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Datum

Lesedauer

15–23 Minuten

OnlineBilanzBlogFirmenkonto eröffnen

Firmenkonto eröffnen 2026: Pflicht, Unterlagen & Kosten

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Jede GmbH benötigt ein separates Firmenkonto – bereits zur Gründung für die Einzahlung des Stammkapitals, später zur Trennung von Privat- und Geschäftsvermögen gemäß § 266 HGB. Die Kontoeröffnung erfordert bestimmte Unterlagen, und die Wahl der richtigen Bank beeinflusst Kosten und Buchhaltungsaufwand erheblich. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie beim Firmenkonto eröffnen achten müssen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Ein Firmenkonto ist für die GmbH gesetzlich erforderlich, da das Stammkapital vor Handelsregister-Eintragung eingezahlt werden muss (§ 7 Abs. 2 GmbHG) und Geschäfts- und Privatvermögen strikt zu trennen sind. Die Kontoeröffnung erfolgt mit Gesellschaftsvertrag, Gewerbeanmeldung und Legitimationsnachweisen. Laufende Kosten, Buchführungspflichten nach § 238 HGB und die Integration ins Rechnungswesen machen das Firmenkonto zum zentralen Instrument der ordnungsgemäßen Geschäftsführung.

Warum ist ein Firmenkonto für die GmbH Pflicht?

Die Eröffnung eines Firmenkontos ist für jede GmbH rechtlich zwingend erforderlich. Nach § 7 Abs. 2 GmbHG muss das Stammkapital auf ein Geschäftskonto eingezahlt werden, bevor die Gesellschaft ins Handelsregister eingetragen werden kann. Ohne diesen Nachweis der Kapitaleinzahlung verweigert das Registergericht die Eintragung – die GmbH entsteht somit nicht als juristische Person.

Darüber hinaus verlangt § 266 HGB eine klare Trennung zwischen Gesellschafts- und Privatvermögen. Ein separates Firmenkonto dokumentiert alle Geschäftsvorfälle transparent und ermöglicht eine ordnungsgemäße Buchführung nach § 238 HGB. Vermischungen zwischen privaten und betrieblichen Zahlungsströmen führen zu buchhalterischen Problemen, Beweisschwierigkeiten bei Betriebsprüfungen und können im Extremfall als verdeckte Gewinnausschüttung qualifiziert werden.

Praxis-Hinweis

Das Firmenkonto dient nicht nur der Erfüllung von Registerpflichten, sondern ist auch im laufenden Geschäftsbetrieb unverzichtbar: Rechnungsstellung mit Firmen-IBAN, Gehaltszahlungen, Umsatzsteuer-Voranmeldungen und die gesamte Finanzbuchhaltung bauen auf einem separaten Geschäftskonto auf.

Rechtliche Konsequenzen bei fehlender Kontotrennung

  • Verstoß gegen § 43 Abs. 1 GmbHG: Geschäftsführer haften persönlich für Schäden durch unzureichende Trennung
  • Verdeckte Gewinnausschüttung: Private Entnahmen ohne ordnungsgemäße Dokumentation werden steuerlich korrigiert (§ 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG)
  • Erschwerung der Insolvenzanfechtung: Bei Vermischung können Gläubiger Zahlungen aus Privatvermögen anfechten
  • Ordnungswidrigkeiten: Verstöße gegen die Buchführungspflicht können mit Bußgeldern bis zu 50.000 Euro geahndet werden (§ 283b StGB)

Wann muss das Firmenkonto eröffnet werden?

Der richtige Zeitpunkt für die Kontoeröffnung liegt vor der Handelsregistereintragung. In der Gründungsphase existiert zunächst nur die Vorgründungsgesellschaft, anschließend die Vor-GmbH (GmbH i.G.). Erst nach Eintragung ins Handelsregister entsteht die vollwertige GmbH als juristische Person. Das Firmenkonto wird typischerweise bereits im Stadium der Vor-GmbH eröffnet.

Nach § 7 Abs. 2 GmbHG muss der Notar bei Anmeldung der GmbH zum Handelsregister bestätigen, dass die Stammeinlagen auf ein Konto bei einer Bank eingezahlt wurden und zur freien Verfügung der Geschäftsführung stehen. Diese notarielle Bestätigung ist Voraussetzung für die Registereintragung. In der Praxis bedeutet das: Kontoeröffnung unmittelbar nach Beurkundung des Gesellschaftsvertrags.

