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Bilanz zum 31.12.2025 Muster GmbH · HGB §266
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Aktiva Mittelverwendung · "Was besitzen wir?"
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Passiva Mittelherkunft · "Wem gehört es?"
A. Eigenkapital
Stammkapital25.000 €
Gewinnrücklagen156.200 €
Jahresüberschuss184.320 €
B. Fremdkapital
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offengelegt
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HandelsregisterHinterlegung · sofern erforderlich
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Datum

Lesedauer

16–25 Minuten

OnlineBilanzBlogE-Bilanz online

E-Bilanz online 2026: Übermittlung, Software & Fristen

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die E-Bilanz ist die elektronische Übermittlung von Bilanz und GuV an das Finanzamt nach § 5b EStG. Seit 2012 sind bilanzierende Unternehmen verpflichtet, ihre Jahresabschlussdaten in einem standardisierten XML-Format (Taxonomie) über die ELSTER-Schnittstelle einzureichen. Dieser Leitfaden zeigt, wie Sie die E-Bilanz online erstellen, welche Software Sie nutzen können und worauf Sie bei Fristen und Taxonomie achten müssen.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

OnlineBilanz ist eine Steuerberater-Plattform: Ihr Jahresabschluss wird von einem zugelassenen Steuerberater erstellt und unterzeichnet.

Kurzantwort

Die E-Bilanz ist die elektronische Übermittlung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung an das Finanzamt gemäß § 5b EStG. Alle bilanzierenden Unternehmen sind verpflichtet, ihre Jahresabschlussdaten in einem standardisierten XML-Format (XBRL-Taxonomie) über ELSTER einzureichen. Die Frist richtet sich nach der steuerlichen Abgabefrist der Steuererklärung, in der Regel 31. Juli des Folgejahres bzw. 28./29. Februar bei Steuerberatermitwirkung.

Was ist die E-Bilanz und wer muss sie übermitteln?

Die E-Bilanz ist die elektronische Übermittlung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung an das Finanzamt. Seit dem Veranlagungszeitraum 2012 sind gemäß § 5b EStG grundsätzlich alle bilanzierungspflichtigen Unternehmen verpflichtet, ihre Jahresabschlussdaten in strukturierter elektronischer Form nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz zu übermitteln. Die E-Bilanz ersetzt nicht den handelsrechtlichen Jahresabschluss nach § 242 HGB, sondern stellt eine zusätzliche steuerliche Übermittlungspflicht dar.

Für GmbHs bedeutet dies konkret: Die Bilanz und GuV müssen über die ELSTER-Schnittstelle in der sogenannten Taxonomie übermittelt werden. Diese Taxonomie ist ein standardisiertes Schema, das alle Bilanzpositionen eindeutig zuordnet. Der Gesetzgeber verfolgt damit das Ziel, die Datenverarbeitung bei den Finanzämtern zu automatisieren und die Prüfung zu beschleunigen.

Wichtig für 2026

Für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2024 beginnen, gilt die E-Bilanz-Taxonomie in der Version 6.7 oder höher. GmbHs mit dem Bilanzstichtag 31.12.2025 müssen die E-Bilanz bis zur steuerlichen Abgabefrist (in der Regel 31.07.2026 bei Steuerberater-Beauftragung mit verlängerter Frist) elektronisch übermitteln.

Wer ist von der E-Bilanz-Pflicht betroffen?

  • Alle Kapitalgesellschaften (GmbH, UG, AG) unabhängig von der Größenklasse gemäß § 264a HGB
  • Personengesellschaften, die zur Buchführung nach § 140 AO verpflichtet sind (Überschreitung der Grenzwerte nach § 141 AO)
  • Einzelunternehmen, die freiwillig oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtung bilanzieren
  • Land- und forstwirtschaftliche Betriebe mit Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 1 EStG

Lediglich Gewerbetreibende und Freiberufler, die eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung nach § 4 Abs. 3 EStG erstellen, sind von der E-Bilanz befreit – müssen aber gegebenenfalls die Anlage EÜR elektronisch übermitteln.

Aufbau und Taxonomie: Wie ist die E-Bilanz strukturiert?

Die E-Bilanz basiert auf einem hierarchischen Datenschema, der sogenannten Taxonomie. Diese wird vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) vorgegeben und regelmäßig aktualisiert. Die Taxonomie gliedert sich in verschiedene Module, die je nach Unternehmenssituation zu befüllen sind.

