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14–22 Minuten

OnlineBilanzBlogAbschreibung Beispiel

Abschreibung Beispiel 2026: Rechenmethoden erklärt

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Abschreibungen bilden die planmäßige Verteilung von Anschaffungskosten über die Nutzungsdauer eines Vermögensgegenstands ab – und gehören zu den wichtigsten Buchungen im Jahresabschluss. Dieser Beitrag zeigt praxisnahe Beispiele für lineare, degressive und außerplanmäßige Abschreibungen bei Anlagegütern wie Maschinen, PKW, Immobilien und Software. Sie erfahren, welche Methoden nach HGB und EStG zulässig sind, wie Sie die Abschreibung korrekt berechnen und im Anlagenspiegel ausweisen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

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Kurzantwort

Eine Abschreibung verteilt die Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Vermögensgegenstands planmäßig über dessen Nutzungsdauer. Die lineare Abschreibung erfolgt in gleichen Jahresbeträgen, die degressive mit fallenden Raten. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 1.000 Euro (netto, ab 2024) können sofort abgeschrieben werden. Im Jahresabschluss werden alle Abschreibungen im Anlagenspiegel dargestellt und beeinflussen Gewinn sowie Bilanzwerte.

Was ist eine Abschreibung? Grundlagen und Zweck im Handelsrecht

Die Abschreibung ist ein zentrales Instrument der Bilanzierung, um die Wertminderung von Vermögensgegenständen über deren Nutzungsdauer planmäßig zu erfassen. Nach § 253 Abs. 3 HGB sind Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, um planmäßige Abschreibungen zu vermindern. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten werden dabei auf die voraussichtliche Nutzungsdauer verteilt.

Der betriebswirtschaftliche Zweck liegt in der periodengerechten Erfolgsermittlung: Die Aufwendungen für ein Wirtschaftsgut sollen denjenigen Perioden zugeordnet werden, in denen es tatsächlich zur Erwirtschaftung von Erträgen beiträgt. Ohne Abschreibung würde der Gewinn im Anschaffungsjahr künstlich niedrig und in Folgejahren künstlich hoch ausgewiesen.

Handelsrechtliche und steuerrechtliche Abschreibung

Zu unterscheiden ist zwischen der handelsrechtlichen Abschreibung nach §§ 253, 255 HGB, die dem Grundsatz ordnungsmäßiger Buchführung folgt, und der steuerrechtlichen Abschreibung (AfA) nach § 7 EStG. Während im Handelsrecht die tatsächliche wirtschaftliche Nutzungsdauer maßgeblich ist, orientiert sich das Steuerrecht an den amtlichen AfA-Tabellen. Bei GmbHs empfiehlt sich eine Abstimmung beider Systeme, um Mehrarbeit bei der Überleitungsrechnung zu vermeiden.

Praxishinweis

In der Praxis nutzen viele GmbHs die steuerlichen AfA-Tabellen auch für die Handelsbilanz, sofern keine wesentlichen Abweichungen zur tatsächlichen Nutzungsdauer bestehen. Dies vereinfacht die Buchhaltung erheblich und ist zulässig, solange die handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung gewahrt bleiben.

Lineare Abschreibung: Beispiel und Berechnung Schritt für Schritt

Die lineare Abschreibung ist die in der Praxis am häufigsten angewandte Methode. Sie verteilt die Anschaffungs- oder Herstellungskosten gleichmäßig auf die Nutzungsdauer. Die jährliche Abschreibung berechnet sich nach der Formel: Abschreibungsbetrag = Anschaffungskosten ÷ Nutzungsdauer.

Beispiel: Kauf einer Maschine

Eine GmbH erwirbt am 2. Januar 2025 eine Produktionsmaschine zu Anschaffungskosten von 50.000 Euro (netto). Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt laut AfA-Tabelle 10 Jahre. Die jährliche lineare Abschreibung beträgt somit 5.000 Euro (50.000 € ÷ 10 Jahre). Der Abschreibungssatz liegt bei 10 % pro Jahr.

