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Datum

Lesedauer

16–24 Minuten

OnlineBilanzBlogBilanz erstellen Aalen

Bilanz erstellen Aalen 2026: Pflichten & Fristen GmbH

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Jede GmbH in Aalen ist nach § 242 HGB zur jährlichen Bilanzerstellung verpflichtet. Der Jahresabschluss muss fristgerecht festgestellt, offengelegt und beim Unternehmensregister eingereicht werden. Ähnliche Pflichten und Fristen gelten übrigens auch für Unternehmen in anderen Städten – so müssen etwa GmbHs, die die Bilanz in Remscheid erstellen, dieselben gesetzlichen Anforderungen für 2026 erfüllen. Erfahren Sie hier alle Pflichten, Fristen und Erleichterungen für 2026 – und wie Sie den Jahresabschluss professionell durch einen Steuerberater erstellen lassen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Jede GmbH in Aalen muss nach § 242 HGB jährlich eine Bilanz erstellen. Der Jahresabschluss ist innerhalb von 11 Monaten (Kleinst-GmbH) bzw. 8 Monaten (größere GmbH) nach § 42a GmbHG festzustellen und innerhalb von 12 Monaten beim Unternehmensregister offenzulegen. Dieselben Pflichten und Fristen gelten auch für GmbHs in der Region – etwa wenn es um das Bilanz erstellen in Reutlingen geht. Die Erstellung darf grundsätzlich nur durch qualifizierte Personen erfolgen – in der Praxis empfiehlt sich die Beauftragung eines Steuerberaters.

Warum ist die Bilanzerstellung für GmbHs in Aalen Pflicht?

Jede GmbH mit Sitz in Aalen unterliegt nach § 242 HGB der gesetzlichen Verpflichtung, für den Schluss eines jeden Geschäftsjahres eine Bilanz sowie eine Gewinn- und Verlustrechnung aufzustellen. Diese Pflicht besteht unabhängig von der Größe der Gesellschaft und gilt bereits ab dem ersten vollständigen Geschäftsjahr. Ergänzend verlangt § 264 Abs. 1 HGB, dass Kapitalgesellschaften ihren Jahresabschluss um einen Anhang erweitern und unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) erstellen.

Für mittelgroße und große GmbHs kommt nach § 264 Abs. 1 Satz 1 HGB zusätzlich die Pflicht zur Erstellung eines Lageberichts hinzu. Kleinstkapitalgesellschaften können nach § 264 Abs. 1 Satz 5 HGB von der Erstellung eines Anhangs befreit sein, wenn bestimmte Angaben in der Bilanz aufgenommen werden. Die Größenklasse richtet sich nach § 267 HGB und orientiert sich an Bilanzsumme, Umsatzerlösen und Mitarbeiterzahl.

Praxis-Hinweis: Rechtsformzwang

Die Bilanzerstellung ist keine Wahlmöglichkeit, sondern eine zwingende Rechtsfolge der GmbH-Rechtsform. Auch wenn Ihr Unternehmen in Aalen operiert und regional ausgerichtet ist, gelten bundesweit einheitliche handelsrechtliche Standards nach HGB.

Gesetzliche Grundlagen im Überblick

  • § 242 HGB: Grundpflicht zur Bilanzierung für jeden Kaufmann
  • § 264 HGB: Erweiterte Pflichten für Kapitalgesellschaften (Anhang, ggf. Lagebericht)
  • § 267 HGB: Größenklassen mit unterschiedlichen Erleichterungen
  • § 243 HGB: Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung als Maßstab
  • § 264a HGB: Sondervorschriften für bestimmte Personenhandelsgesellschaften

Welche Größenklassen und Erleichterungen gelten 2026?

Die Größenklassifizierung nach § 267 HGB bestimmt maßgeblich, welche Bestandteile Ihr Jahresabschluss enthalten muss und in welchem Umfang Sie zur Offenlegung verpflichtet sind. Für das Geschäftsjahr 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) gelten die durch das MoPeG und DiRUG angepassten Schwellenwerte. Eine GmbH gilt als klein, mittelgroß oder groß, wenn sie an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen mindestens zwei der drei Merkmale erfüllt.