Die drei Hauptbestandteile der E-Bilanz-Taxonomie

Modul Inhalt Verpflichtend für
Stammdaten Unternehmensdaten, Steuernummer, Rechtsform, Wirtschaftsjahr Alle Unternehmen
Bilanz (Kernbereich) Positionen der Aktivseite und Passivseite nach HGB-Gliederung Alle bilanzierenden Unternehmen
GuV (Kernbereich) Aufwands- und Ertragspositionen nach GKV oder UKV gemäß § 275 HGB Alle bilanzierenden Unternehmen
Steuerliche Modifikationen Anpassungen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz (Mehr-/Weniger-Rechnung) Bei Abweichungen zwischen HB und StB
Ergänzende Angaben E-Bilanz-spezifische Zusatzinformationen, latente Steuern, Gesellschafterdarlehen Je nach Sachverhalt

Die Taxonomie unterscheidet zwischen Mussfeldern, Summenmussfeldern und Kannfeldern. Mussfelder sind immer zu befüllen, wenn die entsprechende Position im Jahresabschluss vorhanden ist. Summenmussfelder ergeben sich automatisch durch Addition untergeordneter Positionen. Kannfelder dienen der freiwilligen Detaillierung.

„In der Praxis sehen wir häufig, dass die korrekte Zuordnung der Konten auf die Taxonomie-Positionen eine der größten Herausforderungen darstellt. Insbesondere bei der ersten E-Bilanz ist eine sorgfältige Mapping-Tabelle zwischen Buchungskonten und Taxonomie-Positionen unverzichtbar. Unsere Steuerberater prüfen diese Zuordnung im Rahmen der Jahresabschlusserstellung systematisch.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Besonderheiten bei GmbHs

GmbHs müssen zusätzlich zur Standardtaxonomie bestimmte kapitalgesellschaftsspezifische Positionen beachten. Dazu gehören insbesondere die Gliederung des Eigenkapitals nach § 266 Abs. 3 HGB (gezeichnetes Kapital, Kapitalrücklage, Gewinnrücklagen, Gewinn-/Verlustvortrag, Jahresüberschuss/-fehlbetrag) sowie die Berücksichtigung latenter Steuern nach § 274 HGB. Die E-Bilanz-Taxonomie fordert hier eine detailliertere Aufgliederung als in der handelsrechtlichen Publikationsbilanz üblich.

E-Bilanz online erstellen: Welche Softwarelösungen gibt es?

Die E-Bilanz kann grundsätzlich auf verschiedenen Wegen erstellt und übermittelt werden. Entscheidend ist, dass die Software die XBRL-Schnittstelle (eXtensible Business Reporting Language) unterstützt und die aktuell gültige Taxonomie-Version implementiert hat.

Variante 1: Integrierte Lösungen in Buchhaltungssoftware

Moderne Cloud-Buchhaltungsprogramme wie DATEV Unternehmen online, Lexware, SAGE oder sevDesk bieten in der Regel ein E-Bilanz-Modul. Dabei werden die Buchungsdaten direkt aus der Finanzbuchhaltung übernommen und automatisch den Taxonomie-Positionen zugeordnet. Der Vorteil: Keine doppelte Datenpflege, hohe Konsistenz. Der Nachteil: Die automatische Zuordnung muss erstmalig konfiguriert und regelmäßig auf Plausibilität geprüft werden.

Variante 2: Standalone-Tools und ELSTER-Formular

Das kostenfreie ELSTER-Portal der Finanzverwaltung bietet mit ‚MeinELSTER‘ ebenfalls eine Eingabemöglichkeit für die E-Bilanz. Diese Lösung ist für kleinere GmbHs mit einfacher Bilanzstruktur praktikabel, erfordert aber manuelle Eingabe und bietet keine Schnittstelle zur Buchhaltung. Für mittelständische GmbHs oder komplexe Sachverhalte ist diese Variante wenig effizient.

Variante 3: Steuerberater mit digitaler Plattform

Die professionellste Lösung ist die Beauftragung eines Steuerberaters, der die E-Bilanz im Rahmen der Jahresabschlusserstellung erstellt und übermittelt. Wer den gesamten Jahresabschluss inklusive E-Bilanz aus einer Hand beziehen möchte, findet auf OnlineBilanz.de digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen. Der Vorteil: Die E-Bilanz wird fachlich korrekt erstellt, geprüft und rechtsverbindlich durch zugelassene Steuerberater unterzeichnet – ohne dass der Geschäftsführer sich mit Taxonomie-Details befassen muss.

