheit Eindeutige Festlegung von Festgehalt, Tantiemen, Nebenleistungen § 8 Abs. 3 KStG
Fremdvergleich Vergütung muss marktüblich sein (Branchenvergleich, Unternehmensgröße) § 8 Abs. 3 KStG
Durchführung Tatsächliche, pünktliche Zahlung der vereinbarten Vergütung § 8 Abs. 3 KStG
Dokumentation Protokollierung aller Beschlüsse, regelmäßige Überprüfung § 238 HGB, § 42a GmbHG

Hinweis

Die Angemessenheit der Geschäftsführervergütung lässt sich über Gehaltsvergleichsstudien der Architektenkammern, des Bundes Deutscher Architekten (BDA) oder externe Vergütungsgutachten absichern. Eine Vergütung bis zur 75-Prozent-Grenze (75 Prozent der Gewinne vor Geschäftsführervergütung) wird von der Finanzverwaltung in der Regel als angemessen anerkannt.

Integration der Lohnabrechnung in Buchführung und Jahresabschluss

Die Lohnabrechnung ist nicht isoliert zu betrachten, sondern integraler Bestandteil der Finanzbuchhaltung und des Jahresabschlusses nach § 242 HGB. Personalkosten bilden in Architekturbüros häufig den größten Kostenblock – oft 50 bis 70 Prozent der Gesamtaufwendungen. Eine fehlerhafte Lohnabrechnung führt zu Fehlern in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) und kann die Bilanzierung von Rückstellungen nach § 249 HGB beeinträchtigen.

Jede Lohnabrechnung erzeugt Buchungssätze in der Finanzbuchhaltung: Lohn- und Gehaltszahlungen werden als Betriebsausgaben erfasst (§ 4 Abs. 4 EStG), die einbehaltene Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge als Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt und den Sozialversicherungsträgern passiviert. Zum Bilanzstichtag (typischerweise 31. Dezember) müssen noch nicht ausgezahlte Gehälter, Urlaubsansprüche und Überstundenguthaben als Rückstellungen nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt werden.

Buchhalterische Behandlung der Lohnkosten

  1. Erfassung der Bruttolöhne: Buchung auf Personalaufwandskonten (SKR 03: 4100–4199, SKR 04: 6000–6099)
  2. Einbehaltung Lohnsteuer und Sozialabgaben: Buchung als Verbindlichkeit gegenüber Finanzamt und Krankenkassen
  3. Nettolohnzahlung: Auszahlung an Arbeitnehmer, Buchung über Bankkonten
  4. Arbeitgeberanteil Sozialversicherung: Zusätzlicher Personalaufwand (ca. 20 Prozent des Bruttogehalts)
  5. Rückstellungen zum Bilanzstichtag: Urlaubsrückstellungen, Rückstellungen für Überstunden, Tantiemen, Jahresabschlussprämien

50–70%

Anteil Personalkosten am Gesamtaufwand in Architekturbüros

~20%

Arbeitgeberanteil Sozialversicherung (zusätzlich zum Bruttogehalt)

§ 253 HGB

Rückstellungspflicht für Urlaubs- und Überstundenansprüche

Eine fehlerfreie Lohnbuchhaltung ist Voraussetzung für einen ordnungsgemäßen Jahresabschluss nach § 264 HGB. Geschäftsführer von Architektur-GmbHs müssen sicherstellen, dass die Lohnabrechnung lückenlos dokumentiert, termingerecht durchgeführt und in die Finanzbuchhaltung integriert wird. Wer diese Aufgabe nicht intern leisten kann oder will, sollte auf digitale Steuerberater-Leistungen wie die von OnlineBilanz zurückgreifen, die Lohnabrechnung und Jahresabschluss aus einer Hand anbieten – mit voller StB-Haftung und transparenten Festpreisen.

„Die Lohnabrechnung ist keine separate Aufgabe, sondern muss nahtlos in die laufende Buchführung integriert werden. Fehlerhafte Rückstellungen für Urlaub oder Überstunden zum Bilanzstichtag führen regelmäßig zu Beanstandungen bei Betriebsprüfungen. Eine enge Abstimmung zwischen Lohnbuchhaltung und Jahresabschluss ist unerlässlich.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Häufige Fehler und Haftungsrisiken bei der Lohnabrechnung

Die Lohnabrechnung ist fehleranfällig und mit erheblichen Haftungsrisiken verbunden. Geschäftsführer von Architektur-GmbHs haften nach § 69 AO persönlich für nicht abgeführte Lohnsteuer und nach § 24 SGB IV für ausstehende Sozialversicherungsbeiträge. Diese Haftung ist verschuldensunabhängig – selbst wenn der Geschäftsführer die Lohnabrechnung delegiert hat, bleibt er verpflichtet, die ordnungsgemäße Durchführung zu überwachen.