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Mitarbeiter
Kleinstkapitalgesellschaft ≤ 450.000 € ≤ 900.000 € ≤ 10
Kleine Kapitalgesellschaft ≤ 7,5 Mio. € ≤ 15 Mio. € ≤ 50
Mittelgroße Kapitalgesellschaft ≤ 25 Mio. € ≤ 50 Mio. € ≤ 250
Große Kapitalgesellschaft Überschreitung zweier Merkmale Überschreitung zweier Merkmale Überschreitung zweier Merkmale

Erleichterungen nach Größenklasse

Kleinstkapitalgesellschaften

  • Befreiung vom Anhang möglich (§ 264 Abs. 1 Satz 5 HGB)
  • Verkürzte Bilanz nach § 266 Abs. 1 Satz 4 HGB
  • Keine Offenlegungspflicht der GuV unter bestimmten Voraussetzungen
  • Keine Prüfungspflicht (außer bei freiwilliger Prüfung)

Kleine Kapitalgesellschaften

  • Verkürzte Gliederung der Bilanz (§ 266 Abs. 1 Satz 3 HGB)
  • Verkürzte GuV (§ 276 HGB)
  • Verkürzter Anhang (§ 288 HGB)
  • Keine Pflicht zum Lagebericht
  • Keine gesetzliche Abschlussprüfungspflicht (§ 316 Abs. 1 HGB)

„Viele Aalener GmbHs fallen in die Kategorie ‚klein‘ und können von erheblichen Erleichterungen profitieren. Entscheidend ist die korrekte Einordnung anhand der Zweijahresfrist — nur wenn Sie an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen die Schwellenwerte überschreiten, wechseln Sie die Größenklasse.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Welche Fristen gelten für Feststellung und Offenlegung?

Für GmbHs in Aalen gelten zwei zentrale Fristen: die Feststellungsfrist für den Jahresabschluss nach § 42a GmbHG und die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB. Beide Fristen sind zwingend einzuhalten, da Verstöße zu Ordnungsgeldern führen können. Bei einem Bilanzstichtag am 31.12.2025 sind die Fristen für 2026 wie folgt zu beachten:

Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG

Nach § 42a Abs. 2 GmbHG müssen die Gesellschafter den Jahresabschluss in den ersten acht Monaten des Geschäftsjahres für das vergangene Geschäftsjahr feststellen — bei mittelgroßen und großen GmbHs. Kleine Kapitalgesellschaften haben nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB in Verbindung mit § 42a Abs. 2 Satz 2 GmbHG eine verlängerte Frist von elf Monaten.

11 Monate

Feststellung für kleine GmbHs (Stichtag 31.12.2025 → bis 30.11.2026)

8 Monate

Feststellung für mittelgroße/große GmbHs (Stichtag 31.12.2025 → bis 31.08.2026)

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB

Die Offenlegung des festgestellten Jahresabschlusses muss nach § 325 Abs. 1 HGB innerhalb von zwölf Monaten nach dem Bilanzstichtag beim Unternehmensregister erfolgen. Seit dem Inkrafttreten des DiRUG am 01.08.2022 ist ausschließlich das Unternehmensregister die zuständige Stelle — der Bundesanzeiger nimmt keine Offenlegungen mehr entgegen. Bei Bilanzstichtag 31.12.2025 endet die Offenlegungsfrist am 31.12.2026.

Ordnungsgeldverfahren bei Fristversäumnis

Das Bundesamt für Justiz (BfJ) überwacht die Offenlegung und leitet bei Versäumnissen von Amts wegen ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen. Auch nachträgliche Offenlegung beendet das Verfahren nicht automatisch.

  • Jahresabschluss fristgerecht durch Gesellschafterbeschluss feststellen
  • Bei prüfungspflichtigen GmbHs: Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers einholen
  • Offenlegung ausschließlich über das Unternehmensregister (nicht Bundesanzeiger)
  • Gesellschafterliste nach § 40 GmbHG aktuell halten
  • Einreichung in strukturiertem Format (XBRL/ESEF bei kapitalmarktorientierten Unternehmen)

Welche Bestandteile muss der Jahresabschluss einer GmbH enthalten?