Selbstständige Erstellung

  • Zugang zur Buchhaltungssoftware mit E-Bilanz-Modul erforderlich
  • Genaue Kenntnis der Taxonomie-Zuordnung notwendig
  • Zeitaufwand für Einarbeitung und Plausibilisierung
  • Risiko von Zuordnungsfehlern bei erstmaliger Anwendung

Erstellung durch Steuerberater

  • Fachliche Prüfung der Taxonomie-Zuordnung
  • Automatische Berücksichtigung aktueller Taxonomie-Versionen
  • Steuerliche Optimierung bei Abweichungen zwischen HB und StB
  • Rechtsverbindliche Übermittlung und Haftung durch Berufsträger

Achtung bei Software-Updates

Die Taxonomie wird regelmäßig aktualisiert. Stellen Sie sicher, dass Ihre Software oder Ihr Steuerberater die für Ihr Wirtschaftsjahr gültige Taxonomie-Version verwendet. Für den Bilanzstichtag 31.12.2025 gilt die Taxonomie 6.7 oder höher. Veraltete Versionen führen zu Übermittlungsfehlern bei ELSTER.

Fristen und Übermittlung: Wann muss die E-Bilanz eingereicht werden?

Die E-Bilanz ist zusammen mit der Körperschaftsteuererklärung bzw. Einkommensteuererklärung zu übermitteln. Die Abgabefrist richtet sich daher nach den steuerlichen Abgabefristen gemäß § 149 AO sowie den Verlängerungsregelungen.

Regelfristen für die E-Bilanz-Übermittlung 2026

Bilanzstichtag Regelfrist ohne Steuerberater Verlängerte Frist mit Steuerberater Rechtliche Grundlage
31.12.2025 31.07.2026 Abhängig von Dauerfristverlängerung, in der Regel 28.02.2027 oder später § 149 Abs. 2 AO i.V.m. StBVV
30.06.2025 (abweichendes Wirtschaftsjahr) 28.02.2026 In der Regel 31.08.2026 oder später § 149 Abs. 2 AO
Freiberufler (bei freiwilliger Bilanzierung) Identisch mit ESt-Frist Identisch mit ESt-Frist bei StB-Beauftragung § 149 Abs. 2 AO

GmbHs sollten beachten, dass die steuerliche Abgabefrist nicht identisch ist mit der handelsrechtlichen Feststellungsfrist nach § 42a GmbHG (11 Monate für kleine, 8 Monate für mittelgroße und große GmbHs) oder der Offenlegungsfrist nach § 325 HGB (12 Monate). Die E-Bilanz ist eine steuerliche Pflicht und muss unabhängig davon fristgerecht übermittelt werden.

„In der Koordination zwischen Mandant und Steuerberater ist es wichtig, die Unterlagen rechtzeitig bereitzustellen. Auch wenn die steuerliche Frist durch Steuerberater-Beauftragung verlängert wird, empfehlen wir, den Jahresabschluss bereits im ersten Quartal nach dem Bilanzstichtag anzustoßen. So vermeiden Sie Zeitdruck bei der Feststellung und Offenlegung.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Technische Übermittlung und Authentifizierung

Die E-Bilanz wird ausschließlich über die ELSTER-Schnittstelle übermittelt. Hierfür ist ein ELSTER-Zertifikat erforderlich, das entweder auf den Namen des Unternehmens oder des bevollmächtigten Steuerberaters läuft. Die Übermittlung erfolgt verschlüsselt und wird durch eine Telenummer bestätigt. Nach erfolgreicher Übermittlung erhält der Einreichende eine elektronische Empfangsbestätigung, die als Nachweis der fristgerechten Einreichung dient.

  • ELSTER-Zertifikat für Unternehmen oder Steuerberater vorhanden
  • Aktuelle Taxonomie-Version in der Software hinterlegt (für 2025: Taxonomie 6.7 oder höher)
  • Vollständige Stammdaten (Steuernummer, Wirtschaftsjahr, Rechtsform) geprüft
  • Bilanz- und GuV-Daten auf Plausibilität und Vollständigkeit kontrolliert
  • Summenmussfelder und Verknüpfungen validiert (z. B. Bilanzsumme Aktiva = Passiva)
  • Übermittlung über ELSTER durchgeführt und Empfangsbestätigung archiviert

Verspätungszuschlag vermeiden

Bei verspäteter Abgabe der E-Bilanz kann das Finanzamt gemäß § 152 AO einen Verspätungszuschlag festsetzen. Dieser beträgt mindestens 25 Euro pro angefangenem Monat der Verspätung. Bei GmbHs mit höherer Steuerlast kann der Zuschlag deutlich höher ausfallen. Eine fristgerechte Übermittlung oder rechtzeitige Fristverlängerung ist daher zwingend anzustreben.