Chronologischer Ablauf der GmbH-Gründung

  1. Gesellschaftsvertrag beurkunden: Notarielle Beurkundung nach § 2 GmbHG
  2. Firmenkonto eröffnen: Bei Bank mit Nachweis der Vor-GmbH (notarieller Entwurf genügt meist)
  3. Stammkapital einzahlen: Mindestens 12.500 Euro (50% von 25.000 Euro nach § 7 Abs. 2 GmbHG)
  4. Notarielle Bestätigung: Notar bestätigt Einzahlung gegenüber dem Registergericht
  5. Handelsregistereintragung: GmbH entsteht als juristische Person
  6. Geschäftskonto vollwertig nutzen: Nach Eintragung läuft das Konto auf die eingetragene GmbH

Achtung bei vorzeitiger Geschäftsaufnahme

Wer vor der Handelsregistereintragung im Namen der GmbH Verträge schließt oder Zahlungen tätigt, haftet persönlich nach § 11 Abs. 2 GmbHG, sofern die GmbH später nicht eingetragen wird oder die Verpflichtung nicht übernimmt. Das Firmenkonto sollte daher erst nach Eintragung für operative Geschäfte genutzt werden – mit Ausnahme der notwendigen Kapitaleinzahlung.

Welche Unterlagen werden für die Kontoeröffnung benötigt?

Die Anforderungen der Banken sind durch das Geldwäschegesetz (GwG) streng geregelt. Seit Inkrafttreten der 6. EU-Geldwäscherichtlinie müssen Kreditinstitute die wirtschaftlich Berechtigten nach § 3 GwG identifizieren und dokumentieren. Für die Kontoeröffnung einer GmbH sind daher umfangreiche Nachweise erforderlich – deutlich mehr als bei einem Privatkonto.

Standardunterlagen für die Firmenkonto-Eröffnung

  • Gesellschaftsvertrag (notariell beurkundet) – auch vor Registereintragung ausreichend
  • Handelsregisterauszug (nach Eintragung) oder Bestätigung der Anmeldung
  • Gewerbeanmeldung oder -ummeldung (Formular GewA1)
  • Ausweisdokumente aller Geschäftsführer (Personalausweis oder Reisepass)
  • Ausweisdokumente aller Gesellschafter mit Beteiligung ≥25% (wirtschaftlich Berechtigte nach § 3 GwG)
  • Gesellschafterliste nach § 40 GmbHG (notariell beglaubigt)
  • Nachweis der Geschäftsadresse (Mietvertrag, Gewerbemietvertrag oder Eigentümernachweis)
  • Steuernummer oder Steuer-Identifikationsnummer der GmbH (falls bereits erteilt)
  • Eröffnungsbilanz oder Businessplan (bei einigen Banken, insbesondere Online-Banken)

Die Vollständigkeit der Unterlagen entscheidet über die Bearbeitungsgeschwindigkeit. Unvollständige Anträge verzögern die Kontoeröffnung um Wochen und gefährden damit die fristgerechte Handelsregistereintragung. Viele Banken verlangen zusätzlich ein persönliches Identifikationsverfahren (VideoIdent oder PostIdent) für alle Geschäftsführer und wirtschaftlich Berechtigten.

„In der Praxis erleben wir häufig Verzögerungen, weil Gründer die Anforderungen der Banken unterschätzen. Besonders die Identifikation wirtschaftlich Berechtigter nach § 3 GwG wird oft übersehen. Wer mehrere Gesellschafter oder verschachtelte Beteiligungsstrukturen hat, sollte die Kontoeröffnung frühzeitig – idealerweise parallel zur notariellen Beurkundung – anstoßen.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Welche Bank eignet sich für das Firmenkonto?

Die Wahl der richtigen Bank hat erhebliche Auswirkungen auf die laufende Buchhaltung, die Liquiditätssteuerung und die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater. Neben den offensichtlichen Kriterien wie Kontoführungsgebühren und Transaktionskosten spielen auch technische Schnittstellen (DATEV-Anbindung, EBICS, API) und die Qualität des Supports eine zentrale Rolle.