Der Jahresabschluss einer GmbH setzt sich nach § 242 Abs. 3 HGB grundsätzlich aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zusammen. Für Kapitalgesellschaften fordert § 264 Abs. 1 HGB zusätzlich einen Anhang, der die Angaben der Bilanz und GuV ergänzt und erläutert. Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften müssen zudem einen Lagebericht erstellen (§ 264 Abs. 1 Satz 1 HGB).

Bilanz (§ 266 HGB)

  • Vermögensübersicht (Aktiva)
  • Kapitalübersicht (Passiva)
  • Stichtagsbezogene Darstellung
  • Gliederung nach Anlage- und Umlaufvermögen
  • Eigenkapital und Schulden

GuV (§ 275 HGB)

  • Erträge und Aufwendungen
  • Gesamtkostenverfahren oder Umsatzkostenverfahren
  • Zeitraumbezogene Darstellung
  • Ermittlung des Jahresüberschusses/-fehlbetrags

Anhang (§ 284 ff. HGB)

  • Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
  • Abweichungen und deren Begründung
  • Ergänzende Angaben zu Posten
  • Haftungsverhältnisse
  • Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Lagebericht für mittelgroße und große GmbHs

Nach § 289 HGB muss der Lagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Kapitalgesellschaft so darstellen, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird. Er hat zudem auf die Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung einzugehen (Prognose- und Risikobericht). Für kleine GmbHs besteht keine Lageberichtspflicht.

Erleichterungen für Kleinstkapitalgesellschaften

Kleinstkapitalgesellschaften können nach § 264 Abs. 1 Satz 5 HGB auf die Erstellung eines Anhangs verzichten, wenn sie bestimmte Pflichtangaben unter der Bilanz ausweisen. Dies reduziert den Erstellungsaufwand erheblich und ist gerade für Einpersonen-GmbHs in Aalen eine praktikable Option.

„In der Praxis erleben wir häufig, dass der Anhang unterschätzt wird. Dabei liefert er wichtige Erläuterungen, die für Banken, Investoren und das Finanzamt oft entscheidend sind. Eine fachgerechte Erstellung durch einen Steuerberater sichert die Rechtskonformität und erhöht die Aussagekraft des Jahresabschlusses.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Wer darf eine Bilanz für eine GmbH in Aalen erstellen?

Grundsätzlich ist die Erstellung des Jahresabschlusses Aufgabe der Geschäftsführung (§ 41 GmbHG). Der Geschäftsführer trägt die Verantwortung dafür, dass der Jahresabschluss rechtzeitig aufgestellt und den Gesellschaftern zur Feststellung vorgelegt wird. In der Praxis wird die tatsächliche Erstellung jedoch häufig an Steuerberater, Buchhalter oder spezialisierte Dienstleister delegiert.

Steuerberatervorbehalt nach § 33 StBerG

Die geschäftsmäßige Hilfeleistung in Steuersachen — und dazu zählt die Erstellung von Jahresabschlüssen mit steuerlicher Relevanz — ist nach § 33 StBerG Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Rechtsanwälten vorbehalten. Unbefugte Hilfeleistung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit Bußgeld geahndet werden. Ausnahmen gelten für einfache Buchführungstätigkeiten nach § 6 StBerG.

  • Steuerberater: Vollumfängliche Berechtigung zur Erstellung und steuerlichen Beratung nach StBerG
  • Wirtschaftsprüfer: Berechtigung nach WPO, häufig bei prüfungspflichtigen Gesellschaften eingesetzt
  • Bilanzbuchhalter: Können vorbereitende Tätigkeiten übernehmen, steuerliche Deklaration bleibt dem Steuerberater vorbehalten
  • Geschäftsführer selbst: Kann Jahresabschluss intern erstellen, wenn Fachkenntnisse vorhanden sind

Haftungsrisiko bei fehlerhafter Bilanzierung

Geschäftsführer haften persönlich für fehlerhafte oder verspätete Jahresabschlüsse (§ 43 Abs. 2 GmbHG). Bei Insolvenz kann eine unrichtige Darstellung der Vermögenslage zu persönlichen Schadensersatzansprüchen führen. Die Delegation an einen Steuerberater reduziert dieses Haftungsrisiko erheblich.