Handelsbilanz vs. Steuerbilanz: Welche Daten gehören in die E-Bilanz?

Die E-Bilanz dient der Übermittlung der steuerlichen Gewinnermittlung an das Finanzamt. Sie basiert grundsätzlich auf der Handelsbilanz nach HGB, enthält aber steuerliche Anpassungen gemäß EStG und KStG. Diese Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz sind in der E-Bilanz mittels der sogenannten Überleitungsrechnung (Mehr-Weniger-Rechnung) darzustellen.

Warum gibt es Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz?

Das Handelsrecht verfolgt das Ziel der Informationsvermittlung und Gläubigerschutz (Vorsichtsprinzip nach § 252 HGB). Das Steuerrecht hingegen zielt auf eine zutreffende Ermittlung der steuerlichen Leistungsfähigkeit ab. Aus dieser Zielsetzung ergeben sich zwangsläufig Differenzen, etwa bei Bewertungswahlrechten, Abschreibungsmethoden oder der Bildung von Rückstellungen.

Position Handelsbilanz (HGB) Steuerbilanz (EStG/KStG) E-Bilanz-Behandlung
Firmenwert (Goodwill) Abschreibung über Nutzungsdauer (§ 253 Abs. 3 HGB) Abschreibung über 15 Jahre (§ 7 Abs. 1 Satz 3 EStG) Handelsbilanzwert + Korrektur in Überleitungsrechnung
Bewirtungskosten Vollständiger Aufwand Nur 70 % abzugsfähig (§ 4 Abs. 5 Nr. 2 EStG) Außerbilanzielle Hinzurechnung
Rückstellung für Jubiläumszuwendungen Bilanzierung möglich (§ 249 HGB) Nur bei bestimmten Voraussetzungen (R 6.11 EStR) Ggf. Korrektur in Überleitungsrechnung
Degressive AfA Handelsrechtlich zulässig Steuerlich nur in Sonderfällen (aktuell nicht) Anpassung, falls Wahlrechte unterschiedlich ausgeübt
Latente Steuern Aktivierungs-/Passivierungspflicht (§ 274 HGB) Steuerlich nicht relevant Nur in Handelsbilanz, nicht in steuerlicher Gewinnermittlung

Die Überleitungsrechnung in der E-Bilanz

Die E-Bilanz-Taxonomie sieht einen eigenen Bereich für die Überleitungsrechnung vor. Hier werden die steuerlichen Mehr- und Minderrechungen (outside basis adjustments) erfasst, die vom handelsrechtlichen Jahresüberschuss zum steuerlichen Gewinn führen. Typische Positionen sind:

  • Nicht abzugsfähige Betriebsausgaben (§ 4 Abs. 5 EStG): Geschenke über 35 Euro, Bewirtungsaufwendungen zu 30 %, Geldbußen
  • Steuerfreie Erträge: z. B. steuerfreie Dividenden nach § 8b KStG bei Beteiligungen
  • Unterschiedliche Abschreibungen zwischen HGB und EStG (z. B. bei Immobilien oder immateriellen Wirtschaftsgütern)
  • Rückstellungsdifferenzen (z. B. Pensionsrückstellungen nach § 6a EStG)
  • Hinzurechnungen nach § 8 KStG (z. B. verdeckte Gewinnausschüttungen, vGA)

„Die saubere Trennung zwischen Handels- und Steuerbilanz und die korrekte Darstellung in der Überleitungsrechnung ist eine der anspruchsvollsten Aufgaben im Jahresabschluss. Fehler führen nicht nur zu falschen Steuerberechnungen, sondern können auch Nachfragen des Finanzamts auslösen. Unsere Steuerberater achten deshalb besonders auf die Plausibilität der Überleitungspositionen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Für GmbHs ist zusätzlich zu beachten, dass die E-Bilanz die Grundlage für die Körperschaftsteuererklärung und Gewerbesteuererklärung bildet. Insbesondere bei der Gewerbesteuer sind weitere Hinzurechnungen (§ 8 GewStG) und Kürzungen (§ 9 GewStG) vorzunehmen, die auf dem steuerlichen Gewinn aufbauen.

Häufige Fehler bei der E-Bilanz und wie Sie diese vermeiden

Die E-Bilanz-Übermittlung wird durch automatisierte Plausibilitätsprüfungen der ELSTER-Schnittstelle und nachgelagerte Prüfungen durch das Finanzamt begleitet. Bestimmte Fehler treten in der Praxis besonders häufig auf und können zu Rückfragen, Verzögerungen oder sogar steuerlichen Nachteilen führen.

