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Lesedauer

14–22 Minuten

OnlineBilanzBlogBilanz OHG aufstellen

Bilanz OHG aufstellen 2026: Pflichten & Anleitung

Zuletzt aktualisiert: May 2026 · Lesezeit: ca. 10 Minuten

Die Offene Handelsgesellschaft (OHG) ist als Kaufmann im Sinne des HGB grundsätzlich zur Buchführung und Bilanzierung verpflichtet. Dieser Ratgeber erklärt, wann eine OHG eine Bilanz aufstellen muss, welche Bestandteile der Jahresabschluss umfasst und welche Bewertungs- und Offenlegungspflichten gelten. OnlineBilanz bietet Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen für Ihren Jahresabschluss.

SG
Servet Gündogan

Büroleiter OnlineBilanz · Stuttgart

Als Büroleiter ist Servet erster Ansprechpartner für unsere Mandanten. Er führt das Erstgespräch und koordiniert den Erstellungsprozess zwischen Mandant und unseren Steuerberatern – damit Ihr Jahresabschluss reibungslos und fristgerecht abgeschlossen wird.

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Kurzantwort

Eine OHG ist als Handelsgesellschaft grundsätzlich bilanzierungspflichtig nach § 238 ff. HGB. Der Jahresabschluss besteht aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung, bei mittelgroßen und großen OHGs zusätzlich aus Anhang. Kleinere OHGs ohne Publizitätspflicht müssen ihre Bilanz nicht offenlegen, während größere OHGs nach § 325 HGB zur Offenlegung beim Unternehmensregister verpflichtet sind.

Ist eine OHG zur Bilanzierung verpflichtet?

Die offene Handelsgesellschaft (OHG) ist gemäß § 238 Abs. 1 HGB als Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuchs zur ordnungsgemäßen Buchführung verpflichtet. Daraus folgt nach § 242 HGB unmittelbar die Pflicht, zu Beginn des Handelsgewerbes und für den Schluss eines jeden Geschäftsjahres einen Jahresabschluss bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) aufzustellen.

Die Bilanzierungspflicht entsteht mit der Eintragung ins Handelsregister und besteht unabhängig von der Größe der Gesellschaft. Anders als bei Einzelkaufleuten nach § 241a HGB gibt es für die OHG keine Schwellenwerte, unterhalb derer auf die Buchführungspflicht verzichtet werden könnte. Jede im Handelsregister eingetragene OHG muss daher jährlich eine Bilanz aufstellen – unabhängig von Umsatz oder Gewinn.

Wichtig

Die Buchführungs- und Bilanzierungspflicht beginnt mit dem Tag der Handelsregistereintragung. Bereits für das erste Rumpfgeschäftsjahr – also den Zeitraum von der Gründung bis zum ersten Bilanzstichtag – ist ein Jahresabschluss zu erstellen.

Rechtsgrundlagen im Überblick

  • § 238 HGB: Buchführungspflicht für Kaufleute
  • § 242 HGB: Pflicht zur Aufstellung von Jahresabschlüssen
  • § 264a HGB: Besonderheiten für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB (sofern keine natürliche Person persönlich haftender Gesellschafter ist)
  • § 120 HGB: Handelsregister-Eintragungspflicht der OHG

Wann und wie oft muss die Bilanz erstellt werden?

Die OHG muss jährlich zum Ende des Geschäftsjahres eine Bilanz aufstellen. Das Geschäftsjahr entspricht in der Regel dem Kalenderjahr (01.01.–31.12.), kann aber im Gesellschaftsvertrag auch abweichend festgelegt werden. Der Bilanzstichtag ist dann der letzte Tag des Geschäftsjahres, üblicherweise der 31. Dezember.

Fristen für die Aufstellung

Das Handelsgesetzbuch schreibt keine konkrete Aufstellungsfrist für Personengesellschaften wie die OHG vor. Die Rechtsprechung und Finanzverwaltung verlangen jedoch eine zeitnahe Erstellung. In der Praxis wird eine Frist von sechs bis zwölf Monaten nach dem Bilanzstichtag als angemessen angesehen. Bei einer Bilanz zum 31.12.2025 sollte die Aufstellung also spätestens im Laufe des Jahres 2026 erfolgen.

Steuerliche Folgen bei Verspätung

Verzögerungen bei der Bilanzerstellung führen regelmäßig zu Problemen mit dem Finanzamt. Fehlende Jahresabschlüsse können Verspätungszuschläge nach § 152 AO, Zwangsgelder und im Extremfall Schätzungen der Besteuerungsgrundlagen nach sich ziehen.