Klassische Filialbank vs. Online-Geschäftskonto

Filialbank (Sparkasse, Volksbank, Commerzbank)

  • Vorteile: Persönlicher Ansprechpartner, Bargeldeinzahlung möglich, breites Filialnetz, etablierte DATEV-Schnittstellen
  • Nachteile: Höhere Gebühren (15–30 €/Monat), längere Bearbeitungszeiten, oft keine moderne API
  • Geeignet für: Unternehmen mit regelmäßigem Bargeldverkehr, Bedarf an Kreditlinien, komplexen Finanzierungen

Online-Geschäftskonto (Kontist, Qonto, FINOM)

  • Vorteile: Niedrige Gebühren (0–15 €/Monat), schnelle Eröffnung (oft 24–48h), moderne Apps, automatisierte Buchhaltungs-Schnittstellen
  • Nachteile: Kein Bargeldverkehr, kein persönlicher Ansprechpartner vor Ort, teils eingeschränkte Kreditoptionen
  • Geeignet für: Digital arbeitende GmbHs, Start-ups, Dienstleister ohne Barverkehr, Unternehmen mit Online-Buchhaltung

Entscheidungskriterien für die Bankauswahl

Kriterium Bedeutung für die Buchhaltung Worauf achten?
DATEV-Schnittstelle Automatischer Kontoauszugs-Import spart Zeit und minimiert Fehler EBICS, CSV-Export, API-Anbindung an DATEV Unternehmen online
Transaktionskosten Hohe Transaktionszahlen belasten Liquidität erheblich Freie Buchungen pro Monat, Kosten ab der x-ten Transaktion
Kreditkarten Geschäftsausgaben und Reisekosten müssen sauber dokumentiert werden Anzahl inkludierter Karten, Cashback-Programme, digitale Karten
Unterkonten Getrennte Konten für Umsatzsteuer-Rücklagen, Projekte, Tochtergesellschaften Anzahl kostenfreier Unterkonten, separate IBANs
Support-Qualität Bei Zahlungsproblemen oder Kartensperrungen zählt Erreichbarkeit Telefon-Hotline, Live-Chat, Reaktionszeiten

Tipp für Steuerberater-Mandanten

Wenn Sie Ihren Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lassen, klären Sie vorab, welche Banken bevorzugt werden. Viele Steuerberater haben etablierte Schnittstellen zu bestimmten Banken (z. B. DATEV-Bankenschnittstelle mit regionalen Sparkassen oder Volksbanken). Eine reibungslose Datenübermittlung spart Zeit und reduziert Fehlerquellen bei der Finanzbuchhaltung.

Wie erfolgt die Einzahlung des Stammkapitals?

Nach § 7 Abs. 2 GmbHG muss vor der Anmeldung zum Handelsregister mindestens die Hälfte des Mindeststammkapitals eingezahlt sein. Bei einem Stammkapital von 25.000 Euro sind das mindestens 12.500 Euro. Die Einzahlung muss auf das Firmenkonto der Vor-GmbH erfolgen und zur freien Verfügung der Geschäftsführung stehen – allerdings mit erheblichen Einschränkungen.

Das eingezahlte Stammkapital darf nach § 7 Abs. 3 GmbHG vor der Handelsregistereintragung nur für Gründungskosten verwendet werden. Zu den zulässigen Ausgaben gehören Notarkosten, Handelsregistergebühren, Gewerbeanmeldung und vergleichbare Aufwendungen. Auszahlungen für operative Geschäfte (z. B. Wareneinkauf, Gehälter, Miete) sind vor Eintragung unzulässig und führen zur persönlichen Haftung der Geschäftsführer nach § 9a Abs. 1 GmbHG.

