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Lesedauer

14–21 Minuten

OnlineBilanzBlogBilanz AG aufstellen

Bilanz AG aufstellen 2026: Pflichten & Fristen

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Bilanzierung einer Aktiengesellschaft (AG) unterliegt strengen gesetzlichen Vorgaben nach HGB und AktG. Im Gegensatz zu kleineren Rechtsformen sind AGs grundsätzlich prüfungs- und offenlegungspflichtig. Dieser Artikel erklärt, wer die Bilanz aufstellt, welche Fristen gelten und welche Besonderheiten gegenüber der GmbH zu beachten sind.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Die Bilanz einer AG wird vom Vorstand aufgestellt und muss vom Aufsichtsrat gebilligt sowie von der Hauptversammlung festgestellt werden. Jede AG ist unabhängig von ihrer Größe prüfungspflichtig nach § 316 Abs. 1 HGB. Die Offenlegungsfrist beträgt 12 Monate nach Bilanzstichtag gemäß § 325 HGB, die Veröffentlichung erfolgt ausschließlich im Unternehmensregister.

Wer muss für eine AG die Bilanz aufstellen?

Die Aufstellung der Bilanz einer Aktiengesellschaft obliegt gemäß § 243 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 90 Abs. 1 AktG dem Vorstand. Dieser ist persönlich verantwortlich für die ordnungsgemäße, rechtzeitige und vollständige Erstellung des Jahresabschlusses. Anders als bei der GmbH, bei der der Geschäftsführer gleichzeitig oft auch Gesellschafter ist, handelt der Vorstand einer AG als Organ einer Kapitalgesellschaft mit strikter Trennung zwischen Leitung und Eigentum.

Der Vorstand muss den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – innerhalb der gesetzlichen Fristen aufstellen und dem Aufsichtsrat zur Prüfung vorlegen. Bei börsennotierten AGs verlängert sich die Frist nach § 290 HGB für den Konzernabschluss auf fünf Monate. In der Praxis wird die buchhalterische und bilanztechnische Vorbereitung häufig an Steuerberater oder interne Buchhaltungsabteilungen delegiert – die Verantwortung und Unterschrift verbleiben jedoch beim Vorstand.

Praxis-Hinweis: Delegation an Steuerberater

Viele Vorstände kleiner und mittelgroßer AGs arbeiten mit Steuerberatern zusammen, die den Jahresabschluss fachlich erstellen. Der Vorstand bleibt jedoch gesetzlich verantwortlich und muss die Bilanz unterzeichnen. Wer Aufwand und Haftungsrisiko minimieren möchte, kann auf digitale Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz.de zurückgreifen – mit transparenten Festpreisen und direkter Koordination durch erfahrene Steuerberater.

Unterschied zu GmbH und KG

Rechtsform Verantwortlich für Aufstellung Gesetzliche Grundlage
AG Vorstand § 243 HGB, § 90 AktG
GmbH Geschäftsführer § 243 HGB, § 42a GmbHG
KG Persönlich haftende Gesellschafter § 243 HGB

Welche Rechtsgrundlagen gelten für die Bilanzierung einer AG?

Die Bilanzierung der Aktiengesellschaft ist durch ein dichtes Netz von Vorschriften geregelt, das sich aus Handelsgesetzbuch (HGB), Aktiengesetz (AktG) und ergänzend aus dem Publizitätsgesetz (PublG) speist. Zentrale Normen sind §§ 242 ff. HGB für die allgemeinen Buchführungs- und Bilanzierungspflichten sowie §§ 264 ff. HGB für Kapitalgesellschaften. Für börsennotierte AGs kommen zusätzlich internationale Rechnungslegungsstandards (IFRS) nach § 315e HGB zur Anwendung.