„Aus unserer Erfahrung führen verspätete Bilanzen bei OHGs häufig zu einem zeitlichen Dominoeffekt: Die Steuererklärungen verzögern sich, Gesellschafter können ihre privaten Steuererklärungen nicht abgeben, und am Ende entsteht unnötiger Druck für alle Beteiligten.“

— Servet Gündogan, Büroleiter OnlineBilanz Stuttgart

Welche Bestandteile hat der Jahresabschluss einer OHG?

Der Jahresabschluss einer OHG besteht gemäß § 242 Abs. 3 HGB aus zwei Hauptbestandteilen: der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV). Ein Anhang ist für die klassische OHG – solange keine natürliche Person als persönlich haftender Gesellschafter fehlt – grundsätzlich nicht erforderlich. Lediglich OHGs, die unter die Sonderregelung des § 264a HGB fallen (Kapitalgesellschaft & Co. OHG), müssen einen Anhang erstellen.

Die Bilanz

Die Bilanz stellt die Vermögens- und Schuldenlage der OHG zum Bilanzstichtag dar. Sie gliedert sich in Aktiva (Vermögen) und Passiva (Eigenkapital und Schulden). Auf der Aktivseite werden das Anlage- und Umlaufvermögen ausgewiesen, auf der Passivseite das Eigenkapital der Gesellschafter sowie die Verbindlichkeiten und Rückstellungen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung

Die GuV zeigt den Erfolg des Geschäftsjahres durch Gegenüberstellung von Erträgen und Aufwendungen. Sie kann nach dem Gesamtkosten- oder Umsatzkostenverfahren aufgestellt werden. Für die OHG ist die GuV nicht nur handelsrechtlich, sondern auch steuerlich von zentraler Bedeutung, da sie die Grundlage für die Ermittlung des steuerlichen Gewinns bildet.

Bestandteil Pflicht für OHG Rechtsgrundlage
Bilanz Ja § 242 Abs. 1 HGB
Gewinn- und Verlustrechnung Ja § 242 Abs. 2 HGB
Anhang Nur bei § 264a HGB-OHG § 264a HGB i.V.m. § 284 ff. HGB
Lagebericht Nur bei Größenkriterien gem. § 264a HGB § 264 Abs. 1 S. 1 HGB

Praxis-Tipp

Auch wenn kein Anhang gesetzlich vorgeschrieben ist, kann es sinnvoll sein, wichtige bilanzpolitische Entscheidungen, Bewertungsmethoden oder außergewöhnliche Geschäftsvorfälle in einem freiwilligen Erläuterungsteil zu dokumentieren – etwa für Banken, Investoren oder zur internen Transparenz.

Wie wird die Bilanz einer OHG aufgestellt?

Die Aufstellung der Bilanz erfolgt auf Grundlage der laufenden Buchführung nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) und den Vorschriften des HGB. Der Prozess beginnt mit der Inventur zum Bilanzstichtag (§ 240 HGB), also der körperlichen oder buchmäßigen Bestandsaufnahme aller Vermögensgegenstände und Schulden.

Schritt 1: Inventur und Bestandsaufnahme

Zum Bilanzstichtag – bei einem Geschäftsjahr entsprechend dem Kalenderjahr also zum 31.12.2025 – muss das Vermögen der OHG mengen- und wertmäßig erfasst werden. Dazu gehört die Aufnahme von Warenbeständen, Kasse, Bankguthaben, Forderungen, aber auch Schulden und Verbindlichkeiten. Das Ergebnis wird im Inventar festgehalten.

Schritt 2: Bewertung nach HGB

Die einzelnen Bilanzposten werden nach den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften (§§ 252 ff. HGB) bewertet. Dabei gelten unter anderem das Anschaffungskostenprinzip, das Vorsichtsprinzip und das Realisationsprinzip. Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind nach § 253 HGB vorzunehmen, Rückstellungen nach § 249 HGB zu bilden.

Schritt 3: Buchung von Abschlussposten

Im Rahmen der Abschlussbuchungen werden periodengerechte Abgrenzungen (z. B. Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 HGB), Rückstellungen, Wertberichtigungen und Abschreibungen gebucht. Diese Buchungen sorgen dafür, dass die Bilanz ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt.

