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Datum

Lesedauer

15–22 Minuten

OnlineBilanzBlogBilanz Freiberufler

Bilanz erstellen Freiberufler 2026: Pflicht & Anleitung

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Freiberufler sind grundsätzlich nicht bilanzierungspflichtig und dürfen eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) erstellen. Doch es gibt Ausnahmen: Freiwillige Bilanzierung, Überschreiten bestimmter Schwellenwerte nach § 141 AO oder die Wahl einer Kapitalgesellschaft (GmbH, UG) führen zur Buchführungs- und Bilanzierungspflicht. Dieser Artikel zeigt, wann Freiberufler eine Bilanz erstellen müssen, wie die Erstellung abläuft und welche Fehler zu vermeiden sind.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Freiberufler sind nach § 18 EStG grundsätzlich nicht zur Bilanzierung verpflichtet und können ihren Gewinn mittels Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ermitteln. Eine Bilanzierungspflicht entsteht nur bei freiwilliger Buchführung, Überschreiten der Schwellenwerte nach § 141 AO (Umsatz über 800.000 € oder Gewinn über 80.000 € in zwei aufeinanderfolgenden Jahren) oder bei Wahl einer Kapitalgesellschaft wie GmbH oder UG. In diesen Fällen gelten die handelsrechtlichen Vorschriften zur Buchführung und Jahresabschlusserstellung.

Müssen Freiberufler überhaupt eine Bilanz erstellen?

Die Antwort lautet in den allermeisten Fällen: Nein. Freiberufler im Sinne des § 18 EStG — dazu zählen beispielsweise Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater, Architekten, Journalisten, Dolmetscher, Unternehmensberater oder Softwareentwickler — sind grundsätzlich nicht zur Buchführung und Bilanzierung verpflichtet. Weder das Handelsgesetzbuch (HGB) noch die Abgabenordnung (AO) fordern von ihnen die Erstellung einer Bilanz.

Der Grund liegt in der handelsrechtlichen Systematik: § 1 HGB definiert, wer Kaufmann ist. Freiberufler gelten nicht als Kaufleute im Sinne des HGB, sondern üben eine selbständige Tätigkeit aus wissenschaftlicher, künstlerischer, schriftstellerischer, unterrichtender oder erzieherischer Art aus. Daher unterliegen sie nicht der Buchführungspflicht nach § 238 HGB und müssen folglich auch keine Bilanz nach § 242 HGB erstellen.

Praxis-Hinweis

Freiberufler ermitteln ihren Gewinn in der Regel durch Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) nach § 4 Abs. 3 EStG. Die EÜR ist wesentlich einfacher als eine Bilanz: Es werden lediglich Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben gegenübergestellt, ohne Aktivierung und Passivierung von Vermögen.

Ausnahmen: Wann Freiberufler doch bilanzieren müssen

Eine Bilanzierungspflicht entsteht für Freiberufler dennoch in folgenden Fällen:

  • Freiwillige Bilanzierung: Freiberufler können sich freiwillig für die Bilanzierung entscheiden, etwa aus betriebswirtschaftlichen Gründen oder zur besseren Kapitaldarstellung gegenüber Banken.
  • Überschreitung der Grenzwerte nach § 141 AO: Wer als Freiberufler Umsätze über 800.000 Euro oder einen Gewinn über 80.000 Euro in zwei aufeinanderfolgenden Jahren erzielt, wird buchführungspflichtig und muss Bilanzen erstellen (Stand 2026).
  • Gewerbliche Tätigkeit: Sobald neben der freiberuflichen auch eine gewerbliche Tätigkeit ausgeübt wird, kann eine Gewerbeanmeldung und damit Buchführungspflicht entstehen — insbesondere bei Gewerbebetrieb als eingetragenem Kaufmann (e.K.).
  • Rechtsform GmbH oder UG: Wer seine Freiberuflichkeit in eine GmbH oder UG (haftungsbeschränkt) einbringt, unterliegt automatisch der Buchführungs- und Bilanzierungspflicht nach § 238, § 242 HGB — unabhängig von Umsatz oder Gewinn.