Praktische Durchführung der Kapitaleinzahlung

  1. Kontoeröffnung: Firmenkonto wird auf die Vor-GmbH eröffnet (z. B. ‚Mustermann GmbH i.G.‘)
  2. Überweisung durch Gesellschafter: Jeder Gesellschafter überweist seinen Anteil mit eindeutigem Verwendungszweck (‚Stammeinlage Max Mustermann, 12.500 Euro‘)
  3. Kontoauszug an Notar: Bank stellt Kontoauszug aus, der die vollständige Einzahlung dokumentiert
  4. Notarielle Bestätigung: Notar bestätigt dem Registergericht die Einzahlung und freie Verfügbarkeit nach § 7 Abs. 3 GmbHG
  5. Handelsregistereintragung: Nach Eintragung entfällt die Verwendungsbeschränkung – das Kapital steht frei zur Verfügung

Vorsicht bei Sacheinlagen

Statt Bareinlagen können auch Sacheinlagen (z. B. Maschinen, Fahrzeuge, Forderungen) erbracht werden. Diese müssen jedoch nach § 5 Abs. 4 GmbHG im Gesellschaftsvertrag detailliert festgelegt und bewertet werden. Die Bewertung muss durch einen Sachverständigen oder Wirtschaftsprüfer erfolgen. Überbewertungen können zur Nachschusspflicht der Gesellschafter führen (§ 9 GmbHG).

„Die häufigste Fehlerquelle bei der Kapitaleinzahlung ist die vorzeitige Verwendung für operative Zwecke. Geschäftsführer müssen verstehen: Vor Handelsregistereintragung ist das Stammkapital ‚gesperrt‘ – mit Ausnahme der Gründungskosten. Wer dagegen verstößt, haftet persönlich und riskiert, dass die Registereintragung verzögert oder sogar verweigert wird.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wie wird das Firmenkonto im laufenden Betrieb geführt?

Nach erfolgreicher Handelsregistereintragung dient das Firmenkonto als zentrales Instrument der Finanzbuchhaltung. Alle Geschäftsvorfälle – Eingangsrechnungen, Ausgangsrechnungen, Gehaltszahlungen, Steuerzahlungen, Investitionen – müssen über das Geschäftskonto abgewickelt und dokumentiert werden. Die ordnungsgemäße Kontoführung ist Grundlage für die Buchführungspflicht nach § 238 HGB und die Erstellung des Jahresabschlusses nach § 242 HGB.

Pflichten bei der Kontoführung

  • Vollständigkeit: Alle betrieblichen Zahlungen müssen über das Firmenkonto laufen (§ 238 Abs. 1 HGB)
  • Belegprinzip: Jede Buchung benötigt einen Beleg (Rechnung, Quittung, Kontoauszug) nach § 239 Abs. 2 HGB
  • Zeitnahe Verbuchung: Geschäftsvorfälle sind zeitnah zu erfassen (§ 239 Abs. 2 HGB)
  • Archivierung: Kontoauszüge und Belege müssen 10 Jahre aufbewahrt werden (§ 257 Abs. 1 Nr. 4 HGB)
  • Trennung Privat/Geschäft: Private Entnahmen nur als ordnungsgemäße Gewinnausschüttung oder dokumentierte Entnahme

Integration in die Finanzbuchhaltung

Moderne Finanzbuchhaltung erfolgt digital über Schnittstellen zwischen Bank und Buchhaltungssoftware. Die meisten Banken bieten heute DATEV-Anbindungen (EBICS-Standard), CSV-Export oder API-Schnittstellen. Diese ermöglichen den automatischen Import von Kontoauszügen in die Buchhaltung, wodurch manuelle Erfassungsfehler minimiert werden.

Tägliche Aufgaben

  • Kontostand überwachen
  • Zahlungseingänge prüfen
  • Fällige Rechnungen begleichen
  • Buchungsvorschläge in Software prüfen

Monatliche Aufgaben

  • Kontoauszüge mit Buchhaltung abgleichen
  • Umsatzsteuer-Voranmeldung vorbereiten
  • Offene Posten mahnen
  • Liquiditätsplanung aktualisieren

Jährliche Aufgaben

  • Kontoauszüge für Jahresabschluss bereitstellen
  • Saldenbestätigungen bei Bank anfordern
  • Kreditlinien und Konditionen prüfen
  • Archivierung nach § 257 HGB durchführen

Digitale Steuerberater-Anbindung

Wer seinen Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lässt, profitiert von digitalen Schnittstellen: Moderne Steuerberater-Plattformen wie OnlineBilanz.de bieten Festpreis-Jahresabschlüsse mit direkter Anbindung an gängige Buchhaltungssoftware und Banken. Die Kontoauszüge werden automatisch übertragen, kategorisiert und vom Steuerberater-Team geprüft – ohne Papierbelege, ohne Wartezeiten.

