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Bilanz zum 31.12.2025 Muster GmbH · HGB §266
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Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
Jahresüberschuss184.320 €
B. Fremdkapital
Verbindlichkeiten Bank148.500 €
Lieferanten & Sonstige90.300 €
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BundesanzeigerOffenlegung §325 HGB · fristgerecht 31.12.
offengelegt
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HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
hinterlegt
Festpreis eingehalten · Bestätigung per E-Mail

Datum

Lesedauer

11–16 Minuten

OnlineBilanzBlogBilanz Greifswald

Bilanz erstellen Greifswald 2026 – Fristen & Steuerberater

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Unternehmen in Greifswald müssen ihre Bilanz nach handelsrechtlichen Vorgaben erstellen und beim Unternehmensregister offenlegen. Wer den Jahresabschluss 2025 erstellt, muss die Feststellungs- und Offenlegungsfristen 2026 einhalten – sonst drohen Ordnungsgelder. Dieser Leitfaden erklärt Pflichten, Fristen, Bestandteile und wie Sie als GmbH, UG oder Kapitalgesellschaft in Greifswald rechtssicher vorgehen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

In Greifswald müssen alle Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) sowie bestimmte Personengesellschaften gemäß § 264 ff. HGB eine Bilanz erstellen. Der Jahresabschluss 2025 muss bis spätestens November 2026 (klein) bzw. August 2026 (mittel/groß) festgestellt und binnen 12 Monaten beim Unternehmensregister offengelegt werden. Bei Versäumnis drohen Ordnungsgelder von 500 bis 25.000 Euro nach § 335 HGB.

Wer muss in Greifswald eine Bilanz erstellen?

Die Pflicht zur Bilanzerstellung richtet sich nicht nach dem Standort, sondern nach der Rechtsform und Größe des Unternehmens. In Greifswald ansässige Kapitalgesellschaften – insbesondere GmbHs, UGs (haftungsbeschränkt) und AGs – sind nach § 242 HGB sowie § 264 Abs. 1 HGB buchführungs- und bilanzierungspflichtig. Die Handelsbilanz ist Teil des Jahresabschlusses, der spätestens innerhalb der gesetzlichen Fristen erstellt, festgestellt und offengelegt werden muss.

Auch eingetragene Kaufleute (e.K.) sowie Personenhandelsgesellschaften (OHG, KG) unterliegen der Bilanzierungspflicht nach § 242 HGB, sofern sie die Schwellenwerte nach § 241a HGB überschreiten. Für GmbHs besteht diese Pflicht unabhängig von Umsatz oder Bilanzsumme – bereits ab Eintragung ins Handelsregister.

Größenklassen nach § 267 HGB (Stand 2026)

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Kleinstkapitalgesellschaft (§ 267a) ≤ 450.000 € ≤ 900.000 € ≤ 10
Kleine Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 1) ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittelgroße Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2) ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Große Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 3) > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Hinweis

Zwei der drei Schwellenwerte müssen an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen über- oder unterschritten werden, damit ein Größenklassenwechsel eintritt (§ 267 Abs. 4 HGB). Eine einmalige Überschreitung führt nicht automatisch zur Umklassifizierung.

Welche Fristen gelten für den Jahresabschluss 2025?

Für GmbHs in Greifswald mit dem Bilanzstichtag 31.12.2025 gelten im Jahr 2026 folgende verbindliche Fristen: Die Erstellung des Jahresabschlusses muss gemäß § 264 Abs. 1 Satz 3 HGB innerhalb von drei Monaten nach Ende des Geschäftsjahres abgeschlossen sein – das bedeutet: bis spätestens 31. März 2026. Diese Frist ist auch dann zu beachten, wenn der Jahresabschluss extern durch einen Steuerberater erstellt wird.

Die Feststellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafterversammlung richtet sich nach § 42a Abs. 2 GmbHG. Für kleine Kapitalgesellschaften gilt eine Frist von 11 Monaten, für mittelgroße und große von 8 Monaten nach Bilanzstichtag. Für das Wirtschaftsjahr 2025 bedeutet das:

  • Kleine Kapitalgesellschaften: Feststellung bis 30. November 2026
  • Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften: Feststellung bis 31. August 2026

Die Offenlegung beim Unternehmensregister muss gemäß § 325 Abs. 1 HGB spätestens 12 Monate nach dem Bilanzstichtag erfolgen – für den Jahresabschluss 2025 also bis spätestens 31. Dezember 2026. Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister, nicht mehr beim Bundesanzeiger.