Die wichtigsten Gesetze im Überblick

  • § 242 HGB: Pflicht zur Aufstellung einer Bilanz für jeden Kaufmann
  • § 243 HGB: Aufstellungsgrundsätze (Vollständigkeit, Richtigkeit, Klarheit, Übersichtlichkeit)
  • § 264 ff. HGB: Besondere Vorschriften für Kapitalgesellschaften (Anhang, Lagebericht, Offenlegung)
  • § 267 HGB: Größenklassen (klein, mittel, groß) – für AGs meist mittelgroß oder groß
  • § 90 AktG: Aufstellungspflicht durch den Vorstand
  • § 170 AktG: Vorlage an den Aufsichtsrat, Prüfung durch Abschlussprüfer
  • § 325 HGB: Offenlegungspflicht beim Unternehmensregister (seit DiRUG 01.08.2022)

„AGs unterliegen einem deutlich strengeren Regelungsrahmen als GmbHs. Neben der Prüfpflicht durch einen Abschlussprüfer ist auch die Vorlage an den Aufsichtsrat Pflicht – und bei börsennotierten AGs gelten zusätzlich kapitalmarktrechtliche Transparenzpflichten. Die Einhaltung der Fristen ist hier besonders kritisch.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Größenklassen nach § 267 HGB (Stand 2026)

Die Größenklasse einer AG bestimmt den Umfang der Offenlegungs- und Prüfpflichten. Die meisten AGs fallen aufgrund ihrer Rechtsform automatisch mindestens in die Kategorie mittelgroß, da sie selten die Schwellenwerte für kleine Kapitalgesellschaften unterschreiten:

Größenklasse Bilanzsumme Umsatzerlöse Arbeitnehmer
Klein ≤ 6 Mio. € ≤ 12 Mio. € ≤ 50
Mittel ≤ 20 Mio. € ≤ 40 Mio. € ≤ 250
Groß > 20 Mio. € > 40 Mio. € > 250

Welche Fristen gelten für die Aufstellung und Offenlegung der AG-Bilanz?

Die Fristen für die Bilanzierung einer AG sind streng geregelt und betreffen Aufstellung, Feststellung und Offenlegung. Bei einer AG mit Bilanzstichtag 31.12.2025 müssen im Jahr 2026 folgende Fristen beachtet werden:

1. Aufstellungsfrist durch den Vorstand

Der Vorstand muss den Jahresabschluss gemäß § 264 Abs. 1 HGB in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres aufstellen. Für das Geschäftsjahr 2025 bedeutet das: spätestens bis zum 31. März 2026. Bei börsennotierten Gesellschaften kann die Frist gemäß § 264 Abs. 1 Satz 3 HGB auf vier Monate verlängert werden.

2. Feststellungsfrist (Hauptversammlung)

Nach der Prüfung durch den Aufsichtsrat und den Abschlussprüfer muss der Jahresabschluss von der Hauptversammlung gebilligt werden. Die Hauptversammlung muss innerhalb der ersten acht Monate nach Bilanzstichtag einberufen werden (§ 175 AktG): also bis spätestens 31. August 2026.

3. Offenlegungsfrist beim Unternehmensregister

Die offenlegungspflichtige AG muss den festgestellten Jahresabschluss gemäß § 325 HGB spätestens zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag elektronisch beim Unternehmensregister einreichen. Für das Geschäftsjahr 2025 also bis zum 31. Dezember 2026. Seit dem DiRUG (01.08.2022) erfolgt die Offenlegung ausschließlich über das Unternehmensregister – nicht mehr über den Bundesanzeiger.

Achtung: Ordnungsgeld bei Fristversäumnis

Wird die Offenlegungsfrist nach § 325 HGB nicht eingehalten, leitet das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren ein. Das Ordnungsgeld beträgt zwischen 500 und 25.000 Euro (§ 335 HGB). Zusätzlich haften Vorstandsmitglieder gegenüber der Gesellschaft auf Schadensersatz.

3 Monate

Aufstellungsfrist Vorstand

8 Monate

Feststellung Hauptversammlung

12 Monate

Offenlegung Unternehmensregister

Welche Bestandteile hat der Jahresabschluss einer AG?

Der Jahresabschluss einer AG ist deutlich umfangreicher als bei Einzelunternehmen oder Personengesellschaften. Er besteht gemäß § 264 Abs. 1 HGB aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) sowie Anhang. Zusätzlich ist bei mittelgroßen und großen AGs ein Lagebericht nach § 289 HGB erforderlich. Börsennotierte AGs müssen außerdem einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht erstellen (§§ 290 ff. HGB).