Jahr Buchwert Jahresanfang Abschreibung Buchwert Jahresende
2025 50.000 € 5.000 € 45.000 €
2026 45.000 € 5.000 € 40.000 €
2027 40.000 € 5.000 € 35.000 €
2028 35.000 € 5.000 € 30.000 €
2029 30.000 € 5.000 € 25.000 €

Nach zehn Jahren ist die Maschine vollständig abgeschrieben, sofern kein Restwert angesetzt wurde. In der Praxis wird häufig ein Erinnerungswert von 1 Euro in der Bilanz belassen, um das Wirtschaftsgut buchhalterisch weiter zu führen, wenn es tatsächlich noch genutzt wird.

„Die lineare Abschreibung ist nicht nur die einfachste, sondern auch die transparenteste Methode. Sie entspricht dem Stetigkeitsgrundsatz und ermöglicht eine verlässliche Planung der Aufwandsbelastung über die gesamte Nutzungsdauer. Für den Jahresabschluss bedeutet das weniger Erklärungsbedarf im Anhang.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Degressive Abschreibung: Wann sie zulässig ist und Beispielrechnung

Bei der degressiven Abschreibung wird in den ersten Nutzungsjahren ein höherer Abschreibungsbetrag angesetzt, der sich in den Folgejahren verringert. Handelsrechtlich ist die degressive Abschreibung nach § 253 Abs. 3 Satz 2 HGB grundsätzlich zulässig, wenn sie den tatsächlichen Wertverzehr widerspiegelt. Steuerrechtlich ist sie seit 2011 nur noch in Ausnahmefällen möglich.

Wichtig

Seit dem 1. Januar 2011 ist die degressive AfA nach § 7 Abs. 2 EStG grundsätzlich nicht mehr zulässig. Ausnahmen galten zeitlich befristet im Rahmen von Konjunkturprogrammen (z. B. 2020/2021 für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens). Für Wirtschaftsgüter, die nach dem 31. Dezember 2022 angeschafft wurden, ist steuerlich nur noch die lineare Abschreibung anwendbar.

Beispiel: Geometrisch-degressive Abschreibung

Eine GmbH hat 2020 (während der befristeten Sonderregelung) ein Fahrzeug für 40.000 Euro angeschafft. Die Nutzungsdauer beträgt 5 Jahre, der degressive Abschreibungssatz 25 % vom Restbuchwert. Die Abschreibungsbeträge entwickeln sich wie folgt:

Jahr Buchwert Jahresanfang Abschreibung (25 %) Buchwert Jahresende
2020 40.000 € 10.000 € 30.000 €
2021 30.000 € 7.500 € 22.500 €
2022 22.500 € 5.625 € 16.875 €
2023 16.875 € 4.219 € 12.656 €
2024 12.656 € 3.164 € 9.492 €

In der Praxis erfolgt häufig ein Wechsel zur linearen Abschreibung, sobald diese höhere Abschreibungsbeträge liefert. Im obigen Beispiel würde ab 2023 die lineare Restabschreibung (16.875 € ÷ 3 Jahre = 5.625 €) günstiger ausfallen als die degressive (4.219 €), weshalb ein Methodenwechsel nach § 7 Abs. 3 EStG möglich ist.

Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG): Sofortabschreibung und Beispiele

Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG sind selbstständig nutzbare, bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten bestimmte Grenzen nicht übersteigen. Sie können im Jahr der Anschaffung vollständig als Betriebsausgabe abgesetzt werden, was die Buchhaltung erheblich vereinfacht.

Wertgrenzen und Wahlrechte (Stand 2026)

  • Bis 250 Euro (netto): Sofortabzug als Betriebsausgabe ohne besondere Erfassung im Anlagevermögen möglich.
  • 250,01 bis 800 Euro (netto): Wahlrecht zur Sofortabschreibung nach § 6 Abs. 2 EStG oder zur Bildung eines Sammelpostens nach § 6 Abs. 2a EStG (Poolabschreibung über 5 Jahre).
  • 800,01 bis 1.000 Euro (netto): Wahlrecht zur Aufnahme in den Sammelposten (§ 6 Abs. 2a EStG) oder reguläre Abschreibung über die Nutzungsdauer.