Fehler 1: Falsche Taxonomie-Zuordnung

Die korrekte Zuordnung der Buchungskonten auf die Taxonomie-Positionen ist essenziell. Ein häufiger Fehler ist die Verwechslung ähnlicher Positionen, etwa zwischen ’sonstigen betrieblichen Erträgen‘ und ‚Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen‘. Auch die Differenzierung zwischen kurzfristigen und langfristigen Verbindlichkeiten wird oft übersehen. Eine sorgfältig gepflegte Zuordnungstabelle (Kontenrahmen zu Taxonomie) ist unverzichtbar.

Fehler 2: Inkonsistenz zwischen Stammdaten und Bilanz

Die Stammdaten (Rechtsform, Wirtschaftsjahr, Bilanzsumme, Umsatz) müssen mit den eingetragenen Werten in Bilanz und GuV übereinstimmen. Besonders kritisch: Die Angabe zur Größenklasse nach § 267 HGB wird automatisch aus Bilanzsumme, Umsatz und Arbeitnehmerzahl abgeleitet. Fehlerhafte Angaben führen dazu, dass die E-Bilanz als unplausibel abgelehnt wird.

Fehler 3: Fehlende oder unvollständige Überleitungsrechnung

Wenn Handels- und Steuerbilanz voneinander abweichen, muss dies in der Überleitungsrechnung dargestellt werden. Häufig wird vergessen, nicht abzugsfähige Betriebsausgaben (z. B. Bewirtungskosten zu 30 %, § 4 Abs. 5 Nr. 2 EStG) oder außerbilanzielle Korrekturen (z. B. vGA, verdeckte Gewinnausschüttungen) zu erfassen. Das Finanzamt gleicht den übermittelten Jahresüberschuss mit der Körperschaftsteuererklärung ab – Differenzen lösen automatisch Rückfragen aus.

Fehler 4: Veraltete Taxonomie-Version

Die Taxonomie wird jährlich aktualisiert. Für Wirtschaftsjahre ab 2025 ist die Taxonomie 6.7 oder höher anzuwenden. Software, die noch ältere Versionen verwendet, kann die E-Bilanz nicht korrekt übermitteln. Prüfen Sie vor der Übermittlung, welche Taxonomie-Version Ihre Software oder Ihr Steuerberater verwendet.

ELSTER-Fehlermeldungen richtig deuten

Bei der Übermittlung können technische Fehlermeldungen auftreten, z. B. ‚Summenmussfeld-Verletzung‘ oder ‚Mussfeld nicht befüllt‘. Diese Meldungen weisen auf strukturelle Fehler hin. Typisch ist etwa, dass die Summe der Einzelpositionen nicht mit dem ausgewiesenen Gesamtwert übereinstimmt (z. B. Bilanzsumme Aktiva ≠ Passiva). Solche Fehler müssen vor erneuter Übermittlung korrigiert werden.

  • Zuordnung aller Konten auf Taxonomie-Positionen geprüft und dokumentiert
  • Stammdaten (Steuernummer, Rechtsform, Wirtschaftsjahr) mit Handelsregister abgeglichen
  • Bilanzsumme Aktiva = Bilanzsumme Passiva (Summenmussfeld-Prüfung)
  • Überleitungsrechnung vollständig (Handelsbilanz → Steuerbilanz → steuerlicher Gewinn)
  • Aktuelle Taxonomie-Version (6.7 oder höher für 2025) verwendet
  • Plausibilität der Angaben (z. B. negative Umsätze, unrealistische Gewinnmargen) kontrolliert
  • ELSTER-Empfangsbestätigung nach Übermittlung archiviert

„Viele Fehler lassen sich durch eine systematische Vorprüfung vermeiden. Moderne Buchhaltungssoftware bietet oft integrierte Validierungen. Dennoch ist die abschließende fachliche Prüfung durch einen Steuerberater sinnvoll, insbesondere bei der Überleitungsrechnung und der Zuordnung von Sonderpositionen.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

E-Bilanz online mit Steuerberater: Vorteile und Ablauf

Die E-Bilanz ist integraler Bestandteil des steuerlichen Jahresabschlusses. Viele GmbH-Geschäftsführer stehen vor der Frage, ob sie die E-Bilanz selbst erstellen oder einen Steuerberater beauftragen sollen. Die Antwort hängt von der Komplexität des Unternehmens, den internen Ressourcen und dem Haftungsrisiko ab.