1. Bilanz (§ 266 HGB)

Die Bilanz zeigt die Vermögens- und Finanzlage zum Bilanzstichtag. Sie ist nach dem Gliederungsschema des § 266 HGB aufzustellen und enthält auf der Aktivseite das Anlage- und Umlaufvermögen, auf der Passivseite das Eigenkapital, Rückstellungen und Verbindlichkeiten. Bei AGs ist das Eigenkapital besonders strukturiert: Grundkapital (gezeichnetes Kapital), Kapitalrücklage, Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn.

2. Gewinn- und Verlustrechnung (§ 275 HGB)

Die GuV stellt Erträge und Aufwendungen des Geschäftsjahres gegenüber und ermittelt das Jahresergebnis. Wahlweise ist sie nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) oder dem Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB) zu gliedern. Die meisten deutschen AGs nutzen das Gesamtkostenverfahren.

3. Anhang (§ 284 ff. HGB)

Der Anhang ergänzt und erläutert Bilanz und GuV. Er enthält Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Erläuterungen zu einzelnen Posten, Eventualverbindlichkeiten, Haftungsverhältnissen, Organbezügen und vieles mehr. Der Umfang richtet sich nach der Größenklasse der AG.

4. Lagebericht (§ 289 HGB)

Der Lagebericht ist bei mittelgroßen und großen AGs Pflicht. Er beschreibt die Geschäftsentwicklung, die wirtschaftliche Lage, Risiken und Chancen sowie Prognosen für die künftige Entwicklung. Börsennotierte AGs müssen zusätzlich eine Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB aufnehmen.

  • Bilanz nach § 266 HGB
  • Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 HGB
  • Anhang nach § 284 ff. HGB
  • Lagebericht nach § 289 HGB (ab mittelgroßer AG)
  • Optional: Konzernabschluss und Konzernlagebericht (§§ 290 ff. HGB)

Ist die Bilanz einer AG prüfungspflichtig?

Ja. Jede AG ist gemäß § 316 Abs. 1 HGB grundsätzlich prüfungspflichtig – unabhängig von ihrer Größe. Der Jahresabschluss und der Lagebericht müssen durch einen Abschlussprüfer geprüft werden, der vom Aufsichtsrat bestellt wird (§ 111 Abs. 2 AktG). Der Abschlussprüfer ist in der Regel ein Wirtschaftsprüfer oder eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

Ausnahme: Kleine AG

Eine kleine AG im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB kann unter engen Voraussetzungen von der Prüfpflicht befreit sein, wenn sie nicht börsennotiert ist und die Schwellenwerte für kleine Kapitalgesellschaften an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen nicht überschreitet. In der Praxis ist dies jedoch extrem selten, da AGs meist deutlich größer sind.

„Die Abschlussprüfung bei der AG ist nicht nur gesetzliche Pflicht, sondern bietet auch Rechtssicherheit: Der Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers schützt Vorstand und Aufsichtsrat vor Haftungsrisiken. Wer frühzeitig mit dem Steuerberater und Abschlussprüfer koordiniert, vermeidet Zeitdruck und Nacharbeiten.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Ablauf der Prüfung

  1. Der Vorstand stellt den Jahresabschluss auf und legt ihn dem Aufsichtsrat vor (§ 170 AktG).
  2. Der Aufsichtsrat bestellt den Abschlussprüfer und leitet die Prüfung ein.
  3. Der Abschlussprüfer prüft den Jahresabschluss und erteilt einen Bestätigungsvermerk (§ 322 HGB) oder versagt ihn bei wesentlichen Mängeln.
  4. Aufsichtsrat und Vorstand nehmen zur Prüfung Stellung; der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss (§ 171 AktG).
  5. Die Hauptversammlung beschließt über die Verwendung des Bilanzgewinns (§ 174 AktG).

Kosten der Abschlussprüfung

Die Kosten für die Abschlussprüfung richten sich nach Größe und Komplexität der AG. Kleine mittelständische AGs zahlen oft zwischen 5.000 und 15.000 Euro, große börsennotierte AGs mehrere 100.000 Euro. Die Prüfungskosten sind als Aufwand in der GuV zu erfassen.

Wie erfolgt die Offenlegung der AG-Bilanz?