Beispiel: Büromöbel-Ausstattung

Eine GmbH kauft im März 2025 folgende Wirtschaftsgüter (alle Beträge netto):

  • Bürostuhl: 220 Euro → Sofortabzug als Betriebsausgabe
  • Schreibtischlampe: 450 Euro → GWG-Sofortabschreibung nach § 6 Abs. 2 EStG oder Sammelposten
  • Schreibtisch: 950 Euro → Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG (Abschreibung über 5 Jahre mit 20 % p.a.)
  • Konferenzraum-Möbel: 3.500 Euro → Reguläre Abschreibung über Nutzungsdauer (z. B. 13 Jahre laut AfA-Tabelle)

Praxistipp: Sammelposten

Viele GmbHs nutzen den Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG für alle GWG zwischen 250 und 1.000 Euro. Vorteil: Keine Einzelerfassung und -verwaltung im Anlageverzeichnis. Der gesamte Sammelposten wird pauschal über 5 Jahre mit jeweils 20 % abgeschrieben, unabhängig davon, ob einzelne Wirtschaftsgüter früher ausscheiden.

„Die GWG-Regelungen sind ein echter Zeitsparer in der Buchhaltung. Wer seine Grenzwerte kennt und konsequent anwendet, spart nicht nur Steuern, sondern auch Verwaltungsaufwand. Wichtig ist nur die saubere Dokumentation im Anlageverzeichnis oder Sammelposten.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Abschreibung PKW und Firmenwagen: Besonderheiten und Beispielrechnung

Firmenwagen gehören zu den häufigsten Abschreibungsobjekten in GmbHs. Die steuerliche Behandlung hängt davon ab, ob das Fahrzeug ausschließlich betrieblich genutzt wird oder auch privat zur Verfügung steht. Die Nutzungsdauer beträgt nach amtlicher AfA-Tabelle in der Regel 6 Jahre für PKW.

Beispiel: Kauf eines Geschäftswagens

Eine GmbH erwirbt am 1. Juli 2025 einen PKW zu Anschaffungskosten von 48.000 Euro (netto). Die lineare Abschreibung beträgt 8.000 Euro pro Jahr (48.000 € ÷ 6 Jahre). Da die Anschaffung unterjährig erfolgt, ist im ersten Jahr die Abschreibung zeitanteilig zu erfassen: 8.000 € × 6/12 = 4.000 Euro für 2025.

Jahr Abschreibung Buchwert Jahresende
2025 (ab Juli) 4.000 € 44.000 €
2026 8.000 € 36.000 €
2027 8.000 € 28.000 €
2028 8.000 € 20.000 €
2029 8.000 € 12.000 €
2030 8.000 € 4.000 €
2031 (bis Juni) 4.000 € 0 €

Privatnutzung: 1-%-Regelung und Fahrtenbuch

Wird der Firmenwagen auch privat genutzt, muss dieser geldwerte Vorteil versteuert werden. Zur Wahl stehen die 1-%-Regelung (monatlich 1 % des inländischen Bruttolistenpreises) oder die Fahrtenbuchmethode (tatsächliche Kostenaufteilung nach gefahrenen Kilometern). Die Abschreibung selbst bleibt davon unberührt und erfolgt weiterhin über die gesamten Anschaffungskosten.

Luxus-PKW-Grenze beachten

Für die Umsatzsteuervorabzugsberechtigung gilt: Bei PKW, deren Anschaffungskosten 80.000 Euro (brutto) übersteigen, kann die Vorsteuer nur anteilig geltend gemacht werden, sofern eine mehr als 10-prozentige private Nutzung vorliegt. Dies betrifft insbesondere hochpreisige Fahrzeuge. Die handelsrechtliche Abschreibung erfolgt dennoch über die vollen Anschaffungskosten.

Bei Elektro- und Hybrid-Fahrzeugen gelten steuerliche Sonderregelungen: Die 1-%-Regelung kann auf 0,5 % (Elektro) bzw. 0,25 % (bei Anschaffung bis 60.000 Euro Listenpreis) reduziert werden. Die Abschreibungsdauer bleibt unverändert bei 6 Jahren, es sei denn, eine kürzere tatsächliche Nutzungsdauer ist nachweisbar.

