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Datum

Lesedauer

13–20 Minuten

OnlineBilanzBlogAnlage haushaltsnahe 2025

Anlage haushaltsnahe 2025: Ausfüllen & Steuern sparen

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Anlage haushaltsnahe Aufwendungen ermöglicht es Steuerpflichtigen, Kosten für Handwerkerleistungen, Haushaltshilfen und Pflegekräfte steuerlich geltend zu machen. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Ausgaben für das Steuerjahr 2025 abzugsfähig sind, wie Sie die Anlage korrekt ausfüllen und welche Nachweise das Finanzamt fordert. OnlineBilanz unterstützt Sie dabei, alle steuerlichen Vorteile optimal zu nutzen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

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Kurzantwort

Die Anlage haushaltsnahe Aufwendungen 2025 dient der steuerlichen Geltendmachung von Kosten für Handwerkerleistungen, haushaltsnahe Dienstleistungen und Pflege. Steuerpflichtige können bis zu 20 % der Aufwendungen direkt von der Steuerschuld abziehen, maximal 1.200 Euro für Handwerker und bis zu 4.000 Euro für haushaltsnahe Dienstleistungen. Voraussetzung sind Rechnungen, Überweisungsbelege und eine ordnungsgemäße Dokumentation.

Was ist die Anlage haushaltsnahe Aufwendungen?

Die Anlage haushaltsnahe Aufwendungen ist ein zusätzliches Formular zur Einkommensteuererklärung, in dem Steuerpflichtige haushaltsnahe Dienstleistungen, Handwerkerleistungen und Pflegeleistungen geltend machen können. Gemäß § 35a EStG können diese Aufwendungen direkt von der Steuerschuld abgezogen werden – nicht nur als Werbungskosten oder Betriebsausgaben, sondern als Steuerermäßigung.

Für das Steuerjahr 2025 (Veranlagungszeitraum mit Stichtag 31.12.2025) gelten die Regelungen des § 35a EStG in der aktuellen Fassung. Die Anlage ist ausschließlich für die private Einkommensteuererklärung relevant – für GmbH-Geschäftsführer und Gesellschafter also im Rahmen ihrer persönlichen Steuererklärung, nicht auf Ebene der Kapitalgesellschaft.

Praxis-Hinweis für GmbH-Geschäftsführer

Geschäftsführer einer GmbH können haushaltsnahe Aufwendungen nur in ihrer privaten Einkommensteuererklärung geltend machen. Auch wenn die GmbH Handwerkerleistungen im Betrieb bezahlt, sind diese als Betriebsausgaben zu behandeln – nicht als haushaltsnahe Aufwendungen nach § 35a EStG.

Welche Aufwendungen sind begünstigt?

  • Haushaltsnahe Dienstleistungen: Reinigung, Gartenpflege, Fensterputzen – bis zu 20 % von maximal 20.000 Euro, also bis zu 4.000 Euro Steuerermäßigung.
  • Handwerkerleistungen: Renovierung, Reparatur, Wartung im Haushalt – bis zu 20 % von maximal 6.000 Euro, also bis zu 1.200 Euro Steuerermäßigung.
  • Pflege- und Betreuungsleistungen: Pflege im Haushalt, Betreuung pflegebedürftiger Personen – ebenfalls im Rahmen der haushaltsnahen Dienstleistungen.

Wichtig: Die Steuerermäßigung gilt nur für Arbeitskosten, nicht für Materialkosten. Die Zahlung muss per Überweisung erfolgen – Barzahlungen sind nicht begünstigt.

Wer kann die Anlage haushaltsnahe Aufwendungen 2025 nutzen?

Die Anlage haushaltsnahe Aufwendungen können alle unbeschränkt steuerpflichtigen natürlichen Personen nutzen, die einen eigenen Haushalt führen und entsprechende Aufwendungen nachweisen. Das betrifft Arbeitnehmer, Selbständige, Rentner – und eben auch GmbH-Geschäftsführer in ihrer Funktion als Privatperson.

Entscheidend ist, dass die Leistungen im eigenen Haushalt oder auf dem dazugehörigen Grundstück erbracht wurden. Auch Eigentümer von vermieteten Objekten können unter bestimmten Voraussetzungen haushaltsnahe Dienstleistungen absetzen, allerdings nur anteilig und nur, wenn sie selbst im Objekt wohnen oder die Aufwendungen nicht bereits als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung geltend gemacht wurden.