Die Offenlegung des Jahresabschlusses ist für jede AG gemäß § 325 HGB verpflichtend. Sie erfolgt ausschließlich in elektronischer Form über das Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de). Seit dem DiRUG (Gesetz zur Digitalisierung des Gesellschaftsrechts), das am 01.08.2022 in Kraft getreten ist, ist der früher genutzte Bundesanzeiger nicht mehr die offizielle Offenlegungsstelle.

Was muss offengelegt werden?

Der Umfang der Offenlegung richtet sich nach der Größenklasse der AG (§ 267 HGB) und umfasst bei einer mittelgroßen oder großen AG folgende Unterlagen:

  • Bilanz
  • Gewinn- und Verlustrechnung
  • Anhang
  • Lagebericht (ab mittelgroßer AG)
  • Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
  • Bericht des Aufsichtsrats (§ 171 Abs. 2 AktG)
  • Beschluss über die Ergebnisverwendung

Ablauf der elektronischen Einreichung

  1. Vorbereitung der Dokumente im vorgeschriebenen elektronischen Format (meist XBRL für Bilanz und GuV, PDF für Anhang und Lagebericht).
  2. Anmeldung im Unternehmensregister mit elektronischem Identitätsnachweis (z. B. ELSTER-Zertifikat).
  3. Upload der Unterlagen über das Portal des Bundesanzeigers (als technischer Betreiber).
  4. Zahlung der Veröffentlichungsgebühr (ca. 35–70 Euro je nach Umfang).
  5. Bestätigung durch das Register – die Unterlagen sind nun öffentlich einsehbar.

Verstoß gegen die Offenlegungspflicht

Wird die Offenlegung nicht fristgerecht bis zum 31.12.2026 (bei Bilanzstichtag 31.12.2025) vorgenommen, leitet das Bundesamt für Justiz ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB ein. Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen. Zusätzlich wird der Name der säumigen AG öffentlich im Bundesanzeiger bekannt gemacht.

Viele Steuerberater übernehmen die Offenlegung als Serviceleistung. Wer die gesamte Abwicklung – von der Erstellung über die Prüfung bis zur Offenlegung – aus einer Hand wünscht, kann auf digitale Plattformen wie OnlineBilanz.de zurückgreifen, die den Prozess transparent und termingerecht koordinieren.

Was sind die wichtigsten Unterschiede zwischen AG- und GmbH-Bilanzierung?

Obwohl AG und GmbH beide Kapitalgesellschaften sind und den gleichen Grundregeln des HGB unterliegen, gibt es wesentliche Unterschiede bei der Bilanzierung, die sich aus dem Aktiengesetz (AktG) und der unterschiedlichen Organisationsstruktur ergeben.

1. Aufstellung und Verantwortlichkeit

AG (§ 90 AktG)

Vorstand stellt den Jahresabschluss auf. Der Aufsichtsrat prüft und billigt. Die Hauptversammlung beschließt über die Ergebnisverwendung.

GmbH (§ 42a GmbHG)

Geschäftsführer stellt auf. Die Gesellschafterversammlung stellt den Jahresabschluss fest und beschließt über die Ergebnisverwendung. Kein Aufsichtsrat (außer bei mitbestimmungspflichtigen GmbHs).

2. Prüfungspflicht

Jede AG ist gemäß § 316 Abs. 1 HGB grundsätzlich prüfungspflichtig. Bei der GmbH hängt die Prüfungspflicht von der Größenklasse ab: Kleine GmbHs sind nicht prüfungspflichtig, mittelgroße und große schon (§ 316 Abs. 1 HGB). In der Praxis bedeutet das: Fast jede AG muss einen Wirtschaftsprüfer beauftragen, während viele GmbHs nur einen Steuerberater für die Erstellung benötigen.

3. Eigenkapitalstruktur

Position AG GmbH
Gezeichnetes Kapital Grundkapital (mind. 50.000 €) Stammkapital (mind. 25.000 €)
Kapitalrücklage Agio aus Aktienausgabe (§ 272 Abs. 2 HGB) Agio aus Kapitalerhöhungen
Gewinnrücklagen Gesetzliche Rücklage pflicht (§ 150 AktG) Freiwillig

4. Feststellungsfristen

Bei der GmbH muss die Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss innerhalb von acht Monaten (bei kleinen GmbHs: elf Monate) nach dem Bilanzstichtag feststellen (§ 42a GmbHG). Bei der AG gilt ebenfalls eine Frist von acht Monaten für die Einberufung der Hauptversammlung (§ 175 AktG), jedoch ist zuvor die Prüfung durch den Abschlussprüfer und die Billigung durch den Aufsichtsrat erforderlich.