Typische Fehlerquellen in Architekturbüros sind: fehlerhafte Einstufung von freien Mitarbeitern (Scheinselbstständigkeit), unvollständige Erfassung von Sachbezügen (Dienstwagen, Fortbildungen), verspätete Abführung von Lohnsteuer und Sozialabgaben, fehlende oder fehlerhafte Lohnsteuerbescheinigungen nach § 41a EStG, unzureichende Dokumentation bei geringfügiger Beschäftigung sowie mangelnde Rückstellungsbildung für Urlaubs- und Überstundenansprüche.

Top 7 Fehler bei der Lohnabrechnung in Architekturbüros

  • Scheinselbstständigkeit nicht geprüft: Freie Mitarbeiter werden ohne Statusfeststellung beschäftigt
  • Sachbezüge nicht oder falsch versteuert: Dienstwagen, Fortbildungen, Berufskleidung
  • Lohnsteuer und Sozialabgaben verspätet abgeführt: Führt zu Säumniszuschlägen und Haftung
  • Lohnsteuerbescheinigungen nicht fristgerecht übermittelt: Frist 28. Februar nach § 41a EStG
  • Urlaubsrückstellungen fehlen oder sind zu niedrig: Verstoß gegen § 249 HGB
  • Geschäftsführervergütung nicht vorab schriftlich vereinbart: Risiko verdeckte Gewinnausschüttung
  • Minijobber nicht bei Minijob-Zentrale gemeldet: Bußgeld und Nachforderung von Sozialabgaben

Achtung

Die persönliche Haftung des Geschäftsführers nach § 69 AO und § 24 SGB IV greift auch dann, wenn die GmbH insolvent ist. Die Finanzbehörden und Sozialversicherungsträger können den Geschäftsführer in voller Höhe in Regress nehmen. Eine D&O-Versicherung (Directors-and-Officers-Versicherung) deckt vorsätzliche Pflichtverletzungen nicht ab.

Haftungsreduzierung durch professionelle Lohnabrechnung

Die Auslagerung der Lohnabrechnung an einen Steuerberater reduziert das Haftungsrisiko erheblich. Der Steuerberater haftet nach § 323 HGB für Fehler in der Lohnabrechnung und ist berufsrechtlich verpflichtet, sich fortzubilden und aktuelle Rechtsprechung zu berücksichtigen. Moderne digitale Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz bieten Lohnabrechnungsservices mit voller StB-Haftung zu transparenten Festpreisen – ohne Wartezeiten und mit direkter digitaler Kommunikation. Das entlastet den Geschäftsführer und minimiert das Risiko kostspieliger Fehler.

Digitale Tools und Software für die Lohnabrechnung

Die Digitalisierung hat die Lohnabrechnung grundlegend verändert. Moderne Lohnsoftware automatisiert repetitive Prozesse, berechnet Lohnsteuer und Sozialabgaben automatisch nach aktuellen Vorgaben, erstellt Meldungen an Krankenkassen und Finanzamt elektronisch (DEÜV, ELStAM) und stellt Lohnabrechnungen digital bereit. Für Architekturbüros stehen verschiedene Lösungen zur Verfügung, die je nach Größe, Budget und interner Kompetenz gewählt werden können.

Gängige Lohnsoftware-Lösungen für Architekturbüros

Software Zielgruppe Funktionsumfang Besonderheiten
DATEV Lohn und Gehalt Steuerberater, größere Büros Vollständige Lohnabrechnung, DEÜV, ELStAM, Schnittstellen zu DATEV-Buchführung Marktführer, komplex, hohe Einarbeitungszeit
Lexware Lohn+Gehalt Kleine bis mittlere Büros Lohnabrechnung, Meldewesen, Schnittstellen zu Lexware-Buchhaltung Nutzerfreundlich, kostengünstiger als DATEV
Sage HR Suite Mittlere bis große Büros Lohn, Zeiterfassung, Personaleinsatzplanung, Self-Service-Portal Integrierte HR-Funktionen, skalierbar
Personio Start-ups, moderne Büros Lohn, HR-Management, Recruiting, Zeiterfassung Cloud-basiert, moderne Oberfläche, hohe Usability
Steuerberater-Plattformen Alle Größen Vollständige Lohnabrechnung durch StB, digitale Übermittlung Keine eigene Software nötig, volle StB-Haftung, z. B. OnlineBilanz

Die Entscheidung für eine Lohnsoftware hängt von mehreren Faktoren ab: Anzahl der Mitarbeiter, interne Personalkompetenz, Budget, Integrationsbedarf mit bestehender Buchhaltungssoftware und gewünschter Automatisierungsgrad. Für kleine Büros mit weniger als zehn Mitarbeitern ist die Auslagerung an einen Steuerberater oft wirtschaftlicher als die Investition in eigene Software und Schulungen.