  • Vollständige Inventur aller Vermögensgegenstände und Schulden zum Stichtag durchführen
  • Bewertung der Bilanzposten nach §§ 252 ff. HGB vornehmen
  • Abschreibungen auf Anlagevermögen buchen (§ 253 HGB)
  • Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten bilden (§ 249 HGB)
  • Rechnungsabgrenzungsposten buchen (§ 250 HGB)
  • Bilanz und GuV formal nach § 266 und § 275 HGB gliedern
  • Jahresabschluss durch die Gesellschafter feststellen

„Die handelsrechtliche Bilanzierung verlangt nicht nur buchhalterische Sorgfalt, sondern auch fundierte Rechtskenntnisse – gerade bei Bewertungsfragen, Rückstellungen oder der Abgrenzung von Wirtschaftsgütern. Hier zeigt sich der Mehrwert einer fachlich korrekten Aufstellung durch einen Steuerberater.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wie werden Eigenkapitalkonten und Gewinnverteilung in der Bilanz dargestellt?

Eine Besonderheit der OHG-Bilanz liegt in der Darstellung des Eigenkapitals. Anders als bei einer Kapitalgesellschaft gibt es keine einheitliche Kapitalziffer, sondern für jeden Gesellschafter ein eigenes Kapitalkonto. Die Kapitalkonten setzen sich in der Regel aus dem festen Kapitalanteil und dem variablen Gewinn- bzw. Verlustkonto zusammen.

Festes Kapitalkonto und variables Kapitalkonto

In der Praxis werden häufig zwei Konten pro Gesellschafter geführt: Das feste Kapitalkonto (auch Kapitalkonto I) enthält die ursprünglichen Einlagen und bleibt in der Regel konstant. Das variable Kapitalkonto (Kapitalkonto II oder Privatkonto) nimmt Gewinne, Verluste, Entnahmen und Einlagen auf. Diese Struktur sorgt für Transparenz und erleichtert die Nachvollziehbarkeit der Kapitalentwicklung.

Gewinnverteilung nach Gesellschaftsvertrag

Die Gewinnverteilung richtet sich primär nach dem Gesellschaftsvertrag. Ist dort nichts geregelt, gilt gemäß § 121 HGB die gesetzliche Regelung: Jeder Gesellschafter erhält zunächst 4 % Zinsen auf seinen Kapitalanteil, der verbleibende Gewinn wird zu gleichen Teilen verteilt. In der Praxis wird die Gewinnverteilung jedoch meist individuell vertraglich geregelt – etwa nach Kapitalanteilen, Arbeitsleistung oder in festen Verhältnissen.

Gesetzliche Gewinnverteilung (§ 121 HGB)

4 % Zinsen auf Kapitalanteil je Gesellschafter, Rest zu gleichen Teilen – gilt nur, wenn der Gesellschaftsvertrag keine eigene Regelung enthält.

Vertragliche Gewinnverteilung

Individuelle Vereinbarung im Gesellschaftsvertrag – z. B. nach Kapitalanteilen, Leistung oder festen Quoten. In der Praxis die Regel.

Der ermittelte Jahresüberschuss wird den Gesellschaftern entsprechend der Gewinnverteilungsregelung auf ihren variablen Kapitalkonten gutgeschrieben. Entnahmen der Gesellschafter werden von diesen Konten abgebucht. So zeigt die Bilanz transparent die Entwicklung der Kapitalanteile jedes Gesellschafters im Geschäftsjahr.

Welche Bewertungsvorschriften und Wahlrechte gelten für die OHG?

Die Bewertung der Bilanzposten richtet sich nach den §§ 252 bis 256 HGB. Diese Vorschriften gelten grundsätzlich für alle bilanzierenden Kaufleute, also auch für die OHG. Zentral sind die allgemeinen Bewertungsgrundsätze des § 252 HGB: Bilanzidentität, Unternehmensfortführung, Einzelbewertung, Vorsichtsprinzip, Periodenabgrenzung und Bewertungsstetigkeit.

Anschaffungskosten und Abschreibungen

Vermögensgegenstände des Anlage- und Umlaufvermögens sind gemäß § 253 Abs. 1 HGB höchstens mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten anzusetzen. Abnutzbare Gegenstände des Anlagevermögens sind planmäßig über die Nutzungsdauer abzuschreiben (§ 253 Abs. 3 HGB). Außerplanmäßige Abschreibungen sind bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorzunehmen (§ 253 Abs. 3 Satz 5 HGB).

Wahlrechte im Handelsrecht

Das HGB bietet verschiedene Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte, die auch die OHG nutzen kann. Dazu gehören etwa das Wahlrecht zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (§ 248 Abs. 2 HGB), Bewertungsvereinfachungsverfahren wie Lifo oder Fifo (§ 256 HGB) oder die Bildung von Bewertungseinheiten nach § 254 HGB. Diese Wahlrechte sollten strategisch genutzt werden, um eine den Zielen der Gesellschaft entsprechende Darstellung zu erreichen.