Achtung

Die Nichteinhaltung der Offenlegungsfrist kann nach § 335 HGB ein Ordnungsgeldverfahren auslösen. Das Ordnungsgeld beträgt zwischen 500 und 25.000 Euro. Das Bundesamt für Justiz (BfJ) überwacht die Einhaltung elektronisch und leitet Verfahren bei verspäteter oder fehlender Offenlegung konsequent ein.

Welche Bestandteile umfasst der Jahresabschluss?

Der gesetzliche Mindestumfang des Jahresabschlusses einer GmbH ergibt sich aus § 242 Abs. 3 HGB sowie § 264 Abs. 1 HGB. Er besteht für alle Kapitalgesellschaften mindestens aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Darüber hinaus sind je nach Größenklasse weitere Bestandteile verpflichtend.

Pflichtbestandteile nach Größenklasse

Bestandteil Kleinstkapitalgesellschaft Kleine KapG Mittelgroße/Große KapG
Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang ✓ (verkürzt) ✓ (erweitert)
Lagebericht
Ergebnisverwendungsrechnung (bei teilweiser Verwendung)

Der Anhang dient der Erläuterung und Ergänzung von Bilanz und GuV. Kleinstkapitalgesellschaften können nach § 264 Abs. 1 Satz 5 HGB i. V. m. § 326 Abs. 1 HGB auf die Erstellung eines Anhangs verzichten, sofern bestimmte Angaben unter der Bilanz gemacht werden. Kleine Kapitalgesellschaften können gemäß § 288 HGB auf den Lagebericht verzichten, sofern bestimmte Angaben im Anhang gemacht werden.

„Viele Mandanten aus Greifswald sind überrascht, dass der Anhang nicht optional ist – er gehört zum gesetzlichen Mindestumfang. Selbst bei kleinen GmbHs sind Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Haftungsverhältnissen und steuerlichen Besonderheiten unverzichtbar.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Bilanz selbst erstellen oder Steuerberater beauftragen?

Grundsätzlich besteht für GmbHs keine gesetzliche Pflicht, den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen zu lassen. § 264 Abs. 1 HGB verpflichtet lediglich zur Erstellung, nicht zur externen Beauftragung. Dennoch beauftragen nahezu alle Kapitalgesellschaften in der Praxis einen Steuerberater – aus mehreren Gründen.

Vorteile der Steuerberater-Beauftragung

  • Rechtssicherheit: Der Jahresabschluss muss den Anforderungen des HGB, AktG, GmbHG und der steuerlichen Vorschriften (§ 60 EStDV) entsprechen. Fehler können zu Haftungsrisiken, steuerlichen Nachteilen und Ordnungsgeldverfahren führen.
  • Steueroptimierung: Die Handelsbilanz bildet die Grundlage der Steuerbilanz. Steuerberater können Spielräume bei Ansatz- und Bewertungswahlrechten nutzen (z. B. Abschreibungen, Rückstellungen, Bewertungsvereinfachungsverfahren).
  • Zeitersparnis: Die Erstellung eines handels- und steuerrechtlich korrekten Jahresabschlusses erfordert Fachkenntnis und Zeit – insbesondere bei komplexen Geschäftsvorfällen (Rückstellungen, latente Steuern, Währungsumrechnung).
  • Prüfungssicherheit: Steuerberater kennen die aktuellen Prüffelder der Finanzverwaltung und des BfJ und erstellen den Abschluss prüfungssicher.

Wer in Greifswald einen Steuerberater sucht, steht oft vor langen Wartezeiten oder unklaren Preisen. Digitale Plattformen wie OnlineBilanz bieten eine Alternative: Der Jahresabschluss wird durch zugelassene Steuerberater erstellt, digital koordiniert und mit transparenten Festpreisen abgerechnet – ohne Wartezeiten und mit direkter Ansprechbarkeit.

