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Datum

Lesedauer

16–24 Minuten

OnlineBilanzBlogGWG bis 800 Buchungssatz

GWG bis 800 € Buchungssatz 2026: Praxisleitfaden

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Seit 2018 liegt die Wertgrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) bei 800 Euro netto. Wer diese korrekt bucht, kann Anschaffungen sofort als Betriebsausgabe absetzen – oder alternativ den Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG nutzen. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen die richtigen Buchungssätze für GWG bis 800 Euro, klärt die Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz und beleuchtet typische Fehlerquellen bei Umsatzsteuer und Jahresabschluss.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

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Kurzantwort

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800 Euro netto können im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben werden (§ 6 Abs. 2 EStG). Der Buchungssatz lautet: Sofortabschreibung GWG an Bank/Kasse (brutto), optional mit gesonderter Vorsteuer. Alternativ ist die Pool-Abschreibung über fünf Jahre möglich (§ 6 Abs. 2a EStG). Voraussetzung ist die selbstständige Nutzbarkeit des Wirtschaftsguts.

Was sind geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800 Euro?

Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) bis 800 Euro sind selbstständig nutzbare, bewegliche Anlagegüter des Betriebsvermögens, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten die Wertgrenze von 800 Euro netto nicht übersteigen. Diese Grenze wurde durch das Wachstumschancengesetz zum 01.01.2024 von 800 Euro auf 1.000 Euro angehoben und gilt damit auch für Wirtschaftsjahre 2025 und 2026. Die GWG-Regelung ermöglicht es Unternehmen, entsprechende Anschaffungen im Jahr der Anschaffung vollständig steuerlich geltend zu machen, statt sie über die Nutzungsdauer abzuschreiben.

Die rechtliche Grundlage findet sich in § 6 Abs. 2 EStG. Entscheidend ist die selbstständige Nutzbarkeit: Das Wirtschaftsgut muss für sich allein verwendbar sein, ohne dass es Teil einer funktionalen Einheit ist. Typische Beispiele sind Bürostühle, Monitore, Werkzeuge, kleinere IT-Geräte oder Smartphones. Nicht als GWG gelten hingegen Verbrauchsgüter (z. B. Büromaterial) oder unselbstständige Bestandteile größerer Anlagen.

Wertgrenzen und Wahlrechte im Überblick

Wertgrenze (netto) Behandlung Rechtsgrundlage
Bis 250 Euro Sofortabzug als Betriebsausgabe § 6 Abs. 2 EStG
250,01 bis 1.000 Euro Wahlrecht: Sofortabzug, Pool-Abschreibung oder normale AfA § 6 Abs. 2 und 2a EStG
Über 1.000 Euro Aktivierung und Abschreibung über Nutzungsdauer § 253 HGB, § 7 EStG

Hinweis

Praxis-Hinweis: Die Wertgrenze von 1.000 Euro gilt seit 01.01.2024. Für Anschaffungen in 2026 bei einem Bilanzstichtag 31.12.2025 ist diese neue Grenze maßgeblich. Achten Sie darauf, die Grenze auf Basis der Netto-Anschaffungskosten ohne Umsatzsteuer zu prüfen.

Welcher Buchungssatz gilt für GWG bis 800 Euro bei Sofortabschreibung?

Für geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800 Euro (bzw. bis 1.000 Euro ab 2024) besteht seit 2024 wieder das Wahlrecht der Sofortabschreibung. Der Buchungssatz bei sofortiger Abschreibung im Jahr der Anschaffung lautet:

Hinweis

Buchungssatz Sofortabschreibung: Soll: Geringwertige Wirtschaftsgüter (Aufwandskonto, z. B. SKR 03: 4855 / SKR 04: 6265) Haben: Bank / Kasse / Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Alternativ kann das GWG zunächst aktiviert und anschließend im selben Wirtschaftsjahr vollständig abgeschrieben werden. In diesem Fall erfolgt die Buchung in zwei Schritten:

  1. Anschaffung: Soll: Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anlagenkonto) / Haben: Bank
  2. Abschreibung zum Jahresende: Soll: Abschreibung auf geringwertige Wirtschaftsgüter / Haben: Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anlagenkonto)

In der Praxis wird überwiegend die direkte Aufwandsbuchung gewählt, da sie einfacher ist und das Anlagevermögen nicht belastet. Die Wahl der Methode sollte jedoch einheitlich für alle GWG eines Wirtschaftsjahres erfolgen und in der Bilanzierungspolitik dokumentiert werden.