5. Offenlegungsumfang

Auch hier gelten für beide Rechtsformen grundsätzlich die gleichen Regeln nach § 325 HGB. Allerdings müssen AGs zusätzlich den Bericht des Aufsichtsrats (§ 171 Abs. 2 AktG) offenlegen, was bei GmbHs (außer bei fakultativem Aufsichtsrat) entfällt.

„Die AG-Bilanzierung ist aufwendiger und teurer als die GmbH-Bilanzierung – vor allem wegen der Prüfpflicht und der zusätzlichen Organe. Wer eine AG führt, sollte frühzeitig professionelle Unterstützung einbinden, um Fristen einzuhalten und Haftungsrisiken zu minimieren.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Welche Fehler sollten bei der AG-Bilanzierung vermieden werden?

Die Bilanzierung einer AG ist komplex und fehleranfällig. Besonders in mittelständischen AGs ohne eigene Rechtsabteilung treten immer wieder typische Fehler auf, die zu Haftungsrisiken, Ordnungsgeldern oder einer Versagung des Bestätigungsvermerks führen können.

1. Fristversäumnisse

Der häufigste Fehler ist das Versäumen der gesetzlichen Fristen – insbesondere der Offenlegungsfrist nach § 325 HGB. Viele Vorstände unterschätzen den Zeitbedarf für Aufstellung, Prüfung, Billigung und Feststellung. Tipp: Erstellen Sie einen verbindlichen Zeitplan mit Puffern und koordinieren Sie frühzeitig mit Steuerberater, Abschlussprüer und Aufsichtsrat.

2. Unvollständiger oder fehlerhafter Anhang

Der Anhang wird häufig stiefmütterlich behandelt. Dabei ist er integraler Bestandteil des Jahresabschlusses und muss alle Pflichtangaben nach §§ 284 ff. HGB enthalten: Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Erläuterungen zu Posten, Organbezüge, Haftungsverhältnisse, Vorjahresvergleiche und vieles mehr. Fehlen wesentliche Angaben, kann der Abschlussprüfer den Bestätigungsvermerk verweigern.

3. Falsche Größenklassenbestimmung

Die Größenklasse bestimmt den Umfang der Offenlegung und Prüfpflichten. Sie wird nach § 267 HGB anhand von Bilanzsumme, Umsatzerlösen und Arbeitnehmerzahl ermittelt. Werden die Schwellenwerte falsch beurteilt, kann dies zu unzureichender Offenlegung führen – mit der Folge von Ordnungsgeldern.

4. Verstoß gegen die Ausschüttungssperre (§ 150 AktG)

Bei der AG sind Gewinnausschüttungen nur zulässig, wenn zuvor die gesetzlichen und satzungsmäßigen Rücklagen gebildet wurden. Gemäß § 150 Abs. 2 AktG müssen 5 % des Jahresüberschusses in die gesetzliche Rücklage eingestellt werden, bis diese 10 % des Grundkapitals erreicht. Wird dies übersehen, kann die Ausschüttung rechtswidrig sein.

5. Fehlende Abstimmung mit dem Abschlussprüfer

Viele Vorstände beauftragen den Abschlussprüfer zu spät oder kommunizieren nicht rechtzeitig über bilanzpolitische Fragen, neue Sachverhalte oder außergewöhnliche Geschäftsvorfälle. Dies führt zu Verzögerungen und Nachfragen. Besser: Frühzeitig einen Besprechungstermin mit Steuerberater und Abschlussprüfer vereinbaren.