Besonderheiten für GmbH-Gesellschafter

GmbH-Gesellschafter, die zugleich Geschäftsführer sind, müssen klar zwischen privater und betrieblicher Sphäre trennen. Aufwendungen im privaten Haushalt sind über die Anlage haushaltsnahe Aufwendungen abzugsfähig. Aufwendungen in betrieblich genutzten Räumen (z. B. Home-Office der GmbH) sind hingegen Betriebsausgaben der GmbH und nicht über § 35a EStG begünstigt.

Vorsicht: Doppelte Geltendmachung

Haushaltsnahe Aufwendungen können nicht gleichzeitig als Werbungskosten, Betriebsausgaben oder Sonderausgaben und als Steuerermäßigung nach § 35a EStG geltend gemacht werden. Das Finanzamt prüft dies im Rahmen der Veranlagung.

„In der Praxis sehen wir oft, dass GmbH-Geschäftsführer unsicher sind, ob sie Handwerkerleistungen im Home-Office über die Anlage haushaltsnahe Aufwendungen oder als Betriebsausgabe der GmbH absetzen sollen. Entscheidend ist, wer die Rechnung bezahlt hat und ob die Aufwendungen der privaten oder betrieblichen Sphäre zuzuordnen sind. Bei gemischter Nutzung ist eine saubere Aufteilung erforderlich.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Welche Kosten sind in der Anlage haushaltsnahe 2025 abzugsfähig?

Nach § 35a EStG sind drei Kategorien von Aufwendungen begünstigt, die in der Anlage haushaltsnahe Aufwendungen separat auszuweisen sind. Die Höhe der Steuerermäßigung ist für jede Kategorie unterschiedlich geregelt.

1. Haushaltsnahe Dienstleistungen (§ 35a Abs. 2 EStG)

Hierunter fallen alle Tätigkeiten, die gewöhnlich von Haushaltsmitgliedern erbracht werden, aber an einen Dienstleister delegiert werden. Dazu zählen Reinigungsarbeiten, Gartenpflege, Winterdienst, Fensterreinigung, Hausmeisterdienste sowie die Betreuung von Kindern und Haustieren im eigenen Haushalt. Die Steuerermäßigung beträgt 20 % der Arbeitskosten, maximal 4.000 Euro jährlich (Aufwendungen bis 20.000 Euro).

2. Handwerkerleistungen (§ 35a Abs. 3 EStG)

Handwerkerleistungen umfassen Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Haushalt. Darunter fallen beispielsweise Malerarbeiten, Bodenverlegung, Elektroinstallationen, Heizungswartung, Dachdeckerarbeiten sowie Schornsteinfegerleistungen. Die Steuerermäßigung beträgt 20 % der Arbeitskosten, maximal 1.200 Euro jährlich (Aufwendungen bis 6.000 Euro).

3. Pflege- und Betreuungsleistungen

Aufwendungen für die Pflege und Betreuung pflegebedürftiger Personen im eigenen Haushalt werden ebenfalls im Rahmen der haushaltsnahen Dienstleistungen berücksichtigt. Hierzu zählen Pflegedienste, Betreuungskräfte und hauswirtschaftliche Unterstützung durch ambulante Dienste. Die Regelungen entsprechen denen der haushaltsnahen Dienstleistungen.

Kategorie Höchstbetrag Aufwendungen Steuerermäßigung (20 %) Rechtsgrundlage
Haushaltsnahe Dienstleistungen 20.000 Euro bis 4.000 Euro § 35a Abs. 2 EStG
Handwerkerleistungen 6.000 Euro bis 1.200 Euro § 35a Abs. 3 EStG
Pflege-/Betreuungsleistungen 20.000 Euro bis 4.000 Euro § 35a Abs. 2 EStG

Materialkosten nicht begünstigt

Nur die Arbeitskosten (Lohnkosten) sind nach § 35a EStG begünstigt. Materialkosten, Fahrtkosten und Mehrwertsteuer auf Material sind nicht abzugsfähig. Die Rechnung muss diese Posten daher separat ausweisen – andernfalls schätzt das Finanzamt einen Arbeitskostenanteil.

Wie wird die Anlage haushaltsnahe Aufwendungen 2025 korrekt ausgefüllt?