Was ist der Unterschied zwischen EÜR und Bilanz?

Für Freiberufler ist die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) nach § 4 Abs. 3 EStG die gesetzlich vorgesehene und deutlich einfachere Form der Gewinnermittlung. Im Gegensatz zur Bilanz werden hier keine Vermögenswerte aktiviert und keine Verbindlichkeiten passiviert. Die EÜR basiert auf dem Zufluss-Abfluss-Prinzip: Einnahmen und Ausgaben werden erfasst, sobald Geld tatsächlich zufließt oder abfließt.

Kriterium EÜR (§ 4 Abs. 3 EStG) Bilanz (§ 242 HGB)
Gewinnermittlung Einnahmen ./. Ausgaben Eigenkapitalvergleich (Aktiva – Passiva)
Erfassungszeitpunkt Zufluss-/Abflussprinzip Periodengerechte Abgrenzung (Realisationsprinzip)
Anlagevermögen Sofortabzug oder AfA möglich Aktivierung, planmäßige Abschreibung nach § 253 HGB
Verbindlichkeiten Nur bei Zahlung erfasst Passivierung auch ohne Zahlung (§ 246 HGB)
Forderungen Nur bei Zahlungseingang Aktivierung bei Entstehung (§ 246 HGB)
Aufwand Einfach, für Freiberufler geeignet Höherer Aufwand, gesetzlich vorgeschrieben bei Kaufleuten

Die Bilanz hingegen beruht auf dem Periodenprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB) und dem Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB): Aufwendungen und Erträge werden in dem Jahr erfasst, in dem sie wirtschaftlich entstanden sind — unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung. Das führt zu einer genaueren Darstellung der wirtschaftlichen Lage, erfordert aber auch eine doppelte Buchführung nach § 238 HGB und die Erstellung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) nach § 242, § 275 HGB.

„Die EÜR ist für die meisten Freiberufler die wirtschaftlich sinnvollere und gesetzlich zulässige Wahl. Erst wenn die Grenzwerte nach § 141 AO überschritten sind oder eine kapitalgesellschaftsrechtliche Struktur gewählt wird, ist die Bilanzierung unvermeidbar — und dann sollte die Erstellung von Anfang an durch einen Steuerberater begleitet werden.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Ab wann wird ein Freiberufler buchführungs- und bilanzierungspflichtig?

Eine gesetzliche Buchführungspflicht entsteht für Freiberufler gemäß § 141 AO, wenn in zwei aufeinanderfolgenden Wirtschaftsjahren folgende Grenzwerte überschritten werden (Stand 2026):

  • Umsätze über 800.000 Euro und/oder
  • Gewinn über 80.000 Euro (nach EÜR ermittelt)

Werden diese Schwellenwerte erreicht, teilt das Finanzamt die Buchführungspflicht mit. Ab dem folgenden Wirtschaftsjahr muss der Freiberufler eine doppelte Buchführung nach § 238 HGB führen und seinen Gewinn durch Betriebsvermögensvergleich — also mittels Bilanz und GuV — ermitteln. Die EÜR entfällt dann.

Wichtig: Übergangsjahr beachten

Die Buchführungspflicht beginnt erst im Jahr nach der zweimaligen Grenzwertüberschreitung. Wer 2024 und 2025 die Grenzwerte überschritten hat, muss ab dem 01.01.2026 bilanzieren. Das bedeutet: Zum 31.12.2026 muss die erste Bilanz erstellt werden — inklusive Eröffnungsbilanz zum 01.01.2026.