Warum eine E-Bilanz durch den Steuerberater erstellen lassen?

Ein Steuerberater übernimmt nicht nur die technische Erstellung und Übermittlung der E-Bilanz, sondern prüft den gesamten Jahresabschluss auf handelsrechtliche und steuerliche Korrektheit. Dabei werden typische Fehlerquellen (Taxonomie-Zuordnung, Überleitungsrechnung, Plausibilität) von vornherein vermieden. Zudem haftet der Steuerberater für die Richtigkeit der Übermittlung – ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Selbstständige E-Bilanz-Erstellung

  • Erfordert fundierte Kenntnisse in Taxonomie-Struktur und Steuerrecht
  • Zeitaufwand für Einarbeitung, Zuordnung und Plausibilisierung
  • Risiko von Fehlern bei Überleitungsrechnung und Sonderpositionen
  • Keine Haftungsübernahme durch Dritte
  • Geeignet für einfache Bilanzstrukturen und erfahrene Buchhalter

E-Bilanz durch Steuerberater

  • Fachliche Prüfung von Bilanz, GuV und Überleitungsrechnung
  • Automatische Berücksichtigung aktueller Rechtsprechung und Taxonomie
  • Rechtsverbindliche Übermittlung mit Berufshaftung
  • Steuerliche Optimierung und Beratung zu Gestaltungsmöglichkeiten
  • Zeitsparend für Geschäftsführer und interne Buchhaltung

Ablauf der E-Bilanz-Erstellung mit OnlineBilanz

Wer den gesamten Jahresabschluss inklusive E-Bilanz aus einer Hand beziehen möchte, kann auf OnlineBilanz.de zurückgreifen. Der Ablauf ist digital, transparent und effizient:

  1. Anfrage und Angebot: Der Geschäftsführer übermittelt online die Eckdaten seines Unternehmens (Rechtsform, Umsatz, Bilanzsumme). Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart, koordiniert die Anfrage und erstellt ein transparentes Festpreis-Angebot.
  2. Unterlagenbereitstellung: Der Mandant lädt die Buchhaltungsdaten, Belege und relevanten Unterlagen über die digitale Plattform hoch – sicher, verschlüsselt und jederzeit nachvollziehbar.
  3. Jahresabschluss-Erstellung: Das OnlineBilanz Steuerberater-Team erstellt den handelsrechtlichen Jahresabschluss (Bilanz, GuV, Anhang) sowie die steuerliche E-Bilanz nach aktueller Taxonomie. Dabei werden alle handels- und steuerrechtlichen Vorgaben berücksichtigt.
  4. Prüfung und Freigabe: Der Jahresabschluss wird intern geprüft, dem Mandanten zur Durchsicht vorgelegt und nach Freigabe durch den Geschäftsführer finalisiert.
  5. E-Bilanz-Übermittlung: Die E-Bilanz wird elektronisch über ELSTER an das Finanzamt übermittelt. Der Mandant erhält die Empfangsbestätigung sowie alle relevanten Unterlagen digital zur Verfügung gestellt.
  6. Offenlegung (bei Pflicht): Falls das Unternehmen offenlegungspflichtig ist (alle GmbHs gemäß § 325 HGB), übernimmt OnlineBilanz auf Wunsch auch die Einreichung beim Unternehmensregister (nicht mehr beim Bundesanzeiger seit DiRUG, 01.08.2022).

Transparente Festpreise – keine versteckten Kosten

OnlineBilanz bietet Jahresabschluss-Leistungen zu transparenten Festpreisen. Der Preis richtet sich nach der Größenklasse und dem Umfang der Buchhaltung – Sie wissen von Anfang an, welche Kosten auf Sie zukommen. Keine Überraschungen, keine Nachverhandlungen.

„Unsere Mandanten schätzen besonders die digitale Abwicklung ohne Vor-Ort-Termine und die klare Kommunikation. Ich koordiniere als Büroleiter den gesamten Prozess, sodass der Geschäftsführer jederzeit weiß, in welcher Phase sich der Jahresabschluss befindet. Die E-Bilanz ist dabei nur ein Teil des Gesamtpakets – aber ein wichtiger.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Für wen lohnt sich die Steuerberater-Beauftragung?

Die Beauftragung eines Steuerberaters lohnt sich insbesondere für GmbHs, die komplexere Sachverhalte abbilden müssen (z. B. Beteiligungen, Rückstellungen, latente Steuern, vGA) oder bei denen handels- und steuerrechtliche Bewertungen voneinander abweichen. Auch zeitlich ist die Beauftragung sinnvoll: Während der Steuerberater den Jahresabschluss und die E-Bilanz erstellt, kann sich der Geschäftsführer auf das operative Geschäft konzentrieren.