Welche Kosten entstehen bei der Firmenkonto-Führung?

Die Kosten für ein Firmenkonto variieren erheblich zwischen den Anbietern und hängen stark vom Leistungsumfang und der Transaktionszahl ab. Während einfache Online-Geschäftskonten bereits ab 0 Euro monatlich angeboten werden, verlangen klassische Filialbanken oft 20 bis 40 Euro Grundgebühr – zuzüglich Transaktionskosten. Für eine fundierte Entscheidung müssen alle Kostenkomponenten berücksichtigt werden.

Typische Kostenstruktur eines Firmenkontos

Kostenposition Filialbank (Durchschnitt) Online-Bank (Durchschnitt)
Kontoführungsgebühr (monatlich) 20–40 € 0–15 €
Buchungsposten (pro Transaktion) 0,15–0,30 € Oft pauschal inklusive
Kreditkarte (pro Jahr) 20–50 € 0–10 € (oft inklusive)
Bargeldeinzahlung Kostenlos oder pauschal Meist nicht möglich
Bargeldabhebung (Inland) Kostenlos an eigenen Automaten 3–10 Abhebungen frei, dann 2–5 €
SEPA-Überweisung Meist inklusive Meist inklusive
SEPA-Lastschrift 0,10–0,25 € pro Vorgang Oft inklusive
Auslandsüberweisung (SEPA) Meist inklusive Meist inklusive
Auslandsüberweisung (außerhalb SEPA) 15–30 € + Wechselkursaufschlag 10–25 € + Wechselkursaufschlag

Die Gesamtkosten hängen maßgeblich von der Anzahl der monatlichen Transaktionen ab. Ein GmbH mit 100 Buchungsposten pro Monat zahlt bei einer Filialbank mit 0,20 Euro pro Buchung zusätzlich 20 Euro – bei Online-Banken sind diese oft im Pauschalpreis enthalten. Für Unternehmen mit hohem Zahlungsverkehr können Online-Konten daher deutlich günstiger sein.

Versteckte Kosten und steuerliche Behandlung

  • Dispozinsen: Kontoüberziehungen kosten bei Filialbanken oft 8–12%, bei Online-Banken 6–10% p.a.
  • Währungsaufschläge: Bei Auslandstransaktionen fallen neben Gebühren oft 1–3% Wechselkursaufschlag an
  • Inaktivitätsgebühren: Einige Banken berechnen Gebühren bei zu geringer Nutzung
  • Papierkontoauszüge: Physische Kontoauszüge kosten bei vielen Banken 1–3 Euro pro Auszug

Steuerlich sind alle Kontoführungsgebühren und Bankkosten als Betriebsausgaben nach § 4 Abs. 4 EStG voll abzugsfähig. Sie mindern den Gewinn und damit die Steuerlast der GmbH. Die korrekte Verbuchung erfolgt auf das Konto ‚Bankgebühren‘ (SKR 03: 6855, SKR 04: 7620). Dispozinsen werden dagegen als Finanzaufwand gebucht (SKR 03: 2110, SKR 04: 7310).

~250 €

Durchschnittliche jährliche Kosten Filialbank-Firmenkonto

~80 €

Durchschnittliche jährliche Kosten Online-Firmenkonto

100%

Abzugsfähig als Betriebsausgabe

Wie erfolgt ein Wechsel des Firmenkontos?

Ein Kontowechsel ist im laufenden Betrieb aufwendiger als bei Privatkonten, da zahlreiche Geschäftspartner, Behörden und automatisierte Zahlungsströme (Lastschriften, Daueraufträge) betroffen sind. Dennoch kann sich ein Wechsel lohnen – etwa bei deutlich niedrigeren Gebühren, besseren Schnittstellen zur Buchhaltungssoftware oder unzureichendem Service der bisherigen Bank.