„In der Buchhaltungspraxis empfehlen wir die direkte Aufwandsbuchung für GWG. Das reduziert den Verwaltungsaufwand erheblich, da keine Anlagenbuchhaltung geführt werden muss. Steuerlich ist diese Methode bei GWG bis 1.000 Euro seit 2024 wieder zulässig und bietet volle Liquiditätswirkung im Anschaffungsjahr.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wie funktioniert die Pool-Abschreibung nach § 6 Abs. 2a EStG?

Alternativ zur Sofortabschreibung besteht die Möglichkeit der Pool-Abschreibung nach § 6 Abs. 2a EStG. Dabei werden alle im Wirtschaftsjahr angeschafften GWG mit Anschaffungskosten zwischen 250 Euro und 1.000 Euro in einen Sammelposten eingestellt, der über fünf Jahre mit jeweils 20 % abgeschrieben wird. Diese Regelung ist besonders für Unternehmen interessant, die eine gleichmäßige Aufwandsverteilung bevorzugen.

Buchungssatz für die Pool-Abschreibung

Die Buchung erfolgt in zwei Schritten:

  1. Anschaffung: Soll: Sammelposten GWG (Anlagenkonto, z. B. SKR 03: 0480 / SKR 04: 0650) / Haben: Bank / Kasse
  2. Jährliche Abschreibung (20 %): Soll: Abschreibung auf Sammelposten GWG (z. B. SKR 03: 4857 / SKR 04: 6267) / Haben: Sammelposten GWG

Achtung

Wichtig bei der Pool-Abschreibung: Wird ein GWG aus dem Pool vorzeitig ausgeschieden (Verkauf, Verschrottung, Entnahme), hat dies keine Auswirkung auf die weitere Abschreibung des Sammelpostens. Der Pool wird unverändert über fünf Jahre abgeschrieben. Ein Abgang wird nicht ausgebucht, es erfolgt auch kein Abgangsergebnis.

Vor- und Nachteile der Pool-Abschreibung

Vorteile

  • Gleichmäßige Aufwandsverteilung über fünf Jahre
  • Kein Einzelnachweis der GWG erforderlich
  • Einfachere Verwaltung bei vielen GWG
  • Keine Ausbuchung bei Abgang einzelner Güter

Nachteile

  • Steuerliche Entlastung verzögert sich
  • Fünfjährige Bindung, keine vorzeitige Auflösung
  • Liquiditätsnachteil gegenüber Sofortabschreibung
  • Weniger Flexibilität bei Unternehmensverkauf

Die Entscheidung zwischen Sofortabschreibung und Pool-Abschreibung sollte unter Berücksichtigung der steuerlichen Gesamtsituation, Liquiditätsplanung und Aufwandsentwicklung getroffen werden. Ein Wechsel zwischen den Methoden ist von Jahr zu Jahr möglich, die Wahl muss jedoch für alle GWG eines Jahres einheitlich erfolgen.

Wann ist die selbstständige Nutzbarkeit gegeben?

Die selbstständige Nutzbarkeit ist das zentrale Kriterium dafür, ob ein Wirtschaftsgut als GWG behandelt werden kann. Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) ist ein Wirtschaftsgut selbstständig nutzbar, wenn es für sich allein verwendet werden kann, ohne zwingend mit anderen Wirtschaftsgütern kombiniert werden zu müssen. Entscheidend ist die objektive Eignung zur selbstständigen Nutzung, nicht die tatsächliche Verwendung im Betrieb.