  • Zeitplan mit allen Fristen erstellen (Aufstellung, Prüfung, Hauptversammlung, Offenlegung)
  • Anhang vollständig und nach § 284 ff. HGB erstellen
  • Größenklasse korrekt bestimmen (§ 267 HGB)
  • Gesetzliche Rücklage prüfen (§ 150 AktG)
  • Frühzeitig mit Steuerberater und Abschlussprüfer abstimmen
  • Offenlegung elektronisch über Unternehmensregister einreichen

Wann lohnt sich die Unterstützung durch einen Steuerberater?

Die Aufstellung der AG-Bilanz ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die fundierte Kenntnisse in Handelsrecht, Steuerrecht und Rechnungslegung erfordert. In der Praxis arbeiten die meisten AGs – auch solche mit eigener Buchhaltung – eng mit einem Steuerberater zusammen. Dieser erstellt nicht nur die Bilanz, sondern berät auch in steuerlichen Gestaltungsfragen, bereitet die Unterlagen für den Abschlussprüfer vor und übernimmt häufig auch die elektronische Offenlegung.

Vorteile der Steuerberater-Unterstützung

  • Rechtssicherheit: Der Steuerberater kennt die aktuellen gesetzlichen Anforderungen und sorgt für formell und materiell korrekte Bilanzen.
  • Zeitersparnis: Der Vorstand kann sich auf das operative Geschäft konzentrieren, während der Steuerberater die Bilanzierung übernimmt.
  • Haftungsminimierung: Durch die fachliche Begleitung werden Fehler vermieden, die zu Haftungsansprüchen oder Ordnungsgeldern führen könnten.
  • Steueroptimierung: Der Steuerberater erkennt Gestaltungsspielräume bei Bewertung, Abschreibungen und Rückstellungen – und hilft so, die Steuerlast zu optimieren.
  • Koordination mit Abschlussprüfer: Der Steuerberater bereitet die Unterlagen professionell auf und stimmt sich mit dem Abschlussprüfer ab, was die Prüfung beschleunigt.

„Viele Vorstände suchen händeringend nach einem erfahrenen Steuerberater – und verlieren wertvolle Zeit. Bei OnlineBilanz koordinieren wir die Zusammenarbeit zwischen Mandant und unserem Steuerberater-Team digital, transparent und mit verbindlichen Festpreisen. So behalten Sie die Kontrolle über Kosten und Termine.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Wann ist die Zusammenarbeit besonders sinnvoll?

Die Unterstützung durch einen Steuerberater empfiehlt sich insbesondere in folgenden Situationen:

  • Erstmalige Aufstellung einer AG-Bilanz
  • Größenklassenwechsel (z. B. von klein auf mittel)
  • Komplexe Sachverhalte (z. B. Unternehmenserwerb, Umstrukturierung, Auslandsaktivitäten)
  • Zeitdruck wegen anstehender Hauptversammlung oder Offenlegungsfrist
  • Wechsel des Abschlussprüfers oder erstmalige Prüfpflicht

OnlineBilanz: Steuerberater-Qualität mit digitaler Effizienz

Wer als Vorstand einer AG eine verlässliche, transparente und fristgerechte Bilanzierung wünscht, findet bei OnlineBilanz.de die Kombination aus erfahrenen Steuerberatern, moderner Software und klaren Festpreisen. Ihr Ansprechpartner Servet Gündogan koordiniert alle Schritte – von der Datenerfassung über die Prüfung bis zur Offenlegung.

Häufig gestellte Fragen

Kann eine AG auf die Prüfung durch einen Wirtschaftsprüfer verzichten?

Nein. Nach § 316 Abs. 1 HGB ist jede Aktiengesellschaft unabhängig von ihrer Größe verpflichtet, ihren Jahresabschluss und Lagebericht durch einen Abschlussprüfer prüfen zu lassen. Ein Verzicht ist gesetzlich nicht möglich, da die AG als Kapitalmarktgesellschaft besonderen Publizitäts- und Kontrollpflichten unterliegt.

Was passiert, wenn die AG-Bilanz nicht fristgerecht offengelegt wird?

Bei verspäteter oder unterlassener Offenlegung droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB. Das Bundesamt für Justiz kann Ordnungsgelder zwischen 500 und 25.000 Euro festsetzen. Zudem kann die Offenlegung durch Zwangsgeld erzwungen werden. Wiederholte Verstöße führen zu höheren Sanktionen und können die Reputation der AG erheblich schädigen.