Hinweis

Die Kosten für die Jahresabschlusserstellung durch einen Steuerberater sind als Betriebsausgaben voll abzugsfähig. In vielen Fällen übersteigt der steuerliche und rechtliche Nutzen die Honorarkosten deutlich – insbesondere bei komplexen Geschäftsvorfällen oder größeren Gesellschaften.

Wie erfolgt die Offenlegung beim Unternehmensregister?

Nach § 325 Abs. 1 HGB sind alle Kapitalgesellschaften – unabhängig von der Größenklasse – verpflichtet, ihren Jahresabschluss offenzulegen. Die Offenlegung erfolgt seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) am 01. August 2022 ausschließlich elektronisch beim Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de). Die frühere Veröffentlichung im Bundesanzeiger entfällt.

Offenlegungsumfang nach Größenklasse

Größenklasse Offenzulegender Umfang
Kleinstkapitalgesellschaft Bilanz (ggf. verkürzt), ggf. Angaben unter der Bilanz
Kleine Kapitalgesellschaft Bilanz, Anhang (GuV freiwillig)
Mittelgroße Kapitalgesellschaft Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht
Große Kapitalgesellschaft Bilanz, GuV, Anhang, Lagebericht, ggf. Prüfungsvermerk

Die Einreichung erfolgt elektronisch im XBRL-Format (Extensible Business Reporting Language) oder als strukturierter PDF-Upload über das Einreichportal des Unternehmensregisters. Viele Steuerberater nutzen direkte Schnittstellen ihrer Buchhaltungssoftware oder spezialisierte Offenlegungstools.

Die Frist beträgt 12 Monate ab dem Bilanzstichtag. Für den Jahresabschluss 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) bedeutet das: Offenlegung bis spätestens 31. Dezember 2026. Bei verspäteter oder fehlender Offenlegung droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB durch das Bundesamt für Justiz.

„Die elektronische Offenlegung ist für viele Mandanten aus Greifswald Neuland. Wir übernehmen die Einreichung beim Unternehmensregister als Teil unserer Jahresabschluss-Leistung – damit ist die Frist eingehalten und das Ordnungsgeldrisiko ausgeschlossen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Gibt es lokale Besonderheiten bei der Bilanzierung in Greifswald?

Die handelsrechtlichen Vorschriften zur Bilanzierung gelten bundesweit einheitlich – eine GmbH in Greifswald unterliegt denselben Regelungen wie eine GmbH in München oder Hamburg. Die Bewertungsvorschriften nach §§ 252 ff. HGB, die Gliederungsschemata nach §§ 266, 275 HGB und die Offenlegungspflichten nach § 325 HGB sind überall identisch.

Dennoch gibt es in der Praxis einige regionale Aspekte, die bei der Bilanzerstellung berücksichtigt werden sollten:

  • Zuständiges Finanzamt: Für GmbHs in Greifswald ist das Finanzamt Stralsund (Körperschaftsteuer) zuständig. Die steuerliche Praxis bei Betriebsprüfungen kann regional variieren, insbesondere bei Ermessensfragen (z. B. Angemessenheit von Geschäftsführergehältern, Abgrenzung verdeckte Gewinnausschüttung).
  • IHK-Zugehörigkeit: Unternehmen in Greifswald gehören zur IHK zu Rostock. Die IHK bietet regelmäßig Informationsveranstaltungen zu Bilanzierung und Jahresabschluss an.
  • Registerführung: Das Handelsregister für Greifswald wird beim Amtsgericht Stralsund geführt. Änderungen im Gesellschafterbestand oder in der Geschäftsführung müssen dort angemeldet werden.
  • Wirtschaftsstruktur: Greifswald ist geprägt von Wissenschaft (Universität, Universitätsmedizin), maritimer Wirtschaft und Biotechnologie. Unternehmen aus diesen Branchen haben oft spezifische Bilanzierungsfragen (F&E-Aktivierung nach § 255 Abs. 2a HGB, Zuschüsse, Drittmittel).