Checkliste für den Firmenkonto-Wechsel

  • Neues Firmenkonto eröffnen (parallel zum bestehenden Konto)
  • Alle laufenden Daueraufträge dokumentieren und beim neuen Konto einrichten
  • Geschäftspartner über neue Bankverbindung informieren (Kunden, Lieferanten, Dienstleister)
  • Finanzamt, Krankenkassen und Sozialversicherungsträger über neue IBAN informieren
  • Lastschriftmandate aktualisieren (SEPA-Mandate gelten nur für die angegebene IBAN)
  • Online-Zahlungsdienstleister aktualisieren (PayPal, Stripe, etc.)
  • Neue IBAN auf Rechnungsvorlagen, Website und Geschäftspapieren hinterlegen
  • Buchhaltungssoftware und Steuerberater über Kontowechsel informieren
  • Alte Kontoverbindung mindestens 3 Monate parallel laufen lassen
  • Altes Konto erst kündigen, wenn keine Zahlungen mehr eingehen

Seit 2016 sind Banken nach § 20 Zahlungskontengesetz (ZKG) verpflichtet, Verbrauchern beim Kontowechsel zu helfen. Diese Wechselhilfe gilt jedoch nur eingeschränkt für Geschäftskonten – viele Banken bieten dennoch freiwillige Wechselservices an, die Daueraufträge und Lastschriftmandate übertragen. Die rechtliche Verpflichtung besteht aber nur für Verbraucherkonten.

Achtung bei Betriebsprüfungen

Bei einem Kontowechsel während laufender Betriebsprüfungen oder im Jahr einer geplanten Außenprüfung sollten Sie Ihren Steuerberater vorab informieren. Die Prüfer fordern in der Regel Kontoauszüge für den gesamten Prüfungszeitraum an – ein Kontowechsel mitten im Prüfungszeitraum erschwert die Nachvollziehbarkeit und kann zusätzliche Rückfragen auslösen.

„Ein Kontowechsel sollte idealerweise zum Jahreswechsel erfolgen. Das erleichtert die Buchhaltung und die Erstellung des Jahresabschlusses erheblich. Wenn Sie Ihren Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lassen, stimmen Sie den Wechselzeitpunkt vorab ab – so können die Kontoauszüge beider Konten sauber in die Finanzbuchhaltung integriert werden.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Welche Fehler sollten bei der Firmenkonto-Führung vermieden werden?

Fehler bei der Kontoführung haben weitreichende Konsequenzen – von Liquiditätsengpässen über steuerliche Nachteile bis hin zur persönlichen Haftung der Geschäftsführer. Die häufigsten Probleme entstehen durch unzureichende Trennung von Privat- und Geschäftsvermögen, unvollständige Dokumentation und mangelnde Liquiditätsplanung.

Die 8 häufigsten Fehler bei der Firmenkonto-Führung

Fehler Konsequenzen Vermeidung
Vermischung privater und betrieblicher Zahlungen Verdeckte Gewinnausschüttung, persönliche Haftung nach § 43 GmbHG, Probleme bei Betriebsprüfung Strikte Kontentrennung, private Ausgaben nur über Gewinnausschüttung oder Gehalt
Fehlende Liquiditätsplanung Zahlungsunfähigkeit, Insolvenzantragspflicht nach § 15a InsO, persönliche Haftung Monatliche Liquiditätsplanung, Puffer für Steuerzahlungen und Sozialversicherung
Unvollständige Belegarchivierung Verstoß gegen § 257 HGB, Schätzung durch Finanzamt, Bußgelder bis 50.000 € Digitale Belegarchivierung (GoBD-konform), automatischer Beleg-Upload
Verspätete Verbuchung Fehlende Übersicht, falsche Liquiditätsbewertung, fehlerhafte Umsatzsteuer-Voranmeldung Wöchentlicher Buchungslauf, automatische Schnittstelle zur Buchhaltungssoftware
Keine Rücklagen für Steuerzahlungen Liquiditätsengpass bei Steuernachzahlung, Verzugszinsen nach § 233a AO (0,15% pro Monat) Automatische Rücklage auf Unterkonto (30–40% des Gewinns)
Ignorieren von Kontoüberziehungen Hohe Dispozinsen (8–12% p.a.), negative Bonität, Kündigung durch Bank Kontokorrentkredit vereinbaren, Liquiditätsplanung optimieren
Fehlende Zwei-Faktor-Authentifizierung Sicherheitsrisiko, unberechtigte Zugriffe, Haftung bei grober Fahrlässigkeit Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren, TAN-Verfahren sicher aufbewahren
Kein regelmäßiger Kontoabgleich Übersehen von Fehlbuchungen, Betrug bleibt unentdeckt, falsche Gewinnermittlung Wöchentlicher Soll-Ist-Abgleich, automatische Benachrichtigungen bei Buchungen