100 %

aller GmbHs sind E-Bilanz-pflichtig

< 5 %

Fehlerquote bei StB-erstellten E-Bilanzen (Branchenschätzung)

6.7

Aktuelle Taxonomie-Version für Bilanzjahr 2025

Checkliste: E-Bilanz 2026 fristgerecht und fehlerfrei einreichen

Die folgende Checkliste hilft GmbH-Geschäftsführern und Buchhaltern, die E-Bilanz für das Wirtschaftsjahr 2025 (Bilanzstichtag 31.12.2025) rechtzeitig und korrekt zu erstellen und zu übermitteln. Sie orientiert sich an den gesetzlichen Vorgaben sowie den praktischen Anforderungen der Finanzverwaltung.

Phase 1: Vorbereitung (Januar – März 2026)

  • Buchhaltung für 2025 abgeschlossen und alle Geschäftsvorfälle vollständig gebucht
  • Kontenabstimmung durchgeführt (Banken, Kreditoren, Debitoren, Anlagevermögen)
  • Inventur zum 31.12.2025 durchgeführt und dokumentiert (§ 240 HGB)
  • Rückstellungen geprüft und bewertet (z. B. Urlaubsrückstellung, Steuerrückstellung, § 249 HGB)
  • Abgrenzungen (aktive und passive Rechnungsabgrenzungsposten) gebucht
  • Zuordnung der Konten auf E-Bilanz-Taxonomie überprüft oder erstmalig erstellt

Phase 2: Jahresabschluss-Erstellung (April – Juni 2026)

  • Handelsbilanz nach § 266 HGB und GuV nach § 275 HGB erstellt
  • Anhang gemäß § 284 ff. HGB erstellt (bei mittelgroßen und großen GmbHs bzw. freiwillig bei kleinen GmbHs)
  • Lagebericht erstellt (falls erforderlich bei mittelgroßen und großen GmbHs, § 264 Abs. 1 Satz 1 HGB)
  • Steuerbilanz erstellt, inklusive Überleitungsrechnung zwischen Handels- und Steuerbilanz
  • E-Bilanz-Datensatz in aktueller Taxonomie (6.7 oder höher) generiert
  • Plausibilitätsprüfung der E-Bilanz (Summenmussfelder, Bilanzsumme Aktiva = Passiva, GuV-Abstimmung)

Phase 3: Feststellung und Freigabe (bis spätestens November 2026 bzw. August 2026)

  • Jahresabschluss durch Geschäftsführer festgestellt gemäß § 42a GmbHG (Frist: 11 Monate bei kleinen GmbHs, 8 Monate bei mittelgroßen/großen)
  • Gesellschafterbeschluss über Ergebnisverwendung gefasst und protokolliert
  • Bei Prüfungspflicht: Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers eingeholt (§ 316 HGB)
  • E-Bilanz final geprüft und zur Übermittlung freigegeben

Phase 4: Übermittlung und Offenlegung (bis 31.12.2026 bzw. Steuerfrist)

  • E-Bilanz über ELSTER elektronisch übermittelt (steuerliche Frist: in der Regel bis 28.02.2027 bei Steuerberater-Beauftragung)
  • Empfangsbestätigung der Finanzverwaltung erhalten und archiviert
  • Offenlegung beim Unternehmensregister durchgeführt (Frist: 12 Monate nach Bilanzstichtag, also bis 31.12.2026; § 325 HGB)
  • Offenlegungsbestätigung des Unternehmensregisters archiviert (als Nachweis gegenüber § 335 HGB Ordnungsgeldverfahren)

Ordnungsgeld bei verspäteter Offenlegung

Die Offenlegung beim Unternehmensregister ist für alle GmbHs verpflichtend. Bei verspäteter oder unterlassener Offenlegung droht ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB mit Bußgeldern zwischen 500 und 25.000 Euro. Das Bundesamt für Justiz (BfJ) leitet solche Verfahren automatisch ein.