Abschreibung von Immobilien und Gebäuden: AfA-Sätze und Praxisbeispiel

Gebäude stellen in vielen GmbHs den größten Vermögensposten dar. Die Abschreibung erfolgt ausschließlich linear und unterscheidet sich nach Art und Baujahr des Gebäudes. Wichtig: Grund und Boden wird nicht abgeschrieben, da er keinem Wertverzehr unterliegt. Nur der Gebäudewert ist abschreibungsfähig.

AfA-Sätze für Gebäude (Stand 2026)

  • Wohngebäude (Baujahr ab 1925): 2 % linear (Nutzungsdauer 50 Jahre) nach § 7 Abs. 4 Nr. 2a EStG
  • Geschäftsgebäude (Büro, Produktion etc.): 3 % linear (Nutzungsdauer 33 Jahre) nach § 7 Abs. 4 Nr. 1 EStG
  • Gebäude mit Baujahr vor 1925: 2,5 % linear (Nutzungsdauer 40 Jahre)
  • Erhöhte Abschreibung: Für denkmalgeschützte Gebäude nach § 7i EStG bis zu 9 % in den ersten 8 Jahren möglich

Beispiel: Kauf eines Bürogebäudes

Eine GmbH erwirbt 2025 ein bestehendes Bürogebäude. Kaufpreis gesamt: 1.500.000 Euro. Laut Kaufvertrag und Gutachten entfallen davon 300.000 Euro auf den Grund und Boden und 1.200.000 Euro auf das Gebäude (Baujahr 2010). Die jährliche Abschreibung beträgt 3 % von 1.200.000 Euro = 36.000 Euro.

Position Wert AfA-Satz Jährliche Abschreibung
Grund und Boden 300.000 € 0 % (nicht abschreibbar) 0 €
Gebäude 1.200.000 € 3 % (§ 7 Abs. 4 Nr. 1 EStG) 36.000 €
Gesamt 1.500.000 € 36.000 €

Die Aufteilung des Kaufpreises auf Grund und Boden sowie Gebäude muss nachvollziehbar erfolgen. In der Regel wird der Bodenwert anhand von Bodenrichtwerten oder durch ein Gutachten ermittelt. Diese Aufteilung sollte bereits im Kaufvertrag dokumentiert werden, um spätere Diskussionen mit dem Finanzamt zu vermeiden.

Nachträgliche Herstellungskosten und Erhaltungsaufwand

Nicht jede Investition in eine Immobilie erhöht die Anschaffungskosten. Zu unterscheiden ist zwischen Erhaltungsaufwand (sofort abziehbar) und nachträglichen Herstellungskosten (aktivierungspflichtig und über die Restnutzungsdauer abzuschreiben). Erhaltungsaufwand liegt vor bei Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen, die den Standard des Gebäudes nicht wesentlich erhöhen. Wird hingegen die Nutzungsfläche erweitert oder der Standard erheblich verbessert (z. B. Anbau, Aufstockung), entstehen nachträgliche Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2 HGB.

„Die Abgrenzung zwischen sofort abziehbarem Erhaltungsaufwand und aktivierungspflichtigen Herstellungskosten ist in der Praxis eine der häufigsten Fehlerquellen. Gerade bei größeren Sanierungen empfiehlt sich eine steuerliche Beratung vor Baubeginn, um die Weichen richtig zu stellen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Abschreibung von Software, Lizenzen und immateriellen Vermögensgegenständen

Software und Lizenzen zählen zu den immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens nach § 266 Abs. 2 A.I. HGB. Ihre Abschreibung richtet sich nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer, die je nach Art der Software erheblich schwanken kann. Zu unterscheiden ist zwischen Kauf-Software (einmalige Anschaffung), Mietsoftware (SaaS) und selbst erstellter Software.