Besonderheiten bei mehreren Gesellschaftern

Sind mehrere Gesellschafter beteiligt, sollte die Kontovollmacht im Gesellschaftsvertrag klar geregelt werden. Nach § 35 Abs. 1 GmbHG sind grundsätzlich alle Geschäftsführer einzelvertretungsberechtigt – das gilt auch für Bankvollmachten. Soll eine Gesamtvertretung (Unterschrift zweier Geschäftsführer) gelten, muss dies ausdrücklich im Gesellschaftsvertrag und gegenüber der Bank festgelegt werden.

Praxis-Tipp: Vier-Augen-Prinzip

Viele GmbHs führen ein Vier-Augen-Prinzip für Überweisungen über einer bestimmten Schwelle (z. B. 5.000 Euro) ein. Das verhindert Missbrauch und erhöht die interne Kontrolle. Moderne Online-Banken ermöglichen solche Freigabe-Workflows direkt in der Banking-App – ohne notarielle Änderung des Gesellschaftsvertrags.

Welche Rolle spielt das Firmenkonto beim Jahresabschluss?

Das Firmenkonto ist die zentrale Datenquelle für die Finanzbuchhaltung und damit Grundlage des Jahresabschlusses nach § 242 HGB. Alle Geschäftsvorfälle spiegeln sich in den Kontoauszügen wider – von Umsatzerlösen über Betriebsausgaben bis zu Investitionen und Finanzierungen. Eine ordnungsgemäße Kontoführung ist daher Voraussetzung für einen fehlerfreien und fristgerechten Jahresabschluss.

Integration des Firmenkontos in den Jahresabschluss

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses werden die Kontoauszüge des Geschäftsjahres vollständig ausgewertet. Der Steuerberater oder Buchhalter prüft, ob alle Buchungen korrekt erfasst, alle Belege vorhanden und alle Konten abgestimmt sind. Der Kontostand zum Bilanzstichtag (in der Regel 31.12.) muss exakt mit dem Buchwert in der Bilanz übereinstimmen.

  • Saldenvortrag: Der Kontostand am 31.12.2025 wird als ‚Bankguthaben‘ in der Bilanz unter Umlaufvermögen ausgewiesen (§ 266 Abs. 2 B. IV. HGB)
  • Kontenabstimmung: Buchwert in der Buchhaltung und tatsächlicher Kontostand müssen übereinstimmen (§ 246 Abs. 1 HGB)
  • Saldenbestätigung: Viele Steuerberater fordern eine Saldenbestätigung der Bank zum Bilanzstichtag an, um den Kontostand unabhängig zu verifizieren
  • Zeitliche Abgrenzung: Buchungen nach dem 31.12. (aber wirtschaftlich zum Geschäftsjahr gehörend) werden als Forderungen oder Verbindlichkeiten abgegrenzt

Typische Problemfelder beim Jahresabschluss

Die häufigsten Verzögerungen bei der Jahresabschluss-Erstellung entstehen durch fehlerhafte oder unvollständige Kontodaten. Wenn Kontoauszüge fehlen, Buchungen nicht zugeordnet werden können oder private Entnahmen undokumentiert erfolgt sind, muss der Steuerberater aufwendige Nachforschungen betreiben – das verzögert den Abschluss und erhöht die Kosten.

Häufige Fehlerquellen

  • Fehlende Kontoauszüge (besonders bei Kontowechsel)
  • Nicht zuordenbare Buchungen ohne Verwendungszweck
  • Private Entnahmen ohne Dokumentation
  • Saldendifferenzen zwischen Buchhaltung und Bank
  • Fehlende Abstimmung von Unterkonten und Kreditkarten

Optimale Vorbereitung

  • Vollständige Kontoauszüge (PDF und DATEV-Datei) bereitstellen
  • Alle Buchungen mit Belegen verknüpfen
  • Saldenbestätigung der Bank anfordern
  • Private Entnahmen als Gewinnausschüttung dokumentieren
  • Offene Posten vor Bilanzstichtag klären