Wer den Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lassen möchte, ohne langwierige Suche vor Ort in Aalen, findet auf OnlineBilanz.de digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen. Unsere zugelassenen Steuerberater erstellen den Jahresabschluss rechtssicher, prüfen ihn fachlich und zeichnen ihn rechtsverbindlich — koordiniert durch unser Büroteam in Stuttgart.

Wie läuft die Bilanzerstellung für eine GmbH praktisch ab?

Die Erstellung eines Jahresabschlusses folgt einem strukturierten Prozess, der von der vorbereitenden Buchführung über die Inventur bis zur Feststellung und Offenlegung reicht. Eine sorgfältige Planung und termingerechte Umsetzung sind entscheidend, um Fristen einzuhalten und Ordnungsgelder zu vermeiden.

Schritt 1: Vorbereitende Buchführung und Kontenabstimmung

Zunächst müssen alle Geschäftsvorfälle des abgelaufenen Geschäftsjahres vollständig und ordnungsgemäß erfasst sein. Dazu gehört die Abstimmung aller Konten, insbesondere der Bank- und Kassenkonten, offenen Posten (Debitoren/Kreditoren) sowie der Bestandskonten. Unklare Buchungen sind zu klären, fehlende Belege nachzufordern.

Schritt 2: Inventur und Bewertung

Zum Bilanzstichtag ist eine körperliche Bestandsaufnahme (Inventur) nach § 240 HGB durchzuführen. Anlagevermögen, Vorräte, Forderungen und Verbindlichkeiten sind zu erfassen und nach den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften (§§ 252 ff. HGB) zu bewerten. Abschreibungen, Rückstellungen und Wertberichtigungen sind zu bilden.

Schritt 3: Erstellung von Bilanz, GuV und Anhang

Auf Basis der abgestimmten Buchhaltung und der Inventurergebnisse werden Bilanz und GuV nach den Gliederungsvorschriften der §§ 266, 275 HGB erstellt. Der Anhang erläutert die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und ergänzt die Zahlenwerke um qualitative Informationen. Bei mittelgroßen und großen GmbHs wird zusätzlich der Lagebericht verfasst.

Schritt 4: Feststellung durch die Gesellschafter

Der von der Geschäftsführung aufgestellte Jahresabschluss wird den Gesellschaftern zur Feststellung vorgelegt (§ 42a Abs. 2 GmbHG). Die Feststellung erfolgt durch Gesellschafterbeschluss, der in einer Gesellschafterversammlung gefasst und protokolliert wird. Erst nach Feststellung ist der Jahresabschluss rechtsverbindlich.

Schritt 5: Offenlegung beim Unternehmensregister

Der festgestellte Jahresabschluss ist nach § 325 HGB innerhalb von zwölf Monaten nach dem Bilanzstichtag beim Unternehmensregister offenzulegen. Die Übermittlung erfolgt elektronisch über das Portal www.unternehmensregister.de. Seit dem DiRUG (01.08.2022) ist der Bundesanzeiger nicht mehr zuständig.

  • Buchführung vollständig und abgestimmt
  • Inventur durchgeführt und dokumentiert
  • Bilanz, GuV und Anhang nach HGB-Gliederung erstellt
  • Gesellschafterbeschluss zur Feststellung protokolliert
  • Elektronische Offenlegung beim Unternehmensregister fristgerecht eingereicht
  • Ordnungsgemäße Archivierung aller Unterlagen (10 Jahre nach § 257 HGB)

„Viele Mandanten unterschätzen den Zeitaufwand für die vorbereitenden Arbeiten. Eine laufend gepflegte Buchhaltung und frühzeitige Abstimmung mit dem Steuerberater sind der Schlüssel für einen reibungslosen Jahresabschluss ohne Zeitdruck kurz vor Fristablauf.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Was kostet die Bilanzerstellung für eine GmbH in Aalen?