Nutzungsdauer und AfA-Sätze

  • Standardsoftware: 3 Jahre (33,33 % p.a.) nach BMF-Schreiben vom 26.02.2021
  • Individualsoft- und Branchensoftware: 5 Jahre (20 % p.a.), bei komplexen ERP-Systemen auch länger
  • Lizenzen mit begrenzter Laufzeit: Über die Vertragslaufzeit
  • Unbefristete Lizenzen: Schätzung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer, meist 3–5 Jahre

Beispiel: Anschaffung einer ERP-Software

Eine GmbH kauft im Januar 2025 eine ERP-Software-Lizenz für 30.000 Euro (einmalige Anschaffung, unbefristet). Zusätzlich entstehen Implementierungskosten von 10.000 Euro. Gesamte Anschaffungskosten: 40.000 Euro. Die Geschäftsführung schätzt die Nutzungsdauer auf 5 Jahre. Jährliche Abschreibung: 40.000 € ÷ 5 = 8.000 Euro.

Jahr Buchwert Anfang Abschreibung Buchwert Ende
2025 40.000 € 8.000 € 32.000 €
2026 32.000 € 8.000 € 24.000 €
2027 24.000 € 8.000 € 16.000 €
2028 16.000 € 8.000 € 8.000 €
2029 8.000 € 8.000 € 0 €

SaaS und Cloud-Software: Keine Aktivierung

Software-as-a-Service (SaaS)-Modelle wie Microsoft 365, Cloud-Buchhaltungssoftware oder CRM-Systeme werden nicht aktiviert, da kein dauerhaftes Nutzungsrecht erworben wird. Die monatlichen oder jährlichen Gebühren sind sofort als Betriebsausgaben abzugsfähig. Dies gilt auch für Wartungs- und Update-Verträge bei Kauf-Software.

Tipp zur Bilanzpolitik

Bei hohen Softwareinvestitionen kann die Wahl zwischen Kauf-Lizenz (Aktivierung + Abschreibung) und SaaS-Modell (sofortiger Aufwand) erhebliche Auswirkungen auf Bilanz und GuV haben. SaaS führt zu einem niedrigeren Jahresüberschuss, schont aber die Liquidität. Kauflizenzen erhöhen das Anlagevermögen und verteilen die Belastung über mehrere Jahre.

Außerplanmäßige Abschreibung: Wertminderung und Beispiele aus der Praxis

Neben der planmäßigen Abschreibung über die Nutzungsdauer kann eine außerplanmäßige Abschreibung erforderlich werden, wenn der Wert eines Vermögensgegenstands dauerhaft unter den Buchwert sinkt. Nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB besteht bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung ein Abschreibungsgebot für alle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen

  • Technische oder wirtschaftliche Überholung (z. B. neue Technologie macht Maschine obsolet)
  • Physische Beschädigung (Unfallschaden, Brandschaden ohne Versicherungsleistung)
  • Nachhaltige Marktpreisrückgänge (z. B. Immobilienwerte, Beteiligungen)
  • Gesetzliche oder behördliche Nutzungseinschränkungen
  • Insolvenz eines Lizenzgebers oder Vertragspartners

Beispiel: Außerplanmäßige Abschreibung einer Maschine

Eine GmbH hat 2023 eine Spezialmaschine für 100.000 Euro angeschafft (Nutzungsdauer 10 Jahre, jährliche Abschreibung 10.000 Euro). Buchwert zum 31.12.2025: 80.000 Euro. Im Jahr 2026 kommt eine neue Technologie auf den Markt, die die bisherige Maschine wirtschaftlich weitgehend entwertet. Der erzielbare Verkaufspreis (beizulegender Zeitwert) liegt nur noch bei 40.000 Euro. Eine außerplanmäßige Abschreibung von 40.000 Euro (80.000 € – 40.000 €) ist vorzunehmen.

Position Betrag
Buchwert vor außerplanmäßiger Abschreibung (31.12.2025) 80.000 €
Beizulegender Zeitwert (Verkehrswert) 40.000 €
Außerplanmäßige Abschreibung 2026 40.000 €
Neuer Buchwert (31.12.2026) 40.000 €

Die außerplanmäßige Abschreibung ist erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung als außerordentlicher Aufwand zu erfassen. Im Anhang nach § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB sind außerplanmäßige Abschreibungen zu erläutern, sofern sie einen nicht unerheblichen Umfang haben.