Bewertungsgegenstand Rechtsgrundlage Besonderheiten
Anlagevermögen § 253 Abs. 1, 3 HGB Anschaffungskosten abzgl. planmäßiger Abschreibungen; außerplanmäßig bei dauernder Wertminderung
Umlaufvermögen § 253 Abs. 4 HGB Strenges Niederstwertprinzip: Abschreibung auch bei vorübergehender Wertminderung
Rückstellungen § 253 Abs. 1 S. 2 HGB Ansatz mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag
Verbindlichkeiten § 253 Abs. 1 S. 2 HGB Ansatz mit Erfüllungsbetrag
Selbst geschaffene immaterielle VG § 248 Abs. 2 HGB Aktivierungswahlrecht (handelsrechtlich), steuerlich Aktivierungsverbot nach § 5 Abs. 2 EStG

Steuerliche Abweichungen beachten

Handelsrechtliche Wahlrechte führen häufig zu Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz. Die steuerliche Gewinnermittlung folgt eigenen Regeln (§ 5 EStG), sodass eine separate Steuerbilanz oder Überleitungsrechnung erforderlich werden kann.

Muss die OHG ihre Bilanz offenlegen?

Im Gegensatz zu Kapitalgesellschaften besteht für die klassische OHG grundsätzlich keine Offenlegungspflicht nach § 325 HGB. Die Bilanz muss also weder im Unternehmensregister noch an anderer Stelle veröffentlicht werden. Diese Privilegierung gilt für alle Personenhandelsgesellschaften, bei denen mindestens eine natürliche Person unbeschränkt persönlich haftet.

Ausnahme: Kapitalgesellschaft & Co. OHG (§ 264a HGB)

Ist kein persönlich haftender Gesellschafter eine natürliche Person – etwa bei einer GmbH & Co. OHG –, unterliegt die OHG den Rechnungslegungs- und Offenlegungsvorschriften wie eine Kapitalgesellschaft (§ 264a HGB). In diesem Fall muss der Jahresabschluss beim Unternehmensregister elektronisch eingereicht werden (§ 325 HGB). Diese Pflicht besteht seit dem Gesetz zur Umsetzung der Digitalisierungsrichtlinie (DiRUG) vom 01.08.2022 ausschließlich über das Unternehmensregister, nicht mehr über den Bundesanzeiger.

Wichtig für § 264a-OHG

Seit DiRUG erfolgt die Offenlegung ausschließlich über das Unternehmensregister. Die Frist beträgt 12 Monate nach dem Bilanzstichtag (§ 325 HGB). Bei einer Bilanz zum 31.12.2025 muss die Einreichung also spätestens bis zum 31.12.2026 erfolgen.

Ordnungsgeldverfahren bei Verstoß

Kommt eine offenlegungspflichtige OHG ihrer Pflicht nicht nach, kann das Bundesamt für Justiz gemäß § 335 HGB ein Ordnungsgeldverfahren einleiten. Das Ordnungsgeld beträgt mindestens 500 Euro und kann bis zu 25.000 Euro betragen. Es richtet sich gegen die Gesellschaft und kann zusätzlich gegen die vertretungsberechtigten Gesellschafter festgesetzt werden.

  • Klassische OHG mit natürlichen Personen als Gesellschafter: keine Offenlegungspflicht
  • GmbH & Co. OHG oder andere § 264a-OHG: Offenlegungspflicht beim Unternehmensregister innerhalb von 12 Monaten nach Bilanzstichtag
  • Verspätete oder fehlende Offenlegung: Ordnungsgeld von 500 bis 25.000 Euro (§ 335 HGB)

Welche steuerliche Bedeutung hat die Bilanz der OHG?

Die handelsrechtliche Bilanz der OHG bildet die Grundlage für die steuerliche Gewinnermittlung. Die OHG selbst ist nicht körperschaftsteuerpflichtig, sondern transparent im Sinne des Einkommensteuerrechts: Der Gewinn wird den Gesellschaftern anteilig zugerechnet und bei diesen der Einkommensteuer unterworfen (§ 15 Abs. 1 Nr. 2 EStG – Einkünfte aus Gewerbebetrieb).

Steuerbilanz und Mehr-Weniger-Rechnung

Steuerlich ist die Gewinnermittlung nach § 5 Abs. 1 EStG maßgeblich. Die Handelsbilanz bildet zwar den Ausgangspunkt (Maßgeblichkeitsgrundsatz), jedoch führen steuerliche Sondervorschriften regelmäßig zu Abweichungen. In der Praxis wird daher oft eine Überleitungsrechnung (Mehr-Weniger-Rechnung) erstellt, die ausgehend vom handelsrechtlichen Ergebnis die steuerlichen Korrekturen dokumentiert, oder es wird eine eigenständige Steuerbilanz aufgestellt.