Die Kosten für die Erstellung eines Jahresabschlusses hängen von mehreren Faktoren ab: Größe und Komplexität der GmbH, Umfang der vorbereitenden Buchhaltung, Anzahl der Geschäftsvorfälle sowie dem gewählten Dienstleister. Steuerberater dürfen ihre Vergütung nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) abrechnen, viele bieten jedoch auch Pauschal- oder Festpreisvereinbarungen an.

Honorarrahmen nach StBVV

Nach § 35 StBVV richtet sich die Gebühr für die Anfertigung eines Jahresabschlusses nach dem Gegenstandswert (in der Regel die Bilanzsumme bzw. der 10-fache Jahresüberschuss, falls dieser höher ist) und der Gebührenspanne von 10/10 bis 40/10. Bei einer kleinen GmbH mit einer Bilanzsumme von 500.000 Euro liegt die Mittelgebühr (25/10) zwischen etwa 700 und 1.200 Euro — je nach Aufwand können Zuschläge oder Abschläge hinzukommen.

800 – 2.500 €

Typische Kosten für kleine GmbHs (Bilanzsumme < 1 Mio. €)

2.500 – 6.000 €

Mittelgroße GmbHs mit höherem Buchungsvolumen

ab 6.000 €

Große oder komplexe GmbHs, Konzernstrukturen

Faktoren, die die Kosten beeinflussen

  • Qualität der Vorbuchhaltung: Saubere, digitale Buchhaltung reduziert den Aufwand erheblich
  • Anzahl der Buchungen: Mehr Geschäftsvorfälle bedeuten höheren Prüf- und Abstimmungsaufwand
  • Komplexität der Bilanzierung: Sonderposten, latente Steuern, Währungsumrechnungen erhöhen den Aufwand
  • Größenklasse: Mittelgroße GmbHs mit Lageberichtspflicht verursachen höhere Kosten
  • Prüfungspflicht: Prüfungspflichtige Jahresabschlüsse erfordern zusätzlich Wirtschaftsprüfer-Honorare (oft ab 5.000 Euro aufwärts)

Festpreise für Planbarkeit

Viele Steuerberater bieten mittlerweile Festpreisvereinbarungen an, die unabhängig vom Zeitaufwand gelten. Dies schafft Kostentransparenz und erleichtert die Budgetplanung. Auf OnlineBilanz.de erhalten GmbHs transparente Festpreise für den Jahresabschluss — ohne versteckte Kosten, digital koordiniert und durch zugelassene Steuerberater erstellt.

Für Aalener GmbHs lohnt sich ein Vergleich zwischen lokalen Steuerberatern und digitalen Plattformen. Während klassische Kanzleien oft höhere Stundensätze und Gebühren nach StBVV abrechnen, bieten digitale Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz standardisierte Prozesse und transparente Festpreise bei gleicher fachlicher Qualität und Haftung.

Welche häufigen Fehler sollten bei der Bilanzerstellung vermieden werden?

Fehler bei der Bilanzerstellung können weitreichende Konsequenzen haben — von der Anfechtbarkeit des Gesellschafterbeschlusses über steuerliche Nachforderungen bis hin zu persönlicher Haftung der Geschäftsführer. Eine fachgerechte Erstellung und sorgfältige Prüfung sind deshalb unerlässlich.

Fehler 1: Unvollständige oder fehlerhafte Inventur

Eine unzureichende Bestandsaufnahme führt zu falschen Bilanzansätzen. § 240 HGB schreibt eine körperliche Bestandsaufnahme vor, die vollständig, richtig und nachprüfbar sein muss. Fehlende oder fehlerhafte Inventurunterlagen machen den Jahresabschluss angreifbar und erschweren die steuerliche Anerkennung.

Fehler 2: Falsche Abgrenzung von Geschäftsjahren

Einnahmen und Ausgaben müssen nach dem Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB) und dem Imparitätsprinzip periodengerecht abgegrenzt werden. Häufige Fehlerquellen sind nicht gebuchte Rechnungsabgrenzungsposten, fehlende Rückstellungen oder vorzeitig vereinnahmte Erträge.