Die Anlage haushaltsnahe Aufwendungen ist ein zweiseitiges Formular, das gemeinsam mit der Einkommensteuererklärung 2025 beim Finanzamt eingereicht wird. Die Erklärung muss in der Regel bis zum 31. Juli 2026 abgegeben werden; bei steuerlicher Beratung gilt eine verlängerte Frist bis Ende Februar 2027 (für das Veranlagungsjahr 2025).

Erforderliche Angaben

  1. Persönliche Daten: Name, Steuernummer, Veranlagungszeitraum 2025.
  2. Art der Aufwendungen: Trennung zwischen haushaltsnahen Dienstleistungen, Handwerkerleistungen und Pflege-/Betreuungsleistungen.
  3. Höhe der Arbeitskosten: Nur die reinen Lohnkosten, ohne Materialkosten und ohne auf Material entfallende Mehrwertsteuer.
  4. Zahlungsnachweis: Bankbeleg, Kontoauszug oder Überweisung. Barzahlungen werden nicht anerkannt.
  5. Rechnungsangaben: Name und Anschrift des Dienstleisters, Leistungszeitraum, separate Ausweisung von Arbeits- und Materialkosten.

Die Anlage kann elektronisch über ELSTER oder in Papierform eingereicht werden. Bei elektronischer Übermittlung ist die Anlage direkt in der Steuersoftware auszufüllen und mit der Haupterklärung zu übersenden. Belege müssen nicht mehr mit eingereicht werden, sind aber auf Nachfrage des Finanzamts vorzulegen.

  • Rechnungen liegen vor und weisen Arbeitskosten separat aus
  • Zahlung erfolgte per Überweisung (kein Bargeld)
  • Aufwendungen wurden nicht bereits als Werbungskosten/Betriebsausgaben geltend gemacht
  • Anlage ist vollständig ausgefüllt und mit der ESt-Erklärung 2025 eingereicht
  • Belege sind für Rückfragen des Finanzamts aufbewahrt (10 Jahre)

„Viele Mandanten vergessen, dass das Finanzamt bei fehlender Trennung von Arbeits- und Materialkosten die Steuerermäßigung kürzt oder ganz versagt. Wir empfehlen, bereits bei Auftragserteilung auf eine saubere Rechnungsstellung zu achten – das erspart später Ärger und Nachforderungen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Welche Nachweise und Belege sind für die Anlage haushaltsnahe 2025 erforderlich?

Das Finanzamt verlangt für die Anerkennung der Steuerermäßigung nach § 35a EStG klare und nachprüfbare Nachweise. Seit 2006 ist die Barzahlung für haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen nicht mehr zulässig – die Zahlung muss per Überweisung, Lastschrift oder EC-Zahlung erfolgen.

Erforderliche Belege im Einzelnen

  • Rechnung: Vollständige Rechnung mit Leistungsbeschreibung, Datum, Rechnungsbetrag, separater Ausweisung von Arbeits- und Materialkosten sowie Name und Anschrift des Dienstleisters.
  • Zahlungsnachweis: Kontoauszug, Überweisungsbeleg oder Lastschriftbeleg, der den Zahlungsfluss dokumentiert.
  • Bei Mieteigentum: Nebenkostenabrechnung oder Bescheinigung der Hausverwaltung über den auf den Mieter entfallenden Anteil haushaltsnaher Dienstleistungen.
  • Bei Pflegeleistungen: Nachweis über die Pflegebedürftigkeit (z. B. Pflegegrad) und Rechnung des Pflegedienstes.

Die Belege müssen nicht mit der Steuererklärung eingereicht werden, sind aber im Rahmen der Belegvorhaltepflicht mindestens bis zum Abschluss des Veranlagungsverfahrens, besser jedoch für 10 Jahre, aufzubewahren. Das Finanzamt kann jederzeit Nachweise anfordern.

Vorsicht bei unvollständigen Rechnungen

Rechnungen, die Arbeits- und Materialkosten nicht trennen, führen regelmäßig zu Kürzungen oder zur vollständigen Versagung der Steuerermäßigung. Das Finanzamt darf in solchen Fällen zwar eine Schätzung vornehmen, diese fällt aber meist zu Ungunsten des Steuerpflichtigen aus.