Gewerbesteuer und Einheitsbewertung

Neben der Einkommensteuer unterliegt die OHG der Gewerbesteuer (§ 2 Abs. 1 GewStG). Der Gewerbeertrag wird ausgehend vom Gewinn laut Steuerbilanz durch Hinzurechnungen und Kürzungen ermittelt. Zudem ist für Zwecke der einheitlichen und gesonderten Feststellung der Einkünfte eine Feststellungserklärung abzugeben, in der die Gewinnverteilung auf die Gesellschafter dokumentiert wird.

§ 5 EStG

Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für Steuerbilanz

§ 15 EStG

Gewerbliche Einkünfte der Gesellschafter

§ 180 AO

Gesonderte und einheitliche Feststellung

„Die korrekte Verzahnung von Handels- und Steuerbilanz ist bei Personengesellschaften wie der OHG entscheidend. Fehler in der Handelsbilanz setzen sich in der Steuerbilanz fort und können zu Nachforderungen oder steuerlichen Risiken führen. Eine professionelle Erstellung durch einen Steuerberater schützt vor solchen Risiken.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

Wer den Jahresabschluss seiner OHG rechtssicher und effizient durch einen Steuerberater erstellen lassen möchte, findet auf OnlineBilanz.de digitale Steuerberater-Leistungen mit transparenten Festpreisen – ohne langes Suchen und ohne Wartezeiten.

Wer haftet für Fehler in der Bilanz der OHG?

Die Gesellschafter einer OHG haften gemäß § 128 HGB persönlich, unmittelbar und gesamtschuldnerisch für alle Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Diese Haftung erstreckt sich auch auf Pflichtverletzungen im Zusammenhang mit der Rechnungslegung. Werden etwa durch fehlerhafte Bilanzen Steuern verkürzt, können die Gesellschafter persönlich in Anspruch genommen werden.

Steuerstrafrechtliche Risiken

Vorsätzliche oder leichtfertige Fehler in der Buchführung oder Bilanz, die zu einer Steuerverkürzung führen, können gemäß § 370 AO (Steuerhinterziehung) oder § 378 AO (Leichtfertige Steuerverkürzung) geahndet werden. Die Verantwortung trifft die geschäftsführenden Gesellschafter, die für die ordnungsgemäße Buchführung und Bilanzierung sorgen müssen.

Zivilrechtliche Haftung gegenüber Gläubigern

Irreführende Bilanzen können auch zivilrechtliche Haftungsansprüche auslösen – etwa von Banken, Lieferanten oder anderen Gläubigern, die im Vertrauen auf die Rechnungslegung Geschäftsbeziehungen eingegangen sind. Auch hier haften die Gesellschafter persönlich nach § 128 HGB.

Haftungsrisiko minimieren

Die persönliche Haftung der OHG-Gesellschafter macht eine sorgfältige, rechtssichere Rechnungslegung unerlässlich. Die Beauftragung eines Steuerberaters mit der Erstellung des Jahresabschlusses reduziert das Haftungsrisiko erheblich, da dieser die fachliche Verantwortung übernimmt und berufshaftpflichtversichert ist.

  • Ordnungsgemäße Buchführung sicherstellen (§ 238 HGB)
  • Jahresabschluss zeitnah und vollständig erstellen (§ 242 HGB)
  • Bewertungsvorschriften des HGB konsequent anwenden (§§ 252 ff. HGB)
  • Steuerbilanz mit der Handelsbilanz abstimmen
  • Bei § 264a-OHG: Offenlegungsfristen einhalten (§ 325 HGB)
  • Dokumentation und Nachweise aufbewahren (§ 257 HGB – 10 Jahre)
  • Bei Unsicherheiten: Steuerberater einbinden

Wann sollte ein Steuerberater die Bilanz erstellen?

Die Erstellung einer handelsrechtlich und steuerlich korrekten Bilanz erfordert umfassende Fachkenntnisse in Rechnungslegung, HGB, Steuerrecht und Rechtsprechung. Fehler können weitreichende rechtliche und finanzielle Folgen haben – von Nachzahlungen über Ordnungsgelder bis hin zu persönlicher Haftung. Aus diesem Grund ist die Beauftragung eines Steuerberaters bei der OHG-Bilanzierung keine bloße Empfehlung, sondern in den meisten Fällen die wirtschaftlich und rechtlich sinnvollste Lösung.