Fehler 3: Fehlerhafte Bewertung von Vermögensgegenständen

Verstöße gegen das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 HGB), fehlerhafte Abschreibungen oder die Nichtbeachtung des Niederstwertprinzips führen zu falschen Bilanzansätzen. Besonders kritisch: Überbewertung von Forderungen ohne Einzel- oder Pauschalwertberichtigungen.

Fehler 4: Unzureichende oder fehlerhafte Anhangangaben

Der Anhang ist nicht nur Formsache, sondern integraler Bestandteil des Jahresabschlusses. Fehlende Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, zu Haftungsverhältnissen oder zur Gesellschafterstruktur können zur Nichtfeststellung oder zu Ordnungsgeldern führen.

Verstoß gegen Bilanzierungsgrundsätze

Verstöße gegen die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) und die Bilanzierungsvorschriften des HGB können nicht nur steuerliche Folgen haben, sondern im Fall einer Insolvenz auch strafrechtliche Relevanz erlangen (Insolvenzverschleppung, Bankrott nach §§ 283 ff. StGB).

Fehler 5: Fristversäumnisse bei Feststellung und Offenlegung

Die Nichteinhaltung der gesetzlichen Fristen nach § 42a GmbHG und § 325 HGB zieht automatisch ein Ordnungsgeldverfahren nach sich. Auch verspätete Offenlegung schützt nicht vor Sanktionen — das Bundesamt für Justiz verhängt Ordnungsgelder von 500 bis 25.000 Euro.

„In unserer Praxis sehen wir immer wieder, dass Fehler im Anhang und bei Rückstellungen die häufigsten Mängel sind. Eine Checkliste und die Vier-Augen-Kontrolle durch einen Steuerberater verhindern die meisten dieser vermeidbaren Fehler.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

  • Vollständige, dokumentierte Inventur zum Bilanzstichtag
  • Periodengerechte Abgrenzung von Erträgen und Aufwendungen
  • Korrekte Bewertung nach §§ 252 ff. HGB (Anschaffungskosten, Abschreibungen, Niederstwertprinzip)
  • Vollständiger Anhang mit allen Pflichtangaben nach § 284 ff. HGB
  • Rechtzeitige Feststellung und Offenlegung innerhalb der gesetzlichen Fristen

Welche digitalen Tools und Software unterstützen die Bilanzerstellung?

Die Digitalisierung hat die Bilanzerstellung erheblich vereinfacht und beschleunigt. Moderne Buchhaltungs- und Bilanzierungssoftware ermöglicht eine automatisierte Datenerfassung, automatische Buchungsvorschläge und die direkte Anbindung an Banken und Steuerberater. Für Aalener GmbHs stehen zahlreiche Lösungen zur Verfügung — von Cloud-basierten Buchhaltungstools bis zu umfassenden ERP-Systemen.

Cloud-Buchhaltungssoftware für kleine und mittlere GmbHs

  • DATEV Unternehmen Online: Marktführer im Steuerberaterumfeld, nahtlose Integration mit DATEV-Kanzleien
  • Lexoffice: Intuitive Bedienung, geeignet für Kleinunternehmen und kleine GmbHs, automatische Belegerfassung
  • sevDesk: Komfortable Oberfläche, integrierte Zeiterfassung und Projektverwaltung
  • CANDIS: Fokus auf automatisierte Rechnungsverarbeitung und Freigabe-Workflows

ERP-Systeme für mittelgroße und große GmbHs

Mittelständische Unternehmen mit komplexeren Strukturen setzen häufig auf integrierte ERP-Systeme, die neben der Finanzbuchhaltung auch Warenwirtschaft, Produktion und CRM abdecken. Gängige Lösungen sind SAP Business One, Microsoft Dynamics 365, Sage oder proALPHA. Diese Systeme bieten umfassende Reporting- und Konsolidierungsfunktionen und sind auf die Anforderungen des HGB ausgelegt.