Hinweis

Seit 2026 sind digitale Lohnunterlagen rechtlich gleichwertig mit Papierabrechnungen. Die elektronische Bereitstellung über geschützte Mitarbeiterportale ist nach § 108 Abs. 3 GewO zulässig, wenn der Arbeitnehmer jederzeit Zugang hat und die Daten unveränderbar archiviert werden.

Vorteile der digitalen Lohnabrechnung über Steuerberater-Plattformen

  • Keine Softwareinvestition: Der Steuerberater nutzt professionelle Tools, der Mandant zahlt nur die Dienstleistung
  • Aktualität garantiert: Gesetzesänderungen (z. B. Mindestlohn, Sozialversicherungsbeiträge) werden automatisch berücksichtigt
  • Haftung beim Steuerberater: Fehler in der Abrechnung werden vom StB verantwortet und haftungsrechtlich abgedeckt
  • Digitale Zustellung: Lohnabrechnungen werden elektronisch bereitgestellt, archiviert und sind jederzeit abrufbar
  • Transparente Kosten: Festpreise pro Mitarbeiter und Monat, keine versteckten Kosten für Updates oder Support

„Die Entscheidung für eine Lohnsoftware sollte nicht nur nach Preis, sondern nach Gesamtkosten (TCO) getroffen werden: Software, Schulungen, Updates, Support und Haftungsrisiken. Für viele Architekturbüros ist die Auslagerung an einen digitalen Steuerberater wie OnlineBilanz die wirtschaftlichste und rechtssicherste Lösung.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Fristen und Meldepflichten im Überblick

Die Lohnabrechnung ist mit zahlreichen gesetzlichen Fristen und Meldepflichten verbunden. Versäumnisse führen zu Säumniszuschlägen, Bußgeldern und im schlimmsten Fall zur persönlichen Haftung des Geschäftsführers. Für Architektur-GmbHs sind insbesondere die monatlichen Abgabefristen für Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge, die jährliche Lohnsteuerbescheinigung nach § 41a EStG sowie die Meldungen zur Sozialversicherung nach § 28a SGB IV relevant.

Wichtige Fristen für die Lohnabrechnung 2026

Frist Verpflichtung Rechtsgrundlage Konsequenz bei Versäumnis
10. des Folgemonats Lohnsteuer-Anmeldung und Abführung an Finanzamt (monatlich) § 41a Abs. 1 EStG Säumniszuschlag 1% pro Monat, Haftung Geschäftsführer § 69 AO
Drittletzter Bankarbeitstag Sozialversicherungsbeiträge an Krankenkassen § 23 Abs. 1 SGB IV Säumniszuschlag, Haftung Geschäftsführer § 24 SGB IV
Bei Ein-/Austritt, spätestens 6 Wochen Sofortmeldung bzw. Abmeldung bei Sozialversicherung (DEÜV) § 28a SGB IV Bußgeld bis 5.000 Euro, § 111 SGB IV
28. Februar des Folgejahres Elektronische Lohnsteuerbescheinigung an Finanzamt § 41b Abs. 1 EStG Bußgeld bis 50.000 Euro, § 379 AO
31. Mai des Folgejahres Jahresmeldung zur Sozialversicherung § 28a Abs. 3 SGB IV Bußgeld, Nachforderungen möglich
31. März des Folgejahres (bei E-Bilanz) Übermittlung Jahresabschluss mit Personalkosten § 5b EStG Verspätungszuschlag, § 152 AO

Achtung

Die Frist zur Abführung der Lohnsteuer ist gesetzlich fixiert und kann nicht verlängert werden. Bei verspäteter Zahlung fallen automatisch Säumniszuschläge an (1 Prozent der Steuerschuld pro angefangenem Monat nach § 240 AO). Wer wiederholt verspätet zahlt, riskiert die Einstufung als Dauersäumiger mit sofortigen Vollstreckungsmaßnahmen.