Besonderheiten bei Mieteigentum

Mieter können haushaltsnahe Dienstleistungen geltend machen, die in der Nebenkostenabrechnung enthalten sind – etwa Hausmeisterdienste, Treppenhausreinigung oder Gartenpflege. Die Hausverwaltung muss dazu eine Bescheinigung nach § 35a EStG ausstellen, die den auf den Mieter entfallenden Arbeitsanteil ausweist. Diese Bescheinigung ist als Beleg ausreichend.

Häufige Fehler bei der Anlage haushaltsnahe 2025 vermeiden

In der Praxis kommt es immer wieder zu Fehlern, die dazu führen, dass das Finanzamt die Steuerermäßigung nach § 35a EStG kürzt oder vollständig versagt. Die häufigsten Fehlerquellen lassen sich durch sorgfältige Dokumentation und klare Trennung der Aufwendungen vermeiden.

Fehler Nr. 1: Barzahlung

Die Steuerermäßigung wird nur gewährt, wenn die Zahlung unbar erfolgt ist. Barzahlungen – auch bei ordnungsgemäßer Rechnung – werden vom Finanzamt nicht anerkannt. Dies gilt auch für Teilzahlungen: Wird ein Teil bar gezahlt, ist dieser Anteil nicht begünstigt.

Fehler Nr. 2: Keine Trennung von Arbeits- und Materialkosten

Nur die Arbeitskosten sind nach § 35a EStG begünstigt. Rechnungen, die keine separate Ausweisung enthalten, führen zu Kürzungen. Das Finanzamt nimmt dann eine Schätzung vor, die meist deutlich niedriger ausfällt als der tatsächliche Arbeitskostenanteil.

Fehler Nr. 3: Doppelte Geltendmachung

Aufwendungen, die bereits als Werbungskosten (z. B. bei häuslichem Arbeitszimmer), Betriebsausgaben (bei Selbständigen oder GmbH) oder Sonderausgaben (z. B. Kinderbetreuungskosten nach § 10 Abs. 1 Nr. 5 EStG) geltend gemacht wurden, können nicht zusätzlich über § 35a EStG abgesetzt werden. Das Finanzamt prüft dies im Rahmen der Veranlagung automatisch.

Fehler Nr. 4: Neubau statt Renovierung

Handwerkerleistungen im Zusammenhang mit einem Neubau sind nicht nach § 35a EStG begünstigt. Die Steuerermäßigung gilt nur für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen in bestehenden Haushalten. Ein Haushalt im Sinne des § 35a EStG setzt voraus, dass die Immobilie bereits zu eigenen Wohnzwecken genutzt wird.

Richtig

Malerarbeiten in der bewohnten Wohnung, Heizungswartung, Schornsteinfeger, Gartenpflege, Treppenhausreinigung durch Hausverwaltung.

Falsch

Handwerkerleistungen vor Bezug der Immobilie (Neubau), Barzahlung an Handwerker, Materialkosten ohne separate Rechnung, doppelte Absetzung bei Home-Office.

„Ein häufiger Stolperstein ist die Verwechslung von Renovierung und Neubau. Wird eine Immobilie erstmalig bezugsfertig gemacht, sind die Handwerkerleistungen nicht nach § 35a EStG begünstigt – auch wenn die Arbeiten im späteren Wohnbereich erbracht wurden. Das Finanzamt legt hier einen strengen Maßstab an.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Fristen und Abgabe der Anlage haushaltsnahe Aufwendungen 2025

Die Anlage haushaltsnahe Aufwendungen ist Teil der Einkommensteuererklärung und muss gemeinsam mit dieser beim zuständigen Finanzamt eingereicht werden. Für das Veranlagungsjahr 2025 (Stichtag 31.12.2025) gelten folgende Fristen:

Personengruppe Abgabefrist Steuererklärung 2025 Rechtsgrundlage
Pflichtveranlagung ohne Steuerberater 31. Juli 2026 § 149 Abs. 2 AO
Pflichtveranlagung mit Steuerberater 28. Februar 2027 § 149 Abs. 3 AO
Freiwillige Veranlagung (Antragsveranlagung) 31. Dezember 2029 § 46 Abs. 2 Nr. 8 EStG

Wird die Steuererklärung verspätet abgegeben, kann das Finanzamt Verspätungszuschläge nach § 152 AO festsetzen. Diese betragen mindestens 25 Euro pro angefangenem Monat der Verspätung. Bei hohen Nachzahlungen kann der Zuschlag deutlich höher ausfallen.