Vorteile digitaler Bilanzierungstools

Effizienzgewinn

  • Automatische Belegerfassung per OCR/KI
  • Bankanbindung und automatischer Zahlungsabgleich
  • Vorausgefüllte Buchungsvorschläge
  • Digitale Freigabe-Workflows

Rechtssicherheit

  • GoBD-konforme Archivierung
  • Revisionssichere Belegverwaltung
  • Automatische Plausibilitätsprüfungen
  • Aktuelle Kontenpläne (SKR 03/04)

Schnittstellen zum Steuerberater

Die meisten professionellen Buchhaltungstools bieten eine direkte Schnittstelle zu DATEV oder anderen Steuerberater-Systemen. Dies ermöglicht einen nahtlosen Datenaustausch, reduziert Medienbrüche und beschleunigt die Jahresabschlusserstellung erheblich.

OnlineBilanz arbeitet mit allen gängigen Buchhaltungssystemen zusammen. Unsere Steuerberater können direkt auf Ihre DATEV Unternehmen Online, Lexoffice oder andere Cloud-Buchhaltung zugreifen, die Daten prüfen und den Jahresabschluss erstellen — ohne dass Sie Daten manuell übermitteln müssen.

Gibt es Besonderheiten für GmbHs in Aalen und der Region Ostwürttemberg?

Aalen ist mit rund 68.000 Einwohnern das wirtschaftliche Zentrum der Region Ostwürttemberg und verfügt über eine starke mittelständische Wirtschaftsstruktur. Besonders präsent sind Unternehmen aus dem Maschinenbau, der Optik- und Medizintechnik sowie der Automobilzulieferindustrie. Viele dieser Unternehmen sind als GmbH organisiert und unterliegen den beschriebenen Bilanzierungs- und Offenlegungspflichten.

IHK Ostwürttemberg: Anlaufstelle für Gewerbetreibende

Die IHK Ostwürttemberg mit Sitz in Heidenheim betreut auch die Gewerbetreibenden in Aalen. Sie bietet Informationsveranstaltungen, Beratung zu Handelsregistereintragungen und Unterstützung bei Fragen zum Jahresabschluss und zur Offenlegung. Zudem ist sie Ansprechpartner für Fragen zur Sachkundeprüfung und zu Gewerbeanmeldungen.

Steuerliche Besonderheiten und regionale Gegebenheiten

Steuerlich gibt es keine regionalen Sonderregelungen — es gelten die bundesweit einheitlichen Vorschriften des HGB, GmbHG und der Abgabenordnung. Das zuständige Finanzamt für GmbHs in Aalen ist das Finanzamt Aalen, das auch für die Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer zuständig ist. Der Gewerbesteuerhebesatz der Stadt Aalen liegt bei 375 % (Stand 2026), was im regionalen Vergleich im Mittelfeld liegt.

375 %

Gewerbesteuer-Hebesatz Stadt Aalen (Stand 2026)

~4.500

Gewerbe-Anmeldungen in der Region Ostwürttemberg (geschätzt)

Netzwerk und Wirtschaftsförderung

Die Stadt Aalen bietet über ihre Wirtschaftsförderung Unterstützung für Gründer und bestehende Unternehmen. Dazu gehören Beratungen zu Förderprogrammen, Vermittlung von Gewerbeflächen und Kontakte zu regionalen Netzwerken. Für die Bilanzerstellung selbst bietet die Wirtschaftsförderung keine direkte Unterstützung — hier sind Steuerberater oder spezialisierte Dienstleister die richtigen Ansprechpartner.

Digitale Steuerberatung überwindet regionale Grenzen

Auch wenn Ihr Unternehmen in Aalen ansässig ist, sind Sie nicht auf lokale Steuerberater beschränkt. Digitale Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz bieten ortsunabhängig professionelle Jahresabschlüsse mit transparenten Festpreisen — koordiniert durch unser Büroteam in Stuttgart, erstellt durch bundesweit zugelassene Steuerberater.