Weitere Gründe für Buchführungspflicht bei Freiberuflern

Neben der Grenzwertüberschreitung nach § 141 AO gibt es weitere Konstellationen, die eine Bilanzierungspflicht auslösen:

  • Rechtsform als Kapitalgesellschaft: Freiberufler-GmbH oder UG (haftungsbeschränkt) unterliegen gemäß § 238 HGB automatisch der Buchführungs- und Bilanzierungspflicht — unabhängig von Umsatz oder Gewinn.
  • Gewerbliche Tätigkeit: Sobald eine gewerbliche Tätigkeit ausgeübt wird, entsteht eine Gewerbeanmeldung und gegebenenfalls die Eigenschaft als Kaufmann nach § 1 HGB — mit Buchführungspflicht nach § 238 HGB.
  • Freiwillige Bilanzierung: Freiberufler können sich auch ohne gesetzliche Verpflichtung für die Bilanzierung entscheiden, etwa zur besseren Kapitaldarstellung gegenüber Banken oder aus betriebswirtschaftlichen Gründen (§ 242 HGB analog).

Wer unsicher ist, ob eine Buchführungspflicht besteht, sollte frühzeitig Rücksprache mit dem Steuerberater halten. Eine verspätete Umstellung auf Bilanzierung kann zu erheblichem Mehraufwand führen — insbesondere bei der Erstellung der Eröffnungsbilanz.

Wie wird eine Bilanz für Freiberufler erstellt?

Die Erstellung einer Bilanz für Freiberufler erfolgt nach denselben Grundsätzen wie für Gewerbetreibende und Kaufleute: Sie besteht aus einer Bilanz (Vermögensübersicht zum Stichtag, § 242 HGB) und einer Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) (§ 242 Abs. 2, § 275 HGB). Die Bilanz wird zum Ende des Wirtschaftsjahres — in der Regel zum 31.12. — aufgestellt.

Schritt 1: Eröffnungsbilanz erstellen

Beim erstmaligen Übergang von der EÜR zur Bilanzierung muss eine Eröffnungsbilanz zum Beginn des ersten Bilanzjahres erstellt werden (§ 242 Abs. 1 HGB). Hierbei werden alle Vermögensgegenstände (Anlagevermögen, Forderungen, Bankguthaben, etc.) und Schulden (Verbindlichkeiten, Darlehen, etc.) zum Stichtag erfasst und bewertet. Das Eigenkapital ergibt sich als Differenz zwischen Aktiva und Passiva.

  • Erfassung aller Aktiva: Anlagevermögen (z. B. Büroausstattung, Fahrzeuge), Umlaufvermögen (Forderungen, Bankguthaben)
  • Erfassung aller Passiva: Eigenkapital, Verbindlichkeiten (z. B. offene Lieferantenrechnungen, Darlehen)
  • Bewertung nach § 252, § 253 HGB: Anschaffungskosten, planmäßige Abschreibung, Niederstwertprinzip

Schritt 2: Laufende Buchführung (doppelte Buchführung)

Nach Erstellung der Eröffnungsbilanz muss eine laufende doppelte Buchführung nach § 238 HGB geführt werden. Jede Geschäftsvorfallbuchung erfolgt auf mindestens zwei Konten (Soll und Haben). Die Buchungen werden nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) erfasst und sind nachvollziehbar, vollständig und zeitgerecht zu dokumentieren.

Schritt 3: Jahresabschluss erstellen

Zum Ende des Wirtschaftsjahres wird der Jahresabschluss erstellt, bestehend aus:

  1. Bilanz (§ 242, § 266 HGB): Gegenüberstellung von Aktiva (Vermögen) und Passiva (Eigenkapital + Schulden) zum Stichtag.
  2. Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) (§ 275 HGB): Erträge und Aufwendungen des Geschäftsjahres, Ermittlung des Jahresüberschusses.
  3. Anhang (§ 284 HGB): nur für Kapitalgesellschaften (GmbH, UG) verpflichtend, nicht für Einzelunternehmer.