Typische Fälle selbstständig nutzbarer Wirtschaftsgüter

  • Büromöbel: Schreibtische, Bürostühle, Regale, Schränke (jeweils einzeln)
  • IT-Hardware: Notebooks, Tablets, Smartphones, externe Monitore, Drucker
  • Werkzeuge: Bohrmaschinen, Akkuschrauber, Messgeräte
  • Kleingeräte: Kaffeemaschinen, Wasserkocher, mobile Klimageräte
  • Software: Einzelne Softwarelizenzen (bei selbstständiger Nutzbarkeit)

Keine selbstständige Nutzbarkeit

  • Unselbstständige Bestandteile: RAM-Riegel, Festplatten, Grafikkarten (nur im Zusammenspiel mit PC nutzbar)
  • Zubehör: Computermaus, Tastatur, Kabel (üblicherweise mit PC als Einheit behandelt)
  • Softwaremodule: Erweiterungen bestehender Software ohne eigenständige Funktion
  • Gebäudebestandteile: Fest eingebaute Klimaanlagen, Einbauküchen

Achtung

Praxisfall Computerarbeitsplatz: PC, Monitor, Tastatur und Maus werden in der Regel als eine funktionale Einheit behandelt, auch wenn die Einzelteile theoretisch selbstständig nutzbar wären. Die Finanzverwaltung akzeptiert jedoch die Behandlung eines Monitors als separates GWG, wenn er separat erworben wurde und die 1.000-Euro-Grenze nicht überschreitet.

Im Zweifelsfall empfiehlt sich die Abstimmung mit dem Steuerberater. Unternehmen, die ihre Buchhaltung durch einen Steuerberater erstellen lassen – etwa über digitale Plattformen wie OnlineBilanz.de – profitieren von der fachlichen Beurteilung bei Grenzfällen und einer rechtskonformen Behandlung in der Anlagenbuchhaltung.

Wie unterscheidet sich die GWG-Behandlung in Handels- und Steuerbilanz?

Die Behandlung geringwertiger Wirtschaftsgüter unterscheidet sich grundlegend zwischen Handelsbilanz nach HGB und Steuerbilanz nach EStG. Während das Handelsrecht keine gesonderten GWG-Regelungen kennt, bietet das Steuerrecht spezielle Wahlrechte zur Vereinfachung.

Handelsbilanz nach HGB

Nach § 246 Abs. 1 HGB besteht grundsätzlich eine Aktivierungspflicht für alle Vermögensgegenstände, sofern kein Aktivierungsverbot oder -wahlrecht greift. Das HGB kennt keine GWG-Grenze. In der Handelsbilanz können jedoch Wirtschaftsgüter von geringem Wert im Anschaffungsjahr vollständig abgeschrieben werden, wenn dies den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) entspricht. Die Grenze orientiert sich in der Praxis häufig an der steuerlichen GWG-Grenze, ist aber nicht gesetzlich fixiert.

Steuerbilanz nach EStG

Das Steuerrecht bietet mit § 6 Abs. 2 und 2a EStG klare Wahlrechte:

  • Bis 250 Euro: Sofortiger Betriebsausgabenabzug ohne Aktivierung (Regelfall)
  • 250 bis 1.000 Euro: Wahlrecht zwischen Sofortabschreibung, Pool-Abschreibung (5 Jahre) oder regulärer AfA
  • Über 1.000 Euro: Aktivierungspflicht und Abschreibung nach § 7 EStG

Maßgeblichkeitsprinzip und Abweichungen

Nach dem Maßgeblichkeitsprinzip (§ 5 Abs. 1 EStG) ist die Handelsbilanz grundsätzlich maßgeblich für die Steuerbilanz. Bei GWG führt die Nutzung des steuerlichen Wahlrechts jedoch regelmäßig zu Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz, insbesondere wenn:

  • In der Handelsbilanz eine Aktivierung und reguläre Abschreibung erfolgt, steuerlich aber die Sofortabschreibung gewählt wird
  • Steuerlich die Pool-Abschreibung genutzt wird, handelsrechtlich jedoch Einzelabschreibungen vorgenommen werden
  • Die Bewertung aufgrund unterschiedlicher Wertgrenzen divergiert
Aspekt Handelsbilanz (HGB) Steuerbilanz (EStG)
Rechtsgrundlage § 246, § 253 HGB § 6 Abs. 2, 2a EStG
GWG-Grenze Keine gesetzliche Grenze, GoB-orientiert 1.000 Euro (seit 2024)
Sofortabschreibung Nach GoB möglich Wahlrecht ab 250 Euro
Pool-Abschreibung Nicht vorgesehen Wahlrecht nach § 6 Abs. 2a EStG
Maßgeblichkeit Grundlage für Steuerbilanz Abweichungen zulässig

„In der Praxis nutzen die meisten bilanzierenden GmbHs das steuerliche Wahlrecht zur Sofortabschreibung und übernehmen dieses in die Handelsbilanz. Das vermeidet Abweichungen und reduziert den Verwaltungsaufwand. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses durch unsere Steuerberater stellen wir sicher, dass beide Bilanzen konsistent sind und alle Wahlrechte optimal genutzt werden.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Welche Rolle spielt die Umsatzsteuer beim GWG-Buchungssatz?