Vorteile der Steuerberater-Erstellung

  • Rechtssichere Anwendung der Bewertungsvorschriften nach HGB und Steuerrecht
  • Korrekte Berücksichtigung steuerlicher Sonderregelungen und Wahlrechte
  • Vermeidung von Nachforderungen, Ordnungsgeldern und Haftungsrisiken
  • Zeitersparnis für die Gesellschafter, die sich auf das operative Geschäft konzentrieren können
  • Professionelle Ansprechpartner bei Prüfungen durch Finanzamt oder Betriebsprüfung
  • Berufshaftpflichtversicherung des Steuerberaters schützt vor Fehlern

„Viele OHG-Gesellschafter unterschätzen den Aufwand einer ordnungsgemäßen Bilanzierung. Die laufende Buchhaltung ist das eine – die abschlusstechnische Aufbereitung, Bewertung und steuerliche Optimierung erfordert spezialisiertes Fachwissen. Unsere Steuerberater übernehmen genau diese Verantwortung und liefern einen rechtssicheren, prüfungsfesten Jahresabschluss.“

— Das OnlineBilanz Steuerberater-Team

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Häufig gestellte Fragen

Kann eine OHG von der Bilanzierungspflicht befreit werden?

Nein, eine OHG ist als Formkaufmann nach § 6 Abs. 1 HGB stets buchführungs- und bilanzierungspflichtig – unabhängig von Umsatz- oder Gewinngrenzen. Eine Befreiung wie bei Einzelkaufleuten nach § 241a HGB greift bei Personenhandelsgesellschaften nicht. Die OHG muss daher immer einen Jahresabschluss nach handelsrechtlichen Vorschriften aufstellen.

Welche Konsequenzen drohen bei verspäteter Bilanzerstellung?

Bei verspäteter Aufstellung oder Feststellung des Jahresabschlusses drohen zunächst steuerliche Nachteile: Das Finanzamt kann Verspätungszuschläge nach § 152 AO festsetzen und Schätzungen vornehmen. Handelsrechtlich kann bei großen OHGs mit Offenlegungspflicht zusätzlich ein Ordnungsgeldverfahren nach § 335 HGB (500–25.000 Euro) eingeleitet werden. Zudem können sich gesellschaftsrechtliche Haftungsrisiken ergeben.

Dürfen OHG-Gesellschafter die Bilanz selbst erstellen?

Ja, grundsätzlich dürfen die Gesellschafter einer OHG die Bilanz selbst aufstellen, sofern sie über ausreichende buchhalterische und bilanzrechtliche Kenntnisse verfügen. Eine gesetzliche Pflicht zur Beauftragung eines Steuerberaters besteht nicht. Allerdings empfiehlt sich aus Haftungsgründen und zur Sicherstellung der Rechtskonformität die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater, insbesondere bei komplexeren Sachverhalten.

Wie wirkt sich ein Gesellschafterwechsel auf die Bilanzierung aus?

Ein Gesellschafterwechsel (Eintritt, Austritt, Tod eines Gesellschafters) erfordert eine Auseinanderbuchung der Eigenkapitalkonten zum Stichtag des Wechsels. Es muss eine Zwischenbilanz oder eine Sonderbilanz erstellt werden, um das Auseinandersetzungsguthaben bzw. die Einlage des neuen Gesellschafters zu ermitteln. Diese Vorgänge sind nach § 105 ff. HGB i.V.m. dem Gesellschaftsvertrag zu behandeln und im Eigenkapital entsprechend darzustellen.

Welche Rolle spielt der Gesellschaftsvertrag bei der Bilanzierung?

Der Gesellschaftsvertrag regelt zentrale Aspekte der Bilanzierung: Gewinnverteilungsschlüssel, Entnahmerechte, Verzinsung der Kapitalkonten sowie Modalitäten bei Gesellschafterwechsel. Diese vertraglichen Vereinbarungen müssen in der Bilanz korrekt abgebildet werden, insbesondere bei der Aufteilung des Jahresergebnisses auf die Gesellschafterkonten. Fehlt eine Regelung, gelten die gesetzlichen Vorschriften nach §§ 120 ff. HGB.

Muss eine OHG eine E-Bilanz an das Finanzamt übermitteln?

Ja, seit 2012 sind grundsätzlich alle bilanzierungspflichtigen Unternehmen – also auch OHGs – verpflichtet, ihre Bilanz und GuV elektronisch nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz (E-Bilanz gemäß § 5b EStG) an das Finanzamt zu übermitteln. Die E-Bilanz ist Teil der Steuererklärung und muss über das ELSTER-Portal eingereicht werden. Die Daten müssen der Taxonomie des Bundesministeriums der Finanzen entsprechen.