Wertaufholung bei Wegfall der Wertminderung

Entfallen die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung (z. B. Markterholung bei Immobilien), besteht nach § 253 Abs. 5 HGB ein Zuschreibungsgebot bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten. Das bedeutet: Der Wert darf höchstens auf den Betrag angehoben werden, der sich bei planmäßiger Abschreibung ohne außerplanmäßige Abschreibung ergeben hätte.

Steuerliche Sonderregelung

Steuerlich ist die Zuschreibung bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens nach § 7 Abs. 1 Satz 7 EStG eingeschränkt: Sie ist nur bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten zulässig, jedoch nicht bei abnutzbaren Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens. Hier kann eine Differenz zwischen Handels- und Steuerbilanz entstehen, die über latente Steuern nach § 274 HGB abzubilden ist.

Abschreibungen im Jahresabschluss: Anlagenspiegel, Anhang und Offenlegung

Die korrekte Darstellung von Abschreibungen im Jahresabschluss ist nicht nur eine Frage der Buchführung, sondern auch eine gesetzliche Pflicht nach HGB. Zentrale Instrumente sind der Anlagenspiegel (§ 284 Abs. 3 HGB) und die Erläuterungen im Anhang. Zudem müssen GmbHs ihren Jahresabschluss nach § 325 HGB beim Unternehmensregister offenlegen.

Der Anlagenspiegel: Entwicklung des Anlagevermögens

Der Anlagenspiegel zeigt für jeden Posten des Anlagevermögens die Entwicklung der Anschaffungs-/Herstellungskosten, der kumulierten Abschreibungen und der Buchwerte. Er gliedert sich nach § 266 HGB in immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen. Für jede Position ist anzugeben:

  • Anschaffungs-/Herstellungskosten zu Beginn des Geschäftsjahres
  • Zugänge im Geschäftsjahr
  • Abgänge im Geschäftsjahr
  • Umbuchungen
  • Anschaffungs-/Herstellungskosten am Ende des Geschäftsjahres
  • Kumulierte Abschreibungen zu Beginn
  • Abschreibungen des Geschäftsjahres (planmäßig und außerplanmäßig)
  • Zuschreibungen
  • Abschreibungen auf Abgänge
  • Kumulierte Abschreibungen am Ende
  • Buchwerte am Ende und zu Beginn des Geschäftsjahres

Der Anlagenspiegel ist zwingender Bestandteil des Anhangs bei mittelgroßen und großen GmbHs nach § 264 Abs. 1 HGB. Kleine GmbHs können von der Erstellung eines Anhangs befreit sein, müssen aber dennoch ein Anlagenverzeichnis für interne Zwecke führen.

Angaben im Anhang zu Abschreibungen

Nach § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB sind im Anhang die auf die Vermögensgegenstände angewandten Abschreibungsmethoden anzugeben. Sofern außerplanmäßige Abschreibungen von wesentlichem Umfang vorgenommen wurden, sind diese gesondert zu erläutern und zu begründen. Bei Änderungen der Abschreibungsmethode oder -dauer ist nach § 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB eine Erläuterung erforderlich, einschließlich der Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Offenlegung beim Unternehmensregister

Seit dem Inkrafttreten des DiRUG am 1. August 2022 erfolgt die Offenlegung des Jahresabschlusses ausschließlich beim Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de), nicht mehr beim Bundesanzeiger. Die Offenlegungsfrist beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag gemäß § 325 HGB. Bei einem Bilanzstichtag 31.12.2025 muss die Offenlegung spätestens bis zum 31.12.2026 erfolgen.

Ordnungsgeld bei verspäteter Offenlegung

Bei Versäumnis der Offenlegungsfrist droht ein Ordnungsgeld nach § 335 HGB zwischen 500 und 25.000 Euro. Das Bundesamt für Justiz leitet automatisiert Ordnungsgeldverfahren ein. Selbst bei nachträglicher Einreichung bleibt das Ordnungsgeld grundsätzlich bestehen — nur die Höhe kann sich reduzieren.