Die Behandlung der Umsatzsteuer ist bei der Buchung geringwertiger Wirtschaftsgüter von erheblicher Bedeutung. Entscheidend ist, ob das Unternehmen zum Vorsteuerabzug berechtigt ist oder nicht, da dies die Höhe der Anschaffungskosten und damit die Anwendbarkeit der GWG-Grenze beeinflusst.

Vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmen

Ist das Unternehmen nach § 15 UStG zum Vorsteuerabzug berechtigt, sind die Netto-Anschaffungskosten maßgeblich für die Prüfung der GWG-Grenze. Die Umsatzsteuer wird als durchlaufender Posten behandelt und bei der Ermittlung der Anschaffungskosten nicht berücksichtigt.

Hinweis

Buchungssatz mit Vorsteuerabzug: Soll: Geringwertige Wirtschaftsgüter 840,00 Euro Soll: Vorsteuer 19 % 159,60 Euro Haben: Bank 999,60 Euro Die GWG-Grenze von 1.000 Euro wird hier nicht überschritten (Nettobetrag 840 Euro).

Nicht vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmen

Unternehmen ohne Vorsteuerabzugsberechtigung – etwa aufgrund ausschließlich steuerfreier Umsätze nach § 4 UStG (z. B. Ärzte, Kleinunternehmer nach § 19 UStG) – müssen die Brutto-Anschaffungskosten ansetzen. Die Umsatzsteuer ist Teil der Anschaffungskosten im Sinne von § 255 HGB.

Achtung

Beispiel Kleinunternehmer: Ein nach § 19 UStG optierender Kleinunternehmer erwirbt einen Bürostuhl für 890 Euro netto zzgl. 169,10 Euro USt = 1.059,10 Euro brutto. Die GWG-Grenze von 1.000 Euro wird überschritten, da die Brutto-Anschaffungskosten maßgeblich sind. Eine Sofortabschreibung ist nicht möglich; das Wirtschaftsgut muss aktiviert und über die Nutzungsdauer abgeschrieben werden.

Teilweise Vorsteuerabzug (§ 15 Abs. 4 UStG)

Bei gemischter Verwendung für vorsteuerabzugsberechtigte und nicht abzugsberechtigte Umsätze ist der nicht abziehbare Teil der Vorsteuer den Anschaffungskosten zuzurechnen. Dies kann dazu führen, dass die GWG-Grenze überschritten wird.

Situation Maßgebliche Anschaffungskosten USt-Behandlung
Voller Vorsteuerabzug Nettobetrag Vorsteuer separat gebucht
Kein Vorsteuerabzug (§ 19 UStG) Bruttobetrag USt Teil der AK
Kein Vorsteuerabzug (§ 4 UStG) Bruttobetrag USt Teil der AK
Teilweiser Vorsteuerabzug Netto + anteilig nicht abziehbare USt Aufteilung erforderlich

Die korrekte Behandlung der Umsatzsteuer ist für die Einhaltung der GWG-Grenzen essentiell. Bei komplexen Sachverhalten – insbesondere bei teilweisem Vorsteuerabzug – empfiehlt sich die Prüfung durch einen Steuerberater.

Welche häufigen Fehler sollten bei der GWG-Buchung vermieden werden?

In der Praxis treten bei der Buchung geringwertiger Wirtschaftsgüter immer wieder typische Fehler auf, die zu steuerlichen Nachteilen oder Problemen bei Betriebsprüfungen führen können. Die folgenden Fehlerquellen sollten unbedingt vermieden werden:

1. Falsche Ermittlung der Anschaffungskosten

Ein häufiger Fehler ist die falsche Berücksichtigung von Nebenkosten. Nach § 255 Abs. 1 HGB gehören zu den Anschaffungskosten nicht nur der Kaufpreis, sondern auch Anschaffungsnebenkosten wie Transportkosten, Montage oder Zollgebühren. Diese können dazu führen, dass die GWG-Grenze überschritten wird, auch wenn der Netto-Kaufpreis darunter liegt.