Hinweis

Bei Forschungs- und Entwicklungsvorhaben besteht nach § 248 Abs. 2 HGB ein Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Die Ausübung dieses Wahlrechts hat erhebliche Auswirkungen auf Bilanz, GuV und Ausschüttungssperre (§ 268 Abs. 8 HGB).

Steuerberater mit regionaler Kenntnis können bei branchenspezifischen Fragen wertvolle Hinweise geben. Wer in Greifswald keinen passenden Steuerberater findet oder lange Wartezeiten vermeiden möchte, kann auf digitale Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz zurückgreifen – mit bundesweiter Expertise und direkter digitaler Zusammenarbeit.

Welche Fehler sollten bei der Bilanzerstellung vermieden werden?

Auch bei sorgfältiger Vorbereitung können bei der Jahresabschlusserstellung Fehler auftreten, die steuerliche und rechtliche Konsequenzen haben. Die häufigsten Fehlerquellen aus der Praxis von GmbHs in Greifswald und bundesweit:

Typische Fehler in der Praxis

Fehler Konsequenz Vermeidung
Inventur nicht durchgeführt oder unvollständig Bilanz ist formell fehlerhaft, Verstoß gegen § 240 HGB Jährliche Inventur durchführen, Zählprotokolle aufbewahren
Abschreibungen nicht korrekt berechnet Falsche Vermögensdarstellung, steuerliche Mehrbelastung AfA-Tabellen nutzen, Nutzungsdauer dokumentieren
Rückstellungen fehlen oder sind falsch bewertet Verstoß gegen § 249 HGB, zu hoher Gewinnausweis Alle Risiken und Verpflichtungen erfassen, sachgerecht bewerten
Forderungen nicht einzelwertberichtigt Überhöhter Ausweis des Umlaufvermögens Offene Forderungen prüfen, Pauschalwertberichtigung ansetzen
Gesellschafter-Darlehen falsch ausgewiesen Falsche Bilanzstruktur, steuerliche Risiken Klare vertragliche Regelung, korrekter Ausweis als Verbindlichkeit
Offenlegung versäumt oder verspätet Ordnungsgeld 500–25.000 € Fristen im Blick behalten, ggf. Steuerberater beauftragen

Ein weiterer häufiger Fehler ist die fehlende Abstimmung zwischen Handels- und Steuerbilanz. Zwar besteht weitgehende Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz (§ 60 Abs. 2 EStDV), jedoch gibt es zahlreiche steuerliche Sondervorschriften (z. B. bei Abschreibungen, Rückstellungen, Bewertungsvereinfachungsverfahren), die zu Abweichungen führen können.

Achtung

Fehlerhafte Jahresabschlüsse können nicht nur zu steuerlichen Nachforderungen, sondern auch zu haftungsrechtlichen Risiken für Geschäftsführer führen. Nach § 43 Abs. 2 GmbHG haften Geschäftsführer bei Pflichtverletzungen persönlich – dazu zählt auch die fehlerhafte Rechnungslegung.

Checkliste: So bereiten Sie den Jahresabschluss optimal vor

Eine strukturierte Vorbereitung erleichtert die Jahresabschlusserstellung erheblich und vermeidet Verzögerungen. Folgende Checkliste hilft GmbH-Geschäftsführern und Buchhaltern in Greifswald, alle erforderlichen Unterlagen und Vorarbeiten rechtzeitig bereitzustellen.

  • Vollständige Buchführung bis zum Bilanzstichtag abgeschlossen
  • Alle Belege chronologisch und sachlich geordnet (Eingangsrechnungen, Ausgangsrechnungen, Bankbelege, Kassenbelege)
  • Offene Posten in der Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung abgestimmt
  • Bankauszüge vollständig vorhanden und abgestimmt
  • Inventur durchgeführt (Warenbestand, Anlagevermögen, Kassenbestand)
  • Offene Forderungen auf Werthaltigkeit geprüft, ggf. Einzelwertberichtigungen vorbereitet
  • Rückstellungen ermittelt (z. B. Urlaubsrückstellung, ausstehende Rechnungen, Prozessrisiken, Steuerrückstellungen)
  • Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt (z. B. vorausbezahlte Versicherungen, Mieten)
  • Gesellschafterbeschlüsse und Verträge bereitgelegt (z. B. Darlehensverträge, Mietverträge mit Gesellschaftern, Geschäftsführerverträge)
  • Anlageverzeichnis aktualisiert (Zugänge, Abgänge, Abschreibungen)
  • Angaben für Anhang vorbereitet (z. B. Haftungsverhältnisse, Organbezüge, Mitarbeiterzahl)
  • Vorjahresabschluss und Steuerbescheide griffbereit

Je vollständiger und strukturierter die Unterlagen vorliegen, desto schneller und effizienter kann der Steuerberater den Jahresabschluss erstellen. Das spart Zeit, reduziert Rückfragen und senkt die Honorarkosten.