Die Bilanz muss klar gegliedert, übersichtlich und nachvollziehbar sein. Freiberufler, die als Einzelunternehmer bilanzieren, sind nicht zur Offenlegung verpflichtet — im Gegensatz zu Kapitalgesellschaften (§ 325 HGB).

„Die Erstellung der ersten Bilanz ist für viele Freiberufler eine Herausforderung — vor allem die Eröffnungsbilanz erfordert sorgfältige Bewertung und Dokumentation. Wir begleiten Freiberufler beim Übergang von der EÜR zur Bilanzierung und übernehmen die Erstellung der Eröffnungs- und Jahresbilanzen fachgerecht und rechtssicher.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Bilanzierung für Freiberufler in der Rechtsform GmbH oder UG

Freiberufler, die ihre Tätigkeit in einer GmbH oder UG (haftungsbeschränkt) ausüben, unterliegen ausnahmslos der Buchführungs- und Bilanzierungspflicht nach § 238, § 242 HGB — unabhängig von Umsatz oder Gewinn. Die Rechtsform als Kapitalgesellschaft löst automatisch die handelsrechtliche Pflicht aus, einen Jahresabschluss zu erstellen.

Umfang des Jahresabschlusses bei Freiberufler-GmbH und -UG

Der Jahresabschluss einer Freiberufler-GmbH oder -UG besteht aus:

  • Bilanz nach § 266 HGB
  • Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) nach § 275 HGB
  • Anhang nach § 284 HGB (verpflichtend, außer bei Kleinstkapitalgesellschaften nach § 264 Abs. 1 Satz 5 HGB)

Für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB gelten Erleichterungen: Der Anhang kann verkürzt erstellt werden (§ 288 HGB), und der Jahresabschluss muss nicht im Vollumfang offengelegt werden (§ 326 HGB).

Feststellung und Offenlegung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss einer GmbH oder UG muss gemäß § 42a GmbHG innerhalb folgender Fristen festgestellt werden (Stand 2026, Bilanzstichtag 31.12.2025):

  • Kleine Kapitalgesellschaften: 11 Monate nach Bilanzstichtag (bis 30.11.2026)
  • Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften: 8 Monate (bis 31.08.2026)

Nach Feststellung ist der Jahresabschluss gemäß § 325 HGB innerhalb von 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag beim Unternehmensregister offenzulegen (seit DiRUG, 01.08.2022 — nicht mehr beim Bundesanzeiger). Für das Geschäftsjahr 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) ist die Offenlegungsfrist also der 31.12.2026.

Ordnungsgeldverfahren bei verspäteter Offenlegung

Wird die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB nicht eingehalten, droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB. Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen. Das Bundesamt für Justiz leitet das Verfahren automatisch ein.

11 Mon.

Feststellungsfrist kleine GmbH (§ 42a GmbHG)

12 Mon.

Offenlegungsfrist (§ 325 HGB)

500–25.000 €

Ordnungsgeld (§ 335 HGB)

Wer die Bilanzierung und Offenlegung für eine Freiberufler-GmbH oder -UG selbst übernimmt, trägt ein hohes Haftungsrisiko. Die Beauftragung eines Steuerberaters ist hier nicht nur empfehlenswert, sondern wirtschaftlich und rechtlich geboten. Plattformen wie OnlineBilanz.de bieten Freiberufler-GmbHs die Erstellung des Jahresabschlusses durch zugelassene Steuerberater — digital, transparent und zu Festpreisen.

Häufige Fehler bei der Bilanzierung von Freiberuflern

Die Bilanzierung ist für Freiberufler, die bisher mit der EÜR gearbeitet haben, eine grundlegende Umstellung. Dabei treten regelmäßig Fehler auf, die zu steuerlichen Nachteilen, Haftungsrisiken oder Beanstandungen durch das Finanzamt führen können.