  • Versandkosten für Büromöbel erhöhen die Anschaffungskosten
  • Einrichtungskosten bei IT-Hardware (z. B. Erstinstallation) können zugerechnet werden
  • Importzölle und Abfertigungsgebühren sind Teil der AK
  • Rabatte und Skonti mindern die Anschaffungskosten

2. Vermischung von Brutto und Netto bei der Grenzprüfung

Achtung

Fehlerquelle: Bei vorsteuerabzugsberechtigten Unternehmen wird fälschlicherweise der Bruttobetrag für die Grenzprüfung herangezogen. Korrekt ist: Bei Vorsteuerabzug sind immer die Netto-Anschaffungskosten maßgeblich. Ein Artikel für 1.190 Euro brutto (= 1.000 Euro netto + 190 Euro USt) ist bei voller Vorsteueraberechtigung ein GWG, bei fehlender Vorsteuerabzugsberechtigung nicht.

3. Inkonsistente Anwendung der Wahlrechte

Das steuerliche Wahlrecht muss einheitlich für alle GWG eines Wirtschaftsjahres ausgeübt werden. Folgende Fehler sind zu vermeiden:

  • Wechsel zwischen Sofortabschreibung und Pool-Abschreibung innerhalb eines Jahres
  • Aktivierung einzelner GWG bei gleichzeitiger Sofortabschreibung anderer im selben Jahr
  • Fehlende Dokumentation der gewählten Methode in der Bilanzierungspolitik
  • Nicht abgestimmte Behandlung in Handels- und Steuerbilanz ohne sachlichen Grund

4. Fehlerhafte Beurteilung der selbstständigen Nutzbarkeit

Die Abgrenzung zwischen selbstständig nutzbaren Wirtschaftsgütern und unselbstständigen Bestandteilen führt häufig zu Fehlern:

Häufig falsch als GWG behandelt

  • Ergänzende Hardware-Komponenten (RAM, Grafikkarten)
  • Softwareupdates für bestehende Programme
  • Zubehör zu bereits aktivierten Anlagen
  • Ersatzteile für bestehende Wirtschaftsgüter

Oft fälschlich nicht als GWG behandelt

  • Separat erworbene Monitore (eigenständig nutzbar)
  • Mobile Klimageräte (nicht fest eingebaut)
  • Einzelne Büromöbel aus Komplettausstattungen
  • Eigenständige Software-Einzellizenzen

5. Fehlende oder unvollständige Dokumentation

Auch bei Sofortabschreibung muss eine Dokumentation erfolgen, die Folgendes umfasst:

  • Rechnungsbeleg mit Anschaffungsdatum und Netto-/Brutto-Beträgen
  • Nachweis der selbstständigen Nutzbarkeit bei Grenzfällen
  • Begründung der gewählten Abschreibungsmethode
  • Bei Pool-Abschreibung: Verzeichnis der eingestellten GWG je Wirtschaftsjahr
  • Dokumentation der betrieblichen Nutzung (bei Gefahr privater Mitbenutzung)

„Viele Mandanten unterschätzen die Bedeutung einer sauberen GWG-Dokumentation. Bei Betriebsprüfungen wird genau geprüft, ob die Grenzen eingehalten wurden und ob die Wahlrechte konsistent ausgeübt wurden. Eine professionelle Buchführung erfasst diese Details von Anfang an korrekt – das spart im Prüfungsfall erheblichen Aufwand und Ärger.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

6. Nachträgliche Änderungen bei Pool-Abschreibung

Ein weiterer Fehler ist der Versuch, bei vorzeitigem Abgang eines Wirtschaftsguts aus dem Sammelposten eine Korrektur der Abschreibung vorzunehmen. Nach § 6 Abs. 2a EStG läuft die Pool-Abschreibung unverändert weiter, unabhängig von Abgängen. Eine Ausbuchung einzelner GWG aus dem Pool ist nicht zulässig.