Muss eine kleine AG einen Lagebericht erstellen?

Ja. Anders als kleine GmbHs oder kleine Kapitalgesellschaften anderer Rechtsformen sind AGs nach § 264 Abs. 1 Satz 2 HGB grundsätzlich nicht von der Pflicht zur Erstellung eines Lageberichts befreit. Selbst kleine AGs müssen gemäß § 289 HGB einen Lagebericht aufstellen, der den Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft darstellt.

Welche Rolle spielt der Aufsichtsrat bei der Bilanzerstellung?

Der Aufsichtsrat prüft den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, den Lagebericht und den Gewinnverwendungsvorschlag gemäß § 171 AktG. Er erstellt einen schriftlichen Prüfungsbericht und billigt den Jahresabschluss. Erst nach dieser Billigung kann die Hauptversammlung den Jahresabschluss feststellen. Der Aufsichtsrat übernimmt damit eine zentrale Kontrollfunktion im Bilanzierungsprozess.

Können AG-Vorstände für fehlerhafte Bilanzen persönlich haftbar gemacht werden?

Ja. Vorstandsmitglieder haften der Gesellschaft gegenüber nach § 93 AktG für Pflichtverletzungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses. Bei vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Falschangaben können zudem strafrechtliche Konsequenzen nach § 331 HGB (Unrichtige Darstellung) oder § 399 AktG (Falsche Angaben) drohen. Eine D&O-Versicherung (Directors-and-Officers-Versicherung) deckt solche Haftungsrisiken teilweise ab.

Gilt für börsennotierte AGs eine verkürzte Offenlegungsfrist?

Nein, die allgemeine Offenlegungsfrist von 12 Monaten nach § 325 HGB gilt auch für börsennotierte AGs. Allerdings müssen kapitalmarktorientierte Unternehmen nach § 114 WpHG (Wertpapierhandelsgesetz) und den europäischen Transparenzrichtlinien ihren geprüften Konzernabschluss innerhalb von vier Monaten nach Geschäftsjahresende veröffentlichen. Diese strengeren kapitalmarktrechtlichen Fristen überlagern faktisch die handelsrechtliche Offenlegungsfrist.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), Aktiengesetz (AktG), Publizitätsgesetz (PublG), Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Steuerberatung,
die hält, was sie verspricht.

Verpasste Fristen, unbeantwortete Fragen, unklare Rechnungen – das kennen viele. Bei OnlineBilanz ist das anders. Ihr Steuerberater behält den Überblick, hält Fristen ein und meldet sich, bevor Probleme entstehen.

4
Köpfe
20+
Jahre Erfahrung
3
Kammern
Dr. Martin Pilz
Unternehmer Gründer
Dr. Martin Pilz
Geschäftsführer · CEO

Kein Steuerberater. Verantwortet Strategie, Produkt und Mandats­beziehung. Die steuerliche Beratung erfolgt ausschließlich durch die drei Berufsträger rechts.

Fabian Klement
WP StB Dipl.-Kfm.
Fabian Klement
Wirtschaftsprüfer & Steuerberater

Schwerpunkt Jahres­abschluss­prüfung, Konzern­reporting und E‑Bilanz. Qualitäts­sicherung aller Abschlüsse.

Jakob Röß
StB Dipl.-Kfm. Dipl.-Vw.
Jakob Röß
Steuerberater

Betreuung von mittel­ständischen GmbH, Frei­beruflern und Kapital­gesell­schaften.

Dr. Jeannine Dinnebier
RA Dr. iur. Dipl.-Vw.
Dr. Jeannine Dinnebier
Rechts­anwältin · Steuerrecht

Verantwortet Steuer­streit, Betriebs­prüfungen und rechts­sichere Gestaltung. Promoviert im Steuerrecht.

Geprüft & kammer­pflichtig Mitgliedschaften & Zulassungen
S
Steuerberater­kammerPflichtmitgliedschaft
W
Wirtschafts­prüfer­kammerZulassung nach WPO
R
Rechts­anwalts­kammerFachbereich Steuerrecht
D
DATEV‑PartnerSchnittstellen­zertifiziert
Kontakt & häufige Fragen

Ihre Fragen.
Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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