Fehler 1: Eröffnungsbilanz fehlerhaft oder unvollständig

Die Eröffnungsbilanz ist die Grundlage der gesamten Bilanzierung. Werden Vermögensgegenstände oder Verbindlichkeiten vergessen oder falsch bewertet, setzt sich der Fehler in allen Folgejahren fort. Typische Fehler:

  • Nicht alle Forderungen wurden erfasst (z. B. noch nicht beglichene Honorare)
  • Anlagevermögen wurde nicht korrekt bewertet (z. B. zu hoher Buchwert bei bereits abgeschriebenen Wirtschaftsgütern)
  • Verbindlichkeiten wurden übersehen (z. B. noch offene Lieferantenrechnungen, Darlehensreste)
  • Eigenkapital wurde nicht korrekt ermittelt (Differenz Aktiva – Passiva)

Fehler 2: Periodenabgrenzung nicht beachtet

Im Gegensatz zur EÜR müssen bei der Bilanzierung Erträge und Aufwendungen periodengerecht erfasst werden (§ 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB). Das bedeutet: Leistungen, die im alten Jahr erbracht, aber erst im neuen Jahr bezahlt werden, müssen im alten Jahr als Forderung aktiviert bzw. als Ertrag erfasst werden (Realisationsprinzip, § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB). Ebenso müssen Aufwendungen, die wirtschaftlich dem alten Jahr zuzuordnen sind, dort erfasst werden — auch wenn die Zahlung erst später erfolgt.

Fehler 3: Falsche Abschreibung von Anlagevermögen

Anlagevermögen (z. B. Büromöbel, Computer, Fahrzeuge) muss nach § 253 Abs. 3 HGB über die Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben werden (AfA). Typische Fehler:

  • Sofortabzug statt planmäßiger Abschreibung (nur bei GWG bis 800 Euro bzw. Poolabschreibung zulässig)
  • Falsche Nutzungsdauer angesetzt (AfA-Tabellen nicht beachtet)
  • Abschreibung auf Null, obwohl das Wirtschaftsgut noch genutzt wird (dann nur noch Erinnerungswert von 1 Euro)

Fehler 4: Offenlegungspflicht bei GmbH/UG nicht beachtet

Freiberufler-GmbHs und -UGs müssen ihren Jahresabschluss gemäß § 325 HGB innerhalb von 12 Monaten beim Unternehmensregister offenlegen. Häufige Fehler:

  • Offenlegung erfolgt zu spät oder gar nicht → Ordnungsgeld nach § 335 HGB (500–25.000 Euro)
  • Offenlegung erfolgt noch beim Bundesanzeiger statt beim Unternehmensregister (seit DiRUG, 01.08.2022 nicht mehr zulässig)
  • Falscher Umfang offengelegt (z. B. Anhang fehlt bei offenlegungspflichtigen Gesellschaften)

„Viele Fehler bei der Bilanzierung entstehen aus Unkenntnis der handelsrechtlichen Vorgaben — insbesondere bei Freiberuflern, die jahrelang mit der EÜR gearbeitet haben. Eine fachliche Begleitung durch den Steuerberater ist hier nicht nur sinnvoll, sondern schützt vor steuerlichen Nachteilen und Haftungsrisiken.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Kosten und Aufwand: Was kostet die Bilanzierung für Freiberufler?

Die Kosten für die Erstellung einer Bilanz hängen von mehreren Faktoren ab: Komplexität der Buchführung, Anzahl der Geschäftsvorfälle, Rechtsform, Größenklasse und ob die Bilanz selbst erstellt oder durch einen Steuerberater beauftragt wird.

Kosten bei Beauftragung eines Steuerberaters

Die Vergütung für die Erstellung eines Jahresabschlusses richtet sich nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV). Die Gebühren sind abhängig vom Gegenstandswert (in der Regel: Bilanzsumme oder Jahresumsatz) und bewegen sich zwischen einer Mindest- und Höchstgebühr. Für kleine Freiberufler-Bilanzen liegen die Kosten typischerweise zwischen 800 und 2.500 Euro, für GmbH- oder UG-Jahresabschlüsse zwischen 1.500 und 4.000 Euro — je nach Umfang, Anhang und Offenlegung.