Die Vermeidung dieser Fehler erfordert fundiertes Fachwissen und eine konsistente Buchhaltungspraxis. Unternehmen, die ihre Buchhaltung und den Jahresabschluss durch qualifizierte Steuerberater erstellen lassen, profitieren von rechtssicherer Beratung und korrekter Umsetzung der GWG-Regelungen.

Wie unterstützen Buchhaltungssoftware und digitale Tools die GWG-Verwaltung?

Moderne Buchhaltungssoftware und digitale Tools haben die Verwaltung geringwertiger Wirtschaftsgüter erheblich vereinfacht. Gerade bei größeren Mengen an Anschaffungen ist eine automatisierte Erfassung und Kategorisierung unverzichtbar, um die steuerlichen Wahlrechte optimal zu nutzen und Fehler zu vermeiden.

Funktionen moderner Buchhaltungssoftware für GWG

  • Automatische Grenzprüfung: Die Software erkennt anhand der Netto-Anschaffungskosten, ob ein Wirtschaftsgut als GWG behandelt werden kann
  • Vorsteuerbehandlung: Automatische Berücksichtigung der Vorsteuerabzugsberechtigung bei der Berechnung der maßgeblichen Anschaffungskosten
  • Wahlrechtsverwaltung: Hinterlegung der gewählten Methode (Sofortabschreibung, Pool, reguläre AfA) für das gesamte Wirtschaftsjahr
  • Pool-Verwaltung: Automatische Bildung und Abschreibung von Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG über fünf Jahre
  • Anlagenverwaltung: Integration mit der Anlagenbuchhaltung für Wirtschaftsgüter über der GWG-Grenze
  • Reporting: Übersichten über GWG-Anschaffungen, Abschreibungen und Restbuchwerte

Schnittstellen und Integration

Professionelle Buchhaltungssysteme bieten Schnittstellen zu DATEV und anderen Steuerberater-Systemen. Dies ermöglicht einen reibungslosen Datenaustausch zwischen Unternehmen und Steuerberater und gewährleistet, dass alle GWG-relevanten Informationen für die Erstellung des Jahresabschlusses vollständig vorliegen.

Hinweis

Praxis-Tipp: Bei der Auswahl einer Buchhaltungssoftware sollten GmbHs auf eine integrierte Anlagenverwaltung mit GWG-Funktion achten. Das spart Zeit bei der monatlichen Buchführung und stellt sicher, dass zum Jahresabschluss alle Daten korrekt aufbereitet sind. Eine digitale Zusammenarbeit mit dem Steuerberater – wie sie OnlineBilanz.de ermöglicht – beschleunigt den gesamten Prozess erheblich.

Digitale Belegerfassung und -archivierung

Für GWG ist eine lückenlose Belegdokumentation erforderlich. Digitale Tools unterstützen dabei durch:

  • Automatische Erfassung von Rechnungen via OCR (Optical Character Recognition)
  • Extraktion relevanter Daten (Betrag, Datum, Lieferant, Umsatzsteuer)
  • GoBD-konforme digitale Archivierung der Belege
  • Verknüpfung von Belegen mit Buchungen und Anlagengütern
  • Revisionssichere Aufbewahrung über die gesetzliche Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren (§ 147 AO)

Vorteile der digitalen GWG-Verwaltung

60%

Zeitersparnis bei der Erfassung

95%

Reduzierung von Erfassungsfehlern

100%

GoBD-Konformität

Die Digitalisierung der GWG-Verwaltung ist nicht nur eine Frage der Effizienz, sondern auch der Rechtssicherheit. Eine professionelle Software stellt sicher, dass alle steuerlichen Anforderungen erfüllt werden und im Falle einer Betriebsprüfung alle Nachweise lückenlos vorliegen.

„Die Kombination aus moderner Buchhaltungssoftware und steuerlicher Beratung ist ideal. Unsere Mandanten nutzen digitale Tools für die laufende Erfassung, und wir prüfen im Rahmen des Jahresabschlusses die korrekte Anwendung der GWG-Regelungen. So verbinden wir Geschwindigkeit mit fachlicher Präzision.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Was ist bei GWG im Jahresabschluss zu beachten?