Elektronische Abgabe über ELSTER

Seit 2019 sind die meisten Steuerpflichtigen verpflichtet, die Einkommensteuererklärung – und damit auch die Anlage haushaltsnahe Aufwendungen – elektronisch über ELSTER einzureichen. Ausnahmen gelten nur in begründeten Härtefällen. Die elektronische Übermittlung erfolgt authentifiziert und ist rechtlich der Papierform gleichgestellt.

Die Belege (Rechnungen, Kontoauszüge) müssen nicht mit übermittelt werden, sind aber im Rahmen der Belegvorhaltepflicht aufzubewahren und auf Anforderung des Finanzamts nachzureichen.

Praxis-Tipp: Steuerberater nutzen

Wer die Einkommensteuererklärung durch einen Steuerberater erstellen lässt, profitiert von der verlängerten Abgabefrist bis Ende Februar 2027 und vermeidet Fehler bei der Geltendmachung haushaltsnaher Aufwendungen. Auf OnlineBilanz.de bieten zugelassene Steuerberater digitale Jahresabschluss- und Steuerberatungsleistungen mit transparenten Festpreisen – ohne lange Wartezeiten.

Was passiert bei versäumter Frist?

Wird die Pflichtveranlagungsfrist versäumt, setzt das Finanzamt einen Verspätungszuschlag fest und kann zusätzlich ein Zwangsgeld nach § 329 AO androhen. Bei freiwilliger Veranlagung läuft die Vier-Jahres-Frist ab: Nach dem 31. Dezember 2029 kann für das Veranlagungsjahr 2025 keine Steuererklärung mehr eingereicht werden – auch nicht, wenn eine Erstattung zu erwarten wäre.

Wie OnlineBilanz bei der korrekten Geltendmachung haushaltsnaher Aufwendungen unterstützt

Die korrekte Geltendmachung haushaltsnaher Aufwendungen in der Einkommensteuererklärung erfordert fundierte Kenntnisse des § 35a EStG und eine saubere Dokumentation. Insbesondere für GmbH-Geschäftsführer und Gesellschafter, die sowohl privat als auch betrieblich Aufwendungen haben, ist die Abgrenzung oft nicht trivial.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform, die Mandanten Zugang zu zugelassenen Steuerberatern verschafft – digital koordiniert, mit transparenten Festpreisen und ohne Wartezeiten. Das Steuerberater-Team erstellt nicht nur den Jahresabschluss der GmbH, sondern unterstützt auch bei der privaten Einkommensteuererklärung der Gesellschafter und Geschäftsführer.

Leistungen im Bereich Einkommensteuer und Anlage haushaltsnahe Aufwendungen

  • Prüfung der Abzugsfähigkeit: Das Steuerberater-Team prüft, welche Aufwendungen tatsächlich nach § 35a EStG begünstigt sind und grenzt diese von Betriebsausgaben oder Werbungskosten ab.
  • Korrekte Ausfüllung der Anlage: Die Anlage haushaltsnahe Aufwendungen wird vollständig und fachlich korrekt ausgefüllt und elektronisch über ELSTER eingereicht.
  • Belegprüfung: Rechnungen und Zahlungsnachweise werden auf Vollständigkeit und Rechtskonformität geprüft – inklusive Trennung von Arbeits- und Materialkosten.
  • Koordination durch Servet Gündogan: Als Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart ist Servet Gündogan erster Ansprechpartner für Mandanten und koordiniert die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater-Team.
  • Transparente Festpreise: Keine versteckten Kosten, keine stundengenaue Abrechnung – OnlineBilanz arbeitet mit festen Paketpreisen für Jahresabschluss und Steuererklärung.

„Viele GmbH-Geschäftsführer sind überrascht, dass sie haushaltsnahe Aufwendungen privat absetzen können – oft mehrere hundert Euro Steuerersparnis pro Jahr. Wir achten darauf, dass alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, ohne gegen die Abgrenzung zur betrieblichen Sphäre zu verstoßen. Das spart am Ende bares Geld.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Für wen lohnt sich die Unterstützung durch OnlineBilanz?