Hinweis: Dieser Artikel dient zu allgemeinen Informationszwecken. Für Ihren konkreten Jahresabschluss erstellt ein zugelassener Steuerberater von OnlineBilanz die Bilanz, prüft sie fachlich und unterzeichnet rechtsverbindlich. Gesetzliche Grundlagen: Handelsgesetzbuch (HGB), Einkommensteuergesetz (EStG), Abgabenordnung (AO), Unternehmensregister. Nächste redaktionelle Prüfung: Oktober 2026.

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Ihr Team

Steuerberatung,
die hält, was sie verspricht.

Verpasste Fristen, unbeantwortete Fragen, unklare Rechnungen – das kennen viele. Bei OnlineBilanz ist das anders. Ihr Steuerberater behält den Überblick, hält Fristen ein und meldet sich, bevor Probleme entstehen.

4
Köpfe
20+
Jahre Erfahrung
3
Kammern
Dr. Martin Pilz
Unternehmer Gründer
Dr. Martin Pilz
Geschäftsführer · CEO

Kein Steuerberater. Verantwortet Strategie, Produkt und Mandats­beziehung. Die steuerliche Beratung erfolgt ausschließlich durch die drei Berufsträger rechts.

Fabian Klement
WP StB Dipl.-Kfm.
Fabian Klement
Wirtschaftsprüfer & Steuerberater

Schwerpunkt Jahres­abschluss­prüfung, Konzern­reporting und E‑Bilanz. Qualitäts­sicherung aller Abschlüsse.

Jakob Röß
StB Dipl.-Kfm. Dipl.-Vw.
Jakob Röß
Steuerberater

Betreuung von mittel­ständischen GmbH, Frei­beruflern und Kapital­gesell­schaften.

Dr. Jeannine Dinnebier
RA Dr. iur. Dipl.-Vw.
Dr. Jeannine Dinnebier
Rechts­anwältin · Steuerrecht

Verantwortet Steuer­streit, Betriebs­prüfungen und rechts­sichere Gestaltung. Promoviert im Steuerrecht.

Geprüft & kammer­pflichtig Mitgliedschaften & Zulassungen
S
Steuerberater­kammerPflichtmitgliedschaft
W
Wirtschafts­prüfer­kammerZulassung nach WPO
R
Rechts­anwalts­kammerFachbereich Steuerrecht
D
DATEV‑PartnerSchnittstellen­zertifiziert
Kontakt & häufige Fragen

Ihre Fragen.
Unsere Antworten.

Wie melde ich mich an?

Alles online — in vier Schritten:

  • Kostenrechner ausfüllen (ca. 60 Sek.)
  • Angebot bestätigen
  • Nutzerkonto anlegen + Stammdaten hinterlegen
  • Sofort mit dem Upload starten

Sie müssen uns nicht persönlich treffen — der gesamte Ablauf ist digital.

Wie schnell kann ich loslegen?

Nach Bestätigung des Angebots ist Ihr Mandantenportal sofort aktiv. Sie können noch am selben Tag mit dem Upload beginnen.

Ich habe schon eine Kanzlei — wie funktioniert der Wechsel?

Ganz einfach: Mit unserer Wechselassistenz übernehmen wir die komplette Übergabe. Sie müssen kein einziges Gespräch mit Ihrer alten Kanzlei führen.

Wir fordern Unterlagen direkt an, übernehmen DATEV‑Bestände und halten Sie über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Welche Daten muss ich bereitstellen?

In der Regel: Buchhaltungsdaten, Bankumsätze, Stammdaten und relevante Verträge. Unsere KI‑Assistenz führt Sie Schritt für Schritt — Sie müssen keine Checkliste abarbeiten.

Was konkret gebraucht wird, hängt von Rechtsform und Umfang ab.

Ich habe kein Buchhaltungsprogramm — geht das trotzdem?

Ja, problemlos. Laden Sie einfach Kontoauszüge, Ein- und Ausgangsrechnungen als Foto oder PDF hoch. Unsere KI erstellt daraus Ihre Buchhaltung.

Auch reine Papierbelege sind kein Problem — abfotografieren reicht.

Welche Buchhaltungsprogramme unterstützt ihr?

Alle gängigen Systeme mit DATEV‑Export — u. a. Sevdesk, Lexware, Sage, WISO MeinBüro, FastBill, Kontolino, BuchhaltungsButler, Accountable, Papierkram.

Ihr System ist nicht dabei? Fragen Sie uns — in den meisten Fällen finden wir einen Weg.