Moderne Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz.de bieten transparente Festpreise für die Erstellung des Jahresabschlusses durch zugelassene Steuerberater — ohne Überraschungen und mit digitaler Koordination. Das spart Zeit und gibt Planungssicherheit.

Zeitaufwand bei Eigenerstellung

Freiberufler, die ihre Bilanz selbst erstellen, sparen zwar Steuerberaterkosten, investieren aber erhebliche Zeit:

  • Einarbeitung in die doppelte Buchführung und Bilanzierungsgrundsätze (§ 238, § 252 HGB)
  • Erstellung der Eröffnungsbilanz: ca. 10–20 Stunden (je nach Komplexität)
  • Laufende Buchführung: je nach Geschäftsvorfällen 2–8 Stunden pro Monat
  • Jahresabschluss: ca. 10–15 Stunden (Bilanz, GuV, Abgrenzungen, Prüfung)

Hinzu kommt das Fehlerrisiko: Fehler in der Bilanz können zu steuerlichen Nachteilen, Nachforderungen oder Haftungsrisiken führen. Die Beauftragung eines Steuerberaters ist daher nicht nur eine Zeitersparnis, sondern auch eine Absicherung gegen rechtliche und steuerliche Risiken.

Eigenerstellung

Vorteile: Keine direkten Kosten, volle Kontrolle über die Zahlen. Nachteile: Hoher Zeitaufwand, Fehlerrisiko, keine Haftungsabsicherung, Einarbeitung nötig.

Steuerberater beauftragen

Vorteile: Fachliche Sicherheit, Zeitersparnis, Haftungsabsicherung, rechtssichere Erstellung. Nachteile: Kosten (800–4.000 Euro je nach Umfang).

Für Freiberufler, die erstmals bilanzieren oder eine GmbH/UG führen, ist die Beauftragung eines Steuerberaters in der Regel die wirtschaftlich sinnvollere Wahl — insbesondere mit transparenten Festpreisen und digitaler Abwicklung, wie sie auf OnlineBilanz.de angeboten werden.

Bilanz durch Steuerberater erstellen lassen: So funktioniert es bei OnlineBilanz

Wer als Freiberufler eine Bilanz erstellen muss — sei es aufgrund von Grenzwertüberschreitung nach § 141 AO oder aufgrund der Rechtsform als GmbH oder UG — steht vor der Frage: Selbst erstellen oder Steuerberater beauftragen? Für die meisten Freiberufler ist die Beauftragung eines Steuerberaters die rechtssicherere, wirtschaftlichere und zeitsparendere Lösung.

OnlineBilanz.de ist eine Steuerberater-Plattform, die Freiberuflern den Zugang zu professioneller Jahresabschluss-Erstellung erleichtert. Der gesamte Prozess ist digital organisiert, mit transparenten Festpreisen und ohne Wartezeiten. Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart, koordiniert als erster Ansprechpartner zwischen Mandant und dem zuständigen Steuerberater-Team. Die fachliche Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses übernehmen ausschließlich zugelassene Steuerberater — mit voller rechtlicher Verantwortung und rechtsverbindlicher Unterzeichnung.

So läuft die Bilanz-Erstellung bei OnlineBilanz ab

  • Anfrage stellen: Freiberufler füllen online ein kurzes Formular aus (Rechtsform, Bilanzstichtag, bisherige Gewinnermittlung).
  • Festpreis erhalten: Innerhalb kurzer Zeit erhalten Sie ein transparentes Festpreis-Angebot — ohne versteckte Kosten.
  • Unterlagen hochladen: Alle relevanten Unterlagen (Belege, Kontoauszüge, EÜR-Vorjahr, etc.) werden digital übermittelt.
  • Fachliche Prüfung: Das OnlineBilanz Steuerberater-Team erstellt die Eröffnungsbilanz (bei Erstbilanzierung), führt die Buchführung nach und erstellt den Jahresabschluss (Bilanz + GuV).
  • Rückfragen klären: Servet Gündogan koordiniert alle Rückfragen und sorgt für reibungslose Kommunikation.
  • Jahresabschluss erhalten: Der fertige Jahresabschluss wird rechtsverbindlich vom Steuerberater unterzeichnet und digital bereitgestellt.
  • Offenlegung (bei GmbH/UG): Auf Wunsch übernimmt OnlineBilanz auch die fristgerechte Offenlegung beim Unternehmensregister nach § 325 HGB.