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses nach § 242 HGB müssen geringwertige Wirtschaftsgüter sowohl in der Handelsbilanz als auch in der Steuerbilanz korrekt abgebildet werden. Auch wenn GWG häufig sofort abgeschrieben werden, sind diverse Prüfungs- und Offenlegungspflichten zu beachten.

Prüfpunkte für GWG im Jahresabschluss

  • Vollständigkeit der erfassten GWG-Anschaffungen des Geschäftsjahres
  • Korrekte Anwendung der Wertgrenzen (1.000 Euro netto bei Vorsteuerabzug)
  • Einheitliche Ausübung des Wahlrechts (Sofortabschreibung, Pool oder AfA)
  • Konsistente Behandlung in Handels- und Steuerbilanz (oder dokumentierte Abweichungen)
  • Korrekte Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten nach § 255 HGB
  • Bei Pool-Abschreibung: Fortführung der 5-Jahres-Abschreibung bestehender Pools
  • Nachweis der selbstständigen Nutzbarkeit bei Grenzfällen
  • Korrekte Verbuchung der Umsatzsteuer je nach Vorsteuerabzugsberechtigung

Anhangsangaben nach § 284 HGB

Für GmbHs, die einen Anhang erstellen müssen (kleine GmbH mit Erleichterungen nach § 288 HGB, mittelgroße und große nach § 284 ff. HGB), sind Angaben zu Abschreibungsmethoden erforderlich. Dies umfasst auch die gewählte Methode für GWG:

  • Darstellung der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)
  • Erläuterung der Abschreibungsmethoden für Anlagevermögen
  • Bei wesentlichen Änderungen der Methode: Angabe und Begründung
  • Bei Pool-Abschreibung: Hinweis auf die Anwendung von § 6 Abs. 2a EStG

Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz

Wird in der Steuerbilanz eine andere Methode gewählt als in der Handelsbilanz (z. B. steuerlich Sofortabschreibung, handelsrechtlich reguläre AfA), entstehen latente Steuern nach § 274 HGB. Diese sind bei mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften im Jahresabschluss zu berücksichtigen:

Bilanz Behandlung GWG Steuerliche Auswirkung
Handelsbilanz Aktivierung und reguläre AfA Höherer Gewinn
Steuerbilanz Sofortabschreibung Niedrigerer Gewinn, Steuerersparnis
Folge Passive latente Steuer Ausweis in Bilanz erforderlich (§ 274 HGB)

Achtung

Wichtig für mittelgroße und große GmbHs: Die Bildung latenter Steuern auf GWG-Differenzen ist nach § 274 HGB verpflichtend. Kleine GmbHs können von der Bilanzierung latenter Steuern nach § 274a Nr. 5 HGB absehen, sollten jedoch die Wahlrechtsausübung dokumentieren.

Zusammenarbeit mit dem Steuerberater beim Jahresabschluss

Die korrekte Behandlung von GWG im Jahresabschluss erfordert fundierte Kenntnisse im Handels- und Steuerrecht. GmbHs sind gesetzlich verpflichtet, einen Jahresabschluss nach §§ 242, 264 HGB zu erstellen. In der Praxis erfolgt dies regelmäßig durch einen Steuerberater, der:

  • Die laufenden Buchungen auf Vollständigkeit und Richtigkeit prüft
  • Die optimale Ausübung der steuerlichen Wahlrechte berät
  • Handels- und Steuerbilanz konsistent erstellt
  • Latente Steuern korrekt ermittelt und ausweist
  • Den Anhang mit allen erforderlichen Angaben erstellt
  • Die Offenlegung beim Unternehmensregister vorbereitet (§ 325 HGB)

Unternehmen, die eine digitale Zusammenarbeit bevorzugen, können den Jahresabschluss über Plattformen wie OnlineBilanz.de durch zugelassene Steuerberater erstellen lassen – transparent, zu Festpreisen und mit klaren Fristen. Die GWG-Behandlung wird dabei von Anfang an korrekt berücksichtigt, sodass im Jahresabschluss keine Nacharbeiten erforderlich sind.