12 Monate

Offenlegungsfrist nach § 325 HGB (Stichtag 31.12.2025 → Frist bis 31.12.2026)

11 Monate

Feststellungsfrist kleine GmbH nach § 42a GmbHG

10 Jahre

Aufbewahrungspflicht Kontoauszüge nach § 257 HGB

„Die Qualität der Kontodaten entscheidet maßgeblich über die Geschwindigkeit und Kosten des Jahresabschlusses. Mandanten, die eine saubere, digitale Buchhaltung mit automatischem Kontoauszugs-Import führen, sparen oft 50% der Steuerberater-Zeit – und damit Kosten. Wer seinen Jahresabschluss durch einen Steuerberater erstellen lassen möchte, sollte von Anfang an auf eine strukturierte, digitale Kontoführung setzen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Digitaler Jahresabschluss mit OnlineBilanz

OnlineBilanz bietet Festpreis-Jahresabschlüsse für GmbHs durch zugelassene Steuerberater – vollständig digital koordiniert. Die Kontoauszüge werden über sichere Schnittstellen automatisch importiert, von unseren Steuerberatern geprüft und direkt in den Jahresabschluss integriert. Keine Papierbelege, keine Wartezeiten, transparente Preise ab 1.990 Euro.

Häufig gestellte Fragen

Kann eine GmbH auch mehrere Firmenkonten führen?

Ja, eine GmbH darf mehrere Firmenkonten bei verschiedenen Banken führen. Dies ist sinnvoll zur Trennung verschiedener Geschäftsbereiche, für separate Liquiditätsreserven oder zur Risikostreuung. Alle Konten müssen jedoch in der Buchführung erfasst und im Jahresabschluss unter den liquiden Mitteln ausgewiesen werden.

Darf der Geschäftsführer privat auf das Firmenkonto zugreifen?

Nein, das Firmenkonto gehört zur GmbH als eigenständiger juristischer Person. Private Entnahmen des Geschäftsführers sind nur als Gehalt, Tantiemen oder ordnungsgemäß beschlossene Gesellschafter-Ausschüttungen zulässig. Vermischungen können steuerlich als verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) qualifiziert werden und zur persönlichen Haftung führen.

Was passiert, wenn die Bank das Firmenkonto kündigt?

Banken können Geschäftskonten gemäß AGB mit Frist kündigen. Die GmbH muss dann unverzüglich ein neues Konto eröffnen, da sie ohne Konto nicht geschäftsfähig ist. Zahlungspartner, Finanzamt, Lastschriftgläubiger und Daueraufträge müssen über die neue Bankverbindung informiert werden. Ein Kontowechselservice kann diesen Prozess erleichtern.

Benötigt eine Ein-Personen-GmbH ebenfalls ein separates Firmenkonto?

Ja, auch die Ein-Personen-GmbH (Einmann-GmbH) muss ein eigenes Firmenkonto führen. Die Trennung von Privat- und Geschäftsvermögen gilt unabhängig von der Gesellschafteranzahl. Die GmbH ist eine eigenständige juristische Person mit eigener Rechtsfähigkeit nach § 13 GmbHG, daher ist ein Geschäftskonto zwingend erforderlich.

Kann das Firmenkonto bei einer Online-Bank geführt werden?

Ja, Online-Banken und Fintechs bieten vollwertige Geschäftskonten an, oft mit niedrigeren Gebühren und digitalen Schnittstellen zur Buchhaltungssoftware. Wichtig ist, dass die Bank eine deutsche IBAN bereitstellt, DATEV- oder EBICS-Anbindung unterstützt und für Geschäftskunden zugelassen ist. Für Bargeldgeschäfte sind traditionelle Banken oft praktischer.

Wie lange müssen Kontoauszüge aufbewahrt werden?

Kontoauszüge sind Teil der Buchführungsunterlagen und müssen gemäß § 257 HGB zehn Jahre aufbewahrt werden. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem die letzte Eintragung erfolgte. Die Aufbewahrung kann digital erfolgen, muss jedoch revisionssicher und unveränderbar sein (GoBD).

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), GmbH-Gesetz (GmbHG), Abgabenordnung (AO), Bundesministerium der Finanzen. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Kontakt & häufige Fragen

Ihre Fragen.
Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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