Vorteile für Freiberufler

OnlineBilanz verbindet die Fachkompetenz zugelassener Steuerberater mit moderner digitaler Abwicklung. Freiberufler profitieren von transparenten Festpreisen, kurzen Bearbeitungszeiten und rechtssicherer Erstellung — ohne langwieriges Suchen nach einem lokalen Steuerberater.

Besonders für Freiberufler, die erstmals bilanzieren oder eine GmbH bzw. UG führen, ist die Beauftragung eines Steuerberaters nicht nur empfehlenswert, sondern wirtschaftlich geboten. Die Fehlerquote bei Eigenerstellung ist hoch, die steuerlichen und rechtlichen Risiken erheblich. Mit OnlineBilanz.de erhalten Sie professionelle Steuerberater-Leistungen — digital, transparent und zu fairen Konditionen.

Häufig gestellte Fragen

Kann ein Freiberufler freiwillig auf die Bilanzierung verzichten, wenn er einmal damit begonnen hat?

Nein, ein freiwilliger Wechsel zur Bilanzierung ist grundsätzlich dauerhaft bindend. Nach § 140 AO beginnt die Buchführungspflicht mit dem Wirtschaftsjahr, für das der Kaufmann seinen Gewinn durch Betriebsvermögensvergleich ermittelt. Ein Rückwechsel zur EÜR ist nur in Ausnahmefällen und nach Rücksprache mit dem Finanzamt möglich, etwa bei dauerhafter Unterschreitung der Schwellenwerte und nur mit Genehmigung der Finanzverwaltung.

Welche Aufbewahrungsfristen gelten für Bilanzen und Buchführungsunterlagen bei Freiberuflern?

Nach § 147 AO beträgt die Aufbewahrungsfrist für Bilanzen, Bücher, Inventare und Jahresabschlüsse zehn Jahre. Für Geschäftsbriefe, Belege und sonstige Unterlagen gilt ebenfalls eine zehnjährige Frist. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung vorgenommen, das Dokument erstellt oder der Geschäftsbrief empfangen wurde. Verstöße können zu Bußgeldern und steuerlichen Nachteilen führen.

Was passiert, wenn ein Freiberufler die Schwellenwerte nach § 141 AO nur in einem Jahr überschreitet?

Die Buchführungspflicht nach § 141 AO entsteht erst, wenn die Schwellenwerte (Umsatz über 800.000 € oder Gewinn über 80.000 €) in zwei aufeinanderfolgenden Wirtschaftsjahren überschritten werden. Eine einmalige Überschreitung führt noch nicht zur Bilanzierungspflicht. Werden die Grenzen jedoch im Folgejahr erneut überschritten, beginnt die Buchführungspflicht ab dem darauffolgenden Wirtschaftsjahr. Der Freiberufler wird dann vom Finanzamt entsprechend informiert.

Können Freiberufler die E-Bilanz über XBRL auch selbst einreichen oder brauchen sie zwingend einen Steuerberater?

Freiberufler können die E-Bilanz grundsätzlich selbst über das ELSTER-Portal oder zertifizierte Buchhaltungssoftware einreichen, sofern sie über die erforderlichen Fachkenntnisse und technischen Möglichkeiten verfügen. Die Taxonomie und das XBRL-Format sind jedoch komplex. In der Praxis empfiehlt sich die Beauftragung eines Steuerberaters, der die formale und inhaltliche Richtigkeit prüft, Fehlerquellen minimiert und die fristgerechte Übermittlung sicherstellt. Fehlerhafte E-Bilanzen können zu Rückfragen und Verzögerungen führen.