Wichtige Termine auf einen Blick (Bilanzstichtag 31.12.2025)

Frist Vorgang Rechtsgrundlage Konsequenz bei Versäumnis
30.11.2026 (kleine GmbH) bzw. 31.08.2026 (mittel/groß) Feststellung Jahresabschluss § 42a GmbHG Bußgeld bis 2.500 € (§ 335 Abs. 1 HGB)
31.12.2026 Offenlegung beim Unternehmensregister § 325 HGB Ordnungsgeld 500–25.000 € (§ 335 HGB)
28.02.2027 (bei StB-Beauftragung, abhängig von Dauerfristverlängerung) E-Bilanz-Übermittlung (KSt-Erklärung) § 149 Abs. 2 AO, § 5b EStG Verspätungszuschlag (§ 152 AO), Schätzung (§ 162 AO)

Die parallele Beachtung von handelsrechtlichen Feststellungs- und Offenlegungsfristen sowie steuerlichen Abgabefristen ist komplex. Eine frühzeitige Planung und – bei Bedarf – die Beauftragung eines Steuerberaters helfen, alle Fristen sicher einzuhalten.

„Wir empfehlen unseren Mandanten, den Jahresabschluss bereits im ersten Quartal nach dem Bilanzstichtag anzustoßen. So bleibt genug Zeit für Rückfragen, Korrekturen und die fristgerechte Feststellung sowie Offenlegung. Die E-Bilanz wird dann parallel zur Körperschaftsteuererklärung übermittelt – alles aus einer Hand.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Häufig gestellte Fragen

Kann ich die E-Bilanz auch ohne Buchhaltungssoftware erstellen?

Ja, das Finanzamt stellt mit ERiC (ELSTER Rich Client) eine kostenlose Lösung zur manuellen Erstellung der E-Bilanz bereit. Für kleinere Unternehmen mit überschaubarer Kontenzahl ist dies grundsätzlich möglich, allerdings aufwendig und fehleranfällig. In der Praxis empfiehlt sich der Einsatz einer Buchhaltungssoftware oder die Beauftragung eines Steuerberaters, da die Taxonomie komplex ist und Mapping-Fehler zu Rückfragen führen.

Was passiert, wenn ich die E-Bilanz nicht fristgerecht einreiche?

Bei verspäteter oder fehlender Übermittlung der E-Bilanz kann das Finanzamt ein Verspätungsgeld nach § 152 AO festsetzen. Dieses beträgt mindestens 25 Euro pro Monat und kann je nach Unternehmensgröße und Verzögerung deutlich höher ausfallen. Zudem verzögert sich die Bearbeitung der Steuererklärung, was zu Zinsnachteilen führen kann.

Muss ich für die E-Bilanz eine eigene Steuerbilanz erstellen?

Wenn Handelsbilanz und Steuerbilanz identisch sind, genügt die Übermittlung der Handelsbilanz. Weichen die steuerlichen Ansätze ab – etwa durch unterschiedliche Abschreibungen, Rückstellungen oder Bewertungen – ist eine separate Steuerbilanz zu erstellen und zu übermitteln. Die meisten Buchhaltungsprogramme bieten hierfür Überleitungsrechnungen an.

Gilt die E-Bilanz-Pflicht auch für Personengesellschaften?

Ja, alle bilanzierenden Personengesellschaften (OHG, KG, GbR mit Bilanzverpflichtung) sind nach § 5b EStG zur elektronischen Übermittlung verpflichtet. Die Pflicht gilt unabhängig von der Rechtsform für alle Gewerbetreibenden und Freiberufler, die ihren Gewinn durch Betriebsvermögensvergleich ermitteln.

Kann ich Fehler in einer bereits übermittelten E-Bilanz korrigieren?

Ja, Korrekturen sind möglich. Sie können eine berichtigte E-Bilanz über ELSTER erneut einreichen, dabei muss das Kennzeichen ‚Berichtigt‘ gesetzt werden. Die neue Version ersetzt die vorherige Übermittlung. Bei gravierenden Fehlern sollten Sie zeitnah reagieren, um Rückfragen oder Schätzungen durch das Finanzamt zu vermeiden.

Welche Rolle spielt die Taxonomie-Version bei der E-Bilanz?

Die Taxonomie wird jährlich vom Bundesministerium der Finanzen aktualisiert und definiert die Struktur der E-Bilanz. Für das Wirtschaftsjahr 2025 (E-Bilanz 2026) ist die jeweils gültige Taxonomie-Version zu verwenden. Ältere oder neuere Versionen werden vom ELSTER-System nicht akzeptiert. Ihre Software muss daher stets auf dem aktuellen Stand sein.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: § 5b EStG – Elektronische Übermittlung von Bilanzen, § 152 AO – Verspätungszuschlag, Bundesministerium der Finanzen – Taxonomie E-Bilanz, ELSTER – Elektronische Steuererklärung. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Kontakt & häufige Fragen

Ihre Fragen.
Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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