Wie lange dauert der Jahresabschluss?

Nach vollständigem Eingang der Unterlagen:

  • Standard — ca. 4 Wochen
  • Schnell — ca. 2 Wochen
  • Blitz — ca. 1 Woche

Sie wählen den Zeitplan beim Upload selbst.

Wer prüft den Abschluss fachlich?

Ausschließlich qualifizierte, in Deutschland zugelassene Steuerberater. Sie geben den Abschluss fachlich frei und haften dafür.

Keine KI, kein Praktikant — die finale Freigabe erfolgt immer durch einen Steuerberater mit Berufshaftpflicht.

Was kostet der Jahresabschluss?

Wir arbeiten mit transparenten Festpreisen — kein Stundensatz, keine Nachberechnung. Der Preis hängt ab von Rechtsform, Umsatzgröße und gewünschter Geschwindigkeit.

Unser Kostenrechner zeigt Ihnen in 60 Sekunden Ihren verbindlichen Preis — ohne Anmeldung.

Sind die Preise verbindlich?

Ja. Was Sie im Angebot sehen, ist der Endpreis — keine versteckten Gebühren, keine Stundenabrechnung.

Gibt es Rabatte für mehrere Jahre?

Ja — wer mehrere Geschäftsjahre auf einmal beauftragt, profitiert von einem Paketpreis. Unser Kostenrechner zeigt Ihnen den kombinierten Preis direkt an.

Übernehmt ihr E‑Bilanz und Offenlegung?

Ja. E‑Bilanz elektronisch ans Finanzamt, Offenlegung im Bundesanzeiger — vollständig digital und fristgerecht.

Gibt es ein Dauermandat?

Ja. Ab ca. 49 € / Monat kombinieren wir KI‑Assistenz mit persönlicher Steuerberater‑Betreuung. Der Jahresabschluss am Ende ist inklusive.

Umfang nach Wahl: laufende Buchhaltung, Lohnabrechnung, Umsatzsteuervoranmeldung, Jahresabschluss.

Erstellt ihr auch Steuererklärungen?

Ja — Körperschaft‑, Gewerbe‑, Umsatz‑ und Einkommensteuer. Wir erstellen und übermitteln elektronisch ans Finanzamt.

Auf Wunsch auch die private Einkommensteuererklärung der Gesellschafter.

Macht ihr auch Lohn‑ und Gehaltsabrechnungen?

Ja — von der monatlichen Lohnabrechnung über Sozialversicherungsmeldungen bis zur Lohnsteueranmeldung. Digital, fristgerecht und mit direkter DATEV‑Anbindung.

Übernehmt ihr die Umsatzsteuervoranmeldung?

Ja. Monatlich oder quartalsweise — vollautomatisiert aus Ihrer laufenden Buchhaltung erstellt und fristgerecht ans Finanzamt übermittelt.

Habe ich einen festen Ansprechpartner?

Ja. Kein Callcenter, keine wechselnden Sachbearbeiter. Sie haben einen festen Ansprechpartner in unserer Kanzlei — persönlich per Telefon, E‑Mail oder Chat im Mandantenportal erreichbar.

Kann ich den Vertrag kündigen, wenn es nicht passt?

Ja. Das Dauermandat ist monatlich kündbar — ohne versteckte Bindungen oder Wechselgebühren.

Wie sicher sind meine Daten?

Server ausschließlich in Frankfurt, DSGVO‑konform und verschlüsselt. Ihre Daten verlassen Deutschland nie.

Zugriff ausschließlich über 2‑Faktor‑Authentifizierung. Alle Dokumente werden revisionssicher gemäß GoBD archiviert.

Nutzt ihr Cloud‑Dienste außerhalb der EU?

Nein. Alle produktiven Systeme werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren betrieben. Auch die KI‑Verarbeitung läuft auf Servern innerhalb der EU.

Arbeitet ihr mit KI — und was bedeutet das für meine Daten?

Ja, wir nutzen KI für Belegerkennung, Kontierung und Datenabgleich. Alle Modelle laufen auf eigenen Servern in Deutschland. Ihre Daten werden nicht zum Training externer Modelle verwendet.

Wie ist der Zugang zum Mandantenportal geschützt?

Durch Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (SMS oder Authenticator‑App). Jede Anmeldung wird protokolliert, verdächtige Zugriffe werden automatisch erkannt und blockiert.

Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Gemäß gesetzlicher Aufbewahrungspflicht (10 Jahre) — revisionssicher archiviert auf Servern in Deutschland. Sie haben jederzeit vollen Zugriff.

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