Besonders für GmbH-Geschäftsführer, die sowohl den Jahresabschluss der Gesellschaft als auch ihre private Einkommensteuererklärung professionell und effizient abwickeln möchten, bietet OnlineBilanz eine ganzheitliche Lösung. Statt mehrere Dienstleister zu koordinieren, erhalten Mandanten alle steuerlichen Leistungen aus einer Hand – digital, transparent und rechtskonform.

Weitere Informationen zu den Leistungen und Festpreisen finden Sie auf OnlineBilanz.de.

Häufig gestellte Fragen

Können auch Mieter haushaltsnahe Aufwendungen geltend machen?

Ja, auch Mieter können haushaltsnahe Aufwendungen absetzen. Dies gilt insbesondere für direkt beauftragte Dienstleistungen wie Reinigungskräfte oder Gartenpflege. Zusätzlich können anteilige Kosten aus der Nebenkostenabrechnung geltend gemacht werden, etwa für Hausmeister, Treppenhausreinigung oder Gartenpflege durch Dritte. Der Vermieter muss die Kosten in der Nebenkostenabrechnung gesondert ausweisen.

Kann ich haushaltsnahe Aufwendungen auch für eine Zweitwohnung ansetzen?

Ja, haushaltsnahe Aufwendungen können grundsätzlich auch für eine Zweitwohnung geltend gemacht werden, sofern Sie dort einen eigenen Hausstand führen. Entscheidend ist, dass die Aufwendungen im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang mit dem Haushalt stehen und die üblichen Voraussetzungen (Rechnung, Überweisung) erfüllt sind.

Wie wirken sich haushaltsnahe Aufwendungen auf die Steuerlast aus?

Haushaltsnahe Aufwendungen werden als Steuerermäßigung nach § 35a EStG direkt von der festgesetzten Einkommensteuer abgezogen, nicht vom zu versteuernden Einkommen. Das bedeutet: 20 % der förderfähigen Kosten mindern unmittelbar Ihre Steuerschuld. Diese Ermäßigung ist deutlich wertvoller als ein Werbungskosten- oder Sonderausgabenabzug, da sie unabhängig vom persönlichen Steuersatz wirkt.

Was passiert, wenn ich die Anlage haushaltsnahe Aufwendungen nachträglich einreichen möchte?

Sie können die Anlage haushaltsnahe Aufwendungen auch nachträglich einreichen, solange der Steuerbescheid noch nicht bestandskräftig ist. Nach Erhalt des Steuerbescheids haben Sie in der Regel einen Monat Zeit, Einspruch einzulegen und die Anlage nachzureichen. Ist der Bescheid bereits bestandskräftig, ist eine nachträgliche Geltendmachung nur noch in engen Grenzen möglich, etwa bei offenbarer Unrichtigkeit nach § 129 AO.

Sind auch Kosten für Smart-Home-Installation als Handwerkerleistung absetzbar?

Ja, die Installation von Smart-Home-Systemen kann grundsätzlich als Handwerkerleistung nach § 35a Abs. 3 EStG geltend gemacht werden, sofern es sich um eine Renovierungs-, Erhaltungs- oder Modernisierungsmaßnahme im bestehenden Haushalt handelt. Entscheidend ist, dass die Arbeitskosten in der Rechnung gesondert ausgewiesen sind. Materialkosten sind nicht begünstigt.

Kann ich haushaltsnahe Aufwendungen auch dann geltend machen, wenn ich im Ausland lebe?

Haushaltsnahe Aufwendungen können grundsätzlich nur für einen Haushalt im Inland (Deutschland) geltend gemacht werden. Leben Sie im Ausland, aber unterhalten einen Haushalt in Deutschland, können Sie die Steuerermäßigung nach § 35a EStG in Anspruch nehmen, sofern Sie in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig sind oder nach § 1 Abs. 3 EStG als unbeschränkt steuerpflichtig behandelt werden.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 35a EStG – Steuerermäßigung bei Aufwendungen für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse und Handwerkerleistungen, Einkommensteuergesetz (EStG), Bundesministerium der Finanzen. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

GoBD‑konform Prüfungsfeste Dokumentation
DSGVO‑konform Sichere Datenverarbeitung
Server in Deutschland Datenhosting in Frankfurt
Made in Germany Entwickelt & geführt in DE
Ben
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