„Mandanten, die ihre Unterlagen digital und strukturiert bereitstellen, ermöglichen uns eine deutlich schnellere Bearbeitung. Mit moderner Buchhaltungssoftware und digitalen Schnittstellen können wir den Jahresabschluss oft innerhalb weniger Tage fertigstellen – ohne unnötige Wartezeiten.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Häufig gestellte Fragen

Kann ich als Einzelunternehmer in Greifswald eine einfache EÜR statt Bilanz abgeben?

Ja, Einzelunternehmer und Freiberufler ohne Eintragung ins Handelsregister dürfen grundsätzlich eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung nach § 4 Abs. 3 EStG erstellen. Sobald jedoch die Buchführungspflicht nach § 141 AO greift (Umsatz über 800.000 Euro oder Gewinn über 80.000 Euro) oder ein Eintrag ins Handelsregister vorliegt, besteht Bilanzierungspflicht nach § 238 HGB.

Was passiert, wenn ich die Offenlegungsfrist in Greifswald versäume?

Das Bundesamt für Justiz leitet automatisch ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt zwischen 500 und 25.000 Euro und kann bei fortgesetzter Versäumnis wiederholt festgesetzt werden. Zudem wird die Säumnis öffentlich im Unternehmensregister vermerkt, was Geschäftsbeziehungen und Kreditwürdigkeit belasten kann.

Welche Software eignet sich für die Bilanzerstellung in Greifswald?

Für kleine und mittlere Unternehmen eignen sich DATEV, Lexware, sevDesk oder WISO Buchhaltung. Diese Programme unterstützen die doppelte Buchführung, GoBD-konforme Belegarchivierung und XBRL-Export für die elektronische Offenlegung. Steuerberater nutzen meist DATEV, sodass eine Schnittstelle sinnvoll ist.

Muss ich als GmbH in Greifswald zwingend einen Steuerberater beauftragen?

Nein, rechtlich besteht keine Pflicht. Sie können den Jahresabschluss selbst erstellen, sofern Sie über die nötigen Fachkenntnisse in HGB, EStG und GoBD verfügen. Allerdings haften Geschäftsführer persönlich für fehlerhafte Abschlüsse (§ 43 GmbHG), weshalb Steuerberater-Unterstützung in der Praxis dringend empfohlen wird – besonders bei komplexeren Sachverhalten wie Rückstellungen, latenten Steuern oder Konsolidierung.

Wie lange muss ich Bilanzen und Belege in Greifswald aufbewahren?

Nach § 257 HGB und § 147 AO müssen Jahresabschlüsse, Bilanzen, Inventare und Buchungsbelege zehn Jahre aufbewahrt werden. Geschäftsbriefe und sonstige Unterlagen sind sechs Jahre aufbewahrungspflichtig. Die Frist beginnt mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung erfolgte. Elektronische Belege müssen GoBD-konform archiviert werden.

Gibt es Förderprogramme oder Beratungszuschüsse für Bilanzerstellung in Mecklenburg-Vorpommern?

Ja, das Land Mecklenburg-Vorpommern bietet über die Landesförderinstitut MV (LFI) verschiedene Beratungsförderungen für KMU an, etwa im Rahmen der Mittelstandsförderung oder BAFA-Beratungsförderung (bis zu 80 % Zuschuss bei Erstberatung). Details finden Sie auf der Website des Wirtschaftsministeriums MV oder beim Gründer- und Mittelstandscenter Vorpommern.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), GmbH-Gesetz (GmbHG), Abgabenordnung (AO), Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
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Ben
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