Fristen für Feststellung und Offenlegung

Nach Erstellung des Jahresabschlusses gelten für GmbHs folgende Fristen (Bilanzstichtag 31.12.2025, Stand 2026):

Größenklasse Feststellung (§ 42a GmbHG) Offenlegung (§ 325 HGB) Ordnungsgeld bei Versäumnis
Kleine GmbH 11 Monate (30.11.2026) 12 Monate (31.12.2026) Bis 25.000 Euro (§ 335 HGB)
Mittelgroße GmbH 8 Monate (31.08.2026) 12 Monate (31.12.2026) Bis 25.000 Euro (§ 335 HGB)
Große GmbH 8 Monate (31.08.2026) 12 Monate (31.12.2026) Bis 25.000 Euro (§ 335 HGB)

Hinweis

Hinweis zur Offenlegung: Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich beim Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de), nicht mehr beim Bundesanzeiger. Die Übermittlung erfolgt elektronisch im XBRL-Format oder als PDF.

„Eine sorgfältige GWG-Buchführung während des Jahres erleichtert den Jahresabschluss enorm. Wenn alle GWG korrekt erfasst und die Wahlrechte dokumentiert sind, können wir den Jahresabschluss zügig erstellen und die gesetzlichen Fristen problemlos einhalten. Das schützt vor Ordnungsgeldern und gibt dem Geschäftsführer Rechtssicherheit.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Häufig gestellte Fragen

Gilt die 800-Euro-Grenze für GWG brutto oder netto?

Die Wertgrenze von 800 Euro gilt grundsätzlich netto, also ohne Umsatzsteuer. Maßgeblich sind die Anschaffungs- oder Herstellungskosten gemäß § 255 HGB ohne Umsatzsteuer. Nur wenn das Unternehmen nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt ist, zählt die Umsatzsteuer zu den Anschaffungskosten und die Grenze ist brutto zu prüfen.

Kann ich bei einem GWG nachträglich von Sofortabschreibung auf Pool wechseln?

Nein, die Wahlrechtsausübung zwischen Sofortabschreibung (§ 6 Abs. 2 EStG) und Sammelposten (§ 6 Abs. 2a EStG) erfolgt bei Anschaffung des Wirtschaftsguts und ist bindend. Ein nachträglicher Wechsel der Abschreibungsmethode ist steuerlich nicht zulässig. Die Entscheidung sollte daher bewusst getroffen und dokumentiert werden.

Müssen GWG im Anlagenverzeichnis aufgeführt werden?

Sofort abgeschriebene GWG müssen handelsrechtlich nicht im Anlagenspiegel erscheinen, da sie nicht aktiviert werden. Steuerlich empfiehlt sich dennoch die Führung eines separaten GWG-Verzeichnisses zur Dokumentation, insbesondere für spätere Betriebsprüfungen. Bei Pool-Abschreibung erscheint der Sammelposten als Ganzes im Anlagenverzeichnis.

Was passiert, wenn ein GWG vor Ablauf der Nutzungsdauer verkauft wird?

Bei sofort abgeschriebenem GWG entsteht ein voll steuerpflichtiger Veräußerungsgewinn, da der Buchwert null ist. Der Erlös ist als sonstiger betrieblicher Ertrag zu buchen. Bei Pool-Abschreibung hat ein vorzeitiger Abgang keine Auswirkung – der Sammelposten wird unverändert über fünf Jahre abgeschrieben (§ 6 Abs. 2a Satz 2 EStG).

Können auch immaterielle Wirtschaftsgüter als GWG behandelt werden?

Ja, seit 2021 können auch immaterielle Wirtschaftsgüter wie Software-Lizenzen oder Nutzungsrechte als GWG sofort abgeschrieben werden, sofern sie selbstständig nutzbar sind und die 800-Euro-Grenze nicht überschreiten. Die Regelung gilt sowohl für § 6 Abs. 2 als auch § 6 Abs. 2a EStG.

Wie wirkt sich die GWG-Behandlung auf die Gewerbesteuer aus?

Die Sofortabschreibung von GWG mindert den steuerlichen Gewinn und damit auch die Bemessungsgrundlage für die Gewerbesteuer. Es gibt keine gewerbesteuerlichen Hinzurechnungen oder Kürzungen speziell für GWG. Die ertragsteuerliche Behandlung wirkt somit unmittelbar auch auf die Gewerbesteuerbelastung durch.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Einkommensteuergesetz (EStG), Handelsgesetzbuch (HGB), Umsatzsteuergesetz (UStG), Bundesministerium der Finanzen. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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