„Die rechtzeitige Erstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses inklusive korrektem Anlagenspiegel ist für GmbHs kein optionaler Luxus, sondern eine rechtliche Pflicht. Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lässt, kann sich darauf verlassen, dass alle formellen Anforderungen erfüllt sind und die Fristen eingehalten werden. Bei OnlineBilanz koordinieren wir den gesamten Prozess digital mit transparenten Festpreisen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Wer den Jahresabschluss selbst erstellt, sollte frühzeitig prüfen, ob alle Unterlagen vollständig sind und das Anlagenverzeichnis gepflegt wurde. Bei komplexen Sachverhalten — etwa außerplanmäßigen Abschreibungen, Zuschreibungen oder umfangreichen Investitionen — empfiehlt sich eine steuerliche Beratung, um Fehler zu vermeiden. Die digitale Übermittlung an das Unternehmensregister erfolgt über zertifizierte Einreichungsportale oder direkt durch den Steuerberater.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich die Nutzungsdauer selbst festlegen oder gibt es verbindliche Vorgaben?

Nach § 253 Abs. 3 HGB ist die voraussichtliche Nutzungsdauer zugrunde zu legen. Steuerlich orientiert man sich an den AfA-Tabellen des BMF, die für zahlreiche Wirtschaftsgüter Richtwerte enthalten. Handelsrechtlich dürfen Sie abweichende, betriebsindividuelle Nutzungsdauern ansetzen, wenn diese sachlich begründbar sind. Im Zweifel sollten Sie sich mit Ihrem Steuerberater abstimmen, um latente Steuern zu vermeiden.

Was passiert, wenn ich ein Wirtschaftsgut früher verkaufe oder verschrotte?

Bei Abgang vor Ende der Nutzungsdauer wird der Restbuchwert ausgebucht. Liegt der Verkaufserlös über dem Restbuchwert, entsteht ein Buchgewinn (außerordentlicher Ertrag); liegt er darunter, ein Buchverlust. Bei Verschrottung ohne Erlös wird der Restbuchwert vollständig als Verlust gebucht. Beide Vorgänge sind im Anlagenspiegel und ggf. im Anhang zu erläutern.

Muss ich Abschreibungen auch dann buchen, wenn das Unternehmen Verlust macht?

Ja. Planmäßige Abschreibungen sind unabhängig vom Gewinn oder Verlust des Geschäftsjahrs zu buchen, da sie den tatsächlichen Wertverzehr des Anlagevermögens abbilden (§ 253 Abs. 3 HGB). Eine Unterlassung oder Verschiebung würde gegen das Vollständigkeitsgebot und das Realisationsprinzip verstoßen und den Jahresabschluss fehlerhaft machen.

Darf ich im Handelsrecht und Steuerrecht unterschiedliche Abschreibungsmethoden verwenden?

Ja, die Handelsbilanz und die Steuerbilanz können unterschiedliche Abschreibungsmethoden oder Nutzungsdauern aufweisen. Das führt zu temporären Differenzen, die bei Kapitalgesellschaften ggf. latente Steuern nach § 274 HGB auslösen. In der Praxis wird oft die Handelsbilanz an die Steuerbilanz angepasst, um den Aufwand zu minimieren – das ist jedoch keine Pflicht.

Wie wirken sich Abschreibungen auf die Liquidität und den Cashflow aus?

Abschreibungen sind reine Buchungsposten ohne Zahlungswirkung – die Auszahlung erfolgte bereits bei Anschaffung. In der Gewinn- und Verlustrechnung mindern sie den Gewinn, in der Kapitalflussrechnung (indirekte Methode) werden sie zum Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit hinzuaddiert. Abschreibungen verbessern also den buchhalterischen Gewinn nicht, verschlechtern aber auch nicht die Liquidität.

Was ist der Unterschied zwischen Abschreibung und Wertberichtigung?

Abschreibungen betreffen das Anlagevermögen und verteilen Anschaffungskosten planmäßig über die Nutzungsdauer. Wertberichtigungen (Einzel- oder Pauschalwertberichtigungen) betreffen meist Forderungen im Umlaufvermögen und erfassen das Risiko von Forderungsausfällen. Beide mindern den Bilanzwert, haben aber unterschiedliche Rechtsgrundlagen und werden in der GuV getrennt ausgewiesen.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), Einkommensteuergesetz (EStG), GmbH-Gesetz (GmbHG), Bundesministerium der Finanzen (BMF). Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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