„Viele Aalener GmbHs profitieren von unserer digitalen Abwicklung: Alle Unterlagen werden online bereitgestellt, die Kommunikation läuft über unsere Plattform, und der Jahresabschluss wird termingerecht und rechtssicher erstellt — ohne dass Sie zur Kanzlei fahren müssen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Häufig gestellte Fragen

Kann ich als Geschäftsführer die Bilanz selbst erstellen oder muss ich einen Steuerberater beauftragen?

Rechtlich dürfen Sie als Geschäftsführer die Bilanz grundsätzlich selbst erstellen, sofern Sie über die notwendige fachliche Qualifikation verfügen. In der Praxis empfiehlt sich jedoch dringend die Beauftragung eines Steuerberaters, da dieser die handels- und steuerrechtlichen Vorschriften kennt, Haftungsrisiken minimiert und den Jahresabschluss rechtsverbindlich unterzeichnet. Fehler können zu Ordnungsgeldern bis 25.000 Euro nach § 335 HGB führen.

Was passiert, wenn ich die Offenlegungsfrist beim Unternehmensregister verpasse?

Bei Versäumnis der 12-Monats-Frist nach § 325 HGB leitet das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt zwischen 500 und 25.000 Euro und kann bei wiederholter Pflichtverletzung mehrfach verhängt werden. Zudem wird die Säumnis öffentlich im Unternehmensregister vermerkt, was das Vertrauen von Geschäftspartnern und Banken beeinträchtigen kann.

Gilt die Bilanzerstellungspflicht auch für eine Ein-Personen-GmbH in Aalen?

Ja, die Pflicht zur Bilanzerstellung nach § 242 HGB gilt ausnahmslos für jede GmbH – unabhängig von der Anzahl der Gesellschafter oder Geschäftsführer. Auch eine Ein-Personen-GmbH muss einen vollständigen Jahresabschluss erstellen, durch die Gesellschafterversammlung feststellen lassen und beim Unternehmensregister offenlegen. Die Größenklasse bestimmt lediglich, welche Erleichterungen bei Umfang und Publizität möglich sind.

Muss ich für die Bilanzerstellung nach Aalen fahren oder geht das auch digital?

Die Bilanzerstellung kann vollständig digital erfolgen. Moderne Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz.de bieten den gesamten Prozess online an: Belege hochladen, digitale Kommunikation, rechtssichere elektronische Signatur und direkte Einreichung beim Unternehmensregister. Ein persönliches Treffen in Aalen ist nicht zwingend erforderlich – Sie sparen Zeit und profitieren von transparenten Festpreisen ohne regionale Aufschläge.

Kann ich den Jahresabschluss nachträglich ändern, wenn mir nach Feststellung Fehler auffallen?

Eine nachträgliche Änderung des festgestellten Jahresabschlusses ist nur unter engen Voraussetzungen möglich, etwa bei schwerwiegenden Rechtsirrtümern oder nachträglich bekannt gewordenen Tatsachen. In der Regel erfordert dies einen Gesellschafterbeschluss zur Aufhebung der ursprünglichen Feststellung und eine neue Feststellung des korrigierten Abschlusses. Auch steuerrechtlich kann eine Berichtigung der Steuererklärung nach § 153 AO notwendig werden. Lassen Sie sich hierbei unbedingt von einem Steuerberater beraten.

Welche Unterlagen muss ich für die Bilanzerstellung bereithalten?

Sie benötigen alle Belege und Kontoauszüge des Geschäftsjahres, Inventurlisten zum Bilanzstichtag, Verträge (Miet-, Kredit-, Leasingverträge), Anlagennachweise, offene Forderungen und Verbindlichkeiten, Gehaltsnachweise und Sozialversicherungsmeldungen sowie ggf. Unterlagen zu Rückstellungen (z. B. für Urlaubsansprüche, ausstehende Rechnungen). Je vollständiger und geordneter Ihre Buchhaltung, desto schneller und kostengünstiger wird die Bilanzerstellung.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 242 HGB – Pflicht zur Aufstellung, § 267 HGB – Größenklassen, § 42a GmbHG – Feststellungsfristen, § 325 HGB – Offenlegung, § 335 HGB – Ordnungsgeldverfahren. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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