Wie wirkt sich die Umstellung von EÜR auf Bilanzierung auf die Steuerlast aus?

Die Umstellung von der EÜR auf die Bilanzierung führt zu einem Systemwechsel von der Zufluss-Abfluss-Rechnung zum Betriebsvermögensvergleich. Dadurch werden offene Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Warenbestände und Rückstellungen erstmals erfasst. Dies kann im Umstellungsjahr zu einem sogenannten Übergangsgewinn führen, der steuerlich berücksichtigt werden muss. § 7g EStG (Investitionsabzugsbetrag) und andere Wahlrechte müssen neu bewertet werden. Eine steuerliche Beratung ist bei der Umstellung unbedingt zu empfehlen.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), Abgabenordnung (AO), Einkommensteuergesetz (EStG), GmbH-Gesetz (GmbHG). Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Lernen Sie uns unverbindlich kennen. Im kurzen Kennenlerngespräch klären wir Ihre Situation und Sie erfahren, was Ihr Jahresabschluss bei uns kostet – zum Festpreis, ohne Kleingedrucktes.

  • 01
    Ihre SituationRechtsform, Geschäftsjahr, Stand der Buchhaltung – wir hören zu.
  • 02
    Ihr FestpreisSie erhalten eine ehrliche Einschätzung, was die Erstellung kostet.
  • 03
    Die nächsten SchritteWenn es passt: Unterlagen digital einreichen – wir übernehmen den Rest.
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Erstellen Sie einfach gleich Ihr Konto – wir rufen Sie in jedem Fall für ein persönliches Kennenlernen an. Und auch danach können Sie jederzeit ein Gespräch direkt im Mandantenportal buchen.

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Ihr Team

Steuerberatung,
die hält, was sie verspricht.

Verpasste Fristen, unbeantwortete Fragen, unklare Rechnungen – das kennen viele. Bei OnlineBilanz ist das anders. Ihr Steuerberater behält den Überblick, hält Fristen ein und meldet sich, bevor Probleme entstehen.

4
Köpfe
20+
Jahre Erfahrung
3
Kammern
Dr. Martin Pilz
Unternehmer Gründer
Dr. Martin Pilz
Geschäftsführer · CEO

Kein Steuerberater. Verantwortet Strategie, Produkt und Mandats­beziehung. Die steuerliche Beratung erfolgt ausschließlich durch die drei Berufsträger rechts.

Fabian Klement
WP StB Dipl.-Kfm.
Fabian Klement
Wirtschaftsprüfer & Steuerberater

Schwerpunkt Jahres­abschluss­prüfung, Konzern­reporting und E‑Bilanz. Qualitäts­sicherung aller Abschlüsse.

Jakob Röß
StB Dipl.-Kfm. Dipl.-Vw.
Jakob Röß
Steuerberater

Betreuung von mittel­ständischen GmbH, Frei­beruflern und Kapital­gesell­schaften.

Dr. Jeannine Dinnebier
RA Dr. iur. Dipl.-Vw.
Dr. Jeannine Dinnebier
Rechts­anwältin · Steuerrecht

Verantwortet Steuer­streit, Betriebs­prüfungen und rechts­sichere Gestaltung. Promoviert im Steuerrecht.

Geprüft & kammer­pflichtig Mitgliedschaften & Zulassungen
S
Steuerberater­kammerPflichtmitgliedschaft
W
Wirtschafts­prüfer­kammerZulassung nach WPO
R
Rechts­anwalts­kammerFachbereich Steuerrecht
D
DATEV‑PartnerSchnittstellen­zertifiziert
Kontakt & häufige Fragen

Ihre Fragen.
Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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