Elektronische Meldeverfahren: DEÜV und ELStAM

Seit 2023 erfolgen alle Meldungen zur Sozialversicherung ausschließlich elektronisch über das DEÜV-Verfahren (Datenaustausch zwischen Arbeitgebern und Sozialversicherungsträgern). Die Lohnsteuerdaten werden über das ELStAM-Verfahren (Elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale) automatisch vom Finanzamt abgerufen. Arbeitgeber müssen sich bei der ITSG (IT-Servicestelle der gesetzlichen Krankenversicherung) registrieren und eine Betriebsnummer beantragen. Diese Verfahren erfordern zertifizierte Lohnsoftware oder die Beauftragung eines Steuerberaters.

Hinweis

Wer die Lohnabrechnung an einen Steuerberater auslagert, muss sich nicht selbst um DEÜV- und ELStAM-Verfahren kümmern. Der Steuerberater übernimmt alle elektronischen Meldungen, haftet für die Einhaltung der Fristen und stellt die Lohnsteuerbescheinigungen fristgerecht bereit.

Häufig gestellte Fragen

Kann ein Architekturbüro die Lohnabrechnung komplett selbst übernehmen?

Ja, grundsätzlich ist das möglich. Das Architekturbüro benötigt jedoch geeignete Software, aktuelle Kenntnisse in Steuer- und Sozialversicherungsrecht sowie ausreichende Kapazitäten. Viele Büros lagern die Lohnabrechnung an Steuerberater oder spezialisierte Dienstleister aus, um Fehler und Haftungsrisiken zu vermeiden und sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren.

Wie unterscheidet sich die Lohnabrechnung für angestellte Architekten von der für freie Mitarbeiter?

Angestellte Architekten unterliegen der Lohn- und Sozialversicherungspflicht; der Arbeitgeber führt Steuern und Sozialabgaben ab. Freie Mitarbeiter rechnen in der Regel auf Honorarbasis ab; hier entfällt die Arbeitgeberpflicht zur Sozialversicherung. Allerdings besteht das Risiko der Scheinselbstständigkeit, wenn freie Mitarbeiter faktisch wie Angestellte eingebunden sind. Dann drohen Nachzahlungen und Bußgelder.

Welche Rolle spielt die Lohnabrechnung bei einer Betriebsprüfung?

Die Lohnabrechnung steht bei Betriebsprüfungen regelmäßig im Fokus. Prüfer kontrollieren die korrekte Versteuerung von Gehältern, Sachbezügen und Geschäftsführervergütungen sowie die Einhaltung von Sozialversicherungspflichten. Fehler können zu Nachforderungen, Säumniszuschlägen und Bußgeldern führen. Eine saubere, nachvollziehbare Lohnbuchhaltung schützt vor kostspieliger Nacharbeit.

Müssen Architekturbüros einen eigenen Lohnbuchhalter einstellen?

Nein, das ist keine Pflicht. Viele kleine und mittelgroße Architekturbüros beauftragen ihren Steuerberater oder einen spezialisierten Lohnabrechnungsdienstleister. Ab einer gewissen Mitarbeiterzahl kann sich jedoch eine eigene Teilzeitkraft oder ein externer Lohnbuchhalter lohnen, um interne Prozesse zu straffen und zeitnah auf Fragen reagieren zu können.

Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Lohnabrechnung im Architekturbüro aus?

Digitale Lohnsoftware automatisiert viele Prozesse: Zeiterfassung, Urlaubsverwaltung, elektronische Lohnabrechnung und digitale Meldungen an Finanzamt und Krankenkassen. Das spart Zeit, reduziert Fehler und erleichtert die Integration in Buchführung und Jahresabschluss. Cloud-Lösungen ermöglichen zudem den ortsunabhängigen Zugriff – ideal für Architekturbüros mit flexiblen Arbeitsmodellen.

Wann droht im Architekturbüro eine verdeckte Gewinnausschüttung bei Geschäftsführergehältern?

Eine verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) liegt vor, wenn das Geschäftsführergehalt einer GmbH unangemessen hoch ist und ein fremder Dritter es nicht zahlen würde. Das Finanzamt erkennt dann den überhöhten Anteil nicht als Betriebsausgabe an; er unterliegt der Körperschaftsteuer und Kapitalertragsteuer. Architekturbüros sollten Geschäftsführervergütungen anhand von Branchenvergleichen und Tätigkeitsprofilen dokumentieren, um Risiken zu minimieren.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Einkommensteuergesetz (EStG), Sozialgesetzbuch (SGB) Viertes Buch, Arbeitszeitgesetz (ArbZG), Mindestlohngesetz (MiLoG). Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Kontakt & häufige Fragen

Ihre Fragen.
Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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